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Selbstmordanschlag in Pakistan: 37 Tote bei Trauerfeier

Ihr Mann ist Mitglied einer Miliz, die gegen die Taliban kämpft. Die Beerdigung einer Frau im Nordwesten Pakistans endete in einer Katastrophe. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich inmitten der Trauergemeinde in die Luft. Mindestens 37 Menschen starben.

Mindestens 45 der rund 150 Menschen wurden dabei verletzt. Der Anschlag ereignete sich nach Angaben eines Polizeisprechers am Rande der Stadt Peshawar. Die Menschenmenge hatte sich zur Beerdigung der Frau eines Mitglieds einer gegen die Taliban kämpfenden Miliz versammelt.

Der Verwaltungschef des Distrikts Peshawar, Siraj Ahmad, sagte, die meisten Opfer seien Angehörige einer Stammesmiliz, die die Taliban aus der Gegend vertreiben will. Ein Augenzeuge sagte dem Sender Geo TV, der 35 bis 40 Jahre alte Attentäter habe "Gott ist groß" gerufen, bevor er seine Bombe zündete. Ein weiterer Augenzeuge sagte, die Wucht der Detonation habe ihn auf den Boden geworfen. "Als ich aufstand, sah ich überall Leichen liegen."

Der Anschlag am Mittwoch wurde etwa 20 Kilometer südöstlich von Peshawar, der Hauptstadt der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa, verübt. Am Dienstag waren bei einem Autobomben-Anschlag in der ostpakistanischen Stadt Faisalabad 26 Menschen getötet und mehr als 130 weitere verletzt worden. Zu der Tat in Faisalabad bekannten sich

AFP/DPA / DPA