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Nachrichten aus Deutschland Männer prügeln sich in Supermarkt, weil einer Backware ohne Handschuhe berührte

Nachrichten Deutschland - Schlägerei Supermarkt
Ein Backwaren-Regal zur Selbstbedienung in einem Supermarkt
© Julian Stratenschulte / Picture Alliance
Mönchengladbach: Polizei fängt entlaufenes Känguru ein +++ Homberg/Ohm: Räumung im Dannenröder Forst geht weiter - Situation entspannter +++ Köln: Obdachloser soll angezündet worden sein – Lebensgefahr +++ Nachrichten aus Deutschland.

Rheinfelden: Männer liefern sich wegen Backwaren Schlägerei 

Zwei Männer haben sich in einem Supermarkt in Rheinfelden in Baden-Württemberg eine Schlägerei geliefert, weil einer der beiden Backwaren mit bloßen Händen aus einer Auslage herausnahm. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wies ein 56 Jahre alter Mann den 22-Jährigen am Samstagmittag zurecht, dies aus Hygienegründen nicht zu machen. Der junge Mann beleidigte ihn daraufhin. Die Situation eskalierte, es kam zu Ohrfeigen und Schlägen. Beide Männer erwartet nun ein Strafverfahren.

Quelle: DPA

Mönchengladbach: Polizei fängt entlaufenes Känguru ein

Die Polizei in Mönchengladbach hat am Sonntag mit Hilfe des Besitzers ein entlaufenes Känguru eingefangen und stieß dabei auf Widerstand. Das Tier war Ende November aus einem Betrieb im Kreis Viersen ausgebüxt und war in den Morgenstunden in der Nähe eines ehemaligen Militärgeländes gesichtet worden. Die Einsatzkräfte umzingelten das Tier und benachrichtigten den Halter, wie die Polizei mitteilte. Das 80 Zentimeter große und 18 Kilogramm schwere Tier leistete dann aber erheblichen Widerstand, als es in seine Transportbox sollte. Aber weder Halter noch Känguru seien dabei verletzt worden.

Quelle: DPA

Homberg/Ohm: Räumung im Dannenröder Forst geht weiter – Situation entspannter

Nach Auseinandersetzungen zwischen Aktivisten und der Polizei hat sich die Situation im Dannenröder Wald am Sonntag zunächst etwas entspannt. Man versuche Konflikte kommunikativ zu lösen, was bisher gut gelinge, sagte ein Sprecher der Polizei. Das Waldstück nahe Homberg/Ohm wird für den Weiterbau der Autobahn 49 geräumt. Dabei hatte die Polizei am Samstag einen Wasserwerfer gegen protestierende Aktivisten eingesetzt.

Am Sonntagmorgen hätten sich die Spitzen mehrerer Umweltverbände, die Fridays-For-Future-Sprecherin Luisa Neubauer und weitere Akteure vor die letzten noch stehenden Bäume und auf eine Baumhaus-Plattform gesetzt, teilte die Nichtregierungsorganisation Campact mit. Man wolle damit unterstreichen, wie breit der Widerstand gegen eine "zukunftsfeindliche Verkehrspolitik" inzwischen sei.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Samstag, 5. Dezember

Köln: Obdachloser soll angezündet worden sein - Lebensgefahr 

Ein 44 Jahre alter Obdachloser soll in Köln nachts an seiner Schlafstätte angezündet und dabei lebensgefährlich verletzt worden sein. Eine Mordkommission ermittle wegen eines versuchten Tötungsdelikts, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilten. Der Wohnungslose bat den Angaben zufolge eine Bekannte am Morgen um Hilfe, weil er schwere Brandverletzungen hatte. Rettungskräfte brachten den 44-Jährigen daraufhin in eine Klinik auf die Intensivstation. Er war zunächst nicht vernehmungsfähig.

Immer wieder werden Obdachlose Opfer von Überfällen oder Angriffen. Im Sommer 2018 wurden zwei Männer Opfer eines Brandanschlags auf einem Bahnhofsvorplatz in Berlin. Im August 2019 wurden zwei Angeklagte ebenfalls in Berlin zu Haftstrafen verurteilt, weil sie die Kleidung eines obdachlosen Zechkumpanen auf einer Bank angezündet hatten. In Hamburg zündeten unbekannte Täter im Mai 2019 die Haare eines schlafenden Obdachlosen an. Eine Frau schlug die Flammen aus. 

Zuletzt wurde Anfang 2020 ein schlafender Obdachloser im Vorraum einer Bank in Berlin angezündet. Er kam mit schweren Brandverletzungen ins Krankenhaus.

Quelle: DPA

Berlin: Alte Eheleute werden nacheinander überfallen

Zwei alte Eheleute sind in Berlin am selben Tag kurz nacheinander überfallen worden - die Frau in ihrer Gartenlaube, der Mann in der gemeinsamen Wohnung. Die Polizei geht nach der Tat im Ortsteil Wedding davon aus, dass es derselbe Täter war. Das teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit. Die Ermittler hatten zunächst aber keine Hinweise, ob ein Mann oder eine Frau dahintersteckt.

Zunächst sei die 89-Jährige von einer unbekannten Person am Freitagmittag in ihrer Laube hinterrücks niedergeschlagen worden, wie mitgeteilt wurde. Ihre Handtasche samt Wohnungsschlüssel wurden geraubt. Kurz darauf wurde der 82 Jahre alte Ehemann in der nahe gelegenen Wohnung überfallen und zu Boden geschubst.

Die Beamten vermuten, dass dieselbe Person für beide Taten verantwortlich ist, weil sich in der Handtasche der Rentnerin auch ihre Anschrift befand. In der Wohnung soll Geld geraubt worden sein. "Ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt, wissen wir noch nicht. Der Hergang ist noch unklar", erklärte der Polizeisprecher. Das Ehepaar blieb den Angaben zufolge unverletzt.

Quelle: DPA

Essen: Polizei verhindert Aufeinandertreffen rivalisierender Clans

Die Polizei in Essen hat am Freitag mit einem Großaufgebot ein Aufeinandertreffen von rivalisierenden Gruppen verhindert. Dabei ging es mutmaßlich um kriminelle Geschäfte von Clan-Mitgliedern. Am Mittag wurden insgesamt 100 Personen und 23 Fahrzeuge durchsucht. Laut Mitteilung der Essener Polizei von Samstag fanden die Beamten dabei Schlagwerkzeuge, Pfefferspray und ein Messer. Dem Einsatz waren mehrere Überfälle am selben Tag vorausgegangen. Am Morgen hatten fünf bislang unbekannte Täter einen Deutsch-Libanesen  mit Schlagstöcken angegriffen und schwer verletzt. Kurz darauf kam es zu einer weiteren Körperverletzung und Sachbeschädigung. Dabei betraten 15 unbekannte Täter ein Ladenlokal und griffen den libanesischen Geschäftsinhaber an. Er wurde leicht verletzt. Das Inventar wurde mit Hämmern und Stangen zerstört.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Freitag, 4. Dezember

Sogar mit einer Drohne hat die Polizei in Fulda die seit Montag vermisste Zweijährige gesucht
Sogar mit einer Drohne hatte die Polizei in Fulda die seit Montag vermisste Zweijährige gesucht, leider konnte sie nur tot geborgen werden
© Nina Bastian / DPA

Fulda: Kinderleiche im Kanal – Identität bestätigt 

Bei der am Dienstag in einem Kanal in Fulda gefundenen Kinderleiche handelt es sich um das vermisste zweijährige Mädchen. Das habe die gerichtsmedizinische Untersuchung zweifelsfrei bestätigt, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag in Fulda mit. Laut Obduktion ertrank das Kleinkind. Anhaltspunkte für eine Gewalteinwirkung seien nicht festgestellt worden.

Die Zweijährige hatte am Montag unbemerkt die elterliche Wohnung verlassen. Bei eisigen Temperaturen suchten Helfer noch am Abend die Umgebung ab. Spezialtaucher entdeckten schließlich am Dienstagnachmittag das tote Kind in dem Kanal. Wie das Mädchen dorthin gelangte und wie es zuvor aus der Wohnung kam, ist laut Staatsanwaltschaft weiterhin ungeklärt. "Möglicherweise war es ein tragischer Unfall", sagte eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde.

Quelle: DPA

Pinneberg: Ausstieg verpasst – Reisender zieht bei Tempo 160 die Notbremse

Weil er verpasst hatte auszusteigen, hat ein Fahrgast in der Nacht auf Freitag in einem Zug der Nordbahn bei Tempo 160 die Notbremse gezogen. Wie die Bundespolizei berichtete, kam der Zug gegen 0:45 Uhr zwischen Pinneberg und Hamburg auf freier Strecke zum Stehen. Nach eigenen Angaben wollte der 20-Jährige in Pinneberg aussteigen. Als er sein Missgeschick bemerkte, betätigte er die Notbremse. Verletzt wurde bei der gefährlichen Aktion niemand. Der Mann durfte jedoch nicht aussteigen und muss sich unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr verantworten.

Quelle:  Bundespolizei

Bad Segeberg: Unbekannter schießt mit Luftgewehr auf Katze

In Uetersen (Schleswig-Holstein) haben Unbekannte am Mittwochvormittag auf eine Hauskatze geschossen und das Tier am rechten Hinterlauf verletzt. Wie die Polizei berichtete, hatte der 42-jährige Tierhalter die Beamten informiert. Die Katze habe tiermedizinisch notversorgt werden müssen. Dabei wurde das Geschoss, ersten Ermittlungen zufolge möglicherweise das Projektil aus einem Luftgewehr, aus dem Lauf des Haustiers entfernt. Hinweise auf verdächtige Personen nimmt unter anderem die Polizei Elmshorn unter 04121-4092-0 entgegen.

Quelle:  Polizei Bad Segeberg

Heide: 53-Jähriger fährt betrunken beim TÜV vor

Betrunken und mit einer Flasche Wodka auf dem Beifahrersitz ist ein Mann in Heide (Schleswig-Holstein) mit seinem Auto beim TÜV vorgefahren. Dort verhielt sich der Dithmarscher laut Polizei derart aggressiv, dass eine Streife eingreifen mussten. Auch den Maßnahmen der Beamten widersetzte sich der 53-Jährige. Zu einem freiwilligen Atemalkoholtest war er demnach nicht bereit. Im Auto sei dann noch eine Flasche Wodka entdeckt worden, heißt es im Polizeibericht weiter. Autoschlüssel und Führerschein durfte der Mann bei den Beamten abliefern. Dazu kommt ein Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte auf ihn zu.

Quelle:Polizei Itzehoe

Frankfurt: Zehn-Zentner-Bombe entdeckt – mehr als 12.000 Anwohner betroffen

Mehr als 12.000 Anwohner des Frankfurter Stadtteils Gallus werden den zweiten Advent wohl nicht in ihren Wohnungen verbringen können. Bei Bauarbeiten wurde am Donnerstagnachmittag ein 500 Kilogramm schwerer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Wie die "Hessenschau" berichtet, soll die Bombe im Laufe des Sonntags entschärft werden. Wegen der offenbar sehr großen Sprengstoffmenge und der Bauart des Blindgängers der britischen Armee müssten etwa 12.300 Anwohner evakuiert werden. Laut Behörden bestehe im Falle einer Detonation "eine akute Gefahr für Leib und Leben". Welche Maßnahmen auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie genau getroffen werden, wollen die Behörden im Laufe des Freitags bekanntgeben.

Nachrichten aus Deutschland: Evakuierungskarte Frankfurt-Gallus
Vorläufige Evakuierungskarte nach dem Bombenfund im Frankfurter Stadtteil Gallus.
© Polizei Frankfurt

Quelle: hessenschau.de

Freiburg: Hunderte Meldungen nach leichtem Erdbeben

Ein leichtes Erdbeben bei Straßburg ist am Freitagmorgen auch in Baden-Württemberg zu spüren gewesen. Es habe mehrere Hundert Meldungen von entsprechenden Wahrnehmungen gegeben, sagte ein Sprecher des Landeserdbebendienstes beim Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau. Diese seien überwiegend aus der Ortenau gekommen. Das Erdbeben habe eine Stärke von 3,6 gehabt. Das Epizentrum lag rund 20 Kilometer nördlich von Straßburg. Wahrscheinlich sei das Erdbeben durch Geothermie ausgelöst worden, sagte der Sprecher. Geothermie ist die Nutzung von heißem Tiefenwasser als Energiequelle.

Quelle: DPA

Ulm: Schüler melden maskierten Mann mit Pistole – Spezialkräfte durchkämmen Schulhaus

Ein Notruf aus einer Schule hat am Donnerstag um die Mittagszeit die Polizei in Ulm auf den Plan gerufen. Einem ersten Tweet zufolge habe der Anrufer eine verdächtige Person in der Nähe des Schulgebäudes gemeldet. Schüler wollten einen maskierten und mit einer Pistole bewaffneten Mann beobachtet haben, berichteten die Beamten später. Spezialkräfte durchsuchten daraufhin das abgesperrte Schulhaus. Die Suche blieb – wie auch die Fahndung nach einer maskierten und bewaffneten Person – erfolglos. Schüler und Lehrer wurden während des Einsatzes von Rettungskräften und Notfallseelsorgern betreut.

Quelle:  Polizei Ulm

 Nachrichten von Donnerstag, 3. Dezember

Hannover: Drei Jugendliche von S-Bahn überrollt – zwei davon tot

Drei Jugendliche sind am Donnerstagvormittag in Hannover von einer S-Bahn erfasst worden. Wie ein Polizeisprecher in der niedersächsischen Landeshauptstadt sagte, kamen zwei von ihnen ums Leben. Eine Jugendliche wurde schwer verletzt. Laut Sprecher gingen die Beamten von Suizid beziehungsweise Suizidversuch aus. Aufgrund dieses Hintergrunds werde die Polizei nur zurückhaltend informieren.    

Nähere Informationen der Einsatzkräfte waren demnach zunächst nicht zu erwarten. Nach Angaben des Sprechers handelte es sich bei einer Toten um eine 14-Jährige, Angaben zu dem zweiten verstorbenen Opfer lagen zunächst nicht vor. Bei der Schwerverletzten handelte es sich ebenfalls um eine 14-Jährige. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 10.30 Uhr. Betroffen war eine S-Bahn, die nach Hildesheim fahren sollte. Der Ort des Geschehens lag in der Innenstadt nahe dem Hauptbahnhof. Auf Fotos in örtlichen Medien war zu sehen, wie die S-Bahn auf einer Brücke stand, die über eine Straße führte. Rettungskräfte waren vor Ort.

Quelle: AFP

Oberhausen: Zehnjähriger will Auto der Eltern umparken

Beim Versuch, das Auto seiner Eltern umzuparken, hat ein Zehnjähriger im nordrhein-westfälischen Oberhausen einen Unfall verursacht. Der Junge war laut Polizei der Meinung, dass der Wagen in der Parklücke an der falschen Stelle stand – er wollte ein kleines Stück zurücksetzen. Der Junge habe den Autoschlüssel der Eltern genommen, die Sitzerhöhung für Kinder auf den Fahrersitz gelegt und sei losgefahren, berichtet die Polizei. Leider erwischte er dabei den ersten Gang statt des Rückwärtsgangs und stieß mit dem vor ihm geparkten Wagen zusammen. Der Zehnjährige sei sichtlich geschockt gewesen, hieß es, er blieb aber unverletzt.

Quelle: DPA

NRW: Großrazzia wegen Verdacht auf Kinderpornografie

In Nordrhein-Westfalen sind Ermittler am Donnerstag zu einer Großrazzia wegen der Verbreitung von Kinderpornografie über soziale Netzwerke ausgerückt. Die Aktion richtete sich nach Angaben der Kölner Staatsanwaltschaft gegen 56 Beschuldigte und fand in zahlreichen Städten statt – darunter Düsseldorf, Aachen, Essen, Duisburg, Wesel, Gütersloh, Höxter und Wesel. Festnahmen gab es nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht. Die Fälle haben demnach keine Verbindungen zu den bekannten großen Kinderpornografie- und Missbrauchskomplexen von Bergisch Gladbach und Münster. Die Ermittlungen basieren auf Verdachtsmeldungen des in den USA ansässigen National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC).

Die Organisation arbeitet mit Internetanbietern und sozialen Netzwerken zusammen und sammelt systematisch Hinweise auf Missbrauchsdarstellungen. Die Fälle leitet das NCMEC dann an Strafverfolgungsbehörden weltweit weiter, die dem weiter nachgehen. Laut Staatsanwaltschaft wurden bei der Razzia die Wohnanschriften von Verdächtigen durchsucht, die kinderpornografisches Material besessen oder verbreitet haben sollen. Einem Zwischenstand zufolge wurden dabei mehr als 330 Datenträger beschlagnahmt. Einzelne Beschuldigte hätten bereits Geständnisse abgelegt, hieß es weiter.

Quelle: AFP

Rettenberg: Neuer Holzpenis im Allgäu steht 

Nach dem mysteriösen Verschwinden eines etwa zwei Meter hohen Holzpenis gibt es nun Ersatz: Auf dem 1738 Meter hohen Grünten in den Allgäuer Alpen steht wieder eine neue Phallus-Skulptur aus Holz – etwas größer als der Vorgänger und mit mehreren Balken abgestützt. Wer den Holzpenis dorthin gebracht hat, ist bislang unklar. Webcam-Aufnahmen der nahegelegenen Grüntenlifte zeigten verschwommen, wie dort möglicherweise eine neue Skulptur errichtet wurde. "Webcam zeigt, dass sich wieder was regt", schrieb die "Allgäuer Zeitung" dazu. Der erste Holzpenis stand viele Jahre auf dem Berg, hatte zuletzt aber international Aufmerksamkeit erregt, als er innerhalb weniger Wochen erst umfiel, dann wieder aufgerichtet wurde und schließlich unter mysteriösen Umständen verschwand.

Nachrichten aus Deutschland – Holzpenis in Rettenberg im Allgäu
Ein bisschen anders sieht er aus, größer ist er auch. Wer den neuen Holzpenis in Rettenberg im Allgäu platziert hat, ist bislang ein Mysterium.
© Davor Knappmayer / DPA

In dem Fall ermittelt auch die Polizei – bisher aber ohne Erfolg. "Es hat sich in der Sache nichts getan", sagte ein Sprecher am Donnerstag. "Es ist auch immer noch nicht klar, ob es sich um eine Straftat handelt." Mögliche Besitzer der verschwundenen Skulptur hätten sich bislang nicht gemeldet. Wer den Holzpenis vor Jahren einmal auf den Berg gebracht hat und warum, ist bis heute nicht genau bekannt. Mittlerweile ist die Skulptur beim Online-Kartendienst Google Maps aber sogar als "Kulturdenkmal" ausgewiesen.

Quelle: DPA

Frankfurt (Main): Gericht verpflichtet Vater zu Umgang mit Söhnen

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat einen Vater zu Treffen mit seinen Söhnen verpflichtet. Der Mann lebe seit Anfang 2017 getrennt von der Mutter und den Kindern und habe seitdem nur sporadischen Kontakt mit den drei Jungen gehabt, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Da die Kinder ihren Vater vermissten, erwirkte die Mutter einen Beschluss, der den Mann zum Umgang mit seinen Kindern verpflichtete. Dagegen ging er erfolglos vor. Kinder hätten ein Recht auf Umgang mit ihren Eltern, erklärte das Oberlandesgericht (OLG). Der Vater habe erklärt, er stehe beruflich und privat unter enormem Druck, habe ein neugeborenes Kind, arbeite bis zu 120 Stunden wöchentlich und schlafe nur drei bis vier Stunden pro Nacht. Er führte die Argumente gegen einen Beschluss des Amtsgericht an, der ihm das Recht – und die Pflicht – zusprach, die drei Söhne an einem Sonntag im Monat tagsüber sowie in Teilen der Ferien zu sich zu nehmen. Das OLG bestätigte die Regelung, da die Verweigerung jeglichen Umgangs mit dem Kind und damit die Loslösung von einer persönlichen Bindung einen maßgeblichen Entzug elterlicher Verantwortung und zugleich die Vernachlässigung eines wesentlichen Teils der Erziehungspflicht darstelle. 

Quelle: DPA

Heidelberg: Waschbär auf Entdeckungstour im Modeladen

Ein Waschbär hat es sich in einem Schaufenster eines Modegeschäfts in Heidelberg zwischen den Kleidern gemütlich gemacht. Eine Spaziergängerin habe das Tier dort vor Ladenöffnung entdeckt, teilte die Polizei mit. Als die Streife eintraf, habe sich der Waschbär hinter der Weihnachtsdekoration verstecken wollen. "Nachdem der Waschbär seine aussichtslose Lage erkannt hatte, legte er sich freiwillig auf den Boden und ließ sich anschließend durch die Tierrettung Rhein-Neckar widerstandslos festnehmen", hieß es. Wie das Tier am Mittwoch in das Gebäude gelangte, war zunächst nicht bekannt.

Quelle: DPA

Grassau: Offenbar 13 Kinder und zwei Erwachsene bei Schulbus-Unfall verletzt

Bei dem Schulbus-Unfall in Oberbayern sind nach ersten Erkenntnissen 13 Grundschulkinder leicht verletzt worden. Der Busfahrer erlitt nach Angaben der Integrierten Leitstelle Traunstein mittelschwere und die Fahrerin eines Autos schwere Verletzungen. Die Polizei blieb nach dem Unfall am Donnerstagmorgen zunächst bei ihrer Einschätzung von neun Schulkindern mit leichten Verletzungen. Der Bus war bei Grassau im Landkreis Traunstein mit einem Auto zusammengestoßen. Der Polizei zufolge war die Autofahrerin aus zunächst ungeklärter Ursache in einer Kurve in den Gegenverkehr geraten und frontal mit dem Schulbus zusammengeprallt. Zu ihrem Alter und der Art ihrer Verletzungen gab es keine Angaben. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht. Auch die leicht verletzten Kinder im Grundschulalter seien zunächst ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Sprecher der Leitstelle – er gehe aber davon aus, dass sie noch am Donnerstag das Krankenhaus wieder verlassen könnten. Nach dem Unfall versorgten Dutzende Rettungskräfte die Verletzten. Die Straße blieb zunächst komplett gesperrt.

Quelle: DPA

Wiesbaden: Mit 244 Stundenkilometern durch Autobahn-Baustelle

Mit 244 Kilometern pro Stunde bei erlaubten 80 km/h ist ein Autofahrer bei Wiesbaden geblitzt worden. Der Raser war auf der Autobahn 3 unterwegs und habe die Messstelle offenbar mit Vollgas und am absoluten Limit durchfahren, wie die Polizei mitteilte. "Der gemessene Autofahrer missachtete am Tattag sämtliche Verkehrszeichen", hieß es. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt werde der Fall als unerlaubtes Kraftfahrzeugrennen eingestuft. Zuvor hatten die "Bild"-Zeitung und die "hessenschau" über den Vorfall berichtet. Dieser ereignete sich laut Polizei bereits am 21. November. Weiter hieß es: "Da am Samstagvormittag sicher nicht von einer verkehrsarmen Zeit gesprochen werden kann, ist bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung in dieser Höhe, in einer Autobahnbaustelle, von einer grob verkehrswidrig und absolut rücksichtlosen Fahrweise auszugehen."

Quelle: DPA

Berlin/Ulm: Suizid bei Bundeswehr-Behörde nach Bekanntwerden von MAD-Ermittlungen

Ein Mitarbeiter der ins Visier des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) geratenen Bundeswehr-Behörde im baden-württembergischen Ulm hat sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums selbst getötet. Man habe mit Betroffenheit die Nachricht aufgenommen, dass ein Mitarbeiter der Regionalstelle für Qualitätsmanagement des Beschaffungsamts der Bundeswehr Suizid begangen habe, sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch auf Anfrage. Er könne aber "zu diesem Zeitpunkt weder bestätigen noch dementieren", dass es sich um eine der Personen handelt, gegen die der MAD ermittelt.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass acht Mitarbeiter der Ulmer Behörde verdächtigt werden, zu den sogenannten Reichsbürgern oder Selbstverwaltern zu gehören.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Mittwoch, 2. Dezember

Engen: Diebe stehlen Tausende Masken von Anhänger, als Fahrer Gassi geht

Diebe haben in der Nähe von Konstanz 45.000 Mundschutzmasken von einem Fahrzeuganhänger gestohlen, während der Fahrer mit seinem Hund Gassi gehen war. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Fahrer den Anhänger in der Nähe eines Naturparks unweit der Autobahn 81 bei Engen abgestellt, um seinen Hund auszuführen. Während er unterwegs war, klauten die Diebe die in 23 Kartons verpackten Masken.

Quelle: DPA

Augsburg: Linienbusfahrer mit 1,7 Promille unterwegs

Mit reichlich Alkohol im Blut ist ein Linienbusfahrer in Augsburg aus dem Verkehr gezogen worden. Wie die bayerische Polizei am Mittwoch berichtete, erhielt sie mehrere Hinweise, nachdem der Mann am frühen Dienstagabend mit seinem Fahrzeug eine Mauer gestreift hatte und danach weitergefahren war. Der Bus befand sich dabei auf dem Weg zur Endhaltestelle seiner Linie. Nach Angaben der Beamten stoppte ein Streifenwagen den im vorderen Bereich beschädigten Bus kurze Zeit später. Fahrgäste befanden sich nicht mehr an Bord. Der 65-jährige Fahrer kam bei einem Alkoholtest auf 1,7 Promille. Sein Führerschein wurde eingezogen, ein anderer Fahrer übernahm den Linienbus. Gegen den Mann wird laut Polizei außerdem wegen Straßenverkehrsgefährdung und Unfallflucht ermittelt.

Quelle: AFP

Bremen: Scheiben von Gaststätte eines Querdenker-Aktivisten eingeschlagen

In Bremen haben Unbekannte die Scheiben einer Gaststätte eines Aktivisten der sogenannten Querdenker eingeschlagen. Wie die Polizei in der Hansestadt am Mittwoch mitteilte, hinterließen die Täter zudem den Schriftzug "Kack Nazi Kneipe". Bei dem 55-jährigen Gastwirt handle es sich nach eigenen Angaben um einen der Mitorganisatoren einer für Samstag geplanten Querdenker-Großdemonstration. Die Tat ereignete sich demnach in der Nacht auf Mittwoch. Der Mann teilte den Beamten ferner mit, dass bereits in der Nacht zuvor die Reifen seines Autos zerstochen worden seien. Der Staatsschutz der Polizei übernahm die Ermittlungen. Er soll dabei auch prüfen, ob ein Zusammenhang mit der angekündigten Großdemonstration besteht. Für Samstag hat ein lokaler Querdenken-Ableger zu zwei großen Demonstrationen in Bremen aufgerufen, die vom Ordnungsamt jedoch verboten wurden. Die Initiatoren, die nach Angaben der Behörden mit rund 30.000 Teilnehmern rechneten, kündigten Rechtsmittel dagegen an.

Quelle: AFP

Homberg/Ohm: Räumungen im Dannenröder Forst in der Schlussphase

Die von Protesten begleiteten Räumungen und Rodungen für den Weiterbau der A49 im Dannenröder Forst in Mittelhessen gehen in die Schlussphase. Von der insgesamt knapp drei Kilometer langen Rodungsstrecke seien noch rund 300 Meter zu räumen, teilte die Polizei am Mittwoch via Twitter mit. "Dabei ist uns durchaus die Emotionalität der Situation bewusst, die sich damit für einige ergibt", hieß es weiter. Auch die Projektgesellschaft Deges bestätigte, dass die Fällarbeiten bereits weit fortgeschritten seien. "Nach aktueller Einschätzung erwarten wir, dass die Arbeiten vor Weihnachten abgeschlossen sein werden", so ein Sprecher zur Deutschen Presse-Agentur.

Quelle: DPA

Bad Füssing: Mann stürzt bei Baumfällarbeiten in die Tiefe und stirbt

Im niederbayerischen Bad Füssing ist ein Mann bei Baumfällarbeiten mehrere Meter in die Tiefe gestürzt und ums Leben gekommen. Der 47-jährige Mitarbeiter der Gemeinde fiel am Mittwoch aus dem Korb einer Baumaschine, der sich laut Polizeibericht für Astarbeiten in acht bis zehn Metern Höhe befand. Demnach erlag der Mann noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Wieso er abstürzte, war zunächst unklar. Betroffene am Unfallort wurden vom Rettungsdienst und einem Kriseninterventionsteam betreut.

Quelle: DPA

Bensheim: Jäger erschießt zwei freilaufende Hunde

Im südhessischen Bensheim hat am vergangenem Wochenende ein Jäger in einem Wald zwei Hunde erschossen. Die freilaufenden Tiere waren mit ihren Besitzerinnen unterwegs, die sie zuvor von der Leine gelassen hatten. "Wir haben die Schüsse zwar gehört, aber uns keine Sorgen gemacht", berichtet Ingrid Allissat gegenüber "Echo Online". Bis zum späten Abend suchten die Frauen vergeblich nach den Hunden. Auf Nachfrage bei der Polizei kam dann die Bestätigung: "Der Pächter habe zugegeben, beide Hunde erschossen zu haben", so eine der Besitzerinnen. Wie verschiedene Medien berichten, habe der Jäger die Tiere "ins Gebüsch geschmissen". Die Frauen haben Anzeige erstattet. 

Quelle: "Echo-Online"

Bad Hersfeld: Betrunkener Lastwagenfahrer macht sich auf Autobahn 5 in Hessen bettfertig

Ein betrunkener Lastwagenfahrer hat mitten auf einer Autobahn in Hessen eine längere Ruhepause einlegen wollen. Wie die Polizei in Fulda am Mittwoch mitteilte, war der 34-Jährige am Vorabend mit seinem Tanklastzug mit 23 Tonnen Öl auf der A5 zwischen Frankfurt am Main und Kassel in Richtung Norden unterwegs. Ein Zeuge meldete zunächst, dass er Schlangenlinien über beide Fahrspuren sowie den Standstreifen fuhr und mit den Leitplanken zu kollidieren drohte. Später bremste der Mann einen anderen Sattelzug aus, der mit einer Vollbremsung einen Unfall verhindern konnte. Am Hattenbacher Dreieck parkte er dann seinen Laster auf dem rechten Fahrstreifen, "zog die Gardinen im Fahrerhaus zu und machte sich bettfertig", wie es im Polizeibericht hieß. Er wurde wenig später festgenommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,06 Promille. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und eine Blutentnahme angeordnet.

Quelle: DPA

Husum: Brand in Wohnung – Bewohner wollte sich aufwärmen

Ein 28 Jahre alter Mann hat mit einem offenen Feuer in seiner Wohnung einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz in Husum ausgelöst. Der Mann habe das Feuer am Dienstagabend ersten Erkenntnissen zufolge entfacht, um sich aufzuwärmen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung, das Mehrfamilienhaus wurde evakuiert. Mehrere Menschen, darunter ein Kleinkind, wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf einen dreistelligen Betrag beziffert.

Quelle: DPA

Fulda: Kinderleiche als vermisste Zweijährige identifiziert 

Bei der in einem Kanal in Fulda gefundenen Kinderleiche handelt es sich um die seit Montagabend vermisste Zweijährige. Die Identität des Mädchens konnte zweifelsfrei geklärt werden, wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte. Die Ermittlungen zur Todesursache dauerten an. Das Mädchen hatte nach bisherigen Ermittlungen unbemerkt die elterliche Wohnung verlassen. Die genauen Umstände sind noch unklar. In Fulda herrschten in der Nacht winterliche Temperaturen, am Morgen lag Schnee in der osthessischen Stadt. Bereits am Montagabend hatte eine aufwändige Suchaktion nach dem Mädchen begonnen. Spezialtaucher entdeckten schließlich am Dienstagnachmittag die Kinderleiche in dem Kanal.

Wie das Mädchen dorthin gelangte, ist noch unklar. Die Polizei sperrte den Bereich um die Fundstelle für die weiteren Ermittlungen ab. Die Ermittler gehen auch der Frage nach, wie das Mädchen aus der Wohnung verschwinden konnte. Details dazu sowie zum familiären Hintergrund des Mädchens wurden zunächst nicht bekanntgegeben. Bei der umfangreichen Suche waren unter anderem Wärmebildkameras und eine Hundestaffel zum Einsatz gekommen. Auch eine Drohne mit Wärmebildkamera wurde eingesetzt. Entdeckt wurde das Mädchen schließlich von speziell ausgebildeten Tauchern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), sogenannten Strömungsrettern.

Quelle: DPA

Solingen: Vater soll eigene Kinder missbraucht haben – Anklage erhoben

Gegen einen 38 Jahre alten Familienvater aus Solingen ist Anklage wegen des Verdachts des Missbrauchs seiner eigenen Kinder erhoben worden. Das sagte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft am Dienstag. Der Mann habe ein umfassendes Geständnis abgelegt und dabei sechs weitere Verdächtige belastet, von denen derzeit vier in Untersuchungshaft säßen. 

Dabei sei einer der Verdächtigen aus Staufenberg (Hessen) bereits aus dem Missbrauchskomplex Münster bekannt gewesen. Ein anderer aus Kürten (Nordrhein-Westfalen) sei in Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen im benachbarten Bergisch Gladbach bekannt. Bei diesen Komplexen soll jeweils eine Vielzahl von Tätern Kinder missbraucht und Kinderpornografie getauscht haben. Der WDR hatte zuerst berichtet. 

Quelle: DPA

Kempten: Mann will Tomaten mit Kerze wärmen und fackelt Gewächshaus ab

Ein Tomatenliebhaber aus Kempten in Bayern wollte sein Gemüse mit einer Kerze wärmen und hat aus Versehen seine ganze Zucht abgefackelt. Wie die Polizei am Dienstag berichtete, hatte der Mann am Vortag die Kerze in ein auf einer Terrasse stehendes Gewächshaus gestellt, um die Pflanzen vor der Kälte zu schützen. Es entstand ein Sachschaden von 1500 Euro.

Quelle: DPA

Wernberg-Köblitz: 56 Migranten bei Schneefall und Kälte ausgesetzt

Schleuser haben in der Oberpfalz 56 Migranten bei Schneefall und Kälte an einer Autobahn ausgesetzt. Wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte, seien die aus Syrien, Somalia und Palästina stammenden Flüchtlinge – unter ihnen sechs Kinder im Alter zwischen zwei und 14 Jahren – in der Nacht vermutlich an einem Pendlerparkplatz nahe Wernberg-Köblitz (Landkreis Schwandorf) zwischen Nürnberg und der Grenze zu Tschechien von einem Lastwagen abgesetzt worden. Ein Bürger habe über den Notruf die Polizei informiert. Die Gruppe hätte mehrere Stunden auf "Weitertransporteure" warten müssen. Einige der Flüchtlinge seien an der Autobahn 6, einer Bundesstraße sowie im Ort Wernberg herumgeirrt. Ein Teil der Gruppe hatte den Angaben nach in einem Gehöft bei Kötschdorf Zuflucht gesucht. Die Polizei brachte die Migranten vorerst im Feuerwehrhaus in Wernberg unter, wo sie verpflegt wurden.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Dienstag, 1. Dezember: 

Hagen: Beifahrer sollte ungesicherte Matratze auf Autodach festhalten

Die Polizei hat in Hagen einen Autofahrer mit lose auf dem Autodach liegender Matratze aus dem Verkehr gezogen. Einzig und allein die aus dem Seitenfenster ragende Hand des Beifahrers sollte die mit Plastik und Karton verpackte Ladung sichern, wie die Polizei am Dienstag zu dem Vorfall von Montag mitteilte. "Dass dies bei einem starken Abbremsen oder einem Unfall nicht ausgereicht hätte, um das Paket vor Herabfallen zu schützen, war mehr als deutlich", hieß es in der Mitteilung. Der 25-Jährige und sein Beifahrer mussten die Matratze dann zu ihrem Ziel tragen. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und erteilten ein Verwarngeld. 

Quelle: DPA

Bielefeld: Streit um Chipstüte endet in Massenschlägerei

Ein Streit um eine Tüte Chips ist in Bielefeld in eine Schlägerei mit zahlreichen Beteiligten gemündet. Mehrere Kinder hatten sich den Angaben einer Polizeisprecherin zufolge am Montag nicht über die Aufteilung der Knabbereien einigen können. Als sich Erwachsene in den Streit einschalteten, sei es vor dem Mehrfamilienhaus zu Handgreiflichkeiten gekommen. Zeugen verständigten die Polizei. Als die Beamten eintrafen, seien etwa 20 bis 30 Personen in tumultartigen Szenen aufeinander losgegangen. Die Auseinandersetzung habe sich aber schnell beruhigen lassen. Die Polizei zählte immerhin zehn Leichtverletzte. Gegen die Beteiligten wurde Strafanzeige wegen Körperverletzung gestellt. Der WDR hatte zuvor berichtet.

Quelle: DPA

Stuttgart: Einbrecher stehlen kiloweise Kuchen aus Kindergarten

Mehrere Kilo Kuchen und mehr als 100 Fruchtschnitten haben Einbrecher aus einem Kindergarten in Stuttgart gestohlen. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Diebe darüber hinaus nach Wertgegenständen gesucht hätten, teilte eine Sprecherin der Polizei am Dienstag mit. "Die waren wohl mit dem Kuchen oder den Fruchtschnitten zufrieden." Die unbekannten Täter seien am vergangenen Wochenende durch ein Fenster in die Räumlichkeiten eingestiegen. Wie es ihnen gelang, das Fenster zu öffnen, war zunächst unklar. Mit ihrer süßen Beute aus der Küche flüchteten sie wieder.

Quelle: DPA

Berlin: Männer greifen Wohnung an – Polizei prüft Verbindung zu Clan-Streit

Drei Tage nach Schüssen auf einen 29-jährigen Mann in Berlin ist es offenbar zu einer Fortsetzung der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern arabischstämmiger Großfamilien gekommen. Dadurch wurde am Montagabend ein größerer Polizeieinsatz ausgelöst. Fotos aus der Nacht zeigen abgesperrte Straßen und Polizisten mit Maschinenpistolen. Verletzte gab es diesmal aber nicht, wie eine Sprecherin der Polizei am Dienstag sagte.

Etwa zehn Männer sollen am Montagabend gegen 21.50 Uhr vor einem Haus im Stadtteil Kreuzberg aufgetaucht und die Scheiben einer Erdgeschosswohnung zertrümmert haben. Alarmierte Polizisten überprüften vier verdächtige Männer im Alter von 22, 23, 24 und 49 Jahren und beschlagnahmten einen Baseballschläger und ein Auto. 

Um 22.30 alarmierte der 71-jährige Großvater des am Freitag angeschossenen 29-Jährigen die Polizei, weil er durch seine geschlossene Wohnungstür bedroht worden sein soll. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Bedrohung und untersucht einen Zusammenhang mit der Tat vom Freitagabend und der vermuteten Beteiligung von kriminellen Mitgliedern arabischstämmiger Clans.

Quelle: DPA

Fulda: Zweijährige wird vermisst - Suche vorerst eingestellt

Es ist der Alptraum aller Eltern: Ein zweijähriges Mädchen hat in einem unbeobachteten Moment sein Elternhaus in Fulda gegen 19.30 Uhr verlassen und ist seitdem nicht mehr aufzufinden. Die Suche nach dem Kind, das seit dem Montagabend als vermisst gilt, wurde in der Nacht vorerst eingestellt, wie die Polizei mitteilte. Umfangreiche Suchmaßnahmen mit Wärmebildkameras, einer Hundestaffel und auch eine Suche per Schlauchboot in nahe liegenden Gewässern brachten keinen Erfolg. Man müsse am Morgen sehen, wie weiter vorgegangen werden soll, hieß es. Ein Polizeisprecher berichtete von leichtem Schneefall und winterlichen Temperaturen in der Nacht. In vorherigen Meldungen war bislang immer die Meldung von einer Dreijährigen. Inzwischen hat die Polizei jedoch das Alter des Mädchens korrigiert. 

Quelle: DPA

Wiesbaden: Sechs Autos krachen auf der Autobahn ineinander - Verursacher flieht 

Flammen, Verletzte und obendrein eine Fahrerflucht: Ein misslungenes Bremsmanöver hat auf der Autobahn 66 nahe Wiesbaden zu einem Crash mit sechs Autos geführt. Auslöser des Unfalls war ein Auto, das am Montagabend auf der Mittelspur scheinbar grundlos abbremste, wie die Polizei mitteilte. Nachfolgende Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachten ineinander, teilweise verkeilten sich die Autos. Das Auto einer 19-Jährigen, die zuletzt aufgefahren war, fing Feuer und brannte komplett aus. Sie wurde ebenso wie der 55-Jährige, auf dessen Auto sie aufgefahren war, leicht verletzt. Der Verursacher der Karambolage kümmerte sich nicht weiter um das Geschehen und setzte die Fahrt trotz Unfallschadens am Heck fort.

Quelle: DPA

Burladingen: Leichtes Erdbeben erschüttert Teile der Schwäbischen Alb

Auf der Schwäbischen Alb hat es am frühen Dienstagmorgen ein leichtes, aber spürbares Erdbeben gegeben. Das Zentrum des Bebens mit einer Stärke von 3,7 lag westlich von Burladingen (Zollernalbkreis), wie der Erdbebendienst Südwest mitteilte. Die Erdstöße um 0.25 Uhr seien vermutlich in einem Umkreis von 30 Kilometern zu spüren gewesen. Das Lagezentrum des Innenministeriums in Baden-Württemberg berichtete von mehreren besorgten Anrufen aus der Region. Auch ein Riss in einer Straße sei gemeldet worden. Größere Schäden oder gar Verletzte habe es aber nach ersten Erkenntnissen nicht gegeben. In der Gegend kommt es immer wieder zu leichteren Erdstößen.

Quelle: DPA

Hessen und Rheinland-Pfalz: Wintereinbruch führt zu Glatteisunfällen

Pünktlich zum Dezemberstart hat der Winter in Teilen Deutschlands Einzug gehalten. In Hessen und Rheinland-Pfalz meldeten die Innenministerien in der Nacht zum Dienstag teils starke Schneefälle. Insbesondere in Hessen kam es dabei zu mehreren Dutzend Unfällen mit mehreren Schwerverletzten auf den Straßen. Auch in Baden-Württemberg machte das Wetter dem Verkehr zu schaffen. Rund um Pforzheim etwa zählte die Polizei bis zum frühen Dienstagmorgen acht Unfälle wegen Glätte. Im südlichen Niedersachsen verunglückten mehrere Fahrzeuge wegen Glatteis auf der Autobahn 7. Auch in höheren Lagen in Thüringen fielen in der Nacht die ersten Flocken - so wurde etwa der Wintersportort Oberhof im Thüringer Wald in glitzerndes weiß gehüllt.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Montag, den 30. November 

Bielefeld: Reifen kracht durch Autoscheibe und verfehlt Fahrerin knapp

Schrecksekunde für eine Autofahrerin auf der A2 bei Bielefeld: Ein Reifen ist durch die Windschutzscheibe ihres Wagens gekracht und neben ihr auf dem Beifahrersitz liegengeblieben. Die 32-Jährige aus Lemgo sei unverletzt geblieben, teilte die Polizei am Montag mit. Sie habe ihr Auto nach dem Vorfall am Samstagabend auf den Seitenstreifen gelenkt und die Beamten verständigt. Wer den Reifen verlor, war zunächst unklar, der Unbekannte fuhr demnach weiter. Es handele sich um den Reifen eines Autos oder Anhängers, sagte eine Polizeisprecherin. Die Beamten schätzten den Schaden auf etwa 8000 Euro. Sie suchten Zeugen.

Nachrichten aus Deutschland – A2 bei Bielefeld
Der Autoreifen verfehlte die Fahrerin nur knapp und landete auf dem Beifahrersitz. Wem er gehörte, ist noch unklar.
© Polizeipräsidium Bielefeld

Quelle: DPA

Herford: Mit dem Rad auf der Autobahn – Polizei stoppt 31-Jährigen

Die Polizei hat auf der Autobahn einen 31 Jahre alten Radfahrer gestoppt. Der Mann war auf dem Seitenstreifen bei Herford in Nordrhein-Westfalen unterwegs, wie die Bielefelder Polizei am Montag mitteilte. Der Vorfall ereignete sich bereits am Freitag. Bei der Feststellung der Personalien des Radfahrers wurde der Mann immer aggressiver und randalierte. Eine Polizistin wurde laut Mitteilung leicht verletzt. Zum Motiv der gefährlichen Fahrt auf der Autobahn machte die Polizei keine Angaben.

Quelle: DPA

Rettenberg: Polizei ermittelt nach Verschwinden von Holzpenis

Nach dem mysteriösen Verschwinden eines etwa zwei Meter hohen Holzpenis im Allgäu ermittelt die Polizei. Am Wochenende war die Skulptur, die seit Jahren auf dem 1738 Meter hohen Grünten bei Rettenberg (Landkreis Oberallgäu) stand, spurlos verschwunden. Wie die "Allgäuer Zeitung" (Montag) berichtete, sind von der Phallusdarstellung nur der Stumpf sowie Holzspäne geblieben. "Jemand muss ihn in einer Nacht-und-Nebel-Aktion umgesägt haben", sagte die Pächterin der nahen Grüntenhütte dem Blatt. Pro forma sei nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, sagte Holger Stabik vom Polizeipräsidium in Kempten am Montag. Dabei steht die Polizei so oder so noch vor einem Rätsel: "Wir wissen nicht, ob es sich um eine Straftat handelt oder nicht", erklärte der Sprecher. Denn bisher sei nicht einmal der Eigentümer der Skulptur bekannt, es gebe also noch gar keinen Geschädigten. Vielleicht habe der Eigentümer selbst den Zwei-Meter-Penis wieder abgeholt. Dennoch betonte Stabik: Es werde jedem Hinweis nachgegangen – bislang lägen aber keine vor.

Nachrichten aus Deutschland – Polizei ermittelt nach Verschwinden des Holzpenis im Allgäu
Vor wenigen Wochen hatte der Penis bereits einmal für Schlagzeilen gesorgt, nachdem er umgefallen war. Anschließend wurde die aus einem Stamm geschnitzte Plastik wieder aufgerichtet. Wer den Holzpenis vor Jahren einmal auf den Berg gebracht hat und warum, dies ist bis heute nicht genau bekannt.
© Karl-Josef Hildenbrand / DPA

Quelle: DPA

Rosenheim: 30-Jähriger soll Hortkinder sexuell missbraucht haben

Im Landkreis Rosenheim ist ein 30 Jahre alter Mann festgenommen worden, der als Mitarbeiter eines Schulhorts mehrere Kinder missbraucht haben soll. Gegen den Beschuldigten sei wegen des dringenden Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen und von Kindern ein Haftbefehl eröffnet worden, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Montag in Rosenheim mit. Ins Rollen kamen die Ermittlungen den Angaben zufolge vor einigen Tagen durch die Beschwerden von Eltern und die Anzeige der Geschäftsführerin des Horts. Der Tatverdächtige soll Schulkinder im Alter von zehn bis 14 Jahren seit mindestens einem Jahr zu Treffen eingeladen haben. Dabei mussten sich die Kinder laut Polizei  zum Teil entkleiden. Mindestens ein Kind soll der Hortmitarbeiter unsittlich berührt haben.

Quelle: AFP

Amberg: Mann mit 5,2 Promille will radeln

Ein Mann hat sich mit einem rekordverdächtigen Promillewert von 5,2 auf sein Fahrrad schwingen wollen. Der 28-Jährige sei am Sonntag in Amberg mehrmals daran gescheitert, mit dem Rad loszufahren, teilte die Polizei am Montag mit. Er habe kaum stehen können. Eine Streife habe den torkelnden Mann dann aufgelesen. "So einen Alkoholwert sieht ein Polizeibeamter nicht alle Tage und gewöhnlich ist er auch lebensbedrohlich", heißt es in der Mitteilung. Ein Mensch ohne Alkoholerkrankung würde nur sehr schwer auf so einen hohen Wert kommen, sagte ein Sprecher.

Quelle: DPA

Duderstadt: 81-Jähriger stirbt nach Streit mit Jugendlichem in Einkaufszentrum

Nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem Jugendlichen in einem Einkaufszentrum im niedersächsischen Duderstadt ist ein 81 Jahre alter Mann an seinen Verletzungen gestorben. Der genaue Tathergang und auch der Auslöser des Konfliktes waren zunächst unklar, wie die Polizei am Montag mitteilte. Nach ersten Informationen soll der 81-Jährige am Samstag am Eingang auf zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren getroffen sein. Nach einer verbalen Auseinandersetzung soll der 16-Jährige den 81-Jährigen geschubst haben. Der Senior prallte demnach mit dem Kopf auf den Boden und verletzte sich schwer. Er starb einige Stunden später am Samstagabend in einem Krankenhaus. Der 16-Jährige wurde vorübergehend festgenommen und nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: DPA

Göppingen: Disziplinarverfahren gegen 17 Polizisten wegen Chatgruppe eingeleitet

Wegen rechtsextremer Bilder und Kennzeichen in einer Chatgruppe sind gegen 17 baden-württembergische Polizisten Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Auf einem sichergestellten Mobiltelefon seien die Ermittler auf die Chatgruppe gestoßen, in der auch Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen geteilt worden sein sollen, teilte das Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen am Montag mit. Zehn beteiligte Beamte seien Angehörige der Bereitschaftspolizei in Bruchsal, die anderen sieben arbeiteten inzwischen bei den Polizeipräsidien in Karlsruhe, Mannheim und Pforzheim. Einer der Beamten soll drei Bilder mit nationalsozialistischem Hintergrund geteilt haben. "Ein weiterer Beamter veröffentlichte nach derzeitigem Stand in dieser Gruppe drei Bilder mit vermeintlich rassistischem Hintergrund", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Göppingen, bei dem die Bereitschaftspolizei angeschlossen ist. Die weiteren 15 Polizeibeamten der Chatgruppe hätten diese Bilder kritik- und kommentarlos hingenommen, hieß es.

Quelle: DPA

Eisenberg: Sanitäter fliehen vor randalierendem Patienten aus Rettungswagen

Die Besatzung eines Rettungswagens ist im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen vor einem Randalierer aus dem Fahrzeug geflohen und hat sich in Sicherheit gebracht. Der 50-Jährige sollte am Sonntag mit Schnittverletzungen am Arm ins Klinikum nach Eisenberg gebracht werden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Auf der Fahrt habe der Mann plötzlich wild um sich geschlagen und das Innere des Fahrzeugs sowie medizinische Geräte mit Blut beschmiert. Die herbeigerufenen Polizisten konnten die Situation den Angaben zufolge nur unter Einsatz von Pfefferspray unter Kontrolle bringen. Sie begleiteten den Rettungswagen anschließend bis zum Krankenhaus.

Quelle: DPA

Frankfurt (Oder): Zehn Jahre Haft in Prozess um Gewaltverbrechen mit zerstückelter Leiche

In einem Prozess um ein Gewaltverbrechen samt anschließender Zerstückelung der Leiche hat das Landgericht in Frankfurt/Oder den Angeklagten am Montag zu zehn Jahren Haft verurteilt. Die Richter in der brandenburgischen Stadt sahen es nach Angaben eines Gerichtssprechers als erwiesen an, dass der 27-Jährige im März seinen Mitbewohner mit 15 Messerstichen tötete und anschließend im Badezimmer zerstückelte, um den Toten in einem Rollkoffer verstecken zu können. Das Urteil erging demnach wegen Totschlags, die genauen Motive für die Tat konnten trotz umfangreicher Beweisaufnahme in dem Prozess nicht aufgeklärt werden. Für die Schuld des Angeklagten sprachen laut Gerichtssprecher außer dessen Geständnis auch die Spuren des Tatgeschehens. Die genauen Abläufe blieben dabei allerdings unklar.

Das Verbrechen ereignete sich im März in Wandlitz. Laut Anklage verfügte der Beschuldigte als gelernter Koch über Fachkenntnisse, die ihm dabei halfen, beide Beine und den linken Arm des Opfers abzutrennen. Demnach klingelte es gerade an der Wohnungstür, als er versuchte, die Leichenteile in dem Rollkoffer zu verstauen. Der Mann flüchtete und ließ dabei den Koffer sowie die Leichenteile zurück. Er stellte sich einige Tage später selbst der Polizei.

Quelle: AFP

Obersdorf: Hängebauchschwein macht Spaziergang

Einem Hängebauchschwein war es wohl zu Hause zu langweilig und es hat sich in Oberfranken zu einem Spaziergang aufgemacht. Die Polizei habe am Sonntag einen Anruf bekommen, dass ein Schwein durch Obersdorf (Landkreis Lichtenfels) spaziere, berichteten die Ermittler am Montag. Nach einer kurzen Suche fanden die Polizisten das Tier und mit Hilfe von Anwohnern auch die Besitzerin. Allzu aufregend mag der Ausflug nicht gewesen sein: "Es war ein beschaulicher Spaziergang in einem kleinen Ort ohne jede Gefährdung", sagte ein Polizeisprecher.

Quelle: DPA

München: Nach Messerattacke auf Polizisten – 24-Jähriger muss in Psychiatrie

Nach der Messerattacke auf einen Polizisten am Münchner Hauptbahnhof muss der 24 Jahre alte Täter in die Psychiatrie. Das teilte das Landgericht München I am Montag zu dem bereits am Donnerstag vergangener Woche ergangenen Urteil mit. Der junge Mann hatte zugegeben, dem Polizisten ein Küchenmesser von hinten in den Nacken gerammt zu haben. Vor Gericht gab er als Motive Hass und pure Verzweiflung an. Er sagte auch, Stimmen hätten ihm befohlen, einen Polizisten anzugreifen. Der Beamte wurde bei dem Angriff im vergangenen Dezember schwer verletzt. Er erlitt eine rund acht Zentimeter tiefe Wunde und musste notoperiert werden. Seit Mitte September sei er auf eigenen Wunsch wieder im Polizeidienst, allerdings nicht mehr auf Streife.

Quelle: DPA

Traunstein: Elf Reichsbürger bezeichnen Treffen in Bayern als "Gottesdienst"

Die Polizei hat in Bayern ein als Gottesdienst getarntes Treffen von Anhängern der sogenannten Reichsbürgerszene aufgelöst. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Montag mitteilte, trafen sich elf behördlich bekannte Reichsbürger am Sonntag in den Räumen einer ehemaligen Fahrschule in Obing im Landkreis Traunstein. Bei einer Polizeikontrolle habe der 54 Jahre alte Veranstaltungsleiter das Treffen als Gottesdienst dargestellt. Die Polizei habe diese Deklarierung aber nicht bestätigen können. Die elf Teilnehmer, die weder Mindestabstände eingehalten noch sich an die Maskenpflicht gehalten hätten, seien wegen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt worden – damit "war die Messe gelesen", heißt es im Polizeibericht.

Quelle: AFP

Leipzig: 31-Jähriger klettert auf Brücke und wirft mit Klamotten

Ungewöhnlicher Einsatz für die Polizei im sächsischen Leipzig. Dort war ein Mann am späten Samstagnachmittag auf die Stahlkonstruktion einer Brücke geklettert, hatte sich teilweise entkleidet und mit den Klamotten um sich geworfen. Als die Beamten eintrafen, stand der 31-Jährige auf einer Brückenstrebe über der Fahrbahn. Erst nach knapp drei Stunden konnten ihn Einsatzkräfte des Landeskriminalamts dazu bewegen, die Brücke zu verlassen. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Brücke in der Nähe des Leipziger Hauptbahnhofs und die darunterliegenden Gleise waren stundenlang gesperrt. Zuerst hatte die "Leipziger Volkszeitung" über den Vorfall berichtet.

Quelle: "Leipziger Volkszeitung"

Friedrichshafen: Junger Schwan womöglich von Hund gerissen

Eine Spaziergängerin hat am Sonntagnachmittag am Ufer des Bodensees einen gerissenen Schwan gefunden. Wie die Polizei berichtet, deuten die Verletzungen daraufhin, dass das Jungtier von einem Hund getötet wurde. Offenbar kam es in den vergangenen Wochen zu mehreren ähnlichen Fällen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen unter der Telefonnummer 07541/28930 zu melden.

Quelle:Polizei Ravensburg

Pforzheim: Polizei löst Party in leerstehendem Gebäude auf

Die Polizei hat am frühen Sonntagmorgen eine Party in einem leerstehenden Haus in Bad Rippoldsau im Schwarzwald aufgelöst. Demnach hatten die Beamten einen Tipp bekommen, wonach knapp 20 Personen in dem Gebäude feierten. Zur Stromversorgung hatten sie ein mit einem Verbrennungsmotor betriebenes Stromaggregat aufgestellt. Als die Polizei eintraf, flüchteten einige der Partygäste. Ein Teil konnten mit Hilfe einer Hundestaffel noch auf dem Gelände festgestellt werden. Einer musste mit einer Rauchgasvergiftung in eine Klinik gebracht werden. Auf alle 17 Partyteilnehmer kommt nun eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs und Verstoß gegen die geltenden Corona-Regeln zu.

Quelle:  Polizei Pforzheim

Nachrichten aus der Woche vom 23. bis 29. November lesen Sie hier.

js / sve

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