HOME

Nachrichten aus Deutschland: Transporter rammt Familienauto - Mutter stirbt, drei Kinder in Lebensgefahr

Geburtstagsfeier in Essener Kleingartenanlage eskaliert +++ Junger Mann in Bremen von Güterzug erfasst und tödlich verletzt +++ Betrunkener verstopft Klo und flutet Polizeikeller mit Abwasser +++ Nachrichten aus Deutschland.

Ein Transporter und ein Auto mit einer fünfköpfigen Familie an Bord sind auf der Bundesstraße 2 in einen tödlichen Unfall verwickelt worden

Ein Transporter und ein Auto mit einer fünfköpfigen Familie an Bord sind auf der Bundesstraße 2 in einen tödlichen Unfall verwickelt worden

DPA

Georgensgmünd: Transporter rammt Familienauto - Mutter stirbt, Kinder in Lebensgefahr

Die Mutter tot, drei Kinder in Lebensgefahr, der Vater schwer verletzt: Bei einem schweren Unfall in Mittelfranken ist eine 35-Jährige ums Leben gekommen. Ihr Ehemann erlitt schwere Verletzungen, die drei Kinder waren am Sonntagabend noch in Lebensgefahr, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Der 19 Jahre alte Unfallverursacher erlitt ebenfalls schwere Verletzungen. 

Den Angaben zufolge war der 19-Jährige am späten Sonntagnachmittag auf der Bundesstraße 2 in Richtung Nürnberg unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache mit seinem Transporter bei Georgensgmünd in den Gegenverkehr geriet und gegen das Familienauto prallte.

Quelle: DPA

Essen: Geburtstagsfeier eskaliert: Massenschlägerei mit zwei Verletzten

Bei einer Geburtstagsfeier in Essen ist es zu einer Massenschlägerei mit zwei Verletzten gekommen. Nach Angaben der Polizei war in der Nacht zum Sonntag bei der Feier in einer Kleingartenanlage ein Streit zwischen einem 19-Jährigen und einem 21-Jährigen derartig eskaliert, dass sich eine Schlägerei zwischen insgesamt mutmaßlich 17 Beteiligten entwickelte. Der genaue Hergang blieb zunächst ungeklärt. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde auch eine Stichwaffe eingesetzt. 

Zwei Männer im Alter von 21 und 25 Jahren wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Zwei stark alkoholisierte 20-Jährige wurden festgenommen, als sie sich den eintreffenden Polizeibeamten gegenüber aggressiv verhielten. Die anderen Partygäste erhielten Platzverweise. Die Polizei ermittelt zu Ursache, Hintergründen und Beteiligten der Auseinandersetzung.

Quelle: DPA

Wehrheim: Frontalzusammenstoß beim Überholen - zwei Autofahrer sterben

Bei einem missglückten Überholmanöver in Hessen sind in der Nacht zum Sonntag zwei Autofahrer ums Leben gekommen - ein 18-Jähriger und ein 40-Jähriger. Drei weitere Menschen wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. Ein 40 Jahre alter Mann habe auf der Bundesstraße 456 bei Wehrheim einen vor ihm fahrenden Wagen überholen wollen, wie die Polizei mitteilte. Dabei prallte sein Auto frontal mit dem ihm entgegenkommenden Wagen zusammen. 

Das völlig zerstörte Wrack eines Fahrzeuges hängt in der Leitplanke der der Bundesstraße 456 im Hochtaunuskreis

Das völlig zerstörte Wrack eines Fahrzeuges hängt in der Leitplanke der der Bundesstraße 456 im Hochtaunuskreis

DPA

Dessen 18 Jahre alter Fahrer und der 40-jährige mutmaßliche Verursacher des Unfalls starben der Polizei zufolge an der Unfallstelle. Zwei 17 und 19 Jahre alte Mitfahrerinnen des 18-Jährigen wurden demnach mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der 25 Jahre alte Fahrer des überholten Wagens erlitt leichte Verletzungen. Auf einem Foto ist zu sehen, wie ein völlig zerstörtes Fahrzeug in einer Leitplanke hängt.

Quelle: DPA

Nohra: Lastwagenfahrer betreibt Fernseher mit Strom aus Straßenlaterne 

Mit dem Strom aus einer Straßenlaterne hat ein Lastwagenfahrer in seinem Fahrerhaus ferngesehen. Polizisten waren am frühen Sonntagmorgen in einem Gewerbegebiet in Thüringen auf ein Kabel aufmerksam geworden, das von der Laterne zur Batterie des geparkten Lasters führte. Wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte, gab der 39 Jahre alte Fahrer zu, Strom für seine Satellitenschüssel und seinen Fernseher abzuzapfen. Dafür hatte er nicht nur ein Kabel dabei, sondern auch einen Stromwandler. Die Schutzklappe am Mast der Laterne hatte er abgeschraubt. Den Mann erwartet nun ein Verfahren "wegen Entziehung elektrischer Energie".

Quelle: DPA

Bremen: Junger Mann von Güterzug erfasst und tödlich verletzt 

In Bremen ist ein junger Mann beim Überqueren der Bahngleise von einem Güterzug erfasst und tödlich verletzt worden. Der 24-Jährige hatte nach Zeugenaussagen am Samstagabend die Bahnsteige am Bahnhof Bremen-Burg über das Gleisbett wechseln wollen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dabei übersah er vermutlich den herannahenden Güterzug. Trotz einer Schnellbremsung konnte das Unglück nicht mehr verhindert werden. Die herbeigerufenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Bahnverkehr wurde bis zum frühen Morgen gesperrt. Der Zeuge, der Lokführer und der Fahrdienstleiter mussten vor Ort durch Notfallseelsorger betreut werden.

Quelle: AFP

Remscheid: Zahlreiche Kleintiere sterben bei Brand in Zoohandlung in Remscheid 

Bei einem Brand in einer Zoohandlung im nordrhein-westfälischen Remscheid sind zahlreiche Tiere ums Leben gekommen. "Ganz wenige haben überlebt", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am späten Samstagabend. Vielerlei Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen und Vögel seien den Flammen zum Opfer gefallen. Wie viele Tiere verendeten, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Am späten Abend dauerte der Einsatz der Feuerwehr noch an. In einem Facebook-Post teilte die Stadt Remscheid am späten Abend mit, "mit großem Entsetzen" von dem Brand erfahren zu haben.

Pressemitteilung der Feuerwehr: Vollbrand eines Gebäudeteils einer Zoohandlung in Remscheid Am Abend des 04.01.2020...

Gepostet von Stadt Remscheid am Sonntag, 5. Januar 2020

Quelle: DPA


 Nachrichten von Samstag, 4. Januar: 

Bad Kissingen: 16-Jähriger ohne Führerschein tagelang mit gestohlenem SUV nach Bayern gefahren 

Ohne Führerschein ist ein 16-Jähriger aus Niedersachsen tagelang mit einem gestohlenen Geländewagen quer durch Deutschland nach Bayern gefahren. Der Jugendliche hatte am Silvestertag das SUV einer Jugendeinrichtung in seinem Wohnort entwendet, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Samstag mitteilte.

Während die Polizei in Niedersachsen ihn bereits suchte, fuhr er drei Tage lang auf bisher unbekannten Wegen durch mehrere Bundesländer. Dabei müsse er angesichts der zurückgelegten Strecke mindestens zweimal getankt haben, sagte Polizeihauptkommissar Michael Zimmer. Allerdings ohne zu bezahlen.

Der Ausreißer aus dem nördlichen Niedersachsen tauchte schließlich am Freitagabend plötzlich bei der Polizeiinspektion im unterfränkischen Bad Kissingen auf. "Er war hungrig, aber wohlauf", erzählte der Polizeisprecher. Auf die Frage, was er sich bei der Aktion gedacht habe, sagte der 16-Jährige den Beamten: "Ich wollte schon immer mal nach Bayern".

Seine Eltern holten ihn noch am Abend ab. Der Wagen war nicht mehr verkehrssicher und wurde abgeschleppt. Unter anderem die Heckscheibe sei erheblich beschädigt gewesen. Gegen den Jugendlichen liefen jetzt strafrechtliche Ermittlungen, sagte der Polizeisprecher. Vorgeworfen werden ihm Fahren ohne Führerschein, Unterschlagung des Autos und Tankbetrug.

Quelle: DPA

Betzdorf: Klo verstopft - Betrunkener flutet Polizeikeller mit Abwasser

Das stinkt zum Himmel: Ein 37 Jahre alter Betrunkener hat im rheinland-pfälzischen Betzdorf eine Toilette verstopft und den gesamten Kellertrakt der Polizeiinspektion unter Wasser gesetzt. Der Mann habe am Freitag zunächst bei der Agentur für Arbeit randaliert und einen Mitarbeiter bedroht, teilte die Polizei am Samstag mit. Er sei von den Beamten in Gewahrsam genommen worden. Auf der Wache verstopfte er nach einem Toilettengang das WC mit Klopapier sowie einer dünnen Matratze und betätigte fortwährend die Wasserspülung. Der Keller habe sich binnen Minuten mit einer Fäkalienbrühe gefüllt.

Nach der Aktion sei der polizeibekannte Mann an eine Psychiatrie überstellt worden. Die Fäkalienbrühe wischten die Beamten mangels Reinigungspersonals in ihrer Schicht selber auf.

Quelle: DPA

Werl: 13 Bewohner aus brennendem Wohnheim gerettet

Dank des beherzten Einsatzes zweier Mitarbeiter sind 13 Menschen aus einem brennenden Wohnheim im nordrhein-westfälischen Werl gerettet worden. Die Mitarbeiter waren am frühen Freitagabend durch einen Brandmelder im ersten Stock alarmiert worden, wie die Polizei in Soest am Samstag mitteilte. Demnach räumte eine 33-jährige Mitarbeiterin unverzüglich das gesamte Gebäude und führte die teils pflegebedürftigen Menschen ins Freie. Ein 54-jähriger Kollege öffnete die verschlossene Tür eines Raumes im ersten Obergeschoss, in dem der Alarm ausgelöst worden war. Dort stand ein Sofa in Flammen, es hatte sich bereits viel Rauch entwickelt. Daneben habe eine offensichtlich schlafende 26-jährige Heimbewohnerin im Bett gelegen, hieß es weiter. Sie wurde von dem Mitarbeiter geweckt und sofort nach draußen gebracht. Beide erlitten den Angaben zufolge eine Vergiftung durch eingeatmete Rauchgase und wurden ins Krankenhaus gebracht. Es bestand keine Lebensgefahr.    

Alle anderen Bewohner und Mitarbeiter des Heims blieben unverletzt und konnte nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihre Zimmer zurückkehren. Es entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro. Die Kripo nahm Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung auf. Es sei nicht auszuschließen, dass das Feuer durch eine brennende Zigarette der 26-Jährigen ausgelöst wurde, hieß es weiter.

Quelle: AFP

Hamburg: Grill in Wohnung gestellt - Wohnhaus wegen Gasalarms evakuiert 

Wegen erhöhter Kohlenmonoxid-Werte hat die Feuerwehr am Samstag ein Wohnhaus im Hamburger Stadtteil Billstedt evakuiert. Zwei Bewohner hatten im ersten Stock einen angeheizten Grill in ihre Wohnung gestellt, um sich daran zu wärmen, wie ein Feuerwehrsprecher am Samstag sagte. Der Mann und die Frau wurden mit dem Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte lüfteten das dreigeschossige Gebäude. Die elf Bewohner konnten anschließend in ihre Wohnungen zurückkehren. Zuvor hatte NDR 90,3 darüber berichtet.

Quelle: DPA

Mannheim: Sattelzug verliert auf Autobahn bei Mannheim zehn Tonnen Biermaische 

Auf einer Autobahn in Baden-Württemberg hat ein Lastwagen in der Nacht zum Samstag zehn Tonnen Biermaische verloren. Aus unbekannten Gründen hatten sich während der Fahrt auf der A656 bei Mannheim die Sicherheitsbolzen an der Heckklappe des Sattelzugs gelöst, wie die Polizei mitteilte. Auf der Fahrbahn und auf dem Standstreifen habe das Fahrzeug deshalb einen Großteil seiner Ladung verloren. Für die Reinigungsarbeiten musste die Fahrbahn teilweise gesperrt werden. Der Verkehr wurde "aufgrund der Uhrzeit" jedoch nicht beeinträchtigt, wie die Polizei weiter mitteilte. 

Quelle: AFP


Nachrichten von Freitag, 3. Januar:

Lüdenscheid: 21-Jährige bewahrte Urne ihres Onkels im Schlafzimmer auf 

Eine auf einem Friedhof in Lüdenscheid in Nordrhein-Westfalen ausgegrabene Urne ist wieder aufgetaucht – im Schlafzimmer der Nichte des Verstorbenen. Der "Lieblingsonkel" der jungen Frau war im Sommer gestorben und eingeäschert worden, berichtete die Polizei am Freitag. Kurze Zeit später bemerkten Verwandte, dass die Urne wieder ausgegraben wurde. Der Verdacht fiel bald auf die 21-jährige Nichte und ihren Lebensgefährten. Bei einer Hausdurchsuchung am Montag fanden die Beamten die Urne: Sie stand neben dem Doppelbett des Paares. Nun ermittelt die Polizei wegen Störung der Totenruhe.

Quelle: DPA

A535 bei Wuppertal: Frau bei Unfall tödlich verletzt

Bei einem schweren Unfall auf der A535 bei Wuppertal ist am Donnerstagnachmittag eine 31-jährige Autofahrerin tödlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, verlor die Frau nach bisherigen Erkenntnissen beim Überholen die Kontrolle über ihr Fahrzeug, das nach rechts über die Fahrbahn schleuderte und sich in einer ansteigenden Böschung mehrfach überschlug. Anschließend sei das Auto wieder in Richtung Mittelstreifen gerutscht und dabei mit mit einer Betonleitwand kollidiert.

nachrichten deutschland - unfall a535

Für die 31-jährige Autofahrerin kam jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch am Unfallort

DPA

Bei dem Zusammenstoß sei die 31-Jährige aus ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden, wo sie vom Pkw eines 56-Jährigen erfasst wurde. Die Frau verstarb noch am Unfallort an ihren Verletzungen. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich neben der 31-Jährigen noch weitere Insassen in dem Fahrzeug befunden hatten, suchten die Rettungskräfte den Unfallbereich intensiv ab. dabei sei auch ein Hubschrauber eingesetzt worden. Der Verdacht habe sich glücklicherweise aber nicht bestätigt, schreibt die Polizei, die den betroffenen Autobahnabschnitt mehrere Stunden lang in beiden Richtung sperren musste.

Quelle: Polizei Düsseldorf

Krefeld: Zoo zwei Tage nach Brand wieder geöffnet

Der Krefelder Zoo ist zwei Tage nach dem verheerenden Brand im Affenhaus seit Freitag wieder für Besucher geöffnet. "Heute ist wieder geöffnet", hieß es am Vormittag im Zoo. Bereits am Donnerstag hatte der Krefelder Zoo die Wiedereröffnung angekündigt - "allerdings mit großzügiger Absperrung rund um das verbrannte Affenhaus", wie es auf seiner Facebook-Seite hieß.

"Wir können verstehen, dass sicher viele von euch das Gebäude besuchen möchten, um Abschied zu nehmen; allerdings befürchten wir auch Schaulustige und bitten daher um Verständnis für diese Maßnahme", schrieb der Zoo weiter.

Bei dem Feuer in der Silvesternacht waren acht Menschenaffen getötet worden. Auch mehrere kleinere Affen sowie Vögel verendeten in den Flammen. Zwei Schimpansen überlebten das Feuer mit leichten Verletzungen.

Quelle: AFP

Weitramsdorf: Räumfahrzeug rutscht gegen Hauswand

Ausgerechnet ein Räum- und Streufahrzeug ist auf einer glatten Straße in Oberfranken ins Rutschen geraten und gegen eine Hauswand gekracht. Die Fahrerin musste nach Polizeiangaben die steile Straße im bayerischen Weitramsdorf (Landkreis Coburg) am Freitag zunächst mit der Hand streuen, bevor sie dort fahren konnte. Sie stellte das Räumfahrzeug deshalb am Straßenrand ab. Obwohl es mit der Handbremse gesichert war, geriet das Fahrzeug ins Rutschen. Es schlitterte in eine Hofeinfahrt und kollidierte mit einem Auto, bevor es an der Hauswand stehen blieb. Es entstand ein Schaden von rund 20.000 Euro.

Quelle: DPA

Aachen: Illegale Spritztour endet am Laternenpfahl

Nachrichten aus Deutschland

Das Auto des 16-Jährigen wurde so stark beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste

Eine heimliche Spritztour eines 16-Jährigen mit seiner Freundin endete am Donnertagabend an einem Laternenmast. Wie die Polizei berichtet, ging dem Unfall eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei voraus. Demnach wurde der Leitstelle am Abend zunächst ein Auto gemeldet, das zu schnell und mit quietschenden Reifen durch ein Parkhaus fuhr. Als eine Streife den Wagen zum Anhalten bringen wollte, raste dieser in Richtung Innenstadt davon. Auf der Flucht hätte er zunächst eine rote Ampel überfahren und danach eine Mittelinsel touchiert, wobei ein Reifen platzte. Der Fluchtwagen geriet in den Gegenverkehr und streifte ein weiteres Auto. An einer Kreuzung verlor der Teenager dann die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte frontal gegen einen Laternenmast. Er und seine 25-jährige Freundin blieben unverletzt. 

In der späteren Vernehmung hätte der Junge - der keinen Führerschein hat - angegeben, den Wagen seiner Eltern ohne deren Wissen entwendet zu haben. Ein Drogenschnelltest auf der Wache brachte zudem ein positives Ergebnis auf Marihuana. Seine Freundin hatte zudem eine geringe Menge Drogen dabei. Gegen das Paar wurden verschiedene Verfahren eingeleitet.

Quelle: Polizei

Oberhof: Hotelgast rastet in vollem Fahrstuhl aus 

In einem Hotel im Thüringer Wintersportort Oberhof hat ein Mann im vollen Fahrstuhl die Fassung verloren und einen anderen Mann ins Gesicht geschlagen. Der Verletzte sei nach dem Vorfall am Donnerstag zusammengebrochen und habe das Bewusstsein verloren, teilte die Polizei am Freitag mit. Von dem Angreifer fehlt bislang jede Spur. Demnach wollte der Mann aus einem Fahrstuhl aussteigen, was ihm jedoch wegen des Gedrängels nicht gelang. Laut Polizei verlor er daraufhin die Nerven und schlug dem anderen Mann vermutlich mit der Faust ins Gesicht. Der Getroffene meldete den Vorfall noch an der Rezeption und verlor dann das Bewusstsein. Er kam in ein Krankenhaus. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Quelle: DPA

Hamburg: Erstmals Konzert in Elbphilharmonie abgebrochen

Zum ersten Mal in der Geschichte der Elbphilharmonie in Hamburg wurde am Donnerstag ein Konzert abgebrochen. Wie unter anderem der NDR berichtet, waren technische Probleme mit den Mikrofonen im Konzertsaal der Grund.

An dem Abend stand ein Galaabend des St.-Pauli-Theaters auf dem Programm. Weil bei mehreren Künstlern die Beschallung versagte, gab es demnach mehrere ungeplante Unterbrechungen. Während der ersten Pause hätte das Publikum noch spontan den Klassiker "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins" angestimmt, später wurde das Konzert abgebrochen. Die Veranstalter kündigten an, dem Publikum ein Angebot für eine Entschädigung unterbreiten zu wollen. 

+++ Mehr zum Thema erfahren Sie hier +++

Quelle: NDR 

Leipzig: Mann von Straßenbahn mitgeschleift und tödlich verletzt

Ein Mann ist in Leipzig von einer Straßenbahn mitgeschleift und tödlich verletzt worden. Der 19-Jährige wollte in der Nacht aus bisher ungeklärten Gründen zwischen zwei Waggons durchklettern, als die Bahn losfuhr, wie die Polizei mitteilte. Er wurde mehrere hundert Meter mitgeschleift und starb noch vor Ort.

Quelle: DPA


Nachrichten von Donnerstag, 2. Januar:

Soltau: Mann im Rollstuhl stirbt bei tragischem Zwischenfall

Bei einem tragischen Unglück in einem Alten- und Pflegeheim im niedersächsischen Soltau ist am Donnerstag ein 65-jähriger Mann ums Leben gekommen. Der im Rollstuhl sitzende Bewohner hatte auf einem Balkon des Gebäudes geraucht, wie die Polizei mitteilte. Dabei fing seine Kleidung Feuer.

Der Mann erlag noch am Brandort seinen Verletzungen. Hinweise auf ein Fremdverschulden hatte die Polizei nach ersten Ermittlungen nicht.

Quelle: AFP

Duingen-Lübbrechtsen: Postbote entsorgt rund 400 Briefe in Altpapiercontainer

Ein Postzusteller soll nach Polizeiangaben im niedersächsischen Duingen-Lübbrechtsen weit mehr als 400 Briefe in einen Altpapiercontainer geworfen haben. Zeugen berichteten den Ermittlern am Donnerstag von der ungewöhnlichen "Entsorgungsaktion" des Mannes, wie die Polizei in Alfeld mitteilte. Polizeibeamte schauten daraufhin in dem Container nach und fanden dort tatsächlich eine große Zahl Briefe.

405 Postsendungen holten die Beamten umgehend aus dem Container, weitere rund 50 Briefe mussten noch von den zuständigen Abfallwirtschaftsbetrieben geborgen werden. Alle Sendungen werden den Angaben zufolge nun zugestellt. Den Postboten erwartet ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Post- und Fernmeldegeheimnis.

Quelle: AFP

Riedbach-Humprechtshausen: Katze in Teich erfroren - Tierquälerei?

Im Ortsteil Humprechtshausen der unterfränkischen Gemeinde Riedbach im Landkreis Haßberge hat der Besitzer eines Gartenteichs eine erfrorene Katze in seinem Gewässer entdeckt. Zuvor war ihm aufgefallen, dass das Wasser trotz eines installierten Eisfreihalters gefroren war. Die tote Hauskatze war mit einem Stromkabel umwickelt, das in den Teich führte. Wie diverse lokale Medien mit Bezug auf die Polizei berichteten, gehen die Ermittler von Tierquälerei aus. 

Quellen: BR, "In Franken"

Berlin: Mann bei Explosion von Sprengkörper schwer verletzt

Bei der Explosion eines Sprengkörpers in Berlin-Köpenick hat ein 31-jähriger Mann am frühen Neujahrsmorgen schwere Verletzungen davongetragen. Nach Polizeiangaben vom Donnerstag war die Besatzung eines Rettungswagens auf einer Straße angesprochen und auf den auf dem Gehweg liegenden Mann aufmerksam gemacht worden. Als eine Sanitäterin und ihr Kollege den 31-Jährigen versorgten, stiegen demnach vier offenkundige Begleiter des Verletzten in einen Kleinbus und fuhren los. Nach Angaben der Rettungskräfte und weiterer Zeugen waren kurz darauf mehrere laute Detonationen zu hören - offenbar waren verschiedene Feuerwerkskörper im Inneren des Fahrzeugs explodiert. Daraufhin stoppte das Fahrzeug und die Frau sowie die drei Männer flüchteten.

Feuerwehrleute löschten den in Flammen stehenden Kleinbus, während weiterhin Detonationen zu hören waren. Der Schwerverletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr bestand nicht. In dem Fall ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

Quelle: AFP

Stuttgart: Mann beißt seinem Rivalen im Streit das Ohr ab

In Stuttgart hat ein 25-Jähriger in der Silvesternacht einem 33-Jährigen im Streit ein Ohr abgebissen. Wie die Polizei berichtet, kam es in einer S-Bahn zunächst zum Streit zwischen den beiden Männern. "Kurz darauf gehen die Männer sich gegenseitig körperlich an, wobei der jüngere dem älteren ein großes Teil seines Ohres abgebissen haben soll", heißt es im Bericht. Beamte der Bundespolizei trennten die Streithähne an einer S-Bahnstation, an der sie ausgestiegen waren. Ein Polizist fand das abgebissene Stück im Zug wieder und übergab es den Rettungskräften. Im Krankenhaus konnte es wieder angenäht werden. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Körperverletzung. 

Quelle: Bundespolizei

Gelsenkirchen: 15-Jähriger nach Böllerunfall im künstlichen Koma

Nach einem Unfall mit einem Feuerwerkskörper schwebt ein 15-jähriger Gelsenkirchener in Lebensgefahr. Wie die Polizei berichtet, wollte der Jugendliche gemeinsam mit einem Freund am Neujahrstag einen zuvor auf der Straße gefundenen Knaller zünden. Zudem wollten sie einen ebenfalls auf der Straße gefundenen Topfdeckel auf den Böller legen. "Während er den Topfdeckel ablegte, explodierte der Knallkörper und zerriss den Deckel", schreibt die Polizei. Der Jugendliche zog sich bei dem Unfall schwerste Verletzungen am Hals sowie am rechten Arm und an der rechten Hand zu. Der kleine Finger musste amputiert werden. Der Junge wurde in der Folge in ein künstliches Koma versetzt, aufgrund des hohen Infektionsrisikos bestehe Lebensgefahr. 

Quelle: Polizei

Trier: Mitarbeiter von Klärwerk entdeckt Leiche in Schlammbecken

Einen grausigen Fund hat ein Mitarbeiter des Hauptklärwerks in Trier gemacht: Er entdeckte am Donnerstag eine Leiche in einem Schlammbecken der Kläranlage, wie die Polizei mitteilte. Der Mitarbeiter rief umgehend Rettungsdienst und Polizei. Wie sich herausstellte, handelte es sich um die Leiche eines Mannes.

Die Identität des Toten stand zunächst nicht fest, wie die Ermittler weiter mitteilten. Aufschluss über die Todesursache sollen nun die weiteren Ermittlungen geben.

+++ Update (16.45 Uhr): Wie die Polizei am Donnerstagnachmittag mitteilte, handelt es sich bei dem Toten um einen 48 Jahre alten Mann aus Trier. Die Obduktion des Leichnams habe zudem keine Hinweise auf Gewalteinwirkung oder ein Fremdverschulden ergeben, heißt es. Demnach halten die Ermittler einen Unfall für "sehr wahrscheinlich". Es sei weiterhin unklar, warum sich der Mann auf dem Gelände der Kläranlage aufhalten habe. +++

Quelle: DPA

Burscheid: Kirchenbesucher löscht brennende Krippenfigur mit Weihwasser 

Nachrichten aus Deutschland

Das Feuer konnte gelöscht werden, bevor größerer Schaden entstand

Mit Weihwasser hat ein geistesgegenwärtiger Kirchenbesucher im nordrhein-westfälischen Burscheid eine in Brand gesteckte Krippenfigur gelöscht. Die Figur war am Neujahrstag offenbar von einem 39-jährigen angetrunkenen Mann angezündet worden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Als Zeugen die Kirche betraten, trafen sie auf den mutmaßlichen Täter und sahen die brennende Figur.  

"Sofort nahm einer der Zeugen mit den Händen Wasser aus dem Weihbecken und löschte damit das Feuer in der Krippe", hieß es im Polizeibericht. Nach Polizeiangaben gab der 39-Jährige an, er sei nur zum Beten und zum Anzünden einer Kerze in die Kirche gekommen. Der Mann wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Quelle: AFP

München: Findelkind in Mietshaus gefunden

Nachrichten aus Deutschland
Picture Alliance

In München wurde am Neujahrstag ein ausgesetzter Säugling in einer Babyschale gefunden. Wie die "Abendzeitung" mit Berufung auf die Polizei berichtet, wird das Alter des Mädchens auf zwei bis drei Monate geschätzt. Dem Bericht zufolge lag das Mädchen ganz allein hinter einer Tür in einem Hauseingang. In dem Haus gebe es 53 Wohnungen. Die Polizei und ein Kindernotarzt wären schnell vor Ort gewesen. Hintergründe, wie etwa die Identität der Eltern, blieben zunächst unklar. 

Nachtrag: 

Die Eltern des Kindes konnten nach Polizeiangaben ausfindig gemacht werden. Demnach handelt es sich um einen 28-jährigen Mann und seine 31 Jahre alte Ehefrau. Der Vater des Kindes sei noch während des Einsatzes vor Ort angetroffen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Hintergründe zu den Motiven waren zunächst unklar. Laut Polizei wird derzeit geprüft, ob ein strafrechtlicher Hintergrund vorliegt und das Baby vorsätzlich ausgesetzt wurde. 

Das zwei Monate alte Mädchen war kurz nach 14.00 Uhr von Passanten in einem Hausdurchgang - hinter einer Glasscheibe - gefunden worden. Das Kind lag in einer Babyschale und war in einer Fleecedecke eingewickelt. Trotzdem war das Baby unterkühlt. Die Kleine wurde vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht - ihr geht es nach Polizeiangaben soweit gut.

Quelle: "Abendzeitung", DPA

Leipzig: 25 Scheiben von Leipziger Thomaskirche und Thomashaus zerstört 

25 Scheiben, darunter auch historisches Buntglas, sind in der Leipziger Thomaskirche und im benachbarten Thomashaus in der Silvesternacht zerstört worden. Die Höhe des Schadens war zunächst unklar, die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung, wie eine Sprecherin am Mittwoch sagte. Zunächst hatte die "Leipziger Volkszeitung" berichtet. 

Zum Teil hätten Steine, die von außen in die Kirchenfenster geworfen wurden, zwei hintereinanderliegende Glasfronten durchbrochen, sagte Pfarrerin Britta Taddiken. "Wenn Leute in dem Raum gewesen wären, wäre das sehr gefährlich gewesen", so die Pfarrerin. Die beschädigten Buntglasfenster über dem Westportal stammen laut Taddiken aus dem 19. Jahrhundert, die Jugendstil-Fenster am benachbarten Thomashaus wurden Anfang des 20. Jahrhunderts gefertigt. In der bekannten Thomaskirche liegt der Komponist Johann Sebastian Bach begraben.

Quelle: DPA


Nachrichten von Mittwoch, 1. Januar:

Lopau: Mann ertrinkt bei Hunderettung 

Ein 40-jähriger Mann ist bei dem Versuch, seinen Hund aus einem Fischteich zu retten, im niedersächsischen Lopau ertrunken. Der Mann konnte sich wegen der eisigen Temperaturen am Silvesternachmittag nicht über Wasser halten, wie die Polizei nach dem Unglück in der Lüneburger Heide an Neujahr mitteilte. Eine Frau habe den 40-Jährigen noch ans Ufer geholt, die Wiederbelebungsversuche von Ersthelfern blieben allerdings ohne Erfolg. Der Hund überstand den Vorfall unbeschadet.

Quelle: DPA

Südharz: 18-Jähriger steckt in Schornstein fest

Kurioser Einsatz für die Rettungskräfte im Harz am Neujahrsmorgen: In der Gemeinde Südharz steckte ein nur leicht bekleideter Mann über mehrere Stunden in einem Schornstein fest. Der Oberkörper des 18-Jährigen habe aus dem etwa 15 Meter hohen Schlot herausgeschaut, teilte die Polizeiinspektion Halle am Mittwoch mit. Als Passanten den Mann entdeckten, habe sich dieser bereits seit drei Stunden in dieser misslichen Lage befunden. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks befreiten ihn und brachten den stark unterkühlten Mann in ein Krankenhaus. Wie er in diese Lage geriet und ob er weitere Verletzungen erlitt, war am Morgen zunächst unklar.

Quelle: DPA 

Rund um die backsteinerne Oberbaumbrücke in Berlin explodiereren Silvesterraketen

Flensburg: 24-Jähriger stirbt durch Messerstiche

In Flensburg ist nach einem Streit in der Silvesternacht ein 24-Jähriger tödlich verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, soll es zuvor vor der Diskothek "M1" zu einem Streit gekommen sein. In dessen Verlauf wurde der junge Mann verletzt und starb später im Krankenhaus. Tatverdächtige gebe es bislang nicht, die Beamten suchen daher nach Zeugen und bitten um Hinweise. 

Quelle: Polizei Flensburg

Hamburg: Unbekannter schießt in zwei Wohnungen

In Hamburg hat ein Unbekannter in der Silvesternacht auf mindestens zwei Wohnungen geschossen. Im Stadtteil Wilhelmsburg hörte ein 52-Jähriger einen lauten Knall und stellte daraufhin fest, dass die Fensterscheibe seines Wohnzimmers ein Loch hatte, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Auch die gegenüberliegende Wand war demnach beschädigt. Die Ehefrau des 52-Jährigen hatte den Angaben zufolge kurz vor dem Schuss an dem Fenster gestanden. Sie blieb ebenso wie ihr Mann unverletzt.    

Kurz danach hörte im gleichen Stadtteil ein 38-Jähriger ebenfalls einen lauten Knall. Er schaute im Kinderzimmer nach, wo seine Kinder schliefen. Der Mann entdeckte ein Loch in der Scheibe und ein Projektil auf dem Fußboden. Auch in diesem Fall wurde niemand verletzt. Der Hintergrund der Vorfälle blieb zunächst unklar. Die Polizei bat Zeugen, sich zu melden.

Quelle: AFP

Berchtesgaden: Böllerschütze schießt sich selbst in den Arm

Beim traditionellen Böllerschießen am Silvesterabend im bayerischen Berchtesgaden hat sich bei einem 19-Jährigen ein Schuss gelöst und den Mann am Oberarm verletzt. Ein Fremdverschulden kann nach ersten Ermittlungen ausgeschlossen werden, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Ein Notarzt kümmerte sich vor Ort um den Mann, schickte ihn dann aber in eine Klinik. Warum sich der Schuss nach dem Laden der Waffe löste, konnten die Ermittler zunächst noch nicht sagen.

Quelle: DPA

Borken: Mann ersticht in Borken offenbar Ex-Lebensgefährtin

Ein Konflikt zwischen Ex-Partnern hat in der Silvesternacht in Borken ein tödliches Ende gefunden: Polizisten nahmen in der Nacht zu Mittwoch einen 59-jährigen Mann in der Stadt im Münsterland fest, der seine Ex-Lebensgefährtin erstochen haben soll. Die sechsjährige gemeinsame Tochter habe sich zum Zeitpunkt der Tat mit in der Wohnung aufgehalten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Münster mit.    

Hilferufe hatten Nachbarn der 52-jährigen Frau aufgeschreckt, die daraufhin die Polizei informierten. Der Tatverdächtige habe den Beamten dann mit "frischen Blutspuren am Körper" die Tür geöffnet, hieß es in der Erklärung. Er habe sich ohne Widerstand festnehmen lassen. Die Tochter befinde sich in Obhut des Jugendamtes und werde durch Seelsorger betreut. Erste Ermittlungen vor Ort ergaben nach Polizeiangaben, dass möglicherweise ein Streit zwischen den ehemaligen Lebensgefährten in der Nacht eskaliert ist. Der Beschuldigte habe zunächst nicht zu den Vorwürfen vernommen werden können.

Quelle: AFP

Leipzig: Ermittlung wegen versuchten Mordes nach Angriff auf Polizist

Nach einem Angriff auf einen Polizisten bei Ausschreitungen in Leipzig ermittelt das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Die konkreten Tatumstände und Verletzungen, die ein Beamter erlitten habe, hätten die Staatsanwaltschaft zur Hochstufung veranlasst, sagte LKA-Sprecher Sprecher Tom Bernhardt am Mittwoch. Zuerst war wegen versuchten Totschlags ermittelt worden. Genauere Angaben wollte Bernhardt nicht machen.

In der Silvesternacht wurde im Leipziger Stadtteil Connewitz ein 38 Jahre alter Polizist schwer von Pyrotechnik verletzt. Mehrere Menschen hätten Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper auf Einsatzkräfte geworfen, so die Polizei. Dem Polizisten sei der Helm vom Kopf gerissen worden, bevor er attackiert wurde, hieß es aus Polizeikreisen. 

Quelle: DPA

Ilsede: Silvesterrakete trifft Frau im Gesicht - Polizei ermittelt

Eine 39-Jährige ist in der Silvesternacht im niedersächsischen Ilsede bei Peine von einer Rakete im Gesicht getroffen worden. Die Frau erlitt eine Schnitt- und Risswunde an der Unterlippe und musste genäht werden, wie die Polizei an Neujahr mitteilte. Den Angaben zufolge wurde die Silvesterrakete aus einer Gruppe heraus parallel zur Straße gezündet. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Quelle: DPA

Bebra: Betrunkener zündet Rakete in Wohnung und verletzt sich schwer

Ein betrunkener Mann hat in seiner Wohnung im hessischen Bebra eine Silvesterrakete gezündet, dabei ein Feuer ausgelöst, und sich selbst schwer verletzt. Das Feuerwerk hatte einen Teppich in Brand gesteckt, wie die Polizei mitteilte. Die Flammen breiteten sich auf den Dachstuhl des Gebäudes aus, so dass die Bewohner ihre Wohnungen verlassen mussten. Der 52 Jahre alte Mann verletzte sich bei dem Feuer schwer und musste in ein Krankenhaus gebracht werden, die anderen Bewohner blieben unverletzt. Der Brand konnte von der Feuerwehr gelöscht werden, an dem Gebäude entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro.

Quelle: DPA

Ibbenbüren: Zwei Menschen bei Gasexplosion verletzt

Zwei Menschen sind in der Silvesternacht bei einer Gasexplosion in einem Haus in Ibbenbüren verletzt worden, einer von ihnen schwer. Die Explosion hatte eine solche Wucht, dass sich die Wände des Gebäudes nach außen gewölbt haben, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Die Einsatzkräfte waren mit einem großen Aufgebot vor Ort, die Löscharbeiten dauerten in der Nacht noch an. Die Ursache für die Explosion blieb vorerst unklar.

Quelle: DPA

Gütersloh: Elf Menschen erleiden Kohlenmonoxidvergiftung durch Grill

In einer Wohnung im nordrhein-westfälischen Gütersloh haben am Silvesterabend elf Menschen durch einen Grill eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten. Zwei Menschen wurden dabei so schwer verletzt, dass sie in eine Spezialklinik mit Druckkammer gebracht werden mussten, wie die Polizei mitteilte. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die 27-jährige Frau und der 31-jährige Mann sich in Lebensgefahr befänden, hieß es in der Mitteilung weiter.

Die neun weiteren Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Unter ihnen waren den Angaben zufolge auch zwei drei Jahre alte Kleinkinder. Auch Mitarbeiter des alarmierten Rettungsdienstes wurden verletzt.

Ersten Ermittlungen zufolge hatte die Gruppe zunächst außerhalb der Wohnung gegrillt, den Grill jedoch im Verlauf des Abends abgebaut und in die Wohnung gebracht. Mehrere Stunden später klagten die ersten Feiernden über starke Kopfschmerzen. Die Gruppe alarmierte die Rettungskräfte.

Quelle: DPA

Duisburg: 18 Autos krachen bei Nebel ineinander - A3 gesperrt

In dichtem Nebel hat es am frühen Neujahrsmorgen auf der A3 bei Duisburg eine Karambolage mit bis zu 18 Autos gegeben. Vier Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer, wie die Polizei mitteilte. Die Autobahn war beim Kreuz Kaiserberg zunächst in beiden Richtungen voll gesperrt. Am Morgen wurde die Fahrbahn Richtung Oberhausen wieder freigegeben. In Fahrtrichtung Köln sollte die Sperrung noch bis in den Vormittag andauern, hieß es.

Quelle: DPA


Nachrichten von Dienstag, 31. Dezember 2019

Eggesin: Silvesterrakete setzt Waldstück in Brand

In Eggesin im Landkreis Vorpommern-Greifswald musste die Feuerwehr am Montag einen von einem Feuerwerkskörper entfachten Waldbrand löschen. Wie die Brandretter berichten, hätten Augenzeugen beobachtet, wie eine von einem Unbekannten gezündete Silvesterrakete am Rand des Waldstücks explodierte und in der Folge eine Fläche von etwa 30 Quadratmeter in Brand setzte. Das Feuer konnte gelöscht werden, bevor es sich noch weiter ausbreitete. Nun sucht die Polizei nach dem Verursacher. 

Quelle: Feuerwehr

Rostock: 39-Jähriger gesteht Mord an Eltern

Ein Mann und eine Frau sind in Rostock in einer Wohnung erstochen aufgefunden worden - zuvor hatte der 39-jährige Sohn der beiden bei der Polizei die Tat gestanden. Der Deutsche sei am Silvestertag gegen neun Uhr bei der Polizei erschienen und habe erklärt, seine Eltern getötet zu haben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Beamte seien daraufhin zu der Wohnung im Stadtteil Dierkow geeilt und hätten einen Mann und eine Frau tot gefunden, die Messerstiche aufwiesen. Das Alter der beiden sei noch unklar, es sei aber sicher, dass es sich um die Eltern des 39-Jährigen handele. Der 39-Jährige sei in Gewahrsam. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

Quelle: DPA

Görlitz: Wolf bei Sprung durch Fenster verletzt

Der Wolf, der sich in einen Hinterhof in Görlitz verirrt hatte, ist tierärztlich behandelt worden. Das Tier habe sich, nachdem es entdeckt wurde, beim Sprung durch ein Kellerfenster verletzt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag auf Anfrage. Der Wolf sei am Montag beim Einfangen von einem Tierarzt betäubt worden. Danach sei das Tier behandelt und dann der Fachstelle Wolf beim Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie übergeben worden. Ob der Wolf noch dort ist, konnte die Polizei nicht sagen. 

"Die Sicherheit, dass es sich um einen Wolf handelt, liegt bei 100 Prozent", sagte ein Polizeisprecher. Ob das Tier auf Futtersuche war, ist offen. In dem Hinterhof in der Görlitzer Innenstadt, wo es gesichtet wurde, standen mehrere Mülltonnen. Der Fundort des Wolfes liege auch nur wenige Hundert Meter Luftlinie vom Ufer der Neiße entfernt, sagte der Sprecher. Für Menschen habe durch das Tier keine Gefahr bestanden.

Quelle: DPA

Frechen: Mann sticht Nebenbuhler nieder

In Frechen bei Köln hat ein 46-Jähriger am Montag mutmaßlich einen anderen Mann in einem Supermarkt niedergestochen. Wie die Polizei berichtet, soll es sich bei dem halb so alten Opfer um den neuen Freund der Ex-Partnerin des Verdächtigen handeln. Demnach stach der Ältere ihm an der Gemüsetheke mit einem spitzen Gegenstand in den Bauch. Der Verletzte wurde schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht und notoperiert. Der Angreifer stellte sich später der Polizei. Gegen in ermittelt eine Mordkommission. 

Quelle: Polizei

Erfurt: Fußgänger attackiert Polizist

In Erfurt ist ein Passant wegen eines drohenden Bußgelds von fünf Euro am Dienstag auf einen Polizisten losgegangen. Wie die Polizei berichtet, war der 57-Jährige denn Beamten zuvor aufgefallen, weil er bei Rot eine Fußgängerampel überquerte. Da der Mann offensichtlich alkoholisiert war, suchten die Polizisten das Gespräch, vor allem, um auf die Gefahren hinzuweisen. Der Mann hätte sich jedoch unkooperativ verhalten, sein Missfallen zum Ausdruck gebracht und sich er Feststellung seiner Personalien widersetzt. Als die Einsatzkräfte ihn nach einem Ausweis durchsuchen wollten, schlug er auf die Beamten ein, heißt es im Bericht.  Und weiter: "Zur Abwehr wurde er zu Boden gebracht und anschließend gefesselt".  Das zu erwartende Verwarngeld für das Überqueren einer roten Ampel als Fußgänger belaufe sich auf gerade mal fünf Euro, so die Polizei. Nun müsse sich der Mann wegen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten und sehe wohl einer höheren Strafe entgegen. 

Quelle: Polizei

Frankfurt: Kleinkind fällt aus viertem Stock auf Kastenwagen

Ein zweijähriges Kind ist an Heiligabend in Frankfurt am Main aus einem Fenster im vierten Stock eines Wohnhauses gestürzt und hat sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Wie die Polizei in der Mainmetropole am Donnerstag mitteilte, beobachteten Nachbarn, wie das Mädchen am Abend im Dachgeschoss auf die Fensterbank kletterte, das Fenster öffnete und in die Tiefe stürzte.    

Dabei fiel das Kleinkind den Angaben zufolge zunächst auf das Dach eines Kastenwagens und danach auf die Straße. Rettungskräfte brachten das Mädchen in ein Krankenhaus, wo es notoperiert wurde. Es schwebte auch danach noch in Lebensgefahr. In dem Kastenwagen soll jemand gesessen haben und nach dem Unglück davongefahren sein. Die Polizei sucht den Fahrer des Wagens nun als potenziellen Zeugen.

Quelle: AFP

Wetter in Deutschland: Dezember war zu mild

Der Dezember 2019 war nach vorläufigen Ergebnissen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) deutlich zu mild. Mit einem Temperaturdurchschnitt von 3,7 Grad Celsius lag der Monat um 2,9 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode, sagte ein Sprecher am Montag. Der Dezember 2019 liege unter den zehn wärmsten seit Beginn der Temperaturmessungen im Jahr 1881.

Teilweise war es unter Föhneinfluss ungewöhnlich warm an den Nordrändern einiger Mittelgebirge und vor allem der Alpen. Dabei meldete Piding nordöstlich von Bad Reichenhall am 20. Dezember mit 20,2 Grad die bundesweit höchste Temperatur des Monats. Am kältesten war es am 12. Dezember in Oberstdorf mit minus 13,1 Grad.

Doch der Dezember war nicht nur mild, auch die Sonne zeigte sich häufig und lange: Mit knapp 60 Stunden Sonnenschein kam der Dezember auf 150 Prozent seines Solls von 38 Stunden und landete damit unter den sonnigsten zehn seit dem Beginn von Messungen 1951. Am längsten zeigte sich die Sonne am mittleren Neckar mit teils mehr als 100 Stunden. In Schleswig-Holstein schien sie hingegen kaum 30 Stunden.

Mit rund 60 Litern Niederschlag pro Quadratmeter war der Dezember 2019 zudem zu trocken: Der durchschnittliche Soll-Wert hätte 70 Liter Niederschlag pro Quadratmeter betragen.

Quelle: DPA


Nachrichten von Montag, 30. Dezember 2019

Weil der Stadt: 13-Jähriger setzt mit Böller Nachbarsgarten in Brand

Ein Teenager hat in Weil der Stadt bei Stuttgart am Samstag mit einem Feuerwerkskörper den Garten seiner Nachbarn in Brand gesetzt. Wie die Polizei mitteilte, zündete er den Knaller im Garten seiner Eltern, anschließend flog der Feuerwerkskörper in die Hecke des angrenzenden Grundstücks, wo er fünf Thuja-Bäume in Brand setzte. Die Feuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften an. Anwohner konnten das Feuer jedoch bereits löschen,  bevor es auf das Gebäude übergreifen konnte. Verletzt wurde niemand. 

Quelle: Polizei

Weinheim: Bad wegen Haut- und Atemwegsreizungen bei Besuchern geräumt

Nach Klagen von Saunabesuchern und Badegästen über Haut- und Atemwegsreizungen haben Einsatzkräfte am Sonntagabend ein Freizeitbad mit rund 1400 Gästen im baden-württembergischen Weinheim geräumt. Nach Polizeiangaben vom Montag wurden zwei Frauen im Alter von 32 und 20 Jahren vorübergehend in eine Klinik gebracht, ein 13-jähriges Mädchen musste zunächst zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben. Die Ursache des Zwischenfalls war unklar.    

Wegen des Zwischenfalls waren Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste mit einem Großaufgebot im Einsatz. Insgesamt 66 Menschen wurden demnach von Rettungsmitarbeitern vor Ort untersucht. An der Badekleidung einer Besucherin, die als erste über Beschwerden geklagt hatte, stellten Ermittler eine geringe Konzentration einer Flüssigkeit fest, die unter anderem auch in Putz- und Desinfektionsmitteln zu finden ist.    

Wie der Stoff auf die Bekleidung gelangte und ob er der Grund für die Beschwerden der Betroffenen war, sollte im Zuge der weiteren Ermittlungen geklärt werden. Ebenso sollte geprüft werden, ob die Beschwerden der Badegäste auf eine gemeinsame Ursache zurückzuführen sind.

Quelle: AFP

Würzburg: Mann nach Tod von Baby unter Mordverdacht

Nach dem Tod eines Säuglings ist im bayerischen Landkreis Spessart ein 23-Jähriger wegen Mordverdachts verhaftet worden.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten, entdeckte die Mutter des Babys das Kind am 20 Dezember leblos im Kinderbett und rief einen Rettungswagen. Trotz Reanimationsversuchen verstarb der Säugling später aus zunächst ungeklärter Ursache noch am selben Tag im Krankenhaus. 

Die Erkenntnisse der Obduktion drei Tage später ließen die Ermittler jedoch auf einen gewaltsamen Tod schließen, fortan bestand der Verdacht eines vorsätzlichen Tötungsdelikts. In der Folge fiel der Verdacht auf den Lebensgefährten der Mutter. Er soll "Handlungen an dem Kind vorgenommen zu haben, die letztendlich todesursächlich waren", so der Wortlaut in der Mitteilung, und den Tod des Jungen zudem billigend in Kauf genommen haben. Ebenfalls werde geprüft, ob sich die Mutter durch ihr Verhalten strafbar gemacht hat. 

O-Ton Pressesprecher

Weitere Quellen: Polizeipräsidium Unterfranken und Staatsanwaltschaft Würzburg 

Oettingen: Unbekannter schlägt 24-Jährigen nieder 

In Oettingen im schwäbischen Landkreis Donau-Ries hat ein Unbekannter einen 24-Jährigen niedergeschlagen und offenbar versucht, dessen Tochter zu entführen. Wie die "Augsburger Allgemeine" am Montag mit Bezug auf die Polizei berichtete, ereignete sich der Vorfall bereits am 20. Dezember und wurde nun öffentlich. Demnach ging der junge Vater mit seiner vier Monate alten Tochter im Kinderwagen spazieren, als er einen Schlag von hinten ins Gesicht bekam. Als er sich umdrehte rannte ein Mann an ihm vorbei, griff den Kinderwagen und rannte mit dem Gefährt inklusive Baby davon. Der Vater rannte dem Angreifer hinterher, stellte ihn und schlug ihn in die Flucht. Der 24-Jährige musste sich wegen einer leichten Verletzung am Auge in ärztliche Behandlung begeben, sine Tochter blieb unverletzt. Die Polizei fahndet nach dem unbekannten Angreifer. 

Quelle: "Augsburger Allgemeine"

Ebersbach: 71-Jähriger verhindert Zugabfahrt: "Ohne mich fährst Du nicht"

Mit rabiaten Mitteln hat ein 71-Jähriger im sächsischen Ebersbach die Abfahrt eines Zuges verhindert, den er noch erwischen wollte. Der Mann überquerte am Freitagnachmittag zunächst die Gleise direkt vor dem zur Abfahrt bereitstehenden Zug, um dann per Notentriegelung die bereits geschlossenen Türen zu öffnen, wie die Polizeidirektion am Montag mitteilte. Dem Triebfahrzeugführer sagte der Senior demnach: "Ohne mich fährst Du nicht."    

Der Vorfall habe eine Zugverspätung von einer Dreiviertelstunde verursacht. Für das unbefugte Betreten der Gleisanlagen erteilten Bundespolizisten dem 71-Jährigen ein Verwarngeld von 25 Euro. Zudem steht ein Ermittlungsverfahren wegen der "Beeinträchtigung von Schutzvorrichtungen" im Raum, wie es weiter hieß.

Quelle: AFP

Kleve: Ehepaar bei Wohnhausbrand in Nordrhein-Westfalen getötet

Bei einem Wohnhausbrand im nordrhein-westfälischen Geldern sind am späten Sonntagabend zwei Menschen ums Leben gekommen. Rettungskräfte konnten einen 84-jährigen Hausbewohner zunächst reanimieren, wie die Polizei am Montag in Kleve mitteilte. Der Mann starb jedoch wenig später im Krankenhaus. Seine 73-jährige Ehefrau konnte am Brandort nur noch tot geborgen werden.    

Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar. Die Kripo nahm Ermittlungen auf.

Quelle: AFP

Leipzig: Mutmaßlich Brandanschlag auf Polizeigelände

Ein mutmaßlicher Brandanschlag auf ein Dienstgelände der Leipziger Polizei beschäftigt das sächsische Landeskriminalamt. Am späten Sonntagabend waren laut der Behörde im Stadtteil Leutzsch zwei Autos in Flammen aufgegangen, die mit der Aufschrift "Polizeibehörde" beklebt waren und vom Ordnungsamt genutzt wurden. Ein drittes Fahrzeug sowie ein Funkmast wurden durch den Brand ebenfalls beschädigt.

Wie ein Sprecher der LKA am Montagmorgen sagte, sei es inzwischen erwiesen, dass die unbekannten Täter ein Loch in einen Zaun geschnitten hatten und dadurch auf das Gelände gelangt waren. Dann steckten sie die zwei Autos in Brand. Die Flammen griffen auf ein weiteres Fahrzeug sowie einen Funkmast über. Dieser sei nach wie vor funktionstüchtig, so der Sprecher. Verletzt wurde durch das Feuer niemand, jedoch entstand ein Schaden, den das LKA im hohen fünfstelligen Bereich verortet.

Das Polizeiliche Extremismus- und Terrorismus-Abwehrzentrum (PTAZ) Sachsen, konkret die Soko LinX, hat die Ermittlungen übernommen. Ein politischer Hintergrund der Tat liege nahe, da "vergleichbare Tathandlungen auf eine politische Motivation aus dem linken Spektrum hinwiesen", teilte das LKA mit. Noch in der Nacht wurde mit einem Hubschrauber gefahndet. Das blieb jedoch ergebnislos.

Ein Bekennerschreiben ist der Behörde bisher nicht bekannt. Ebenso wenig gebe es Hinweise auf die mutmaßlichen Täter oder deren Anzahl, sagte der LKA-Sprecher.


Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 23. Dezember bis 29. Dezember lesen Sie hier.

rös / DPA / AFP