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Nachrichten aus Deutschland: Mutter vergisst ihr dreijähriges Kind im Zug

Andernach: Mutter vergisst ihr dreijähriges Kind im Zug +++ Hamburg: 61-Jähriger beißt Polizisten blutig und will ihm die Waffe klauen +++ Köln: Unbekannte schlagen mit Stangen auf Freier ein +++ Wittlich: Polizei beschlagnahmt Smartphones mit Kinderpornos +++ Nachrichten aus Deutschland.

Regionalbahn

Eine Frau hat ihr Kind in einer Regionalbahn vergessen (Symbolbild)

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Andernach: Mutter vergisst ihr dreijähriges Kind im Zug 

In Rheinland-Pfalz hat eine Frau am Freitag ihr dreijähriges Kind in einem Regionalzug vergessen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, sei die Frau in Andernach ausgestiegen, während das Kind versehentlich im Zug blieb und weiterfuhr. In der Folge habe sich die Frau große Sorgen gemacht. Da sie nur über geringe Deutschkenntnisse verfügte, benachrichtigte ein anderer Fahrgast die Polizei, die sich am Bahnhof der Sache annahm. Ein Fahrgast im Zug nahm das Kind derweil in seine Obhut und übergab es am Bahnhof in Koblenz wohlbehalten dem dort bereits wartenden Vater. 

Hamburg: 61-Jähriger beißt Polizisten blutig und will ihm die Waffe klauen

Ein 61-Jähriger hat am Samstagmorgen zwei Sicherheitsleute eines Supermarktes und einen Polizisten durch Bisse verletzt. Wie die Polizei berichtet, hatten die Marktmitarbeiter den Mann wegen eines gegen ihn verhängten Hausverbots aus dem Geschäft geleitet. Vor der Eingangstür kam es zu einer massiven Auseinandersetzung zwischen den drei Männern. Dem 68-Jährigen gelang es dabei mehrfach, die beiden jüngeren Männer in Hände und Unterarme zu beißen. Sie trugen blutende Wunden davon.

Als die alarmierte Polizei eintraf, ging der Mann auf einen 27-jährigen Beamten los. Er biss ihm so stark in den Finger, dass ein Stück vom Knochen absplitterte. Außerdem versuchte er mehrfach, dem Polizisten die Dienstwaffe aus dem Holster zu reißen - allerdings erfolglos. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es schließlich, den Angreifer festzunehmen. Er wurde - wie auch die Sicherheitsleute und der Polizist - verletzt im Krankenhaus behandelt.  

Köln: Unbekannte schlagen mit Stangen auf Freier ein 

Straßenstrich Köln

Ein Campingwagen am Straßenstrich Eifeltor. Unbekannte griffen dort drei Freier mit Stangen an

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Unbekannte haben auf dem Kölner Straßenstrich mit Stangen auf drei Freier eingeschlagen. Ein 31-Jähriger erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und schwebte in Lebensgefahr, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Köln am Sonntag mitteilten. Auch die beiden anderen 30 und 40 Jahre alten Opfer wurden schwer, aber nicht lebensgefährlich am Kopf verletzt. Das Motiv für den Angriff der drei Täter in der Nacht zum Sonntag war einem Polizeisprecher zufolge zunächst unklar.

Die drei unbekannten, dunkel gekleideten Täter schlugen demnach kurz nach Mitternacht im Stadtteil Rondorf ohne Vorwarnung auf die Köpfe der drei Freier ein, die sich zuvor mit zwei anderen Männern auf dem Straßenstrich zum Sex verabredet hatten. Anschließend flüchteten die Angreifer. Das 31-jährige Opfer lag am Sonntag auf der Intensivstation im künstlichen Koma. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts ein. Eine Mordkommission wurde eingesetzt.

Wittlich: Polizei beschlagnahmt Smartphones mit Kinderpornos

Im rheinland-pfälzischen Wittlich im Nordosten von Trier wurden am Samstag mehrere Smartphones mit kinderpornografischen Inhalten sichergestellt. Wie der "Trierische Volksfreund" mit Berufung auf die Polizei berichtet, handelt es sich bei den Besitzern der Geräte überwiegend um Jugendliche und Heranwachsende. Demnach wurde eine Vielzahl von Wohnungen im mittleren zweistelligen Bereich untersucht. Ausgelöst wurde die Aktion durch Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei, bei denen es um per WhatsApp verbreitete kinderpornografische Bilder ging. Die eingezogenen Geräte werden nun ausgewertet, die Ermittlungen dauern an.

Münster: Ausgebrochene Kühe verursachen Vollsperrung auf der A1

Ausgebrochene Kühe haben die Autobahn 1 bei Münster am Sonntag blockiert. Die Straße sei am Mittag in beiden Richtungen auf unbestimmte Zeit voll gesperrt worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Landwirt sei unterwegs, um die mindestens acht entlaufenen Rinder einzufangen. Zunächst hatte der WDR über Twitter darüber berichtet.

Heilbronn: Eltern finden siebenjährigen Sohn tot in Wohnung von Bekannter - Verdächtige festgenommen

Nach dem Tod eines Siebenjährigen in Künzelsau bei Heilbronn in Baden-Württemberg wurde eine Bekannte der Eltern des Jungen festgenommen. 

Wie die Polizei berichtet, wollten die Eltern ihren Sohn am Samstagmorgen aus der Wohnung der 69-jährigen Verdächtigen abholen. Da ihnen niemand öffnete, verschafften sie sich mit Hilfe eines Nachbarn Zutritt zum Haus. Dort fanden sie das Kind leblos auf, die Bekannte war indes verschwunden. Polizei und Staatsanwaltschaft schlossen ein Tötungsdelikt nicht aus und leiteten eine Suche nach der Frau ein. Es kamen auch ein Hubschrauber und ein Mantrailer-Hund zum Einsatz.

Zu Ort und Zeit der Festnahme machte die Polizei nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP zunächst keine Angaben. Die Frau soll sich zudem noch nicht zum Fall geäußert haben.

Braunschweig: Verschwundene Achtjährige ist wieder da

Die als vermisst gemeldete achtjährige Nami aus Braunschweig ist wieder aufgetaucht. Wie die Polizei berichtet, wurde das Mädchen wohlbehalten bei Verwandten in Gifhorn gefunden. Das Kind war am Freitag vom Spielen nicht nach Hause gekommen, die Polizei hatte eine großangelegte Suchaktion gestartet. 

+++ Lesen Sie mehr: Alptraum aller Eltern - Deutschlands verschwundene Kinder +++

Hamburg: Diese Straßen sind beim Hamburg-Marathon gesperrt

Am Sonntag findet in Hamburg der 33. Marathon in der Hansestadt statt. 2017 nahmen fast 12.000 Läufer teil, das Rennen war nach dem Berlin-Marathon der zweitgrößte Lauf in Deutschland. Verkehrsteilnehmer müssen bereits seit Freitag mit Einschränkungen und Sperrungen rechnen. Betroffen sind vor allem die Bereiche entlang der Strecke:

  • Alsterdorf
  • Bellevue
  • Fontenay
  • Karoviertel
  • Maienweg
  • Schöne Aussicht.

Eine interaktive Karte auf der Webseite des Veranstalters zeigt die aktuelle Verkehrslage. Autofahrern wird empfohlen, auf öffentliche Verkehrsmittel des HVV auszuweichen.


Nachrichten von Samstag, 28. April:

Nürnberg: Betrunkene Jugendliche greifen Rettungskräfte im Einsatz an

In Nürnberg wurden einige Rettungssanitäter und ein Notarzt von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen, als sie einer 17-Jährigen helfen wollten. Wie das Lokalportal "Nordbayern.de" berichtet, wurden die Rettungskräfte am Freitagabend zu einem Einsatz an den Pegnitzwiesen gerufen. Eine bewusstlose Person würde Hilfe benötigen, hieß es. Als der Rettungsdienst eintraf, fanden sie allerdings nicht die gemeldete bewusstlose Person vor, sondern trafen lediglich auf eine Gruppe stark alkoholisierter Jugendlicher. 

Unter den jungen Menschen war eine 17-Jährige die unter akuter Atemnot litt. Als der Notarzt ihr helfen wollte, schlug ihre Freundin auf ihn ein. Als die Rettungskräfte die junge Frau in den Rettungswagen setzten, wäre die Situation eskaliert, schreibt das Blatt. Die Jugendlichen traktierten sowohl die Sanitäter wie auch deren Fahrzeug mit Flaschenwürfen und Faustschlägen. Die Bedrängten riefen die Polizei, eine Gruppe couragierter Passanten griff zudem ein und hielt die Angreifer zurück. Die Polizei nahm fünf Jugendliche vorübergehend fest, sie müssen sich unter anderem wegen versuchter schwerer Körperverletzung und Sachbeschädigung verantworten. 

Braunschweig: Achtjähriges Mädchen vermisst

In Braunschweig wird seit dem Freitagabend ein achtjähriges Mädchen vermisst. Nami Neundorf verließ am Nachmittag die Wohnung ihrer Eltern, um zum Spielen zu gehen. Als sie auch um 21 Uhr noch nicht zurückgekehrt war, leitete die Polizei eine umfangreiche Suche ein, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde - ohne Erfolg. Wer Hinweise zum Aufenthaltsort von Nami geben kann, wird gebeten, sich unter Telefon 0531 / 476-2516 an den Kriminaldauerdienst zu wenden. In der Polizeimeldung wir das Mädchen wie folgt beschrieben: 

"Nami ist 120 cm groß, hat dunkelblonde schulterlange Haare und grüne Augen. Sie ist bekleidet mit einer hellblauen Jeans, einem rosa T-Shirt mit Einhornkopf und schwarzen Schuhen, die eine Applikation in lila/rosa haben. Eventuell trägt sie einen blauen Rucksack und eine grüne Jacke mit Fellkragen."

Bamberg: Tuberkulose-Fall in Geburtsklinik 

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Babys auf einer Neugeborenenstation (Symbolbild). In Bamberg wurde ein Tuberkulosefall auf der Geburtenstation öffentlich.

Nachdem bei einer Mitarbeiterin der Geburtshilfeabteilung des Klinikums Bamberg eine Tuberkulose-Infektion festgestellt wurde, müssen sich nun etliche Mütter und Säuglinge, aber auch weitere Personen, die Kontakt zu der Erkrankten gehabt haben könnten, in einer Reihenuntersuchung testen lassen. Das teilt das zuständige Landratsamt Bamberg am Samstag per Pressemeldung mit. Demnach bekommen die betroffenen Personen nun nach und nach Post und werden gebeten, sich zu den genannten Terminen im Gesundheitsamt einzufinden. Das Lokalportal "InFranken.de" schreibt von Hunderten betroffener Mütter und Babys.  

Eine mögliche Erregerübertragung sei erst nach sechs Wochen nachweisbar, daher werden alle angeschriebenen Personen darum gebeten, die angegebenen Termine unbedingt einzuhalten. 

+++ Erfahren Sie mehr: Die Infektionskrankheit Tuberkulose, früher auch "Schwindsucht" genannt, war in Deutschland bereits weitgehend in Vergessenheit geraten. Seit kurzem steigen die Fallzahlen jedoch wieder. Tuberkulose-Erreger sind tückisch. Man braucht vier Antibiotika gleichzeitig, um sie zu bekämpfen. +++ 

Wismar: Riesenschaden nach Brand in der Altstadt

Beim Brand eines Gebäudes auf dem Marktplatz von Wismar in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Schaden von 500.000 Euro entstanden. Wie die Polizei weiter mitteilte, brach das Feuer am Freitagabend aus und setzte einen Dachstuhl in Brand. Verletzte gab es nicht. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Das Haus war vom Einsturz bedroht. Wie es zu dem Brand kam, stand zunächst noch nicht fest.

München: Güterzug entgleist - S-Bahn-Chaos und Millionenschaden

Ein Güterzug ist auf dem Weg an die Nordsee in München entgleist. Der Unfall verursachte nach Angaben der Bundespolizei in der Nacht zu Samstag einen Millionenschaden, verletzt wurde niemand. Das Unglück geschah kurz nach Mitternacht beim Umschlagbahnhof München-Riem. Dabei wurden vier Gleise erheblich beschädigt, außerdem die Lok und die beiden entgleisten Waggons. Ein Oberleitungsmast wurde aus der Verankerung gerissen. Die Oberleitung wurde auf einer Länge von bis zu 80 Metern heruntergerissen.

Wegen des Unfalls wurde der Streckenabschnitt zwischen München und Mühldorf gesperrt, betroffen waren auch S-Bahnen. Die Bahn rechnete damit, dass die Sperrungen und damit die Behinderungen noch länger dauern werden, da sowohl die Bergung des Zuges als auch die Reparatur der Gleisanlagen geraume Zeit in Anspruch nehmen werden.

Der etwa 400 Meter lange Güterzug war kurz nach Mitternacht am Umschlagbahnhof Riem gestartet und mit noch geringer Geschwindigkeit unterwegs, als er entgleiste. Ziel des mit Containern beladenen Zuges war Bremerhaven.

Herford: Einbrecher steigen in Wohnung ein, um Fernsehsendung zu schauen

Im nordrhein-westfälischen Herford ertappte die Polizei ein Einbrecher-Pärchen auf frischer Tat. Ungewöhnlich: Die 38-jährige Frau und ihr 45 Jahre alter Begleiter saßen gemütlich vor dem TV-Gerät, als die Beamten in die Wohnung kamen. Sie hätten keinen eigenen Fernseher mehr und wollten sich etwas anschauen, erklärten sie den verdutzten Polizisten. "Die Tat war somit schnell geklärt", teilte die Polizei am Freitag weiter mit. Die 71 Jahre alte Mieterin hatte ihre Wohnung in dem Mehrfamilienhaus mit einer Videokamera gesichert. Ihr Sohn hatte die Polizei alarmiert, als er auf dem Überwachungsvideo die Fremden in der Wohnung seiner Mutter sah.

Kaiserslautern: Nächtliche Irrfahrt endet im Wald

In Kaiserslautern hat sich ein Autofahrer am späten Mittwochabend in eine prekäre Lage gebracht. Nach eigenen Angaben war er falsch abgebogen und mit seinem Wagen in einem Wald gelandet. Dort fuhr er offenbar einen Pfad entlang, bis er nicht mehr vor und zurück kam.  Im Polizeibericht heißt es: "Der Wagen hing derart am Hang fest, dass er nicht mehr bewegt werden konnte, ohne zu riskieren, dass er den Hang hinunterrutschen würde". An eine Bergung war angesichts der Uhrzeit - nach 23 Uhr - und der Dunkelheit nicht mehr zu denken. Das Fahrzeug sollte bis zum nächsten Tag stehenbleiben.

Weil der 79-jährige Fahrer das nicht einsehen wollte und ankündigte, er würde weiterfahren, nahmen ihm die Beamten die Schlüssel ab. Am Folgetag wurde die Polizei erneut alarmiert. Ein Zeuge meldete, dass der Autobesitzer mit einer Kettensäge auf dem Weg zu seinem Auto sei, um die herumstehenden Bäume zu fällen. Als die Polizisten kurz danach am Auto ankamen, hatte es sich der Mann offenbar schon wieder anders überlegt - das Auto stand noch immer im Wald, die Bäume waren unangetastet. Was in der Zwischenzeit aus dem Pkw wurde ist nicht bekannt.  

Oberhausen: 50 Gullydeckel geklaut

nachrichten deutschland: Geullydeckel

Polizistinnen stellen einen Teil der 50 gestohlenen Gullydeckel sicher

In Oberhausen bemerkten zahlreiche Bürger und Polizisten in der Nacht zum Freitag das auf den Straßen etwas fehlte: Wo eigentlich Gullydeckel liegen sollten, klafften nur Löcher in der Fahrbahn. Da dieser Umstand für Fußgänger und Autofahrer nicht ungefährlich ist, machten sich Mitarbeiter der Stadt gemeinsam mit der Polizei noch in der Nacht daran, bereits etwa 40 Stellen zu sichern. Am frühen Morgen ging dann laut Polizei ein Notruf ein: Zwei Verdächtige wurden dabei beobachtet, wie sie etliche Gullydeckel von einem Transporter in eine Garage umluden. Mehrere Streifenwagen rückten an, die beiden 25-Jährigen wurden festgenommen. Die Beamten stellten insgesamt 50 Gullydeckel sicher. Mitarbeiter der Stadt Oberhausen brachten sie an ihre ursprünglichen Plätze zurück. Ob die Diebe einem Sammeltrieb nachgaben oder welches Motiv sie ansonsten für den Massendiebstahl hatten, blieb zunächst unklar. 

Düsseldorf: 30-jährigem Fahrkarten-Wohltäter droht Ärger mit der Bahn 

Nachrichten aus Deutschland

Ein 30-Jähriger verschenkt in Düsseldorf regelmäßig seine benutzten aber noch gültigen Fahrscheine weiter. Das Bahnunternehmen sieht das gar nicht gern (Symbolbild)

Die Lokalzeitung nennt ihn den "Rheinbahn-Robin-Hood" - ein 30-jähriger Düsseldorfer verschenkt seit Jahren seine benutzten aber noch gültigen Fahrscheine weiter. Dazu klemmt er die Fahrkarte gut sichtbar in den Fahrkartenautomaten. Die Tickets sind in Fahrtrichtung 90 Minuten gültig, meistens braucht der Wohltäter nur einen Teil dieses Zeitkontingents auf. So sollen nachfolgende Menschen die Möglichkeit bekommen, die Karte weiterzunutzen und ein paar Euro zu sparen.

Als der Düsseldorfer vor kurzem erstmals selbst ein Ticket im Automaten fand, postete er ein Foto davon bei Facebook. Der Post rief viele Reaktionen hervor, in den Kommentaren wurde heftig diskutiert. Es gab viele Nutzer, die die Idee befürworten, aber auch Skeptiker, die der Meinung sind, sie gehe zu Lasten der Allgemeinheit, weil die Rheinbahn ein öffentliches Verkehrsunternehmen im Besitz der Stadt ist. Aus Sicht der Rheinbahn ist der Fall ohnehin klar: "Einzelfahrkarten sind nicht übertragbar", zitiert "RP Online" einen Sprecher.

Wer so ein Ticket weiterbenutze, fahre schwarz. Und wenn sich der Spender nach dem Ablegen der Karte ohne Fahrschein auf dem Bahnsteig erwischen lässt, droht auch ihm ein Bußgeld. Den 30-Jährigen ficht das nicht weiter an. Er will mit dem Schenken weitermachen, sagte er dem Blatt. Angesichtes der immer teurer werdenden Tickets könnten viele Menschen die Ersparnis sicher gut gebrauchen, meint er. Viele Facebook-Nutzer sehen es ähnlich.

Seit Jahren schon klemme ich meine noch gültigen Einzelfahrten in den Automaten wenn ich aussteige. Gestern gab es das erste mal eins zurück 🙌

Gepostet von Kevin Kribben am Dienstag, 24. April 2018

Hamburg: Auf Straße liegender Mann vor Michel überfahren

In Hamburg ereignete sich am Freitagmorgen direkt vor dem Wahrzeichen Michel (Sankt-Michaelis-Kirche) ein unglücklicher Unfall. Dabei wurde ein auf der Straße liegender Mann an der Englischen Planke unglücklich von einem heranrauschenden Auto am Kopf getroffen. Der Mann musste ins Krankenhaus gebracht werden, er schwebe wohl aber nicht in Lebensgefahr, wie die "Mopo" berichtet. Warum der 30-Jährige überhaupt auf offener Straße gelegen hat, ist bislang unklar.

Wiesbaden: Autoexplosion auf Parkdeck – ein Mann verletzt

In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden ist am Freitag ein Mann bei einer Explosion an einem Auto verletzt worden. Laut Polizei detonierte ein Gegenstand gegen 6:45 Uhr am frühen Morgen auf einem abgestellten Kia auf einem Parkdeck. Bei dem 46-Jährigen bestand keine Lebensgefahr, wie das Polizeipräsidium Westhessen mitteilte. Die Ermittler gehen nicht von einer politisch motivierten Tat aus, sondern vermuten das Motiv im privaten Bereich.
Durch die Explosion wurden an dem Wagen die Windschutzscheibe sowie die Motorhaube beschädigt.
Das 46-jährige Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Über die Schwere der Verletzungen wurde zunächst nichts bekannt. Die Ermittlungen zu dem oder den Tätern dauerten an.
Der von der Explosion betroffene Bereich wurde den Angaben zufolge abgesperrt. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich an dem Auto weitere gefährliche Gegenstände befinden, war auch ein Entschärferteam des hessischen Landeskriminalamts im Einsatz.

So wird das Wetter in Deutschland

Video: Das Wetter in Deutschland am 27. April 2018


Viel Sonne, im Norden auch etwas Regen. Das Video zeigt die Wetterprognose für Deutschland.


Nachrichten von Donnerstag, 26. April:

Rüsselsheim: Dieb klaut Auto - mitsamt zwei Kindern auf dem Rücksitz

Das Wichtige vorweg: Die Kleinen blieben bei diesem kuriosen Vorfall unbeschadet. Ein Dieb hat in Rüsselsheim bei Frankfurt am Main ein Auto mit zwei Kindern auf dem Rücksitz gestohlen. "Er ist erst davongebraust und hat die Kinder dann kurz danach rausgelassen", sagte ein Polizei-Sprecher in Darmstadt. "Er wird sicher gestaunt haben, als er die Kinder entdeckt hat." Von dem Auto mit einem Wert von ungefähr 10.000 Euro fehlte dagegen zunächst jede Spur. 

Die Mutter des sechs Jahre alten Jungen und des sieben Jahre alten Mädchens hatte am Mittwoch in der Nähe eines Kiosks kurz angehalten, um etwas zu besorgen. Den Motor ließ die 36-Jährige laufen, die Kinder warteten im Auto auf sie. Ein Kunde am Kiosk bemerkte plötzlich, dass ein etwa 40 bis 45 Jahre alter Mann in den Wagen einstieg und losfuhr.

Duisburg: Mann feuert mehrere Schüsse in Pizzeria ab

Ein 42-jähriger Mann hat am Mittwochabend mehrere Schüsse in einer Duisburger Pizzeria abgegeben. Wie ein Zeuge gegenüber der Polizei berichtete, hantierte der Mann kurz vor 23 Uhr mit einer Pistole in dem Lokal und feuerte mehrmals auf den Boden. Die alarmierten Beamten überwältigten den Duisburger, als er anschließend die Theke ansteuerte. Der Mann gab daraufhin an, die Schreckschusswaffe erst neu erworben zu haben. Er hätte sie lediglich ausprobieren wollen, sagte er den Beamten.

Der Duisburger konnte keinen kleinen Waffenschein vorzeigen, der zum Tragen einer Schreckschusspistole berechtigt hätte. Zusätzlich trug er Pfefferspray bei sich. Die Polizisten stellten Waffe und Spray sicher und verfassten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Braunschweig: Diebin hat neun Kilo Schokolade unterm Rock

Mit neun Kilo Schokolade unter dem Rock ist eine Frau in einem Supermarkt in Braunschweig beim Diebstahl erwischt worden. Doch damit nicht genug: Im Auto eines Komplizen, der in der Nähe auf sie wartete, lagerten weitere 50 Kilo Schokolade: Riegel, Pralinen, Hunderte Tafeln und Nuss-Nougat-Creme. Die 35-jährige Diebin hatte die Schokoladade in mehreren Bekleidungsschichten unter ihrem Rock versteckt, sagte eine Polizeisprecherin. Ob es sich bei der Frau und ihrem Komplizen um große Schokoliebhaber handelt oder ob die beiden das Diebesgut weiterverkaufen wollten, war bislang nicht bekannt.

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Diverse Schoko-Produkte liegen auf einem Tisch der Polizei Braunschweig

DPA


Reit im Winkl: Bergsteiger stürzt 80 Meter tief ab

Im oberbayerischen Reit im Winkl im Landkreis Traunstein ist ein 57-jähriger Bergsteiger am Mittwoch bei einem Absturz an der Zwerchenbergalm schwer verletzt worden. Wie die "Pforzheimer Zeitung" aus der Heimatstadt des Verunglückten berichtet, stürzte der Mann aus bislang ungeklärter Ursache etwa 80 Meter in die Tiefe. Trotz seiner Verletzungen konnte er noch selbst mit dem Handy die Bergwacht rufen. Ein Rettungshubschrauber mit einem 50 Meter langen Bergetau konnte ihn befreien und ins Krankenhaus fliegen. Wie das Blatt mit Berufung auf die Familie schreibt, geht es dem Verletzten bereits wieder besser.

Mülheim an der Ruhr: Zwölfjährige auf Friedhof mutmaßlich sexuell missbraucht

Eine Zwölfjährige ist offenbar am Montag in Mülheim an der Ruhr von einem Unbekannten auf einem Friedhof sexuell missbraucht worden. Wie die Polizei berichtet, schilderte das Mädchen ihrer Mutter den Vorfall. Demnach sei ihr der Mann bereits zuvor in einem Einkaufszentrum  in der Innenstadt aufgefallen. Auf dem Friedhof an der U-Bahnstation Gracht soll es dann zu dem Missbrauch gekommen sein. Nun hofft die Polizei auf Hinweise zum Vorfall und sucht nach dem Verdächtigen. Das Mädchen beschrieb ihn wie folgt: 

Asiatisch, zirka 30 bin 40 Jahre alt, etwa 1,65 bis 1,75 Meter groß und von normaler Statur. Er soll kurze braune Haare haben und zur Tatzeit ein weißes T-Shirt und eine weite hellblaue Jeans getragen haben. Seine Haut sei auffällig fleckig, ähnlich wie eine Schuppenflechte oder nach einem Sonnenbrand. Hinweise können per Telefon unter 0201 / 829-0 übermittelt werden.  

Zwickau: Intensivtäter bekommt Strafmilderung wegen "Haftempfindlichkeit"

In Zwickau hat ein Richter einem Intensivtäter am Dienstag in einer Berufungsverhandlung ein Jahr Gefängnis erlassen, weil der Mann "haftempflindlich" sei. Er muss nun statt dreieinhalb Jahre für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Wie "Radio Zwickau" berichtet, wirkte sich zudem das Geständnis des Algeriers strafmildernd aus. Er hatte Wohnungseinbrüche verübt, ein Opfer trug zudem nach einem Messerangriff Narben davon.

Hamburg: Balkon bricht ab, Mann stürzt in den Tod

Weil die Balkonbrüstung aus der Verankerung riss, ist ein Mann in Hamburg aus dem zweiten Stock in die Tiefe gefallen und ums Leben gekommen. Der 66-Jährige stürzte ersten Erkenntnissen nach am späten Mittwochabend in den Innenhof, wie die Polizei mitteilte.
Eine Anwohnerin habe den Mann auf dem Boden liegend gefunden.
Rettungskräfte versuchten vergeblich den Mann wiederzubeleben. Der Mann habe sich bei dem Sturz schwere Kopfverletzungen zugezogen. Wie der NDR berichtet wollte der Mann vermutlich rauchen. Warum das Geländer abriss, sei noch unklar.

Neustadt/Weinstaße: Mann ruft wegen Fesselspielen der Nachbarn die Polizei

In Neustadt an der Weinstraße hat ein besorgter Mann die Polizei gerufen, weil er die Fesselspiele seiner Nachbarn falsch gedeutet hat. Wie die Polizei berichtet, hatte er zuvor ausgesagt vom Treppenhausfenster beobachtet zu haben wie in der Wohnung gegenüber eine nackte und gefesselte Frau von zwei Männern misshandelt worden sei. 

Als die Beamten in die besagte Wohnung kamen, fanden sie die Personen tatsächlich wie beschrieben vor - allerdings seien alle wohlauf und guter Laune gewesen. Der Mieter der Wohnung sei seines Zeichens Lehrer des japanischen Shibari-"Bondage" und hatte ein Pärchen in der Kunst dieser erotischen Fesselung unterwiesen. Die Beamten wurden noch eingeladen zur "dienstlichen Fortbilung" ebenfalls am Kurs teilzunehmen, lehnten aber höflich ab.

So wird das Wetter am Donnerstag, 26. April: 

Video: Das Wetter in Deutschland am 26. April 2018


Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD)


Nachrichten von Mittwoch, 25. April:

Hamburg: Joggerin in Park vergewaltigt

In Hamburg ist am Dienstagabend im Stadtteil Barmbek eine 27-jährige Joggerin von einem Unbekannten angegriffen und vergewaltigt worden. Wie die Polizei berichtet, lief die Frau am Rande einer Grünanlage, als sich ihr ein Mann von hinten näherte. Dieser griff die Läuferin unvermittelt an und verging sich sexuell an ihr. Anschließend entfernte sich der Mann vom Tatort. Zeugen, die nach der Tat auf das Opfer aufmerksam wurden, riefen die Polizei. Allerdings führte eine Sofortfahndung mit sechs Streifenwagen nicht zu einer Festnahme.

Nun suchen die Ermittler nach Zeugen, die zwischen 21.20 und 22 Uhr am Elligersweg Höhe Steilshooper Straße etwas beobachtet haben. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, vermutlich Deutscher, sprach akzentfreies Deutsch. Hinweise können unter Telefon 040 / 4286-56789 übermittelt werden.

Essen: 16-Jähriger stellt sich nach Glasflaschenangriff auf Jugendliche

Die U-Bahnstation "Viehofer Platz" in Essen

Die U-Bahnstation "Viehofer Platz" in Essen, wo am 13. April eine junge Frau von zwei Tätern überfallen wurde.

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Wende im Fall des Glasflaschen-Angriffs auf eine 17-Jährige in einer Essener U-Bahn-Station: Ein 16-Jähriger aus Recklinghausen habe sich der Polizei gestellt und die Tat gestanden, sagte ein Sprecher der Essener Polizei am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Es gibt sehr starke Indizien, dass wir jetzt den mutmaßlichen Angreifer gefasst haben."

Bei seiner Vernehmung habe der 16-Jährige auch einen mutmaßlichen Mittäter benannt. Dieser sei am Mittwoch in Solingen festgenommen worden. Der Verdacht gegen den 15 Jahre alten bisherigen Hauptverdächtigen habe sich dagegen nicht bestätigt. Er war in der vergangenen Woche nach einer Öffentlichkeitsfahndung festgenommen worden, hatte die Vorwürfe jedoch bestritten.

Anfang der Woche verdichteten sich dem Polizeisprecher zufolge dann die Hinweise auf den 16-Jährigen. Dieser habe sich nach einer Fahndung am Dienstagabend bei der Polizei gemeldet. "Trotzdem sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen, wir gehen weiteren Hinweisen nach", sagte der Sprecher.

Die junge Frau war am 13. April von zwei Tätern überfallen worden.
Auf einem Video vom Tatort war zu sehen, wie einer der beiden - von hinten kommend - der ahnungslosen 17-Jährigen mit einer Glasflasche auf den Kopf schlug, der zweite Täter kam dann hinzu.

Hamm: Ermittlungen nach vorgetäuschter Unfallflucht

Das ging nach hinten los: Ein 45-Jähriger, der vergangenen Freitag eine angebliche Unfallflucht bei der Polizei Hamm (NRW) angezeigt hatte, ist nun seinerseits Gegenstand der Ermittlungen. Wie die Beamten berichten, hätten ihre Nachforschungen ergeben, dass es den gemeldeten Unfall so nicht gegeben hat. Vielmehr sei nach jetzigem Stand davon auszugehen, dass der Mann mit seinem blauen Pkw selbst gegen ein anderes, rotes Auto gefahren sei, ehe er Unfallflucht beging, heißt es. Der Mann müsse noch vernommen werden. Ihn erwarte ein Verfahren wegen Unfallflucht und Vortäuschen einer Straftat, führt die Polizei aus.

Hamburg: 79-Jährige überfährt beim Ausparken Mutter mit Baby und verletzt weitere Personen

In Hamburg hat eine 79-Jährige am Dienstag beim Ausparken die Kontrolle über ihren Wagen verloren - mit tragischen Folgen. Zunächst touchierte sie dem Polizeibericht zufolge im Stadtteil Poppenbüttel ein weiteres Auto, in dem eine Frau mit drei Kindern saß. Im Anschluss überfuhr die Frau eine Frau, die mit ihrem im Kinderwagen liegenden Baby unterwegs war. Mutter und Kind wurden dabei lebensgefährlich verletzt. Für die Seniorin endete die Fahrt an einem Straßenbaum. Dabei wurde sie selbst schwer verletzt und wurde - wie auch die Mutter mit ihrem Säugling - begleitet von einem Notarzt ins Krankenhaus gebracht. Die vier Insassen des zuerst gerammten Autos wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Warum die 79-Jährige die Kontrolle über ihr Auto verlor, blieb zunächst unklar, die Polizei ermittelt zum Unfallgeschehen. 

Köln: Zwei Männer durch Schüsse schwer verletzt

Es passierte am hellichten Tag auf offener Straße: In Köln sind am Dienstag zwei Männer niedergeschossen und schwer verletzt worden. Polizei und Staatsanwaltschaft zufolge könnte es sich bei dem Vorfall um eine Streitigkeit im Rockermilieu gehandelt haben, hieß es. Ein oder mehrere Unbekannte hätten gegen 15.30 das Feuer auf die Männer eröffnet und seien mit einem Fahrzeug geflohen. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Genauere Hintergründe waren zunächst unklar.

Nach Informationen der Kölner Zeitung "Express" (online) sollen die beiden Angeschossenen der Rockergruppe "Bandidos" angehören. Laut "Bild"-Zeitung ist einer von ihnen der Kölner Bandidos-Chef. Vor Ort habe die Polizei einen weißen Lamborghini sichergestellt, der laut "Bild" dem Bandido-Chef gehört. Die beiden Angeschossenen seien in den Beinen getroffen worden, befänden sich aber außer Lebensgefahr.

Saarbrücken: Nach Tod von Jugendlichem: Haftbefehl gegen 18-Jährigen beantragt

Nach dem Tod eines 16-Jährigen, der am Montag leblos aus der Saar in Saarbrücken geborgen wurde, hat die Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Totschlags gegen einen 18-Jährigen beantragt. Wie die Anklagebehörde in Saarbrücken mitteilte, soll der Beschuldigte während einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen von Jugendlichen dem 16-Jährigen mehrmals heftig gegen den Kopf geschlagen haben, so dass dieser bewegungslos auf dem Boden lag. Der Beschuldigte soll daraufhin den Jugendlichen ergriffen und in die Saar geworfen haben. Dabei nahm er laut Staatsanwaltschaft "zumindest billigend in Kauf", dass der 16-Jährige ertrank. Der Junge war am Montagabend im Krankenhaus gestorben.

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ging es bei dem Streit um Drogen. Ein Begleiter des gestorbenen 16-Jährigen soll von einem Jugendlichen aus der Gruppe um dem Beschuldigten Drogen verlangt haben, konnte diese jedoch nicht bezahlen. Daraufhin entwickelte sich die Schlägerei.

So wird das Wetter am Mittwoch, 25. April: 

Video: Das Wetter in Deutschland am 25. April 2018


Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD)



Nachrichten von Dienstag, 24. April:

Landshut: Falscher Parkeinweiser zockt Autofahrer ab

Dreist gewinnt - dachte sich wohl auch ein noch unbekannter Mann, der sich am Sonntag als Parkeinweiser ausgab und rund 50 Autofahrer um Geld betrog. Laut der Polizei Niederbayern hatte der Mann, der offenbar zur "Tarnung" eine gelbe Warnweste trug, ein Halteverbotsschild überklebt, um dann gutgläubige und einen Parkplatz suchende Pkw-Fahrer auf eine Grünanlage zu lotsen. Für seine Dienste kassierte der Mann anschließend jeweils fünf Euro Gebühr. "Der Parkplatz wurde aufgrund der zu diesem Zeitpunkt stattfindenden Frühlingsdult (ein Jahrmarkt, Anm. d. Red.) sehr gut angenommen", schreiben die Beamten auf Facebook.

Zeugen informierten die Polizei demnach gegen 14 Uhr über die verbotswidrig abgestellten Fahrzeuge - der Täter war zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht mehr vor Ort. Nun bitten die Beamten geschädigte Autofahrer oder Zeugen sich unter der Rufnummer 0871/9252-0 mit ihnen in Verbindung zu setzen.

Bochum: Mann stößt Kontrahenten auf Fahrbahn von A43

Auf der A43 in Höhe Bochum ist am Montagnachmittag ein 34-jähriger Autofahrer aus noch unbekanntem Grund ausgerastet. Laut Polizei fuhr der Mann auf dem rechten Fahrstreifen mit seinem Kleinwagen vor dem Lkw eines 51-Jährigen, als er plötzlich ohne ersichtlichen Grund fast bis zum Stillstand bremste. Der Fahrer des Lkw musste entsprechend ebenfalls stark abbremsen, um nicht auf den Pkw aufzufahren. 

Wenig später kamen beide Fahrzeuge völlig zum Stehen - und die Situation eskalierte ganz. Nach wüsten Beschimpfungen - inzwischen auf dem Seitenstreifen stehend - soll der 34-Jährigen den Lkw-Fahrer auf die Fahrbahn gestoßen haben, wo zu diesem Zeitpunkt andere Verkehrsteilnehmer vorbeirauschten. Ein 38-jähriger Autofahrer habe nur so gerade eben noch ausweichen können, schreibt die Polizei. Als der Mann zwischen den Streithähnen habe schlichten wollen, soll auch er von dem 34-Jährigen beschimpft worden sein, der vor dem Eintreffen der Polizei flüchtete.

Die Beamten kamen dem Wüterich letztlich über dessen Kennzeichen auf die Spur und nahmen ihn in seiner Wohnung vorläufig fest. 

Berlin: Mordkommission ermittelt nach Streit um Parklücke

In der deutschen Hauptstadt muss sich eine Mordkommission mit den Folgen eines Streits unter Autofahrern beschäftigen. Ein 32 Jahre alter Deutscher war am Montagmittag mit seinem Wagen rückwärts ins Schaufenster eines Restaurants gefahren und hatte dabei sieben Menschen erfasst. "Erste Ermittlungen ergaben, dass es zuvor Streit um eine Parklücke gegeben haben soll", teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Mordkommission ermittle nun, ob der Fahrer wegen des Streits vorsätzlich zurücksetzte. Die Verletzten wurden ambulant in Kliniken behandelt.

nachrichten deutschland - unfall restaurant

Der Fahrer des Pkw krachte mit seinem Fahrzeug rückwärts in das Restaurant - aus Absicht?

DPA


Bendorf: Arbeiter stürzt zehn Meter in die Tiefe - tot

Im rheinland-pfälzischen Bendorf hat sich am Vormittag ein tödlicher Unfall ereignet. Wie die Polizei berichtet, reinigte ein 66-Jähriger das Dach einer Werkshalle, als er bisherigen Ermittlungen zufolge versehentlich auf ein Oberlicht trat, dieses nachfolgend durchbrach und dann zehn Meter in die Tiefe stürzte. Der Mann sei noch vor Ort seinen schweren Verletzungen erlegen, ein Fremdverschulden werde ausgeschlossen, heißt es.

Rüsselsheim: Hund greift Mädchen beim Spielen an

Ein fünfjähriges Mädchen ist beim Spielen mit anderen Kindern im hessischen Rüsselsheim am Montag von einem freilaufenden Hund in den Arm gebissen und verletzt worden. Der Besitzer, der noch einen weiteren freilaufenden sowie einen angeleinten Hund dabei hatte, ging nach dem Angriff einfach weiter, wie die Polizei berichtet. 

Um das Mädchen, das durch den Biss stürzte und sich dabei zusätzlich zu der blutenden Bisswunde noch Schürfwunden am Bein zuzog, habe sich der etwa 30 Jahre alte Mann nicht gekümmert. Die Polizei sucht ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung und hofft auf Zeugen. Der Hund wird als groß mit hellbraun-weißem Fell beschrieben. Er soll auf den Namen "Henry" gehört haben. Erst kürzlich waren in Deutschland drei Menschen von Hunden getötet worden: In Bad König im Odenwald starb Mitte April ein Baby nach einem Biss des Hundes der Familie. In Hannover waren Anfang April eine Hundebesitzerin und ihr Sohn vom eigenen Hund tot gebissen worden. 

+++ An alle Hundebesitzer: Wisst Ihr eigentlich, was Ihr da tut? Ein Kommentar zum Thema +++

Dresden: Polizei meldet gestohlenen Beamten

Mit einer kuriosen Meldung dürfte die Polizei Dresden für den ein oder anderen Lacher gesorgt haben. Grund war letztlich ein einziger Buchstabe, der sich eingeschlichen hatte. So meldet die Direktion am Dienstagvormittag einen Diebstahl wie folgt: "Beamter und Geld aus Büro gestohlen". Gemeint war jedoch kein Polizist, sondern lediglich ein Beamer. Die Kollegen aus dem sächsischen Innenministerium griffen die Steilvorlage auf und twitterten umgehend: "Polizist entwendet! Großfahndung läuft. (...) An die Entführer: Bitte tun Sie unserem Kollegen nichts! An den Kollegen: Wir holen dich da raus!" Auch die Polizeidirektion Dresden nahm es mit Humor: "Kleiner Tippfehler, große Wirkung", hieß es in der Korrektur.

Karlsruhe: 55-Jähriger beim unsittlichen Filmen einer Sechsjährigen erwischt

In Karlsruhe ist ein 55-Jähriger am Samstag in der Kinderabteilung eines Bekleidungsgeschäfts bei dem Versuch ertappt worden, mit versteckter Kamera in den Schritt einer Sechsjährigen zu filmen. Einer Zeugin war der offenbar ziellos in der Kinderabteilung umherlaufende Mann zuvor aufgefallen. Als der Mann hinter dem Kind stand, ließ er scheinbar zufällig seine Tasche mit einem Smartphone darin zwischen die Füße des Mädchens fallen. Per Smartwatch startete er anschließend die Videofunktion des Telefons. 

Die Zeugin stellte den Mann, der Sicherheitsdienst des Geschäfts vereitelte einen Fluchtversuch. So konnte der Verdächtige im Anschluss der Polizei übergeben werden. Die Beamten leiteten Ermittlungen ein.  

Erfurt: Schwerverletzter an Straßenbahn gefunden - Unfall oder Gewaltverbrechen?

In Erfurt in Thürungen wurde der Polizei am späten Montagabend der Unfall einer Straßenbahn mit einem Fußgänger gemeldet. Wie die Polizei berichtet, fanden die Beamten vor Ort tatsächlich einen schwer verletzten Mann. Trotz Reanimationsmaßnahmen der alarmierten Rettungskräfte starb der Verletzte noch am Fundort.

"Auffindesituation und die Art der Verletzungen warfen jedoch Fragen auf, ob es sich hier tatsächlich um einen Verkehrsunfall handelte", heißt es in der Polizeimeldung. Verschiedene Gutachter und Rechtsmediziner wurden zu den Ermittlungen hinzugezogen. Dem MDR gegenüber schloss ein Polizeisprecher auch ein Gewaltverbrechen nicht aus. Die Ermittlungen werden demnach in alle Richtungen geführt. 

So wird das Wetter in Deutschland am Dienstag, 24. April

Video: Das Wetter in Deutschland am 24. April 2018


Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Seite des Deutschen Wetterdienst (DWD).



Nachrichten von Montag, 23. April:

Berlin: Schlägerei nach Oralverkehr in S-Bahn

Dass selbst Kinder ungehindert zusehen konnten, störte sie nicht: In Berlin hat eine 36-jährige Frau ihren zwei Jahre älteren Begleiter in einer S-Bahn oral befriedigt - mitten am Sonntagvormittag. Als eine 18-Jährige das Paar ansprach und bat, die Handlungen zu unterlassen, sei es zunächst zu einem verbalen Streit gekommen, berichtet die Bundespolizei. Im weiteren Verlauf habe die Beschuldigte die junge Frau dann jedoch beleidigt und ins Gesicht geschlagen, ehe sie auch den 19-jährigen Begleiter des Opfers mit Faustschlägen traktierte. Als dann auch der 38-Jährige auf den jungen Mann losging, schritt ein anderer Reisender ein. Ein weiterer Zeuge zog schließlich bei der Einfahrt in den Berliner Ostbahnhof die Notbremse. 

Nach dem Halt des Zuges flüchteten die Tatverdächtigen zunächst. Die Frau habe man dank der Zeugenaussagen sowie durch Videoaufnahmen noch im Bahnhof festnehmen können, schreiben die Beamten. Der Begleiter habe sich wenig später selbst in der Wache gestellt. Gegen die beiden Deutschen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Weil das Paar einen Alkoholtest verweigerte, ordnete ein Staatsanwalt zudem die Entnahme einer Blutprobe an. Die Opfer des Paares wurden laut Bundespolizei leicht verletzt.

Bordesholm: Norweger sturzbetrunken und barfuß auf Autobahn unterwegs

Ein norwegisches Paar hat einen Landsmann sturzbetrunken auf einer Autobahn in Schleswig-Holstein ausgesetzt. Er sei am Morgen barfuß auf der A7 bei Bordesholm aufgegriffen worden, teilte die Polizei mit. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 3,5 Promille. Autofahrer hatten den Mann den Beamten gemeldet und Hinweise auf ein Auto gegeben. 

Der Wagen mit norwegischem Kennzeichnen wurde rund 50 Kilometer entfernt bei Quickborn von einer Polizeistreife gestoppt. Der Fahrer war ebenfalls betrunken und brachte es auf einen Wert von 1,3 Promille. Ebenfalls an Bord war eine angetrunkene Frau mit 0,6 Promille. Beide gaben an, den Mann zuvor ausgesetzt zu haben.

Witzenhausen: Geplante Abschiebung eskaliert

Nach der Festnahme eines 27-jährigen Syrers, der abgeschoben werden soll, ist es in der Nacht zum Montag in Nordhessen zu Ausschreitungen gekommen. Nach der Festnahme des Manns habe es in Witzenhausen "spontane Proteste" gegeben, teilte die Polizei mit. Die Streifenwagen seien umzingelt und der Weg durch Fahrräder versperrt worden. Die Beamten forderten daraufhin Verstärkung an.

Als die Beamten schließlich die Straße räumen wollten, kam es laut Polizei zu Auseinandersetzungen. Die Polizisten seien dabei auch mit Steinen beworfen worden. Sie setzten daraufhin Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Mehrere Demonstranten seien verletzt worden. Genauere Angaben machte die Polizei nicht.

+++ Update: Informationen des stern zufolge hätte der Syrer nicht abgeschoben werden dürfen und befindet sich inzwischen wieder auf freiem Fuß. +++ 

Fehmarn: Siebenjähriger durch Mäher schwer verletzt

Auf der Ostseeinsel Fehmarn hat sich am Samstag ein schrecklicher Unfall ereignet. Wie die Polizei berichtet, wurde einem siebenjährigen Jungen ein Fuß durch das Schneidewerk eines Mähers abgetrennt. Nach bisherigen Erkenntnissen saß ein Neunjähriger unter Aufsicht der Familie auf dem Fahrzeug.

Der Siebenjährige wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Es besteht laut Polizei nach derzeitigem Stand keine Lebensgefahr. Wie genau der Junge unter den Mäher geriet, war zunächst unklar. Polizei und Staatsanwaltschaft nahmen Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung auf.

Friedberg: Traktorfahrer mit Schrittgeschwindigkeit auf der A5

Die Beamten staunten wohl nicht schlecht, als mehrere Autofahrer der Autobahnpolizei Mittelhessen am Freitagmorgen meldeten, dass sich auf der A5 bei Butzbach ein Traktorfahrer befände, der den Verkehr erheblich behindern würde. Ein 83-Jähriger war tatsächlich mit seinem Trecker der Marke Deutz auf der Autobahn unterwegs. Die Polizei sah eine erhebliche Gefährdung für den Verkehr und rückte aus. Das Nutzfahrzeug des älteren Herren erreicht gerade einmal eine Höchstgeschwindigkeit von sechs Stundenkilometern - ein Fahrzeug darf am Straßenverkehr auf Autobahnen aber erst teilnehmen, wenn mindestens 60 Kilometer pro Stunde erreicht werden können.

Die Beamten stoppten den Mann, als dieser dann an der Anschlussstelle Butzbach die Autobahn verließ. Der vermeintlich an Altersdemenz leidende Mann konnte sich nicht daran erinnern, auf der Autobahn unterwegs gewesen zu sein. Der Senior wurde wohlbehalten von der Polizei nach Hause gebracht, ihn erwartet trotzdem eine Anzeige.

Heiligenroth: 100 Kilo Gammelfleisch-Fund in Kleinbus

Rund 100 Kilogramm vergammeltes Fleisch hat die Polizei in einem Kleinbus entdeckt. Es lag auf einer blutverschmierten Plane und war bereits von Maden befallen, wie die Behörde am Montag in Koblenz mitteilte. Das Ekelfleisch wurde sichergestellt, dem Bus die Weiterfahrt verboten. Bei der Verkehrskontrolle auf der Autobahn 3 bei Heiligenroth in Rheinland-Pfalz stellten die Beamten am Samstag zudem fest, dass der Fahrer bereits 23 Stunden ohne Pause hinter dem Steuer saß. Außerdem waren die Bremsen des Fahrzeugs kaputt und es fehlte der vorgeschriebene Fahrtenschreiber.

Jüchen: Tagebau-Riese zieht um

Ein riesiges Arbeitsgerät aus dem Braunkohletagebau Garzweiler ist am Sonntag von der westlichen Hälfte des Tagebaus Richtung Osten umgezogen. Der 2500 Tonnen schwere Absetzer soll in den kommenden Jahren den ausgekohlten Teil südlich von Jüchen verfüllen. Auf seinem Weg überquerte der Koloss die neu gebaute, aber noch nicht freigegebene Autobahn 44 - allerdings im Schneckentempo von vier bis acht Metern pro Minute, wie der Tagebaubetreiber RWE Power mitteilte. Damit der Asphalt der neuen Autobahn unter dem 141 Meter langen Gerät keinen Schaden nahm, wurde die Autobahn auf rund 50 Metern Breite mit einer Kiesschicht abgedeckt. 

Mit seinem 90 Meter langen, schwenkbaren Ausleger kann der Absetzer täglich 130.000 Kubikmeter Abraum, den die Bagger an anderer Stelle abgetragen haben, punktgenau an die richtige Stelle kippen. 

nachrichten deutschland - braunkohle bagger

48 Meter hoch, 141 Meter lang und 2500 Tonnen schwer: Der Absetzer quert die A44 bei Jüchen

DPA


Hannover/Göttingen: Wilde Verfolgungsjagd mit Polizei auf A7

Der Fahrer eines Kleintransporters hat sich am Sonntag auf der A7 in Niedersachsen eine wilde Verfolgungsjagd mit der geliefert. Der 51-jährige Hesse versuchte von Hannover bis Göttingen, den Beamten zu entwischen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Seine Flucht trat er an, als er nach dem Abdrängen eines anderen Wagens kontrolliert werden sollte. Ein Streifenwagen aus Hannover folgte dem Mann daraufhin, ein weiterer aus Hildesheim setzte sich vor seinen Transporter. Auf der weiteren Fahrt rammte der Flüchtende den vorausfahrenden Streifenwagen bei Geschwindigkeiten von bis zu 180 Kilometern pro Stunde rund ein Dutzend Mal. Ein Polizeihubschrauber nahm alles auf Video auf.

Einer von der Polizei aufgebauten Barriere zur Zerstörung der Reifen wich der Fahrer aus. Dabei raste er auf zwei Beamte zu, von denen einer sich durch einen Sprung über eine Leitplanke rettete. An einer Raststätte drängte sich der Fahrer schließlich noch an einem weiteren vorbei und konnte gestoppt werden. Der Festnahme widersetzte sich der Mann, indem er das Aussteigen verweigerte. Er wurde schließlich mit Gewalt aus dem Transporter geholt und in Handschellen gelegt. Verletzt wurde niemand. Als Grund für sein Verhalten gab der Mann "Wut auf die Polizei" an. Unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand er nicht. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.

Hohenstein-Ernstthal: 88-Jährige fährt eigene Schwester um und demoliert vier Autos

Bei einem verunglückten Parkmanöver hat eine 88-jährige Autofahrerin sich selbst und ihre eigene Schwester schwer verletzt. Die Frau hatte die 83-jährige aus ihrem Wagen aussteigen lassen und war beim Einfahren in die Garage mit Wucht gegen deren Rückwand gekracht, wie die Polizei nach dem Unfall in Hohenstein-Ernstthal (Sachsen) mitteilte. Danach fuhr sie mit Vollgas zurück und erfasste ihre Schwester.

Anschließend prallte der Wagen gegen ein geparktes Auto, das wiederum gegen ein weiteres Fahrzeug geschoben wurde. Schließlich fuhr die Rentnerin wieder vorwärts, beschädigte noch ein Auto und krachte mit ihrem eigenen Gefährt in einen Ziegelhaufen. Beide Schwestern wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beträgt nach Polizeiangaben schätzungsweise 50.000 Euro.

So wird das Wetter in Deutschland am Montag, 23. April

Video: Das Wetter in Deutschland am 23. April 2018


Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Seite des Deutschen Wetterdienst (DWD).



Nachrichten aus aus der Woche vom 16. bis 22. April können Sie hier nachlesen:


mod/rös / DPA / AFP