VG-Wort Pixel

Nachrichten aus Deutschland Hausmeister findet Schlange auf Schulgelände

Nachrichten aus Deutschland – Schlange auf Schulgelände gefunden
In einer Plastiktüte wurde die Schlange von der Polizei abgeführt
© Polizeiinspektion Goslar
Heringsdorf: Panzergranate im Wald gefunden +++ Frau spuckt Ärztin an und bewirft sie mit Eieruhr +++ Berlin: Sechsjährige von U-Bahn mitgeschleift und schwer verletzt +++ München: Autofahrer nach tödlichem Raserunfall angeklagt +++ Panorama-Nachrichten aus Deutschland.

Langelsheim: Schlangenfund auf Schulgelände

Auf dem Gelände einer Grundschule im niedersächsischen Langelsheim hat ein Hausmeister eine ungewöhnliche Entdeckung gemacht: Im Komposthaufen der Schule hatte es sich eine etwa ein Meter lange Schlange gemütlich gemacht. Der Mann alarmierte die Polizei, die den Bereich zunächst absperrte. Schlangenexperten mussten herangerufen werden, um die Art des Tieres auszumachen und die Gefahr einzuschätzen, die von ihm ausging. Wenig später dann die Entwarnung: Es handelte sich um eine ungefährliche nordamerikanische Kornnatter. Um den Besitzer der farbenfrohen Schlange auszumachen, bittet die zuständige Polizeistelle in Goslar nun um Hinweise unter der Telefonnummer 05326-978780. 

Quelle: Polizeiinspektion Goslar

Heringsdorf: Frau findet Panzergranate im Wald

In Heringsdorf auf Usedom hat eine Frau am Donnerstag eine Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Wie die Polizei berichtete, meldete die Frau ihren Fund den Beamten. Die sicherten den Fundort und verständigten den Munitionsbergungsdienst. Dieser sei am Freitag nach Begutachtung zum Schluss gekommen, dass es sich um eine Panzersprenggranate handelt. "Ein Zünder existierte nicht mehr. Dennoch ging von der Granate Gefahr aus, da sich in ihr eine nicht unerhebliche Menge Sprengstoff befand", heißt es in der Polizeimitteilung. Die Granate werde nun durch den Munitionsbergungsdienst vernichtet. Die Polizei wies in dem Zusammenhang noch einmal auf die Gefahr derartiger Funde hin und warnte Finder dringend davor selbst Untersuchungen vorzunehmen oder die Gegenstände auf eigene Faust zu bergen. 

Quelle:Polizei Anklam

Hamburg: Frau spuckt Ärztin an und bewirft sie mit Eieruhr

In Hamburg steht in der kommenden Woche eine Frau wegen Beleidigung und vorsätzlicher Körperverletzung vor Gericht. Der Vorwurf: Aus Wut darüber, dass sie nicht spontan einen Untersuchungstermin bekam, soll die 23-Jährige in die Praxis gestürmt sein. Dort hätte sie die Medizinerin beleidigt, bespuckt und gegen eine Glastür gestoßen, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Anschließend hätte die Angreiferin noch mit einer Eieruhr nach der Ärztin geworfen. 

Quellen: Staatsanwaltschaft Hamburg

München: Autofahrer nach tödlichem Raserunfall angeklagt

Nach einem tödlichen Unfall auf der Flucht vor der Polizei hat die Staatsanwaltschaft München I Anklage gegen einen 35-Jährigen erhoben. Sie wirft ihm nach Angaben vom Freitag unter anderem Mord an einem 14-Jährigen sowie versuchten Mord an einer 16-Jährigen und drei weiteren Verkehrsteilnehmern vor. 

Die Anklage geht davon aus, dass der Mann am 15. November 2019 um 23.20 Uhr unter Kokain- und Alkoholeinfluss mit rund Tempo 120 im Gegenverkehr durch die Landeshauptstadt gerast sei. Im Zuge von Bewährungsauflagen hätte er keine Drogen nehmen dürfen - die Polizei hatte ihn aber entdeckt. Deshalb sei er geflohen.

An einer Bushaltestelle stieß er mit Jugendlichen zusammen, die gerade die Straße überqueren wollten. Der 14-jährige Schüler wurde tödlich verletzt. Die 16-Jährige brach sich ein Bein. Das Landgericht München I muss nun entscheiden, ob es zum Prozess kommt.

Quelle: DPA

Berlin: Sechsjährige von U-Bahn mitgeschleift

In Berlin ist am U-Bahnhof Wittenau ein sechsjähriges Mädchen am Donnerstag schwer verletzt worden. Wie die "B.Z." berichtet, hatte das Kind versucht, im letzten Moment in die Bahn zu kommen. Dabei sei es mit der Hand in der Tür hängengeblieben. Der Zug wiederum fuhr los und schleifte das Mädchen rund 70 Meter weit mit. Fahrgäste im Zug hätten die Notbremse betätigt, schreibt das Blatt. Die Sechsjährige erlitt dem Bericht zufolge "schwere bis lebensgefährliche" Verletzungen. Der Tagesspiegel berichtete am Donnerstagabend, das Mädchen sei laut Polizeiangaben außer Lebensgefahr.

Quellen: "B.Z.", "Tagesspiegel"

Bundespolizei fasst bei Buskontrolle Mann mit 35 Identitäten

Bei der Kontrolle eines Fernbusses beim bayerischen Lindau hat die Bundespolizei einen Mann mit 35 Identitäten festgenommen. Einen Fall mit einer solch großen Anzahl an verschiedenen Aliaspersonalien gebe es nur selten, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei am Donnerstag. Nach dem Abgleich der Fingerabdrücke des Mannes seien die Beamten in ihrer Datenbank auf 35 Einträge mit zum Teil unterschiedlichen Namen oder anderen abweichenden Angaben gestoßen, so die Sprecherin. 

Zudem fanden die Bundespolizisten bei der Kontrolle am Montag heraus, dass auch zwei Haftbefehle auf den 43-Jährigen ausgestellt sind. Er hatte sich bereits wegen Diebstahls und Verstößen gegen Aufenthalts- und Einreiseverbote strafbar gemacht. Die Bundespolizei brachte den Mann in die Justizvollzugsanstalt Kempten. Im Anschluss an eine mehr als viermonatige Haft soll der Mann in sein Heimatland zurückgeführt werden.

Quelle: DPA

Guxhagen: Unbekannte stehlen 42 Fernseher aus Lkw

In Guxhagen im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis haben Unbekannte bereits am Donnerstag, 27. August, in der Nacht 42 Fernseher aus einem auf einem Autobahnrastplatz geparktem Lkw entwendet. Wie die Polizei am Freitag berichtet, durchtrennten die Täter eine Versiegelungsschnur zum Frachtraum und stahlen anschließend die Geräte. Der Wert der Beute beträgt demnach 64.000 Euro. Die Täter entkamen unerkannt. 

Quelle: Polizei

 


Nachrichten aus Deutschland von Donnerstag, den 3. September

Heide: Falscher Polizist fliegt wegen Retro-Uniform auf 

Ein falscher Polizist in "Retro"-Uniform ist in Heide (Schleswig-Holstein) wegen dieser Verkleidung aufgeflogen. Der Betrüger trug eine ausgemusterte grüne Uniform anstelle der aktuellen blauen Dienstkleidung, wie die Polizeidirektion Itzehoe am Donnerstag mitteilte. Am Mittwochabend versuchte er in dieser Verkleidung, in einer Wohnung den Familien-Computer zu beschlagnahmen, auf dem angeblich unerlaubte Dateien gespeichert waren. Die Bewohner wurden misstrauisch und alarmierten die echte Polizei. Der Betrüger flüchtete ohne Beute. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem falschen Polizisten blieb zunächst ohne Erfolg.

Die alten Uniformen, die den Beamten vielerorts wegen der gelben Hemden den Spitznamen "Senfmännchen" einbrachten, wurden in Schleswig-Holstein zwischen 2006 und 2008 durch blaue Modelle ersetzt. Dass der Betrüger mit seiner Masche durchkommen würde, war also von vornherein recht unwahrscheinlich. 

Quelle: DPA

Handewitt: 44-Jähriger durch Messerstiche getötet

Am Mittwochabend kam es im schleswig-holsteinischen Handewitt in der Nähe von Flensburg zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, bei der ein 44-Jähriger mit einem Messer niedergestochen wurde. Der 35-jährige Tatverdächtige wurde von der eintreffenden Polizei widerstandslos festgenommen. Für  den 44-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch am Tatort. Am Abend haben die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Flensburg und die Staatsanwaltschaft Flensburg die Ermittlungen aufgenommen. Worüber sich die Männer gestritten hatten, ist bislang nicht bekannt.

QuellePolizeidirektion Flensburg

Hamburg: Ohne Maske und Ticket unterwegs - Mann schlägt Zugbegleiterin blutig

In einem Hamburger Regionalzug hat ein Mann eine Zugbegleiterin blutig geschlagen, nachdem sie ihn auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte und seine Fahrkarte sehen wollte. Beides hatte der Mann nicht bei sich, wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte. Zunächst hatte die Zugbegleiterin den Mann gebeten, sich mit seinem T-Shirt Mund und Nase zu bedecken. Daraufhin habe er in der Zugtoilette eine improvisierte Mund-Nase-Bedeckung angelegt. 

Als sie dann auch noch seine Fahrkarte kontrollieren wollte, rannte der Mann plötzlich an einem Bahnhof aus dem Zug. Kurz danach stieg er aber wieder ein und schlug der Bahnmitarbeiterin mit der Faust ins Gesicht. Dann sei der Mann endgültig unerkannt geflüchtet. Fahrgäste hatten sich den Angaben zufolge bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um die stark blutende Frau gekümmert. 

Der Vorfall hat sich vor einer Woche am Mittwoch ereignet. Die Bundespolizei sucht nun nach Zeugen, die den Mann nach der Tat gesehen haben.

Quelle: DPA

Oldenburg: Junger Mann erhält für Mord an Urgroßmutter zwölf Jahre Haft

Für den Mord an seiner 88 Jahre alten Urgroßmutter ist ein junger Mann in Oldenburg (Niedersachsen) zu einer zwölfjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht ordnete in dem Urteil am Donnerstag die Unterbringung des 21 Jahre alten Angeklagten in einer sozialtherapeutischen Einrichtung sowie den Vorbehalt einer möglichen Sicherungsverwahrung an. 

Der zur Tatzeit 20-Jährige tötete die arg- und wehrlose Seniorin im Februar in ihrer Oldenburger Wohnung. Der Richter sprach von einem "völlig sinnlosen Tatgeschehen und völlig sinnlosen Tod eines Menschen". Der Angeklagte hatte vorige Woche zum Prozessauftakt ein umfassendes Geständnis abgelegt. "Ich bitte um Entschuldigung. Ich weiß, dass die Tat nicht zu entschuldigen ist", sagte er am Donnerstag.

Quelle: DPA

Erfurt: Fußgänger schlägt Radfahrer nieder – weil er den Gehweg benutzte

Ein Fußweg in Erfurt war einem Passanten anscheinend nicht breit genug, um ihn mit Radfahrern zu teilen. Der 64-Jährige zettelte einen Streit mit einem 19-Jährigen an, der ihm auf seinem Fahrrad auf dem Gehweg entgegenkam. Es kam zu einem handfesten Streit zwischen den beiden, bis der Ältere den Radfahrer schließlich vom Fahrrad stieß und mit der Faust ins Gesicht schlug. Der 19-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Wie die Erfurter Polizei berichtet, war der 64-Jährige alkoholisiert.

QuelleLandespolizeiinspektion Erfurt

Geldern: Häftling nimmt JVA-Mitarbeiter als Geisel – Täter überwältigt

In einer Justizvollzugsanstalt am Niederrhein hat ein Häftling einen JVA-Mitarbeiter mehr als eine Stunde lang als Geisel genommen. Der 31 Jahre alte Insasse hatte den 51-jährigen Angestellten am Mittwoch im Innenhof des Gefängnisses in Geldern (Kreis Kleve) unter Vorhalt eines Messers in seine Gewalt gebracht, konnte aber später von weiteren JVA-Bediensteten überwältigt und entwaffnet werden, wie die Polizei mitteilte. Dazu hätten die Mitarbeiter einen günstigen Moment genutzt. Die Geisel sowie ein einschreitender Kollege und der Gefangene erlitten leichte Schnittverletzungen.

Der Inhaftierte verbüßt eine Strafe wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung, teilte die Polizei mit. Er habe gefordert den Anstaltsleiter zu sprechen, berichtete eine Sprecherin der Kreispolizei Kleve. Was er wollte, blieb zunächst unklar. Die Polizei reagierte mit einem Großeinsatz auf die Alarmierung. Auch ein Hubschrauber und Spezialeinheiten der Polizei wurden angefordert.

Quelle: DPA

Hamm: Hund verletzt Mann schwer - Halter flüchtet 

Ein 35-Jähriger ist in der Nacht zum Donnerstag in Hamm (Nordrhein-Westfalen) von einem Hund angegriffen und schwer verletzt worden. Der Halter des Hundes flüchtet mit dem Tier, ohne sich um den Verletzten zu kümmern, wie die Polizei mitteilte. Bei dem Hund habe es sich wahrscheinlich um einen American Pitbull Terrier gehandelt. 

Nach Angaben eines Augenzeugen begegneten sich der Hundehalter mit dem angeleinten Tier und das Opfer auf einem Gehweg. Der Hund sei plötzlich auf den 35-Jährigen losgegangen und haben ihn mehrfach in die Wade gebissen. Die Bisse seien bis zum Wadenbein durchgegangen, berichteten die Rettungssanitäter später. 

Nachdem der Hund von seinem Opfer abgelassen hatte, flüchtete der Halter mit dem Tier. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: DPA

Ober-Ramstadt: Frau stürzt vermutlich bei Spaziergang mit ihren Dromedaren

Eine 54-jährige Frau ist in der Nähe von Darmstadt vermutlich bei einem Spaziergang mit ihren beiden Dromedaren gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. "Wir mutmaßen, dass sie mit den Tieren unterwegs war und gestürzt ist", sagte ein Polizeisprecher auf dpa-Nachfrage am frühen Donnerstagmorgen. Am Mittwoch hatten Autofahrer zwei entlaufene Dromedare bei einer Kreisstraße in der Nähe der südhessischen Stadt Ober-Ramstadt gemeldet, wie die Polizei mitteilte. Die Besitzerin konnte nicht verständigt werden und wurde vermisst gemeldet. Bei einer Suche mit Hubschrauber und Rettungshunden fanden die Beamten die Frau am Donnerstagmorgen schwer verletzt in einem nahe gelegenen Wald. Die 54-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Tiere waren in der Zwischenzeit wieder zurück in ihrem Gehege.

Quelle: DPA

 


Nachrichten aus Deutschland von Mittwoch, den 02. September

Würzburg: Rund 80 Ferkel sterben in brennendem Tiertransporter

Etwa 80 Ferkel sind beim Brand eines Tiertransporters auf der Autobahn 3 im bayerischen Landkreis Kitzingen ums Leben gekommen. 30 von ihnen wurden wegen ihrer schweren Verletzungen nach dem Unglück in der Nacht zum Mittwoch von Polizisten und einem hinzugezogenen Metzger getötet, wie die Polizei in Würzburg mitteilte. Das Fahrzeug mit polnischer Zulassung transportierte etwa 700 Tiere, von denen die meisten gerettet werden konnten. Eine Firma aus Unterfranken transportierte die überlebenden Tiere ab. Der ausgebrannte Sattelzug wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Eine Spezialfirma wurde mit der Beseitigung der Tierkadaver beauftragt. Beide Fahrspuren waren teils stundenlang gesperrt. Die Einsatzkräfte konnten die Autobahn erst am Mittwochvormittag wieder vollständig freigeben. Die Brandursache könnte ein defektes Radlager gewesen sein.

Quelle: AFP

Düsseldorf: Maskenverweigerer attackiert und verletzt Polizisten

Ein mutmaßlicher Maskenverweigerer hat in Düsseldorf zwei Polizisten verletzt. Der polizeibekannte 25-Jährige sei bei einer Kontrolle in einem Bus aufgefallen, weil er keine Maske trug, berichtete ein Polizeisprecher am Mittwoch. Als der Mann angesprochen wurde, sei er mit erhobenen Fäusten und mit einem Knie voran in vollem Lauf aus dem Bus auf eine 23-jährige Polizistin gesprungen, die sich ihm in den Weg gestellt hatte. Nach dem Angriff habe der Mann weiter zu fliehen versucht, sei aber von einem 30-jährigen Polizisten überwältigt und zu Boden gebracht worden. Dort habe er weiter nach dem Beamten getreten und geschlagen. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Rheinbahn sei es gelungen, ihm Handfesseln anzulegen. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Polizistin sei so stark verletzt, dass sie vorerst nicht mehr dienstfähig sei. Ihr Kollege kam mit leichten Verletzungen davon.

Quelle: DPA

Kassel: 20-Jähriger springt mit Hammer vor fahrendes Auto

Ein 20-Jähriger ist in der Nacht zum Dienstag unvermittelt vor ein Auto gesprungen und hat den Fahrer zu eine Vollbremsung gezwungen. Später bewarf der Mann den Wagen mit einem Hammer. Zwischendurch habe er die Beifahrertür des Pkw aufgerissen und den Fahrer beschimpft, so die Polizei am Mittwoch. Beamte nahmen den 20-Jährigen vorläufig fest. Weshalb er mit dem Hammer vor das Auto gesprungen war, ist bislang noch unklar. Ein Alkoholtest war negativ. "Die in diesem Fall ermittelnden Beamten sind nun auf der Suche nach einem bislang noch unbekannten Fahrradfahrer, der Zeuge des Vorfalls geworden sein soll", berichtet die Polizei. Der Radfahrer wird gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. Am Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von rund 500 Euro. 

Quelle: Polizei Kassel

Aachen: Unbekanntes Mordopfer durch Hinweis nach 23 Jahren identifiziert

Mit Hilfe eines neuen Phantombildes hat die Polizei die Identität eines vor über 23 Jahren am Niederrhein gefundenen Mordopfers geklärt. Der 1953 geborene Mann habe zuletzt in Würselen bei Aachen gewohnt, berichtete die ermittelnde Krefelder Polizei am Mittwoch in Aachen. Die nackte Leiche des mit vielen Schlägen ermordeten Mannes war am 8. Dezember 1996 am Abhang einer Kiesgrube bei Rheurdt entdeckt worden, mehr als 100 Kilometer vom Wohnort des Opfers entfernt. Den Durchbruch hatte ein Anrufer mit einem Hinweis auf die Identität des Toten gebracht, nachdem der Fall in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" vorgestellt worden war. 

Ermittler Gerhard Hoppmann erklärte, das Mordopfer sei 43 Jahre alt gewesen, geschieden und habe Sohn und Tochter. Die Familie sei völlig unauffällig. Da der Mann verschuldet gewesen sei, habe die Familie angenommen, dass er sich abgesetzt habe. Vermisst gemeldet wurde er nie. Hoppmann sagte, er sei zuversichtlich, dass der Fall noch geklärt werden könne. Er nehme an, dass es Mitwisser gebe.

Quelle: DPA

Heidelberg: Rätsel um Hamster-DNA in Zug bleibt wohl ungelöst

Das Rätsel um in einer S-Bahn vergessene Ampullen voller Hamster-DNA wird wohl ungelöst bleiben. Die Ermittler gehen nicht davon aus, den rechtmäßigen Eigentümer noch zu finden, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwoch sagte. Auch seien keine Hinweise eingegangen, seit die Beamten den ungewöhnlichen Fund bekanntgemacht hatten. Ein Lokführer hatte bei einem Kontrollgang durch die am Heidelberger Hauptbahnhof abgestellte S-Bahn eine Kühlbox aus Styropor entdeckt. Darin waren drei Ampullen voller Hamster-DNA. Weil zunächst aber nicht klar war, worum es sich handelt, rückte der Entschärfungsdienst der Bundespolizei an. Ein Toxikologe der Rechtsmedizin identifizierte die Flüssigkeit später.

Es sei nicht möglich gewesen, den Eigentümer anhand des Gegenstandes ausfindig zu machen, sagte der Polizeisprecher. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Kühlbox vergessen wurde. Dass der Fall vermutlich nicht aufgeklärt wird, bedauern auch die Beamten - es seien dazu Medienanfragen aus ganz Deutschland eingegangen, sagte der Sprecher.

Quelle: DPA

Dortmund: Polizisten sollen Betrunkenen gefilmt und gedemütigt haben

Die Dortmunder Polizei ermittelt gegen mehrere Kollegen aus Bottrop, die eine hilflose und offensichtlich betrunkene Person aus einem Streifenwagen heraus gefilmt haben sollen. Man habe Kenntnis von dem Verdachtsfall und sichte derzeit das Video, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Aus Gründen der Neutralität untersuche die Dortmunder Polizei das Ganze. Zum laufenden Verfahren könne man keine weitere Angaben machen. 

Zuvor hatte die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) berichtet, in dem vorübergehend auf Facebook kursierenden Video sei zu hören gewesen, wie Insassen des Wagens den Betrunkenen ansprechen und sich später über ihn lustig machen. Es sei kurz die Seitenfront eines Streifenwagens zusehen. Das etwa 90 Sekunden lange Video soll seit Montagabend auf Facebook zu sehen gewesen sein. Am Mittwoch tauchte es dort nicht mehr auf. Dem Zeitungsbericht hört man in dem kurzen Clip, wie die Insassen die torkelnde Person fragen, ob sie es nach Hause schaffe. Der Mann, der sich zwischendurch an einem Verkehrsschild festhalte, bejahe das und nenne seine Adresse.

Quelle: DPA

Gotha: 30 Jahre nach Mord an junger Frau in Thüringen Verdächtiger ermittelt

Knapp 30 Jahre nach dem Mord an einer 19-Jährigen im thüringischen Ilmenau hat die Polizei einen Verdächtigen ermittelt. Der Verdacht richte sich gegen einen inzwischen 78-jährigen Mann aus der Region, teilten die Staatsanwaltschaft in Erfurt und die Polizei in Gotha am Mittwoch mit. Auf seine Spur kamen die Ermittler demnach durch eine Zeugenaussage aus dem August 2018. 

Die Leiche der 19-jährigen Cornelia Geißler war im Dezember 1990 nackt in einem Waldstück bei Ilmenau gefunden worden. Die Ermittlungen ergaben, dass die junge Frau vergewaltigt und mit mehreren Messerstichen getötet worden war. Bis zum Jahr 2018 erbrachten die Ermittlungen keine Hinweise auf einen mutmaßlichen Täter. Gegen den 78-Jährigen wird nun wegen Mordes ermittelt.

Quelle: AFP

Neubrandenburg: Fußgängerin wird von Zug erfasst und stirbt

Eine Fußgängerin ist in Mecklenburg-Vorpommern von einem Zug erfasst und getötet worden. Die 46-Jährige habe am Dienstag laut Zeugenaussagen an einem Bahnübergang in Ducherow bei geschlossenen Schranken die Gleise überqueren wollen, teilte die Polizei in Neubrandenburg in der Nacht zum Mittwoch mit. Offenbar habe sie dabei den Zug auf dem Weg von Stralsund nach Eberswalde übersehen. Hinweise auf einen Suizid gebe es nicht.    

Der Intercity befand sich laut Polizei auf einer sogenannten Überführungsfahrt, er hatte keine Fahrgäste an Bord. Für die Weiterfahrt wurde der Lokführer ausgetauscht. Die Unglücksstelle wurde für rund vier Stunden gesperrt.

Quelle: AFP

Neumünster: Kater durch Schuss am Hals verletzt

Eine 35-Jährige aus Neumünster erstattete am Dienstag eine Anzeige nach dem Tierschutzgesetz, da ein bisher Unbekannter auf ihren Kater geschossen hatte. Der Vierbeiner sei Freigänger und mit einer Wunde am Hals zurück nach Hause gekommen. Die Frau fuhr mit dem Tier zu einem Tierarzt, der die Verletzung als Schusswunde identifizieren konnte. Der Kater musste operiert werden, war jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt. Die Polizei in Neumünster sucht jetzt nach Zeugen. 

Quelle: Polizei Neumünster

Düsseldorf: Feuerwehr rettet Bankmitarbeiter aus Anti-Gangster-Nebel

Nach einem Fehlalarm hat die Feuerwehr in Düsseldorf orientierungslose Bankangestellte aus einer völlig vernebelten Bankfiliale retten müssen. Der Einbruchalarm hatte aus ungeklärter Ursache ausgelöst und den Vorraum, die Schalterhalle und Diensträume der Bankfiliale vernebelt. Die Feuerwehr habe mehrere Mitarbeiter unverletzt ins Freie geführt, berichtete ein Sprecher der Brandwehr am Dienstag.

Eine Gesundheitsgefahr habe nicht bestanden, weil nur ungiftiger "Disco-Nebel" verwendet werde. Die Feuerwehrleute mussten mit einem Hochleistungslüfter für Klarheit und Durchblick sorgen, derweil sich vor der Tür durch den Einsatz die Straßenbahnen stauten. Die Vernebelungsanlagen werden von Bankhäusern auf Anraten der Polizei verwendet, weil sie als wirksamer Schutz gegen die Gangstertrupps gelten, die nachts Geldautomaten in die Luft sprengen.

Quelle: DPA

 


Nachrichten aus Deutschland von Dienstag, den 01. September

München: Mann wirft sich mit fremdem Kind vor Auto

In München hat ein Mann ein ihm unbekanntes elf Jahre altes Kind gepackt und sich mit ihm vor ein Auto geworfen. Weil die Autofahrerin nur mit geringer Geschwindigkeit unterwegs war und stark abbremsen konnte, blieb das Kind bis auf Schürfwunden unverletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Das mit seiner Familie aus Österreich zu Besuch in München weilende Kind und dessen Familienangehörige wurden von der Polizei betreut. Bei dem Angreifer handelt es sich laut Polizei um einen 35 Jahre alten Mann, der am Tattag aus der Psychiatrie entlassen wurde. Dort hatte er sich über das Wochenende wegen seines geistigen Zustands befunden, nachdem er in der vergangenen Woche in einem Obdachlosenheim den Feueralarm missbräuchlich ausgelöst hatte. Bei seiner Festnahme habe der Mann erheblichen Widerstand geleistet und einen Polizisten so stark am Knie verletzt, dass dieser vorläufig dienstunfähig sei, hieß es. Gegen den Angreifer seien Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet worden.

Quelle: AFP

Aschaffenburg: Bahnarbeiter von Regionalzug überrollt

An einer Bahnbaustelle im Landkreis Aschaffenburg sind am Dienstag zwei Arbeiter von einem Regionalzug erfasst und getötet worden. Die 22 und 34 Jahre alten Männer arbeiteten zwischen Stockstadt am Main und Mainaschaff auf einer Baustelle im Bereich einer Bahnbrücke, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Dienstag mitteilte. Warum sie von dem Regionalzug erfasst wurden, war noch unklar und sollte ermittelt werden. In dem Zug saßen laut Polizei 17 Menschen. Diese seien unverletzt geblieben. Die unmittelbaren Zeugen des Unfalls seien betreut worden. Der Bahnverkehr zwischen Darmstadt und Aschaffenburg musste für die Zeit der Unfallaufnahme gesperrt werden.

Quelle: DPA

Erfurt: Polizist attackiert Ex-Partnerin mit Messer

Nach einer mehrstündigen Flucht haben Spezialkräfte der Polizei in der Nacht in Braunschweig einen suspendierten Kollegen festgenommen. Der Mann stehe im dringenden Verdacht, seine Ex-Partnerin mit mehreren Messerstichen im Gesicht verletzt haben, so die Beamten. Demnach habe er der 45-Jährigen am Montagmittag auf einem Parkplatz in Erfurt aufgelauert und angegriffen. Das Opfer musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der mutmaßliche Messerstecher flüchtete mit einem Auto. Danach sei bundesweit nach ihm gefahndet worden. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Thüringen erklärte, handele es sich bei dem Mann um einen bereits vom Dienst suspendierten Polizeibeamten.  

Quelle: DPA

Ratzeburg: Wütender Mann demoliert Auto – und muss ins Krankenhaus

Ein 26-Jähriger hat sich am Samstag auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Ahrensburg verletzt als er ein Auto beschädigen wollte. Offenbar war der Mann verärgert, weil er kurz vor Ladenschluss nicht mehr in den Supermarkt gelassen wurde, um seinen Einkauf zu erledigen. Daraufhin alarmierte er die Polizei. Als auch diese ihm nicht helfen konnte, fing er an zu randalieren und sprang auf dem Dach eines parkenden Fahrzeuges herum. Schließlich knickte der Mann beim Herunterspringen um und verletzte sich am Fuß. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden. "Zusätzlich wird er sich in einem Strafverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung verantworten müssen. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro", so die Polizei. 

Quelle: Polizei Ratzeburg

Ortenberg: Krokodil in hessischem Bach entdeckt

In Hessen ist ein Krokodil entdeckt worden: Das ein Meter lange Jungtier wurde in einem Bachlauf in Ortenberg im Wetteraukreis gesehen. Es gehe keine Gefahr für Menschen von ihm aus, sagte eine Sprecherin der Polizei am Dienstag. Jedoch sollten Landwirte und Viehhalter in diesem Bereich ein offenes Auge haben. Auch wird empfohlen, Hunde beim Spaziergang in diesem Bereich anzuleinen. Wie das Tier dort hinkommt, ist noch unklar. Zuvor hatten verschiedene Medien berichtet.

Polizei und Stadt bitten nun darum, weitere Sichtungen zu melden. Beobachter sollten das Tier bis zum Eintreffen der Ordnungsbehörde oder der Polizei mit Abstand im Auge behalten.

Laut der Stadt hatte ein Bürger vergangene Woche das Tier gesehen und fotografiert. Ein zoologischer Berater habe die Echtheit bestätigt.

Quelle: DPA

Hof: Penis-Tattoo entlarvt Exhibitionisten

Sein Tattoo am Penis ist einem Exhibitionisten in Oberfranken zum Verhängnis geworden. Dank dieses unter die Haut gehenden Details, das eine Zeugin der Polizei nennen konnten, überführten die Beamten den 46-Jährigen nach Angaben vom Dienstag.

Der Mann hatte am Vorabend in Hof eine Ladenbesitzerin beleidigt und dann die Hose heruntergezogen, als sie ihn aufforderte, nicht im Eingangsbereich des Geschäfts zu schlafen. "Der Frau blieb somit der Anblick seines Geschlechtsteiles nicht erspart und sie erkannte bei dieser Gelegenheit ein Tattoo auf dem Besten Stück des Mannes, der kurz darauf die Flucht ergriff", heißt es im Polizeibericht.

Schon die Personenbeschreibung brachte die Ermittler auf die Fährte 46-Jährigen, der bei der Polizei bekannt sei. "Um diesen eindeutig überführen zu können, fiel den Beamten die Aufgabe zu, die Tätowierung auf seinem Penis mit der Beschreibung abzugleichen." Bei dem Tattoo handele es sich um einen Schriftzug, erläuterte ein Polizeisprecher. Um welches Wort genau, wollte er aber nicht sagen.

Derartige Einsätze zählten zu den Aufgaben eines jeden Polizisten, sagte der Sprecher. Daher seien die Kollegen mit der nötigen Neutralität vorgegangen. Er gehe auch davon aus, dass es dem Mann eher um eine Beleidigung ging als um eine Sexualstraftat.

Quelle: DPA

Berlin: Schwerer Unfall durch mutmaßliches Autorennen – Polizei fahndet nach Fahrer

Nach einem schweren Autounfall vermutlich durch ein illegales Rennen auf dem Berliner Kurfürstendamm fahndet die Polizei nach einem geflüchteten Fahrer. Bei dem Zusammenstoß wurden eine 45-jährige Frau lebensgefährlich und ihre 17 Jahre alte Tochter schwer verletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Ein Auto hatte den Kleinwagen der beiden Frauen am Montagabend auf einer Kreuzung in Charlottenburg gerammt. 

Die Insassen des Autos, mit dem der Unfall verursacht wurde, seien danach zu Fuß geflüchtet. "Nach ersten Zeugenaussagen soll die Fahrerin oder der Fahrer des BMW sich an einem illegalen Fahrzeugrennen beteiligt haben", schrieb die Polizei. An dem Rennen sollen demnach noch zwei weitere Autos teilgenommen haben, deren Fahrer flohen. 

Der Kleinwagen der Frauen wurde durch den Zusammenstoß auf die Seite gekippt. Die Mutter musste wiederbelebt werden, bevor sie zusammen mit ihrer Tochter ins Krankenhaus gebracht wurde. Insgesamt wurden acht Autos beschädigt. Zwei Zeugen des Unfalls erlitten laut Polizei leichte Verletzungen. Nach Medienberichten wurden sie von weit umherfliegenden Trümmerteilen getroffen. Die Polizei sucht weitere Zeugen des mutmaßlichen Rennens und des Unfalls.

Quelle: DPA

Quedlinburg: Toter nach Schüssen in Quedlinburg identifiziert

Nach den tödlichen Schüssen in Quedlinburg im Harz hat die Polizei das Opfer identifiziert. Bei dem Toten handelt es sich um einen 73 Jahre alten Quedlinburger. Der Mann soll am Mittwoch obduziert werden, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag in Magdeburg sagte. In der Zwischenzeit hat bereits eine Sonderkommission die Arbeit aufgenommen, um den Fall aufzuklären und den Täter zu finden. Es werde wegen Mordverdachts ermittelt.

Quelle: DPA

Berlin: Zwei Autos kollidieren in Berliner Innenstadt – wieder ein Rennen?

Bei der Kollision zweier Autos am Berliner Kurfürstendamm sind am Montagabend zwei Menschen schwer verletzt worden. Es handele sich um die Insassen eines Wagens, der sich überschlagen habe, teilte die Polizei mit. Medienberichten zufolge könnte ein illegales Rennen mehrere Autos stattgefunden haben. 

Zwei Zeugen des Unfalls erlitten laut Polizei leichte Verletzungen. Die Menschen aus dem zweiten Fahrzeug blieben unverletzt. Wie viele Autos insgesamt beteiligt waren, war noch unklar; ebenso die Ursache für den Unfall am Kurfürstendamm Ecke Cicerostraße in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf. 

"Bild" und "B.Z." (online) berichteten, es habe sich nach Angaben von Zeugen um ein illegales Rennen mit drei beteiligten Wagen gehandelt. Die anderen zwei Autos seien geflüchtet.

Quelle: DPA

Kiel: Datenschutzpanne im Untersuchungsausschuss zur Rockeraffäre

Bei der Befragung eines hochrangigen Mitarbeiters des Landeskriminalamts Schleswig-Holstein im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur sogenannten Rockeraffäre hat es eine Datenschutzpanne gegeben. Die Vernehmung des Zeugen in nichtöffentlicher Sitzung am Montagnachmittag wurde über das Parlamentsradio ins Internet übertragen. "Das war ein ärgerlicher technischer Fehler", sagte eine Landtagssprecherin am Dienstag. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Nach Angaben der Landtagssprecherin war nach der Landtagssitzung in der vergangenen Woche offenbar eine Tonspur offen geblieben. Der Ausschuss hatte am Montag ebenfalls im Plenum getagt. Mit dem Fall soll sich nun das Datenschutzgremium des Parlaments befassen.

Der SPD-Obmann im Ausschuss, Kai Dolgner, sagte dem NDR, "die nicht-öffentliche Sitzung war relativ kurz und nach meiner Einschätzung flossen keinerlei Informationen, die geeignet wären, Dritte zu gefährden".

Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss (PUA) befragt seit Anfang vergangenen Jahres Zeugen aus Polizei, Justiz und Politik zu Vorwürfen der Aktenmanipulation, der Unterdrückung von Beweismitteln, Druck "von oben" und Mobbing gegen frühere Ermittler der Soko Rocker.

Quelle: DPA

Quedlinburg: Mann mit tödlichen Schussverletzungen gefunden

In Quedlinburg in Sachsen-Anhalt ist am Montagabend ein Mann mit tödlichen Schussverletzungen gefunden worden. Zeugen sollen beobachtet haben, wie er von einem anderen Mann erschossen wurde, sagte ein Sprecher der Polizei. Anschließend sei der Angreifer mit einem Fahrrad in Richtung Innenstadt geflüchtet. Die Polizei fahndete am Abend unter anderem mit einem Hubschrauber nach dem Verdächtigen und sicherte Spuren am Tatort. Weitere Hintergründe waren noch unklar. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Quelle: DPA

Karlsruhe: 21-Jähriger bringt Königspython aufs Revier

Ein 21-Jähriger hat am Montag eine Königspython beim Polizeirevier in Karlsruhe abgegeben. Der unerschrockene junge Mann entdeckte die Schlange an einem See und fing sie ein. Nachdem er das einen Meter lange Tier verpackt hatte, fuhr er damit zur Polizei. Die Schlange wurde als Würgeschlange identifiziert und an ein Tierheim weitergegeben. 

Quelle: Polizei Karlsruhe

Mannheim: Tierhalter besorgt wegen verletzter Pferde

Pferdebesitzer in der Rhein-Neckar-Region sind verängstigt und verunsichert: Seit Juni sind vier Stuten und drei Fohlen teils schwer verletzt worden. Ein Tier musste eingeschläfert werden. Oft wurden die Pferde mit einem scharfen Gegenstand im Schulter-, Bein- und Genitalbereich verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittlungsgruppe "Koppel" untersucht seit einigen Wochen, inwieweit die Taten in Mannheim und Heidelberg sowie in der Region um Neckargemünd zusammenhängen und ob es sich um ein und denselben Tierquäler oder mehrere Täter handelt.

"Die Verunsicherung ist groß", sagte Charlotte Rheinschmidt, die Geschäftsführerin vom Reitverein Heddesheim im Rhein-Neckar-Kreis. Es herrsche Unverständnis über die Taten, außerdem gehe es um einen erheblichen finanziellen Schaden.

Die Polizei empfiehlt Pferdebesitzern unter anderem spezielle Scheinwerfer und mehr Kontrollgänge. Die Tierrechtsorganisation Peta will das Aufspüren des Täters mit 2000 Euro belohnen.

Quelle: DPA

 


Nachrichten aus Deutschland von Montag, den 31. August

Duisburg: Angler zieht Granate aus dem Kanal

Damit hat ein Angler aus Duisburg wohl nicht gerechnet: Statt eines Fisches zog der Mann am Samstagabend eine Granate aus dem Kanal. Die Granate ist rund 26 cm lang und befand sich in einem Schleusenkanal in Windheim nähe Duisburg. "Bis zur ersten Sicherung der offensichtlichen Kriegsmunition wurde der Schleusenkanal kurzfristig gesperrt", so die Polizei. Der Kampfmittelräumdienst beseitigte schließlich den gefährlichen Fund. 

Quelle: "Polizei Duisburg"

Gießen: Tödlicher Streit um Drohnenflug in Hessen

In Hessen ist es mutmaßlich wegen eines Drohnenflugs zu einem tödlichen Streit gekommen. Ein 55-Jähriger sei dabei am Wochenende durch den Messerstich eines 69-Jährigen ums Leben gekommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Gießen mit. Die genauen Abläufe waren demnach noch unklar. Gegen den Beschuldigten wird wegen Totschlags ermittelt, auch eine Notwehrsituation war aber nicht ausgeschlossen.    

Zu der Auseinandersetzung kam es laut Ermittlern am Samstag in der Gemeinde Krofdorf-Gleiberg. Der 69-jährige spätere mutmaßliche Messerstecher ließ demnach eine Drohne steigen, was das Opfer und einen 62-jährigen Begleiter störte. Anscheinend kritisierten sie, dass die Drohne Pferde auf einer nahen Koppel aufscheuchen könnte. Es entwickelte sich dann eine heftige körperliche Auseinandersetzung.    

Dabei stach der 69-Jährige dem 55-Jährigen laut Polizei mit einem Messer in den Oberkörper. Dieser wurde dadurch so schwer verletzt, dass er trotz einer Notoperation in der Nacht zu Sonntag starb. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Er kam später wieder auf freien Fuß, da aufgrund der Ermittlungen eine Notwehrlage nicht ausgeschlossen war. Der Mann sagte aus, sich verteidigt zu haben. Auch gegen den 62-jährigen Begleiter wird wegen der Ereignisse ermittelt.

Quelle: AFP

Harburg: Armbrust-Schütze wird wegen toten Pfaus online bedroht 

Nachdem ein Mann in Schwaben einen freilaufenden Pfau mit einer Armbrust getötet hat, ist der 23-Jährige online das Ziel zahlreicher Drohungen. In den sozialen Medien wünschten etliche Menschen dem Schützen so einiges an den Hals, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Bislang habe die Polizei aber nicht tätig werden müssen. Es habe sich nicht um strafrelevante Bedrohungen gehandelt. "Wir hoffen natürlich, dass dies auch so bleibt", sagte der Sprecher.

Ein Zeuge hatte das erschossene Tier am Mittwochabend auf seiner Garage im bayerischen Harburg entdeckt und Reste eines Bolzens gefunden. Weil die Pfeilspitze in ein Blech an dem Garagendach einschlug und steckenblieb, konnten die Ermittler die Flugbahn nachvollziehen und so herausfinden, dass der Bolzen aus der Wohnung des 23-Jährigen abgefeuert worden war. Der Mann gab die Tat am Freitag zu. Zu seinem Motiv schweige er aber weiterhin, sagte der Sprecher. Die Polizei zeigte ihn wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz sowie Sachbeschädigung an.

Viele Anwohner seien traurig, dass der zehn Jahre alte Vogel tot sei, der im Ort laut Polizei unter dem Namen "Pfaui" bekannt war. Das blaue Tier drehte nach Darstellung der Polizei seit Jahren seine Runden in der Straße und war beliebt. Besonders habe der Vogel es Zeugenangaben zufolge genossen, sich auf dem Garagendach eines Nachbarn in einer dortigen Fensterscheibe zu spiegeln.

Quelle: DPA

Berlin: Mädchen unter Tram gestorben - Prozess gegen Feuerwehrleute

Nach dem Tod einer 13-jährigen Schülerin, die in Berlin-Rummelsburg beim Überqueren der Gleise unter eine Tram geraten war, kommen zwei Feuerwehrbeamte ab Montag auf die Anklagebank. Ihnen wird vor dem Amtsgericht Tiergarten fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Sie sollen bei dem Einsatz im Juni 2018 allgemeine Sorgfaltspflichten verletzt und so den Tod des Mädchens sowie die Verletzungen zweier Rettungskräfte verursacht haben. Beim Anheben des Zuges haben sie diesen laut den Ermittlungen nicht genügend gegen ein Herabsacken abgesichert. Kurz nach Beginn des Hebevorgangs sei die Tram von der Vorrichtung gerutscht und habe die Schülerin getötet. 

Quelle: DPA

Koblenz: Auto versinkt in der Mosel - Fahrer stirbt

Am Samstagabend ist ein Auto samt Fahrer in der Mosel versunken. Eine Zeugin beobachtete den Vorfall und alarmierte Polizei und Rettungskräfte. Als die Einsatzkräfte eintrafen konnte das Fahrzeug bereits nicht mehr gesehen werden. Zuvor ist ein mutiger Urlauber nachgesprungen und hatte vergeblich versucht den Fahrer aus dem Auto zu befreien. Schließlich konnte er durch Taucher und Feuerwehr nur noch tot geborgen werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an, so die Polizei.

Quelle: "Polizei Koblenz"

Berlin: Gottesdienstbesucher schlägt während Messe Pfarrer nieder

Ein Gottesdienstbesucher hat am Sonntag während einer Messe in Berlin-Wedding den Pfarrer niedergeschlagen. Der vorher ruhig in der Kirchenbank sitzende Mann sei plötzlich aufgestanden, habe in die Kirche gespuckt, sich dann religionsfeindlich geäußert und schließlich mit der Faust den 61-jährigen Geistlichen niedergeschlagen, teilte die Polizei mit.     

Nach der Attacke habe der Mann die Bibel genommen und mehrere Seiten aus ihr herausgerissen. Als der Bruder des zu Boden geschlagenen Geistlichen diesem zur Hilfe eilen wollte,  habe der Angreifer diesen mit der Bibel ebenfalls niedergeschlagen. Anschließend sei der Angreifer unerkannt aus der Kirche geflüchtet.     

Der Pfarrer erlitt leichte Kopfverletzungen, dessen Bruder erlitt ebenfalls nur leichte Verletzungen. Beide konnten vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.

Quelle: AFP

Grevenbroich: Vierjähriger stürzt auf Sportplatz in Schacht - schwer verletzt 

Ein vier Jahre alter Junge ist auf einem Sportplatz in Grevenbroich (NRW) in einen Lichtschacht gestürzt und schwer verletzt worden. Der Schacht sei etwa sechs Meter tief, teilte die Polizei mit. Der Junge sei von seinem Vater gerettet und dann per Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht worden. Das Unglück passierte am Sonntagnachmittag. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich der Vierjährige mit weiteren Kindern und Erziehungsberechtigten auf dem Sportplatz im Grevenbroicher Stadtteil Neurath und spielte dort. Warum er in den Schacht fallen konnte, war noch unklar.

Quelle: DPA

Oberrot: Seniorin vertauscht Autos - Mann meldet Diebstahl 

Zwei blaue Autos derselben Marke auf einem Parkplatz, ein zurückgelassener Autoschlüssel: Eine 80-Jährige ist von einem Supermarkt in Baden-Württemberg mit einem fremden Wagen nach Hause gefahren und hat damit für einen Polizeieinsatz gesorgt. Nach Angaben der Polizei vom Sonntag hatte der 20 Jahre alte Besitzer des Autos seinen Fahrzeugschlüssel am Samstag auf dem Beifahrersitz in Oberrot liegen gelassen. Während er am Einkaufen war, stieg die Seniorin in sein Auto und fuhr davon. 

Als der Besitzer zurückkehrte, hielt er sein Auto für gestohlen und rief die Polizei. Der Sohn der 80-Jährigen bemerkte später, dass das falsche blaue Auto in der Garage seiner Mutter stand, und verständigte ebenfalls die Polizei - die brachte beide Autos wieder zu ihren rechtmäßigen Besitzern zurück.

Quelle: DPA

Nachrichten aus der Woche vom 24. bis 30. August 2020 lesen Sie hier.

deb / js / sve / <br/> DPA AFP

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker