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News des Tages: Betrüger prellen 83-jährige Frau um 1,2 Millionen Euro - per Telefon

Frauke Petry will Leben überdenken +++ BGH: Eltern haften unter Umständen für illegales Filesharing ihrer Kinder  +++ Malaysia gibt Leichnam von Kim Jong Uns Halbbruder frei +++ Die News des Tages.

Viele Trickbetrüger "arbeiten" per telefon. In diesem Fall besonders perfide: Die Gauner ließen auf dem Telefon-Display der Betrogenen mit einen technischen Kniff eine deutsche Behördennummer anzeigen

Viele Trickbetrüger "arbeiten" per telefon. In diesem Fall besonders perfide: Die Gauner ließen auf dem Telefon-Display der Betrogenen mit einen technischen Kniff eine deutsche Behördennummer anzeigen

Die Nachrichten des Tages im Überblick:

+++ 22.46 Uhr: Sechs Jahre Haft für "Power-Rangers"-Schauspieler Medina +++

Der "Power-Rangers"-Schauspieler Ricardo Medina (38) kommt wegen Totschlags für sechs Jahre hinter Gitter. Er hatte sich kürzlich vor Gericht schuldig bekannt, seinen Mitbewohner in Kalifornien im Streit erstochen zu haben. Ein Richter in Los Angeles verhängte das Strafmaß, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Medina hatte eingeräumt, als Waffe ein Schwert benutzt zu haben.

Im Januar 2015 war Medina der Behörde zufolge mit seinem 36-jährigen Mitbewohner in Streit geraten. Der Schauspieler habe mehrere Male mit einem Schwert zugestochen und dann selbst die Polizei gerufen, hieß es.

+++ 22.06 Uhr: Rückzug Assads hat für Washington keine Priorität mehr +++

Die USA sehen den Rückzug des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad von der Macht nicht mehr als vordringliches Ziel an. Die neue US-Regierung setzte andere Prioritäten und konzentriere sich nicht länger darauf, "Assad loszuwerden", sagte die US-Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley. Zwar stelle Assad ein "Hindernis" für einen Frieden dar, die Regierung von US-Präsident Doland Trump werde sich aber nicht so sehr auf den syrischen Machthaber konzentrieren wie Trumps Vorgänger Barack Obama.

Washington werde stattdessen den Schwerpunkt auf eine langfristige politische Lösung legen und dabei mit der Türkei und anderen Regionalmächten zusammenarbeiten, erklärte Haley. Es müsse auch versucht werden, den Einfluss von Syriens Verbündetem Iran zu begrenzen. US-Außenminister Rex Tillerson hatte zuvor bei einem Besuch in der Türkei erklärt, über Assads Schicksal sollten die Syrer selbst entscheiden.

+++ 21.03 Uhr: Spanien erfüllt erstmals seit Krisenbeginn Defizitziel +++

EU-Schuldensünder Spanien hat 2016 erstmals seit Beginn der Finanzkrise sein Defizitziel zur Neuverschuldung eingehalten. Im vergangenen Jahr hätten sich die neuen Schulden für den Staatshaushalt auf 4,33 Prozent des Bruttoinlandsprodukts belaufen, teilte der Finanzminister der konservativen Regierung Cristóbal Montoro in Madrid mit. Damit wurde die mit Brüssel vereinbarte Höchstmarke um 0,27 Prozentpunkte unterschritten.

+++ 20.53 Uhr: Gericht in Südkorea erlässt Haftbefehl gegen Ex-Präsidentin Park +++

Ein Gericht in Südkorea hat nach Medienberichten einen Haftbefehl gegen die frühere Präsidentin Park Geun Hye wegen Bestechlichkeit und anderer Vorwürfe erlassen. Hintergrund ist ein Korruptionsskandal um eine enge Vertraute der entmachteten Politikerin. Nach einer mündlichen Anhörung habe das Bezirksgericht in Seoul dem Antrag auf Haftbefehl der Staatsanwaltschaft stattgegeben, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap. Im Dezember hatte das Parlament ein Amtsenthebungsverfahren gegen Park eingeleitet. Am 10. März hatte das Verfassungsgericht sie ihres Amtes enthoben.

+++ 20.51 Uhr: Mal eben aufs Klo gegangen - da stand das Haus in Flammen +++

Auf dem Herd vergessene Kartoffeln haben in Alzey (Rheinland-Pfalz) einen Hausbrand mit rund 250.000 Euro Sachschaden ausgelöst. Die Bewohner, ein älteres Ehepaar, seien vorsorglich in ein Krankenhaus gekommen, weil sie Rauch eingeatmet hätten, sagte ein Polizeisprecher in Mainz. Die 78 Jahre alte Frau hatte Kartoffeln gekocht und aus Versehen anbrennen lassen. "Sie ist auf die Toilette gegangen, und als sie wieder kam, hat das Haus gebrannt", sagte der Polizeisprecher. Es sei nicht mehr bewohnbar.

+++ 19.20 Uhr: Historisches Dokument der Unabhängigkeit Litauens in Berlin gefunden +++

Vor dem 100-jährigen Jubiläum der Eigenständigkeit Litauens ist das mögliche Original der Unabhängigkeitserklärung von 1918 in einem deutschen Archiv gefunden worden. "Das sind sehr erfreuliche Neuigkeiten", sagte Präsidentin Dalia Grybauskaite der Agentur BNS zufolge ain Vilnius. Der Regierungschef des baltischen EU- und Nato-Staates, Saulius Skvernelis, äußerte die Hoffnung, Litauen werde das wertvolle Dokument zurückbekommen. Ein litauischer Professor hatte das Schriftstück in einem Archiv des Auswärtigen Amtes in Berlin entdeckt. 

+++ 17.25 Uhr: 18-Jähriger stößt Männer am Freiburger Bahnhof Treppe hinunter +++

Ein 18-Jähriger hat am Hauptbahnhof in Freiburg zwei Männer eine Treppe hinuntergestoßen. Anschließend trat er auf seine am Boden liegenden Opfer ein und verletzte einen der Männer so schwer, dass dieser das Bewusstsein verlor, wie die Bundespolizei mitteilte. Die 32 und 40 Jahre alten Männer hatten den 18-Jährigen am Mittwochabend ermahnt, weil er eine Flasche von einer Brücke geworfen hatte. Als sie weitergingen, folgte ihnen der aggressive junge Mann und versetzte einem von beiden laut Bundespolizei einen so heftigen Stoß, dass beide zusammen die Treppe zum Bahnsteig hinunterstürzten. Als Zeugen eingriffen, flüchtete der 18-Jährige in eine Bahn, wo er wenig später festgenommen wurde. Er sitzt nun in Untersuchungshaft. 

+++ 17.06 Uhr: Flüchtling auf griechischer Insel zündet sich an +++

Wohl aus Verzweiflung über die Zustände auf der griechischen Insel Chios hat sich ein syrischer Flüchtling selbst angezündet. Wie die Insel-Onlinezeitung "Politis" berichtete, ereignete sich der Vorfall am Donnerstag im Flüchtlingslager Vial. Der Mann, über den zunächst außer seiner Nationalität nichts bekannt war, wurde mit schweren Verbrennungen in das örtliche Krankenhaus gebracht. Auch ein Polizist musste behandelt werden. Er zog sich bei der Rettung des Mannes Verbrennungen an den Händen zu. Auf Chios harren derzeit mehr als 3500 Flüchtlinge und Migranten aus. Viele sind verzweifelt; sie warten schon seit Monaten unter schlechten Bedingungen auf die Bearbeitung ihrer Asylanträge.

+++ 16:41 Uhr: Betrüger prellen 83-jährige Frau um 1,2 Millionen Euro +++

Trickbetrüger haben eine 83-jährige Münchnerin um 1,2 Millionen Euro erleichtert. Die Gauner gaben sich als Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA) aus und redeten der Seniorin ein, ihr Erspartes sei nicht sicher. Immer wieder rieten sie der Frau telefonisch, ihr Vermögen an einen vermeintlich sicheren Ort zu bringen - und boten dabei generös ihre Hilfe an. Zweimal verabredeten sich die Gauner mit der Dame und ließen sich 500.000 Euro in bar und 19 Goldbarren im Wert von 700 000 Euro aushändigen.

Zuerst hatte der Bayerische Rundfunk (BR) darüber berichtet. Nach BR-Informationen soll der erste Kontakt zwischen der Seniorin und den Betrügern Mitte Januar stattgefunden haben. Besonders perfide: Die Gauner ließen auf dem Telefon-Display der Betrogenen mit einen technischen Kniff eine deutsche Behördennummer anzeigen - obwohl sie offenbar aus einem türkischen Callcenter anriefen. Polizei und Staatsanwaltschaft wollten sich zunächst nicht näher zu dem Fall äußern.

+++ 16:23 Uhr: Bundestag beschließt Rechtsrahmen für Computerautos +++

In Autos auf deutschen Straßen sollen Computer künftig Fahrfunktionen übernehmen dürfen - der Mensch am Steuer muss aber immer wieder eingreifen können. Die Systeme müssten jederzeit zu übersteuern oder zu deaktivieren sein, heißt es in einem Gesetz, das der Bundestag am Donnerstag mit den Stimmen der großen Koalition verabschiedet hat. Die Regeln müssen noch durch den Bundesrat.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) erklärte: "Wir ermöglichen damit, dass der Fahrer während der hochautomatisierten Fahrt die Hände vom Lenker nehmen darf, um etwa im Internet zu surfen oder E-Mails zu checken."

Die "Rückübernahme" des Lenkrads wird dann vorgeschrieben, wenn der Computer dazu auffordert oder wenn die automatisierte Fahrfunktion gestört wird, zum Beispiel durch einen geplatzten Reifen. Für Nachweise in Zweifelsfällen muss das automatisierte Fahrzeug einen Datenspeicher haben - ähnlich der "Blackbox" bei Flugzeugen.

+++ 16:15 Uhr: BGH: Eltern haften unter Umständen für illegales Filesharing ihrer Kinder +++

Eltern müssen Schadenersatz für die illegale Teilnahme ihrer Kinder an Musik- oder Filmtauschbörsen im Internet leisten, wenn sie wissen, welches Kind die Tat beging, dessen Namen aber gegenüber dem Rechteinhabern nicht preisgeben wollen. In solchen Fällen wiege das Eigentums- und Urheberrecht schwerer als der Schutz der Familie, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Donnerstag verkündeten Urteil. (Az. 1 ZR 19/16)

Im Ausgangsfall hatte das Oberlandesgericht (OLG) München die Eltern dreier volljähriger Kinder zu mehr als 3500 Euro Schadenersatz und Abmahnkosten verurteilt. Eines der Kinder hatte über den Internetanschluss der Familie das Album "Loud" der Sängerin Rihanna im Internet zum sogenannten Filesharing bereit gestellt.

Welches Kind dafür verantwortlich war, fanden die Eltern zwar heraus, wollten es aber mit Blick auf den grundgesetzlich garantierten Schutz der Familie nicht bloßstellen. Zu Unrecht, wie der BGH nun entschied. Habe der Vater als Anschlussinhaber den Namen des betreffenden Familienmitglieds erfahren, müsse er ihn auch offenbaren, wenn er eine eigene Verurteilung abwenden wolle.

Sängerin Rihanna lächelt

Bei dem Filesharing-Fall ging es um das Album "Loud" der Sängerin Rihanna


+++ 16:09 Uhr: Putin will Trump erstmals beim Hamburger G20-Gipfel im Juli treffen +++

Russlands Staatschef Wladimir Putin ist eigenen Angaben zufolge bereit, den US-Präsidenten Donald Trump erstmals Anfang Juli beim Hamburger G20-Gipfel zu treffen. Sollte die Begegnung nicht möglich sein, würde er sich auf ein Treffen mit Trump in Finnland freuen, falls dieses den Arktisrat ausrichte, sagte Putin am Donnerstag beim Arktisforum im nordrussischen Archangelsk. Der Termin für das Treffen des Arktisrats steht noch nicht fest.

+++ 16:07 Uhr: Auch bei starken Rauchern kann Lungenkrebs Berufskrankheit sein +++

Auch bei starken Rauchern kann im Einzelfall Lungenkrebs als Berufskrankheit anerkannt werden. Entscheidend ist, wo die überwiegende Wahrscheinlichkeit der Erkrankung liegt, wie am Donnerstag das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschied. (Az: B 2 U 6/15 R)

Im Streitfall hatte der Mann von 1977 bis 1985 als Schweißer bei ThyssenKrupp im hessischen Dillenburg gearbeitet. Dort war er Chrom, Nickel und Asbest ausgesetzt. Er war aber auch starker Raucher - 30 Jahre lang hatte er täglich eine Schachtel geraucht.

Der Mann bekam Bronchialkrebs und starb 2013. Seine Ehefrau beantragte bei der Metallberufsgenossenschaft die Anerkennung als Berufskrankheit, um so eine Hinterbliebenenrente zu erhalten.


Die Berufsgenossenschaft winkte ab. Angesichts des langjährigen starken Zigarettenkonsums sie die Ursache der Krebserkrankung eindeutig.

Wie nun das BSG entschied, kommen die Berufsgenossenschaft und im Streitfall auch die Gerichte aber auch bei starken Rauchern nicht darum herum, die wesentliche Ursache der Krebserkrankung zu ermitteln.

+++ 16:06 Uhr: Leiche des ermordeten Kim-Halbbruders wird von Malaysia nach Nordkorea überführt +++

Der Leichnam des in Malaysia ermordeten Halbbruders von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un wird nach Pjöngjang überführt und neun in Nordkorea festgehaltene Malaysier kehren in ihre Heimat zurück. Das kündigte der malaysische Regierungschef Najib Razak an. Er fügte hinzu, dass auch nordkoreanische Staatsangehörige in Malaysia nach Nordkorea zurückkehren dürften.

Das Flugzeug mit den neun Malaysiern sei bereits von Pjöngjang nach Kuala Lumpur unterwegs. "Die Sicherheit unserer Bürger wird immer meine oberste Priorität sein", hieß es in der Erklärung. Darin wurde Kim Jong Uns Halbbruder Kim Jong Nam nie namentlich erwähnt. Lediglich vom "Verstorbenen" ist die Rede.     

+++ 15:47 Uhr: Fünf Tote bei Absturz eines britischen Hubschraubers +++

Bei einem Hubschrauber-Unglück in einem britischen Nationalpark sind alle fünf Insassen ums Leben gekommen. Suchmannschaften entdeckten am Donnerstag das Wrack im gebirgigen Snowdonia-Nationalpark in Wales. Nach Polizeiangaben liegt die Unglücksstelle in einem "sehr schwierigen Terrain". Schlechte Sicht - teils unter zehn Metern - hatte die Suche erheblich behindert.

+++ 15:46 Uhr: Umweltschützer und Ureinwohner klagen gegen Trumps Klima-Wende +++

Umweltschützer und Ureinwohner in den USA haben gegen das Dekret von Präsident Donald Trump zur Abkehr vom Klimaschutzprogramm seines Vorgängers Barack Obama geklagt. Die angeordnete Rückkehr zur Begünstigung des Kohlebergbaus ohne vorherige Umweltverträglichkeitsprüfung stelle einen Verstoß gegen die Umweltgesetze dar, hieß es in der bei einem Bundesgericht im Bundesstaat Montana eingereichten Klage.

Die Umweltorganisation Earth Justice bezeichnete das Dekret als einen "Machtmissbrauch". Die Kläger führen ins Feld, dass nach eindeutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen die fortgesetzte Nutzung fossiler Brennstoffe als primärer Energiequelle zu einer "Klimakatastrophe" führen werde. Die Klage richtet sich konkret gegen eine Regelung des Erlasses, wonach die Nutzung von im Bundesbesitz befindlichen Land für die Kohleförderung wieder erlaubt werden soll.

+++ 15:10 Uhr: Getötete Frau auf Gelände von evangelischer Tagungsstätte gefunden +++

Eine Mitarbeiterin einer evangelischen Tagungsstätte in Baden-Württemberg ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Sie wurde tot auf dem Gelände der Einrichtung in Löwenstein bei Heilbronn gefunden, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Polizei sei am Mittwochabend per Notruf informiert worden. Der "Heilbronner Stimme" zufolge wurde die 59 Jahre alte Frau erstochen. Zu den Todesumständen wollte die Polizei auf Nachfrage keine Angaben machen. Der Täter sei noch flüchtig. Die Hintergründe der Tat waren zunächst völlig unklar.

+++ 14.24 Uhr: US-Astronautin Whitson stellt mit ISS-Außeneinsatz Rekord auf +++

Mit ihrem achten Außeneinsatz im All ist die US-Astronautin Peggy Whitson jetzt die Frau mit den meisten Arbeitsmissionen im freien Weltraum. Gemeinsam mit ihrem US-Kollegen Shane Kimbrough stieg sie am Donnerstag aus der Internationalen Raumstation ISS aus, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Die 57-jährige Biologin Whitson bricht damit den bisherigen Rekord der Amerikanerin Suni Williams für die meisten Außeneinsätze einer Frau. Bei den rund sechseinhalbstündigen Arbeiten an der Außenwand der ISS sollten Whitson und Kimbrough unter anderem Kabel für eine Adapter-Anlage montieren. Dies ist ein wichtiger Schritt, um eine neue Andockstation für Raumkapseln am ISS-Modul Harmony einzurichten. Ihr französischer Kollege Thomas Pesquet begleitete den Einsatz aus dem Inneren der ISS. Bei Twitter veröffentlichte er ein Foto, wie sich Kimbrough und Whitson auf den Ausstieg vorbereiteten.


+++ 14.04 Uhr: Hubschrauber in Wales abgestürzt - fünf Tote +++

Bei einem Hubschrauber-Unglück in einem britischen Nationalpark sind alle fünf Insassen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben entdeckten Suchmannschaften den Helikopter im gebirgigen Snowdonia-Nationalpark in Wales. Schlechte Sicht - teilweise unter zehn Metern - hatte die Suche erheblich behindert. Der Helikopter war den Angaben zufolge am Mittwoch auf dem Flug von England nach Irland abgestürzt.

+++ 14.00 Uhr: Wetter: Der Sommer hat sich in der Zeit vertan +++

Sommer statt Frühling: Für Freitag hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) sommerliche Temperaturen vorausgesagt. Der DWD in Offenbach kündigte "verbreitet Tageshöchsttemperaturen von deutlich über 20 Grad" an. Am Oberrhein seien sogar 25 Grad möglich. "Kaum zog der Frühling ins Land, schon wird er keck und steuert sommerliche Temperaturen an", sagte DWD-Meteorologe Thomas Ruppert am Donnerstag. An der See und im Bergland bleibt es am Freitag merklich kühler. Im Norden und Nordwesten ziehen die Wolken eines Tiefausläufers auf, die nachmittags vereinzelt Schauer bringen. Am Wochenende überquert dieser Tiefausläufer den Rest des Landes. Dann sind die Temperaturen auch wieder so, wie man sie im Frühling erwartet: 13 bis 18 Grad, einzelne Schauer inklusive. Das ist nur ein kleiner Rückschlag: In der Mitte und im Norden Deutschlands setzt sich zu Beginn der neuen Woche erneut der Hochdruckeinfluss durch.

+++ 13.21 Uhr: Ranghoher tibetischer Mönch heiratet überraschend Jugendfreundin +++

Nach einem jahrelangen Streit um seinen Titel hat einer der wichtigsten Würdenträger des tibetischen Buddhismus völlig überraschend geheiratet: Der 33-jährige Mönch Thaye Dorje, der seit seiner Kindheit als Karmapa Lama verehrt wird, heiratete bei einer privaten Zeremonie im indischen Neu Delhi seine Jugendfreundin, die 36-jährige Rinchen Yangzom, wie sein Büro mitteilte. Der Karmapa Lama ist das geistige Oberhaupt einer der vier Schulen des tibetischen Buddhismus. Viele Anhänger der Karma-Kagyü-Tradition und auch der Dalai Lama, das geistige Oberhaupt der Tibeter, unterstützen mit dem Mönch Urgyen Trinley allerdings einen anderen Anwärter auf den Titel. Der Konflikt spaltet die tibetischen Buddhisten seit Jahren. Nach seiner Hochzeit zieht sich Thaye Dorje nun aus der Mönchsgemeinschaft zurück: Weil buddhistische Mönche nicht heiraten dürfen, löste er sein Gelübde auf. In einer Erklärung gab sich der 33-Jährige überzeugt, dass seine Heirat nicht nur "positive Auswirkungen" auf sein eigenes Leben, sondern auch auf die Karma-Kagyü-Linie haben werde. Aus der Entscheidung werde "etwas Schönes, etwas Vorteilhaftes für uns alle hervorgehen". Nach Angaben seines Büros will Thaye Dorje aber weiter die Aufgaben des Karmapa Lama erfüllen und etwa weltweit Vorträge halten. Thaye Dorje wurde in Tibet geboren. Sein Vater ist ebenfalls ein ranghoher buddhistischer Geistlicher, seine Mutter entstammt dem tibetischen Adel. Laut seiner offiziellen Biografie bezeichnete er sich bereits im Alter von anderthalb Jahren als Wiedergeburt des Karmapa Lama.

+++ 13:10 Uhr: Frauke Petry: "AfD ist für für mich nicht alternativlos" +++

AfD-Chefin Frauke Petry schließt einen Rückzug aus der Politik nicht aus. Im Berliner "Tagesspiegel" sagt Petry: "Weder die Politik noch die AfD sind für mich alternativlos." So sei es sinnvoll, das eigene Leben gelegentlich zu überdenken. "So halte ich das auch jetzt, nach mehr als vier Jahren in der AfD, die einen enormen Kraftaufwand bedeutet haben und den Abschied von einem geregelten Leben", zitiert das Blatt die 41-Jährige.

Auch zu Anfeindungen in der Politik äußert sich die Bundessprecherin der "Alternative für Deutschland": Diese dürfe man nicht persönlich nehmen, allerdings gelinge das nicht immer: "Alles andere wäre gelogen."


+++ 12.57 Uhr: Deutsche essen weniger Fleisch +++

Jeder Deutsche hat im vergangenen Jahr im Durchschnitt 60 Kilo Fleisch gegessen. Das sind acht Kilogramm weniger als noch vor 20 Jahren, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Bonn auf Grundlage vorläufiger Berechnungen mitteilte.

60 Prozent des Konsums machte 2016 Schweinefleisch aus. Das entspricht 36 Kilogramm pro Kopf. Geflügel aßen die Deutschen durchschnittlich 12,5 Kilogramm. Das war pro Verbraucher ein halbes Kilo mehr als im Vorjahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Rind- und Kalbfleisch lag 2016 bei 9,6 Kilogramm.

+++ 12.50 Uhr: Terrorzelle ausgehoben: Anschlag in Venedig geplant? +++

Anti-Terror-Einheiten der italienischen Polizei haben eine Terrorzelle zerschlagen und drei Männer und einen Jugendlichen festgenommen. Sie haben möglicherweise einen Anschlag auf der berühmten Rialto-Brücke in Venedig geplant haben soll.
Staatsanwalt Adelchi D'Ippolito präsentierte laut Nachrichtenagentur ADNkronos bei einer Pressekonferenz Inhalte von abgehörten Gesprächen zwischen den Terrorverdächtigen.

Einer der Verdächtigen sagte demnach, es sei nötig, "eine Bombe auf der Rialto-Brücke zu platzieren", um schnell ins Paradies zu kommen. Sein Komplize habe geantwortet: "Ja, werfen wir eine Bombe und dann: boom, boom."

+++ 12.02 Uhr: Mit Teddy im Morgengrauen zur Oma - Fünfjähriger aufgegriffen +++ 

Den eigenmächtigen Ausflug eines Fünfjährigen mitsamt Teddy hat die Polizei am frühen Donnerstagmorgen beendet. Mit Kuscheltier im Arm und nur mit einem Schlafanzug bekleidet habe der Junge in Dülmen im Münsterland am Straßenrand gestanden, teilte die Polizei mit. Den Beamten habe er erklärt, er sei auf dem Weg zu seiner Oma, um sie bei der Arbeit zu besuchen. Die Polizisten brachten den Kleinen nach Hause. Wie sich herausstellte, hatte er den Haustürschlüssel aus einem Versteck geholt und war ohne Wissen seiner Eltern aufgebrochen.

+++ 11.56 Uhr: Radfahrer finden verkohlte Leiche +++

Radfahrer haben in Holzwickede am östlichen Rand des Ruhrgebiets die stark verbrannte Leiche einer Frau gefunden. Erste Hinweise auf den Körper, der direkt an einem Radweg lag, seien am Donnerstagmorgen bei der Polizei eingegangen, sagte eine Sprecherin. Eine Mordkommission soll nun die Hintergründe ermitteln. Ob die Frau Opfer eines Verbrechens wurde, ist nach Angaben der Ermittler völlig unklar.

+++ 11.33 Uhr: Anklage wegen Mordes an Freiburger Studentin +++

Im Fall der im vergangenen Herbst in Freiburg getöteten Studentin hat die Staatsanwaltschaft gegen den mutmaßlichen Täter Anklage wegen Mordes erhoben. Dem nach eigenen Angaben 17 Jahre alten Mann wird zudem Vergewaltigung zur Last gelegt, wie die Behörde mitteilte. Der Fall soll vor der Jugendkammer des Landgerichts Freiburg verhandelt werden.

+++ 11.12 Uhr: US-Botschaft in Kabul feuert bekifftes Personal +++

Die US-Botschaft in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat nach einem Medienbericht mehrere Mitarbeiter wegen des Konsums und Verkaufs von Drogen entlassen. Die meisten seien US-Bürger, heißt es in Bericht der US-Zeitung "Wall Street Journal". Die Botschaft habe eine Untersuchung eingeleitet, nachdem ein Mitarbeiter dabei erwischt worden war, wie er "konfus herumgewandert sei und berauscht" erschien, heißt es in dem Bericht. "Der Typ war bekifft auf der Straße", sagte ein Zeuge. Ein Sprecher des Außenministeriums sagte der Zeitung, sechs Mitarbeiter seien "diszipliniert worden". Er wies Berichte zurück, wonach bis zu 22 Kollegen gefeuert worden seien.

+++ 11.11 Uhr: Viele Haushaltshilfen werden weiterhin schwarz beschäftigt +++

Der Großteil der Haushaltshilfen in Deutschland arbeitet weiterhin schwarz. Mehr als drei Viertel (75 bis 83 Prozent) von ihnen seien nicht angemeldet, erklärte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Nur knapp 350.000 der schätzungsweise 2,7 bis drei Millionen Putzkräfte, Babysitter oder Gärtner arbeiteten als Minijobber oder seien sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Besonders häufig arbeiten laut den Untersuchungen der Wirtschaftsforscher Rentner sowie junge Menschen in Ausbildung oder Studium schwarz. Von den legal arbeitenden Haushaltshilfen waren demnach knapp 300.000 als Minijobber angemeldet, weitere gut 47.000 waren sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das IW sieht als Hauptgrund für Schwarzarbeit "hohe Abgaben und Regulierungen". Das mache es "für viel attraktiv, diese Leistungen selbst zu erledigen oder eben jemand unter der Hand dafür zu engagieren", erklärte IW-Forscher Dominik Enste. Um Schwarzarbeit langfristig zu bekämpfen, dürfe sie nicht länger als "Kavaliersdelikt" durchgehen.

Fragen, die sich jeder stellt: Warum kommt Plastik immer nass aus der Spülmaschine?


+++ 11.08 Uhr: Jeder erwachsende Deutsche hat drei "wahre Freunde"+++

Erwachsene Deutsche haben einer Umfrage zufolge nach eigener Einschätzung im Schnitt drei "wahre Freunde". Damit würden sie rund die Hälfte ihrer Freunde in diese Kategorie einordnen, berichtete das Hamburger Meinungsforschungsinstitut myMarktforschung unter Berufung auf eine eigene repräsentative Befragung von Menschen im Alter von 18 bis 70 Jahren. Sie haben zudem im Schnitt Kontakt zu zehn Verwandten. Die meisten Kontakte entstehen demnach im ersten Drittel des Lebens. Ab einem Alter von 30 Jahren verlören die Befragten durchschnittlich zwei enge persönliche Begleiter, darunter einen "wahren Freund", erklärte das Institut. Offenbar setzten berufliche Verpflichtungen, Kinder und Partnerschaften den Freundschaften zu. Die Umfrage fand im Januar statt und wurde online erhoben. Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei Zahl und Qualität der sozialen Kontakte ergaben sich nicht. Beide Geschlechter brachten es im Schnitt auf die gleiche Menge an Freunden und regelmäßig kontaktierten Verwandten. "Das Klischee des kontaktfreudigeren weiblichen Geschlechts bestätigt sich im Übrigen nicht", erklärte das Forschungsinstitut.

+++ 11.07 Uhr: Fußball-Idol Seeler nach Operation: "Ich habe alles im Griff" +++

Fußball-Idol Uwe Seeler lässt sich auch von einer Operation nicht abhalten und wird am Samstag beim Spiel des Hamburger SV gegen den 1. FC Köln als Zuschauer im Volksparkstadion sein.
"Natürlich bin ich dabei. Das ist Ehrensache. Mir geht es wieder gut", sagte der 80 Jahre alte Ehrenbürger der Hansestadt und bestätigte eine Meldung der "Hamburger Morgenpost". Bei der Operation vor gut zwei Wochen war Seeler ein Tumor an der rechten Schulter entfernt worden. Der sei aber nicht bösartig, sagte Seelers Frau Ilka. Die Stelle hatte ihm seit Jahren Probleme bereitet und wollte nicht zuwachsen. "Ich habe kaum noch Schmerzen", sagte "Uns Uwe" Seeler.  

+++ 10.39 Uhr: Chinas Staatschef besucht Donald Trump +++

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping wird am 6. und 7. April mit US-Präsident Donald Trump in Florida zusammentreffen. Der Sprecher des chinesische Außenministeriums, Lu Kang, bestätigte den Termin für die Gespräche in Trumps Golfclub Mar-a-Lago vor der Presse in Peking. Vor dem Besuch in den USA werde der chinesische Präsident ab dem 4. April einen Zwischenstopp für eine Visite in Finnland einlegen.

+++ 9.33 Uhr: Co-Pilot stirbt nach Landung +++

Der Co-Pilot einer American-Airlines-Maschine ist kurz nach der Landung auf dem Flughafen von Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico gestorben. Der erste Offizier sei bereits während des Anflugs auf den Airport nicht mehr arbeitsfähig gewesen, zitiert der Sender CNN am Donnerstag einen Sprecher der US-Bundesluftfahrtbehörde. Die aus Dallas kommende Boeing sei rund drei Kilometer vor ihrem Ziel gewesen, als der Kapitän einen Notfall an Bord gemeldet habe. Als Grund habe er medizinische Probleme angegeben.

Der Flughafen Albuquerque teilte dem Bericht zufolge mit, dass die Maschine am Nachmittag sicher gelandet sei. Rettungssanitäter hätten sich um den Co-Piloten gekümmert. Der Mann sei jedoch kurze Zeit später gestorben. Die Todesursache war zunächst unklar.

North Carolina: Flugzeug kollidiert beim Start mit Hirsch - und muss notlanden


+++ 8.14 Uhr: Amazon will offenbar auch Mobilfunkanbieter werden +++

Der Online-Händler Amazon will sich einem Medienbericht zufolge in Deutschland als Mobilfunkanbieter versuchen. Erste Gespräche mit Netzbetreibern habe es schon gegeben, berichtet die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Branchenkreise. Demnach will Amazon womöglich als virtueller Mobilfunkbetreiber eigene Sim-Karten verkaufen. Dafür müssten aber die Deutsche Telekom, Vodafone oder Telefónica einen Teil ihrer Netzkapazitäten längerfristig an Amazon vermieten. Amazon wollte die Gespräche dem Bericht zufolge "nicht kommentieren". Der Internetriese hatte sich in der Vergangenheit bereits an einem eigenen Smartphone versucht. Das 2014 präsentierte Fire Phone entpuppte sich jedoch als Flop.

+++ 8.11 Uhr: Rätselhafter SEK-Einsatz in Duisburg +++

Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei ist am Mittwochabend im Duisburger Stadtteil Beeck ausgerückt. Eine Polizeisprecherin bestätigte den Einsatz am Donnerstag. Medien hatten zuvor darüber berichtet, eine Wohnung sei gestürmt worden, es habe eine Festnahme gegeben. Die Duisburger Polizei machte zunächst keine Angaben zu den Hintergründen.

+++ 5.50 Uhr: US-Gericht verlängert Stopp von Trumps Einreiseverbot +++

Ein US-Bundesrichter in Hawaii hat den gegen die Einreiseverbote von US-Präsident Donald Trump verhängten landesweiten Stopp verlängert. Richter Derrick Watson teilte am Mittwoch (Ortszeit) in Honolulu mit, dass er seine am 15. März erlassene einstweilige Verfügung gegen Trumps zweites Dekret in eine Verfügung umgewandelt, die die Suspendierung ausdehnt. Bereits ein erstes Einreisedekret Trumps von Ende Januar war von einem Bundesrichter im Westküstenstaat Washington vorläufig suspendiert worden, ein Bundesberufungsgericht bestätigte später dann diese Entscheidung.

+++ Weitere Trump und US-News gibt es hier im Überblick der US-Nachrichten +++

+++ 4 Uhr: Erneut Massengrab in Mexiko entdeckt +++

In einem Massengrab in Mexiko haben Ermittler mindestens zehn Tote gefunden. Die Leichen wurden in einer tiefen Schlucht nahe der Stadt Quesería an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Jalisco und Colima gefunden, wie der Gouverneur von Colima, José Ignacio Peralta, sagte. Einige der Leichname seien bereits stark verwest, teilweise skelettiert. Die Angaben zur Zahl der Toten seien vorläufig. Bei den Toten handelt es sich demnach mutmaßlich um Opfer des brutalen mexikanischen Drogenkriegs. Die Grenzregion zwischen den beiden Staaten wird von dem mächtigen Kartell Jalisco Nueva Generación kontrolliert. Es kämpft mit dem Sinaloa-Kartell um Einfluss.

+++ 3 Uhr: Koalitionsverhandlungen: SPD und CDU sprechen über Streitpunkte - Dissens bleibt +++

Ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl bemüht sich die schwarz-rote Koalition trotz wachsender Wahlkampfstimmung um Signale der Handlungsfähigkeit. Die Spitzen von CDU, CSU und SPD um Kanzlerin Angela Merkel (CDU), SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und CSU-Chef Horst Seehofer einigten sich in sechseinhalbstündigen Beratungen auf Kompromisse bei in einer Reihe kleinerer Streitthemen. In wesentlichen Punkten blieb es aber beim Dissens. Darunter waren die Begrenzung von Managergehältern, die Ehe für alle, die von der SPD geforderte Solidarrente und das Recht auf Rückkehr aus der Teil- in die Vollzeitbeschäftigung.


Die Stimmung in der Runde um Merkel und ihren Herausforderer Schulz wurde von Teilnehmern als kollegial und sachorientiert beschrieben. Es gab demnach aber auch ein Ringen um Kompromisse und Formulierungen. Die Koalition habe sich als arbeitsfähig erwiesen, hieß es von Teilnehmern. Über Seehofer war zu hören, er sei sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Treffens. Der bayerische Ministerpräsident wurde mit den Worten zitiert, die Runde habe viel erreicht.

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+++ 1.30 Uhr: 13 Tote bei Busunfall in Texas +++

Beim Zusammenstoß eines Kleinbusses mit einem anderen Wagen sind im US-Bundesstaat Texas einem Medienbericht zufolge 13 Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere Personen seien bei dem Unfall am Mittwoch verletzt worden, berichtete der Sender KTRK unter Berufung auf die Behörden. Wie es zu dem Zusammenstoß in der Nähe des Ortes Concan kam, blieb zunächst unklar. Der Bus gehörte einer Kirche und hatte 14 Menschen an Bord. 

+++ 0.45 Uhr: Türkei erklärt Einsatz in Nordsyrien für beendet +++

Die Türkei beendet nach sieben Monaten ihren Militäreinsatz im Norden Syriens. Der nationale Sicherheitsrat unter Führung von Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärte am Mittwoch, die Offensive gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und kurdische Milizen sei "erfolgreich abgeschlossen" worden. Unklar blieb, ob die Türkei ihre Soldaten aus dem Nachbarland abziehen wird. Regierungschef Binali Yildirim schloss weitere Einsätze der türkischen Armee in Syrien nicht aus. Der Einsatz "Schutzschild Euphrat ist vorbei", sagte Yildirim im Fernsehsender NTV. "Eine mögliche Operation ab jetzt, falls erforderlich, braucht einen anderen Namen." Unklar blieb daher, ob die türkischen Truppen abgezogen werden sollen oder ob der Einsatz unter einem anderen Namen in einem anderen Gebiet möglicherweise fortgesetzt wird.


feh/wue/anb / DPA / AFP