Die Walrettung macht keine großen Fortschritte. Umweltminister Backhaus erklärt, wo die Probleme liegen. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
Wichtige Updates
Kai Müller
Hilfskonzept für Wal muss nahezu komplett überarbeitet werden
Nach der erneuten Strandung des Buckelwals vor Poel ist das bisherige Rettungskonzept überholt. Wie es weitergeht, bleibt einstweilen offen.
Umweltminister Backhaus verteidigt die Rettungsaktionen nach wie vor. Er analysiere sich „selbstverständlich“ jeden Tag, so Backhaus. „Aber wir können gemeinsam sagen: Wir haben es versucht. Und der Versuch macht klug.“
Am Umgang mit dem Tier gab es immer wieder von verschiedenen Seiten Kritik. Das Land duldet und überwacht aktuell die Maßnahmen der Privatinitiative.
Früher am Tag nahm bereits der als „Walflüsterer“ bezeichnete Sergio Bambarem Stellung. Er gehört zum Retterteam und berichtete von starken Unstimmigkeiten innerhalb der Gruppe. Unter anderem habe ihn die inzwischen abgereiste Tierärztin aus Hawaii verbal angegriffen.
Er erklärte auch seine Motivation für die Hilfe. Er könne mit Walen „singen“. Diese Kommunikation sei wichtig – und erinnert manche womöglich an die berühmte Dorie aus dem Film „Findet Nemo“. Er gibt dem Wal 50 Prozent Überlebenswahrscheinlichkeit.
Für heute verabschiede ich mich von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, und freue mich, wenn Sie morgen früh wieder hier an dieser Stelle die Walrettung mit uns weiterverfolgen.
Umweltminister Backhaus verteidigt die Rettungsaktionen nach wie vor. Er analysiere sich „selbstverständlich“ jeden Tag, so Backhaus. „Aber wir können gemeinsam sagen: Wir haben es versucht. Und der Versuch macht klug.“
Am Umgang mit dem Tier gab es immer wieder von verschiedenen Seiten Kritik. Das Land duldet und überwacht aktuell die Maßnahmen der Privatinitiative.
Früher am Tag nahm bereits der als „Walflüsterer“ bezeichnete Sergio Bambarem Stellung. Er gehört zum Retterteam und berichtete von starken Unstimmigkeiten innerhalb der Gruppe. Unter anderem habe ihn die inzwischen abgereiste Tierärztin aus Hawaii verbal angegriffen.
Er erklärte auch seine Motivation für die Hilfe. Er könne mit Walen „singen“. Diese Kommunikation sei wichtig – und erinnert manche womöglich an die berühmte Dorie aus dem Film „Findet Nemo“. Er gibt dem Wal 50 Prozent Überlebenswahrscheinlichkeit.
Für heute verabschiede ich mich von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, und freue mich, wenn Sie morgen früh wieder hier an dieser Stelle die Walrettung mit uns weiterverfolgen.
Der Wal wird am Mittwochabend von Helfern mit einer Salzlösung bespritzt. Marcus Golejewski / DPA
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Kai Müller
Die Retter der DLRG kommen von der Walrettung – jetzt zur untergehenden Sonne – für heute zurück in den Kirchdorfer Hafen. Das heutige Minimalziel ist erreicht: Der Wal hat den Tag lebendig überstanden.
DLRG- Boot fährt in den Hafen. Kai Müller / stern
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Kai Müller
Gefragt wird der Umweltminister, warum er jemanden wie Danny Hilse, einen Youtuber, mitarbeiten lasse, der eher wenig Expertise habe. Die Verantwortung dafür trage die Initiative, antwortet Backhaus.
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Kai Müller
Eine Bronzefigur des Wals soll, wenn die Rettung vorbei sein wird, vor Ort aufgestellt werden. Das könne sich Backhaus gut vorstellen. Es sei schließlich „ein historisches Ereignis für unser ganzes Land“.
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Thomas Krause
Das Netz, das sich im Maul von „Timmy“ verfangen hat, stammt nicht aus Mecklenburg-Vorpommern. „Wir können garantieren, dass das Netz, das er mitgeschleppt hat, nicht aus unseren Gefilden kommt, weil diese Art der Netze in Mecklenburg-Vorpommern nicht eingesetzt werden“, sagt Backhaus.
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Kai Müller
Natürlich könne sich Wissenschaft auch mal irren, so Backhaus über die Rettungsversuche vergangenen Wochen. „Nur wer gar nichts tut, macht keine Fehler“, fasst er zusammen.
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Kai Müller
Backhaus möchte klarstellen: „Wir grenzen uns von allem Extremismus ab, rechts wie auch links.“ Wichtig sei einzig die Rettung des Wals.
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Kai Müller
Was genau nun zu tun ist, sei noch unklar. Am wichtigsten sei die Gesundheit aller Helfer und der Tierschutz.
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Kai Müller
Ansonsten wäre das Leben des Tieres zu stark gefährdet.
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Kai Müller
Das Konzept mit Plane und Schuten ist inzwischen passé.
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Kai Müller
Mit den Initiatoren der Rettung, Gunz und Mommert, stehe er in sehr gutem Kontakt. Er sei beiden für ihre Arbeit dankbar.
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Kai Müller
Derzeit werde Option eins durch das Rettungsteam versucht, was das Land Mecklenburg-Vorpommern derzeit „dulde“.
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Kai Müller
Es gäbe insgesamt drei Handlungsoptionen: Aktive Rettung, Euthanasie oder In-Ruhe-Lassen.
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Kai Müller
Das Tier sei eher nachtaktiv und zeigte in letzter Zeit erfreulicherweise schon mehrfach seine Flipper und seine Fluke, was ein gutes Zeichen sei, sagt Backhaus.
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Kai Müller
Backhaus zeigt auf mehreren Folien, wie die Rettungsmaßnahmen bislang verliefen.
Till Backhaus. Kai Müller/stern
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DPA