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+++ Ticker +++

News des Tages: Erlebnispark in Bottrop wegen Bombendrohung evakuiert

Eurojackpot mit 90 Millionen Euro nicht geknackt +++ Facebook sperrt wenige Tage vor US-Wahlen weitere fingierte Nutzerkonten +++ Acht Männer nach Gruppenvergewaltigung in Haft +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Die Polizei in Wuppertal hat es mit zahlreichen Anzeigen von Frauen aus Remscheid zu tun: Ein Unbekannter fotografiert sie und montiert ihre Gesichter in aufreizende Nacktfotos (Symbolbild).

Die Polizei in Bottrop hat den Movie Park wegen einer Bombendrohung geräumt (Symbolbild).

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Bombendrohung: Erlebnispark in Bottrop evakuiert (22.55 Uhr)
  • Nord- und Südkorea: Je elf Grenzposten weg (17.55 Uhr)
  • USA: weitere verdächtige Pakete – Festnahme (16.28 Uhr)
  • 18-Jähriger fährt mit Auto zur Führerscheinprüfung (12.12 Uhr)
  • In Türkei inhaftierter Patrick K.: Gefängnisstrafe (10.15 Uhr)
  • Starkes Seebeben erschüttert Westgriechenland (1.27 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:   

+++ 23.11 Uhr: Eurojackpot mit 90 Millionen Euro nicht geknackt +++

Der Eurojackpot mit der Höchstsumme von 90 Millionen Euro ist wieder nicht geknackt worden. Die in Helsinki gezogenen Gewinnzahlen - 18, 19, 33, 38 und 44 sowie die beiden Eurozahlen 4 und 10 -  brachten aber fünf Spielteilnehmern ein einstelliges Millionenglück, wie WestLotto mitteilte. Sie gewannen in der zweiten Gewinnklasse. Jeweils  1,2 Millionen Euro gehen nach Hessen, Niedersachsen, Schweden, Ungarn und in die Niederlande. 

Zum dritten Mal in diesem Jahr ist der Eurojackpot auf seine Höchstsumme von 90 Millionen Euro angewachsen. Seit acht Ziehungen ist er nun in der obersten Gewinnklasse nicht getroffen worden. Um ihn zu knacken, muss auf dem Tippzettel an sieben Stellen das Kreuz richtig gesetzt werden. Dabei müssen 5 aus 50 sowie 2 aus 10 Zahlen getippt werden. Sollte dies gleich mehreren Mitspielern gelingen, wird die Gewinnsumme geteilt. Die Chance auf den Eurojackpot liegt bei 1 zu 95 Millionen.

+++ 22.55 Uhr: Erlebnispark in Bottrop wegen Bombendrohung evakuiert +++

Nach einer Bombendrohung hat die Polizei am Abend einen Freizeitpark in Bottrop geräumt. Etwa 11.000 Menschen hätten das Gelände des Movie Parks Germany in Nordrhein-Westfalen verlassen müssen, sagte eine Sprecherin. Ein Anrufer habe am späten Nachmittag den Movie Park kontaktiert und von Hinweisen auf eine Bedrohung gesprochen. "Der Anrufer selbst hat nicht gedroht", sagte sie. Eine akute Gefahr sei nicht ersichtlich gewesen. Ob sich der Anrufer gegenüber den Mitarbeitern des Parks oder der Polizei zu erkennen gegeben habe, wollte die Sprecherin aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht sagen. Die Ermittlungen dauern noch an.

Vorsorglich sei der Park aber für Besucher gesperrt worden. Erst als keine Besucher mehr auf dem Gelände waren, gab die Polizei den Grund der Evakuierung bekannt. Die Besucher hätten ruhig und diszipliniert auf die Aufforderungen der Einsatzkräfte und auf Lautsprecherdurchsagen reagiert, die zum Verlassen des Parks aufforderten, hieß es. Kurz vor 21 Uhr am Freitagabend waren demnach keine Gäste mehr auf dem Gelände, auf dem an diesem Abend ein "Halloween Horror Festival" mit "schaurigen Attraktionen und Shows" auf dem Programm stand. Der Movie Park im Stadtteil Kirchhellen ist ein saisonaler Freizeitpark mit Schwerpunkt auf dem Thema Film.

+++ 21.59 Uhr: Facebook sperrt wenige Tage vor US-Wahlen weitere fingierte Nutzerkonten +++

Facebook hat nach eigenen Angaben weitere gefälschte Konten aus dem Iran entdeckt. Das Unternehmen entfernte mehr als 80 Seiten, die als irreführend eingestuft wurden, wie der Facebook-Chef für Cybersicherheit, Nathaniel Gleicher, mitteilte. Zugleich seien zahlreiche Konten von Einzelnutzern und Gruppen abgeschaltet worden. Eine Verbindung zur Regierung in Teheran könne nicht nachgewiesen werden. Ziel der Kampagne sei die Öffentlichkeit in den USA und in Großbritannien gewesen, einige der Nutzer hätten sich als britische oder US-Bürger ausgegeben, erklärte Gleicher weiter. Auch der Facebook-Dienst Instagram sei betroffen. Die "koordinierte" Aktion sei vor einer Woche aufgefallen. Vor der US-Zwischenwahl zum Kongress am 6. November werden verstärkte Manipulationsversuche über die sozialen Medien befürchtet.

Bereits im August hatte Facebook gefälschte Konten aus dem Iran und Russland entdeckt und gesperrt. Dabei waren Verbindungen der iranischen Konten zu staatlichen Medien des Landes über öffentlich zugängliche Registrierungsinformationen und IP-Adressen nachgewiesen worden.

+++ 21.35 Uhr: Mexikanische Polizei setzt Dutzende Flüchtlinge fest +++

Die Polizei in Mexiko hat im Süden des Landes Dutzende Migranten aus Mittelamerika in Gewahrsam genommen. Sie hätten illegal den Grenzfluss Suchiate zwischen Guatemala und Mexiko überquert, teilten die Behörden mit. Offiziellen Angaben zufolge wurden sie zu einem Büro der Einwanderungsbehörde in der Stadt Tapachula gebracht, wo sie Asylanträge stellen könnten.

Unterdessen zogen Tausende Menschen aus Honduras, El Salvador und Guatemala weiter Richtung USA. Die sogenannte Migranten-Karawane erreichte heute die Stadt Arriaga im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas. Die Menschen sind vor der Gewalt durch Jugendbanden und der schlechten wirtschaftlichen Lage in ihren Heimatländern geflohen. US-Präsident Donald Trump hatte mehrfach betont, dass sie keine Chance auf eine Einreise in die Vereinigten Staaten hätten. Notfalls solle das Militär sie an der Grenze stoppen. Trump warf Mexiko zuletzt immer wieder vor, nichts gegen die Migranten zu unternehmen, die durch das lateinamerikanisches Land in die USA kommen.

+++ 21.09 Uhr:  Verdächtiger in US-Briefbombenserie angeklagt +++

Nach der Festnahme im Fall der Briefbombenserie in den USA ist der Verdächtige angeklagt worden. Das sagte US-Justizminister Jeff Sessions bei einer Pressekonferenz. Der Verdächtige muss sich demnach unter anderem wegen des illegalen Versands von Sprengstoff sowie Drohungen gegen frühere Präsidenten verantworten. Insgesamt gab es fünf Anklagepunkte. Sollte er für schuldig befunden werden, drohen ihm den Angaben zufolge 58 Jahre im Gefängnis. FBI-Chef Christopher Wray bestätigte bei der Pressekonferenz, dass es sich bei dem Festgenommenen um Cesar Sayoc handelt. Die Sicherheitsbehörden hatten ihn heute in Florida festgenommen. 

Die Umschläge waren unter anderem an den früheren Präsidenten Barack Obama und an die frühere Außenministerin Hillary Clinton versandt worden. Auch weitere Trump-Gegner sind Adressaten der von den US-Behörden abgefangenen Pakete, darunter der Trump-kritische Schauspieler Robert de Niro und der Milliardär und Spender für die oppositionellen Demokraten, George Soros.

+++ 19.28 Uhr: Französischer Zoll findet Löwenbaby in Autowerkstatt +++

Der französische Zoll hat in einer Autowerkstatt in Marseille ein Löwenbaby entdeckt. Das ein bis zwei Monate alte Tier sei dort in einem Käfig untergebracht gewesen, teilte der Zoll in der Hafenstadt mit. Ein Arbeiter der Werkstatt sagte den Beamten, er habe das Tier aus einem Haus in Marseille geholt. Bewohner hätten ihn darum gebeten, weil sie nicht gewusst hätten, wie sie mit dem Löwen umgehen müssen. Wo das Tier ursprünglich herkommt und was mit ihm geschehen sollte - unklar. Erst am Dienstag hatten Polizeibeamte in einem Pariser Vorort bei einem amtsbekannten Kriminellen ein Löwenbaby entdeckt. Der Verdacht hier war, dass der Kriminelle das Tier verkaufen wollte.

+++ 19.12 Uhr: Argentinien bekommt weiteren Milliardenkredit vom IWF +++

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat dem finanziell angeschlagenen Argentinien im Rahmen seines Rettungsprogrammes eine weitere Tranche von 5,7 Milliarden Dollar freigegeben. Die ausgezahlten Hilfen innerhalb des im Juni beschlossenen Rettungspaketes steigen damit auf 20,4 Milliarden Dollar. Der Weltwährungsfonds hatte Argentinien am 20. Juni Finanzhilfen von rund 50 Milliarden Dollar gewährt, die nun auf knapp 57 Milliarden aufgestockt wurden.

Thailand : Vergessene Orte: Der Flugzeug-Friedhof inmitten der Metropole

+++ 18.25 Uhr: Fall Khashoggi: Türkei will Auslieferung von saudischen Verdächtigen +++

Die Istanbuler Staatsanwaltschaft will im Zuge ihrer Ermittlungen im Mordfall Khashoggi eine Auslieferung der 18 in Saudi-Arabien festgenommenen Verdächtigen verlangen. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Entsprechende Dokumente seien vorbereitet worden. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat zuvor mehrfach gesagt, die Täter müssten in Istanbul vor Gericht gestellt werden. Erdogan hat bereits den Besuch eines "hochrangigen saudischen Staatsanwaltes" in der Türkei angekündigt. Er betonte erneut, Khashoggis Tod sei "kein banaler Fall"- und Saudi-Arabien müsse klären, wer den Befehl für die Tat gegeben habe.

+++ 18.20 Uhr: Wohl kein islamistisches Motiv für Kölner Geiselnahme +++

Nach dem Brandanschlag und der Geiselnahme vor knapp zwei Wochen im Kölner Hauptbahnhof haben die Ermittler einem Medien-Bericht zufolge bislang keine Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund für die Tat gefunden. Bislang seien unter anderem sichergestellte Gegenstände aus dem Zimmer des mutmaßlichen Täters und seine Kommunikation über Internet und Handy ausgewertet worden. Dabei gebe es mehr und mehr Hinweise auf massive psychische Probleme, berichteten WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung". Auf einen islamistischen Hintergrund deute das Material aber nicht hin. Die Bundesanwaltschaft war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

+++ 18.06 Uhr: Israelische Soldaten töten vier Palästinenser bei Protesten im Gazastreifen +++

Bei neuen Protesten im Gazastreifen haben israelische Soldaten nach palästinensischen Angaben vier Demonstranten erschossen. Die vier Palästinenser im Alter zwischen 22 und 27 Jahren seien bei verschiedenen Vorfällen an der Grenze zu Israel getötet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza mit. Ein fünfter Mann kam demnach ums Leben, als versehentlich eine Handgranate in seiner Hand explodierte, hieß es unter Berufung auf Augenzeugen. Die israelische Armee äußerte sich dazu zunächst nicht. Sie verwies darauf, dass sich etwa 10.000 "Demonstranten und Randalierer" an der Grenze versammelt hätten. Diese hätten Reifen angezündet und Sprengsätze in Richtung der Soldaten geworfen. Das Militär habe "mit Anti-Aufruhrmitteln geantwortet".

Hornisse und Kakerlake

+++ 18.05 Uhr: Eine Tote nach Kollision von Auto und Zug in Österreich +++

Bei einem Zusammenstoß eines Autos mit einem Zug ist in Österreich eine Frau gestorben. Es handele sich um die Beifahrerin, teilte die Polizei mit. Der Fahrer des Autos wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. In dem Zug befanden sich knapp 80 Personen. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete, blieben sie laut Feuerwehr unverletzt. Der Unfall ereignete sich an einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Dürnstein und Weißenkirchen in Niederösterreich.

+++ 17.55 Uhr: Nord- und Südkorea wollen jeweils elf Grenzposten räumen +++

Nord- und Südkorea wollen bis Ende November jeweils elf Posten entlang ihrer gemeinsamen Grenze räumen und zerstören. Dies beschlossen Vertreter beider Seiten bei Verhandlungen im Grenzort Panmunjom, wie die südkoreanische Armee mitteilte. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und Südkoreas Präsident Moon Jae In hatten bei ihrem jüngsten Gipfel im September unter anderem vereinbart, die Spannungen entlang der gemeinsamen Grenze zu entschärfen. Der Abzug von Truppen und Waffen aus den jeweils elf Posten ist den Angaben zufolge ein Test im Rahmen der derzeitigen Entspannungspolitik - langfristiges Ziel soll es sein, alle Grenzposten zu beseitigen. Aus dem Grenzort Panmunjom wurden bis Freitag bereits Waffen und Wachposten abgezogen, jede Seite hat dort jetzt nur noch jeweils 35 Unbewaffnete.

+++ 16.37 Uhr: Nato-Soldaten reduzieren Kontakt mit afghanischen Militärs +++

Die internationalen Truppen in Afghanistan schränken ihre Kontakte mit afghanischen Militärs ein. Hintergrund sind zwei Angriffe auf Militärs aus Tschechien und den USA durch afghanische Sicherheitskräfte in der vergangenen Woche. Die Nato-Ausbildungsmission "Resolute Support" habe gemeinsame Übungen und direkte Beratung der Afghanen "im Zuge unserer ständigen Bewertungen, wie wir unsere Kräfte effektiv schützen und die Afghanen befähigen können", eingeschränkt. Das sagte der "Resolute Support"-Sprecher, Knut Peters. Es handle sich dabei um eine vorübergehende Maßnahme. Sie werde die Nato-Truppen nicht von "anderen laufenden Operationen abhalten, um die Interessen der 41 Länder der Koalition zu schützen", sagte Peters weiter. Afghanischen Militärs zufolge sind Nato-Militärberater bereits seit Montag nicht mehr zu ihren afghanischen Partnern in den Dienst gekommen.

+++ 16.28 Uhr: Weitere verdächtige Pakete an Trump-Gegner – erste Festnahme +++

In den USA sind erneut zwei verdächtige Pakete an Trump-Gegner abgefangen worden. Sie waren an Oppositionspolitiker adressiert. Eines der Pakete sei auf dem Weg zum demokratischen Senator Cory Booker gewesen und in Florida abgefangen worden, teilte die Bundespolizei FBI mit. Booker wird als möglicher Gegenkandidat von Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl 2020 gehandelt. Das zweite Paket sei an den früheren Geheimdienstdirektor James Clapper gesandt und in New York gefunden worden, meldeten mehrere US-Medien. Clapper steht den Demokraten nahe und gilt als vehementer Trump-Kritiker. Beide Pakete hatten - wie schon zehn weitere zuvor - als Absender den Namen der früheren Demokraten-Parteichefin Debbie Wasserman-Schultz und waren mit jeweils sechs Briefmarken frankiert, die die wehende US-Flagge zeigen. In Miami wurde unterdessen ein Verdächtiger festgenommen, wie CNN und Reuters berichten.

+++ 15.58 Uhr: Lohnungerechtigtkeit: Frauen arbeiten zwei Monate pro Jahr umsonst +++

Frauen verdienen in der EU im Schnitt 16 Prozent weniger als Männer. Frauen arbeiteten damit dieses Jahr ab dem 3. November faktisch umsonst, teilte die Kommission zum "Europäischen Tag der Lohngleichheit" mit. In Deutschland ist dies sogar schon Mitte Oktober der Fall. Denn dort beträgt das Lohngefälle den Angaben zufolge 21,5 Prozent. Dies ist der dritthöchste Wert in der EU. Die Daten für das Lohngefälle basieren auf den Unterschieden bei den durchschnittlichen Stundenlöhnen für Männer und Frauen.

Panne im Live-TV: Moderatorin referiert gerade über Schlangen, dann wird's unangenehm

+++ 15.56 Uhr: Chinesischer Bauer baut Airbus A320 auf dem Acker nach +++

Ein chinesischer Bauer hat ein komplettes Verkehrsflugzeug nachgebaut. Nach eigenen Angaben wollte Zhu Yue immer gern einen Passagierjet fliegen, musste am Ende aber einsehen, dass dieses Ziel unerreichbar war. Also habe er im vergangenen Jahr beschlossen, einen Airbus A320 auf einem kleinen Stück "Landebahn" inmitten von Feldern originalgetreu nachzubauen, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. "Ich hatte die Mitte meines Lebens erreicht und stellte fest, dass ich keine Maschine kaufen, aber sehr wohl eine bauen kann", berichtet Zhu. Er nahm seine gesamten Ersparnisse in Höhe von 2,6 Millionen Yuan (320.000 Euro) und machte sich an die Arbeit.

Um Rumpf, Flügel, Cockpit und Turbinen nachzubilden, verwendete er 60 Tonnen Stahl.

+++ 15.56 Uhr: Kind bei Grillunfall verletzt - Großvater muss Behandlung zahlen +++

Nach einem Grillunfall muss ein Großvater die Heilbehandlung seines Enkels in Höhe von knapp 50.000 Euro bezahlen. Das Bonner Landgericht gab einer Klage der Krankenversicherung des Kindes gegen den 52-Jährigen statt, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Der Mann aus Hennef im Rhein-Sieg-Kreis habe seine Verkehrssicherungspflicht verletzt. Der vierjährige Enkel stand direkt neben dem Grill, als sein Opa mit einem flüssigen Grillanzünder das Durchglühen der Kohle beschleunigen wollte. Dabei war es zu einem "explosiven Aufflammen" gekommen. Der Junge erlitt Verbrennungen zweiten Grades. Er musste einen Monat im Krankenhaus bleiben und anschließend noch ein Jahr lang regelmäßig ambulant versorgt werden. Der Großvater hatte sich gegen die Klage gewehrt und argumentiert, es habe sich um einen Unglücksfall gehandelt, da beim Spritzen des Brandbeschleunigers auf die glühende Kohle der Sicherheitsverschluss unerwartet abgesprungen sei.

+++ 15.37 Uhr: Freiburg: Acht Männer nach Gruppenvergewaltigung in Haft +++

Acht Männer sind in Freiburg festgenommen worden, weil sie eine junge Frau vergewaltigt haben sollen. Die sieben Syrer im Alter von 19 bis 29 Jahren und ein 25-jähriger Deutscher sitzen unter dringendem Tatverdacht in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag gemeinsam mitteilten. Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Die 18-Jährige soll in der Nacht auf den 14. Oktober in einem Freiburger Club ein Getränk von einem Unbekannten erhalten haben, so die Behörden weiter. Gegen Mitternacht verließ sie den Angaben zufolge die Disko mit dem Mann. 

In einem nahe gelegenen Gebüsch kam es dann nach Angaben des Opfers zu einem sexuellen Übergriff durch einen der mutmaßlichen Täter. Nach ihm sollen sich auch die anderen Männer an der Frau vergangen haben. Die Tat wurde am 14.10 angezeigt, seitdem ermittelt eine 13-köpfige Ermittlergruppe des Freiburger Polizeipräsidiums.

+++ 15.26 Uhr: Terrorprozess: Mutmaßlicher "deutscher Taliban" gesteht +++

In einem Terrorprozess vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht hat der Angeklagte gestanden, sich im Jahr 2012 den Taliban angeschlossen zu haben. Gekämpft habe er wegen seiner angeschlagenen Gesundheit aber nicht, sagte der 37-Jährige. Zum Prozessauftakt in der vergangenen Woche hatte der mutmaßliche "deutsche Taliban" angegeben, an massiven psychischen Problemen zu leiden.

Die Bundesanwaltschaft wirft dem Deutsch-Polen vor, bis Februar dieses Jahres am Hindukusch aufseiten der radikal-islamischen Taliban gegen afghanische und US-Truppen gekämpft zu haben. Der 37-Jährige ist wegen Terrorismus, versuchten Mordes und der Nutzung von Kriegswaffen angeklagt.

+++ 15.25 Uhr: Paar stürzt in Yosemite Nationalpark in den Tod +++

Im Yosemite Nationalpark in den USA ist ein Paar von dem Aussichtspunkt Taft Point in den Tod gestürzt. Das teilte der Park in Kalifornien mit. Der klippenartige Felsen liegt auf 2300 Metern Seehöhe und bietet atemberaubende Aussichten, etwa auf den berühmten Kletterfelsen El Capitan.

Der Mitteilung zufolge hatten Park-Ranger die Leichen eines Mannes und einer Frau am Morgen gefunden. Der genaue Unfallhergang werde noch untersucht, hieß es. Der Park machte keine Angaben darüber, ob es sich um einen gemeinsamen Freitod handeln könnte.

+++ 15.20 Uhr: USA: Weitere Briefbombe entdeckt +++

In den USA ist eine weitere mutmaßliche Briefbombe aufgetaucht, die an einen prominenten Kritiker von Präsident Donald Trump adressiert war. Wie die Bundespolizei FBI mitteilte, war die verdächtige Postsendung an den Senator Cory Booker von den oppositionellen Demokraten gerichtet. Sie sei im Bundesstaat Florida entdeckt worden und sehe ähnlich aus wie die vorherigen verdächtigen Briefe.

Damit sind nun inzwischen elf der potenziell gefährlichen Sendungen entdeckt worden. Die vorherigen mutmaßlichen Sprengsätze waren unter anderen an den früheren Präsidenten Barack Obama, Ex-Vizepräsident Joe Biden, die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, den CNN-Experten und früheren Geheimdienstchef John Brennan und Hollywoodstar Robert de Niro gerichtet. 

+++ 14.56 Uhr: Polizeischüler in Sachsen sollen rassistische Nachrichten verfasst haben +++

n Sachsen sollen Schüler der Polizeifachschule Leipzig in einer internen Chatgruppe rassistische Nachrichten verfasst haben. Nach Prüfung der Chatprotokolle sei gegen einen Polizeischüler ein formelles Disziplinarverfahren eingeleitet worden, teilte das Präsidium der  Bereitschaftspolizei mit. "Rassistisches Gedankengut hat in den Reihen der Polizei keinen Platz und darf unter keinen Umständen toleriert oder verharmlost werden", erklärte der Chef der Bereitschaftspolizei, Dirk Lichtenberger.    

Bekannt wurden die Vorwürfe demnach durch einen ehemaligen Polizeischüler, der vor einer Woche in einem Onlinenetzwerk entsprechende Chatverläufe einer internen Wahtsapp-Gruppe veröffentlichte. Die Bereitschaftspolizei erfuhr nach eigenen Angaben erst durch die Veröffentlichung davon. "Wir nehmen die Vorwürfe sehr ernst", erklärte Lichtenberger.

+++ 14.49 Uhr: Islamfeindliche Regierung verkauft in Italien Kirche an Muslime +++

Die fremdenfeindliche Lega ist in Italien für Anti-Islam-Rhetorik bekannt: Nun hat die Lega-regierte Region Lombardei eine ehemalige katholische Kirche an einen Muslimverband versteigert. Aus der Kapelle in Bergamo soll eine Moschee werden. Und das, obwohl die Partei von Innenminister Matteo Salvini seit Jahren gegen den Bau von Moscheen in Italien auf die Barrikaden geht. Die Regionalregierung habe ein "vernichtendes Eigentor" geschossen, erklärte Bergamos Bürgermeister Giorgio Gori auf Facebook.

Die Region habe ein "absurdes Gesetz" gegen Moscheen erlassen, die Muslime dazu zwinge, in "geheimen Untergeschossen" zu beten. Das Skandalöse sei weniger, dass ein christlicher Ort zu einer Moschee werden soll, erklärte der Bürgermeister von der sozialdemokratischen Partei PD weiter. Viel schlimmer sei, dass die Region für 400 000 Euro einen spirituellen Ort verscherbele.

Der Regionalrat der Fünf-Sterne-Bewegung, Dario Violi, lästerte: "Die Lega macht jeden Tag Wahlkampf gegen den Islam und verkauft nun eine Kirche an die muslimische Gemeinde. Wenn es darum geht, Kasse zu machen, sind auch Moscheen okay."

+++ 14.35 Uhr: EuGH will Mitte November über polnische Justizreform verhandeln +++

Nach seiner Eilentscheidung zum Streit über die polnische Justizreform will der Europäische Gerichtshof am 16. November die Beteiligten hören. Das Datum der mündlichen Verhandlung gab das Gericht in Luxemburg bekannt (Aktenzeichen C-619/18 R).

Der EuGH hatte vorige Woche eine einstweilige Anordnung erlassen, wonach Polen die umstrittene Zwangspensionierung von Richtern am  Obersten Gericht sofort stoppen und rückgängig machen muss. Weil sie die Sache als besonders eilig ansah, erließ die zuständige EuGH-Vizepräsidentin Rosario Silva de Lapuerta die vorläufige Entscheidung, bevor Polen vor Gericht gehört wurde. Das ist nun der nächste Schritt.

Die einstweilige Anordnung geht auf einen Antrag der EU-Kommission zurück. Aus ihrer Sicht verletzen die Zwangspensionierungen den Grundsatz der richterlichen Unabhängigkeit. Die rechtskonservative Regierung in Warschau widerspricht. Sie hatte per Gesetz das Pensionsalters für Richter am Obersten Gericht von 70 auf 65 Jahre gesenkt. Auf dieser Grundlage wurden seit Anfang Juli mehr als 20 Richter in den Ruhestand geschickt.

+++ 14.24 Uhr: Waldbrand auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki unter Kontrolle +++

Unter massivem Einsatz von Löschflugzeugen und Hubschraubern hat die griechische Feuerwehr einen großen Waldbrand auf der Touristenhalbinsel Chalkidiki unter Kontrolle gebracht. Dies berichtete der Staatsrundfunk (ERT) in Athen. Der Brand war am Donnerstag ausgebrochen und bedrohte die Ferienortschaft Sarti auf der mittleren Landzunge der Halbinsel. Verletzt wurde niemand, teilte der Zivilschutz mit. 

+++ 13.38 Uhr: Schwules Pinguinpärchen in Sydney bekommt Pflegeküken +++

Ein schwules Pinguinpärchen in Australien sorgt jetzt gemeinsam für ein Pflegeküken. Das berichtete der Sea-Life-Zoo in Sydney auf seiner Webseite. Demnach hatten die zwei männlichen Eselspinguine Sphen und Magic während der Paarungszeit genau wie ihre heterosexuellen Artgenossen begonnen, Kieselsteine für den gemeinsamen Nestbau zu sammeln. Darauf gaben Zoomitarbeiter dem Paar eine Ei-Attrappe, um zu sehen, ob sie sich wie Eltern verhalten und es bebrüten würden. Als das funktionierte, bekamen sie ein echtes Ei von einem anderen Pinguinpaar, das zwei Eier hatte. Schließlich schlüpfte am 19. Oktober das gut 90 Gramm schwere Küken Sphengic.

"Baby Sphengic hat jetzt schon unsere Herzen gestohlen! Wir lieben es, den stolzen Eltern dabei zuzusehen, wie sie ihr Küken verhätscheln und sich abwechselnd um es kümmern", sagte die Chefin der Pinguinabteilung des Zoos, Tish Hannan. Sphengic ist aber nur ein Kosename für den kleinen Pinguin. Der offizielle Name des Kükens soll festgelegt werden, wenn sichtbar wird, ob es sich um ein Weibchen oder ein Männchen handelt. Dann will der Zoo nach eigenen Angaben die Öffentlichkeit in die Namenssuche einbeziehen.

+++ 13.33 Uhr: EU-Kommission: Frauen arbeiten wegen Lohnlücke zwei Monate umsonst +++

Frauen in der EU arbeiten vom 3. November an theoretisch umsonst. Verglichen mit ihren männlichen Kollegen verdienen sie jüngsten Daten zufolge 16,2 Prozent weniger. "Diese Situation können wir nicht länger akzeptieren", teilten die EU-Kommissare Frans Timmermans, Vera Jourova und Marianne Thyssen in Brüssel mit. In Deutschland liegt der Unterschied des durchschnittlichen Bruttostundenlohns von Männern und Frauen den Daten von 2016 zufolge bei 21,5 Prozent. Dies ist EU-weit der dritthöchste Wert. Er ist seit 2010 nur leicht zurückgegangen.

Frauen und Männer seien gleichberechtigt, das sei einer der Grundwerte der EU, sagten Timmermans, Jourova und Thyssen. Aber im Vergleich mit ihren männlichen Kollegen arbeiteten Frauen noch immer zwei Monate umsonst. Die EU-Kommissare drängten EU-Staaten und Europaparlament dazu, möglichst schnell Gesetzesvorschlägen zuzustimmen, mit deren Hilfe das Lohngefälle bekämpft werden soll - etwa durch die Stärkung arbeitender Eltern. 

+++ 13.22 Uhr: Klinik-Skandal: Schon 23 Hepatitis-C-Infektionen +++

Im Donauwörther Klinik-Skandal steigt die Zahl der festgestellten Hepatitis C-Infektionen weiter an. Bis Freitagmittag waren dem zuständigen Gesundheitsamt 23 Fälle bekannt. Ein ehemaliger Narkosearzt wird verdächtigt, bei Operationen seine Patienten reihenweise mit der Leberentzündung angesteckt zu haben.

Der Mediziner, der selbst an Hepatitis C litt, arbeitet seit einigen Monaten nicht mehr in Donauwörth. Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft. Sie untersucht auch, ob der Mann sich selbst Arzneien gespritzt und dieselben Spritzen dann für Patienten verwendet hatte. Normalerweise wird die Infektion nur über Blutkontakt übertragen.

Das Gesundheitsamt hatte zunächst knapp 700 Patienten angeschrieben, bei denen der Arzt der erste Anästhesist war. Von diesen wurden bisher etwa 320 getestet, davon 23 positiv. Von einer zweiten Liste mit 500 Patienten, bei denen der Beschuldigte als Ersatz-Narkosearzt eingesetzt war, hat das Gesundheitsamt bisher 330 Personen angeschrieben. Derzeit wird eine dritte Liste erstellt mit Personen, die anderweitig mit dem beschuldigten Mediziner in Kontakt waren. Wie viele Personen auf dieser Liste stehen, ist noch unklar.

+++ 13.11 Uhr: Gericht darf Trompetenspiel im Reihenhaus nicht zu stark einschränken +++

Wenn Nachbarn über das Musizieren im Reihenhaus streiten, dürfen Gerichte keine zu strengen Maßstäbe anlegen. Es müsse in gewissen Grenzen als übliche Freizeitbeschäftigung möglich sein, urteilte der Karlsruher Bundesgerichtshof (BGH) in einem Verfahren aus Augsburg um das Trompetenspiel eines Berufsmusikers. (Az. V ZR 143/17)

Es komme allerdings immer auf den Einzelfall an. Die Art des Instruments, die wahrnehmbare Lautstärke im Nachbarhaus und mögliche Erkrankungen der Nachbarn müssten berücksichtigt werden. Der für das Nachbarrecht zuständige V. Zivilsenat hält zwei bis drei Stunden an Wochentagen und ein bis zwei Stunden an Sonn- und Feiertagen für angemessen. Ob ein Berufsmusiker übe, spiele keine Rolle. "Er kann nicht mehr, aber auch nicht weniger Rechte haben", sagte die Vorsitzende Richterin Christina Stresemann.

Der Senat verwies den Fall zur Neuverhandlung an das Landgericht zurück. Dieses hatte dem Musiker lediglich zehn Übungsstunden pro Woche werktags zu bestimmten Zeiten im Dachgeschoss und an maximal acht Samstagen und Sonntagen je eine Stunde zugestanden. "Die Maßstäbe des Landgerichts sind zu streng", sagte Stresemann.

+++ 13.07 Uhr: Dänische Polizei findet halbe Tonne Hasch - Sieben Festnahmen +++

Dänemarks Drogenfahnder haben bei einem Schlag gegen den organisierten Drogenschmuggel rund eine halbe Tonne Haschisch entdeckt. Der Fund hat nach Polizeiangaben vom Freitag einen Straßenverkaufswert von rund 25 Millionen Kronen (aktuell circa 3,35 Millionen Euro). Sieben Personen im Alter von 25 bis 45 Jahren wurden an verschiedenen Orten der Insel Seeland festgenommen, wie die Polizei in Kopenhagen mitteilte.

Die Aktion ist Teil von bereits länger laufenden Ermittlungen der Polizeibehörden mehrerer Länder gegen organisierten Drogenschmuggel in die skandinavischen Länder. Nähere Angaben zum Verlauf der Ermittlungen und zu den Vorwürfen gegen die einzelnen Festgenommenen, machte die Polizei zunächst nicht. Die Vorführung beim zuständigen Haftrichter fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Die skandinavischen Länder sind ein lukratives Ziel für Drogenschmuggler. Anfang Oktober wurden in Norwegen drei Männer festgenommen, die mit einem Kleinflugzeug aus Deutschland ohne Genehmigung auf einem Flughafen in Kjeller nahe der Hauptstadt Oslo gelandet waren. An Bord fand die Polizei rund 50 Kilogramm Haschisch und Tabletten.

+++ 12.35 Uhr: Schnellfahrstrecke Frankfurt - Köln ab November wieder vollständig frei +++

Nach dem Brand eines ICE bei Montabaur sollen ab dem 18. November auf der Schnellstrecke Frankfurt-Köln beide Gleise wieder zur Verfügung stehen. Wie die Deutsche Bahn in Berlin mitteilte, kann es aber trotzdem noch zu leichten Verspätungen kommen, weil die Züge die Stelle zunächst noch nicht mit voller Geschwindigkeit passieren können. Ab Anfang Dezember sei die Strecke dann komplett wiederhergestellt, teilte das Unternehmen mit. 

Bis einschließlich 17. November sollen laut Bahn wie schon seit einigen Tagen je Richtung stündlich zwei ICE-Züge fahren. Ab dem 5. November könnte es einzelne Verbesserungen für Fahrgäste zwischen Montabaur und Köln geben. Reisende sollten sich vor Fahrtantritt im Internet über den aktuellen Stand informieren. 

+++ 12.26 Uhr: Bei Berliner Staatsanwaltschaft rund 430 Intensivtäter registriert +++

Bei der Berliner Staatsanwaltschaft waren in den ersten sechs Monaten dieses Jahres genau 431 Intensiv-Straftäter erfasst. Das sei ein leichter Rückgang, teilte die Justizverwaltung mit. Im vorangegangenen Halbjahr waren es zum Jahresende noch 437. Als Intensivtäter gelten Kriminelle, die in einem Jahr fünf schwere Taten wie Raub oder gefährliche Körperverletzung oder zehn Taten "von einigem Gewicht" begangen haben. Von den 431 Tätern waren sechs Frauen.

Der Anteil der Registrierten mit deutschem Pass betrug laut Mitteilung rund 61 Prozent. Die Zahl von Intensivtätern aus den Kriegsgebieten Syrien, Irak und Afghanistan lag bei 4,2 Prozent (13 Personen); ein Täter stammte aus Marokko. Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) betonte, der Rückgang sei ein Beleg für die intensive Zusammenarbeit von Staatsanwaltschaft und Polizei.

+++ 12.12 Uhr: 18-Jähriger fährt mit Auto zur praktischen Führerscheinprüfung +++

Offensichtlich um vor Freunden zu prahlen, ist ein 18-Jähriger im französischen Marseille mit dem Auto zur praktischen Führerscheinprüfung gefahren. Dumm nur, dass dies den Prüfern auffiel, die prompt die Polizei riefen, wie der Regionalsender France Bleu berichtete. Statt bei einer Prüfung eine Runde durch die Hafenstadt zu drehen, ging es für den jungen Mann mit einem Streifenwagen zur Wache. Der schon greifbare Führerschein rückt für ihn nun wohl in weite Ferne, für fünf Jahre kann ihm das Ablegen der Prüfung verboten werden. Zusätzlich droht ein Strafverfahren.

+++ 12.04 Uhr: Oettinger: Deutscher EU-Beitrag ab 2021 um zwölf Milliarden höher +++

Deutschland soll ab 2021 jährlich knapp zwölf Milliarden Euro zusätzlich in den EU-Haushalt einzahlen. Diese Zahl nannte Haushaltskommissar Günther Oettinger im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung und widersprach damit dem Bundesfinanzministerium, das vor einem Anstieg um 15 Milliarden Euro warnt. Diese Zahl sei irreführend, sagte Oettinger: "Im jährlichen Durchschnitt beträgt der Anstieg knapp zwölf Milliarden und nicht 15 Milliarden." 

Auch diese Summe liegt jedoch über dem, was Finanzminister Olaf Scholz geben will: Der SPD-Politiker will höchstens zehn Milliarden Euro mehr einplanen, wie sein Ministerium diese Woche bekräftigte.

Hintergrund sind die laufenden Verhandlungen über den mittelfristigen EU-Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027. Wegen des britischen EU-Austritts fehlen Milliarden an Beiträgen; gleichzeitig will Oettinger mehr Mittel für EU-Aufgaben wie Migrationspolitik, Forschung und Verteidigung. Der Nettozahler Deutschland soll helfen, die Lücke zu decken.

+++ 11.43 Uhr: Saudiarabischer Chefankläger reist wegen Khashoggi in die Türkei +++

Im Fall des getöteten saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi wird der Chefankläger Saudi-Arabiens am Sonntag in der Türkei erwartet, um sich mit den türkischen Ermittlern auszutauschen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte in Ankara, Riad entsende den Generalstaatsanwalt in die Türkei. Die Ermittler seines Landes hätten überdies neue Beweise in dem Fall gesammelt. 

Am Donnerstag hatte die saudiarabische Generalstaatsanwaltschaft unter Berufung auf die türkischen Ermittlungen die Tötung Khashoggis erstmals als eine vorsätzlich geplante Tat bezeichnet. Die bis zu diesem Zeitpunkt von Riad offiziell verbreitete Version zu dem Todesfall besagte, dass Khashoggi während eines Besuchs des saudiarabischen Konsulats in Istanbul bei einem "Faustkampf" zu Tode gekommen sei. Diese Darstellung wird international jedoch stark angezweifelt.

+++ 11.41 Uhr: Neuseeland setzt sich auf alternativer Weltkarte in den Mittelpunkt +++

Um auf Weltkarten nicht mehr vergessen zu werden, hat Neuseeland jetzt einen eigenen Atlas präsentiert - mit sich selbst im Zentrum. Die alternative Weltkarte erscheint in einem Satire-Video, das die neuseeländische Tourismusbehörde als Teil einer Kampagne am Freitag auf ihrer Webseite veröffentlichte. Auf herkömmlichen Weltkarten erscheint der Pazifikstaat üblicherweise rechts unten.

Die Aktion unter dem Internet-Schlagwort #getNZonthemap (in etwa: "Setzt NZ (Neuseeland) auf die Karte") läuft bereits seit Mai und hat die offizielle Unterstützung von Premierministerin Jacinda Ardern. Tatsächlich kommt es immer wieder vor, dass Neuseeland auf Karten fehlt. Unter anderem haben die Vereinten Nationen und der britische Sender BBC den Pazifikstaat auf Karten schon mal weggelassen.

+++ 11.06 Uhr: Europol: Ermittler identifizieren 241 missbrauchte Kinder +++

Internationale Ermittler haben nach Angaben von Europol in den vergangenen fünf Jahren 241 Opfer von Kinderpornografie identifiziert und vor weiterem sexuellen Missbrauch in Sicherheit gebracht. Durch internationale Zusammenarbeit und spezielle Ermittlungstechniken seien 94 mutmaßliche Täter in 28 Ländern festgenommen worden, teilte Europol in Den Haag mit.

Im Kampf gegen sexuelle Ausbeutung und Missbrauch von Kindern trifft sich jährlich eine Ermittlergruppe zu einem intensiven Einsatz über mehrere Tage in Den Haag. Beim diesjährigen Treffen, das am Freitag zu Ende ging, untersuchten 29 Experten aus 21 Ländern und von Interpol Fotos und Videos auf Hinweise auf Opfer und Tatorte. Welche Ergebnisse sie dabei erzielten, wurde noch nicht bekannt. Europol verfügt in der eigenen Datenbank über mehr als 32 Millionen Fotos und Videos mit Kinderpornografie.

+++ 11.05 Uhr: Politikwissenschaftler raten den Grünen zu Aufstellung eines Kanzlerkandidaten +++

Die Grünen sollten nach Ansicht des Berliner Politikwissenschaftlers Oskar Niedermayer die Aufstellung eines eigenen Kanzlerkandidaten in Betracht ziehen. Sollte nach der Hessen-Wahl die große Koalition in Berlin platzen und es zu Neuwahlen kommen, könnten die Grünen mit einem eigenen Kanzlerkandidaten "ihrem Anspruch, die neue dominierende Kraft in der linken Mitte zu sein, Nachdruck verleihen", sagte Niedermayer der "Saarbrücker Zeitung". Antreten sollten die Grünen dann "nach Lage der Dinge am besten mit Robert Habeck", fügte der Politikwissenschaftler hinzu.

Auch der Politologe Albrecht von Lucke riet den Grünen, angesichts der Umfragewerte dann die K-Frage zu stellen. "Wenn die Volksparteien weiter schrumpfen und tendenziell vergehen, wie die SPD, und neue Mittelparteien entstehen, verändert sich die Lage fundamental", sagte er.  Alle Parteien mit rund 20 Prozent würden dann kanzlerfähig und müssten Kandidaten aufbieten. Auch von Lucke nannte den Parteivorsitzenden Habeck als möglichen Grünen-Kanzlerkandidaten.

+++ 10.27 Uhr: Venezuela wirft Deutschland "arrogantes" Verhalten vor +++

Wegen ihrer Unterstützung für internationale Ermittlungen zu möglichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit hat Venezuela die Bundesregierung kritisiert. Deutschland verhalte sich "arrogant", teilte das Außenministerium in Caracas am Donnerstag mit. Zuvor hatte das Auswärtige Amt einen Vorstoß mehrerer amerikanischer Staaten begrüßt, den Internationalen Strafgerichtshof um eine Untersuchung mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Venezuela zu bitten.    

Ende September hatten Argentinien, Kanada, Chile, Kolumbien Paraguay und Peru den Internationalen Strafgerichtshof in einem Brief aufgefordert, Verbrechen gegen die Menschlichkeit nachzugehen, die ihrer Ansicht nach von venezolanischen Staatsorganen begangen wurden. Die Initiative bringe die vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eingeleiteten Vorermittlungen zur Lage in Venezuela weiter voran, erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin.    

"Wir begrüßen dies ausdrücklich." Die Sorge der Bundesregierung gelte weiterhin "der Wiederherstellung der demokratischen Ordnung, der Achtung der Menschenrechte sowie der Freilassung aller politischen Gefangenen." Außerdem müsse die "dramatische Versorgungslage" der Bevölkerung verbessert werden, erklärte der Ministeriumssprecher.

+++ 10.15 Uhr: In Türkei inhaftierter Patrick K. zu Gefängnisstrafe verurteilt +++

Ein türkisches Gericht hat den seit März in der Türkei inhaftierten Patrick K. aus Gießen wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation zu sechs Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Weil er ein militärisches Sperrgebiet betreten habe, solle der 29-Jährige außerdem für ein Jahr und acht Monate ins Gefängnis, sagte sein Anwalt Hüseyin Bilgi der Deutschen Presse-Agentur. Dieser Teil der Strafe sei aber zur Bewährung ausgesetzt worden. Bilgi sagte, er werde das Urteil anfechten. Die zweite Verhandlung hatte nur eine knappe Stunde gedauert. Prozessauftakt war vor rund drei Wochen.

K. war der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge im März im türkisch-syrischen Grenzgebiet festgenommen worden. Auch die Grenze zum Irak liegt in der Nähe. Die Staatsanwaltschaft warf K. Mitgliedschaft in der in Syrien aktiven Kurdenmiliz YPG vor. In der Türkei gilt die YPG als Terrororganisation. Nach Angaben seiner Familie war er zum Wandern in der Türkei.

+++ 9.50 Uhr: Nach Bergschlag in Kohlegrube in China: Acht Tote, dreizehn Vermisste +++

Die Zahl der Toten durch den Bergschlag in einer Kohlegrube in Ostchina ist auf acht gestiegen. Dreizehn Bergleute wurden noch vermisst, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Fünf Leichen seien allein am Donnerstag geborgen worden. Ob es sechs Tage nach dem Unglück noch Überlebenschancen für die anderen Verschütteten gab, wurde nicht mitgeteilt. Der Bergschlag ereignete sich am Samstag in einer Grube im Kreis Yuncheng in der Provinz Shandong. Die Bergung gestaltete sich schwierig. 

Unter Bergschlag werden schlagartige Spannungsentladungen der Gesteinsschichten als Folge des Bergbaus verstanden. Sie zählen zu den schwer vorhersehbaren und lebensbedrohlichen Gefahren des Bergbaus. Ohnehin gelten Chinas Gruben als die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen Tausende Kumpel ums Leben. Häufig werden schlechte Sicherheitsvorkehrungen, mangelnde Aufsicht und auch Vetternwirtschaft mit lokalen Behörden angeprangert. China ist der weltgrößte Produzent und Konsument von Kohle.

+++ 9.30 Uhr: Seebeben vor Zakynthos - keine Opfer +++

Das starke Seebeben vor der beliebten griechischen Touristeninsel Zakynthos hat offenbar keine Opfer gefordert. "Niemand wurde verletzt. Verschüttete haben wir nicht", sagte der Bürgermeister der Insel, Pavlos Kolokotsas, im Staatsradio (ERT).

Die Feuerwehr und die Polizei hatten mit dem Tageslicht eine erste Kontrolle in allen Ortschaften der Insel durchgeführt, wie der Zivilschutz mitteilte. Schäden wurden entlang der Kaimauer der Hafenpromenade von Zakynthos-Stadt entdeckt. Zudem gab es mehrere Straßen, die durch herabgefallene Steine und Felsen gesperrt waren.

Tausende Menschen haben die Nacht in Parks und in ihren Autos verbracht. "Zakynthos hat gehalten. Die Menschen gehen langsam zurück in ihre Häuser", sagte der Bürgermeister im Radio. Die Schulen und Behörden blieben am Freitag geschlossen, damit die Statik der Gebäude überprüft werden kann.

+++ 9.20 Uhr: Al-Wazir sieht gute Chancen für erneute Regierungsbeteiligung der Grünen in Hessen +++

Der Grünen-Spitzenkandidat in Hessen, Tarek Al-Wazir, sieht vor der Landtagswahl gute Chancen für eine erneute Regierungsbeteiligung seiner Partei. Sein Ziel sei von Anfang an gewesen, "die Grünen so stark zu machen, dass an uns keiner vorbeikommt", sagte der Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident im ZDF-"Morgenmagazin". "So wie aussieht haben wir gute Chancen darauf."    

Die Grünen liegen vor der Wahl am Sonntag in Umfragen bei rund 20 Prozent und damit etwa gleichauf mit der SPD. Die CDU kommt auf rund 28 Prozent, die AfD auf zwölf Prozent, FDP und Linke liegen bei acht Prozent.    

Al-Wazir bekräftigte die Bereitschaft, nach der Wahl "mit allen demokratischen Parteien zu reden". Mit Blick auf den Höhenflug seiner Partei sagte er, es stimme nur zum Teil, dass es den Grünen so gut gehe, weil es der großen Koalition in Berlin so schlecht gehe. Die anderen Oppositionsparteien profitierten schließlich nicht davon. 

+++ 9.13 Uhr: Rohrbomben: US-Polizei durchsucht Postzentrum in Florida +++

Nach dem Versand von Rohrbomben an bekannte Demokraten und Kritiker von US-Präsident Donald Trump haben Ermittler ein Postverteilzentrum im US-Staat Florida durchsucht. Ein Bombenentschärfungskommando und eine Hundestaffel seien in der Einrichtung in Opa-Locka im Einsatz, berichtete die örtliche Polizei am Donnerstag (Ortszeit) auf Twitter. Mindestens eins der verdächtigen Pakete habe das Postverteilzentrum passiert, berichtete der "Miami Herald" später unter Berufung auf Ermittler. Bei der Durchsuchung seien aber keine Bomben gefunden worden.

Unbekannte haben bisher mindestens zehn Pakete an acht verschiedene Trump-Gegner versandt. Unter den Adressaten befanden sich der frühere Präsident Barack Obama, Ex-Außenministerin Hillary Clinton, Ex-Vizepräsident Joe Biden und Schauspieler Robert De Niro.

+++ 9.03 Uhr: Schulz: Merkel muss für Atomwaffen-Abzug aus Deutschland sorgen +++

Der frühere SPD-Chef Martin Schulz hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dazu aufgefordert, angesichts eines drohenden neuen Wettrüstens für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland zu sorgen. Er habe das im vergangenen Bundestagswahlkampf als Kanzlerkandidat permanent thematisiert, dass es dringend einen Abzug der Atomwaffen aus dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel brauche, sagte Schulz der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.  

"Frau Merkel hat darauf nicht reagiert in ihrer berühmten Strategie, alles zu ignorieren, womit man sich eine unangenehme Diskussion ins Haus holt." Mit Blick auf die Aufkündigung des wichtigen amerikanisch-russischen INF-Abrüstungsvertrag durch US-Präsident Donald Trump forderte Schulz eine Positionierung Merkels zu den US-Atomwaffen - auch um Deutschland bei einer Eskalation vor einem Nuklearschlag zu schützen.

+++ 8.54 Uhr: Bouffier hofft nach Hessen-Wahl auf Fortsetzung der schwarz-grünen Koalition +++

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hofft nach der Landtagswahl am Sonntag auf eine Fortsetzung der schwarz-grünen Koalition. "Wir haben eine sehr erfolgreiche Arbeit abgeliefert", sagte Bouffier im ZDF-"Morgenmagazin". Die Koalition habe inhaltlich gut, "ohne ständigen Krawall, ohne ständigen Krach, ohne ständige Krisensitzung" gearbeitet. "Wir stehen sehr gut da, wir könnten dem noch eine ganze Menge hinzufügen", sagte der CDU-Politiker.    

Auf die Frage nach möglichen Konsequenzen für die große Koalition im Bund und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einem schlechten Abschneiden der CDU bei der Hessen-Wahl ging Bouffier nicht konkret ein. Die CDU wolle bei der Landtagswahl erfolgreich sein, "dann ist das auch ein Beitrag zur Stabilisierung der großen Koalition" in Berlin.

+++ 8.30 Uhr: Caitlyn Jenner bereut ihre Unterstützung für Trump +++

Die Transgender-Aktivistin Caitlyn Jenner bereut ihre Unterstützung von US-Präsident Donald Trump. Trump sei der erste republikanische Präsidentschaftskandidat gewesen, der sich für die "wertvolle und verletzliche Community" von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender einsetzen wollte, schrieb Jenner am Donnerstag in einem Beitrag für die "Washington Post". Sie sei "angespornt" gewesen durch den Applaus, den er dafür beim Nominierungsparteitag im Juli 2016 erhalten habe. "Traurigerweise lag ich falsch."    

Seit seiner Wahl habe Trump versagt, zu seinen Worten zu stehen. "In der Realität wird die Transgender-Community von diesem Präsidenten schonungslos attackiert", schrieb Jenner, die den Republikanern angehört. Trump behaupte, seine Anti-Transgender-Politik, solle das Land schützen. Dabei wolle der Präsident den äußersten rechten Rand seiner Partei für sich gewinnen.

+++ 7.05 Uhr: Zahl der Milliardäre weltweit gestiegen - Vermögen auf Rekordniveau +++

Der Club der Superreichen wächst - ebenso wie das Vermögen der Dollar-Milliardäre. Unter anderem dank boomender Aktienmärkte und steigender Immobilienpreise erhöhte sich das Vermögen der reichsten Menschen der Welt 2017 zum Vorjahr um 19 Prozent auf die Rekordsumme von 8,9 Billionen Dollar. Das haben die Schweizer Großbank UBS und die Beratungsgesellschaft PwC errechnet. Den Zahlen zufolge verteilt sich dieses Vermögen auf 2158 Männer und Frauen. Ein Jahr zuvor gab es - auf inzwischen erweiterter Datenbasis - 1979 Milliardäre. Berücksichtigt werden sämtliche Vermögenswerte wie Unternehmen, Firmenbeteiligungen, private Immobilien, aber auch Kunstsammlungen.

+++ 6.55 Uhr: Flugausfälle wegen Streiks am Brüsseler Flughafen +++

Der spontane Streik von Gepäckarbeitern des Flughafens Brüssel führt zu zahlreichen Flugausfällen am wichtigsten Drehkreuz des Landes. Insgesamt 13 Verbindungen wurden gestrichen, wie eine Flughafensprecherin der belgischen Nachrichtenagentur Belga sagte. Auf der Twitter-Seite des Flughafens wurde Reisenden dazu geraten, sich rechtzeitig mit ihrer Airline in Verbindung zu setzen und möglichst nur mit Handgepäck zu fliegen. Betroffen sind nur Flüge, die von Arbeitern des Dienstleisters Aviapartner abgefertigt werden - darunter vor allem Maschinen von Ryanair und TUI fly.

Der Streik hatte am Donnerstag begonnen und führte zu Beeinträchtigungen bei Dutzenden Flügen. Manche Passagiere mussten gar ihre Koffer am Boden zurücklassen. Nach Angaben von Gewerkschaftern richtet sich der Streik unter anderem gegen Druck am Arbeitsplatz. Für Freitagvormittag ist demnach ein Gespräch mit der Flughafendirektion angesetzt.

+++ 6.39 Uhr: Messerattacke vor Kindergarten in China: 14 Kinder verletzt +++

Vor einem Kindergarten in der südwestchinesischen Millionenstadt Chongqing ist eine Frau wahllos mit einem Hackmesser auf Kinder losgegangen und hat 14 von ihnen verletzt. Wie die Polizei berichtete, wurde die Angreiferin festgenommen. Ihr Motiv wurde zunächst nicht bekannt. Unklar war auch die Schwere der Verletzungen und ob einzelne Kinder in Lebensgefahr schwebten.

Die 39-jährige Frau habe die Kinder vormittags am Eingang der Tagesstätte im Stadtbezirk Banan plötzlich mit dem Messer attackiert. Sicherheitsleute und Mitarbeiter hätten sie überwältigt. Die verletzten Kinder seien ins Krankenhaus gebracht worden.

In China kommt es immer wieder zu solchen Angriffen auf Kinder aus Grund- oder Mittelschulen oder Kindertagesstätten. Als Reaktion sind die Sicherheitsvorkehrungen vielerorts verschärft worden. Fremde und selbst Eltern dürfen meist nicht auf das Schulgelände. Ohnehin werden jüngere Kinder von Erwachsenen, meist Eltern oder Großeltern, zur Schule gebracht und wieder abgeholt.

+++ 6.04 Uhr: Elektro-Tretroller bald auf deutschen Straßen erlaubt +++

Tretroller mit Elektromotor sollen in Kürze auf Deutschlands Radwegen und Straßen erlaubt sein. Eine entsprechende Verordnung zu "Elektrokleinstfahrzeugen" komme "Ende 2018 oder spätestens Anfang 2019", wie eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums ankündigte. Die Elektro-Roller oder E-Scooter dürfen künftig mit bis zu 20 Kilometern pro Stunde auf Fahrradwegen fahren. Gibt es keinen Radweg, müssen sie auf die Straße ausweichen. Gehwege sind tabu. Sie müssen ausgestattet sein unter anderem mit einer Lenkstange und zwei Bremsen. 

Die Roller brauchen außerdem eine Versicherungsplakette. Der Fahrer muss mindestens 15 Jahre alt sein und einen Mofa-Führerschein oder eine andere Fahrerlaubnis besitzen. Helme sind nicht vorgeschrieben. Skateboards mit Elektromotor und querstehende Gefährte, Hoverboards genannt, mit zwei seitlichen Rädern, sind weiterhin auf Straßen und Wegen verboten. In amerikanischen Städten, aber auch in Moskau, Paris und Wien verbreiteten sich zuletzt Elektro-Tretroller zum Ausleihen. Für Berlin sind ähnliche Pläne angekündigt.

+++ 5.06 Uhr: Oktober außergewöhnlich sonnig und trocken +++

Im Oktober war es bisher außergewöhnlich sonnig und sehr trocken. Laut einer Vorab-Bilanz des Deutschen Wetterdiensts (DWD) in Offenbach hat es deutschlandweit ein Drittel mehr Sonnenscheinstunden gegeben als im vieljährigen Mittel. Rekordwerte seien aber nicht zu erwarten, höchstens lokal, sagte DWD-Sprecher Gerhard Lux auf Anfrage. Zu den bundesweit sonnigsten Orten hätten Mannheim (Baden-Württemberg), Darmstadt (Hessen) und Worms (Rheinland-Pfalz) gehört. Bis etwa 23./24. Oktober sei es mit einer Durchschnittstemperatur von 11,8 Grad auch deutlich zu warm gewesen. 

Die Werte hätten bis dahin um 2,5 Prozent über dem Oktober-Soll gelegen. Doch nun werde es kühler, so dass auch bei den Temperaturen kein Monatsrekord zu erwarten sei. Auch in Sachen Trockenheit habe der Oktober vor allem in den ersten zwei Dritteln nahtlos an die Dürremonate unmittelbar davor angeschlossen.

+++ 5.06 Uhr: Nahles mahnt die SPD vor der Hessen-Wahl zur Besonnenheit +++

SPD-Chefin Andrea Nahles hat ihre Partei mit Blick auf die Landtagswahl in Hessen zur Besonnenheit aufgerufen. "Es ist für die SPD nicht ratsam, übereilt oder gar kopflos zu reagieren", sagte Nahles den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. In der SPD gibt es eine Diskussion über einen Ausstieg aus der großen Koalition in Berlin nach der Landtagswahl am Sonntag in Hessen. "In den kommenden Wochen nach der hessischen Landtagswahl müssen wir herausfinden, ob CDU und CSU in der Lage sind, zu einer verlässlichen Sacharbeit in der Koalition zu finden", sagte Nahles. "Das Unheil in der Koalition kam und kommt nicht aus der SPD."

Umfragen zufolge muss die SPD bei der Landtagswahl in Hessen mit deutlichen Verlusten rechnen. 

+++ 4.46 Uhr: SS-Symbole auf Kleidung: Fußballfans in Frankfurt festgenommen +++

Drei Anhänger des Fußballvereins Apollon Limassol aus Zypern sind in Frankfurt festgenommen worden, weil sie Klamotten mit SS-Totenkopf trugen. Einer der Fans sei noch minderjährig, teilte die Polizei mit. Alle drei wurden während des Europa-League-Spiels zwischen dem Bundesligisten Eintracht Frankfurt und Apollon Limassol im Gästeblock der Commerzbank-Arena festgenommen. Die Eintracht setzte sich bei der Partie mit 2:0 durch.

+++ 4.14 Uhr: Grüne wollen Richtungswechsel bei Waffenexporten +++

In der Debatte über Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien dringen die Grünen nun auf eine gesetzliche Neuregelung aller Waffenausfuhren. "Es braucht einen Richtungswechsel bei Waffenexporten", sagte Fraktionschef Anton Hofreiter der Deutschen Presse-Agentur. "Ein Rüstungsexportkontrollgesetz ist längst überfällig, damit die Menschenrechte nicht weiter unter den Tisch fallen."

Nach einer von den Grünen in Auftrag gegebenen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey plädiert eine große Mehrheit dafür, dass sich die Genehmigung von Rüstungsexporten in erster Linie an der Menschenrechtslage im Empfängerland orientiert. Für nur 15 Prozent sind wirtschaftliche Interessen am wichtigsten. Der Tod des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi hatte eine Debatte über Rüstungsexporte in das autoritär geführte Königreich ausgelöst. 

+++ 3.36 Uhr: UN-Vertreterin bezeichnet Khashoggis Tötung als "außergerichtliche Hinrichtung" +++

Eine UN-Vertreterin hat die Tötung des saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi als "außergerichtliche Hinrichtung" eingestuft. "Selbst Saudi-Arabien hat eingeräumt, dass es bei dem Verbrechen Vorsatz gab und dass staatliche Vertreter beteiligt waren", sagte die UN-Sonderberichterstatterin für außergerichtliche, standrechtliche und willkürliche Hinrichtungen, Agnes Callamard, am Donnerstag in New York.

Ob die Täter "im Namen des Staates" gehandelt hätten oder nicht, müsse zwar noch ermittelt werden, sagte Callamard. Die Stellung der Beteiligten sei aber hoch genug um zu sagen, dass sie den Staat "vertreten". Die Sonderberichterstatterin forderte eine internationale Untersuchung zum Tod des regierungskritischen Journalisten.

+++ 3 Uhr: Russland legt Resolutionsentwurf zu INF-Abrüstungsabkommen vor +++

Russland hat angesichts des angekündigten Ausstiegs der USA aus dem INF-Abrüstungsabkommen einen Resolutionsentwurf bei der UN-Vollversammlung eingereicht. "Die internationale Gemeinschaft hat die Verpflichtung, auf diese Situation mit apokalyptischen Konsequenzen zu reagieren", sagte ein russischer Diplomat am Donnerstag in New York. Der Resolutionsentwurf, der in einem mit Abrüstungsfragen befassten Ausschuss der Vollversammlung debattiert wurde, solle helfen, das Abkommen zu bewahren.    

Die USA kritisierten den Resolutionsentwurf. Washington warf Moskau unter anderem vor, den Text zuerst an russische Medien und erst dann an die UN-Mitglieder verteilt zu haben, wie ein UN-Vertreter sagte.    

US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende angekündigt, aus dem INF-Abrüstungsabkommen mit Russland auszusteigen. Das hat international Sorgen vor einer neuen Aufrüstungsspirale geweckt.

+++ 2.14 Uhr: Khashoggis Sohn angeblich in die USA geflogen +++

Der Sohn des getöteten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat das Königreich angeblich verlassen und soll in die USA eingereist sein. Der Sender CNN berichtete am Donnerstagabend (Ortszeit), dass er nach Aufhebung seiner Ausreisesperre in den Vereinigten Staaten angekommen sei und berief sich dabei auf eine Quelle aus dem Umfeld der Familie. Demnach hat Salah bin Jamal Khashoggi sowohl die saudische Staatsbürgerschaft als auch die der USA.Einige Stunden zuvor hatte die Leiterin der Nahost- und Afrika-Abteilung von Human Rights Watch, Sarah Leah Whitson, auf Twitter geschrieben, Khashoggis Sohn habe Saudi-Arabien nach Aufhebung der Ausreisesperre samt Familie in Richtung USA verlassen.

Der saudische Regierungskritiker Jamal Khashoggi war Anfang Oktober in das Konsulat des Königreichs in der türkischen Metropole Istanbul gegangen, um dort Papiere für seine geplante Hochzeit abzuholen. Danach verschwand er. Saudi-Arabien behauptete zunächst, nichts über Khashoggis Verbleib zu wissen. Nach massivem internationalen Druck erklärte Riad dann zunächst, er sei im Konsulat versehentlich bei einer Schlägerei getötet worden. Am Donnerstag folgte erneut eine Kehrtwende: Die Verdächtigen in dem Fall hätten mit Vorsatz gehandelt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft des Königreichs mit.

+++ 1.35 Uhr: 48 Google-Angestellte wegen Belästigungsvorwürfen entlassen +++

Der Internetriese Google hat nach eigenen Angaben in den vergangenen zwei Jahren 48 Mitarbeiter wegen Anschuldigungen sexueller Belästigungen entlassen. Davon seien 13 Führungskräfte gewesen, und alle seien ohne Abfindung gefeuert worden, erklärte Vorstandschef Sundar Pichai in einem internen Rundschreiben an alle Angestellten. Mit der E-Mail, die von verschiedenen US-Medien im Internet veröffentlicht wurde, reagierte der Google-Manager auf einen brisanten Bericht der "New York Times".

+++ 1.27 Uhr: Starkes Seebeben erschüttert Westgriechenland +++

Ein starkes Seebeben hat am frühen Freitagmorgen den Westen Griechenlands erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag nach ersten Informationen verschiedener Erdbebenwarten in der Region um die Insel Zakynthos. Erste Messungen zeigten ein Beben der Stärke 6,6. "Es war ein starkes Beben im Ionischen Meer", sagte ein Seismologe im griechischen Rundfunk. Zu spüren war das Beben im gesamten Land. Viele Menschen wurden aus dem Schlaf gerissen.

Die Region des Ionischen Meeres ist besonders erdbebengefährdet. Dort verläuft ein tiefer Graben, wo die europäische und die afrikanische Kontinentalplatte aufeinandertreffen.

+++ 1.02 Uhr: 3000 Jahre alte Grabstätte in Peru entdeckt +++

Im peruanischen Cusco haben Archäologen zwei 3000 Jahre alte Menschenskelette gefunden. Es handele sich um die Überreste von Jugendlichen der vor den Inkas bestehenden Marcavalle-Kultur, sagte die Archäologin Luz Monrroy am Donnerstag der Nachrichtenagentur Andina. Einer von ihnen war wahrscheinlich zu Lebzeiten eine bedeutende Persönlichkeit, da der Schädel mit einer Plakette aus Gold und Silber geschmückt war. Unmittelbar am Grab wurden auch die Überreste eines kamelartigen Opfertieres gefunden.

In der Umgebung der Skelette wurden auch Spuren einer Steinbauwerkstatt und Keramikstücke gefunden. Auf derselben Ausgrabungsstätte von rund 28.000 Quadratmetern war 2013 schon ein Grab mit Überresten von fünf Menschen entdeckt worden. Die Marcavalle-Kultur bevölkerte das Cusco-Tal rund 1000 Jahre v.Chr. Die Inkas besetzten das Gebiet erst 2000 Jahre später.

+++ 0.33 Uhr: Macron verspricht Nobelpreisträgerin Murad: Nehmen 100 IS-Opfer auf +++

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat die von der Terrormiliz Islamischer Staat misshandelte Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad in Paris empfangen und ihr Hilfe für weitere Opfer des IS zugesagt. Frankreich werde bis Ende nächsten Jahres 100 aus den Fängen der Extremisten befreite Jesidinnen aufnehmen, die zurzeit in Flüchtlingslagern im irakischen Kurdistan festsäßen, teilte der Élysée-Palast am Donnerstag mit.

Murad ist selbst Jesidin, stammt aus dem Irak und wurde in ihrer Heimat wegen ihrer Religion mehrere Monate lang von der Terrormiliz als Sex-Sklavin gehalten, gefoltert und missbraucht. Schließlich gelang ihr die Flucht ins kurdische Grenzgebiet und von dort über ein Aufnahmeprogramm nach Baden-Württemberg, wo sie bis vor kurzem ihren Lebensmittelpunkt hatte. Nun kämpft Murad dafür, dass die Terroristen vor Gericht kommen, und macht als Sonderbotschafterin der Vereinten Nationen auf die Qualen der IS-Opfer aufmerksam. Für ihr Engagement wurde Murad der diesjährige Friedensnobelpreis zuerkannt.

+++ 0.32 Uhr: Mindestens 19 Leichen in Massengrab in Mexiko entdeckt +++

In einem Massengrab in Mexiko sind die Leichen von mindestens 19 Menschen entdeckt worden. Bei den Opfern handle es sich um 16 Männer und drei Frauen, teilten die Behörden im westmexikanischen Bundesstaat Jalisco am Donnerstag mit. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Opfer vor rund vier Monaten ermordet wurden. Gefunden wurden zudem zwei menschliche Schädel.    

Das Massengrab befindet sich in der Gegend von Lagos de Moreno an der Grenze zum Bundesstaat Guanajuato. In der Region hat die Gewalt im Zusammenhang mit der Drogenkriminalität stark zugenommen. Erst vergangene Woche wurde in der Nähe von Guadalajara, der Hauptstadt von Jalisco, ein Massengrab mit 16 Toten entdeckt.

fs / wue / DPA / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.