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+++ Ticker +++

News des Tages: Feuerwehr zieht drei lebende Kinder aus verschüttetem Hotel

Trump als 45. US-Präsident vereidigt +++ IS zerstört Tetrapylon in Palmyra +++ Obamas letzter Anruf galt Merkel +++ Drogenboss "El Chapo" an US-Justiz übergeben +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

Der Screenshot aus einem Video zeigt, wie italienische Feuerwehrleute einen Jungen aus dem verschütteten Hotel befreien

Der Screenshot aus einem Video zeigt, wie italienische Feuerwehrleute einen Jungen aus dem verschütteten Hotel befreien

Die Nachrichten des Tages im -Ticker:

+++ 19.21 Uhr: Absturz in Kirgistan: Flugschreiber schwer beschädigt +++

Nach dem Flugzeugabsturz in Kirgistan mit mindestens 38 Toten haben Experten die gefundenen Flugschreiber untersucht. Durch den Aufprall und extreme Temperaturen seien die Flugschreiber schwer beschädigt worden, teilte das Zwischenstaatliche Luftfahrt-Komitee (MAK) in Moskau mit. Es sei unmöglich gewesen, mit herkömmlichen Mitteln an die Aufzeichnungen zu gelangen. Experten versuchten nun auf anderen Wegen, die Informationen auf den Geräten auszuwerten.

+++19.07 Uhr: Terroranschlag in Wien verhindert +++

 In Wien ist laut Behördenangaben ein Terroranschlag verhindert worden. Die Polizei habe einen Verdächtigen festgenommen, der ein Attentat in Österreichs Hauptstadt geplant habe, meldete die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Polizei. Zuvor hatte die Online-Ausgabe der "Kronen Zeitung" entsprechend berichtet. "Es haben sich in den vergangenen Tagen Hinweise auf einen geplanten Anschlag in der Bundeshauptstadt verdichtet", sagte der Polizeisprecher.

Ausländische Geheimdienste hätten die Behörden über einen möglichen Anschlag informiert, teilte die Polizei weiter mit. Der Mann sei überwacht und in einer Wiener Wohnung von einer Spezialeinheit der Polizei festgenommen worden.

+++ 18.41 Uhr: Feuerwehr zieht drei lebende Kinder aus verschüttetem Hotel +++

Drei weitere sind lebend aus dem von einer Lawine verschütteten Hotel im italienischen Erdbebengebiet gerettet worden. Das teilte die Feuerwehr auf Twitter mit.

+++ 18.04 Uhr: Donald Trump als 45. US-Präsident vereidigt +++

ist als 45. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt worden. Auf den Stufen des Kapitols in Washington legte Trump seinen Amtseid ab. Zuvor war sein Vize Mike Pence vereidigt worden.

+++ 17.34 Uhr: Laut Feuerwehr insgesamt zehn Überlebende in verschüttetem Hotel entdeckt +++

In dem von einer Lawine verschütteten Hotel in den italienischen Abruzzen sind nach Angaben der heute insgesamt zehn Überlebende gefunden worden. Eine Mutter und ihr Sohn seien bereits geborgen worden, sagte Feuerwehrsprecher Luca Cari. Zuvor hatte es über die Zahl der in den Trümmern entdeckten Überlebenden Verwirrung gegeben.

+++ 17.24 Uhr: Türkisches Parlament beginnt mit entscheidender Sitzung zu Erdogans-Präsidialsystem +++

Das Parlament in hat mit der womöglich entscheidenden Sitzung zur Verfassungsreform für ein Präsidialsystem in der Türkei begonnen. Die Abgeordneten kamen in Ankara zusammen, um in einer erneuten nächtlichen Debatte über die verbliebenen 12 von insgesamt 18 Änderungs-Artikel abzustimmen. Anschließend steht das Gesamtpaket zur Abstimmung. Entweder zum Ende dieser Sitzung am frühen Samstagmorgen oder bei einer weiteren Sitzung am Nachmittag soll der Prozess abgeschlossen werden.

Sollten auch die verbliebenen Artikel und das Gesamtpaket am Samstag die nötige Dreifünftelmehrheit erhalten, ist für Ende März oder Anfang April ein Referendum geplant.

+++ 16.27: Schüler zwingen 15-Jährigen auf Pausenhof zum Schnapstrinken +++

Jugendliche sollen einen Mitschüler auf einem Schulhof im thüringischen Heiligenstadt zum Trinken größerer Mengen Alkohol gezwungen haben. Der 15-Jährige kam mit einem Alkoholwert von zwei Promille auf die Intensivstation einer Klinik, wie die Polizei mitteilte. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Mittwoch, der Jugendliche war allerdings bis Donnerstagmittag nicht ansprechbar. Die Polizei ermittelt gegen fünf 14 bis 16 Jahre alte Jugendliche wegen gefährlicher Körperverletzung und Nötigung. Einer von ihnen soll das Geschehen mit dem Handy gefilmt haben.

+++ 16.07 Uhr: Akkus in falscher Größe vermutlich schuld an Explosionen des Samsung Galaxy Note 7 +++

Schuld am Debakel mit dem Smartphone Galaxy Note 7 von Samsung sind einem Bericht zufolge nicht exakt passende Akkus. Die Batterien der Samsung-Tochter SDI hätten nicht ganz genau der nötigen Größe für das Note 7 entsprochen, berichtete das "Wall Street Journal". Samsung will die Ergebnisse seiner Untersuchung zu den Explosionen des Note 7 erst am Montag vorstellen.

Der Konzern musste Mitte Oktober die Produktion seines neuen Smartphones komplett einstellen, nachdem er Probleme mit explosionsgefährdeten Akkus nicht in den Griff bekam. Laut "Wall Street Journal" ging Samsung zunächst davon aus, dass nur die Akkus von Samsung SDI fehlerhaft waren, und rief entsprechend Geräte mit diesen Batterien zurück. Doch auch die neuen Akkus, die das Unternehmen Amperex Technology in Hongkong lieferte, machten Probleme - Smartphones wurden heiß und qualmten.

+++ 14.45 Uhr: TÜV wegen Brustimplantaten zu Millionen-Schadenersatz verurteilt +++

Der deutsche TÜV ist in Frankreich wegen schadhafter Brustimplantate zur Zahlung von insgesamt 60 Millionen Euro Schadenersatz verurteilt worden. Das Handelsgericht im südfranzösischen Toulon entschied, jede der 20.000 Klägerinnen solle 3000 Euro erhalten. Der TÜV hatte fehlerhafte Implantate des französischen Herstellers PIP zertifiziert.

+++ 14.26 Uhr: Schwedens König heißt den zehnmillionsten Einwohner willkommen +++

Vor allem aufgrund der hohen Einwanderung hat Schweden am Freitag die Marke von zehn Millionen Einwohnern überschritten. Es lasse sich aber nicht feststellen, wer der zehnmillionste Einwohner des skandinavischen Landes sei, teilte das Statistikamt in Stockholm mit. Schwedens König Carl Gustaf gratulierte trotzdem. "Egal, ob du heute zur Welt gekommen, nach Hause zurückgekehrt bist oder die Chance bekommen hast, ein neues Leben in unserem Land zu beginnen: Du bist jetzt ein Teil von Schwedens Zukunft und seiner Geschichte. Ich möchte dich aufs Wärmste willkommen heißen", hieß es in einem Brief, den das Königshaus auf seiner Webseite veröffentlichte.

+++ 14.02 Uhr: Acht Überlebende aus Trümmern des Berghotels gerettet +++

Die acht Überlebenden des Lawinenunglücks im italienischen Erdbebengebiet sind aus den Trümmern des verschütteten Hotels gerettet worden und wohlauf. Sie befänden sich in gutem Zustand, sagte der Helfer Marco Bini der Nachrichtenagentur Ansa. Medienberichten zufolge handelt es sich um zwei Kinder, drei Frauen und drei Männer, die von Einsatzkräften in dem zerstörten und von der Lawine begrabenen Hotel ausgemacht wurden.

+++ 13.05 Uhr: Offenbar acht Überlebende im Hotel in Italien +++

Die Einsatzkräfte im italienischen Erdbebengebiet haben in dem verschütteten Hotel zwei weitere Überlebende ausgemacht. Acht Menschen lebten, berichteten die Nachrichtenagentur Ansa und der öffentlich-rechtliche Sender Rai unter Berufung auf die Carabinieri. Einige von ihnen seien bereits aus den Trümmern befreit worden und auf dem Weg ins Krankenhaus. unter den Überlebenden ist nach Aussage des Vizeministers für Inneres auch ein kleines Mädchen.

+++ 12.53 Uhr: Polizei stoppt "unbekanntes Fahrobjekt" in Niedersachsen +++

Ein selbstgebautes Fahrzeug haben Polizeibeamte im niedersächsischen Winsen (Luhe) gestoppt. Das sonderbare Gefährt hatte ein 26-Jähriger aus einem Hoverboard, einem Sitz, einer Stahlstange und einer Rolle für Möbel konstruiert und sich damit auf den Weg gemacht, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Er nannte es ein "unbekanntes Fahrobjekt (uFo)". Hoverboards haben zwei Räder und etwa die Größe eines Skateboards. Sie werden von einem Elektromotor angetrieben und durch Gewichtsverlagerung gesteuert.

Kreativ aber rechtlich problematisch: Das uFo eines 26-Jährigen aus Winsen an der Luhe

Kreativ aber rechtlich problematisch: Das uFo eines 26-Jährigen aus Winsen an der Luhe

Dem findigen Bastler droht nun doppeltes Ungemach: Zum einen war ihm bereits zuvor der Führerschein entzogen worden. "Da jedoch auch dieses Gefährt einen Motor hat, besteht der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis", sagte der Polizeisprecher. Zudem gebe es für Hoverboards in der Regel keine Straßenzulassung, sie dürften also im öffentlichen Verkehrsraum nicht geführt werden. Gegen den 26-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

+++ 12.49 Uhr: Familie nach drei Tagen aus den Abruzzen gerettet +++

Ein Rettungstrupp der italienischen Armee hat im Erdbeben- und Unwettergebiet in den Abruzzen zwei Kinder mit ihrer Familie nach drei Tagen aus einem im Schnee eingeschlossenen Haus befreit. Die Kinder hätten mit ihrer Mutter und Tante die Großeltern in deren Haus in den Bergen im Gebiet der Gemeinde Acquasanta Terme besucht, berichtete die die Nachrichtenagentur Ansa. Nach den heftigen Schneefällen mussten sie dort ohne Strom in der Kälte ausharren. Auch der Kamin konnte sie nicht wärmen, denn dieser war elektrisch. Ein Ketten-Jeep der Armee habe das Haus am Morgen erreicht und die Gruppe sicher ins Tal gebracht, hieß es.

+++ 12.21 Uhr: Vierter Toter nach Amokfahrt in Melbourne +++

Nachdem ein Mann in der australischen Stadt Melbourne absichtlich mit seinem Auto in eine Fußgängerzone fuhr, ist ein vierter Mensch gestorben. Das teilte die Polizei des Bundesstaates Victoria via Facebook mit, ohne Details zur Identität des Todesopfers zu nennen. Zuvor hatte Polizeichef Graham Ashton auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass bei der Tat am Freitagnachmittag (Ortszeit) ein Kind, ein Mann und eine Frau ums Leben gekommen waren. 15 weitere Menschen waren demnach verletzt worden. Es handelte sich laut Polizei nicht um einen Terrorangriff. Die Beamten nahmen den Fahrer des Autos fest.

Der 26-Jährige war Ashton zufolge als Gewalttäter mit einer Vorgeschichte psychischer Probleme bekannt. Kurz vor der Tat hatte die Polizei demnach den Mann verfolgt, sein Auto aber nicht anhalten können. Es gebe einen Zusammenhang zu einer Messerstecherei am Morgen, hieß es in einer Mitteilung der Polizei.

+++ 12.14 Uhr: Schäuble hat nach Brexit-Votum geweint +++

Finanzminister Wolfgang Schäuble hat sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos über den weltwirtschaftlichen Ausblick geäußert und dabei auch über seine Reaktion auf das Brexit-Votum gesprochen: "Meine erste Reaktion auf den Brexit war: Ich habe geweint", sagte der CDU-Politiker während einer Podiumsdiskussion. Nach Schäubles Einschätzung könnten sich die Unsicherheiten in der Welt negativ auf die deutsche Wirtschaft auswirken. "Ich bin etwas unsicher, was in diesem Jahr 2017 in der Eurozone passieren wird", sagte er. "Die geopolitischen Risiken sind gestiegen und nicht gesunken."

Wirtschaftlich laufe es zwar etwas besser. "Aber wir haben Wahlen in einigen wichtigen Mitgliedsstaaten." Das führe zu einigen Unsicherheiten, die auch den Handel beeinträchtigen könnten. "Die deutsche Wirtschaft wird das etwas merken." Schäuble rechnet in diesem Jahr indes nicht mit negativen Auswirkungen der Brexit-Entscheidung auf die Eurozone.

+++ 12.01 Uhr: 47-jähriger Australier von Krokodil totgebissen +++

Am Touristentreffpunkt Cahills Crossing im Norden Australiens hat ein Drei-Meter-Krokodil einen Mann totgebissen. Das Krokodil habe den 47 Jahre alten australischen Touristen gestern angegriffen, als er die Passage am East Alligator River zu Fuß durchwatete, teilte die Polizei mit. "Cahills Crossing ist bekannt für seine Krokodile", sagte Polizeichef Warren Jackson. "Es zu Fuß zu überqueren zu wollen, ist eine Torheit."

Das Opfer war bei der Attacke nicht allein. Vielmehr seien zwei Frauen vorausgegangen, so Jackson. "Die zwei Frauen kamen durch, der Mann wurde später als vermisst gemeldet." Das 3,30 Meter lange Krokodil wurde erschossen, die Leiche des Mannes zwei Kilometer flussabwärts im Kakadu-Nationalpark geborgen.

In Australien gibt es Süß- und Salzwasserkrokodile. Die gefährlicheren Salzwasserkrokodile können bis zu sieben Meter lang werden. Ihre Zahl hat aufgrund von Schutzmaßnahmen in den letzten Jahren zugenommen. Nach amtlichen Schätzungen leben in Australien rund 100.000 Salzwasserkrokodile. Durchschnittlich gibt es pro Jahr zwei tödliche Attacken auf Menschen.

+++ 11.50 Uhr: Sechs Überlebende aus von Lawine verschüttetem Hotel gerettet +++

Retter haben nach dem Lawinenunglück im italienischen Erdbebengebiet mehrere Überlebende in dem verschütteten Hotel gefunden. Die sechs Menschen befänden sich aber noch unter den Trümmern, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. "Sie sind am Leben und wir können mit ihnen sprechen", berichtet Feuerwehrsprecher Luca Cari der Nachrichtenagentur Reuters. Der erste Kontakt sei kurz nach 11 Uhr zustande gekommen.

Die Rettungskräfte hatten in der Nacht unvermindert nach Überlebenden der Katastrophe gesucht. Zunächst hatte von Dutzenden Gästen und Mitarbeitern noch jedes Lebenszeichen gefehlt. Bisher sollen vier Leichen geborgen worden sein; der Zivilschutz hatte zwei Tote bestätigt. Mindestens zwei Menschen hatten sich im Freien aufgehalten, als die Lawine über das Hotel hineinbrach und so überlebt. Etliche Verschüttete werden noch vermisst.

+++ 10.28 Uhr: Gestohlene Van-Gogh-Bilder kehren nach 14 Jahren zurück +++

Zwei vor gut 14 Jahren gestohlene Gemälde des Malers Vincent van Gogh können in die Niederlande zurückkehren. Nach monatelangen Ermittlungen hat ein italienischer Richter die Bilder freigegeben, wie das Van Gogh Museum am Donnerstagabend in Amsterdam mitteilte. Die kostbaren Werke "Zeegezicht bij Scheveningen" (Meeressicht bei Scheveningen 1882) und "Het uitgaan van de Hervormde Kerk te Nuenen" (Die Kirche von Nuenen mit Kirchgängern 1884/1885) waren im Dezember 2002 aus dem Museum gestohlen worden. Im vergangenen September hatte die italienische Polizei die Gemälde im Zuge von Ermittlungen gegen die Mafia im Haus eines Drogenbosses der Camorra südlich von Neapel entdeckt. Die Gemälde sollen leicht beschädigt, aber in relativ gutem Zustand sein, teilte das Museum mit. Wann die Bilder wieder in Amsterdam sein werden, ist noch nicht bekannt.

+++ 9.55 Uhr: Angeblich Dutzende Dschihadisten durch Luftangriff getötet +++

Bei einem Luftangriff auf ein Militärlager im Norden Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 43 extremistische Rebellen getötet worden. Bei den meisten Toten handelt es sich um Kämpfer der Al-Kaida-nahen Miliz Fatah-al-Scham-Front, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Miliz Nur al-Din al-Sinki teilt mit, auch drei ihrer Kämpfer seien bei dem Angriff westlich der Großstadt Aleppo ums Leben gekommen. Die Menschenrechtsbeobachter erklären, es sei unklar, ob Flugzeuge der US-geführten internationalen Koalition oder Russlands für den Luftschlag verantwortlich seien. 

Das Tetrapylon in der antiken Oasenstadt Palmyra - Offenbar wurde es vom IS zerstört

Das weltberühmte Tetrapylon in der antiken Oasenstadt Palmyra: Laut offiziellen Stellen wurde es durch den IS zerstört.


+++ 9.45 Uhr: Islamischer Staat zerstört weltbekanntes Tetrapylon in Palmyra +++

Kämpfer des sogenannten Islamischen Staats haben offenbar das weltbekannte Tetrapylon, eines der bedeutendsten Monumente der antiken Stadt Palmyra in Syrien zerstört. Das hat der Chef des staatlichen syrischen Generaldirektorats für Antiquitäten und Museen, Maamoun Abdulkarim, der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt. Zudem sei mit der Fassade des römischen Amphitheaters eine weitere bedeutende Stätte zerstört worden. Seit Dezember ist die historische Oasenstadt, die zum Unesco-Welterbe zählt, wieder in der Gewalt des sogenannten Islamischen Staats, der von der syrischen Armee und ihren Alliierten zwischenzeitlich vertrieben worden war.

+++ 9.37 Uhr: Bombardierung von Flüchtlingslager: 170 Todesopfer +++

Nach dem irrtümlichen Luftangriff auf ein Flüchtlingslager im Nordosten von Nigeria geht die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) inzwischen von bis zu 170 Todesopfern aus. Dies ergebe sich aus übereinstimmenden Berichten von Lagerbewohnern und örtlichen Verantwortlichen, erklärte MSF am Freitag. Mitarbeiter der Organisation alleine hätten rund 90 Tote gezählt. "Die meisten Opfer waren Frauen und Kinder." Das Bombardement vom vergangenen Dienstag ereignete sich, als gerade Hilfsgüter verteilt wurden. Nach UN-Angaben wurden 89 Verletzte, die meisten davon Kinder, inzwischen aus dem Lager in Rann nach Maiduguri ausgeflogen. Der Luftangriff sollte dem nigerianischen Militär zufolge der Terrororganisation Boko Haram gelten.

+++ 9.13 Uhr: Neunjährige bei Unfall mit Notarztwagen schwer verletzt +++

Bei einem Unfall mit einem Notarztwagen der Bundeswehr ist in Berlin ein neunjähriges Mädchen schwer verletzt worden. Laut Polizei wurde das Kind vom Außenspiegel des Fahrzeugs erfasst, zu Boden geschleudert und schwer am Kopf verletzt. Die Kleine habe "offenbar bei Rot" die Fahrbahn überqueren wollen. Der Unfall ereignete sich den Angaben zufolge bereits am Donnerstagnachmittag im Stadtteil Wedding. Der Notarztwagen war demnach mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs. Das verletzte Mädchen kam ins Krankenhaus.

Zum Ende seiner Amtszeit bedankte sich Barack Obama bei Angela Merkel für acht Jahre Freundschaft

Zum Ende seiner Amtszeit bedankte sich Barack Obama bei Angela Merkel für acht Jahre Freundschaft


+++ 7.30 Uhr: Obamas letzter Anruf als Präsident gebührte der Kanzlerin +++

Der letzte Anruf gebührte der Kanzlerin: US-Präsident Barack Obama hat sich an seinem letzten vollen Amtstag von Angela Merkel und ihrem Mann Joachim Sauer verabschiedet. Nach Angaben des Weißen Hauses dankte Obama beiden für ihre Freundschaft und für die Bemühungen, die Partnerschaft zwischen Deutschland und den USA zu vertiefen.

Obama legte Wert auf die Feststellung, dass dieser Anruf sein letzter war, den er als Präsident der USA beim Oberhaupt einer anderen Regierung gemacht habe. Nach acht Jahren der Freundschaft und der Partnerschaft sei das angemessen.

+++ 6.55 Uhr: Mexiko liefert Drogenboss "El Chapo" an die USA aus +++

Mexiko hat den berüchtigten Drogenboss Joaquín Guzmán alias "El Chapo" an die USA ausgeliefert. Guzmán sei den US-Behörden übergeben worden, teilte das mexikanische Außenministerium mit. Zuvor hatte der oberste Gerichtshof des Landes Einsprüche des inhaftierten Chefs des Sinaloa-Kartells gegen seine Auslieferung zurückgewiesen.

Gegen den 59-jährigen Guzmán lagen zwei Auslieferungsersuchen vor, eines aus Kalifornien und eines aus Texas. Die Behörden in den beiden US-Bundesstaaten werfen "El Chapo" Mord und Drogenhandel vor und wollen ihn deshalb vor Gericht stellen.

+++ 6.35 Uhr: Mann fährt in Melbourne absichtlich in Menschenmenge +++

Ein Mann ist in der australischen Stadt Melbourne mit seinem Auto in eine Menschenmenge gefahren und hat drei Menschen getötet. Mindestens 20 weitere wurden verletzt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der Täter sei festgenommen worden. Er war den Angaben zufolge am frühen Nachmittag (Ortszeit) im zentralen Geschäftsviertel der Millionenmetropole absichtlich auf den Fußweg gefahren. Es gebe aber keinen terroristischen Hintergrund und es bestehe keine Bedrohung mehr. Die Polizei ging demnach von einem Zusammenhang mit einer früheren Messerstecherei aus.

+++ 6.05 Uhr: "Marsch der Frauen": Hunderttausende wollen gegen Trump protestieren +++

Einen Tag nach der Vereidigung von Donald Trump wollen hunderttausende Menschen in Washington auf die Straße gehen und für ihre Rechte demonstrieren. Die Organisatoren rechnen beim "Marsch der Frauen" am Samstag mit mehr als 200.000 Teilnehmern. Der Protest richtet sich gegen Frauenfeindlichkeit, Gewalt, Rassismus, Homophobie und religiöse Intoleranz. Es dürfte eine der größten Demonstrationen werden, die das Land in den vergangenen Jahren gesehen hat. Eingeladen sind ausdrücklich auch Männer. Bundesweit sind 600 weitere Märsche geplant. 

+++ 2.12 Uhr: "Twin Peaks"-Star Miguel Ferrer erliegt Krebsleiden +++

Der US-amerikanische Schauspieler Miguel Ferrer, Sohn von Oscar-Preisträger Jose Ferrer ("Cyrano de Bergerac") und der Sängerin Rosemary Clooney ("Everything Happens to Me"), ist tot. Wie die Filmblätter "Variety" und "Hollywood Reporter" berichten, erlag Ferrer einem Krebsleiden. Er wurde 61 Jahre alt. Ferrer, ein Cousin von Hollywood-Star George Clooney (55), war aus Filmen wie "Robocop", "Alf - Der Film" und "Traffic - Macht des Kartells" bekannt. Er spielte auch in zahlreichen TV-Serien mit, darunter "Twin Peaks", "Crossing Jordan" und "NCIS: Los Angeles". "Twin Peaks"-Co-Star Kyle MacLachlan drückte auf Twitter seine Trauer aus: "Schreckliche Nachricht...Miguel Ferrer ist tot. Agent Rosenfield, Ich liebe dich". In der Mystery-Serie spielte Ferrer den Forensik-Experten Albert Rosenfield.

Miguel Ferrer ist tot

Miguel Ferrer, Star aus "Twin Peaks" und anderen Serien, ist einem Krebsleiden erlegen.


ivi/dho / AFP / DPA