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Nachrichten aus Deutschland: Mit 190 km/h durch die 50er-Zone: Polizei stoppt dreisten Raser in Köln

Köln: Mann rast mit 190 Stundenkilometern durch die Stadt +++ Köln: Kostümierter Mann von Straßenbahn erfasst und getötet +++ Bottrop: Frau sticht mit Messer auf Ehemann ein - Lebensgefahr +++ Nachrichten aus Deutschland

Ein junger Mann war mit seinem Wagen mit aufheulendem Motor und extremer Beschleunigung neben Polizeibeamte gefahren – und losgerast (Archivbild)

Ein junger Mann war mit seinem Wagen mit aufheulendem Motor und extremer Beschleunigung neben Polizeibeamte gefahren – und losgerast (Archivbild)

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Köln: Polizei stoppt Raser, der mit 190 Stundenkilometern durch die Stadt fährt

Mit bis zu 190 Stundenkilometern soll ein Autofahrer in Köln unter anderem durch eine 50er-Zone gerast sein. Der 25-Jährige sei mit seinem Wagen "mit aufheulendem Motor und extremer Beschleunigung" neben Polizeibeamten gefahren und losgerast, teilte die Polizei am Sonntag mit. Dabei sei er zeitweise auf zwei Fahrstreifen gefahren. Beamte stoppten die Fahrt am Freitagabend, beschlagnahmten das "hochmotorisierte" Auto sowie den Führerschein des Mannes und leiteten ein Strafverfahren ein.

Köln: Kostümierter Mann von Straßenbahn erfasst und getötet

Ein kostümierter Mann ist von einer Straßenbahn in Köln überrollt worden und an seinen Verletzungen gestorben. Der 35-Jährige habe in der Nacht zum Sonntag auf den Gleisen gelegen, als sich eine Straßenbahn näherte, teilte die Polizei mit. Der 29-jährige Fahrer habe erst zu spät bremsen können und den Mann überrollt. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der genaue Unfallhergang wurde zunächst noch ermittelt.

Bottrop: Frau sticht mit Messer auf Ehemann ein - Lebensgefahr

Mit einem Messer hat eine angetrunkene Frau im nordrhein-westfälischen Bottrop auf ihren Mann eingestochen und ihn lebensgefährlich verletzt. Das Paar war in heftigen Streit geraten, wie die Polizei mitteilte. Dabei stach die 55-jährige Frau mindestens zweimal mit einem Messer in den Rücken ihres Mannes. Der 62-Jährige rief selbst den Notarzt, der ihn ins Krankenhaus brachte. Die Frau wurde noch in der Wohnung festgenommen. Sie kam vor einen Richter, der einen Haftbefehl erließ. Eine Mordkommission ermittelt.


Nachrichten von Samstag, den 2. März

Ganderkesee: Jagdhund beißt 89-Jährige tot

Ein Jagdhund hat eine 89 Jahre alte Frau in ihrem Wohnhaus in Ganderkesee bei Bremen totgebissen. Als der 51 Jahre alte Sohn am Donnerstagnachmittag nach Hause kam, habe er seine Mutter leblos auf dem Boden liegend und den Hund auf einem Sessel sitzend vorgefunden, teilte die Polizei mit. Aufgrund der massiven Verletzungen sei der Sohn davon ausgegangen, dass der Hund seine Mutter totgebissen hat. Daraufhin habe der Jäger den Hund im Garten erschossen. Eine Obduktion der alten Frau ergab, dass sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von dem Hund getötet wurde.


Nachrichten von Freitag, den 1. März

Lübeck: 38-Jährige will Ex-Freund und seine Neue überfahren

Offenbar aus Rache soll eine 38-Jährige versucht haben, ihren Ex-Partner und dessen neue Frau zu überfahren. Wie eine Polizeisprecherin den "Kieler Nachrichten" bestätigte, kam es am Donnerstagabend zu einem Streit zwischen der Frau und dem frisch verliebten Paar. Später habe sich der Disput auf die Straße verlagert. Dort habe die frühere Partnerin des Mannes zunächst dessen neue Freundin attackiert. Demnach soll sie die Frau getreten und gewürgt haben. Wie die "Kieler Nachrichten" weiter berichten, sei sie danach in ein Auto gestiegen und habe versucht, ihren Ex-Freund und die Frau umzufahren. Als das misslang, flüchtete die Frau in unbekannte Richtung. Dass in dem Wagen zwei Kinder im Alter von zwei und neun Jahren saßen, wollte eine Polizeisprecherin nicht bestätigen.

Karlsruhe: BGH bestätigt erstmals Mordurteil gegen Raser

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat erstmals ein Mordurteil nach einem von einem Raser verursachten tödlichen Verkehrsunfall bestätigt. Im Februar 2018 hatte das Landgericht Hamburg einen zur Tatzeit 24-Jährigen wegen bedingtem Tötungsvorsatz zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Revision des Angeklagten sei als unbegründet verworfen worden, teilte das oberste Zivilgericht in Karlsruhe mit. In Berlin hatte der BGH in einem ähnlichen Fall das Mordurteil gegen zwei Männer aufgehoben, weil das Landgericht nach Meinung der Richter in dem Fall keinen Vorsatz belegen konnte. Das Duo hatte sich auf dem Berliner Kurfürstendamm ein illegales Autorennen geliefert und dabei den Jeep eines Rentners gerammt. Der Mann war noch am Unfallort verstorben. 

Im aktuellen Fall hatte ein Litauer Anfang Mai in Hamburg zunächst ein Taxi geklaut und war ohne Licht und betrunken vor der Polizei geflüchtet. Dabei lenkte er das Auto in der Innenstadt auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem anderen Pkw zusammen. Ein 22-Jähriger Insasse starb. 

Düsseldorf: Nottür offen, Sicherheitsbereich geräumt

Weil Passagiere die Taste einer Nottür gedrückt und diese so geöffnet haben, ging am Flughafen Düsseldorf heute Morgen so gut wie nichts mehr. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde nach dem Öffnen der Tür versehentlich Alarm ausgelöst. Das führte dazu, dass Teile des Sicherheitsbereichs zeitweise geräumt werden mussten. Einem Sprecher des Airports zufolge mussten etwa 6.500 Passagiere, die die Kontrollen bereits passiert hatten, zurück in den öffentlichen Bereich. Einige Passagiere, die schon an Bord ihrer Maschinen waren, mussten diese wieder verlassen. Fluggäste in gelandeten Maschinen durften zunächst nicht aussteigen. Wie eine Polizeisprecherin erklärte, seien zwei der drei Passagiere identifiziert, die für das Chaos verantwortlich sein sollen. Alle drei waren demnach aus einem Nicht-EU-Land in die Bundesrepublik eingereist. Die Bundespolizei geht aktuell davon aus, dass die Fluggäste die Tür aus Versehen geöffnet hat.

Als die drei Gates nach etwa zwei Stunden wieder geöffnet werden konnten, kam es an den Kontrollen es zu langen Schlangen. Bis zum Mittag habe man 42 Verbindungen streichen müssen, erklärte ein Sprecher des Airports am Nachmittag.

Düsseldorf ist der größte Flughafen in Nordrhein-Westfalen und hinter Frankfurt und München der drittgrößte Deutschlands. Für Freitag waren mehr als 600 Flüge mit rund 75.000 Passagieren geplant.

Schwerin: Schwerhörige lässt ihren Mann nicht wieder rein

Warum ein Mann in Schwerin am Donnerstagabend um 23.20 Uhr noch einmal zum Briefkasten ging, weiß er vermutlich selbst nicht mehr ganz genau. Was danach passierte, wird er aber ganz sicher noch lange in Erinnerung behalten. Als er bemerkte, dass er zu dem nächtlichen Ausflug keinen Schlüssel mitgenommen hatte, klingelte er zunächst, in der Hoffnung, seine Frau würde ihm die Tür öffnen. Doch seine Gattin reagierte nicht. Also hämmerte der mutmaßlich angetrunkene Mann verzweifelt und lautstark gegen die eigene Wohnungstür bis Mitmieter wegen ruhestörendem Lärm die Polizei alarmierten. Es stellte sich heraus, dass die Frau des Unglücksraben bereits im Bett lag und ihr Hörgerät abgelegt hatte. Weil es auch den Beamten nicht gelang, die schwerhörige Dame zu wecken, bot ein Nachbar seine Hilfe an und gewährte dem Mann ohne Schlüssel Unterschlupf. Wann der Ausgesperrte wieder zurück in seine Wohnung durfte, ist laut Polizei nicht bekannt. 

Dorfen: Faschingsgaudi im Nachthemd endet für 18-Jährigen tödlich

Mit dem sogenannten Flughafen Düsseldor-Umzug verabschieden die Bewohner im oberbayerischen Dorfen (Landkreis Erding) jedes Jahr an Weiberfastnacht den Winter. Dabei tragen sie weiße Nachthemden und eine Zipfelmütze. Zum Schluss verbrennen die Bürger eine Strohpuppe. Für einen 18-Jährigen endete der Umzug am Donnerstag tödlich. Der junge Mann ertrank, nachdem er aus bisher ungeklärten Gründen nur mit einem Nachthemd bekleidet in das sechs Grad kalte Flüsschen Isen gegangen war – offenbar, um es zu durchqueren. Auf dem Rückweg sei er abgetrieben und danach nicht mehr gesehen worden, zitiert die "Münchner Tageszeitung" Augenzeugen. Erst zwei Stunden nachdem sie alarmiert wurden, fanden Rettungstaucher der DLRG den verunglückten Mann. Die sofort eingeleiteten Reanimationsversuche blieben erfolglos. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der 18-Jährige freiwillig ins Wasser gegangen ist.

Remagen: Feuerwehr fischt Golf-Fahrer aus dem Rhein

Die Weiberfastnacht endete für einen Golf-Fahrer in der Nacht auf Freitag im etwa acht Grad kalten Rhein. Aus bislang ungeklärten Gründen durchbrach der 25-Jährige mit seinem Wagen in Remagen das Brückengeländer und landete im Fluss. Als die alarmierten Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, war der Bruchpilot mit seinem Auto schon etwa 150 Meter abgetrieben und soll sich, das berichtet der "Kölner Express", 15 Meter vom Ufer entfernt befunden haben. Man habe nur noch das Dach sehen können. Vier Polizeibeamte sprangen ins Wasser, schlugen eine Seitenscheibe ein und befreiten den verzweifelten Mann aus seinem Fahrzeug. Er wurde unterkühlt und leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Seinen Golf fischte wenig später der 70-Tonnen-Kran eines Bergungsunternehmen aus dem Wasser. 

Solingen: 46-Jähriger stirbt nach Schuss aus Polizeiwaffe

Ein Polizist hat am späten Abend in einem Mehrfamilienhaus einen Schuss abgegeben und dabei einen Mann im Bauchbereich getroffen. Wie die "Bild" berichtet, waren die Beamten zu einem familiären Streit gerufen. Dort konnten sie die beiden Streithähne zunächst beruhigen. Als die Polizisten das Paar trennen wollten, soll der Mann zu einem Messer gegriffen und einen Beamten bedroht haben. Dem Bericht zufolge gab ein Polizist einen Schuss aus seiner Dienstwaffe ab, als der 46-Jährige auf ihn zustürmte. Ein Notarzt versorgte den Verletzten – dennoch starb der Mann später im Krankenhaus. Die Mordkommission soll noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen haben. Ein Team aus Hagen soll auch untersuchen, ob der Schuss durch den Beamten aus Wuppertal gerechtfertigt war.

Zwickau: Mann auf Standstreifen krankenhausreif geprügelt

Zu einer mysteriösen Prügelattacke kam es am Donnerstagabend auf der Autobahn 72 im sächsischen Zwickau. Nachdem sie das Auto ihres späteren Opfers abgedrängt und zum Anhalten genötigt hatten, sprangen zwei Männer und eine Frau aus ihrem Wagen und stürmten auf den Mercedes eines 49-Jährigen zu. Wie die Polizei mitteilte, schlugen die beiden Männer mit ihren Fäusten brutal auf ihn ein und verletzten den Mann dabei schwer. Danach ließen sie von ihm ab und flüchteten in Richtung Chemnitz. Die Polizei stellte das Fluchtfahrzeug auf der Autobahn 4 wenige Kilometer vor der polnischen Grenze hinter dem Tunnel Königshainer Berge. Den Angaben zufolge nahmen die Beamten eine 24-jährige Polin und einen 25-jährigen Landsmann fest. Der überfallene Mercedes-Fahrer musste in einem Krankenhaus stationär behandelt werden.

Friedland: Mann findet Zwei-Meter-Boa auf Komposthaufen

Beim Abladen von Grünabfällen hat ein Mann in Friedland (Mecklenburg-Vorpommern) am Donnerstagabend eine leblose Schlange entdeckt. Wie die Polizei Neubrandenburg berichtet, handelt es sich bei dem mehr als zwei Meter langen Reptil vermutlich um eine Schlange aus der Familie der Boas. Der Mann hatte nach seinem Fund die Beamten alarmiert, die später eine Mitarbeiterin des Veterinäramts hinzuzogen. Diese stellte den Tod der Schlage fest. "Die Herkunft der Schlange und, ob es sich um eine meldepflichtige Art handelt, müssen die Ermittlungen klären", heißt es in der Polizeimitteilung weiter.


 Nachrichten von Donnerstag, den 28. Februar

Velbert: Mann lockt Schulkind in sein Auto - und baut Unfall

Ein bisher unbekannter Mann hat in Velbert einen Zehnjährigen in sein Auto gelockt. Laut Polizei gab er vor, den Jungen zur Schule fahren zu wollen. Als dieser das ablehnte, soll er so aggressiv geworden sein, dass der Schüler doch in das Auto einstieg. Wenige Minuten später verlor der mutmaßliche Kindesentführer in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Pkw und rutschte in eine Böschung. Der Junge nutzte diese Chance, flüchtete und informierte eine Lehrerin seiner Schule, die die Polizei informierte. Später führte er die Beamten zum Unfallort, wo ein Fahrzeugteil des Wagens sichergestellt werden konnte. Gesucht wird nun nach einem Mann, der von dem Jungen wie folgt beschrieben wurde:

- dunkle Hautfarbe
- etwa 20-25 Jahre alt
- schwarzes, kurzes, lockiges Haar
(an den Seiten abrasiert)
-  trug zur Tatzeit eine schwarze Lederjacke,  eine schwarze Hose sowie einen schwarzen Schal

Bei dem ebenfalls noch gesuchten Pkw handelt es sich laut Polizei um einen schwarzen VW Up, wahrscheinlich ein Modell ab Baujahr 2016 mit schwarzen Kunstledersitzen und einem fest eingebauten Navi. Vermutlich hat der Wagen einen Frontschaden. 

Wuppertal: Misshandelter Bonobo Bili hat sexuelle Kontakte

Der Wuppertaler Zoo sieht den von Artgenossen übel zugerichteten Bonobo-Affen Bili auf einem guten Weg, nun doch noch von seiner Gruppe akzeptiert zu werden. In den vergangenen Tagen sei es vermehrt zu sexuellen Kontakten mit einem Bonobo-Weibchen gekommen, sagte ein Zoo-Sprecher am Donnerstag. 

Außerdem gebe es positive Kontakte zu mehreren weiteren Tieren. "Diese Bindungen helfen ihm", sagte der Sprecher. Von einem "Happy End" zu sprechen, sei aber verfrüht. Bili sei nach wie vor vom Rest der Gruppe getrennt und abwechselnd nur mit einem Teil der Tiere zusammen. 

Es sei auch nicht ausgeschlossen, dass es erneut zu Streitereien komme. "Das ist aber wie in der freien Natur. Die Bonobos haben Sex mit einander und prügeln sich dann wieder." Der zehnjährige Menschenaffe war von anderen Bonobos sogar verstümmelt worden. Das Leiden des blutig gebissenen zehnjährigen Bili hatte viel Mitleid erregt. Tierschützer demonstrierten vor dem Zoo für ihn. 

Mundelsheim: 68-Jähriger kracht mit 560-PS-Audi gegen Pfeiler

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am späten Mittwochabend auf der A81 bei Ludwigsburg ein 68-jähriger Mann ums Leben gekommen. Laut ersten polizeilichen Ermittlungen fuhr er zunächst –offenbar mit hoher Geschwindigkeit – auf einen Sattelschlepper auf, der auf die Mittelspur gewechselt war, weil vor ihm ein Pkw vom Parkplatz "Kälbing" auf die Autobahn fahren wollte. Durch die Wucht des Aufprall sei der hoch motorisierte Wagen ausgehoben worden und gegen einen Pfeiler geprallt, so die Polizei. Der Fahrer sei dabei aus seinem Auto geschleudert worden. Der Mann war vermutlich sofort tot. Die Autobahn musste zwischen zwischen den Anschlussstellen Mundeslheim und Pleidelsheim für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Seit 4:30 Uhr ist die Richtungsfahrbahn Heilbronn wieder befahrbar.

Osnabrück: Niesattacke am Steuer endet im Wohnzimmer

Ins Wohnzimmer eines Mehrfamilienhauses lenkte eine Autofahrerin in der Nacht ihren Pkw in Osnabrück. Wie die Polizei berichtet, sei die 63-Jährige gegen 1 Uhr am Steuer von einer Niesattacke überrascht worden und habe dabei die Kontrolle über ihren Wagen verloren. Das Auto raste demnach durch einen Vorgarten und krachte in die Wand und durch ein Fenster des Hauses. Im Wohnzimmer kamen Frau und ihr Beifahrer schließlich zum Stehen – die beiden wurden bei dem Crash leicht verletzt. Nachdem die Feuerwehr das Fahrzeug aus dem Haus gezogen hatte, musste das Mauerwerk abgestützt und gesichert werden. 

Offenbach: Bus fährt über Schraubengurt, Reifen platt

Glück im Unglück hatten am Mittwoch die Fahrgäste eines Linienbusses. In der Bahnunterführung Offenbach-Bieber fuhr der Bus über einen von Unbekannten ausgelegten, selbstgebauten "Schraubengurt". In der Folge bohrten sich mindestens 20 Schrauben in einen der beiden Vorderreifen. Die Polizei stellte später fest, dass in der Unterführung zudem eine größere Menge Öl verteilt worden war. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Um die unbekannten Täter zu fassen, bitte das 1. Polizeirevier Offenbach um Mithilfe. Wer im Verlauf der Nacht an der Unterführung etwas beobachtet hat, kann sich unter 069-8098-5100 melden.

Berlin: Siebenjähriger stirbt bei Sturz aus 10. Stock

Ein siebenjähriger Junge ist  am Mittwochabend aus dem 10. Stock eines Wohnhauses in Berlin-Hohenschönhausen gestürzt. Wiederbelebungsversuche des Rettungsdienstes blieben erfolglos. Der Junge sei noch am Unglücksort seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte die Feuerwehr mit. Einen Hinweis auf Fremdverschulden gebe es nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen nicht, zitiert die "Berliner Zeitung" einen Polizeisprecher. Ob die Familie zum Zeitpunkt des Sturzes in der Wohnung war, sei unklar. Sie wird von Notfallseelsorgern betreut.


 Nachrichten von Mittwoch, den 27. Februar

Wiesbaden: 77-Jähriger soll Freundin niedergestochen haben

Bei einem mutmaßlichen Beziehungsstreit ist am Nachmittag eine 68-jährige Frau erstochen worden. Wie die Polizei berichtete, ist der 77-jährige Freund der Rentnerin dringend tatverdächtig. Er soll die Frau in ihrer Wohnung mit einem Messer attackiert und dabei tödlich verletzt haben. Eine Nachbarin des Opfers alarmiert demnach die Polizei, nachdem sich das schwer verletzte Opfer bei ihr gemeldet hatte. Die 68-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie wenig später verstarb. Der aus dem Raum Heppenheim stammende mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Die Ermittlungen zum Hintergrund der Beziehungstat laufen.

Dortmund: Pärchen klaut Fahrräder von Polizeistaffel

In Dortmund haben ein Mann und seine Komplizin ausgerechnet zwei Fahrräder einer Polizeistaffel gestohlen. Der Mann wurde wenig später festgenommen, wie die Beamten am Mittwoch mitteilten. Neben den gestohlenen Rädern fanden die Polizisten noch weiteres Diebesgut. Zwei Beamtinnen hatten ihre Dienst-Drahtesel während eines Einsatzes vor einem Einkaufszentrum an einen Fahrradständer angeschlossen. Als sie nach etwa 15 Minuten zurückkehrten, fanden sie nur noch ein aufgebrochenes Schloss vor. Zeugen konnten allerdings Hinweise auf den Mann und seine Begleiterin geben. Die Ermittlungen führten die Beamten zu dem Polizei bekannten 34-Jährigen. Er wurde in einer Wohnung festgenommen, in der sich weitere Fahrräder unbekannter Herkunft befanden. Der Mann gab den Beamten einen Hinweis auf seine 21-jährige Komplizin, bei der sich die gestohlenen Fahrräder der Polizei befanden.

Karlsruhe: Mann versteckt Führerschein-Fake in seiner Unterhose

Mit einem gefälschten französischen Führerschein wollte sich ein junger Mann am Dienstag auf einer Fahrt mit der Regionalbahn von Appenweier nach Karlsruhe ausweisen. Weil er keinen gültigen Fahrschein hatte, informierte der Prüfdienst die Polizei, die den Mann am Karlsruher Hauptbahnhof in Empfang nahm, um einen Anzeige wegen des Erschleichens von Beförderung aufzunehmen. Erst nach gründlicher Suche entdeckten die Beamten schließlich die Papiere. Der Beschuldigte hatte sie in seiner Unterhose verschwinden lassen. Eine Recherche bei den Behörden in Frankreich ergab, dass das Dokument nicht nur gefälscht, sondern auch gestohlen worden war. Weil er die Polizisten beim Verlassen der Dienststelle noch bepöbelte, muss der Mann nun mit Anzeigen wegen Urkundenfälschung, Erschleichens von Leistungen sowie Beleidigung rechnen.

Gütersloh: Paar schlägt Kinder auf Spielplatz

Die Polizei Gütersloh sucht nach einem ungeheuerlichen Vorfall auf einem Spielplatz nach Zeugen. Dort soll am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr ein junges Paar mit einem etwa dreijährigem Mädchen auf einer Bank gesessen haben, während ein achtjähriger Junge mit seinem gleichaltrigen Freund vorbeikam, um dort zu spielen. Die Frau soll laut Polizei sofort gekommen sein und sie aufgefordert haben, leise zu sein. Weiterhin beschimpfte und beleidigte sie die Jungen. "Da die beiden Jungen nach Meinung des Paares danach immer noch zu laut spielten, zog der Mann der Familie die beiden Jungs an den Ohren, schlug sie auf den Hinterkopf und boxte sie in den Bauch", heißt es in der Mitteilung. Die Frau soll einen der Jungen dann in ein Gebüsch geschubst haben. Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen. Das Paar wird wie folgt beschreiben:

  • Mann: schwarze kurze Haare, etwa 1,70 Meter groß, dünn, blaue Jeans, ein schwarzer Pullover
  • Frau: blonde Haare, Sonnenbrille, Zopf, etwa 1,70 Meter groß, dick, schwarzer Pullover, schwarze Jacke
  • Mädchen: pinke Jacke, pinke Hose, braune Haare

Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung ein.

Marburg: Misshandelter Säugling gestorben

Der Säugling, der von einem 17-Jährigen misshandelt worden sein soll, ist seinen schweren Verletzungen erlegen (siehe Meldung weiter unten). Wie die Polizei am Mittwochmittag mitteilte, erlitt das sieben Monate alte Mädchen schwere Kopfverletzungen, sodass es am späten Dienstagnachmittag im Uniklinikum Marburg verstarb. Der tatverdächtige Teenager sitzt seit Freitag aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Marburg beantragten und vom Amtsgericht Marburg erlassenen Haftbefehls wegen Totschlags in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

Marburg: 17-Jähriger soll Säugling seiner Freundin misshandelt haben

Ein sieben Monate alter Säugling schwebt im Uniklinikum in Marburg in Lebensgefahr, ein 17-Jähriger soll das Baby schwer verletzt haben. Wie die Staatsanwaltschaft Marburg der "Oberhessischen Presse" bestätigte, ist der Teenager des versuchten Totschlags dringend tatverdächtig. Demnach soll sich der Vorfall bereits vor einigen Tagen in der Marburger Innenstadt ereignet haben. Als der Notarzt zur Wohnung einer 18-Jährigen gerufen wurde, fanden sie den Säugling mit schwersten inneren und äußeren Verletzungen vor.  "Das Baby schwebt noch in akuter Lebensgefahr", zitiert die "OP" am Dienstagabend einen Sprecher der Staatsanwaltschaft. Dieser bestätigte, dass die Kindsmutter vom Jugendamt Marburg und einem freien Träger betreut wurde. Die Polizei nahm den 17-jährigen Lebensgefährten der jungen Mutter vorläufig fest. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Woher die Verletzungen stammen, untersuchen die Behörden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat sind noch in den Anfängen.

Erlangen: Frau entbindet auf der Autobahn, Mutter und Kind wohlauf  

Ganz besonders eilig hatte es das Baby eines Paares, das am vergangenen Sonntag auf der Autobahn A3 in Richtung Regensburg unterwegs war. Wie die Polizei berichtet, mussten die beiden an einer Baustelle bei Frauenaurach anhalten und den Notarzt alarmieren, weil bei der Frau die Wehen eingesetzt hatten. Eine Streife der Polizei sei aber zuerst vor Ort gewesen – die Beamten wurden so unfreiwillig zu Geburtshelfern. "Es war eine Sache von Minuten", sagte ein Sprecher später über das freudige Ereignis. Das Kind sei schon auf der Welt gewesen, als der Rettungswagen eintraf. "Es ist ein strammer und gesunder Junge. Das Baby heiß Karl", so der Sprecher weiter. Medizinisch tätig werden, mussten die Polizisten demnach nicht. Sie unterstützten das Paar nach eigenen Angaben aber seelisch. 

Teutschenthal: Kran kracht gegen Brücke – Fahrer schwer verletzt

In Sachsen-Anhalt ist ein 52-Jähriger mit einem ausgefahrenen Kran auf der Autobahn 143 gegen eine Brücke gekracht. Der ausgefahrene Kran blieb an der Brücke hängen - wegen der Hebelwirkung wurde das Vorderteil des Kranwagens mit der Fahrerkabine hochgerissen und presste sich gegen die Brücke. Warum der Fahrer am Dienstag in der Nähe von Teutschenthal mit ausgefahrenem Kran unterwegs war, war zunächst unklar, wie eine Polizeisprecherin sagte. 

Die Feuerwehr befreite den Mann aus der Fahrerkabine mit einer Leiter. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Brücke und die Autobahn wurden in beide Richtungen gesperrt. Nach der Bergung des Fahrzeugs sollten Experten die Statik der Brücke überprüfen.

Frankfurt: Mann schießt Ex-Freundin auf offener Straße an

In Frankfurt hat ein Mann am Abend auf offener Straße seine Ex-Freundin angeschossen. Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte, befand sich die 29-Jährige gegen kurz vor 22 Uhr an der Theodor-Heuss-Allee, als der 49-Jährige auf sie schoss und dabei am Kopf verletzte. Anschließend richtete er die Waffe gegen sich selbst und fügte sich ebenfalls eine Kopfverletzung zu. Trotz der Verletzung schoss er noch auf vier Zeugen, glücklicherweise ohne diese zu verletzen. Ein vorbeifahrender Audi wurde getroffen, der Fahrer blieb jedoch unverletzt. Der Schütze versuchte noch, zu fliehen, konnte aber von der Polizei festgenommen werden. Sowohl er als auch seine ehemalige Lebensgefährtin wurden in ein Krankenhaus gebracht. Warum der Mann auf die Frau schoss, ist noch unklar. Die Polizei vermutet die Gründe für die Auseinandersetzung in der erst kurzem vollzogenen Trennung der beiden.


 Nachrichten von Dienstag, den 26. Februar

Hamm: 76-Jähriger vergisst echte Picasso-Vase im Zug

Ein Rentner hat beim Umsteigen am Bahnhof in Hamm eine offenbar echte Picasso-Vase im Zug vergessen. Noch auf dem Bahnsteig fiel dem 76-Jährigen das Missgeschick auf. Das Bahnpersonal konnte die Tasche mit der besonderen Fracht aber nicht mehr finden. Das Original des Keramikkrugs von Pablo Picasso aus dem Jahr 1953 soll nach Polizeiangaben einen Wert von mindestens 10.000 Euro haben. Bemalt ist der 26 Zentimeter hohe Krug mit dem Motiv "Le Hibou" (Die Eule). "Wir gehen zu 100 Prozent aus, dass die Vase Eigentum des Mannes ist", erklärte ein Polizeisprecher. Die Bundespolizei ermittelt wegen Unterschlagung gegen unbekannt.

Roth: Polizei nimmt Mann und Frau nach Leichenfund fest

Nach dem Fund einer nackten Leiche im fränischen Roth hat die Polizei einen Mann und eine Frau festgenommen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, führte ein Zeugenhinweis am Sonntag die Beamten zu einer 33-jährigen Frau aus Nürnberg.  Auch ein 34-jähriger Bekannter wurde von Spezialeinsatzkräften festgenommen. Beide räumten in ihren Vernehmungen ein, bei der Beseitigung des Leichnams mitgewirkt zu haben, bestreiten aber den 56-Jährigen aus Bamberg getötet zu haben. 

Eine Passantin hatte die unbekleidete Leiche am Mittwochnachmittag in einer Böschung zwischen Westring und Rednitz entdeckt. In unmittelbarer Nähe lag ein schwarzer Koffer. Die Polizei geht nach bisherigen Ermittlungen davon aus, dass der Mann in der Wohnung der Festgenommenen zu Tode misshandelt, in den Koffer gepackt und mit einem Mietwagen mit Hamburger Kennzeichen an den Auffindeort transportiert wurde. Die Wohnung der 33-jährigen Tatverdächtigen wurde beschlagnahmt und soll nun weiter intensiv auf Spuren untersucht werden. Die beiden Verdächtigen sitzen seit Montag in Untersuchungshaft, nachdem ein Richter des Amtsgerichts auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftbefehl wegen des Verdachts auf Totschlag erlassen hat.

Frankfurt-Oder: Polizei stoppt Auto und findet darin zehn Hundewelpen

Die Bundespolizei Berlin hat am Montagabend an der Anschlussstelle Frankfurt Oder West einen aus Polen kommenden Pkw gestoppt und darin zehn Hundewelpen entdeckt. Wie die Beamten am Dienstag mitteilten, kontrollierte die Streife den in Dänemark zugelassenen Renault Captur auf der Bundesstraße 12. Der 22-jährige niederländische Fahrer war mit drei 18- und 19-jährigen Dänen in Richtung Berlin unterwegs. Im Koffer- und im Fußraum entdeckten die Beamten insgesamt zehn Hundewelpen, die augenscheinlich der Rasse American Pit Bull zuzuordnen waren. Der Fahrer und seine Begleiter konnten weder Transport- noch Impfpapiere für die Tiere vorlegen. Die Polizisten stellten die Welpen sicher und übergaben diese später an ein Tierheim. Gegen den Fahrer und seine Begleiter wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Hundeverbringungs-und Einfuhrbeschränkungsgesetz eingeleitet. Nach Abschluss der Ermittlungen durften die vier Männer ihre Fahrt fortsetzen.

Zehn Hundewelpen liegen im Kofferraum eines Renaults.

Die Hundewelpen waren in Kofferraum und Fußraum verteilt

Neuss: Teenager erleidet 15.000-Volt-Stromschlag

In Neuss haben zwei Jugendliche einen Stromschlag erlitten, dabei wurde einer der beiden schwer verletzt. Wie die Feuerwehr berichtet, waren die beiden Jungen im Alter von etwa 14 Jahren ersten Ermittlungen zufolge an einer S-Bahnstation auf das Dach eines Wartehäuschens in rund dreieinhalb Metern Höhe geklettert. Dabei geriet einer der beiden zu nah an die 15.000-Volt-Oberleitung und erlitt schwere Verbrennungen. Die Feuerwehr rettete ihn über einen Gelenkmast. Der vermeintlich leichter Verletzte konnte vor Eintreffen der Feuerwehr eigenständig vom Dach klettern. Im Vorfeld der aufwendigen Rettung mussten umfangreiche Sicherungsmaßnahmen getroffen werden, um eine weitere Gefährdung durch den Schienenverkehr oder die Oberleitung auszuschließen.Der schwer verletzte Junge wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus der geflogen, sein Freund kam mit dem Rettungswagen in eine Klinik.

Bergisch-Gladbach: Mann verkauft Elefantenfuß-Hocker im Internet

Beamte der Zollfahndung Essen haben in Bergisch-Gladbach einen als Hocker umgearbeiteten Elefantenfuß sichergestellt. Ein 53-Jähriger hatte den mit Müllsäcken verhüllten Hocker auf einem Kleinanzeigenportal im Internet zum Verkauf angeboten. Die Zollfahnder bekamen einen anonymen Hinweis. Sie ermittelten die Identität des Mannes und fanden bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnräume des Beschuldigten in dessen Garage den zum Hocker umfunktionierten Elefantenfuß. Der Beschuldigte konnte weder eine Vermarktungsbescheinigung noch eine Einfuhrgenehmigung der zuständigen Behörden vorweisen. Wie die Zollfahnder am Dienstagmorgen berichteten, hat die Staatsanwaltschaft Köln ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz eingeleitet.Elefanten sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz eine besonders und streng geschützte Tierart, deren Vermarktung grundsätzlich verboten ist.

Berlin: 21-Jähriger mit Sturmgewehr-Attrappe löst Polizeieinsatz aus

Ein 21-Jähriger hat sich im Berliner Hauptbahnhof einen Scherz erlaubt, den die Polizei überhaupt nicht witzig fand. Passanten meldeten sich am Sonntagnachmittag bei den Beamten, weil sie einen Mann mit einem Gewehr beobachtet hatten. Noch bevor die Einsatzkräfte dort eintrafen, flüchtete dieser in unbekannte Richtung. Wie die Polizei weiter berichtet, wurde der 21-Jährige kurze Zeit später erneut mit dem Gewehr gesichtet – dieses Mal im Stadtteil Moabit. Hier konnten die Beamten den Mann auch festnehmen. Sie überprüften die Waffe und stellten fest, dass es sich um eine täuschend echte Attrappe eines russischen Sturmgewehr handelte. Der Mann muss sich nun wegen Bedrohung mit Waffen verantworten. 

Plön: Polizei spürt geklauten Kater in Wohnung auf

Wegen Diebstahls muss sich eine 31-Jährige in Plön verantworten. Die Frau, offenbar ein Katzenfan, soll Mitte Februar einen Kater an sich und mit nach Hause genommen haben. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung durchsuchte die Polizei laut einem Bericht der "Kieler Nachrichten"  eine Wohnung, wo sie Kater Yogi und die Mieterin antrafen. "Weil das Tier gechipt war, konnte ein Tierarzt schnell und eindeutig feststellen, dass es sich tatsächlich um Yogi handelt", so ein Polizeisprecher. Gegen die Frau, die den Kater laut Polizei "unrechtmäßig" an sich genommen hatte, wird nun wegen Diebstahls ermittelt.


 Nachrichten von Montag, den 25. Februar

Hennef: Gafferin filmt, wie Brandopfer reanimiert wird

Gleich zu zwei Bränden musste die Feuerwehr Hennef in der Nacht auf Montag ausrücken. Zunächst stand ein vierstöckiges Wohn- und Geschäftshaus in Flammen. Die Rettungskräfte brachten mehrere Bewohner mithilfe einer Drehleiter in Sicherheit, weil das Treppenhaus wegen starker Rauchentwicklung als Fluchtweg keine Option mehr war. Insgesamt neun Hausbewohner mussten mit Rauchgasvergiftung in umliegenden Krankenhäusern notfallmedizinisch versorgt werden. Ausgebrochen war das Feuer ersten Ermittlungen zufolge an der Rezeption eines Thai-Massage-Studio im Erdgeschoss. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.

Bei einem weiteren Brand stellten Polizisten eine Zeugin in ihrer Wohnung zur Rede, die mit einem Smartphone filmte, wie Rettungskräfte einen lebensgefährlich verletzten 83-Jährigen auf der Straße reanimierten. Wie der "Kölner Express" berichtet wurde die Gafferin von den Beamten aufgefordert, das Video zu löschen. Ihr droht ein juristisches Nachspiel. Der Rentner, in dessen Einzimmer-Apartment das Feuer ausgebrochen war, wurde mit schweren Verbrennungen und einer Rauchgasvergiftung in ein Kölner Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehrleute hatten ihn vor einem Ofen im Küchenbereich seiner Wohnung liegend entdeckt und retteten ihm damit wohl das Leben.

München: Frau lockt 24-Jährigen in Prügelfalle, Handy weg   

Eine bisher unbekannte Frau hat am Sonntag einen 24-Jährigen nach einem Diskobesuch in eine schmerzhafte Falle gelockt. Nach Polizeiangaben lotste sie den jungen Mann unter dem Vorwand, noch einen weiteren Club zu besuchen, aus der Diskothek. In der Schlosserstraße erlebte der Herrschinger dann eine böse Überraschung. Drei Komplizen der Frau, die dort warteten, schlugen ihm unvermittelt ins Gesicht und klauten ihm sein Mobiltelefon und den Geldbeutel mit mehr als 100 Euro Bargeld. Das Opfer brach sich bei der Attacke die Nase und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Das Schlägertrio und der weibliche Lockvogel konnten unerkannt entkommen. Die Polizei München sucht nun nach ihnen. Zwei der Täter werden wie folgt beschireben:

Täter 1: weiblich, ca. 20-25 Jahre, ca. 175 cm, normale Figur, lange schwarze Haare, sprach deutsch mit ausländischem Akzent, bekleidet mit blauer dicken Jacke, Kapuze mit Fellbesatz und schwarzer Hose. 

Täter 2: männlich, ca. 165 cm, dünn, kurze schwarze Haare, schwarze Winterjacke.

Sachdienliche Hinweise bitte an das Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0 oder jede andere Polizeidienststelle

Paderborn: Vater und Tochter tot, Polizei vermutet Familiendrama

Ein 90-Jähriger Mann und seine 63 Jahre alte Tochter sind am Samstagabend durch eine Schusswaffe ums Leben gekommen. Wer die tödlichen Schüsse abgefeuert hat, ist bisher unklar. Man gehe aktuell von innerfamiliären Streitigkeiten aus, erklärten die Polizei Bielefeld und die Staatsanwaltschaft Paderborn am Montag auf einer Pressekonferenz. Die beiden Opfer waren am Samstagabend auf der Straße vor ihrem Haus in Paderborn-Kaukenberg gefunden worden, wobei die Frau nach Angaben der Polizei zu diesem Zeitpunkt noch gelebt hat. Auslöser des Konflikts könnte nach ersten Ermittlungen eine psychische Krankheit des Vaters sein.

Moers: Gas-Güterzug entgleist, A40 voll gesperrt

In Moers ist am Montagmorgen ein mit Gas beladener Güterzug entgleist. Auf einer Eisenbahnbrücke über die A40 sprangen aus bisher ungeklärten Gründen drei Kesselwagen aus den Gleisen. Der Lokführer sei bei dem Unfall verletzt worden, so ein Sprecher der Feuerwehr. Zudem sei die Oberleitung beschädigt worden. Die Polizei sperrte die A40 sowie eine Bundesstraße in beide Richtungen, da zunächst unklar war, ob Flüssiggas aus den Wagen ausgetreten ist. "Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Messergebnis negativ", sagte der Sprecher weiter. Derzeit laufen die Planungen für Bergung der entgleisten Waggons. Womöglich muss die Autobahn deshalb am Abend erneut gesperrt werden.

Nachrichten aus Deutschland Güterzug in Moers entgleist

Warum die drei mit Flüssiggas beladenen Waggons des Güterzugs aus den Gleisen sprangen, ist unklar. Beschädigt wurden die Wagen der Polizei zufolge nicht.

DPA

München: Party eskaliert, Chaoten verletzen sieben Polizisten

In der Nacht auf Sonntag ist in der Münchner Ludwigvorstadt eine Party eskaliert. Zunächst hatten Anwohner die Polizei informiert und sich über den Lärm in einem Innenhof beschwert. Wie die "TZ" berichtet, wurde der erste eintreffende Streifenwagen von etwa 30 Partygästen empfangen. Einige davon sollen die Beamten bepöbelt und bedroht haben. Zudem urinierten sie der Polizei zufolge an das Polizeiauto. Weil die jungen Männer im Alter zwischen 17 und 20 Jahren den ausgesprochenen Platzverweis ignorierten, wurde Verstärkung angefordert. Danach verschärfte sich die Situation aber weiter. Einige Partygäste attackierten die Beamten mit Tritten und Faustschlägen. Diese setzten daraufhin Pfefferspray ein und nach mehrere Personen fest. Die Bilanz: Zwei Polizisten mussten medizinisch versorgt werden, einer von ihnen wurde von einer Glasflasche am Kopf getroffen. Sieben Männer nahm die Polizei fest. Zwei von ihnen sollen dem Ermittlungsrichter zugeführt werden, um die Haftfrage zu klären. 

Berlin: Teenager-Duo scheitert bei Überfall auf Erotik-Shop

Das ging in die Hose. Auf dilettantische Art sind zwei jugendliche Räuber am Samstagabend mit einem Überfall auf einen Erotik-Shop gescheitert. Maskiert und mit einer Schreckschusspistole und Messer bewaffnet, betraten die Teenager den Laden in Berlin-Neukölln. Dort stellte sich ihnen der Ladenbesitzer offenbar so energisch entgegen, dass das Duo türmte. Eine Streife wurde auf die beiden aufmerksam, weil sie in der Eile vergessen hatten, ihre Masken abzusetzen. In einer Parkanlage stellten die Polizisten einen 16-Jährigen. Seinem Komplize gelang die Flucht.

Ludwigshafen: 19-Jähriger demoliert Stromkasten

Offenbar auf dem Heimweg von einer Party hat ein 19-Jähriger am frühen Sonntagmorgen seinen Frust an einem Stromkasten ausgelassen. Der junge Mann trat immer wieder auf den Kasten ein, sodass mehrere Straßenlaternen ihren Dienst quittierten. Die von Anwohnern alarmierte Polizei traf den stark alkoholisierten Teenager am Tatort an und stellte bei einem Schnelltest 2,4 Promille fest. Die Beamten übergaben ihn seinem Vater. Der Schaden am Stromkasten: ca. 5000 Euro.

Hannover: Sieben verletzte Polizisten nach Kollision zweier Streifenwagen

Auf dem Weg zu einem Einsatz sind am Sonntag in Hannover zwei Streifenwagen zusammengestoßen. Beide waren einem Polizeibericht zufolge mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs. Bei der Kollision auf einer Kreuzung wurde eine Beamten derart eingeklemmt, dass sie von der Feuerwehr befreit und schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Polizisten waren demnach in die Nordstadt gerufen worden, wo Fußballfans von Hannover 96 mit Anhängern der linken Szene in Streit geraten waren. An den verunfallten Polizeiwagen entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von etwa 60.000 Euro. 

Nachrichten aus Deutschland zwei Polizeiwagen in Hannover kollidiert

Auf einer Kreuzung in Hannover kollidierten die beiden Streifenwagen der Polizei. Eine Beamtin wurde derart eingeklemmt, dass sie von der Feuerwehr befreit werden musste.

DPA

Quellen: Presseportal der Polizei,

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 18.. bis zum 24. Februar finden Sie hier:


js/jek/she / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(