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News des Tages: 17-Jährige niedergestochen: Polizei nimmt Eltern fest

Polizei befreit neun Iraker aus verplombtem Kühllaster +++ Facebook-Skandal: Wohl auch deutsche Nutzer betroffen +++ Italiens neues Parlament kommt zur ersten Sitzung zusammen +++ Die Nachrichten des Tages im Ticker auf stern.

Symbolbild

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DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Geiselnahme im südfranzösischen Trèbes - Täter bekennt sich zum IS (Zu diesem Thema haben wir einen eigenen Ticker angelegt)
  • Polizei befreit neun Iraker aus verplombtem Kühllaster (13.31 Uhr)
  • Unbekannte stellen Grabkerzen vor Merkels Wahlkreisbüro (08.35 Uhr)
  • US-Senat verabschiedet Haushaltsgesetz (05.57 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im -Ticker: 

+++ 21.08 Uhr: Gericht ordnet Durchsuchung von Cambridge-Analytica-Büro an +++

Ein britisches Gericht hat die Durchsuchung der Londoner Zentrale der Beratungsfirma Cambridge Analytica angeordnet. Das berichtete die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Informationen aus dem Gerichtssaal.

Cambridge Analytica wurde bekannt als die Firma, deren Datenauswertung zum Sieg Donald Trumps bei der US-Präsidentenwahl 2016 beigetragen haben soll. Das Unternehmen steht unter dem Verdacht, Millionen von Wählern in den USA im Internet gezielt mit unerlaubter Wahlwerbung für Donald Trump beeinflusst zu haben. Geholfen haben sollen dabei unrechtmäßig gesammelte Facebook-Daten.

+++ 20.34 Uhr: Millionen Menschen wollen am Samstag das Licht abschalten +++

 Im Rahmen der alljährlichen Klimaschutzaktion "Earth Hour" wollen am Samstag rund um den Globus Millionen von Menschen für eine Stunde das Licht ausschalten. An der von Umweltschutzverbänden beworbenen Aktion beteiligen sich mehr als 7000 Städte in zahlreichen Ländern und lassen jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit wichtige Bauwerke im Dunkeln versinken.

+++ 20.28 Uhr: Terrorverdächtiger Tunesier bleibt in Abschiebehaft +++

Das Amtsgericht Frankfurt hat die Abschiebehaft des terrorverdächtigen Tunesiers Haikel S. verlängert. Die Abschiebehaft war zuletzt im Januar verlängert worden, am Freitag lief sie formal aus. Nun wurde sie noch einmal bis 28. Juni verlängert, wie das Gericht am Freitagabend bekanntgab. Haikel S. war im Februar 2017 bei einer Anti-Terror-Razzia festgenommen worden. Die Ermittlungsbehörden werfen ihm vor, für den IS in Deutschland einen Anschlag vorbereitet zu haben.

+++ 19.10 Uhr: Kiewer Gericht nimmt Sawtschenko zwei Monate in Untersuchungshaft +++

Gegen die ukrainische Abgeordnete Nadeschda Sawtschenko sind wegen angeblicher Umsturzpläne zwei Monate Untersuchungshaft verhängt worden. "Bis zum Treffen in Freiheit!", verabschiedete sich die Ex-Soldatin örtlichen Medien zufolge am Freitag von Unterstützern im Gerichtssaal in Kiew. Das Gericht schloss eine Freilassung auf Kaution aus. Die Verteidigung kann Rechtsmittel einlegen.

+++ 18.41 Uhr: Fünf katalanische Unabhängigkeitsbefürworter festgenommen +++

Die spanische Justiz hat fünf weitere katalanische Unabhängigkeitsbefürworter festgenommen. Darunter sei auch der Kandidat für das Amt des Regionalpräsidenten, Jordi Turull, teilte der Oberste Gerichtshof in Madrid mit. Turull wollte sich am Samstag erneut im Parlament in Barcelona zur Wahl stellen.

+++ 18.34 Uhr: Trump unterzeichnet Haushaltsgesetz +++

Trotz seiner Androhung eines Vetos hat US-Präsident Donald Trump das vom Kongress verabschiedete Haushaltsgesetz doch unterzeichnet. Das sagte Trump in Washington. Damit wird ein drohender Regierungsstillstand ("Shutdown") abgewendet.

+++ 17.22 Uhr: 17-jährige Libyerin niedergestochen - Vater und Mutter festgenommen +++

Im Fall einer in Laupheim in Baden-Württemberg niedergestochenen und lebensgefährlich verletzten 17-Jährigen aus Libyen sind beide Eltern festgenommen worden. Sie stünden in dringendem Verdacht der Mittäterschaft, bestätigte die Staatsanwaltschaft Stuttgart. "Wir gehen mittlerweile nicht mehr nur von unterlassener Hilfeleistung aus, sondern davon, dass die Eltern an der Tat beteiligt waren", hatte Sprecher Jan Holzner der "Schwäbischen Zeitung" gesagt.

Die 17-Jährige war am Abend des 27. Februar in ihrem Zimmer in der elterlichen Wohnung durch Stiche in den Oberkörper schwer verletzt worden. Gegen den Bruder der Libyerin und ihren syrischen Ehemann nach islamischem Recht wird wegen versuchten Mordes ermittelt. Die 17-Jährige soll versucht haben, sich wegen eines anderen Mannes von ihrem 17 Jahre älteren Mann zu trennen. Wie die "Schwäbische Zeitung" berichtet, hat das Amtsgericht Biberach den Eltern jüngst das Sorgerecht entzogen.

+++ 16.51 Uhr: EU bietet London nur Freihandelsabkommen +++

Die Europäische Union bietet Großbritannien nach dem Brexit offiziell nur ein herkömmliches Freihandelsabkommen an - weit weniger, als von London gewünscht. Diese Position billigten die 27 bleibenden EU-Länder bei ihrem Gipfel in Brüssel. Mehr sei nicht möglich, weil Großbritannien aus dem gemeinsamen Binnenmarkt und der Zollunion austreten wolle, heißt es in den Leitlinien für die nächste Brexit-Verhandlungsetappe.

+++ 16.45 Uhr: Abriss von versunkener Ostsee-Autobahn soll nach Ostern beginnen +++

Die Reparatur der im Moor versunkenen Ostsee-Autobahn bei Tribsees in Mecklenburg-Vorpommern rückt näher: Für den Abriss des zerstörten A20-Teilstücks und den anschließenden Bau einer Behelfsbrücke wurden die Bauaufträge vergeben. Nach Ostern werde zunächst die Baustelle eingerichtet und anschließend der Asphalt vom noch intakten Damm vor und nach der Abbruchstelle abgetragen, teilte das Schweriner Verkehrsministerium mit. Danach sollen die abgesackten Asphaltstücke geborgen werden. Neben diesem Auftrag über 1,4 Millionen Euro sei auch der Auftrag für die Behelfsbrücke erteilt worden, die ab Sommer-Ende die A20 wieder provisorisch befahrbar machen soll. Den Angaben zufolge beträgt das Auftragsvolumen dafür 12,2 Millionen Euro. Seit September 2017 versinkt die Fahrbahn auf knapp 100 Metern Länge im moorigen Untergrund. 

+++ 16.01 Uhr: Merkel erwartet weitere Strafmaßnahmen gegen Russland wegen Giftanschlags +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat weitere Strafmaßnahmen gegen Russland wegen des Giftanschlags von Salisbury in Aussicht gestellt. Zum Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel zeigte sich Merkel überzeugt, dass über die Rückberufung des EU-Botschafters in Moskau hinaus noch weitere Schritte erforderlich seien. "Wir waren uns - Deutschland und Frankreich jedenfalls - einig, dass solche Reaktionen zusätzlich zum Rückrufen des Botschafters noch notwendig sind", sagte Merkel bei einer Pressekonferenz mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Die einzelnen EU-Staaten wollten sich zunächst bei ihren "Reaktionen" gegenüber Moskau koordinieren, sagte die Kanzlerin. Sie rechtfertigte die Entscheidung des Gipfels, diplomatische Maßnahmen gegen Russland einzuleiten, noch bevor internationale Chemiewaffenexperten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) die Ergebnisse ihrer Untersuchung zum Giftanschlag auf den russischen Ex-Spion Sergej Skripal vorgelegt haben.

+++ 15.46 Uhr: Frau sperrt sich aus und bringt sich durch Sprung in Lebensgefahr +++

Eine fatale Fehleinschätzung des Höhenunterschieds zwischen ihrer Dachgeschosswohnung und einem Garagendach hätte eine 24-Jährige fast ums Leben gebracht. Wie die Polizei im baden-württembergischen Aalen mitteilte, entschloss sich die Frau aus Schwäbisch Gmünd zu einem Sprung aus einem Fenster, weil sie versehentlich in ihrer Wohnung eingeschlossen war.
Allerdings lagen zwischen Wohnung und Garagendach etwa fünf Meter, so dass die Frau sich beim Aufprall schwere Verletzungen zuzog.

+++ 14.19 Uhr: Trump droht mit Veto gegen US-Haushaltsgesetz +++

US-Präsident Donald Trump hat damit gedroht, sein Veto gegen das vom Kongress verabschiedete neue Haushaltsgesetz einzulegen. Er erwäge ein Veto, da das Gesetz keine Lösung für das Schicksal von mehr als 800.000 jungen Einwanderern ohne permanenten Aufenthaltsstatus vorsehe und nicht genügend Geldmittel für die Grenzmauer zu Mexiko eingeplant seien, schrieb Trump am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Seine Drohung kommt überraschend - noch am Vortag hatte das Weiße Haus angekündigt, der Präsident werde das Gesetz unterzeichnen.

+++ 13.38 Uhr: Spahn bringt Neuregelung der Pflegeausbildung auf den Weg +++

Eine Woche nach seinem Amtsantritt hat der neue Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) konkrete Schritte zur Neuregelung der Pflegeausbildung eingeleitet. Er brachte die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die künftige einheitliche Ausbildung auf den Weg. Die große Koalition der vergangenen Legislaturperiode hatte ein Gesetz beschlossen, mit dem die bisher getrennte Ausbildung in der Kranken- und Altenpflege zusammengelegt werden soll. Damit soll der Beruf attraktiver werden.  

+++ 13.31 Uhr: Polizei befreit neun Iraker aus verplombtem Kühllaster +++

Bundespolizisten haben an der deutsch-niederländischen Grenze bei Bad Bentheim neun Flüchtlinge aus einem verplombten Kühllaster befreit. Mit Klopfgeräuschen hatten die Iraker, darunter zwei Frauen und zwei Kinder im Alter von zehn und zwölf Jahren, bei einem Rastplatzstopp auf sich aufmerksam gemacht, wie die Bundespolizei mitteilte. Der Fahrer alarmierte daraufhin die . Mit Hilfe eines Schleusers waren die Flüchtlinge offenbar am Mittwoch in Frankreich auf die Ladefläche des Lkw gelangt. Das vereinbarte Reiseziel war Großbritannien, tatsächlich fuhr der Sattelzug Richtung Ukraine. Wegen Hunger, Durst, Kälte und der zunehmend schlechter werdenden Luft in dem Auflieger schlugen die Flüchtlinge Alarm.

+++ 13.14 Uhr: Brüder bei Explosion in Garage lebensgefährlich verletzt +++

Bei einer Explosion in einer Garage sind zwei Brüder im niederrheinischen Goch lebensgefährlich verletzt worden. Die 27 und 34 Jahre alten wurden laut Polizei in Spezialkliniken gebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten sie in der geschlossenen Garage bis in die frühen Morgenstunden an ihren Motorrollern gearbeitet, als es zu der Explosion kam. Anschließend habe es in der Garage auch gebrannt, sagte ein Polizeisprecher. Aufgeschreckte Nachbarn hätten die Männer aus der Garage gezogen. Die Brüder rangen auch Stunden nach dem Unglück noch um ihr Leben.

+++ 13.13 Uhr: Vom Facebook-Skandal dürften auch deutsche Nutzer betroffen sein +++

Vom Datenskandal bei Facebook dürften nach Einschätzung von Experten auch deutsche Nutzer betroffen sein. Auf einer Sitzung des Bundestags-Digitalausschusses zu der Affäre sagte der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar nach Angaben des Bundestagspressedienstes, bei 50 Millionen betroffenen Profilen sei es sehr wahrscheinlich, dass auch Bundesbürger ausgespäht wurden. Eine Facebook-Managerin sagte den Angaben zufolge bei der Anhörung allerdings, ihr sei bislang nicht bekannt, dass auch die Daten von Plattform-Nutzern in Deutschland weitergeleitet wurden. 

+++ 13.07 Uhr: Parlament in Italien startet +++

Italiens neugewähltes Parlament hat seine Arbeit aufgenommen. Im Senat in Rom eröffnete der ehemalige Staatspräsident Giorgio Napolitano die 18. Legislaturperiode. "Die Wahl am 4. März hat die Gewissheiten und Erwartungen der politischen Kräfte fortgerissen", sagte der 92-Jährige. Die Wähler hätten Traditionen und Visionen in Frage gestellt und mit der Vergangenheit gebrochen. Die Mehrheit der Wähler hatte sich für europakritische und Anti-Establishment-Kräfte ausgesprochen. Doch weder ein Bündnis noch eine Partei erreichte die Mehrheit im Parlament.

+++ 12.48 Uhr: 13 katalanische Unabhängigkeitsbefürworter wegen "Rebellion" angeklagt +++

In Spanien wird 13 katalanischen Unabhängigkeitsbefürwortern der Prozess wegen "Rebellion" gemacht. Der nach Belgien geflohene Ex-Regionalpräsident Carles Puigdemont habe trotz eines Verbots und der "großen Gefahr gewaltsamer Zwischenfälle" ein Referendum über die Abspaltung von Spanien organisiert, erklärte der Oberste Gerichtshof in Madrid. Mit ihrer Entscheidung bestätigte die oberste Instanz, dass die Unabhängigkeitsbefürworter vor Gericht gestellt werden. Auch Puigdemonts Nachfolgekandidat Jordi Turull muss sich demnach wegen des Vorwurfs der Rebellion, der mit bis zu 30 Jahren Haft bestraft werden kann, vor Gericht verantworten.

+++ 12.44 Uhr: Polizei holt betrunkenen Speisewagen-Kellner aus ICE +++

Einen volltrunkenen Bordbistro-Mitarbeiter haben Bundespolizisten in Braunschweig aus einem ICE der Deutschen Bahn geholt. Statt die Gäste im Bistrowagen ordentlich zu bedienen, hatte sich der 33-Jährige auf der Fahrt von Basel Richtung Berlin tüchtig selbst eingeschenkt, wie die Polizei mitteilte. Als Reisende sich beschwerten, stellte er die Bedienung ganz ein und der Zugchef forderte ihn auf, in Braunschweig den Zug zu verlassen. Der Trunkenbold weigerte sich jedoch und wurde aggressiv. Als die daraufhin alarmierten Beamten eintrafen, verließ der Mitarbeiter freiwillig den Zug. Einen Alkoholtest verweigerte er. Das Bordbistro blieb bis Berlin geschlossen.

+++ 11.00 Uhr: EU-Gipfel fordert dauerhafte Ausnahme von US-Strafzöllen +++

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben von US-Präsident Donald Trump eine "permanente Ausnahme" bei den Strafzöllen auf Stahl und Aluminium gefordert. Sie nahmen bei ihrem Gipfel in Brüssel "zur Kenntnis", dass europäische Produkte vorläufig ausgenommen sind, heißt es in einer Erklärung. Der Gipfel droht dabei weiter mit "verhältnismäßigen" Gegenmaßnahmen der EU, sollten die Ausnahmen für die EU nicht weiter verlängert werden.

+++ 10.56 Uhr: Bundesanwaltschaft ermittelt gegen deutschen mutmaßlichen Taliban-Berater +++

Im Fall des in Afghanistan festgenommenen deutschen mutmaßlichen Militärberaters der Taliban hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Dies sagte eine Sprecherin der Behörde der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit einen Bericht des Südwestrundfunks (SWR). Ermittelt wird demnach wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrorvereinigung. Weitere Angaben machte die Sprecherin nicht.

Die afghanischen Behörden hatten Anfang März mitgeteilt, den Deutschen festgenommen zu haben, der als Militärberater für die radikalislamischen Taliban gearbeitet haben soll. Er wurde demnach bei einem Einsatz afghanischer Spezialeinheiten in der südlichen Unruheprovinz Helmand gefasst

+++ 09.57 Uhr: Weißer Ring will nach Belästigungsvorwürfen Anwaltskosten für Opfer zahlen +++

Im Fall der mutmaßlichen sexuellen Belästigung durch einen ehrenamtlichen Mitarbeiter in Lübeck will der Weiße Ring den betroffenen Frauen einen Anwalt bezahlen. Das sagte die Bundeschefin der Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer, Roswitha Müller-Piepenkötter, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Der Weiße Ring wolle "umfassend helfen", eben auch in möglichen Schadenersatzprozessen.

Einem 73-jährigen ehrenamtlichen Berater in der Stadt in Schleswig-Holstein wird vorgeworfen, mehrere Frauen sexuell belästigt zu haben. Es liegen laut Medienberichten mehrere entsprechende Anzeigen vor. Der Mann wehrt sich demnach juristisch gegen die nach seinen Angaben haltlosen Vorwürfe.

"Es war ein Vertreter des Weißen Rings in Lübeck, der hilfesuchende Frauen in Beratungsgesprächen sexuell belästigt haben soll - deshalb wollen wir umfassend helfen", sagte Müller-Piepenkötter. Einen vergleichbaren Fall habe es seit der Gründung der Organisation im Jahr 1976 noch nicht gegeben.

+++ 09.56 Uhr: Bei Schießerei in US-Schule verletzte 16-Jährige hirntot +++

Eine bei einer Schießerei an einer US-High School schwer verletzte 16-Jährige ist nach den Worten ihrer Familie hirntot. Die Geräte, die Jaelynn Willey bislang am Leben erhielten, sollten abgeschaltet werden, sagten Willeys Eltern. Ein Ex-Freund hatte der 16-Jährigen am Dienstag an ihrer Schule im Bundesstaat Maryland in den Kopf geschossen und einen weiteren Schüler angeschossen. Der Angreifer wurde schließlich von einem Polizisten erschossen.

+++ 09.56 Uhr: Gericht: Kein Unfallversicherungsschutz auf dem Weg vom Arzt zum Betrieb +++

Erleidet ein Arbeitnehmer nach einem einstündigen Arztbesuch während der Arbeitszeit auf dem Rückweg zum Betrieb einen Verkehrsunfall, liegt kein Arbeitsunfall vor. Dies entschied das Sozialgericht Dortmund, wie das Gericht mitteilte. Im vorliegenden Fall war der Kläger bei einem Verkehrsunfall auf dem Rückweg zu seiner Arbeitsstätte nach dem Besuch eines Orthopäden verletzt worden. (Az.: S 36 U 131/17)

Die zuständige Berufsgenossenschaft lehnte die Anerkennung des Unfalls als entschädigungspflichtigen Arbeitsunfall ab, weil der Weg zum Arzt und zurück eine "unversicherte private Tätigkeit" darstelle. Die Klage des Arbeitnehmers gegen diese Entscheidung wies das Dortmunder Sozialgericht nun als unbegründet ab: Der Kläger sei nicht auf einem mit seiner versicherten Tätigkeit in Zusammenhang stehenden Betriebsweg verunglückt.

+++ 09.39 Uhr: Diebe stehlen hunderte Eier aus niedersächsischem Hofladen +++

Kurz vor Ostern haben unbekannte Diebe hunderte Eier aus einem Hofladen im niedersächsischen Schapen gestohlen. Wie die Polizei in Lingen mitteilte, hatten die insgesamt 540 Eier einen Gesamtwert von etwa 92 Euro. Die Beamten suchen mögliche Zeugen.

Die Tat ereignete sich in der Zeit von Dienstagabend bis Mittwochmorgen, eine genauere Uhrzeit ist nicht bekannt. Die gestohlenen Eier tragen den Erzeugercode 1-DE0350521 und können gegebenenfalls darüber identifiziert werden.

+++09.38 Uhr: Seehofer: Spaltung ist "ideologischer Teilchenbeschleuniger" +++

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat eine Politik zur Überwindung der gesellschaftlichen Spaltung angekündigt. Er wolle noch vor der Sommerpause Kabinettsbeschlüsse zu den wichtigsten Vorhaben herbeiführen, kündigte der CSU-Politiker im Bundestag an. Thematisch nannte er flächendeckende Sicherheit, gesteuerte und begrenzte Migration sowie einen integrativen sozialen Frieden. Spaltung und Polarisierung seien "ideologische Teilchenbeschleuniger". Deshalb sei es sein Ziel, "gesellschaftlicher Polarisierung entgegenzuwirken, Gruppen zusammenzuführen" und "Politik für die Menschen in unserem Land" zu machen. Allerdings gelte für ihn "dort, wo Grenzen überschritten, Regeln missachtet oder Gesetze gebrochen werden null Toleranz".

Seehofer hatte kurz nach seinem Amtsantritt mit der Aussage, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, aber die in Deutschland lebende Muslime schon, eine Debatte losgetreten. Kritiker werfen ihm vor, damit die Gesellschaft zu spalten.

+++ 09.24 Uhr: Baubranche erhält mehr Aufträge +++

Deutschlands Bauunternehmen haben auch zu Jahresfang mehr Aufträge erhalten. Die Bestellungen stiegen im Januar im Vergleich zum Vorjahr um preisbereinigt 4,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Gegenüber Dezember verringerte sich der Auftragseingang dagegen deutlich um 12,8 Prozent. Die Wiesbadener Behörde wies allerdings darauf hin, dass das Plus zum Jahresende 2017 besonders kräftig ausgefallen sei. Im Dreimonatsvergleich stieg das Volumen von November 2017 bis Januar 2018 gegenüber August bis Oktober 2017 um 13,6 Prozent.

+++ 09.17 Uhr: Altenpfleger soll einen Patienten mit Überdosis getötet haben +++

Ein Altenpfleger soll einen Patienten in Hessen mit einer Überdosis Medikamente getötet haben. Der 44-Jährige habe die Tat gestanden und sitze in Untersuchungshaft, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Darmstadt mit. Gegen ihn werde wegen des Verdachts des Totschlags ermittelt. Die Behörden prüfen, ob der Pfleger für weitere Todesfälle verantwortlich sein könnte.

Der 63 Jahre alte und schwer kranke Rentner war nach Angaben der Behörden vor einer Woche in einem Pflegeheim im Landkreis Darmstadt-Dieburg gestorben. Aufgrund eines Hinweises habe die Polizei zur Todesursache ermittelt. Eine Obduktion ergab Hinweise darauf, dass der Mann eine Überdosis Medikamente bekommen hatte. Bei seiner Festnahme am Mittwoch habe der Pfleger die Tat gestanden.

+++ 08.41 Uhr: Venezuela streicht drei Nullen seiner Währung +++

Venezuela streicht angesichts einer galoppierenden Inflation drei Nullen seiner Währung. Präsident Nicolás Maduro kündigte neue Zahlungsmittel des Bolívar an. Die neuen Scheine sollen am 4. Juni in Umlauf kommen. An der hohen Inflation kann eine solche Operation indes nichts ändern, sofern sie nicht mit einer echten Währungsreform verbunden ist. Nach Angaben des von der Opposition geführten Parlaments gab es 2017 in Venezuela eine Preissteigerung von 2618 Prozent.

Die jetzt noch gültigen Scheine gehen bis zu einem Höchstwert von 100.000 Bolívares. Diese Scheine sollen von einem Nominalwert von 100 Bolívares ersetzt werden. Es werden außerdem Scheine von 500 neuen Bolívares eingeführt, die nach dem offiziellen Wechselkurs 11,30 US-Dollar entsprechen. Auf dem Schwarzmarkt könnte man hierfür aktuell nur 2,10 US-Dollar erhalten.

+++ 08.36 Uhr: Karliczek will Grundgesetzänderung für Digitalpakt Schule noch vor der Sommerpause +++

Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) will die für den Digitalpakt Schule notwendige Grundgesetzänderung noch vor der Sommerpause auf den Weg bringen. "Das ist das drängendste Thema", sagte Karliczek der "Rheinischen Post". "Wir sollten es noch vor der Sommerpause angehen." Es gebe schon eine "erste Verständigung" mit den Ländern, wie der Digitalpakt Schule organisiert werden könne.

+++ 08.35 Uhr: Unbekannte stellen Grabkerzen vor Wahlkreisbüro von Bundeskanzlerin Merkel +++

Unbekannte haben vor dem Wahlkreisbüro von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Stralsund 14 Grabkerzen aufgestellt. Außerdem sei mit gelber Kreide die Frage "Der Islam gehört zu Deutschland?" auf den Gehweg geschrieben worden, teilte das Polizeipräsidium Neubrandenburg mit. Dazu seien auch noch Rosen und Bilder vor dem Büro aufgestellt worden.

Die Kriminalpolizei sicherte die Gegenstände und nahm die Ermittlungen auf. Den Polizeiangaben zufolge hatten Zeugen auf die Szenerie aufmerksam gemacht.

+++ 07.34 Uhr: Explosion in indischer Feuerwerksfabrik - Mindestens fünf Tote  +++

Eine Explosion in einer illegalen Feuerwerksfabrik in Indien hat mindestens fünf Menschen getötet - unter ihnen drei Kinder im Alter von weniger als zwei Jahren. Weitere 16 Menschen wurden verletzt, als die Fabrik in einem Privathaus im nordöstlichen Bundesstaat Bihar in der Nacht in die Luft ging, wie die örtliche Polizei mitteilte. Fünf weitere Häuser wurden demnach schwer beschädigt. Die Feuerwehr brauchte zwei Stunden, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Die Explosionsursache stand zunächst nicht fest.

Illegale Feuerwerksfabriken sind in Indien keine Seltenheit, und es kommt immer wieder zu Unfällen. Bei einem ähnlichen Vorfall starben im vergangenen Juni im zentralindischen Madhya Pradesh 25 Menschen.

+++ 07.16 Uhr: Polizeischüsse auf Schwarzen lösen Proteste in USA aus +++

Hunderte Demonstranten haben gegen die tödlichen Polizeischüsse auf einen unbewaffneten Afroamerikaner im US-Bundesstaat Kalifornien protestiert. Dies berichteten US-Medien. Sie versammelten sich zunächst im Rathaus in der Stadt Sacramento. Danach blockierten sie eine Schnellstraße und den Eingang zu einem Stadion, wo ein NBA-Basketballspiel stattfand. Polizisten hatten am Sonntag 20 Schüsse auf den 22-Jährigen abgegeben. Sie hielten ihn angeblich für bewaffnet. Neben seiner Leiche wurde jedoch nur ein weißes iPhone gefunden.

+++ 05.57 Uhr: US-Senat verabschiedet Haushaltsgesetz +++

Nach dem Repräsentantenhaus hat auch der   in Washington das Haushaltsgesetz verabschiedet und damit eine erneute Haushaltssperre in den USA vermieden. In der Nacht stimmten 65 Senatoren für den Etatentwurf und 32 dagegen. Das Gesetz kann nun von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet werden.

+++ 05.19 Uhr: Trump nimmt EU-Länder offiziell von erhöhten Zöllen auf Stahl und Aluminium aus +++

US-Präsident Donald Trump hat die Länder der Europäischen Union offiziell von den seit Freitag geltenden Strafzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte ausgenommen. Die Befreiung auch für die Länder Argentinien, Brasilien,  , Südkorea sowie für die US-Nachbarn Mexiko und Kanada sei zunächst bis 1. Mai befristet, teilte das Weiße Haus mit. Die Mitteilung wurde acht Minuten vor Inkrafttreten der Zölle versandt. 

Zuvor hatte bereits der Handelsbeauftragte Trumps, Robert Lighthizer, vor einem Ausschuss des US-Senats erklärt, dass die Zölle für die  -Länder und einige weitere Nationen zunächst nicht gelten sollen. Wie das Weiße Haus weiter mitteilte, solle nun weiter verhandelt werden. Es müssten langfristige Alternativen entwickelt werden, die der nationalen Sicherheit der USA gerecht würden. Trump werde am 1. Mai weitere Entscheidungen treffen. Die USA würden mit der EU in Namen aller ihrer Mitgliedsländer verhandeln.

+++ 04.32 Uhr: Mehr als 150 Wale an Australiens Westküste gestrandet +++

An Australiens Westküste sind mehr als 150   gestrandet. Die Tiere - die meisten davon sogenannte Kurzflossen-Grindwale - wurden in einer Bucht namens Hamelin Bay an Land getrieben, etwa 300 Kilometer südlich der Großstadt Perth, wie die Fischereibehörden mitteilten. Mehr als die Hälfte von ihnen war bereits tot. Aus Sorge, dass die Kadaver Haie anlocken, erklärten die Behörden den Strand zum Sperrgebiet. Zudem wurde entlang der dortigen Küste Hai-Alarm ausgelöst.

Warum die Wale strandeten, war zunächst nicht bekannt. Helfer versuchten, die noch lebenden Tiere wieder ins Wasser zurück zu bugsieren und zu retten. Die Wale waren von Fischern entdeckt worden, die gerade aufs Meer hinausfahren wollten. Kurzflossen-Grindwale (auch Indische Grindwale genannt) werden in der Regel etwa fünf bis sieben Meter lang. Sie wiegen bis zu drei Tonnen. Im Unterschied zum Gewöhnlichen Grindwal, der kältere Regionen bevorzugt, sind sie in verhältnismäßig warmen Gewässern zu finden.

+++ 04.08 Uhr: 13 Tote bei Hochhaus-Brand in Ho-Chi-Minh-Stadt +++

Bei einem Großbrand in einem Hochhaus sind in der vietnamesischen Millionenmetropole Ho-Chi-Minh-Stadt mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 14 Bewohner mussten mit teils lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Das Feuer brach kurz nach Mitternacht aus zunächst ungeklärter Ursache in der Tiefgarage des 20-stöckigen Gebäudes aus, wie staatliche Medien berichteten. In dem Wohnkomplex namens Carina Plaza leben mehr als 700 Familien.

Das Internet-Nachrichtenportal Vnexpress meldete unter Berufung auf die Polizei, dass es in der Tiefgarage eine Explosion gegeben habe. Mehrere Menschen sprangen in ihrer Verzweiflung aus dem Hochhaus. Die Feuerwehr gelang es erst nach mehreren Stunden, den Brand unter Kontrolle zu bringen.

+++ 04.04 Uhr: Nach Urteil zu Hussein K.: Innenminister fordert EU-Strafregister +++

Nach dem Urteil im Mordprozess um den Flüchtling Hussein K. fordert Baden-Württembergs Innenminister ein zentrales EU-Strafregister. "Man kann es niemandem vermitteln, dass ein angeblich minderjähriger Flüchtling, der eine solche Straftat begangen hat und dann seinen Meldeauflagen nicht nachkommt, nicht zur internationalen Fahndung ausgeschrieben wird", sagte Thomas Strobl (CDU) der "Augsburger Allgemeinen". "Wäre das geschehen, wäre der mutmaßliche Täter aufgefallen." Für den Sexualmord an der Studentin war Hussein K. am Donnerstag vom Landgericht Freiburg zur Höchststrafe verurteilt worden.

+++ 04.02 Uhr: Hamilton klar Schnellster beim Formel-1-Trainingsauftakt +++

Lewis Hamilton hat zum Auftakt der neuen Formel-1-Saison die erste Trainingsbestzeit aufgestellt. Der 32 Jahre alte Titelverteidiger aus Großbritannien verwies im Mercedes in 1:24,026 Minuten seinen finnischen Teamkollegen Valtteri Bottas (28) mit mehr als einer halben Sekunde Rückstand auf den zweiten Platz.

Hamiltons deutscher WM-Herausforderer Sebastian Vettel kam in den ersten anderthalb Trainingsstunden auf dem Kurs im Albert Park von Melbourne nicht über den fünften Platz hinaus. Der 30 Jahre alte Ferrari-Pilot wies einen Rückstand von 0,969 Sekunden auf Hamilton auf.

+++ 02.57 Uhr: Vergleich vor Gericht: Einigung nach Tod von "Star Trek"-Star Yelchin +++

Knapp zwei Jahre nach dem tragischen Tod des "Star Trek"-Schauspielers Anton Yelchin haben sich dessen Eltern mit dem Autohersteller Fiat Chrysler geeinigt. Wie US-Medien übereinstimmend berichteten, wurden Einzelheiten über den Vergleich vor einem Gericht in Los Angeles aber nicht bekannt. Yelchins Sprecherin Jennifer Allen teilte der US-Zeitschrift "People" mit, dass die Mittel aus dem Vergleich an die Anton-Yelchin-Stiftung gehen sollten, die junge Künstler unterstützt. Zudem soll eine Dokumentation über das Leben des Schauspielers gedreht werden.

Fiat Chrysler bestätigte die Einigung. Die Höhe des Vergleichs werde nicht genannt, hieß es in einer Mitteilung des Autobauers.

Der 27-jährige Yelchin war im Juni 2016 bei einem tragischen Unfall von seinem eigenen Auto erdrückt worden. Der in der Hauseinfahrt geparkte Wagen war losgerollt und hatte den Schauspieler gegen einen Zaun gedrückt. Es stellte sich heraus, dass das Fahrzeug zu 1,1 Millionen Wagen von Fiat Chrysler zählte, die kurz zuvor wegen Sicherheitsrisiken zurückgerufen worden waren. Yelchins Eltern gingen mit einer Klage wegen widerrechtlicher Tötung gegen das Unternehmen vor.

+++ 01.53 Uhr: Polen beziffert Reparationsforderungen an Deutschland auf 440 Milliarden Euro +++

Den polnischen Opfern Hitler-Deutschlands stehen nach Angaben aus Warschau individuelle Entschädigungen in Höhe von insgesamt 440 Milliarden Euro (543 Milliarden Dollar) zu. Diese Zahl nannte der Vorsitzende des vom Parlament eingesetzten Ausschusses für die Reparationsforderungen, Arkadiusz Mularczyk,. Er verwies vor den Abgeordneten auf eine Studie aus dem Jahr 1990 wonach es in Polen "13,32 Millionen direkte Opfer von Nazi-Deutschland" gab.

Die Bundesregierung lehnt die Forderungen ab und verweist darauf, dass Polen 1953 "verbindlich und mit Wirkung für ganz Deutschland" auf weitere Reparationszahlungen verzichtet und dies in späteren Jahren mehrfach bestätigt habe. Die polnische Seite stellt die Gültigkeit der Erklärung von 1953 in Frage und argumentiert, die damalige Führung in Warschau habe auf sowjetischen Druck hin gehandelt.

+++ 01.39 Uhr: EU ruft Botschafter in Moskau für Konsultationen zurück +++

Wegen des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien ruft die EU ihren Botschafter aus Moskau für Konsultationen zurück nach Brüssel. Das bestätigte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte nach Beratungen des EU-Gipfels. Die Staats- und Regierungschefs verschärften auch mit einer Gipfelerklärung den Ton gegenüber Russland. Man stimme mit der britischen Regierung darin überein, dass Russland mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verantwortung für den Anschlag in Salisbury trage und dass es keine plausible alternative Erklärung gebe, heißt es.

+++ 00.14 Uhr: "Bild": 210 Verfahren wegen sexueller Übergriffe in Ministerien +++

Auch in Ministerien und Behörden des Bundes beklagen Mitarbeiter sexuelle Belästigung. Seit dem Jahr 2010 gab es dort 210 Disziplinarverfahren gegen Beamte wegen "sittlicher Verfehlungen". Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Frage der Grünen hervor, die der "Bild"-Zeitung vorliegt. Bei den sittlichen Verfehlungen handele es sich um sexuelle Belästigung und Übergriffe in und außerhalb des Dienstes. Die MeToo-Debatte sei damit auch in der Regierung angekommen, sagte Ulle Schauws, frauenpolitische Sprecherin der Grünen der Zeitung.

pg/wue / AFP / DPA
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?