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News des Tages: Sturm in Griechenland - mindestens 16 Tote

Einstiger Mafia-Boss gestorben +++ Tesla stellt Elektro-Lkw und -Roadster vor +++ Schumacher-Ferrari versteigert +++ Leck in Pipeline: Fast 800.000 Liter Öl ausgetreten +++ Mugabe lehnt Rücktritt ab +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Der Sturm verursachte schwere Schäden in Griechenland, mindestens 16 Menschen starben

Der Sturm verursachte schwere Schäden in Griechenland, mindestens 16 Menschen starben

Die Nachrichten des Tages im -Ticker:

+++ 7.36 Uhr: 152 Millionen Kinder weltweit arbeiten +++

Vertreter aus 193 Ländern haben sich in Buenos Aires zu einem verstärkten Kampf gegen Kinderarbeit verpflichtet. Die Abschlusserklärung der IV. Weltkonferenz zur nachhaltigen Beseitigung der Kinderarbeit bedauerte indes, dass das für 2016 angesetzte Ziel der Abschaffung der schwersten Formen der Kinderarbeit nicht erreicht worden sei und der Abbau der Kinderarbeit allgemein langsamer geworden sei. Daher sei eine stärkere internationale Kooperation nötig, um das von der UNO angepeilte Ziel der Beseitigung der Kinderarbeit bis 2025 zu erreichen.

Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) arbeiten weltweit 152 Millionen Mädchen und Jungen. Die meisten von ihnen seien in der Landarbeit tätig und 42 Prozent unter gefährlichen Bedingungen. Die beispiellose Migrationswelle der vergangenen Jahre und die Ausbreitung der Krisenherde hätten zudem die Anzahl der zur Kinderarbeit exponierten Mädchen und Jungen vielerorts vervielfacht.

+++ 6.42 Uhr: Einstiger Mafia-Boss gestorben +++

Der Mafioso , einst einer der gefürchtetsten Bosse der sizilianischen Mafia, ist laut Medienberichten gestorben. Der 87-Jährige starb in der Nacht , nachdem er zuvor einige Zeit im Koma gelegen hatte, wie italienische Medien berichteten. Riina wurde für mehr als 150 Auftragsmorde verantwortlich gemacht und 26 Mal zu lebenslanger Haft verurteilt.

+++ 6.17 Uhr: Tesla stellt Elektro-Lkw und -Roadster vor +++

Der Elektroauto-Hersteller Tesla will auch das Lastwagen-Geschäft aufmischen. Firmenchef stellte einen strombetriebenen Sattelschlepper vor. Er soll auch mit voller Ladung von 40 Tonnen eine Reichweite von rund 800 Kilometern erreichen, sagte Musk. Die Produktion werde im Jahr 2019 beginnen.

Vision des Tesla-Lkw

Vision des Tesla-Lkw


Als Überraschung gab es bei der Präsentation auf einem Flugplatz im kalifornischen Hawthorne auch ein weiteres -Modell: Einen neuen Roadster, der 2020 verfügbar sein soll. Der sportliche Wagen werde die schnellste Beschleunigung unter Serienautos haben, versprach Musk. Der Roadster soll von null auf 60 Meilen pro Stunde (96 km/h) in 1,9 Sekunden kommen. Auch bei Autobahn-Geschwindigkeit soll die Reichweite 1000 Kilometer erreichen.


+++ 5.07 Uhr: Islamist soll Propaganda aus Berliner Gefängnis betreiben +++

Ein inhaftierter Islamist soll nach einem Medienbericht aus der Berliner Justizvollzugsanstalt Tegel heraus islamistische Propaganda verbreiten. Es handele es sich um einen anschlagsbereiten "Gefährder", berichtet die "Berliner Morgenpost" unter Berufung auf Behördenquellen. Unter Alias-Namen erschienen auf Facebook Einträge über den getöteten Al-Kaida-Chef Osama bin Laden und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Ein Sprecher der Behörde bestätige der Zeitung, dass "ein konkreter Fall bekannt ist, in dem ein Gefangener mit islamistischem Hintergrund aus der Haft heraus auf aktiv sein soll".

+++ 5.00 Uhr: 16 Tote durch Sturm in Griechenland +++

Der seit Tagen am Mittelmeer tobende Sturm hat in Griechenland schwere Schäden verursacht - vor allem im Westen der Hauptstadt Athen. Die Zahl der Opfer stieg auf 16, wie die Feuerwehr mitteilte. Vier Menschen werden noch vermisst. Wie der staatliche Rundfunk berichtete, wurden ganze Abschnitte der Küstenstraße im Westen Athens in Richtung der Hafenstadt Korinth weggespült. 

+++ 4.15 Uhr: Schumacher-Ferrari versteigert +++

Ein Ferrari, mit dem einst Michael Schumacher Rennen gewonnen hat, ist in New York für und 7,5 Millionen Dollar (etwa 6,4 Millionen Euro) versteigert worden. Damit brachte der Wagen deutlich mehr als die rund 5,5 Millionen Dollar ein, die das Auktionshaus Sotheby's im Voraus geschätzt hatte. Der Preis sei zudem Auktionsrekord für ein modernes Formel-1-Auto. Wer das Rennauto ersteigerte, mit dem Schumacher unter anderem 2001 den großen Preis von Monaco gewann, teilte Sotheby's zunächst nicht mit.

+++ 3.35 Uhr: Bundesregierung lehnt höhere EU-Einzahlungen ab +++

Vor den EU-Haushaltsberatungen für 2018 lehnt die Bundesregierung eine Etaterhöhung ab. "Im Moment erhalten wir jedes Jahr Milliardenbeträge aus dem EU-Haushalt zurück, weil die Mittel dort nicht abfließen. Da bringt es uns nicht weiter, immer nur über die Einnahmeseite zu reden", sagte Finanz-Staatssekretär Jens Spahn (CDU), der an diesem Freitag für die Bundesregierung in Brüssel über den EU-Haushalt 2018 verhandelt. "Stattdessen müssen wir an die Ausgabenstruktur ran", sagte er dem "Handelsblatt".

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani hatte in dieser Woche eine Verdopplung des EU-Haushalts gefordert, um mit China und den USA konkurrieren zu können.

+++ 3.16 Uhr: US-Kongress gibt 700 Milliarden Dollar für Verteidigung frei +++

Der US-Kongress hat eine deutliche Anhebung des Verteidigungsetats auf 700 Milliarden Dollar (rund 586 Milliarden Euro) genehmigt. Der Senat billigte einstimmig und abschließend ein entsprechendes Gesetz, das am Dienstag das Repräsentantenhaus passiert hatte. Das Gesetz muss nun noch von Präsident Donald Trump unterzeichnet werden, dessen Forderungen nach einer deutlichen Aufstockung von den Kongressabgeordneten noch übertroffen wurden. Die Rüstungsausgaben liegen nunmehr um rund 15 Prozent höher als im Haushaltsjahr 2016 unter Präsident Barack Obama und um 26 Milliarden Dollar (fast vier Prozent) höher als von Trump gefordert.

+++ 1.18 Uhr: Leck in Pipeline: Fast 800.000 Liter Öl ausgetreten +++

Bei einem Leck in der Keystone Pipeline sind im US-Bundesstaat South Dakota rund 795.000 Liter Öl ausgetreten. Das teilte die Betreiberfirma TransCanada mit. Die Pipeline sei abgeschaltet worden, nachdem ein Druckabfall bemerkt worden sei. Der betroffene Abschnitt sei innerhalb von 15 Minuten isoliert worden. Ein Krisenteam sei vor Ort, um die Lage zu beurteilen, hieß es in der Stellungnahme weiter. Die Ursache des Lecks war zunächst unklar.

Ein Mitarbeiter des Umweltministerium des Bundesstaates sagte dem Sender NBC, es sehe so aus, als sei das Öl auf eine landwirtschaftliche Fläche geflossen und habe keine Gewässer erreicht. Der Abschnitt, in dem das Leck auftrat, liegt in einer dünn besiedelten Gegend in dem Bezirk Marshall County. 

+++ 1.12 Uhr: Parlament in Kamerun brennt nieder +++

Das Parlamentsgebäude Kameruns in Yaunde ist in der Nacht vollständig niedergebrannt. Das berichtete die afrikanische Agentur APA. Als die Feuerwehr mit erheblicher Verspätung eintraf, hatten die Flammen bereits das ganze Gebäude erfasst. Die Feuerwehr musste zusätzliche Unterstützung vom Werksschutz einer Raffinerie anfordern, um wenigstens einige Möbel und Erinnerungsstücke aus dem Gebäude zu retten. Ob Personen zu Schaden gekommen waren, konnte zunächst nicht geklärt werden.

+++ 0.56 Uhr: USA warnen Bürger vor Terrorgefahr in Europa +++

Die USA haben ihre Bürger vor einer erhöhten Terrorgefahr während der Feste an Weihnachten und Silvester in Europa gewarnt. "Das Außenministerium ist weiterhin besorgt hinsichtlich möglicher künftiger Terrorattacken", hieß es in einer Mitteilung. US-Bürger sollten grundsätzlich wachsam sein. "Terrorsympathisanten" oder "sich selbst radikalisierende Extremisten" könnten ohne Vorwarnung zuschlagen.

Das US-Außenamt verwies auf den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, bei dem am 19. Dezember 2016 zwölf Menschen getötet und 70 weitere verletzt wurden. Auch der Angriff mit 39 Todesopfern in der Neujahrsnacht auf den Istanbuler Nachtclub "Reina" wurde erwähnt.


+++ 0.45 Uhr: Angeblicher Übergriff: Stallone weist Vorwurf zurück +++

Hollywood-Star Sylvester Stallone (71) hat Vorwürfe eines sexuellen Übergriffs auf eine 16-Jährige, der 1986 in Las Vegas erfolgt sein soll, zurückgewiesen. "Dies ist eine lächerliche, kategorisch falsche Geschichte", teilte Stallones Sprecherin Michelle Bega mit. Zu keinem Zeitpunkt sei der Schauspieler von einer Behörde oder einer anderen Personen in dieser Angelegenheit jemals kontaktiert worden, hieß es in der Erklärung, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag. 

Stallone und seine Sprecherin reagierten damit auf einen Bericht in der britischen Zeitung "Daily Mail", der sich auf angebliche Polizeiunterlagen aus dem Jahr 1986 in Las Vegas bezieht. Dem Polizeibericht nach gab ein 16-jähriges Mädchen darin an, dass sie den damals 40 Jahre alten Schauspieler in einem Hotel in Las Vegas kennengelernt habe. Auf seinem Zimmer sei es zu Sex gekommen.

+++ 0.29 Uhr: Mugabe lehnt Rücktritt ab +++

Nach dem Einschreiten des Militärs im südafrikanischen Simbabwe gegen Präsident Robert Mugabe lehnt der langjährige Staatschef einen Rücktritt ab. "Er weigert sich zurückzutreten", verlautete aus Armeekreisen nach einem Treffen Mugabes mit Generälen in der Hauptstadt Harare. Offenbar wolle Mugabe "Zeit gewinnen". Der 93-Jährige war am Mittwoch unter Hausarrest gestellt worden, nachdem das Militär strategische Orte in der Hauptstadt blockiert und das Staatsfernsehen unter seine Kontrolle gebracht hatte.

Ex-Ministerpräsident Morgan Tsvangirai, ein langjähriger Gegner Mugabes, forderte den Staatschef zum Rücktritt auf. Mugabe müsse "im Interesse des Volkes" zurücktreten, sagte er in Harare. Um Stabilität zu gewährleisten, sei ein "Übergangsmechanismus" notwendig.

+++ 0.14 Uhr: Pentagon verbreitet Rücktrittsforderung an Trump: "Versehen" +++

Im Twitterkonto des Pentagons ist eine Nachricht weiterverbreitet worden, in der Präsident Donald Trump zum Rücktritt aufgefordert wird. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte, dies sei versehentlich passiert. Ein Betreiber des Kontos habe die Nachricht irrtümlicherweise retweeted.

Das Pentagon befürworte den Inhalt nicht. Die Person habe den Fehler bemerkt und die Nachricht sofort gelöscht. In der Twitterbotschaft hieß es: "Die Lösung ist einfach: Roy Moore: Zieh' Dich aus dem Rennen zurück. Al Franken: Scheide aus dem Kongress aus. Donald Trump: Leg' das Präsidentenamt nieder."

Der Ursprungstweet:


Gegen den republikanischen Senatskandidaten Roy Moore und den demokratischen Senator Al Franken gibt es derzeit Belästigungsvorwürfe. Auch gegen Trump gab es in der Vergangenheit Anschuldigungen.

+++ 0.08 Uhr: 5000 Opfer: Massengrab in Indonesien entdeckt +++

In Indonesien sind nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten neue Massengräber aus der Zeit der Kommunisten-Verfolgung entdeckt worden. Wie die 1965 Victims Group in Jakarta mitteilte, befinden sich auf der Insel Java 16 Stätten mit rund 5000 mutmaßlichen Opfern der antikommunistischen Verfolgungen der Jahre 1965 und 1966. Historiker gehen davon aus, dass damals bis zu einer halben Million Anhänger der Indonesischen Kommunistischen Partei von Soldaten und Milizionären getötet wurden. Zu jener Zeit kam General Suharto an die Macht, der den südostasiatischen Inselstaat drei Jahrzehnte lang mit harter Hand regierte.

+++ 0.00 Uhr: Bambis für Gauck, Schiffer, Fischer +++

Tränen bei Diane Kruger, eine schmissige Dankesrede von Fatih Akin, Auftritte von Helene Fischer und ein bisschen Hollywood: In Berlin ist am Abend zum 69. Mal der Medienpreis Bambi verliehen worden. Heino Ferch (54) und Alicia von Rittberg (23) wurden mit dem Preis in der Schauspiel-Sparte ausgezeichnet. Ferch bekam das goldene Rehkitz für seine Rollen in der Martin-Suter-Verfilmung "Allmen" und den Thriller "Spuren des Bösen". Von Rittberg freute sich über die Trophäe für die Klinikserie "Charité". Zum besten Film kürte die Jury die Flüchtlingskomödie "Willkommen bei den Hartmanns". Einige Preisträger standen wie üblich bereits vorab fest. Der australische Schauspieler Hugh Jackman erhielt die erste Trophäe des Abends.

wue/DPA/AFP