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Nachrichten aus Deutschland: Vor den Augen des Freundes vergewaltigt: Polizei findet Tatwaffe

Troisdorf: Polizei findet Tatwaffe in Vergewaltigungsfall +++ Seifhennersdorf: Briefträgerin wird von eigenem Transporter überrollt +++ Uslar: 16-jähriger Schüler plante Amoklauf +++ Rosberg: Geldautomat gesprengt und Auto angezündet +++ Aktuelle Nachrichten aus Deutschland.

Phantombild des Täters, der in Bonn eine Frau vergewaltigt haben soll

Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach dem Mann, der in der Bonner Siegaue eine Frau vergewaltigt haben soll

Nachrichten aus Deutschland im stern-Ticker:

Troisdorf: Polizei findet Tatwaffe in Vergewaltigungsfall

Erster Ermittlungserfolg im Fall der Vergewaltigung einer jungen Camperin: Die Polizei hat die mutmaßliche Tatwaffe gefunden. Polizisten hatten Wiesen und Unterholz in der Siegaue in Troisdorf bei Bonn durchkämmt. Dabei entdeckten sie rund 60 Meter vom Tatort entfernt eine etwa 50 Zentimeter lange gebogene Astsäge, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittler fahnden nach einem Mann, der am Wochenende in der Siegaue eine 23-Jährige und ihren Freund beim Zelten überfallen und die Frau vergewaltigt haben soll - mehr Infos zum Fall finden Sie hier.

Weitere Infos zum Fall finden Sie hier. Die Säge war den Angaben zufolge am Samstagabend zusammen mit vier Decken bei einer Grillparty an einer Brücke in Bonn gestohlen worden. Die Polizei geht davon aus, dass der Vergewaltiger möglicherweise einen Seesack und einen Rucksack, in denen Säge und Decken verstaut waren, noch bei sich hat.

Seifhennersdorf: Briefträgerin wird von eigenem Transporter überrollt

Eine 50-jährige Postbotin ist in Sachsen von ihrem Transporter überrollt und lebensgefährlich verletzt worden. Die Frau war gestern in Seifhennersdorf im Landkreis Görlitz aus ihrem Wagen ausgestiegen, um zu einem Briefkasten zu gehen.

Als die Postbotin bemerkte, dass ihr Transporter auf der abschüssigen Straße ins Rollen geriet, wollte sie das Fahrzeug mit ihren Händen aufhalten. Dabei geriet sie unter den Wagen und wurde überrollt. Der Transporter krachte 50 Meter weiter in einen Zaun.

Uslar: 16-jähriger Schüler plante Amoklauf

Ein wegen einer Amokdrohung gegen seine Schule festgenommener 16-Jähriger aus dem niedersächsischen Uslar hat nach Angaben der Polizei tatsächlich eine Amoktat geplant. Der Jugendliche habe ausgesagt, er habe andere Schüler "umlegen" wollen, weil diese ihn gemobbt hätten, sagte ein Sprecher am Donnerstag.

Bei dem Jugendlichen seien Hieb- und Stoßwaffen gefunden worden, darunter auch eine Axt, sagte der Sprecher. Außerdem stellten die Beamten Softair-Waffen sicher. Für wann genau der 16-Jährige den Anschlag geplant habe, sei nicht klar geworden. "Die Durchführung einer Amoktat dürfte aber bevorgestanden haben", sagte der Sprecher.

Der Schüler sei mittlerweile in einer geschlossenen Einrichtung der Jugendpsychiatrie. Der 16-Jährige hatte seine Amokpläne im Internet einem Chat-Partner aus Österreich offenbart. Dieser hatte die Polizei alarmiert. Daraufhin wurde der 16-Jährige am Mittwoch festgenommen. Die Solling-Oberschule in Uslar blieb wegen der Drohung am Mittwoch geschlossen. Etwa 430 Schüler wurden nach Hause geschickt. 

Rosberg: Geldautomat gesprengt und Auto angezündet

Unbekannte haben einen Bankautomaten im hessischen Rosbach vor der Höhe gesprengt und ein Feuer ausgelöst. Mit Gas brachten die Täter den Automaten im Vorraum der Filiale in der Nacht zum Donnerstag zum Explodieren, wie die Polizei mitteilte.

Dann fuhren sie mit einem in Liederbach gestohlenen Auto in eine Glasfront, um in die Innenräume der Bank zu gelangen. Anschließend setzten die Täter den Wagen in Brand und flüchteten. Auch in den Bankräumen brannte es. Ob Geld erbeutet wurde, war unklar. Nach Polizeiinformationen entstand ein hoher Sachschaden.


Nachrichten von Donnerstag, 6. April:

Kassel: Betrunkene rast auf der A44 in einen Sattelzug

Nachrichten Deutschland A44 kassel

Bei diesem Unfall auf der A44 dürfte die Fahrerin Glück gehabt haben, dass sich ihr Wagen mit der unbesetzten Beifahrerseite unter einen Anhänger schob

Eine 30-jährige Autofahrerin ist gestern auf der A44 auf einem Autobahnparkplatz betrunken mit ihrem Auto in einen Sattelzug gekracht. Wie durch ein Wunder kam die Frau mit leichten Verletzungen davon. Wie die Polizei berichtet, wollte die Fahrerin gegen 19 Uhr auf dem Autobahnabschnitt zwischen Dortmund und Kassel auf den Parkplatz Firnsbachtal fahren. Dabei sei sie zu schnell gewesen, kam von der Auffahrt ab, prallte zunächst gegen einen Stein und dann in den parkenden Sattelzug. Ihr Auto schob sich mit der Beifahrerseite unter den Anhänger. 

Die Polizei ließ die Frau pusten und stellte dabei fest, dass sie mehr als zwei Promille im Blut hatte. Im Auto fanden die Beamten mehrere leere Bierdosen und Whisky-Cola-Büchsen. An ihrem Auto entstand ein Totalschaden von 20.000 Euro, der Schaden am Sattelauflieger betrug 6000 Euro.

Hamburg: Pfefferspray in Schule versprüht - mehrere Verletzte

In einer Gesamtschule im Hamburger Stadtteil Barsbüttel ist am Morgen während einer Pause Reizgas, vermutlich Pfefferspray, versprüht worden. Mehrere Kinder klagten daraufhin über Atemwegsreizungen und brennende Augen. Sechs Schüler kamen leicht verletzt in Krankenhäuser, insgesamt seien 74 Kinder betroffen, heißt es. Der Bereich wurde von Polizei und Rettungskräften evakuiert - auch, weil zunächst der Verdacht bestand, es sei zu einem größeren Gasaustritt gekommen.

Dies bestätigte sich jedoch nicht. Stattdessen konzentrieren sich die polizeilichen Ermittlungen derzeit auf einen 13-Jährigen, den Mitschüler beobachtet hatten, wie er eine Substanz aus einer Dose heraus versprüht haben soll.

Wedemark: Zwei Tote bei Absturz von Ultraleichtflugzeug

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Feuerwehrleute stehen am Wrack des abgestürzten Ultraleichtfliegers

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges in Niedersachsen sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine stürzte am Mittwochabend in der Gemeinde Wedemark aus zunächst ungeklärter Ursache auf ein Feld, wie die Polizei in Hannover am Donnerstag mitteilte. Spaziergänger hörten zuvor einen Knall und entdeckten dann das brennende Kleinflugzeug auf dem Acker.

Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Für die beiden Insassen kam jede Hilfe zu spät. Sie starben noch an der Unfallstelle. Das einmotorige Kleinflugzeug war zuvor am Flughafen Hannover-Langenhagen gestartet. Die Identität der beiden Toten war zunächst noch unklar.

Büdingen: Stadt muss der NPD-Fraktion wieder Geld zahlen

Gerichtliche Schlappe für Büdingen: Die hessische Stadt muss auch der NPD Fraktionsgelder zahlen. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof erklärte in einem am Mittwoch in Kassel verkündeten Urteil einen Ausschluss der rechtsextremen Fraktion von den Zuwendungen für "unwirksam". Damit hatte ein Antrag der NPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Erfolg, mit dem sich diese gegen eine Änderung der Entschädigungssatzung der Stadt gewandt hatte.

Die Stadtverordnetenversammlung Büdingens hatte Anfang des Jahres beschlossen, "Fraktionen aus Vertretern erkennbar verfassungsfeindlicher Parteien" von den Zahlungen auszunehmen. Die entsprechend geänderte Satzung erklärte das Gericht nun für unwirksam. Der Ausschluss von Fraktionen verstoße gegen den "allgemeinen Gleichheitssatz des Grundgesetzes", erklärte der Verwaltungsgerichtshof. Bereits das "Unterscheidungskriterium der erkennbaren Verfassungsfeindlichkeit" sei unzulässig.

Troisdorf: Feuerwehr löscht Waldbrand nahe des Kölner Flughafens

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Rund 150 Feuerwehrleute bekämpften einen Waldbrand unweit des Flughafens Köln/Bonn 

Die Feuerwehr löschte musste am Mittwoch einen Waldbrand auf dem früheren Truppenübungsplatz "Wahner Heide" in der Nähe des Flughafens Köln/Bonn löschen. Nachdem am Nachmittag der Pilot einer Maschine im Landeanflug das Feuer entdeckt und gemeldet hatte, eilten rund 150 Einsatzkräfte vor Ort, um zu löschen. Auch die Feuerwehr des Flughafens war laut Airport für den Einsatz angefordert worden.

Im Flugverkehr des Airports Köln/Bonn gab es nach Auskunft eines Sprechers aber keine Einschränkungen. Angaben zu den Brandursachen gabe es zunächst nicht.  Am Mittwochabend beseitigten Einsatzkräfte der Feuerwehr die letzten Glutherde, sagte ein Sprecher der Feuerwehr des Rhein-Sieg-Kreises.


Nachrichten von Mittwoch, 5. April:

Hamburg: Frau bricht auf Schulhof zusammen und stirbt

Es muss ein verstörender Moment gewesen sein, den Schüler des Gymnasiums Heidberg im Hamburger Stadtteil Langenhorn am Morgen miterlebten: Demnach war dort gegen 9.45 Uhr eine blutüberströmte Frau aufgetaucht, die zunächst über das Gelände getaumelt sein soll, dann zusammenbrach und regungslos liegen blieb, berichtet die "Hamburger Morgenpost".

Sofort alarmierte Rettungskräfte hätten der Frau - vermutlich eine 81-jährige Patientin eines nahegelegenen Krankenhauses - nicht mehr helfen können. Bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge soll die Seniorin vor dem Zusammenbruch versucht haben, einen Zaun zu überklettern, heißt es in dem Bericht weiter. Dabei habe sie sich offenbar die schwere und stark blutende Verletzung zugezogen.

Leverkusen: Polizei verhindert Massenschlägerei mit 200 Beteiligten

Es hätte vermutlich ordentlich gekracht: Die Polizei Leverkusen hat am Dienstagabend dank eines Großaufgebots eine geplante Massenschlägerei mit 200 Personen vereitelt. Demnach war zuvor ein Hinweis auf die beabsichtigte Prügelei am Busbahnhof der nordrhein-wetsfälischen Stadt eingegangen, so dass sich die Beamten frühzeitig darauf einstellen und vorbereiten konnten. Bei Kontrollen verschiedener Gruppen in mehreren Stadtteilen habe die Polizei auch Waffen sichergestellt, teilweise hätten die Beamten bis zu 80 Personen, darunter viele mit Migrationshintergrund, gleichzeitig in Schach halten müssen, berichtet die "Rheinische Post".

Insgesamt seien bei dem Einsatz die Personalien von rund 100 Anwesenden aufgenommen worden.  "Aus Gründen der Gefahrenabwehr wurden acht Personen vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen", zitiert die Zeitung einen Polizeisprecher. Die Gründe, warum sich die Gruppen prügeln wollten, sind demnach noch unklar.

Eppertshausen: Selbstgemalte Zebrastreifen sorgen für Ärger

Im südhessischen Eppertshausen waren einige bislang unbekannte und selbst ernannte "Stadtplaner" offenbar der Meinung, es gebe zu wenig Zebrastreifen. Sie griffen kurzerhand selbst zum Pinsel und malten an zwei Stellen eigene Fußgängerüberwege auf den Asphalt. Die Polizei ermittelt wegen Amtsanmaßung, Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. "Das ist kein Kavaliersdelikt, und wir finden das auch überhaupt nicht witzig", sagte Bernd Hochstädter, Sprecher des Polizeipräsidiums Darmstadt, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die "Offenbach Post" über den Vorfall berichtet. An einer Stelle wurden obendrein noch Parkbuchten aufgemalt.

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Einer von zwei selbstgemalten Zebrastreifen im hessischen Eppertshausen



Nachrichten von Dienstag, 4. April:

Leverkusen: Sohn will Mutter mit Messer umbringen - SEK stürmt Wohnung

Ein offenbar psychisch verwirrter Mann hat in Leverkusen einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Der 27-Jährige hielt seine eigene Mutter einem Bericht des "Express" zufolge etwa zwei Stunden lang mit Waffengewalt in deren Wohnung fest. Er soll währenddessen wiederholt gedroht haben, seine Mutter zu töten und sich selbst etwas anzutun.

Weil der Mann laut "Express" neben einem Messer auch einen "schusswaffenähnlichen Gegenstand" bei sich trug, sahen sich die Beamten angesichts einer "schwierigen Lage" offensichtlich gezwungen, ein Spezialeinsatzkommando (SEK) anzufordern. Dieses stürmte wenig später die Wohnung und konnte den 27-Jährigen überwältigen. Er soll nun in eine psychiatrische Einrichtung eingeliefert werden. 

Seelze: Spaziergängerin findet getötete Frau im Gebüsch

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Seelze bei Hannover: Mitarbeiter der Spurensicherung untersuchen den Fundort der Leiche. Eine Spaziergängerin hatte den leblosen Körper am Morgen in der Nähe eines Feldweges entdeckt

Gestern morgen hat eine Spaziergängerin in Seelze bei Hannover einen grausigen Fund gemacht: Wie die Polizei berichtet, fand die 49-jährige, die mit ihrem Hund auf einem Feldweg nahe des Mittellandkanals unterwegs war, eine tote Frau. Die Leiche lag etwa 20 Meter vom Weg entfernt im Unterholz. Das fragliche Waldstück befindet sich östlich vom Ortsteil Dedensen.

Rechtsmediziner stellten am Tatort fest, dass die Frau getötet wurde. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zur Tat und zur Identität der Toten gegen können. Die Frau war zirka 25 bis 30 Jahre alt, 1,56 Meter groß, schlank, hat dunkelblonde, nackenlange Haare und blau-graue Augen. 

Auffällig sei ein Strassstein an ihrem linken seitlichen Schneidezahn. Hinweise nimmt die Polizei Hannover unter 0511 109-5555 entgegen

Kaiserslautern: Frau erschreckt sich vor Spinne und fährt Auto zu Schrott

Aus Schreck vor einer Spinne hat eine Frau in Kaiserslautern gestern ihr Auto zu Schrott gefahren. Die 23-Jährige sei mit einem Schleudertrauma ins Krankenhaus gebracht worden, berichtete die Polizei. Als sie mit dem Auto unterwegs war, hatte sich eine Spinne während der Fahrt vom Dach abgeseilt. Die Frau erschreckte sich so, dass sie ihren Wagen gegen den Bordstein fuhr. Er überschlug sich, kam auf der Seite zum Liegen und musste schließlich als Totalschaden abgeschleppt werden.

Landshut: Arbeiter ringen nach Explosion bei BMW mit dem Tod

Gestern ist im BMW-Werk in Landshut aus noch ungeklärten Umständen eine Gasflasche explodiert. Wie br.de berichtet, wurden zwei Männer dabei lebensgefährlich verletzt. Sie seien Mitarbeiter einer Fremdfirma und zum Zeitpunkt der Explosion mit Reparaturarbeiten an einer Brandschutzanlage beschäftigt gewesen.

Die Verletzten wurden mit Hubschraubern in Spezialkliniken geflogen und waren nach Polizeiangaben auch heute noch nicht außer Lebensgefahr. Drei weitere Personen erlitten ein Knalltrauma.

Münster: 2000 Menschen sitzen stundenlang auf der A1 fest

Nach einem schweren Unfall bei Münster haben rund 2000 Menschen stundenlang bis in die Nacht auf der A1 festgesessen. Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten die Wartenden am Montagabend mit Getränken und Snacks, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Viele Autos wurden abends umgelotst. Nach und nach fuhren die Autos am Unglücksort vorbei. Etliche Lastwagen steckten am frühen Dienstagmorgen aber noch fest, da sie zu groß für die Ausweichstraßen waren. 

Am frühen Nachmittag war ein Tanklastwagen auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei aufgefahren. Die beiden Fahrer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Der mit einem chemischen Farbstoff beladene Lkw stand so unglücklich auf der A1, dass die vielbefahrene Strecke in Richtung Ruhrgebiet völlig gesperrt werden musste.

Nachkommende Autos konnten weder an der Unfallstelle vorbeigeführt noch anders abgeleitet werden, sagte der Feuerwehrsprecher. Ein erster Versuch, den Lkw auf den Haken zu nehmen, scheiterte. Daher entschlossen sich die Rettungskräfte, den Tankbehälter leer zu pumpen. Schädliche Stoffe waren nicht ausgetreten.


Nachrichten von Montag, 3. April:

Siegburg: 18-Jährige sticht ihren Vater im Streit mit Messer nieder

In Siegburg bei Bonn hat offenbar eine 18-Jährige ihren Vater mit einem Messer schwer verletzt. Wie die Polizei berichtet, geriet die junge Frau am Sonntag Nachmittag mit ihrem Vater in dessen Wohnung in einen Streit. In der Folge soll sie ihn mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt haben. Über die Gründe für den Streit und weitere Umstände wurde nichts bekannt.

Die per Notruf alarmierten Beamten nahmen die Tochter vorläufig fest. Der Schwerverletzte wurde nach notärztlicher Versorgung ins Krankenhaus gebracht. 

Bad Rappenau: LKW-Fahrer stirbt bei Unfall auf der A6

Ein Toter, zwei Verletzte, 300.000 Euro Sachschaden sowie zwei leicht verletzte Pferde waren nach Polizeiangaben die Folge eines schweren Verkehrsunfalls auf der A6 zwischen Bad Rappenau und Sinsheim. Ein LKW-Fahrer prallte gegen 11 Uhr heute Morgen mit seinem Sattelzug in Richtung Mannheim fahrend in ein Stauende. In der Folge wurden mehrere LKW und ein Pferdeanhänger-Gespann zusammen geschoben. Der mutmaßliche Unfallverursacher verstarb noch am Unfallort

Die Verletzten mussten teilweise von der Feuerwehr befreit werden. Ein Polizist kam mit seinem privaten Pferdeanhänger an die Unfallstelle und holte die beiden verängstigten und leicht verletzten Pferde ab. Die A6 wurde in Richtung Mannheim voll gesperrt. 

Bonn: Bewaffneter vergewaltigt Camperin - Polizei sucht Zeugen

Nach der Vergewaltigung einer Camperin am Wochenende in Bonn sucht die Polizei mit Hochdruck nach dem Täter. Die Beamten gingen Hinweisen aus der Umgebung nach, sagte ein Sprecher. Mehr Informationen zu dem Verbrechen, können Sie hier nachlesen:


München: Unfall oder Mord? Todesfall stellt Polizei vor Rätsel

Ein mysteriöser Todesfall gibt der Münchener Polizei derzeit Rätsel auf: Am frühen Freitag Morgen fand nach Informationen der "TZ" ein Taxi-Fahrer einen 25-Jährigen reglos in einem Gewerbegebiet im Norden der Stadt auf der Straße liegen. Der Mann hatte schwere Kopfverletzungen und war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr ansprechbar. Er verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Im Laufe des Wochenendes wurde die Identität des zunächst unbekannten Verstorbenen geklärt: Es handelt sich um einen Auszubildenden aus München, der bei einem Unternehmen im Gewerbegebiet Dornach eine Ausbildung machte.

Klar ist bislang nur, dass er an den Folgen seiner Schädelverletzungen starb, über die Umstände seines Todes herrscht Unklarheit. Eine Mordkommission soll nun ermitteln, ob der Münchner getötet wurde, oder sich die Verletzungen bei einem Unfall, etwa einem Sturz, zuzog. 

Hamburg: Feuerwehr hilft telefonisch bei Blitzgeburt

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Ein Kreißsaal-Piktogramm in einen Krankenhaus. Eine junge Mutter in Hamburg schaffte es gerade mal, noch den Notruf zu wählen. Ihr Baby brachte sie Minuten später zu Hause zur Welt.

Das ging richtig schnell: Nur zehn Minuten dauerte die Geburt eines kleinen Jungen in Hamburg in der Nacht zum Montag. Wie shz.de berichtet, hatte die Mutter beim Start der Wehen gerade einmal Zeit, die Feuerwehr anzurufen. Diese begleitete die 23-Jährige anschließend telefonisch durch die Geburt. Zusätzlich wurde ein Rettungswagen losgeschickt. Beim Eintreffen sei den Rettern das Baby nach den Worten eines Feuerwehrsprechers "nur noch in die Hände gerutscht". 

Alpen: Lamborghini brennt auf der A57 komplett aus

Ein 34-Jähriger ist am Sonntag Morgen mit seinem Lamborghini auf der A57 nahe Alpen in NRW aus bislang ungeklärter Ursache durch die Leitplanke gebrochen und auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden. Wie die Polizei berichtet, überschlug sich der Sportwagen, fing Feuer brannte in der Folge komplett aus. Der Fahrer musste schwerverletzt mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Die Autobahn war in beide Richtungen bis zum frühen Nachmittag gesperrt. Der Sachschaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt.

Blaufelden: 200 trächtige Schweine sterben bei Hofbrand

Bei einem Großbrand auf einem Bauernhof sind in Baden-Württemberg 200 trächtige Mutterschweine verendet. Die Flammen sprangen am frühen Montagmorgen auch auf ein Strohlager über, in dem teure Arbeitsmaschinen abgestellt waren, wie die Polizei mitteilte.

Die Besitzer des Anwesens in Blaufelden im Landkreis Schwäbisch Hall konnten rund 50 Schweine vor dem Feuer retten. Die Feuerwehr rückte mit etwa 100 Mann an. Die Löscharbeiten waren in den Morgenstunden noch im vollen Gange. Der Schaden beträgt mehr als 500 000 Euro. 

mod/rös/stern/DPA

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