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News des Tages: Ägyptens Ex-Präsident Mohammed Mursi gestorben

Geiselnahme in JVA Lübeck – Großeinsatz der Polizei +++ Falscher George Clooney nach jahrelanger Fahndung geschnappt +++ Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen im Fall Lübcke +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Staatsfernsehen berichtet: Ägyptens Ex-Präsident Mursi ist tot

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Ägyptens Ex-Präsident Mohammed Mursi offenbar tot (18.14 Uhr)
  • Geiselnahme in JVA Lübeck – Großeinsatz der Polizei (17.09 Uhr)
  • Falscher George Clooney geschnappt (16.28 Uhr)
  • 62-Jähriger stirbt bei Absturz von Segelflugzeug (8.58 Uhr)
  • Tödliche Schüsse auf Schulabschlussparty (7.25 Uhr)
  • Argentinien und Uruguay: Strom läuft wieder (6.01 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:   

+++ 19.12 Uhr: Polizei verhandelt mit Lübecker Geiselnehmer +++

Die Polizei hat mit dem bewaffneten Geiselnehmer im Gefängnis von Lübeck Verhandlungen aufgenommen. Einsatzkräfte stünden mit dem Mann in Verbindung, teilte ein Polizeisprecher am Montagabend mit. Der Häftling hatte gegen 15 Uhr am Montag eine Geisel genommen. Nach Informationen der "Lübecker Nachrichten" soll es sich bei ihr um eine Psychologin handeln. Die Polizei forderte auch Spezialkräfte an. Nach dpa-Informationen soll es sich bei dem Geiselnehmer um einen rumänischen Gefangenen handeln.

+++ 19.08 Uhr: Merkel empfängt neuen ukrainischen Präsidenten Selenskyj in Berlin +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt am Dienstag den neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt in Berlin. Bei einem Arbeitsmittagessen wollen sie über die bilateralen Beziehungen, das Minsker Abkommen zum Ostukraine-Konflikt und den Reformprozess in der Ukraine sprechen. Im Anschluss geben Merkel und Selenskyj eine Pressekonferenz. Am frühen Nachmittag kommt Selenskyj im Schloss Bellevue mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen.

+++ 18.07 Uhr: Ägyptens Ex-Präsident Mohammed Mursi gestorben +++ 

Ägyptens früherer Präsident Mohammed Mursi ist am Montag nach Angaben aus Justiz- und Sicherheitskreisen gestorben. Wie aus den Quellen verlautete, brach Mursi bei einer Gerichtsanhörung zusammen und starb später im Krankenhaus. Der islamistische Politiker hatte 2012 sein Amt als erster demokratisch gewählter Staatschef Ägyptens angetreten, war aber schon bald mit Massenprotesten konfrontiert und wurde im Juli 2013 vom Militär gestürzt.

+++ 17.42 Uhr: Russischer Chefredakteur Rudnikow überraschend aus der Haft entlassen +++

Der von einer langen Haftstrafe bedrohte Chefredakteur einer russischen Regionalzeitung aus Kaliningrad, Igor Rudnikow, ist überraschend freigelassen worden. Rudnikow wurde im November 2017 unter dem Vorwurf festgenommen, er habe von dem Kaliningrader Leiter eines Ermittlungskomitees, Viktor Ledenjow, umgerechnet rund 43.000 Euro erpressen wollen. Die Staatsanwaltschaft beantragte für den Gründer und Chefredakteur der Zeitung "Novie Kolesa" zehn Jahre Haft. Das Gericht in St. Petersburg verurteilt den 53-Jährigen nun wegen "Machtmissbrauchs" zu 550 Stunden Sozialarbeit. Diese Strafe wurde jedoch wegen der bereits in der Haft verbrachten Zeit als abgegolten gewertet.

+++ 17.09 Uhr: Geiselnahme in JVA Lübeck – Großeinsatz der Polizei +++

In der Justizvollzugsanstalt Lübeck gibt es eine Geiselnahme . Ein Mann habe eine Frau in seiner Gewalt, sagte in Kiel ein Sprecher des Justizministeriums von Schleswig-Holstein. Ein größerer Polizeieinsatz auf dem Gelände laufe. Zuvor hatten die "Lübecker Nachrichten" online darüber berichtet. Demnach handelt es sich bei der Geisel um eine Psychologin.

+++ 16.51 Uhr: Gloria Vanderbilt im Alter von 95 Jahren verstorben +++

Die US-Schauspielerin, Malerin und Modedesignerin Gloria Vanderbilt ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Das teilte ihr Sohn, der Fernsehmoderator Anderson Cooper, im Sender CNN mit. Die vielseitige Vanderbilt entstammte einer der vormals reichsten Familien der Vereinigten Staaten und war über viele Jahre hinweg eine der prominentesten gesellschaftlichen Figuren des Landes.

+++ 16.28 Uhr: Falscher George Clooney nach jahrelanger Fahndung geschnappt +++

Nach jahrelanger internationaler Fahndung ist in Thailand ein Hochstapler verhaftet worden, der sich als George Clooney ausgegeben hatte. Der 58 Jahre alte Italiener soll zusammen mit seiner Frau unter dem Namen des Hollywood-Stars annähernd zwei Millionen Euro ergaunert haben. Wie die Polizei bestätigte, wurde das Paar bereits am Samstag auf Grundlage eines Ersuchens der internationalen Polizeibehörde Interpol im Urlauberort Pattaya geschnappt. Den beiden droht die Auslieferung nach Italien.

Der falsche George Clooney wird in Thailand verhaftet

Der falsche George Clooney wird in Thailand verhaftet

AFP

+++ 15.46 Uhr: Frau von Ex-Autoboss Ghosn bittet US-Präsident Trump um Hilfe +++

Die Ehefrau von Ex-Nissanchef Carlos Ghosn hat US-Präsident Donald Trump um Hilfe für ihren in Japan angeklagten Mann gebeten. Der Präsident solle sich beim G20-Gipfel Ende des Monats dafür stark machen, dass ihr Ehemann einen fairen Prozess bekomme, sagte Carole Ghosn dem britischen Fernsehsender BBC in einem Interview. Trump solle sich beim Gastgeber des Gipfels, dem japanischen Premierminister Shinzo Abe, zudem dafür einsetzen, dass sie mit ihrem Mann sprechen könne. 

Carlos Ghosn war in Japan festgenommen worden. Inzwischen wurde er gegen Kaution aus der Haft entlassen, darf aber seinen Aufenthaltsort nicht verlassen. Ghosn wird ein Verstoß gegen Börsenauflagen in Japan vorgeworfen. Seit seiner Haftentlassung wurde er mehrfach wegen weiterer angeblicher Vergehen angeklagt, darunter Veruntreuung von Firmengeldern. Es laufen Untersuchungen zu intransparenten Ausgaben. 

+++ 15.33 Uhr: 78 Tote innerhalb von zwei Tagen durch Hitzewelle in Indien +++

Durch die extreme Hitze in Teilen Indiens sind binnen 48 Stunden fast 80 Menschen ums Leben gekommen. Es gebe bislang 78 Todesopfer, teilten die Behörden mit. Fast 130 Menschen wurden wegen hitzebedingter Beschwerden noch im Krankenhaus behandelt. Die Mehrheit der Opfer war den Angaben zufolge älter als 50 Jahre.    

In einigen Gegenden Indiens wurden in den vergangenen Tagen Temperaturen von mehr als 45 Grad gemessen. In manchen Orten haben die Behörden deshalb Ausgangssperren verhängt. Am stärksten war der Bezirk Gaya betroffen. Dort dürfen Bewohner nur in Notfällen das Haus verlassen. Zudem sind Bauarbeiten und andere draußen stattfindende Aktivitäten während der Mittagszeit verboten.

+++ 15.21 Uhr: Regisseur Rolf von Sydow gestorben +++

Der Regisseur Rolf von Sydow ist tot. Er sei am Sonntag im Alter von 94 Jahren gestorben, sagte seine Frau Susanne von Sydow der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

+++ 14.13 Uhr: Baby wollte trotz Polizei-Eskorte nicht warten: Geburt an der Straße +++

Selbst eine Polizei-Eskorte mit Blaulicht hat ein Baby in Schaffhausen nicht vor einer unkonventionellen Geburt bewahren können. Die Schweizer Beamten mussten stoppen und schafften es gerade noch, die hochschwangere Mutter in einem ebenfalls mit Blaulicht zur Hilfe gerasten Rettungswagen zu bringen, in dem die Frau wenige Minuten später ein gesundes Mädchen zur Welt brachte, wie die Polizei von Schaffhausen mitteilte.

Der werdende Vater hatte am Sonntagabend eine zufällig vorbeifahrende Polizeipatrouille alarmiert, weil seine Frau auf dem Beifahrersitz auf dem Weg zum Krankenhaus sehr heftige Wehen bekommen hatte. Ein Beamter übernahm kurzerhand das Steuer, seine Kollegin lotste das Auto mit Blaulicht zum Spital. Die Beamten alarmierten zur Vorsicht noch einen Rettungswagen, der ihnen entgegenfuhr. Gerade rechtzeitig trafen die Autos zusammen: das Baby wollte nicht länger warten.

+++ 13.32 Uhr: Türkische Reisesperre gegen Kölner Adil Demirci aufgehoben +++

Der wegen Terrorvorwürfen in der Türkei angeklagte Kölner Sozialarbeiter Adil Demirci kann nach rund 14 Monaten Untersuchungshaft und Ausreisesperre die Türkei verlassen. Ein Gericht habe die Reiseblockade aufgehoben, sagte sein Anwalt Keles Öztürk der Deutschen Presse-Agentur. Demirci hatte am Freitag gesagt, er hoffe, in diesem Fall noch am selben Tag nach Deutschland fliegen zu können. Sein Telefon war am frühen Nachmittag ausgeschaltet.

Demirci und sein Anwalt Keles Öztürk hatten in der vergangenen Woche erneut eine Aufhebung der Sperre beantragt, nachdem am Mittwoch in Deutschland Demircis Mutter an Krebs gestorben war. Demirci hatte der dpa am Freitag gesagt, dass er an der Beerdigung teilnehmen wolle. Das Gericht hatte am Freitagabend auch angekündigt, es werde die Reiseblockade löschen. Allerdings musste Demirci am Montag erst noch bei einer Bank eine Kaution von 20 000 Lira (rund 3000 Euro) hinterlegen. Diese Auflage hatten Demirci und Öztürk selber vorgeschlagen, wie Öztürk sagte.

+++ 13.16 Uhr: Kind gesteht Bombendrohung gegen Bank - teuer für die Eltern? +++

Ein zwölfjähriger Junge hat gestanden, für die Bombendrohung gegen ein Bankhaus in Neuss bei Düsseldorf verantwortlich zu sein. Er habe einen Zettel mit der Drohung in einen Briefkasten des Geldinstituts eingeworfen, als er dort mit seiner Mutter gewesen sei, berichtete eine Polizeisprecherin. Eine Erklärung für sein Verhalten habe er nicht geben können.

Die Mutter hatte sich am Wochenende an die Polizei gewandt, nachdem sich ihr Sohn ihr gegenüber offenbart hatte. Sie selbst habe nichts davon mitbekommen. Die Bombendrohung hatte zu einer Evakuierungsaktion und einem Großeinsatz der Polizei geführt. Straßen wurden gesperrt. Ein Sprengsatz war nicht entdeckt worden. Die Polizei prüft nun, ob die Eltern für das Verhalten ihres Sohns haften und den Einsatz bezahlen müssen.

+++ 12.53 Uhr: Portoerhöhung: Börsenverein legt bei Bundeskartellamt Beschwerde ein +++

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat beim Bundeskartellamt Beschwerde gegen die Deutsche Post eingelegt. Die Post gefährde mit ihren Portoerhöhungen auch für Büchersendungen die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittelgroßen Buchhandlungen und Verlage, sagte Hauptgeschäftsführer Alexander Skipis. "Wir fordern das Bundeskartellamt deshalb auf, den Sachverhalt zu untersuchen und eine faire Marktsituation für alle Beteiligten zu schaffen." Verlage und Buchhandlungen leisteten einen wichtigen Beitrag für Kultur und Gesellschaft. 

"Stationäre Buchhändler benötigen eine bezahlbare Möglichkeit, Bücher zu versenden, um sich gegenüber dem reinen Online-Handel zu behaupten. Für kleine und mittlere Verlage ist der Postweg elementar, um Bücher zu versenden, die im Buchhandel in der Breite nicht vorkommen", sagte Skipis. Da die Post zusätzlich zur Portoerhöhung die Maße für die bisherigen Büchersendungen verringere, müssten rund ein Drittel der bisherigen Büchersendungen künftig als Pakete versandt werden - verbunden mit höheren Kosten.

+++ 12.41 Uhr: Habeck: Grüne treten bei nächster Wahl erneut mit Doppelspitze an +++

Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck hat angekündigt, dass seine Partei auch im Fall einer Neuwahl auf Bundesebene mit zwei Spitzenkandidaten antreten werde. "Geteilte Macht ist doppelte Stärke. So agieren wir, und so werden wir es weiter tun, auf jeden Fall", sagte Habeck im ZDF-"Morgenmagazin". Die Doppelspitze sei auch rückblickend das Erfolgsgeheimnis seiner Partei. "Ein neues Verständnis von Macht bedeutet, im Team zu sein."

Forderungen nach einer baldigen Ernennung eines grünen Kanzlerkandidaten erteilte Habeck eine Absage. Es sei zwar wichtig, "dass dann vor einer Wahl rechtzeitig mit der Partei Klarheit geschaffen wird. Aber da sind wir ja nicht", sagte er in der ZDF-Sendung. Man müsse sich jetzt zunächst darauf konzentrieren, konstruktive Oppositionspolitik zu betreiben. "Wir sind mitten in einer Legislaturperiode, die schwierig genug ist."

+++ 12.20 Uhr: Subunternehmer will "Gorch Fock" als Pfand zurückhalten +++

Vor einem Treffen der Gläubiger bei der "Gorch-Fock"-Sanierung hat die Bredo-Werft in Bremerhaven bekräftigt, dass sie das Marineschulschiff als Pfand behalten will. Man hoffe aber weiter auf eine Einigung mit der Marine, teilte das Unternehmen mit. Bredo will, dass der Bund aufgelaufene Kosten in Millionenhöhe übernimmt.

Bredo-Geschäftsführer Dirk Harms sieht sich durch ein Rechtsgutachten gestärkt. Er verlangt nach früheren Angaben 4,3 Millionen Euro Abschlag. Die Marine will aber keine Zahlungen außerhalb des Insolvenzverfahrens der Elsflether Werft leisten.

+++ 11.42 Uhr: ÖVP sieht "Fälschungsskandal" bei Mails rund um "Ibiza-Video" +++

Die konservative ÖVP aus Österreich hat Emails, die sie in Zusammenhang mit dem "Ibiza-Video" rund um Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) bringen sollen, als Fälschungsskandal bezeichnet. Es handle sich um den Versuch, die Partei und ihn massiv zu diffamieren, sagte Österreichs Ex-Kanzler und ÖVP-Chef Sebastian Kurz in Wien. Er sei über die kriminelle Energie, die hinter der Aktion stecke, schockiert. "Das ist eine neue Dimension in dieser Richtung."

+++ 11.35 Uhr: Tödlicher Busunfall in Indonesien durch Streit zwischen Fahrgast und Fahrer +++

Ein Streit zwischen einem Fahrgast und dem Fahrer hat in Indonesien ein tödliches Busunglück verursacht. Bei dem nächtlichen Unfall starben in der Region West-Java zwölf Menschen, wie die Polizei mitteilte. 43 weitere Insassen wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht.    

Verursacht wurde der Unfall, als ein Passagier in einem Streit mit dem Busfahrer versuchte, die Kontrolle über das Lenkrad zu gewinnen. Das Fahrzeug scherte daraufhin auf die Gegenfahrbahn aus und stieß dabei mit zwei Autos und einem Lastwagen zusammen. "Mitten während der Fahrt versuchte ein Passagier die Kontrolle über das Lenkrad zu erlangen. Daraufhin verlor der Bus die Kontrolle", sagte der Chef der Verkehrspolizei der Stadt Majalengka, Atik Suswanti, der Nachrichtenagentur AFP. Der 29-jährige Fahrgast wurde nach Angaben der Behörden schwer verletzt. Ob der Busfahrer den Unfall überlebte, war zunächst nicht bekannt.

+++ 10.59 Uhr: Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen im Fall Lübcke +++

Der Generalbundesanwalt hat die Ermittlungen im Fall des erschossenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke übernommen. Das teilte eine Sprecherin der Behörde in Karlsruhe mit. Zuvor hatten andere Medien wie der SWR darüber berichtet. Spezialkräfte hatten am frühen Samstagmorgen einen 45-Jährigen in Kassel festgenommen. Seit Sonntag sitzt er unter dringendem Mordverdacht in Untersuchungshaft. Sein Motiv ist bislang unklar. Der Tatverdächtige soll nach Angaben aus Sicherheitskreisen zumindest in der Vergangenheit Verbindungen in die rechtsextreme Szene gehabt haben.

Zu den Gründen für die Übernahme wollte sich die Sprecherin der Bundesanwaltschaft nicht äußern. Der Generalbundesanwalt verfolgt Taten terroristischer Vereinigungen. Ermittlungen gegen Einzeltäter kann er aber dann übernehmen, wenn dem Fall wegen dem Ausmaß der Rechtsverletzung und den Auswirkungen der Tat "besondere Bedeutung" zukommt.

Erschossener Regierungspräsident: Kassel nimmt Abschied von Walter Lübcke

   

+++ 10.25 Uhr: Kramp-Karrenbauer sieht ihre Partei als "Baustelle" +++

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer führt die derzeitigen Probleme ihrer Partei auf Versäumnisse vor ihrer Wahl zur Chefin zurück. Die CDU habe es in den letzten Jahren versäumt, ihre inhaltlichen Konzepte weiterzuentwickeln, sagte Kramp-Karrenbauer im "Morgenmagazin" des ZDF. "Es ist eine Baustelle, diese Baustelle habe ich übernommen." Kramp-Karrenbauer war im Dezember zur Nachfolgerin von Angela Merkel an die CDU-Spitze gewählt worden.

Sie selbst als neue Vorsitzende habe nun die Aufgabe, "diese Partei weiter nach vorne zu entwickeln", sagte Kramp-Karrenbauer. Dabei bat sie um Geduld: "Das ist kein Programm für drei Tage oder drei Wochen", sagte die CDU-Chefin. Die Partei habe "inhaltlich nachzuarbeiten", müsse sich "organisatorisch besser aufstellen" und an ihrer "personellen Breite" arbeiten.

+++ 10.10 Uhr: Schwerer Verkehrsunfall in Südafrika: mindestens 24 Tote +++

Bei einem Frontalzusammenstoß eines voll besetzten Minibusses und eines Reisebusses in Südafrika sind mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Vier Personen wurden bei dem Unfall in der nordöstlichen Provinz Limpopo schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Todesopfer waren allesamt Insassen des vermutlich überladenen Minibusses vom Typ Toyota Quantum - die Fahrzeuge bieten typischerweise um die 15 Sitzplätze. Die Ursache des Unglücks vom späten Sonntagabend in der Nähe des Ortes Modjadjiskloof werde noch untersucht, erklärte die Polizei.

+++ 9.58 Uhr: FPÖ-Politiker Strache verzichtet auf Mandat im Europaparlament +++

Der nach dem Skandalvideo zurückgetretene FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache nimmt sein bei der Europawahl gewonnenes Mandat nicht an. "Eine Rückkehr in die aktive Politik kann und soll erst erfolgen, nachdem die Hintergründe des Ibiza-Videos weitestgehend aufgeklärt sind", schrieb Strache in einer heute veröffentlichten Presseerklärung. Seine Entscheidung sei kein Ergebnis politischen Kalküls und schon gar kein Deal, sondern schlicht eine von ihm persönlich getroffene Entscheidung, hieß es. Damit ging er auf Spekulationen ein, dass die äußerst aussichtsreiche Kandidatur seiner Frau Philippa für den Nationalrat auf Platz drei der Wiener FPÖ-Landesliste Voraussetzung für seinen Verzicht auf ein EU-Mandat sei.

Der ehemalige österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache spricht in einer Villa auf Ibiza mit der angeblichen Nichte eines russischen Oligarchen über Parteispenden, die Übernahme der Kronen Zeitung und die Vergabe von Staatsaufträgen.

+++ 9.48 Uhr: Siebeneinhalb Jahre Haft nach Messerangriff auf Elfjährigen +++

Wegen eines Messerangriffs auf einen Elfjährigen im niederbayerischen Vilshofen muss ein 26-Jähriger für siebeneinhalb Jahre in Haft. Der Richter am Landgericht Passau verurteilte den Mann wegen versuchten Mordes. Er habe den Jungen heimtückisch in der Wohnung von dessen Eltern attackiert. "Das Überleben des Buben ist einfach unheimliches Glück", sagte der Richter. Das Motiv für die Tat habe sich nicht zweifelsfrei feststellen lassen. Der aus Eritrea stammende Mann kannte die Familie, weil die Eltern ihn als Flüchtlingshelfer unterstützten.

Die Staatsanwaltschaft hatte wegen versuchten Mordes neun Jahre Haft gefordert, der Verteidiger auf zweieinhalb Jahre Haft wegen gefährlicher Körperverletzung plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

+++ 9.43 Uhr: Jugendlicher klettert auf Waggon - durch Stromschlag lebensbedrohlich verletzt  +++

Ein Teenager ist an einem Kölner Rangierbahnhof durch einen Stromschlag lebensgefährlich verletzt worden. Der 17-Jährige war in der Nacht zu Sonntag auf einen Kesselwagen geklettert, wie die Bundespolizei Köln heute mitteilte. Dort sprang vermutlich aus einer Oberleitung durch einen sogenannten Lichtbogen der Strom über. Der Jugendliche erlitt Verbrennungen und stürzte von dem Waggon. Er kam in ein Krankenhaus. Zwei andere Jugendliche, die Zeugen des Unfalls wurden, konnten vorerst nicht vernommen werden, da sie nach dem Vorfall am Güterbahnhof Köln-Eifeltor unter Schock standen.

Die Bundespolizei wies darauf hin, dass es zu Stromschlägen kommen kann, auch wenn man eine Oberleitung nicht berührt. Sobald man näher als 1,50 Meter an die Leitung kommt, kann es demnach einen Stromschlag geben.

+++ 9.39 Uhr: Großrazzia gegen Betreiber von Cannabisplantagen in Schleswig-Holstein +++

Mehr als 300 Einsatzkräfte von Polizei und Zoll sind am Morgen zu einer Großrazzia gegen mutmaßliche Rauschgifthändler ausgerückt. Der Schlag richtete sich nach Angaben der Polizei in Flensburg gegen 18 Männer, die im Verdacht stehen, illegale Cannabisplantagen in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg betrieben zu haben. Vorangegangen waren monatelange Ermittlungen, Hauptverdächtiger ist demnach der 56-jährige Besitzer eines Handels für Gärtnereibedarf. Er soll den anderen Beschuldigten teilweise den Aufbau von Plantagen finanziert haben und in einigen Fällen am Verkaufserlös beteiligt worden sein. Bei der Razzia stießen die Fahnder auf 16 Plantagen mit etwa 1500 Pflanzen sowie auf abgeerntete Drogen.

+++ 9.36 Uhr: Polizei in NRW findet Neugeborenes lebend im Müll hinter Haus +++

Im Garten eines Hauses im nordrhein-westfälischen Kierspe hat die Polizei ein lebendes Neugeborenes im Müll gefunden. Die 31-jährige mutmaßliche Mutter war zuvor mit Blutungen im Klinikum Hellersen behandelt worden, wie die Staatsanwaltschaft Hagen und die Polizei Iserlohn  mitteilten. Bei der Untersuchung am Freitagmittag stellte sich demnach heraus, dass sie ein Kind zur Welt gebracht hatte. Die Polizei entdeckte das Kind daraufhin hinter dem Haus in Kierspe. Das Kind Mädchen war den Angaben zufolge wohlauf. Gegen die Mutter wurde Untersuchungshaft angeordnet. In dem Fall ermitteln nun die eine Mordkommission der Polizei und die Staatsanwaltschaft Hagen.

+++ 8.58 Uhr: 62-Jähriger stirbt bei Absturz von Segelflugzeug in Baden-Württemberg +++

Beim Absturz eines Segelflugzeugs nahe Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg ist der 62-jährige Pilot ums Leben gekommen. Die von einem Schleppflugzeug in die Luft gezogene Maschine des Mannes sei unmittelbar nach dem Ausklinken zu Boden gestürzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Reutlingen und Stuttgart mitteilten. Experten nahmen die Ermittlungen zur Unfallursache auf.

Das Unglück ereignete sich gestern Nachmittag, das Segelflugzeug stürzte in einen Wald nahe der Ortschaft Beuren. Rettungskräfte fanden das Wrack nach 15 Minuten, für den 62-Jährigen kam aber jede Hilfe zu spät. Er starb beim Aufprall. Polizei und Fachleute, darunter Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, wurden von der Staatsanwaltschaft mit der Ursachenklärung betraut.

+++ 8.43 Uhr: Wegen Völkermordes gesuchter Ex-General nach Stimmabgabe in Guatemala gefasst +++

Während der Präsidentschaftswahl in Guatemala ist ein seit Jahren gesuchter Ex-General festgenommen worden. Luis Mendosa sei gestern nach seiner Stimmabgabe vor dem Wahllokal in Salamá festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Er soll während des drei Jahrzehnte langen Bürgerkriegs in Guatemala am Völkermord an der Volksgruppe der Ixil-Mayas beteiligt gewesen sein. "Auf diese Festnahme haben wir viele Jahre gewartet. Für die Opfer ist sie sehr wichtig", sagte Menschenrechtsanwalt Hector Reyes, der juristisch gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen des Völkermords vorgeht. Der Ex-General wurde seit 2011 von der Justiz gesucht. Mendosa war einer der wichtigsten Anführer der Armee während der Diktatur von Efraín Ríos Montt in den Jahren 1982 und 1983.

+++ 7.55 Uhr: HSV holt angeblich Schweinsteigers Bruder Tobias ins Trainerteam +++

Fußball-Zweitligist Hamburger SV holt nach Informationen der "Bild"-Zeitung den älteren Bruder von Weltmeister Bastian Schweinsteiger ins Trainerteam. Dienstbeginn für Tobias Schweinsteiger im Volkspark könnte demnach schon am Donnerstag sein. Der neue HSV-Cheftrainer Dieter Hecking habe nach Dirk Bremser damit seinen zweiten Assistenten.  

Der 37 Jahre alte Tobias Schweinsteiger war früher Stürmer beim VfB Lübeck und arbeitete zuletzt beim Zweitligisten FC Juniors OÖ, dem Ausbildungsclub des österreichischen Vizemeisters Linzer ASK. Seinen Trainer-Einstand gab er beim FC Bayern. Mit der U17 wurde Tobias Schweinsteiger als Co-Trainer von Tim Walter, der jetzt beim VfB Stuttgart arbeitet, deutscher Meister.

+++ 7.25 Uhr: Tödliche Schüsse auf Schulabschlussparty in Philadelphia +++

In Philadelphia sind bei einer Schulabschlussfeier gestern Abend tödliche Schüsse gefallen. Mindestens vier Teenager und vier junge Erwachsene wurden angeschossen, wie US-Medien unter Berufung auf die Polizei berichten. Einer der Erwachsenen starb an seinen Verletzungen. Die anderen Opfer schweben nicht in Lebensgefahr. Dem Lokalsender NBC10 zufolge waren rund 60 junge Menschen bei der Party auf einem Spielplatz in Southwest Philadelphia. Der Tathintergrund ist unklar. Laut Fox29 durchkämmte die Polizei die Umgebung nach möglichen Verdächtigen. Vorerst wurde niemand festgenommen.

Die Schüsse bildeten laut Medien den Abschluss eines besonders gewaltgeprägten Wochenendes in der US-Metropole im Bundesstaat Pennsylvania. CBS Philly berichtete von 15 Vorfällen mit Schusswaffengebrauch mit mindestens 24 Verletzten. In den USA wurde gestern wie in vielen anderen Ländern der Vatertag gefeiert.

+++ 7.14 Uhr: Mindestens 18 Tote bei Busunglück in Venezuela +++

Bei einem schweren Busunglück im Westen von Venezuela sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge platzte offenbar ein Reifen, als der Bus mit hoher Geschwindigkeit auf einer Straße im Bundesstaat Zulia an der Grenze zu Kolumbien unterwegs war, wie die Polizei mitteilte. Zeugenangaben zufolge saßen in dem Bus 47 Passagiere, elf weitere standen. 14 Menschen seien am Unfallort verstorben, vier weitere im Krankenhaus, teilte die Polizei mit. Etwa 30 Verletzte wurden demnach noch im Krankenhaus behandelt.

Die Straßen in Venezuela gelten aufgrund mangelnder Instandhaltung als schlecht. Viele Busse und andere Fahrzeuge sind extrem alt. 

Blackout in Südamerika: Stromversorgung in Argentinien und Uruguay allmählich wieder normal

+++ 6.01 Uhr: Stromversorgung in Argentinien und Uruguay nach Blackout wieder hergestellt +++

Nach dem massiven Blackout in Argentinien und Uruguay haben die beiden südamerikanischen Ländern wieder Strom. Das argentinische Energie-Staatssekretariat teilte mit, die Stromversorgung sei "zu 100 Prozent" wiederhergestellt. Die Ursache für den flächendeckenden Stromausfall ist weiterhin unklar.

Das argentinische Stromnetz war gestern Morgen zusammengebrochen. Dies führte zu einem landesweiten Ausfall der Stromversorgung für die 44 Millionen Argentinier. Auch im Nachbarland Uruguay fiel das Stromnetz komplett aus, betroffen waren 3,5 Menschen. Auch in einigen Regionen Brasiliens und Paraguays fiel der Strom aus.

+++ 5.12 Uhr: Staatengemeinschaft berät in Bonn über mehr Anstrengungen beim Klimaschutz +++

Vertreter von fast 200 Staaten kommen von heute an in Bonn zu Gesprächen über die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens zusammen. Das vom UN-Klimasekretariat UNFCCC organisierte Treffen dient der Vorbereitung des im September in New York geplanten UN-Klimagipfels sowie der nächsten UN-Klimakonferenz im Dezember in Santiago de Chile.

Umweltverbände forderten im Vorfeld die europäischen Regierungen auf, ihre Anstrengungen beim Klimaschutz zu verstärken und bislang vorgelegte Beiträge nachzubessern. Vor allem die Bundesregierung trete jedoch bisher eher als Bremser auf, kritisierte WWF-Klimaexperte Michael Schäfer. In Bonn soll es auch um finanzielle Unterstützungsleistungen der Industriestaaten bei Klimaschutz und Klimafolgen gehen.

Eckart von Hirschhausen trifft die "Fridays for Future"-Aktivisten und Klimaforscher Mojib Latif.

+++ 4.38 Uhr: Inhaftierter Demokratie-Aktivist Joshua Wong in Hongkong freigelassen +++

In Hongkong ist der inaftierte Demokratie-Aktivist Joshua Wong freigelassen worden. Der Anführer der "Regenschirm"-Bewegung verließ das Gefängnis Lai Chi Kok, wie ein AFP-Journalist vor Ort berichtete. Der 22-Jährige saß seit Mai eine zweimonatige Haftstrafe ab, weil er 2014 die Auflösung eines Protestlagers behindert haben soll.

+++ 4.10 Uhr: Protest in Hongkong dauert an - Polizei hält sich zurück +++

Einen Tag nach dem Massenprotest mit mehr als einer Million Menschen in Hongkong hat eine kleinere Gruppe auch heute weiter in der Nähe des Regierungssitzes demonstriert. Die Polizei, die am Morgen die Straßen freiräumen wollte, hielt sich allerdings zurück. Die Demonstranten hielten einen Teil einer großen Straße besetzt, saßen oder schliefen auf dem Boden. Heute sind auch einige Streiks aus Protest gegen die Regierung geplant.

Obwohl Regierungschefin Carrie Lam das umstrittene Gesetz für Auslieferungen an China auf Eis gelegt und sich gestern auch bei den Hongkongern für ihr Vorgehen entschuldigt hat, ist die Verärgerung unter den sieben Millionen Einwohnern der chinesischen Sonderverwaltungsregion noch groß. Der Streit über das Gesetz hatte Hongkong in die größte politische Krise seit langem gestürzt.

+++ 2.46 Uhr: Fast 800 Migranten in Mexiko festgenommen +++

Im mexikanischen Bundesstaat Veracruz sind fast 800 zentralamerikanische Migranten festgenommen worden, unter ihnen knapp 370 Kinder unter acht Jahren. Die Migranten, die meisten von ihnen aus Guatemala und Honduras, seien in vier Lastwagen versteckt gewesen, teilte die mexikanische Migrationsbehörde mit. Nach Angaben aus Regierungskreisen wurden sechs mutmaßliche Schlepper festgenommen.

Der ostmexikanische Bundesstaat Veracruz gilt als besonders gefährlich für Migranten - durch ihn führt auch eine der Hauptrouten für den Drogenschmuggel in die USA.

+++ 2.03 Uhr: Atommächte geben Nuklearwaffen wachsende Bedeutung +++

Die Atommächte geben Nuklearwaffen einem Bericht zufolge eine wachsende Bedeutung. Das Internationale Institut für Friedensforschung in Stockholm (Sipri) schreibt in einem heute veröffentlichten Bericht, zwar sei die Zahl der Atomwaffen weltweit zurückgegangen. Die Atommächte würden ihr Nukleararsenale aber modernisieren. Es gebe damit zwar weniger Atomwaffen, diese seien aber neuer.

Dem Bericht zufolge verfügten die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea Anfang 2019 über insgesamt 13.865 Atomwaffen. Das waren rund 600 weniger als ein Jahr zuvor. China, Indien und Pakistan hätten ihre Atomarsenale aber ausgebaut. Der Rückgang der Zahl der Atomwaffen weltweit geht demnach vor allem auf die USA und Russland zurück.

+++ 1.52 Uhr: Koalitionsspitzen einigen sich bei Reform der Grundsteuer +++

Die Koalitionsspitzen von Union und SPD haben sich nach monatelangem Streit auf eine Reform der Grundsteuer geeinigt. Die Koalition strebe an, dass noch vor der parlamentarischen Sommerpause eine erste Lesung im Bundestag stattfinde und das Gesetzespaket zur Grundsteuer rechtzeitig verabschiedet werde, damit es noch in diesem Jahr in Kraft treten könne, heißt es in einer in Berlin verbreiteten Erklärung der Koalitionäre. Die Koalition habe Einigkeit in allen substanziellen Fragen für die künftige Erhebung der Grundsteuer erzielt. Details wurden nicht genannt.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sieht die Einigung der Koalitionsspitzen auch die - vor allem von der CSU verlangte - umstrittene Einführung von Öffnungsklauseln für die Länder vor. Die Länder bekämen damit also Spielraum für eigene Gestaltungsmöglichkeiten bei der Grundsteuer.

mad / fs / wue / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(