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Der Loveparade-Chef bei Kerner: "Ich werde mich einer eventuellen Verantwortung stellen"

Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller hat sich nach der Massenpanik im Juli mit 21 Toten bei den Hinterbliebenen der Opfer entschuldigt. In der Sat.1-Sendung "2010 - Der große Jahresrückblick" traf er auf zwei der Opfer.

Im ersten Fernseh-Jahresrückblick des Jahres erinnert am Abend Johannes B. Kerner bei Sat.1 an die schönsten und bewegendsten Momente des Jahres.

Auch auf das Unglück bei der Loveparade kommt er zu sprechen. Am 24. Juli starben 21 Menschen. Vier Monate nach der Tragödie von Duisburg nimmt Veranstalter Rainer Schaller Stellung zu den Schuldvorwürfen, dass das Sicherheitskonzept der Veranstaltung mangelhaft war. In der Sendung, die bereits aufgezeichnet wurde, traf Schaller auf Tobias Solga, der auf der Loveparade lebensgefährlich verletzt wurde und Mirjana Zafirovski, deren Schwester zu den Opfern zählte.

"Mir ist auch bewusst, dass ich als Veranstalter eine moralische Verantwortung habe", sagte der Unternehmer in der Sendung. Er bitte darum, dass die Schuldfrage juristisch geklärt werde. "Ich werde mich auch hier einer eventuellen Verantwortung stellen."

Der Innenausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags in Düsseldorf hatte die Katastrophe seit dem Sommer mehrfach auf der Tagesordnung. Schaller war eingeladen worden, hatte sich aber durch Anwälte vertreten lassen.

DPA/APN / DPA