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Nachrichten aus Deutschland: Röntgenbild als Beweis: Dieb verschluckt seine Beute

Bremen: Dieb verschluckt Beutestück +++ Düsseldorf: Mann von Taxi überrollt +++ Zweibrücken: Polizist rettet Kleinkind +++ Oberursel: Rentner fährt in U-Bahn, Gaffer missachten Absperrungen +++ Nachrichten aus Deutschland.

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Ein Röntgenbild zeigte, wo ein Dieb in Bremen sein Beutestück versteckt hatte (Symbolbild)

Bremen: Dieb verschluckt Beutestück

Wohin mit der Beute? Ein junger Dieb hat in Bremen einer älteren Frau die Goldkette vom Hals gerissen und anschließend verschluckt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, überfiel der 18-Jährige die 66-Jährige am Samstagmittag und floh anschließend zu Fuß. Drei Männer beobachteten den Vorfall von einem Balkon aus, verfolgten den Täter und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Da die verschwundene Kette nicht gefunden werden konnte und der Dieb über Schmerzen im Oberkörper klagte, wurde er in ein Krankenhaus gebracht und geröntgt - im Körper des Mannes lag die mutmaßliche Beute. Der 18-Jährige wurde festgenommen. Laut Polizei sollte abgewartet werden, bis die Beute "über den biologischen Weg" wieder zum Vorschein tritt.

Düsseldorf: Taxi überrollt Mann, der auf der Straße liegt

In Düsseldorf wurde ein 65-Jähriger, der auf der Straße lag, am Samstagabend von einem Taxi überrollt. Wie die Polizei berichtete, torkelte der Mann Zeugenaussagen zufolge auf eine Kreuzung und stürzte auf die Fahrbahn. Bevor Passanten ihm wieder aufhelfen konnten, "wurde er von dem Taxi eines 54-Jährigen erfasst und wahrscheinlich überrollt", heißt es im Polizeibericht. Nach der notärztlichen Untersuchung wurde der 65-Jährige ins Krankenhaus gebracht. Außerdem wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Er wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Der Taxifahrer erlitt einen Schock. 

Zweibrücken: Polizist rettet Kleinkind

Ein Polizeibeamter aus Rheinland-Pfalz hat einem Kleinkind womöglich das Leben gerettet. Am frühen Samstagabend ging bei der Polizei in Zweibrücken ein Notruf ein: Ein knapp zwei Jahre altes Kind atme nicht mehr. Die Beamten alarmierten den Rettungsdienst, schickten aber parallel zwei Streifenwagen los. "Vor Ort konnte festgestellt werden, dass das Kind tatsächlich nicht mehr atmet und nur über einen sehr schwachen Puls verfügt", berichtete die Polizeiinspektion Zweibrücken am Sonntag.

"Ein Beamter erkannte den Ernst der Lage und begann, Reanimationsmaßnahmen einzuleiten", hieß es weiter. Der Polizist habe durch mehrmalige Nase-Mund-Beatmung eine flache Atmung bei dem Kind herstellen können. Der Retter ist nach Angaben seiner Kollegen 35 Jahre alt. Dass Angehörige in Panik die falsche Nummer wählen - also 110 für die Polizei statt 112 für den Rettungsdienst - kommt laut Polizei häufiger vor. Das kleine Mädchen wurde in die Uniklinik nach Homburg gebracht.

Oberursel: Rentner fährt in U-Bahn, Gaffer missachten Absperrungen

Ein 81-Jähriger ist mit seinem Auto in eine oberirdisch fahrende U-Bahn in Oberursel im Taunus gekracht und schwer verletzt worden. Bei den Rettungsarbeiten missachteten Gaffer die Absperrungen und liefen hinter die Absperrungen. Gegen die Schaulustigen wurden Platzverweise ausgesprochen, wie die Polizei mitteilte. Sie hätten jedoch keine größeren Behinderungen verursacht, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Ansonsten wären auch Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden. Wie viele Platzverweise verteilt wurden, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Der Autofahrer wollte am Samstag mit seinem Wagen abbiegen, übersah dabei jedoch die nahende Bahn. Der Unfall war so heftig, dass der 81-Jährige in seinem völlig demolierten Fahrzeug eingeklemmt wurde.
Er war aber nicht in Lebensgefahr. Der U-Bahnfahrer erlitt leichte Blessuren.

Schaulustige an Unfallorten machen immer wieder Ärger. Am Wochenende bildete sich nach einem Lastwagen-Unfall bei Bremen ein Kilometer langer Rückstau, weil mehrere Autofahrer langsamer an der Unfallstelle vorbeifuhren als nötig, wie die Polizei mitteilte. Bei einem Brand eines Holztransporters auf der Autobahn 7 bei Kirchheim in Hessen war es im November wegen Gaffern auf der Gegenfahrbahn zu Verkehrsbehinderungen gekommen.

Auch Rettungsgassen werden nach Unfällen häufig blockiert oder gar nicht erst gebildet. Anfang September stellten Autofahrer auf der A5 bei Frankfurt sogar Campingstühle in einer Rettungsgasse auf. Andere gingen mit Hunden Gassi und ließen ihre Autos unbesetzt zurück. 

So wird das Silvester-Wetter



 Nachrichten von Samstag, 30. Dezember:

Alkohol ab 2018 auf vielen Regionalstrecken verboten

Die Deutsche Bahn hat angekündigt, ab dem 1. Januar 2018 den Genuss von Alkohol in Regionalzügen auf vielen Strecken zu verbieten. Wie der NDR berichtet, gilt das Verbor zunächst in den Regionalexpress-Zügen zwischen Hannover, Bremen und Norddeich, von Bremerhaven nach Hannover und Osnabrück sowie im Harz-Weser-Netz. Wer dann im Zug beim Alkoholtrinken oder mit einer offenen Flasche erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 40 Euro rechnen - dies will die Bahn allerdings erst ab März durchsetzen. Geschlossene Flaschen darf man zum Transport mitführen. Durch das Verbot sollen die Züge sauberer werden und das Sicherheitsempfinden der anderen Fahrgäste gestärkt werden, heißt es. Gegebenenfalls will die Bahn das Verbot von noch auf andere Strecken in Deutschland ausweiten.

Weimar: Augenzeuge läuft an Vergewaltigung vorbei und beschwert sich - jetzt sucht ihn die Polizei

Im Zusammenhang mit einer Vergewaltigung, die sich bereits in der Nacht zum Sonntag, den 3. Dezember, ereignete, sucht die Kriminalpolizei im thüringischen Weimar nun nach einem Augenzeugen. Wie die Beamten in einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung schreiben, wurde eine 31-jährige Frau gegen 1 Uhr vor dem Atrium des Studentenklubs "Kasseturm" von einem Unbekannten überfallen und im Gebüsch vergewaltigt. Während der Tat sei ein Mann vorbeigekommen. Dieser hielt die Vergewaltigung dem Bericht nach offenbar für einvernehmlichen Geschlechtsverkehr und kommentierte sie missbilligend mit den Worten: "Muss das denn in der Öffentlichkeit sein?". Dieser Augenzeuge wird nun gesucht. Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 03643/8820 entgegen.

Heilbronn: 19-Jähriger rettet Mann aus eiskaltem Neckar

In Heilbronn hat ein 19-Jähriger einem 23-jährigen Mann am Freitag vermutlich mit einem mutigen Einsatz das Leben gerettet. Wie die "Heilbronner Stimme" berichtet, sah der junge Mann den Älteren hilflos im Wasser treiben und sprang kurzerhand in den eiskalten Fluss. Er schaffte es ihn ans Ufer zu ziehen, wo weitere Menschen den beiden halfen. Rettungswagen brachten beide ins Krankenhaus. Warum der 23-Jährige im Fluss war, blieb zunächst unklar.


 Nachrichten von Freitag, 29. Dezember:

Essen: Kleinkind in Kinderwagen von U-Bahn mitgeschleift

Dramatischer Unfall mit glimpflichem Ende in Essen: Eine U-Bahn hat beim Losfahren einen Kinderwagen mit einem Kleinkind an einer Haltestelle mehrere Meter mitgeschleift. Als der Kinderwagen am Bahnsteigende gegen eine Absperrung prallte, fiel das zweijährige Kind heraus. Nach Angaben der Feuerwehr wurde es bei dem Unfall am Freitag glücklicherweise nur leicht verletzt. Es kam zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte die Mutter gerade in die U-Bahn einsteigen, als sich die Tür schloss und ein Vorderrad des Kinderwagens eingeklemmt wurde, der sich noch auf dem Bahnsteig befand. Die Untersuchungen zu dem Unfall werden fortgesetzt, sagte eine Sprecherin der Polizei.

Karlsruhe: Ex-SS-Buchhalter muss ins Gefängnis

Der ehemalige SS-Buchhalter Oskar Gröning ist auch vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe mit dem Versuch gescheitert, seine vierjährige Freiheitsstrafe wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 300.000 Fällen nicht antreten zu müssen. Das höchste deutsche Gericht in Karlsruhe nahm laut einem am Freitag veröffentlichten Beschluss eine entsprechende Verfassungsbeschwerde nicht an. Der 96-Jährige wollte aus gesundheitlichen Grünen einen Aufschub der Strafvollstreckung erreichen.

Zuvor war Gröning bereits vor dem Landgericht Lüneburg und dem Oberlandesgericht Celle gescheitert. Er war 2015 in Lüneburg zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Gröning war Mitglied der Waffen-SS und gehörte von 1942 bis 1944 zum Verwaltungspersonal des Vernichtungslagers Auschwitz, wo er in der sogenannten Häftlingsgeldverwaltung tätig war.

Gröning sortierte das bei den Opfern gefundene Geld und leitete es nach Berlin weiter. Zudem bewachte er in einigen Fällen das Gepäck der Deportierten auf der sogenannten Rampe. Im Prozess gestand Gröning umfassend und bekundete mehrfach seine Reue.
Vor dem Bundesverfassungsgericht machte er geltend, dass sein Gesundheitszustand bei den vorherigen Entscheidungen nur unzureichend berücksichtigt worden sei. Er rügte deshalb eine Verletzung seines Grundrechts auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Karlsruher Richter erklärten allerdings, es sei nicht erkennbar, "dass die angegriffenen Entscheidungen auf einer unzureichenden Sachaufklärung beruhen".

Verfassungsrechtlich unbedenklich werde davon ausgegangen, "dass das hohe Lebensalter des Beschwerdeführers für sich genommen nicht ausreichend ist, um von der Durchsetzung des staatlichen Strafanspruchs abzusehen", erklärte das Karlsruher Gericht. Es sei aufgrund der eingeholten Gutachten nicht erkennbar, dass bei einem Vollzug der Strafe seine Chance, wieder in Freiheit zu gelangen, "von vornherein entfällt oder sich auf einen von Siechtum und Todesnähe gekennzeichneten Lebensrest reduziert".

Berlin: Senator will Lehrerinnen Kopftuch erlauben

Berlins Justizsenator Dirk Behrendt plädiert dafür, muslimischen Lehrerinnen das Tragen eines Hijab zu erlauben. "Ich bin der Meinung, dass wir es in einer multireligiösen Stadt wie Berlin aushalten sollten, wenn an den Schulen junge Frauen mit Kopftuch unterrichten", sagte Grünen-Politiker Behrendt der "Berliner Zeitung".

Bisher verbietet es das Berliner Neutralitätsgesetz Lehrern, Polizisten und Justizbediensteten, sichtbare religiöse Symbole zu tragen. Das gilt für ein Kopftuch ebenso wie für ein Kreuz oder die jüdische Kippa. "Wir müssen dafür sorgen, dass die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts auch in Berlin umgesetzt wird", betonte der Grünen-Politiker. Deutschlands höchstes Gericht hatte pauschale Kopftuchverbote für verfassungswidrig erklärt. Behrendt betonte, derzeit könne jede Muslima, die an einer Berliner Schule abgelehnt werde, erfolgreich eine Entschädigung wegen Diskriminierung einklagen. "Es stellt sich schon die Frage, ob wir mit Steuergeld dauerhaft diese Entschädigungen zahlen wollen - oder ob man nicht besser die Diskriminierung abschafft", sagte er.

Bielefeld: Jogger finden Leiche in Teich

In Bielefeld haben Jogger am Morgen einen leblosen Mann entdeckt, der in einem Teich trieb. Wie die "Neue Westfälische" berichtet, barg die Polizei mit Hilfe der Feuerwehr den halbnackten Leichnam aus dem Wasser. Teile der Kleidung seien am Ufer gefunden worden. Die Identität des Mannes war zunächst noch unklar. Die Polizei ermittelt dazu und zu den Hintergründen des Todesfalls.  

Neuss: Feuerwehrmänner bei Großbrand in Mietshaus schwer verletzt

Im nordrhein-westfälischen Neuss sind zwei Feuerwehrleute am Donnerstag bei einem Brandeinsatz auf einer Baustelle schwer verletzt worden. Wie "RP Online" berichtet, war in einem bezugsfertigen, aber noch unbewohnten Mehrfamilienhaus im Keller ein Feuer ausgebrochen. Zwei Mitglieder der sogenannten "Atemschutztruppe" hätten das brennende Gebäude als zuerst betreten, dabei kam es nach Informationen der Zeitung zu einem nicht näher beschriebenen Notfall. Die beiden Feuerwehrmänner mussten von ihren Kameraden aus dem Keller gerettet werden und kamen mit schweren Verletzungen in eine Spezialklinik. Das Feuer konnte im Laufe des Abends unter Kontrolle gebracht werden, nun ermittelt die Polizei zur Brandursache. 

Halle: 40-Jährige in Reisebüro umgebracht

In einem Geschäftszentrum in Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt ist eine Frau umgebracht worden. Die 40-Jährige sei am frühen Donnerstagabend im Stadtteil Neustadt in einem Reisebüro mit schweren Verletzungen gefunden worden und trotz sofortigen Rettungseinsatzes gestorben, teilte die Polizei mit. Die Ermittler nahmen im Anschluss einen Tatverdächtigen im Alter von 49 Jahren fest. Er soll das Opfer gekannt haben. Nach Informationen der "Mitteldeutschen Zeitung" gehen die Ermittler von einer Beziehungstat aus. Weitere Einzelheiten zur Tat wurden zunächst nicht bekannt.

Waldlaubersheim: Lkw-Fahrer von eigenem Führerhaus erschlagen

Der Fahrer eines Lastwagens ist auf der A61 in Rheinland-Pfalz bei einer Verkettung tragischer Umstände tödlich verunglückt. Nachdem ein Wagen auf seinen Sattelzug aufgefahren war, fiel der unangeschnallte 62-Jährige aus dem Fahrerhaus auf die Fahrbahn und wurde von seinem umkippenden Fahrzeug erschlagen, wie die Autobahnpolizei mitteilte.

Das Unglück ereignete sich am Donnerstagnachmittag zwischen Waldlaubersheim und Dorsheim im Kreis Bad Kreuznach. Nach dem Unfall war die A61 voll gesperrt. Es entstand ein Stau von zeitweise zehn Kilometern Länge.

Zunächst war der mit Holz beladene Anhänger des Unimog aus unbekannten Gründen ins Pendeln geraten. Daraufhin kollidierte der dahinter fahrende Wagen mit dem Anhänger. Der Laster-Fahrer habe dann vergeblich versucht, sein Fahrzeug wieder zu stabilisieren, hieß es.
Es kippte gegen eine Betonwand am Rand der Autobahn und schleuderte dann auf die Fahrbahn zurück. Der Autofahrer blieb unverletzt.

So wird das Wetter am Freitag, 29. Dezember: 


Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 


 Nachrichten von Donnerstag, 28. Dezember:

Neumünster: Kinderarzt in seiner Praxis angegriffen 

Im schleswig-holsteinischen Neumünster ist ein Kinderarzt in seiner Praxis von einem Begleiter einer seiner Patienten angegriffen und geschlagen worden. Wie der "Holsteinische Courier" berichtet, ereignete sich der Vorfall vor einigen Tagen. Zwei Männer - der Vater und ein Behleiter - wären mit einem kleinen Jungen in der Praxis aufgetaucht und von Anfang an sehr aggressiv aufgetreten, schreibt das Blatt. Beruhigungsversuche seitens des Arztes hätten nicht geholfen. Der Vater und sein Begleiter hätten herumgepöbelt und in der Praxis randaliert. Dann hätte der Begleiter dem Mediziner einen Schlag auf den Hinterkopf verpasst und ihm das Hemd zerrissen. Weitere Patientenväter wären dazwischen gegangen und hätten Schlimmeres verhindert. Der Arzt wurde zur Behandlung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Dort trafen die Polizisten auch die beiden aggressiven Männer wieder, die mit dem Jungen weitergezogen waren. Die Beamten nahmen die Personalien auf. 

Ofterschwang: Tödlicher Skiunfall im Allgäu

Eine 27-Jährige ist am Mittwoch im Oberallgäu in Ofterschwang bei einem Skiunfall ums Leben gekommen. Wie die "Augsburger Allgemeine" mit Bezug auf die Polizei berichtet, stürzte die Sportlerin auf einer Skipiste, rutschte unter einem Fangzaun hindurch und prallte gegen einen Baum. Die Polizei hat dem Bericht nach Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen, gehe aber nach ersten Erkenntnissen nicht von einem Fremdverschulden aus.

Viersen: Polizistin stirbt bei Unfall auf der A61

Nachrichten aus Deutschland: Unfall auf der A61

Der völlig zerstörte Streifenwagen wird nach der Kollision mit einem Lkw abtransportiert

Eine Polizistin ist bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 61 bei Viersen (Nordrhein-Westfalen) getötet worden. Ein Kollege der 23-Jährigen wurde in der Nacht zu Donnerstag schwer verletzt, eine Kollegin lebensgefährlich, wie die Polizei mitteilte. Der 40 Tonnen schwere Lastwagen war der Polizei bei seiner Fahrt aus den Niederlanden aufgefallen, weil er in Schlangenlinien fuhr. Zuvor hatte die niederländische Polizei die Beamten in Deutschland über den Lastwagenfahrer informiert, weil er bereits dort wegen seiner Fahrweise aufgefallen war. Ein Streifenwagen der Beamten wartete daraufhin mit Blaulicht und eingeschalteter Warnblinkanlage bei Viersen auf dem Seitenstreifen der Autobahn in Richtung Mönchengladbach.

Der Lastwagen geriet ins Schlingern und prallte mit voller Wucht gegen den Streifenwagen, der dann rund 200 Meter weit geschoben wurde. Die drei Polizisten wurden in dem stark deformierten Streifenwagen eingeklemmt. Die 23-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Die weitere Kollegin schwebte am Donnerstagmorgen noch in Lebensgefahr. Der schwer verletzte Polizeibeamte, der im vorderen Teil des Fahrzeugs gesessen hatte, war laut Polizei ansprechbar. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt. Weil der Mann aus der Ukraine stammt, wurde er vorläufig festgenommen - die Polizei sah Fluchtgefahr. Mittlerweile wurde bekannt, dass der Mann offenbar stark angetrunken war.

Berlin: Raser oder Rennen? Zwei Verletzte nach schwerem Verkehrsunfall

In Berlin-Kreuzberg sind am Mittwochabend zwei Menschen bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet, war ein mit stark überhöhter Geschwindigkeit fahrender Wagen auf ein anderes Auto geprallt, das gerade wendete. Dieses wurde durch den Aufprall gegen weitere Pkw geschleudert, die am Straßenrand parkten. Das verursachende Auto prallte nach dem Unfall wiederum auf ein am Straßenrand haltendes Auto. Insgesamt wurden bei dem Unfall acht Autos beschädigt. Die Fahrer des wendenden und des haltenden Autos wurden leicht verletzt, heißt es im Bericht. Der Unfallverursacher flüchtete unterdessen zu Fuß vom Unfallort. Die Straße sei übersät gewesen mit Trümmerteilen, schreibt das Blatt. Zunächst wurde darüber spekuliert, ob es sich um ein illegales Autorennen handelte. Möglich sei allerdings auch ein Unfall mit Fahrerflucht, heißt es im Bericht. Die Polizei ermittelt. 

So wird das Wetter am Donnerstag, 28. Dezember: 


Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 


 Nachrichten von Mittwoch, 27. Dezember:

Grainau: Bergwanderer an Zugspitzmassiv tödlich verunglückt

Ein 31-Jähriger Bergwanderer aus Bayern ist an Heiligabend am Zugspitzmassiv bei Grainau tödlich verunglückt. Wie der BR mit Bezug auf die Polizei berichtet, wollte der Mann offenbar am Sonntag über das Höllental zum Kreuzeck gehen, um dort zu übernachten. Seine Verwandten riefen am ersten Weihnachtstag die Polizei, da sie seit einem Tag nichts mehr von ihm gehört hatten. Die Polizei machte sich gemeinsam mit der Bergwacht auf die Suche und fand den Vermissten am Montag leblos im Gebirge. Die Beamten gehen davon aus, dass er bereits am Sonntag in einer steilen Rinne den Halt verlor und abstürzte. Weitere Hintergründe nennt der Bericht nicht. 

Bonn: Schwiegermutter rastet beim Weihnachtsessen aus

Eine 30-Jährige ist am Montag bei einem Weihnachtsessen in Bonn von ihrer Schwiegermutter schwer verletzt worden. Dem Polizeibericht nach war die Frau mit ihrem Mann und den gemeinsamen Kindern zu Gast im Hause der Schwiegereltern. Als die Familie gemeinsam am Tisch saß, hätte die 55-Jährige Mutter des Ehemannes völlig unvermittelt mit einem Hackmesser auf ihre Schwiegertochter eingeschlagen, hieß es. Der Sohn nahm seiner Mutter das Messer direkt ab. Ein Notarzt versorgte das Opfer, das schwere Verletzungen an Kopf und Händen davontrug. Lebensgefahr besteht dem Bericht nach allerdings nicht. 

Die Schwiegermutter wurde unterdessen festgenommen, eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf. Ein Richter erließ Haftbefehl wegen versuchten Mordes. Weitere Hintergründe, etwa zum Motiv, wurden noch nicht bekannt.

Ulm: Betrunkener bricht in eigene Wohnung ein und ruft am nächsten Morgen die Polizei

In Ulm ist ein Mann bereits am Samstag in seine eigene Wohnung eingebrochen, hat aber am Heiligabend die Polizei gerufen. Wie die Beamten berichten, gab der Mann an, bei ihm zu Hause wäre eingebrochen worden, es wäre jedoch nichts gestohlen worden. Eine Ermittlung vor Ort brachte jedoch zutage: Der Mann war offenbar selbst gewaltsam in seine Wohnung eingedrungen. In der Nacht zuvor hatte er sich demnach heftig betrunken, seine Jacke samt Schlüssel jedoch in der Kneipe liegen lassen. Daraufhin brach er seine Wohnungstür auf. Am nächsten Morgen konnte er sich jedoch angeblich an nichts mehr erinnern und rief die Polizei. Nun muss er sich wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten. 

Obertraubling: Bewaffneter Raubüberfall auf McDonald's-Filiale

Für die Mitarbeiter eines McDonald's-Restaurant in Obertreubling im Landkreis Regensburg begann der Morgen mit einem gewaltigen Schrecken. Gegen drei Uhr in der Früh betrat ein maskierter Mann das Lokal durch einen Hintereingang und bedrohte zwei Angestellte mit einer Schusswaffe. Der Täter erbeutete Bargeld im oberen vierstellligenBereich und floh anschließend zu Fuß. Die beiden Mitarbeiter im Alter von 20 und 44 Jahren blieben unverletzt. 

Die Kriminalpolizei Regensburg leitete sofort die Fahndung ein und bittet um Mithilfe. Der flüchtige Täter ist etwa 25 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und spricht akzentfrei deutsch. Zum Zeitpunkt des Überfalls trug er eine schwarze Jacke, braune Schuhe und bedeckte sein Gesicht mit einer Baseball-Kappe und einem Schal. 

Wer Zeuge der Tat wurde oder den Täter auf seiner Flucht gesehen hat kann Hinweise unter Telefon 0941/506-2888 an die Kriminalpolizei Regensburg geben.

München: Feuerwehr befreit Zweijährige aus Toilettensitz

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Mit einem Sägeblatt und viel Gefühl konnte das Kleinkind aus seiner misslichen Lage befreit werden

Einen kuriosen Einsatz hatte die Feuerwehr in München am zweiten Weihnachtstag: Wie die "Abendzeitung" mit Berufung auf die Feuerwehr berichtet, befreiten die Retter eine Zweijährige, die mit dem Kopf in einem Kinder-Klositz feststeckte. Die Mutter der Kleinen sei zuvor mit ihrer Tochter hilfesuchend in die Wache gekommen, heißt es. Das Mädchen hatte sich den Sitz offenbar unbemerkt über den Kopf gestülpt, alle Befreiungsversuche von Mutter und Freundin scheiterten. Die Feuerwehrleute schafften es schließlich, den Sitz mit einem Sägeblatt zu zerschneiden und konnten Mutter und Tochter wohlbehalten wieder nach Hause schicken. 

So wird das Wetter am Mittwoch, 27. Dezember: 


Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 


 Nachrichten von Dienstag, 26. Dezember:

München: Mann wird von zwei S-Bahnen überrollt

Riesenglück hatte ein junger Mann in München. Der 24-Jährige wurde am S-Bahnhaltepunkt Hackerbrücke von zwei S-Bahnen überrollt und schwer verletzt. Der Mann aus Dachau war am Samstagmorgen gegen 4 Uhr den Bahnsteig entlang getorkelt und auf die Gleise gestürzt. Anschließend wurde er von zwei in Richtung Münchner Flughafen fahrenden S-Bahnen erfasst und überrollt. Bei dem Unfall wurden ihm mehrere Gliedmaßen abgetrennt. Erst dann wurde er von zwei anderen Reisenden schwerverletzt aber ansprechbar im Gleis liegend, aufgefunden. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,8 Promille. 

Ludwigslust-Parchim: Lastwagenfahrer parkt Betrunkene auf Parkplatz zu

Ein aufmerksamer Lastwagenfahrer hat am ersten Weihnachtstag im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg- Vorpommern ein Trio von Betrunkenen zugeparkt und so von der Weiterfahrt abgehalten. Die Polizei lobte den Mann für seine Zivilcourage, wie sie in der Nacht zum Dienstag mitteilte. Bei dem 34-jährigen Fahrer des festgesetzten Autos ermittelten die Beamten einen Wert von 2,31 Promille. Ihn erwartet ein Strafverfahren.

Demnach hielten die zwei teils schwer alkoholisierten Männer und eine Frau am Abend an einem Rastplatz an der Autobahn 24 bei Ludwigslust. Stark schwankend arbeiteten sie sich in den Verkaufsraum der Tankstelle vor, um Nachschub zu kaufen. Laut Polizei nutzte der Lastwagenfahrer die Zeit, um das Auto des Trios zuzuparken. Anschließend bat er eine Mitarbeiterin der Tankstelle, die Polizei zu rufen.

Thüringen: Zigarette löst Verpuffung an Beatmungsgerät aus - Mann stirbt 

In Thüringen ist am ersten Weihnachtsfeiertag ein 61-jähriger Bewohner eines Pflegeheims gestorben, nachdem eine brennende Zigarette bei seinem Beatmungsgerät eine Verpuffung ausgelöst hat. Der starke Raucher erlitt laut Polizei schwere Verbrennungen, an denen er starb. Die genaue Ursache des Unglücks ermittelt jetzt die Kriminalpolizei. Nach bisherigen Ermittlungen hat eine Reaktion zwischen dem Gerät und der Zigarette zu einer Verpuffung und zu einem Feuer geführt. Das Pflegeheim in Mühlheim selbst musste nicht evakuiert werden. Der Sachschaden wird auf 2000 Euro geschätzt.

Laufenburg: Baby zu Weihnachten getötet - Lebensgefährte der Mutter verdächtig

Ein erst drei Monate altes Baby ist am 1. Weihnachtsfeiertag im badischen Laufenburg getötet worden. Tatverdächtig ist der Lebensgefährte der Mutter. Der 36-Jährige habe selbst bei der Polizei angerufen und berichtet, dass er ein Kind umgebracht habe, teilte die Freiburger Polizei mit. Die Mutter des Säuglings war zur Tatzeit nicht Zuhause. Polizeibeamte fanden in der Wohnung des Mannes das tote Kind.

Der offensichtlich unter Medikamenteneinwirkung stehende und verletzte 36-Jährige sei überwältigt worden und befinde sich in Polizeigewahrsam, hieß es. Seinen Aussagen zufolge war er mit der Betreuung des Säuglings überfordert.

Die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen erwirkte die Obduktion des Kindes. Der 36-Jährige wird voraussichtlich am 2. Weihnachtsfeiertag einem Haftrichter vorgeführt. Es sei noch nicht sicher, ob er der leibliche Vater des Kindes ist, hieß es weiter.

So wird das Wetter am Dienstag, 26. Dezember: 

Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 


 Nachrichten von Montag, 25. Dezember:

Bad Grönenbach: 17-Jährige wird auf der A7 vor den Augen ihrer Familie von einem Auto mitgeschleift

Bei einem Unfall auf der A7 ist an Heiligabend im Unterallgäu eine junge Frau lebensgefährlich verletzt worden. Die 17-Jährige wurde bei einem Unfall aus dem Fenster eines Autos geschleudert und mitgeschleift, wie die Polizei in der Nacht zum Montag mitteilte. Ein Rettungshubschrauber brachte die schwerst Verletzte in ein Krankenhaus. Vier Familienmitglieder, die mit im Auto saßen, hätten die Szene mit ansehen müssen, hieß es. Sie wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Ein 35-Jähriger fuhr demnach am Sonntagnachmittag zwischen Bad Grönenbach und Woringen aus ungeklärter Ursache auf das Auto auf, in dem die 17-Jährige mit ihrer Familie saß. Beide Autos gerieten ins Schlingern. Die 17-Jährige wurde aus dem Auto geschleudert, das anschließend in die Mittelleitplanke krachte. Das Auto des 35-Jährigen überschlug sich und blieb in einem Graben liegen. Der Mann und seine zweijährige Tochter wurden dabei leicht verletzt.  

rös/jek / DPA / AFP