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Flugzeugunglück in Nepal: 19 Menschen sterben bei Himalaya-Rundflug

Das Wetter war schlecht, die Sicht ebenso, als das Flugzeug am Rande Kathmandus an einem Hügel zerschellte. Keiner der 19 Menschen an Bord überlebte. Es ist der vierte Crash binnen drei Monaten in Nepal - wo Fliegen besonders während des Monsuns gefährlich ist.

Bei einem Flugzeugabsturz am Rande der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu sind am Sonntag nach einem Himalaya-Rundflug alle 19 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Wie die Fluggesellschaft Buddha Air mitteilte, handelte es sich bei den Toten um zehn indische, drei nepalesische, zwei amerikanische und einen japanischen Passagier. Außerdem starben die drei nepalesischen Besatzungsmitglieder.

Die Luftfahrtbehörde teilte mit, Ursache des Absturzes sei schlechtes Wetter gewesen. Wegen dichten Nebels habe geringe Sichtweite geherrscht. Das zweimotorige Propellerflugzeug vom Typ Beachcraft 1900D kehrte von einem Rundflug über dem Himalaya zurück. Ein Augenzeuge sagte nepalesischen Medien zufolge, das Flugzeug sei an einem Hügel zerschellt. Nach Angaben der Flugsicherung brach der Kontakt mit der Maschine am frühen Morgen ab.

Die Polizei teilte mit, 18 Menschen an Bord seien direkt beim Aufprall des Flugzeugs gestorben. Ein weiterer Nepalese habe zunächst überlebt und sei von Einheimischen geborgen worden. Er sei aber auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben.

Kleine nepalesische Fluggesellschaften wie Buddha Air bieten Touristen von Kathmandu aus Rundflüge am Mount Everest und über den Himalaya an. Die Flüge starten in der Regel sehr früh morgens und kehren dann in die nepalesische Hauptstadt zurück.

Der jüngste Unfall ist der vierte Flugzeugabsturz in dem Himalaya-Staat in nur drei Monaten. Fliegen in Nepal gilt besonders während des Monsuns als gefährlich. Erst vor einem Monat waren beim Absturz einer Propellermaschine in Nepal alle 14 Insassen ums Leben gekommen, darunter sechs ausländische Touristen.

Im Oktober 2008 war eine Passagiermaschine beim Landeanflug auf den in 3000 Meter Höhe gelegenen Flughafen Lukla abgestürzt. Dabei waren 18 Menschen getötet worden, darunter 12 deutsche Trekking-Touristen.

roh/DPA/AFP / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.