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News des Tages: Tank leer: Betrunkener macht Nickerchen auf A5

+++ Nordkorea warnt USA nach Raketentest +++ Mindestens 17 Tote bei Gefängnisausbruch in Papua-Neuguinea +++ Microsoft: Weltweite Cyberattacke sollte "Weckruf" für Regierungen sein +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Auf der Autobahn A5 hatte die Polizei einen ungewöhnlichen Einsatz (Symbolbild)

Auf der Autobahn A5 hatte die Polizei einen ungewöhnlichen Einsatz (Symbolbild)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 18.24 Uhr: Dax schließt erstmals über 12.800 Punkten +++

Der Dax hat einen glanzvollen Wochenauftakt hingelegt und erstmals über der Marke von 12.800 Punkten geschlossen. Beim Stand von 12.807,04 Punkten und einem Plus von 0,29 Prozent ging der Leitindex in den Feierabend, nachdem er im frühen Handel sogar bis auf ein neues Rekordhoch mit 12.832,29 Zählern geklettert war. Neben der Erholung der Ölpreise begründeten Händler die Gewinne auch mit dem Wahlsieg der CDU in Nordrhein-Westfalen mit der möglichen Koalitionsbildung mit der FDP. Das verleihe Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Rückenwind im Wahlkampf für die Bundestagswahl und sorge für politische Stabilität. Das gefällt den Börisanern.


+++ 18.04 Uhr: Macron auf Antrittsbesuch in Berlin - Philippe neuer Premier +++

Einen Tag nach seiner Amtseinführung ist der neue französische Präsident Emmanuel Macron zu einem Besuch nach Berlin gereist. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) begrüßte den Staatschef mit militärischen Ehren im Berliner Kanzleramt. Mit der Wahl des pro-europäischen Politikers verbindet die Bundesregierung die Hoffnung auf neuen Elan in der deutsch-französischen Zusammenarbeit und in der Europapolitik. Konkrete Vereinbarungen werden von dem Treffen noch nicht erwartet, doch könnten erste Projekte sondiert werden. Macron will über einige "Prioritäten" der künftigen Zusammenarbeit sprechen, verlautete aus seinem Umfeld. Der Präsident denke an gemeinsame Initiativen "in der Sicherheits- und Wirtschaftspolitik, bei den Investitionen und der sozialen Absicherung, beim Kampf gegen Dumping-Praktiken und bei der Frage der wirtschaftlich abgehängten Arbeitnehmer".

Zuvor hatte Macron den Konservativen Edouard Philippe zum Ministerpräsidenten ernannt. Damit legte er den Grundstein für ein breites Regierungsbündnis. Derzeit verfügt der neue Präsident über keine eigene parlamentarische Basis. Sein Bündnis "En marche!" steht im Juni erstmals zur Wahl.

Edouard Philippe neuer Premierminister Frankreich

Der Republikaner Edouard Philippe ist von Präsident Emmanuel Macron zum Premierminister Frankreichs ernannt worden


+++ 17.30 Uhr: Jemen: Cholera breitet sich aus +++

Die Zahl der Cholera-Toten im Bürgerkriegsland Jemen ist nach offiziellen Angaben auf 125 gestiegen. Mittlerweile gebe es mehr als 10.000 Cholera-Verdachtsfälle, hieß es aus dem jementischen Gesundheitsministerium. Die Behörden riefen in der Hauptstadt Sanaa den Notstand aus. Allein dort gibt es den Angaben zufolge 4000 Cholerakranke. Das Ministerium forderte Hilfsorganisationen auf, rasch Unterstützung zu leisten.

Aus dem Ministerium hieß es, die Infektionskrankheit breite sich schnell aus. Die Zahl der Neuerkrankungen steige von Stunde zu Stunde. Bereits am Wochenende hatte der Direktor des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Dominik Stillhart, vor einer "katastrophalen humanitären Lage" in Sanaa gewarnt. Die Epidemie war im Jemen im Oktober 2016 ausgebrochen, weil es an sauberem Trinkwasser fehlt. 

+++ 17.27 Uhr: Schweiz: Zwei Frauen stürzen in See und sterben +++

Zwei Frauen sind in einem Schweizer See vermutlich wegen eines Stromschlags gestorben. Die beiden Verunglückten fielen am Montag aus noch ungeklärten Umständen gemeinsam mit ihrem Hund in den Bielersee in Neuenstadt nahe der Grenze zu Frankreich, teilte die Kantonspolizei Bern mit. Auch der Hund starb. Die Beamten ermitteln die genauen Ursachen noch. "Dabei werden allfällige Probleme im Zusammenhang mit der elektrischen Installation des Hafens untersucht", hieß es.

Passanten entdeckten die beiden im Wasser treibenden Frauen und leisteten Erste Hilfe. Eine 24-Jährige aus dem Kanton Bern starb kurz nach der Ankunft im Krankenhaus, ihre Begleiterin war schon bei der Bergung aus dem See tot. Ihre genaue Herkunft und Identität waren zunächst noch nicht klar. Der Hafen des Bielersees in Neuenstadt war wegen des Einsatzes nur eingeschränkt zugänglich. 

+++ 16.26 Uhr: Schwester erdrosselt - sieben Jahre Haft +++

Weil er seine Schwester getötet hat, muss ein 37-Jähriger für sieben Jahre in Haft. Das Münchner Landgericht befand den Angeklagten für schuldig, das Opfer im Februar 2016 mit der Schnur eines Schuhbeutels erdrosselt zu haben. Das Urteil entspricht der Forderung der Verteidigung, die Staatsanwaltschaft hatte lebenslang wegen Mordes gefordert.

Das Gericht erklärte in der Urteilsbegründung, die Strafkammer glaube dem Geständnis des Angeklagten. Demnach hatte die Schwester ihren Bruder seit der frühen Kindheit gedemütigt und ihm Gewalt angetan. Nachdem er sich nie dagegen gewehrt hatte, kam es am Tag der Tat zu einem heftigen Streit und einer Rangelei, die zu der Tötung führte.

+++ 15.45 Uhr: Tot im Chemie-Tank: Lkw-Fahrer wird obduziert +++

Nach dem rätselhaften Tod eines Mannes im Tank seines Lastzugs wird wohl erst eine Obduktion Gewissheit über die Umstände des Betriebsunfalls geben. Die Autopsie werde an diesem Dienstag im Münchner Institut für Rechtsmedizin sein, sagte ein Polizeisprecher am Montag im bayerischen Rosenheim.

Der 41-Jährige war am Freitag auf einem Parkplatz vor einer Chemiefabrik in Burghausen tot im leeren Tank des Sattelzugs gefunden worden. Er trug eine Atemschutzmaske.

Ein Verschulden anderer Menschen am Tod des Mannes scheidet laut Polizei aus. Das Opfer war seit zwei Tagen vor dem Auffinden der Leiche nicht mehr gesehen worden. Zuletzt war in dem Tank Aceton transportiert worden. Die Chemikalie ist ein leicht entzündliches Lösungsmittel. In Verbindung mit Luft bildet es ein explosives Gemisch.

+++ 15.20 Uhr: Anschlag geplant: Flüchtling angeklagt +++

Ein syrischer Flüchtling ist von der Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen der mutmaßlichen Vorbereitung eines Terroranschlags in Kopenhagen angeklagt worden. Der seinerzeit 20-Jährige habe am 19. November 2016 versucht, mit mehr als 17.000 Zündhölzern, einer Packung Feuerwerk, 17 Batterien, sechs Walkie-Talkies und zwei Küchenmessern im Gepäck von Deutschland nach Dänemark auszureisen, teilte die Behörde mit. Der Mann soll geplant haben, damit "eine Sprengvorrichtung herzustellen und diese in Kopenhagen in einer größeren Menschenansammlung zu zünden". Der Syrer war an der Grenze festgenommen worden. Er war 2015 nach Deutschland gekommen und hatte zuletzt in einer Flüchtlingsunterkunft im oberschwäbischen Biberach gewohnt.

+++ 15.03 Uhr: Betrunkener bleibt mit Auto liegen und schläft auf A5 +++

Dieses Nickerchen hätte ein 22-Jähriger besser nicht gemacht: Der junge Mann blieb am Samstag mit seinem Kleintransporter wegen Benzinmangels auf der Autobahn 5 in Hessen liegen und schlief auf dem Standstreifen ein, hatte nach Angaben der Polizei in Darmstadt aber selbst reichlich Sprit intus. Andere Fahrer, die dem schlafenden Mann helfen wollten, bemerkten seine Alkoholfahne und verständigten die Autobahnpolizei - die reichlich zu tun bekam.

Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 22-Jährigen 1,3 Promille. Der von ihm vorgezeigte "Schweizer" Führerschein entpuppte sich zudem als Fälschung. Da der Mann zudem wegen Eigentumsdelikten per Haftbefehl gesucht wurde, zeigte ihm die Polizei endgültig die rote Karte und nahm ihn fest. Er erhält nun zwei neue Anzeigen wegen Alkohols am Steuer und Urkundenfälschung.

+++ 14.53 Uhr: Gärreste töten Fische im Sindelbach +++

Rund 60.000 Liter Gärreste aus einer Biogasanlage sind am Sonntag in den Sindelbach nahe dem schwäbischen Ingelfingen geflossen und haben alle Fische in dem Gewässer auf einer Länge von zehn Kilometern getötet. Unklar blieb zunächst, ob auch die Jagst betroffen ist, in die der Sindelbach mündet, wie die Polizei in Heilbronn mitteilte.

Dass die flüssigen Gärreste in den Bach gelangten, liegt der Polizei zufolge höchstwahrscheinlich an einem geplatzten Rohr an der Biogasanlage. Ein Sachverständiger solle nun prüfen, wie es zu dem Schaden kommen konnte. Wie viele Fische sterben mussten, war zunächst unklar.

+++ 14.13 Uhr: Japan sucht mit Hochdruck nach vermisster Militärmaschine +++

Nach dem Verschwinden eines Militärflugzeugs in Japan hat das Verteidigungsministerium Flugzeuge und Hubschrauber für die Suche nach der Maschine entsandt. Es seien zwei Flugzeuge und vier Hubschrauber im Einsatz, um nach der vermissten Maschine zu suchen, sagte ein Ministeriumssprecher. Bislang gebe es keinerlei Hinweise auf den Verbleib des Militärflugzeugs. Das Wetter sei schlecht, insbesondere in den Bergen.

Das LR-2-Aufklärungsflugzeug war zuvor nahe des Flughafens Hakodate auf der Nordinsel Hokkaido vom Radar verschwunden. Die Maschine hatte den Auftrag des Gouverneurs von Hokkaido, einen Patienten in einem Krankenhaus in Hakodate abzuholen und zur medizinischen Behandlung in die Inselhauptstadt Sapporo zu fliegen.

+++ 14.11 Uhr: Malaysia: Zoll entdeckte hunderte geschmuggelte Schildkröten +++

Der malaysische Zoll hat am Flughafen von Kuala Lumpur hunderte vom Aussterben bedrohte Schildkröten aus Madagaskar beschlagnahmt. Alle 330 Madagassische Schnabelbrustschildkröten und Strahlenschildkröten hätten noch gelebt, sagte Vize-Chef Abdul Wahid Sulong am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Dank eines Hinweises entdeckten die Fahnder die illegale Fracht in fünf Kisten, die von einem Etihad-Flug aus der Hauptstadt Antananarivo stammten. Ihr Wert wurde auf über 250.000 Euro geschätzt.

Die Schnabelbrustschildkröten leben nur in einem kleinen Gebiet von Madagaskar in freier Wildbahn. Mehr als jede andere Art ist sie von Wilddieben bedroht und gilt deshalb als die gefährdetste Schildkrötenart der Welt. 

+++ 13.53 Uhr: Stralsund: Angeklagter wünscht sich Todesstrafe +++

Die Todesstrafe hat ein Angeklagter im Prozess um die Tötung seiner Ehefrau für sich verlangt. Zum Auftakt der Verhandlung sagte der 54-Jährige in Stralsund, er wünsche ein "gutes Urteil". Er wolle mit dem Tod bestraft werden. "Wenn ich mich weiter daran erinnere, sterbe ich jeden Tag mehrere Tode", begründete der Angeklagte seine Forderung. Die Richterin erklärte dem Syrer, dass es in Deutschland keine Todesstrafe gebe. "Ich wäre nicht Richterin, wenn wir die Todesstrafe hätten", sagte sie.  

Der 54-Jährige gab vor dem Landgericht Stralsund an, am 23. November 2016 mit seiner Frau in Streit geraten zu sein. Diese habe gedroht, ihn zu verlassen. Im Streit sei er in die Küche gegangen und habe ein Messer geholt. Auf die Frage, wer seine Frau getötet habe, sagte er ausweichend: "Ich war allein mit ihr in der Wohnung." Es sei eindeutig, was dort passiert sei. Erinnern könne er sich an den Ablauf jedoch nicht mehr. Der Mann wurde auf der Straße mit dem Messer in der Hand festgenommen. 

+++ 13.50 Uhr: Prag: Zug brennt im Masaryk-Bahnhof +++

Ein Brand in einem Zug hat am historischen Masaryk-Bahnhof in Prag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. "Weil die Oberleitung zu Beginn der Löscharbeiten noch unter Strom stand, mussten die Feuerwehrleute mit höchster Vorsicht arbeiten", teilte ein Sprecher mit. Das Feuer war in einem Waggon ausgebrochen, in dem sich keine Fahrgäste befanden. Auf einem Foto waren dicke Rauchschwaden zu sehen. Der Vorortverkehr aus der umliegenden Region Mittelböhmen in die tschechische Hauptstadt kam für gut eine Stunde zum Erliegen. Als Ursache des Feuers wird ein Kurzschluss vermutet.

+++ 13.30 Uhr: 13 Verletzte bei Explosion bei Autozulieferer +++

Eine Explosion hat in einer Fabrik des Autozulieferers Schaeffler in Unterfranken nach Polizeiangaben 13 Menschen verletzt. Vier von ihnen seien am Montag schwer verletzt in eine Klinik geflogen worden, twitterte das Polizeipräsidium Unterfranken. Der Brand in dem Werk in Eltmann sei inzwischen gelöscht. "Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung."

+++ 12.54 Uhr: Erste Kletterer der Saison erreichen Everest-Gipfel von Nepal aus +++

Erstmals in der diesjährigen Klettersaison haben Bergsteiger von der nepalesischen Seite aus den Gipfel des Mount Everest erreicht. Ein Team von elf nepalesischen Bergführern kam gefolgt von drei weiteren nepalesischen Bergsteigern am Gipfel des mit 8848 Metern höchsten Bergs der Welt an, wie das Amt für Tourismus bestätigte. Die Profi-Kletterer befestigten die Strecke mit Seilen, um nachfolgenden Gruppen den Aufstieg zu erleichtern.

+++ 12.45 Uhr: Ostfriesland: Gasexplosion zerstört Einfamilienhaus +++

Erst vor vier Wochen gekauft, jetzt eine Ruine: Eine Gasexplosion hat in Ostfriesland ein Einfamilienhaus zerstört. Ein Mensch wurde leicht verletzt, das derzeit nicht bewohnte Haus in Klostermoor wurde zum Totalschaden, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Montag sagte. Der neue Eigentümer des Gebäudes erlitt leichte Verbrennungen am Arm und kam ins Krankenhaus.

Der Mann hatte am Morgen nachschauen wollen, ob durch den vielen Regen am Wochenende Wasser im Keller stand. "Als er den Lichtschalter betätigte, hat es tüchtig gerummst", sagte Feuerwehrsprecher Dominik Janßen. "Die Fenster flogen raus und das entstandene Feuer griff auf das Erdgeschoss über." Die Ehefrau stand vor dem Haus, sie blieb unverletzt.

+++ 12.07 Uhr: Papua-Neuguinea: 17 Gefangene bei Massenausbruch erschossen +++

Bei einem Massenausbruch aus einem Gefängnis in Papua-Neuguinea sind 17 Häftlinge erschossen worden. Drei Insassen wurden festgenommen, 57 weitere waren drei Tage nach dem Ausbruch weiter auf der Flucht, wie die Polizei mitteilte. Bei den Flüchtigen handelt es sich demnach in der Mehrzahl um gefährliche Straftäter.

Nach Angaben des örtlichen Polizeichefs Anthony Wagambie Jr. waren die Gefangenen am Freitag aus der Haftanstalt Buimo in der zweitgrößten Stadt Lae ausgebrochen. Die meisten von ihnen saßen wegen bewaffneten Raubs und Diebstahls in Untersuchungshaft. Der Polizeichef warnte, nach früheren Massenausbrüchen aus demselben Gefängnis sei die Kriminalität in Lae spürbar gestiegen. Angehörige und Freunde rief er auf, den Flüchtigen keinen Unterschlupf zu bieten. Die Gefängnisse des Pazifikstaats sind oftmals überfüllt, die Haftbedingungen miserabel.

+++ 11.44 Uhr: Regionalzug erfasst Lkw: ein Toter +++

Beim Zusammenstoß eines Zugs mit einem Lkw ist in Neustadt bei Hannover ein Mensch ums Leben gekommen. Der Laster sei von dem Zug erfasst worden, sagte eine Polizeisprecherin am Montag in Hannover. Nach Angaben eines Bahnsprechers handelt es sich bei dem Zug um einen Regionalexpress. Der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" zufolge soll es auch mehrere Verletzte gegeben haben. Der Unfall ereignete sich nach seinen Worten an einem Bahnübergang, der mit Halbschranken und Lichtzeichen gesichert war.

+++ 11.01 Uhr: Türkei untersagt Bundestagsabgeordneten Incirlik-Besuch +++

Die Türkei hat mehreren Bundestagsabgeordneten einen Besuch bei den deutschen Soldaten auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik untersagt. Darüber wurden nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die Obleute des Verteidigungsausschusses unterrichtet.

+++ 9.48 Uhr: Hepatitis-A-Epidemie in Berlin ausgebrochen +++

Eine Hepatitis-A-Welle in Berlin sorgt bei Experten für Besorgnis. Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet, wurden seit Beginn der Ausbrüche im November 2016 inzwischen 100 Erkrankungen erfasst, und die Welle setze sich fort. Betroffen seien vor allem Männer, die Sex mit Männern haben. Im Vergleichszeitraum der vergangenen fünf Jahre liegt der Mittelwert bei lediglich 22 Erkrankungen. Dies gehe aus dem jüngsten epidemiologischen Wochenbericht des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) hervor, das zur Impfung aufruft - dem einzig wirksamen Schutz für Risikogruppen.

+++ 8.52 Uhr: Prügelei nach Kneipenbesuch: 29-Jähriger tot +++

Nach einer Prügelei im Anschluss an einen Kneipenbesuch ist in Hürth bei Köln ein 29 Jahre alter Mann gestorben. An der Schlägerei am frühen Sonntagmorgen waren neun stark betrunkene Männer beteiligt, wie die Polizei in Köln mitteilte. Demnach erlitt der 29-Jährige schwere Kopfverletzungen, er starb später im Krankenhaus. Sechs Männer wurden vorläufig festgenommen. Zwei Tatverdächtige, die zunächst vom Tatort geflohen waren, wurden noch am Sonntag in Hürth festgenommen. Die Männer hatten nach einem Kneipenbesuch auf dem Heimweg Streit bekommen. Der Bruder des Getöteten war dabei im Gesicht schwer verletzt worden. Er kam in ein Krankenhaus. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.

+++ 8.16 Uhr: Japanische Militärmaschine von Radar verschwunden +++

Ein Propellerflugzeug des japanischen Militärs ist vom Radar verschwunden. Wie das Verteidigungsministerium bekanntgab, befand sich die Aufklärungsmaschine vom Typ LR-2 mit vier Passagieren nahe dem Flughafen Hakodate auf Japans nördlichster Hauptinsel Hokkaido, als der Kontakt abbrach. Das Flugzeug sollte einen Notfallpatienten aus einer Klinik in Hakodate transportieren, wie japanische Nachrichtenagenturen berichteten.

+++ 7.25 Uhr: Rechtsextremist Horst Mahler will Asyl in Ungarn +++

Der wegen Leugnung des Holocausts zu zehn Jahren Gefängnis verurteilte Rechtsextremist Horst Mahler hat den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán um politisches Asyl gebeten. Das geht nach einem Bericht der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online) aus einer Erklärung hervor, die Mahler veröffentlichte. Darin heißt es: "Ich habe am 12. Mai 2017 den Führer der Ungarischen Nation, Viktor Orbán, ersucht, mir als politisch Verfolgtem Asyl in Ungarn zu gewähren." Am Schluss der Erklärung steht: "Im Vertrauen auf den Freiheitssinn des Volkes der Ungarn lege ich mein Schicksal in die Hände seiner Regierung." Dann folgt die handschriftliche Signatur Horst Mahler. Mahler hatte seit 2009 eine zehnjährige Gefängnisstrafe wegen Volksverhetzung und Leugnung des Holocausts verbüßt. Im Sommer 2015 erhielt er wegen einer schweren Erkrankung Haftverschonung. Ende vergangenen Jahres hatte das Oberlandesgericht Brandenburg die Aussetzung der Reststrafe zur Bewährung aufgehoben. Der einstige Linksradikale, der sich zum Rechtsradikalen wandelte und als unbelehrbar gilt, hatte sich anhaltend antisemitisch geäußert.

+++ 7.15 Uhr: Koalition sucht Weg zu Neuwahlen in Österreich +++

 In Österreich will der designierte ÖVP-Chef Sebastian Kurz am Montag weitere Gespräche zur Auflösung der rot-schwarzen Koalition führen. Er werde Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) einen gemeinsamen Neuwahl-Antrag von SPÖ und ÖVP vorschlagen, hat Kurz am Sonntagabend angekündigt. Beide Parteien sollten aber noch vereinbarte Projekte vor dem endgültigen Ende der Koalition beschließen, forderte der 30-Jährige. Auch die SPÖ geht inzwischen von vorzeitigen Neuwahlen im Herbst aus. "Das Tischtuch ist zerschnitten", stellte Kern im ORF-Fernsehen fest.

Der Parteivorstand der ÖVP hatte am Sonntagabend Kurz einstimmig als neuen Chef der Konservativen nominiert. Dabei hat die Partei dem überaus populären Außenminister eine ungewohnte Machtfülle eingeräumt. Kurz will seine Freiheiten dazu nutzen, bei der nächsten Wahl mit einer eigenständigen Liste "Sebastian Kurz - die neue Volkspartei" anzutreten. "Wir haben beschlossen, dass wir eine Bewegung starten, dass wir auf bewährte Kräfte aus der Volkspartei setzen, aber gleichzeitig neue Leute an Bord holen."  

+++ 6.34 Uhr: Mindestens 17 Tote bei Gefängnisausbruch in Papua-Neuguinea +++

Beim Versuch, aus einem völlig überfüllten Gefängnis auszubrechen, sind im Pazifikstaat Papua-Neuguinea mindestens 17 Häftlinge erschossen worden. Die Männer seien von Sicherheitskräften getötet worden, die den Ausbruch aus einem Gefängnis der Stadt Lae im Osten des Landes verhindern wollten, berichteten lokale Medien am Montag. Mehr als 50 Häftlingen sei die Flucht jedoch gelungen.

+++ 6.16 Uhr: Microsoft: Weltweite Cyberattacke sollte "Weckruf" für Regierungen sein +++

Der Software-Konzern Microsoft hat nach der Cyberattacke auf mehr als 200.000 Computer den Einsatz von Schadprogrammen durch Regierungen kritisiert. Dieser Angriff sei ein "Weckruf", schrieb Microsoft-Manager Brad Smith in einem Blog-Eintrag. Er warf dem US-Geheimdienst NSA vor, eine Sicherheitslücke Betriebssystem Windows für seine eigenen Zwecke genutzt zu haben. Nach dem die NSA selbst Opfer eines Hackerangriffs geworden war, gelangten die Informationen in die Hände Krimineller, die dann den großangelegten Cyberangriff starteten. Auf konventionelle Waffen übertragen sei der Schaden mit dem Diebstahl einiger Tomahawk-Rakaten aus dem Arsenal der US-Armee vergleichbar, schrieb Smith. Er forderte die Regierungen auf, ihre Erkenntnisse über Sicherheitslücken künftig mit den Softwareunternehmen zu teilen.

+++ 1.01 Uhr: Golden State gewinnt erstes NBA-Playoff-Halbfinale gegen San Antonio +++

Die Golden State Warriors haben das erste Playoff-Halbfinale der nordamerikanischen Basketballliga NBA gewonnen. Der Titelfavorit siegte zum Auftakt der "Best-of-Seven"-Serie gegen die San Antonio Spurs mit 113:111 (42:62) und führt mit 1:0. Die zweite Partie steigt am Dienstag (Ortszeit) ebenfalls in Oakland.

+++ 0.51 Uhr: Nordkorea warnt USA nach Raketentest +++

Nach dem jüngsten Raketentest hat Nordkorea die USA vor der Reichweite seiner Waffen gewarnt. Das berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Montag unter Berufung auf die nordkoreanische Agentur KCNA. Demnach sagte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un, die USA sollten die Realität nicht verkennen. Das US-Festland und das US-Einsatzgebiet im Pazifik seien in Reichweite für Angriffe Nordkoreas. Man habe alle Mittel für einen Vergeltungsschlag. Ziel des Tests war laut KCNA, die Zahl der Raketen zu erhöhen, die Atomsprengköpfe tragen können. Die Boden-Boden-Rakete sei 787 Kilometer weit geflogen und habe eine Höhe von mehr als 2100 Kilometern erreicht. Der Test sei erfolgreich gewesen.

Pjöngjang hatte am Sonntag trotz UN-Sanktionen und militärischer Drohgebärden der USA eine ballistische Rakete gezündet, die potenziell Atomsprengköpfe tragen kann. Nach südkoreanischen Angaben hob die Rakete in der Nähe der Grenze zu China im Nordwesten des Landes in Richtung offenes Meer ab. Nach Angaben des US-Militärs stürzte die Rakete ins Japanische Meer (Koreanisch: Ostmeer).

tim / DPA / AFP
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg