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+++ Ticker +++

News von heute: Neue Schweinepestfälle nur 20 Kilometer von deutscher Grenze entfernt

Feinstaubwerte auch zwei Tage nach Silvester noch sehr hoch +++ Legendärer NBA-Chef David Stern tot +++ Touristen sollen Brandgebiete in Australien rasch verlassen +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Schweinepest

In Polen wurden an der Schweinepest verendete Tiere gefunden

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Nach Brand im Affenhaus - Krefelder Zoo öffnet wieder (20.15 Uhr)
  • Neue Schweinepestfälle in Polen nur 20 Kilometer von deutscher Grenze entfernt (17.43 Uhr)
  • Dieselklagen: VW und Verbraucherverband verhandeln über Vergleich (10.07 Uhr)
  • Australien: Touristen müssen Brandgebiete verlassen (1.51 Uhr)
  • SPD schlägt "Windbürgergeld" vor (1.13 Uhr)

Die News von heute im stern-Ticker:

+++ 23 Uhr: Libysches Parlament nennt mögliche türkische Intervention "Hochverrat" +++

Das libysche Parlament hat die Türkei vor einem militärischen Eingreifen in dem nordafrikanischen Krisenstaat gewarnt. Eine türkische Militärintervention wäre "Hochverrat", sagte in Bengasi Ehmajed Huma, Vize-Präsident des gewählten Parlaments. Dieses unterstützt General Chalifa Haftar, der gegen die von der internationalen Gemeinschaft anerkannte Einheitsregierung kämpft. Die UNO und die internationale Gemeinschaft müssten "ihrer Verantwortung nachkommen" und die Türkei von einem militärischen Eingreifen abhalten, sagte Huma der Nachrichtenagentur AFP. 

Das türkische Parlament hatte zuvor den Weg für ein militärisches Eingreifen Ankaras im Libyen-Konflikt freigemacht. Die Abgeordneten stimmten in einer Sondersitzung für einen Antrag der Regierung, Soldaten in den nordafrikanischen Krisenstaat zu schicken. Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan will die international anerkannte Regierung in Tripolis in ihrem Kampf gegen Haftar unterstützen.

+++ 21.57 Uhr: Marmorstück fällt in Vatikanischen Museen herab - Frau unter Schock +++

Weil ein Stück Marmor von der Decke gefallen ist, hat eine Touristin in den Vatikanischen Museen in Rom eine Panikattacke bekommen. Die Frau aus den USA habe den Terroranschlag vom 11. September 2001 auf die Twin Towers in New York überlebt und habe deshalb einen Schock erlitten, berichteten die italienischen Nachrichtenagenturen Ansa und Adnkronos unter Berufung auf die Einsatzkräfte am Donnerstag. Der Marmor habe sich im Eingang des Museens gelöst. Niemand sei verletzt worden. Die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle gehören zu den meistbesuchten der Welt.

+++ 21.54 Uhr: 18 Tote bei Absturz von Lazarettmaschine des Militärs im Sudan +++

Im Sudan sind beim Absturz einer Lazarettmaschine des Militärs nach offiziellen Angaben alle 18 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Bei den Toten handele es sich um sieben Besatzungsmitglieder, drei Richter und acht weitere Zivilisten, teilte der Sprecher des Militärs, General Amer Muhammad Al-Hassan, mit. Die Maschine vom Typ Antonow habe fünf Minuten nach dem Start vom Flughafen der Stadt El Geneina im Westen des Landes aus unbekannter Ursache an Höhe verloren und sei am Boden zerschellt. Ihr Ziel war Khartum, die Hauptstadt des ostafrikanischen Landes.

Das Flugzeug sollte nach Angaben der sudanesischen Hilfsorganisation Roter Halbmond Patienten zur Behandlung in die Hauptstadt fliegen. Die Menschen seien in den vergangenen Tagen bei heftigen Kämpfen in den vergangenen Tagen zwischen rivalisierenden Volksgruppen in Darfur verletzt worden. Dabei habe es nach Angaben des Roten Halbmondes insgesamt 48 Tote und Dutzende Verletzte gegeben. In Darfur an der Grenze zum Tschad kämpfen Rebellen seit mehr als einem Jahrzehnt gegen Truppen der Zentralregierung und mit ihnen verbündete lokale arabische Milizen.

+++ 21.06 Uhr: Terror-Sympathisanten aus der Türkei in die Schweiz zurückgebracht +++

Drei mutmaßliche Schweizer Unterstützer von Terrororganisationen sind von der Türkei in die Schweiz zurückgebracht worden. Die Bundesanwaltschaft in Bern bestätigte die Rückführung mehrerer Personen. Es habe sich dabei aber nicht um IS-Kämpfer gehandelt, wie die Behörde betonte. Die Personen hätten sich nicht im Kriegsgebiet des sogenannten Islamischen Staates (IS) aufgehalten. Weitere Angaben machte die Bundesanwaltschaft nicht. Sie wollte nicht sagen, ob die drei - nach unbestätigten Berichten zwei Männer un deine Frau - festgenommen wurden. 

In der Schweiz laufen rund 60 bis 70 Strafverfahren gegen Terror-Sympathisanten, die etwa im Internet Propaganda für Terrororganisationen betrieben haben. Das verstößt gegen das Bundesgesetz über das Verbot der Gruppierungen "Al-Qaïda" und "Islamischer Staat" sowie verwandter Organisationen. 

+++ 20.15 Uhr: Nach Brand im Affenhaus - Krefelder Zoo öffnet wieder +++

Nach dem verheerenden Brand im Affenhaus öffnet der Zoo in Krefeld am Freitag wieder. In dem traditionsreichen Tierpark waren in der Silvesternacht mehr als 30 Tiere, darunter mehrere Menschenaffen, bei einem Feuer ums Leben gekommen. Das Affenhaus wurde zerstört und ist einsturzgefährdet. Der Zoo möchte den Bereich abriegeln. Unmittelbar nach dem Brand war der Zoo an Neujahr und am Donnerstag geschlossen geblieben. 

Am Donnerstagabend fand auf einem Parkplatz am Zoo eine Trauerveranstaltung statt, zu der die Bewegung Fridays for Future aufgerufen hatten. Laut Polizei kamen rund 1000 Menschen. Die Veranstaltung sei "sehr friedlich" verlaufen, hieß es. Um politische Forderungen sei es nicht gegangen, sagte eine Sprecherin von Fridays for Future. Ziel der Initiatoren sei es gewesen, ein Zeichen der Anteilnahme und des Zusammenkommens zu setzen. Auch Feuerwehrleute nahmen an der Veranstaltung teil. 

+++ 19.05 Uhr: Gefeuerter Veganer zieht in Großbritannien wegen Diskriminierung vor Gericht +++

Ein von seinem Arbeitgeber gefeuerter Veganer ist in Großbritannien vor Gericht gezogen - und hat damit einen Präzedenzfall ausgelöst. Das zuständige Arbeitsgericht im ostenglischen Norwich begann mit den Beratungen darüber, ob ethisch motivierter Veganismus ein "philosophischer oder religiöser Glaube" ist und damit per Gesetz vor Diskriminierung schützt. Der Kläger hatte bei einer Tierschutzorganisation gearbeitet. Er wurde nach eigenen Angaben gefeuert, weil er ethisch motivierter Veganer sei und Bedenken gegen die Arbeit des Rentenfonds der Organisation geäußert habe. Der Rentenfonds habe auch in Unternehmen investiert, die Tierversuche nutzten. Wegen seiner Bedenken sei er gefeuert worden, erklärte der Kläger. Dies sei Diskriminierung wegen seines Glaubens.    

Das Gericht in Norwich muss nun in einem ersten Schritt entscheiden, ob der Fall wirklich unter das Diskriminierungsgesetz fällt - also, ob ethisch motivierter Veganismus ein "philosophischer oder religiöser Glaube" ist und nicht nur eine Meinung oder eine Überzeugung. Über die konkrete Entlassung des Klägers soll erst später verhandelt werden. Die Tierschutzorganisation gibt an, sie habe die Kündigung wegen eines schweren Fehlverhaltens des Klägers ausgesprochen.

+++ 18.52 Uhr: Barcelona verhängt Fahrverbot für ältere Pkw +++

In Barcelona haben die Behörden ein Fahrverbot für ältere Fahrzeuge verhängt, um die Luftverschmutzung in Spaniens zweitgrößter Stadt zu reduzieren. Vor dem Jahr 2000 in Spanien zugelassene Benziner und vor 2006 zugelassene Dieselautos sind nun werktags zwischen 7.00 und 20.00 Uhr auf den meisten Straßen der Stadt verboten. Die Fahrer müssen bei einem Verstoß mit einer Geldstrafe von mindestens 100 Euro rechnen. Die neuen Vorschriften werden voraussichtlich rund 50.000 Fahrzeuge pro Tag betreffen und zu einer 15-prozentigen Reduzierung der Stickstoffdioxid-Emissionen führen. Alle betroffenen Fahrzeuge dürfen zehn Mal im Jahr in die Stadt fahren. Außerhalb Spaniens zugelassene Autos können bei der Stadtverwaltung eine Sondergenehmigung beantragen. Ab 2021 sollen auch ältere Lieferwagen, Lastwagen und Busse verboten werden.    

In Barcelona wird der EU-Grenzwert für Kohlendioxid in der Luft seit 2002 überschritten, wie aus einem Bericht des Gesundheitsamtes der Stadt für 2017 hervorgeht. Die schlechte Luftqualität habe zwischen 2010 und 2017 durchschnittlich 424 vorzeitige Todesfälle pro Jahr verursacht, heißt es in dem Bericht.     

+++ 18.42 Uhr: Skifahrer aus Deutschland stirbt bei Unfall auf Schweizer Piste +++

Ein Skifahrer aus Deutschland ist in der Schweiz bei einer Kollision auf einer Piste gestorben. Wie die Polizei mitteilte, wurde der 57-Jährige bei der Kollision im Skigebiet Corviglia bei St. Moritz über den Pistenrand geschleudert. Trotz Reanimation starb der Mann vor Ort. Woher genau aus Deutschland er stammte, blieb zunächst unklar. Ein 52-Jähriger aus der Schweiz wurde bei dem Unfall am Donnerstagmittag leicht verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

+++ 18.33 Uhr: 17-Jähriger soll Vater mit Messerstichen getötet haben +++

Ein 17-Jähriger soll seinen Vater in Hamburg mit Messerstichen getötet haben. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich die Tat im Stadtteil Billstedt am Nachmittag. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Jugendliche nach einem Streit mit einem Messer auf seinen 57 Jahre alten Vater eingestochen haben. Dieser starb noch am Tatort. Die Polizei nahm den Jugendlichen fest und stellte die mutmaßliche Tatwaffe sicher. Die weiteren Ermittlungen habe die Mordkommission übernommen.

+++ 17.43 Uhr: Neue Schweinepestfälle in Polen nur 20 Kilometer von deutscher Grenze entfernt +++

Die Afrikanische Schweinepest in Polen rückt näher an Deutschland heran. Im Nachbarland sei lediglich 21 Kilometer von der Grenze entfernt ein Schweinekadaver gefunden worden, der positiv auf das Virus getestet wurde, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium mit. Ein weiterer Kadaver sei im Abstand von 32 Kilometern zur Grenze entdeckt worden. Insgesamt hätten die polnischen Behörden acht neue Fälle von Schweinepest gemeldet. Zuletzt waren die Schutzmaßnahmen gegen die Schweinepest Anfang Dezember verstärkt worden. Damals waren infizierte Schweinekadaver rund 40 Kilometer von der Grenze entfernt gefunden worden. Die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich. Für Haus- und Wildschweine ist das Virus hingegen tödlich.

+++ 17.41 Uhr: Polizist nach Angriff in Leipzig weiterhin in Klinik +++

Nach einer Attacke gegen Polizisten in der Silvesternacht in Leipzig befindet sich ein 38 Jahre alter Beamter weiterhin im Krankenhaus. Er schwebe aber nicht in Lebensgefahr, hieß es von Polizei und Staatsanwaltschaft. Wie das Landeskriminalamt Sachsen mitteilte, wurden zwei weitere Polizisten bei dem Einsatz verletzt und mussten medizinisch behandelt werden. Die Polizei ermittelt - unter anderem wegen versuchten Mordes. Die Täter könnten aus der linksextremistischen Szene stammen.

+++ 17.14 Uhr: USA rechnen mit weiteren Angriffen pro-iranischer Milizen im Irak +++

Die USA rechnen mit weiteren Angriffen pro-iranischer Milizen im Irak - und haben eine harte Antwort angedroht. US-Verteidigungsminister Mark Esper sagte, das "provokative Verhalten" dauere nun schon seit Monaten an. "Denke ich, sie könnten (erneut) etwas tun? Ja. Und sie werden es wahrscheinlich bereuen." Die USA seien darauf vorbereitet, sich zu verteidigen und mit abschreckenden Maßnahmen gegen ein "weiteres schlechtes Verhalten" der Milizen vorzugehen. Tausende Demonstranten hatten am Dienstag das US-Botschaftsgelände in der irakischen Hauptstadt Bagdad gestürmt. Erst am Mittwoch zogen sie wieder ab. Die USA haben den Iran für den Angriff auf die Botschaft verantwortlich gemacht.

+++ 17.08 Uhr: Ein Toter und 18 Verletzte bei erneutem Fabrik-Großbrand in Neu Delhi +++

Bereits zum dritten Mal innerhalb eines Monats ist in Neu Delhi eine Fabrik in Flammen aufgegangen. Dabei wurden in der indischen Hauptstadt nach Angaben der Polizei ein Feuerwehrmann getötet sowie 18 weitere Menschen verletzt. Bei den Opfern handelte es sich hauptsächlich um Feuerwehrleute: Während sie mit dem Bekämpfen der Flammen im Inneren beschäftigt waren, erschütterte eine Explosion den hinteren Teil der Batterie-Fabrik und brachte das gesamte Gebäude zum Einsturz. Erst Anfang Dezember waren bei einem Fabrikbrand 43 Menschen getötet worden. Angesichts der Häufung von Brandkatastrophen wurden die Rettungskräfte in Alarmbereitschaft versetzt.

+++ 17.06 Uhr: Erdogan und Trump telefonieren zum Thema Syrien und Libyen +++

Der türkische Präsident Erdogan hat mit US-Präsident Donald Trump telefoniert. Die beiden hätten unter anderem über die Situation in den Bürgerkriegsländern Syrien und Libyen gesprochen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Kurz zuvor hatte das türkische Parlament einem Einsatz von Truppen in Libyen zugestimmt. Erdogan darf nun ein Jahr lang türkische Soldaten in das nordafrikanische Land schicken. Die beiden Staatschefs hätten die Wichtigkeit der Diplomatie betont und sich darauf geeinigt, ihre Zusammenarbeit zu verstärken, meldete Anadolu weiter. Erdogan habe Trump zudem versichert, dass er den Angriff auf die US-Botschaft im Irak mit Bedauern verfolgt habe und froh darüber sei, dass die Proteste beendet seien. Trotz zahlreicher Streitpunkte betonen Trump und Erdogan immer wieder ihre gute persönliche Beziehung zueinander.

+++ 17 Uhr: Säugling gefunden: Münchner Polizei ermittelt gegen den Vater +++

Am Neujahrstag wurde in München ein Säugling gefunden, abgestellt in einem Hausdurchgang - jetzt ermittelt die Polizei gegen den Vater des Kindes. Die Eltern konnten schnell ausfindig gemacht werden. Demnach handelt es sich um einen 28-jährigen Mann und dessen 31 Jahre alte Ehefrau. Noch während des Einsatzes sei der Vater des Mädchens am Einsatzort angetroffen worden, teilte die Polizei mit. Die prüft nun, ob das Baby vorsätzlich ausgesetzt wurde oder aus Nachlässigkeit vergessen wurde. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur DPA, der mit seiner Freundin das Kind fand, sagte: "Das Baby lag auf zwei, drei Kleidungsstücken drauf, hatte keine Mütze auf - nur ein Tuch über dem Kopf", erzählte er. Dem Kind gehe es mittlerweile soweit gut, teilte die Polizei mit.

RTL Dschungelcamp-Bewohner 2020

+++ 16.59 Uhr: Postbote entsorgt mehr als 400 Briefe in Altpapiercontainer +++

Ein Postzusteller soll nach Polizeiangaben im niedersächsischen Duingen-Lübbrechtsen weit mehr als 400 Briefe in einen Altpapiercontainer geworfen haben. Zeugen berichteten den Ermittlern von der ungewöhnlichen "Entsorgungsaktion" des Mannes, wie die Polizei in Alfeld mitteilte. Polizeibeamte schauten daraufhin in dem Container nach und fanden dort tatsächlich eine große Zahl Briefe. 405 Postsendungen holten die Beamten umgehend aus dem Container, weitere rund 50 Briefe mussten noch von den zuständigen Abfallwirtschaftsbetrieben geborgen werden. Alle Sendungen werden den Angaben zufolge nun zugestellt. Den Postboten erwartet ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Post- und Fernmeldegeheimnis.

+++ 16.53 Uhr: Bauern drohen mit weiterer Trecker-Demo am 14. Januar +++

Die landwirtschaftliche Initiative "Land schafft Verbindung" will die neue Düngeverordnung doch noch kippen und droht mit einer weiteren Traktor-Demonstration. Die Protestbewegung forderte die Bundesregierung auf, die von der EU-Kommission geforderte und geplante Verschärfung der Verordnung nicht umzusetzen und stattdessen "gemeinsam mit uns eine sach- und fachgerechte Verordnung zu schaffen". Das mache dann "eine weitere zeitnahe Trecker-Demo am 14. Januar" hinfällig. Zuletzt hatten Ende November tausende Bauern mit ihren Traktoren in Berlin demonstriert.

+++ 16.38 Uhr: Mitarbeiter von Trierer Klärwerk entdeckt männliche Leiche in Schlammbecken +++

Einen grausigen Fund hat ein Mitarbeiter des Hauptklärwerks in Trier gemacht: Er entdeckte einen Leichnam in einem Schlammbecken der Kläranlage, wie die Polizei mitteilte. Der Mitarbeiter rief umgehend Rettungsdienst und Polizei. Wie sich herausstellte, handelte es sich um die Leiche eines 48-jährigen Mannes aus Trier. Bei der Obduktion wurden keine Hinweise auf Gewalteinwirkung oder Fremdverschulden als Todesursache gefunden. "Die Ermittler der Kriminalpolizei halten einen Unfall für sehr wahrscheinlich", hieß es im Polizeibericht. Die weiteren Ermittlungen sollen nun Aufschluss darüber geben, warum der alleinstehende Mann das Gelände der Kläranlage aufsuchte.

+++ 16.19 Uhr: Thomas-Cook-Reisemarke Neckermann wird türkisch +++

Die traditionsreiche Tourismusmarke "Neckermann Reisen" kommt in türkische Hände. Der türkische Reiseveranstalter Anex habe die Markenrechte sowie diverse Internet-Domains aus der Insolvenzmasse der deutschen Thomas Cook erworben, teilte die Kanzlei hww als Insolvenzverwaltung mit. Damit sei es innerhalb weniger Monate gelungen, sämtliche werthaltigen Vermögenswerte der deutschen Thomas Cook gewinnbringend zu veräußern. Der Deal steht noch unter dem Vorbehalt einer wettbewerbsrechtlichen Kartellprüfung. Angaben zum Erlös wurden nicht gemacht. Das Geld fließt nach Abzug der Verfahrenskosten den Gläubigern der Thomas Cook zu. Die deutsche Thomas Cook war in den Sog der Pleite des britischen Mutterkonzerns geraten und hatte im Herbst Insolvenz angemeldet.

+++ 16.17 Uhr: 1,59 Millionen Zuschauer - zweitbeste Einschaltquote bei Darts-WM +++

Durchschnittlich 1,59 Millionen Zuschauer haben auf Sport1 verfolgt, wie Peter Wright die Darts-WM gewonnen hat. Das sei die zweitbeste Einschaltquote bei einer Darts-Übertragung des TV-Senders, teilte Sport1 mit. Mehr Zuschauer hätten nur beim WM-Finale 2018 eingeschaltet, als Rob Cross gewonnen hatte. Für den Spartensender ist das eine gute Quote, kann aber mit den Werten in den Hauptprogrammen nicht mithalten. Zum Vergleich: Das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee schauten 5,96 Millionen Menschen im ZDF. Selbst die Langlauf-Übertragungen sahen mehr als drei Millionen.

+++ 16.16 Uhr: Trauerfeier für Jan Fedder am 14. Januar im Hamburger Michel +++

Für Schauspieler Jan Fedder ("Großstadtrevier") wird es am 14. Januar eine Trauerfeier im Hamburger Michel geben. Das teilte eine Sprecherin der St. Michaelis-Kirche mit. An dem Tag wäre der beliebte Fernsehstar, der am 30. Dezember in Hamburg tot in seiner Wohnung gefunden wurde, 65 Jahre alt geworden. Fedder hatte sich eine Trauerfeier im Hamburger Michel gewünscht. In der Talksendung "Reinhold Beckmann trifft..." antwortete er im Sommer 2018 auf die Frage, ob seine Trauerfeier im Michel stattfinden soll: "Logisch. Wo denn sonst?" Der Hamburger Jung wurde in der berühmten Kirche getauft, konfirmiert und getraut.

+++ 16.13 Uhr: Mann im Rollstuhl stirbt bei tragischem Zwischenfall in Soltauer Altenheim +++

Bei einem tragischen Unglück in einem Alten- und Pflegeheim im niedersächsischen Soltau ist ein 65-jähriger Mann ums Leben gekommen. Der im Rollstuhl sitzende Bewohner hatte auf einem Balkon des Gebäudes geraucht, wie die Polizei mitteilte. Dabei fing seine Kleidung Feuer. Der Mann erlag noch am Brandort seinen Verletzungen. Hinweise auf ein Fremdverschulden hatte die Polizei nach ersten Ermittlungen nicht.

+++ 16.13 Uhr: Privates Geldvermögen in Deutschland wächst um sieben Prozent +++

Trotz historisch niedriger Zinsen ist das private Geldvermögen in Deutschland nach Berechnungen der genossenschaftlichen DZ Bank im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Wie das Institut mitteilte, stieg das Geldvermögen privater Haushalte um etwa sieben Prozent auf 6,6 Billionen Euro. "Im Vergleich zu 2018 hat sich der Vermögensaufbau stark beschleunigt", erklärte die Bank - damals betrug die Wachstumsrate 2,2 Prozent. Bargeld und Einlagen machten laut DZ Bank gut 40 Prozent des Vermögens aus, Versicherungen 29 Prozent und Investmentfonds knapp elf Prozent. Hauptgrund für den Anstieg sei der "Sparfleiß der Bürger", die im Gesamtjahr rund elf Prozent ihres verfügbaren Einkommens "auf die hohe Kante gelegt" hätten. Weil "die eher risikoscheuen deutschen Anleger" sich kaum noch langfristig an festverzinsliche Anlagen binden wollten, aber auch Alternativen wie Aktien mieden, sei ein "gigantischer Geldanlagestau" entstanden. Inzwischen sind mit 1,8 Billionen Euro 27 Prozent des privaten Geldvermögens laut DZ Bank "lediglich 'zwischengeparkt', vorwiegend in Form von Sichteinlagen".

+++ 16.12 Uhr: Weiterer US-Demokrat steigt aus Präsidentschaftsrennen aus +++

Ein weiterer prominenter US-Demokrat ist aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ausgeschieden. Julián Castro, der einst unter US-Präsident Barack Obama Minister war, erklärte, er beende seine Kampagne "schweren Herzens", werde aber "weiter kämpfen" für ein besseres Amerika. Castro, der unter den verbliebenen Kandidaten der Demokraten der einzige Latino war, dankte allen seinen Unterstützern. Noch immer bemüht sich rund ein Dutzend Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei, um bei der Wahl im November den republikanischen Amtsinhaber, Präsident Donald Trump, herauszufordern. Die führenden Bewerber in landesweiten Umfragen sind derzeit Obamas früherer Vizepräsident Joe Biden und die Senatoren Bernie Sanders und Elizabeth Warren.

+++ 16.12 Uhr: Drei Tote bei Überfall auf Bus in Kenia +++

In einer Küstenregion im Osten Kenias sind bei einem Überfall auf einen Bus drei Menschen getötet sowie weitere drei verletzt worden. Die Attacke ereignete sich nach Behördenangaben in der Region um Nyongoro, als der Bus auf seinem Weg von Malindi nach Mokowe in einem Waldstück unter Feuer geriet. "Es gelang dem Fahrer, weiterzufahren", erklärte der zuständige Kommisssar Irungu Macharia der Nachrichtenagentur DPA und betonte: "Es wird eine terroristische Attacke vermutet, aber das können wir nicht bestätigen - es könnte jedermann gewesen sein - Banditen oder irgendwelche anderen kriminellen Elemente." In der Vergangenheit waren in Kenia Attacken auf Busse des öfteren terroristischen Gruppen zugeordnet worden, etwa der al-Shabaab-Miliz aus dem benachbarten Somalia.

+++ 15.46 Uhr: Türkisches Parlament erlaubt Militärintervention in Libyen +++

Das türkische Parlament hat grünes Licht für eine mögliche Militärintervention in Libyen gegeben. Präsident Recep Tayyip Erdogan erhielt für ein Jahr die Erlaubnis, Truppen in das Bürgerkriegsland zu schicken. Die Türkei will dort die international anerkannte Regierung unter Ministerpräsident Fajis al Sarradsch in Tripolis stützen. Die liefert sich einen Machtkampf mit dem einflussreichen General Chalifa Haftar. Nach insgesamt drei Einmärschen in Syrien begibt sich die Türkei damit voraussichtlich auf ihr nächstes außenpolitisches Abenteuer. Der Türkei geht es dabei um Einfluss in der Region, aber auch um Erdgasvorkommen im Mittelmeer.

+++ 15.43 Uhr: Stiftung Warentest: 18 gesetzliche Krankenkassen haben Beiträge erhöht +++

Das neue Jahr bringt nach Angaben der Stiftung Warentest für hunderttausende Verbraucher leicht gestiegene Krankenkassenbeiträge. 18 der gesetzlichen Krankenkassen erhöhten zum Jahreswechsel ihren individuellen Zusatzbeitrag, allesamt Betriebskrankenkassen, wie Warentest mitteilte. Der höchste Beitragsanstieg betrug demnach 0,66 Prozentpunkte. Zwei Krankenkassen senkten dagegen ihren Beitrag: die AOK-Sachsen-Anhalt und die Debeka BKK. Bei einem Wechsel könnten Verbraucher zwar "mehrere hundert Euro Beitrag pro Jahr sparen", erklärten die Tester, doch "wer mit seiner Kasse zufrieden ist, sollte nicht nur auf den Beitrag schauen". Denn parallel zum Zusatzbeitrag, den die Kassen individuell festlegen, können sie auch verschiedene Zusatzleistungen über die gesetzlich vorgeschriebene Grundversorgung hinaus anbieten.

+++ 15.31 Uhr: Sachsens Justizministerin distanziert sich von Punk-Liedtexten +++

Sachsens Justizministerin Katja Meier (Grüne) hat sich nach Kritik an einem gewaltverherrlichenden Liedtext ihrer ehemaligen Punkband gerechtfertigt. "Ich habe immer gesagt, nicht alle Texte, zu denen ich mit 16 Jahren Bass gespielt habe, teile ich über 20 Jahre später inhaltlich", sagte sie der Nachrichtenagentur DPA in Dresden. "Ich verurteile jegliche Form von Gewalt. Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen und ihr muss mit den Mitteln des Rechtsstaats begegnet werden. Dies gilt auch für die Gewalttaten in der Silvesternacht in Connewitz", machte Meier deutlich. So heißt es in einem Lied der Punkband Harlekins, in der Meier in den 1990er Jahren Bass spielte: "Advent, Advent - ein Bulle brennt, erst eins, dann zwei, dann drei." Die Justizministerin, die kurz vor Weihnachten das Amt antrat, hatte während des Wahlkampfes kein Geheimnis daraus gemacht, in einer Zwickauer Punkband Bass gespielt zu haben. Die Texte hat sie nach eigenen Angaben allerdings weder geschrieben noch gesungen.

DIW-Präsident Marcel Fratzscher fürchtet 2020 einen möglichen Handelskonflikt der USA mit Deutschland. 

+++ 15.25 Uhr: Teuteberg: In Klimadebatte demokratische Regeln einhalten +++

FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg hat Klimaaktivisten ein teilweise fragwürdiges Demokratieverständnis vorgehalten. Wenige Tage vor dem traditionellen Dreikönigstreffen der Liberalen in Stuttgart sagte sie der Wochenzeitung "Die Zeit", für ein Anliegen einzutreten und öffentlich Druck zu erzeugen, gehöre zur offenen Gesellschaft. "Aber in der Klimadebatte fehlt mir oft der Respekt für die Aushandlungsprozesse demokratischer Politik und die Regeln des Rechtsstaates." Es reiche aus gutem Grund nicht, sich moralisch im Recht zu fühlen, um Dinge in seinem Sinne schlagartig verändern zu können." Dafür müsse man schon Mehrheiten suchen. Dies erfordere Zeit und Überzeugungskraft. "Wir müssen sehr aufpassen, dass legitimes Engagement nicht umschlägt in Verachtung der Demokratie", fügte sie hinzu.

+++ 15.17 Uhr: Jüngster Ex-Regierungschef der Welt ist bald wieder jüngster Regierungschef der Welt +++

Bald ist er wieder der jüngste Regierungschef der Welt: Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz hat etwas mehr als drei Monate nach seinem Erfolg bei der Parlamentswahl eine Koalition mit den Grünen auf die Beine gestellt und damit seinen Weg zurück an die Regierungsspitze geebnet. Sobald er wieder Kanzler ist, entthront der 33-Jährige die ein Jahr ältere finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin, die erst im Dezember jüngste Regierungschefin der Welt wurde. Zu den jüngsten Staatschefs gehört Frankreichs Präsident Emmanuel Macron - 2017 wurde der einstige Investmentbanker mit 39 Jahren der jüngste Staatschef des Landes.

+++ 15.14 Uhr: Silvester-Effekt: Feinstaubwerte lange Zeit sehr hoch +++

Auch am 2. Januar ist die Feinstaubbelastung durch das Silvesterfeuerwerk in einigen deutschen Städten und Ballungsregionen noch hoch gewesen. Grund für diese Werte sei eine Inversionswetterlage, teilte das Umweltbundesamt (UBA) mit. Dabei seien die oberen Luftschichten wärmer als die unteren. Die Luft durchmische sich kaum und auch Feinstaub sitze wie unter einem Topfdeckel fest. Relativ hohe Werte gab es zunächst demnach noch unter anderem im Ruhrgebiet, im Rhein-Main-Gebiet, im Raum Stuttgart, in Saarbrücken und in einigen bayerischen Städten. Die Inversionslage erkläre vielleicht auch, warum die Feinstaubwerte in der Silvesternacht in vielen Städten zunächst weiter anstiegen statt nach dem Ende des mitternächtlichen Feuerwerks wieder herunterzugehen. Erfahrungsgemäß lägen die Feinstaubwerte nach dem Silvesterfeuerwerk in Städten etwa um das Zwei- bis Sechsfache über den dort üblichen Werten. Ernste Gesundheitsgefahren durch Feinstaub allein in der Silvesternacht sieht das UBA dagegen kaum. Verletzungen durch Raketen und Schäden durch Brände wögen im Vergleich dazu vermutlich deutlich schwerer. 

+++ 15.09 Uhr: Streikdauer in Frankreich bricht jahrzehntealte Rekorde +++

In Frankreich ist der Rekord für den längsten Streik im Bahnverkehr gebrochen worden. Die Ausstände gingen am Donnerstag in ihren 29. Tag und übertrafen damit die Streiks bei der Bahngesellschaft SNCF in den Jahren 1986 und 1987. Der derzeitige Ausstand dauert auch länger als die massiven Proteste gegen die Rentenreform für Beamte im Jahr 1995. Der Streik sorgte in Frankreich weiter für massive Verkehrsbeeinträchtigungen, nur die Hälfte der TGV-Schnellzüge fährt. Für die Rückreisewelle aus dem Weihnachtsurlaub am Wochenende geht die SNCF davon aus, dass zwei von drei TGV fahren werden. Präsident Emmanuel Macron will das komplizierte französische Rentensystem mit 42 verschiedenen Regelungen vereinheitlichen und das Milliarden-Defizit der Rentenkassen abbauen.

+++ 15.09 Uhr: 31-Jähriger bei Explosion von Sprengkörper in Berlin schwer verletzt +++

Bei der Explosion eines Sprengkörpers in Berlin-Köpenick hat ein 31-jähriger Mann schwere Verletzungen davongetragen. Nach Polizeiangaben war die Besatzung eines Rettungswagens auf einer Straße angesprochen und auf den auf dem Gehweg liegenden Mann aufmerksam gemacht worden. Als eine Sanitäterin und ihr Kollege den 31-Jährigen versorgten, stiegen demnach vier offenkundige Begleiter des Verletzten in einen Kleinbus und fuhren los. Nach Angaben der Rettungskräfte und weiterer Zeugen waren kurz darauf mehrere laute Detonationen zu hören - offenbar waren verschiedene Feuerwerkskörper im Inneren des Fahrzeugs explodiert. Daraufhin stoppte das Fahrzeug und die Frau sowie die drei Männer flüchteten. Feuerwehrleute löschten den in Flammen stehenden Kleinbus, während weiterhin Detonationen zu hören waren. Der Schwerverletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr bestand nicht. In dem Fall ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

+++ 15.01 Uhr: Studie: Menschen fühlen sich vor allem in der Familie wertgeschätzt +++

93 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich laut einer Studie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in ihrem Alltag wertgeschätzt. Die meisten Menschen erfahren eigenen Angaben zufolge Wertschätzung vor allem in der Familie und im Freundeskreis, wie die Uni mitteilte. Allerdings erfahre jeder Zweite (53 Prozent) auch Geringschätzung - und das eher in öffentlichen Bereichen, wie zum Beispiel am Arbeitsplatz. Dabei mache die sogenannte Schichtposition einen großen Unterschied, hieß es: Je höher das Einkommen und die Bildung einer Person, desto besser falle auch dessen Wertschätzungsbilanz aus. "Auch der Erwerbsstatus ist wichtig, denn im Gegensatz zu Erwerbstätigen erfahren Arbeitslose weit weniger Wertschätzung und mehr Geringschätzung", so der Soziologe Christian Schneickert. Keinen Unterschied hingegen mache die regionale Herkunft. Ost- und Westdeutsche fühlten sich im Alltag gleichermaßen wert- und gering geschätzt. Auch Menschen mit Migrationshintergrund unterschieden sich der Studie nach in ihrer Wertschätzungsbilanz nicht vom Rest der Bevölkerung.

+++ 14.42 Uhr: Internationaler Haftbefehl gegen flüchtigen Ex-Autoboss Ghosn +++

Nach seiner überraschenden Flucht aus Japan in den Libanon wird der frühere Autoboss Carlos Ghosn jetzt per internationalem Haftbefehl gesucht. Aus libanesischen Justizkreisen hieß es, die internationale Polizeibehörde Interpol habe ein entsprechendes Gesuch im Auftrag der japanischen Regierung an die Generalstaatsanwaltschaft in Beirut geschickt. Demnach soll Ghosn in der kommenden Woche im Libanon zu den Vorwürfen befragt werden. Danach werde entschieden, ob japanische Experten an den dortigen Ermittlungen beteiligt würden. Aus Regierungskreisen in Beirut hieß es zugleich, Ghosn sei mit einem gültigen neuen französischen Pass in den Libanon eingereist. Ghosn hat neben der französischen und brasilianischen auch die libanesische Staatsangehörigkeit.

+++ 14.38 Uhr: Sri Lanka setzt Busunternehmen Frist zum Herunterdrehen von Musik-Lautstärke +++

Nach zahlreichen Beschwerden von Passagieren hat Sri Lanka den Busbetreibern des Landes ein Ultimatum von zwei Wochen gesetzt, um die notorisch lärmende Musik in ihren Fahrzeugen leiser zu stellen - andernfalls droht ein eigenes Gesetz gegen Lärmbelästigung an Bord. Verkehrsminister Mahinda Amarweera setzte den Busunternehmen eine Frist bis zum 15. Januar, um die Lautstärke zu drosseln, wie ein Sprecher sagte. Auf den Straßen der bei Touristen beliebten Insel sind geschätzt 20.000 privat betriebene Busse unterwegs, aus den Bordlautsprechern plärren meist Songs aus Billig-Filmen in singhalesischer oder tamilischer Sprache. Auf Bus-Fernverbindungen werden zudem oft Musikvideos gezeigt, ebenfalls in ohrenbetäubender Lautstärke. Immer wieder gebe es Beschwerden von Fahrgästen, heißt es. Im Internet gibt es sogar Forderungen nach einem Komplettverbot von Musik in den Fahrzeugen.

+++ 14.26 Uhr: Puigdemont: Richter setzt Vollzug des Auslieferungsersuchens aus +++

Ein belgischer Untersuchungsrichter hat nach Angaben des katalonischen Politikers Carles Puigdemont den Vollzug des spanischen Auslieferungsersuchens gegen den Separatistenführer ausgesetzt. Das meldete die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf eine Twittermitteilung von Puigdemont, deren Inhalt von seinem Anwalt Simon Bekaert bestätigt worden sei. 

+++ 14.13 Uhr: Supermärkte in Thailand geben keine Plastiktüten mehr aus +++

In Thailand, einem der größten Plastikmüllproduzenten der Welt, geben die großen Supermarktketten und Einzelhändler seit dem 1. Januar keine kostenlosen Plastiktüten mehr aus. Die Kunden können stattdessen Tüten aus wiederverwertbarem Material kaufen. Thailand gehört neben China, Indonesien, den Philippinen und Vietnam zu den fünf asiatischen Staaten, die laut der Organisation Ocean Conservancy für mehr als die Hälfte der acht Millionen Tonnen Plastikmüll verantwortlich sind, die jedes Jahr in den Meeren landen. Plastikmüll stellt für das Ökosystem der Meere eine massive Bedrohung dar. Im Sommer hatte das Schicksal einer an der thailändischen Küste gestrandeten Baby-Seekuh mit Plastik im Bauch die Nation bewegt. Sie war schließlich gestorben. Die Umweltorganisation Greenpeace nannte das Plastiktütenverbot in Thailand einen guten Anfang, nötig sei aber, die "Kultur des Wegwerfens zu beenden".

+++ 13.56 Uhr: Real stoppt Verkauf von Himmelslaternen auf Online-Marktplatz +++

Die SB-Warenhauskette Real hat nach dem verheerenden Brand im Krefelder Zoo den Verkauf von Himmelslaternen auf ihrem Online-Marktplatz gestoppt. "Ausgelöst durch die Diskussion, die sich im Zusammenhang mit dem tragischen Brandunglück in Krefeld entwickelt hat, haben wir entschieden, dass diese Artikel von Drittanbietern nicht länger Teil unseres Angebotes sind", sagte ein Unternehmenssprecher.

+++ 13.32 Uhr: Eltern des mutmaßlichen Findelkinds in München bekannt +++

Im Fall des am Neujahrstag in München gefundenen Säuglings sind die Eltern des Kindes nach Polizeiangaben ausfindig gemacht worden. Demnach handelt es sich um einen 28-jährigen Mann und seine 31 Jahre alte Ehefrau. Der Vater des Kindes sei noch während des Einsatzes vor Ort angetroffen worden, teilte die Polizei mit. Hintergründe zu den Motiven waren zunächst unklar. Laut Polizei wird derzeit geprüft, ob ein strafrechtlicher Hintergrund vorliegt und das Baby vorsätzlich ausgesetzt wurde.

Das zwei Monate alte Mädchen war kurz nach 14.00 Uhr von Passanten in einem Hausdurchgang - hinter einer Glasscheibe - gefunden worden. Das Kind lag in einer Babyschale und war in einer Fleecedecke eingewickelt. Trotzdem war das Baby unterkühlt. Die Kleine wurde vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht - ihr geht es nach Polizeiangaben soweit gut.

"Wir werden euch vermissen!" steht auf einem Zettel vor dem Krefelder Zoo, in dem 30 Affen bei einem Brand starben

+++ 13.21 Uhr: Experten erklären Emirates zur sichersten Fluglinie der Welt 2019 +++

Die sicherste Fluggesellschaft der Welt war 2019 Experten zufolge die Golf-Airline Emirates. Mit einem Risikoindex von 95,48 Prozent liegt sie nur knapp vor einer weiteren Golf-Airline, der Etihad Airways (95,21 Prozent). Das ergab das jährliche Sicherheitsranking des Hamburger Flugsicherheitsbüros JACDEC in Zusammenarbeit mit dem Luftfahrtmagazin "Aero International". Vorjahressieger Finnair erreichte diesmal nur den vierten Platz, hinter der spanischen Air Europa.

Bei den Fluglinien aus dem deutschsprachigen Raum reichte es bestenfalls für einen Platz im Mittelfeld. Pech hatte vor allem die Lufthansa, die von Platz 21 im Vorjahr auf Rang 56 rutschte. Grund war ein Missgeschick des Bodenpersonals am 30. Juli in Frankfurt, das eine mobile Fluggasttreppe ins Heck eines bereits mit Passagieren an Bord wartenden Verkehrsjets steuerte. Das Flugzeug wurde irreparabel beschädigt und landete daher als Totalschaden in der Bilanz.  

+++ 13:21 Uhr: Tausende Geldspenden nach Brand in Krefelder Zoo +++

Nach dem Feuer im Affenhaus des Krefelder Zoos in der Silvesternacht sind bereits Tausende Spenden eingegangen. "Die Spendenbereitschaft ist enorm. Bis Mittwochabend sind bei uns bereits weit mehr als 4000 Geldspenden von unterschiedlichen Menschen eingegangen", sagte der Vorsitzende der Krefelder Zoofreunde, Friedrich Berlemann, der "Rheinischen Post". "Ich kann aber noch nicht sagen, wie hoch die Spenden sind. Das müssen wir erst noch eruieren."

+++ 13.10 Uhr: Vergewaltigung in Mühlheim: Drei Jugendliche nächste Woche vor Gericht +++

Drei Jugendliche, die in Mülheim eine junge Frau vergewaltigt haben sollen, müssen sich ab Dienstag vor dem Landgericht Duisburg verantworten. Das Landgericht hat die Anklage wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung zugelassen, wie es jetzt mitteilte. Weil die Angeklagten erst 14 und 15 Jahre alt sind, findet der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Gegen zwei damals Zwölfjährige, die ebenfalls an der Tat beteiligt gewesen sein sollen, waren die Ermittlungen eingestellt worden, weil sie strafunmündig sind. Die Tat in Mülheim an der Ruhr hatte im Juli 2019 besonders wegen des Alters der Beschuldigten bundesweit Entsetzen ausgelöst.

+++ 13.09 Uhr: Pädophiler Kinderarzt rechtskräftig zu langer Haft verurteilt +++

Ein pädophiler Kinderarzt kommt wegen des Missbrauchs von etwa 20 Jungen lange ins Gefängnis und anschließend in Sicherungsverwahrung. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte die Verurteilung des Mannes zu zwölf Jahren und neun Monaten Haft. Der Beschluss der obersten Strafrichter in Karlsruhe wurde jetzt veröffentlicht. Damit ist die vom Landgericht Augsburg verhängte Strafe rechtskräftig. Die Richter hoben lediglich ein lebenslanges Berufsverbot auf. Zwischen den Taten und der Tätigkeit als Arzt sei kein Zusammenhang belegt. (Az. 1 StR 364/19)

Der Mann hatte alles zugegeben. Er hatte in Augsburg und München Kinder auf der Straße oder dem Spielplatz angesprochen, ihnen Spielzeug versprochen und sie dann in nahen Gebäuden missbraucht. 2014 verging sich der Arzt in Hannover an einem Fünfjährigen, den er in der Stadt Garbsen entführt und narkotisiert hatte.

+++ 13.04 Uhr: Bahnwärterin in Polen an Neujahr volltrunken im Dienst - Festnahme +++

Eine Bahnwärterin in Polen wurde am Neujahrstag vorläufig festgenommen, weil sie ihren Dienst volltrunken verrichtet haben soll. Aufgefallen war die 59-Jährige einem Fußgänger, wie eine Sprecherin der Polizei in Pabianice in der Nähe von Lodz am Donnerstag sagte. Als der Mann den Bahnübergang überqueren wollte und bereits auf den Gleisen war, gingen plötzlich die Schranken herunter. Jedoch kam kein Zug und die Signalanlage blinkte auch nicht. Die von dem Fußgänger gerufenen Beamten stellten bei der Bahnwärterin einen Alkoholwert von 1,5 Promille fest.

+++ 12.42 Uhr: Gründungsboom in der Schweiz: mehr als 44.000 neue Firmen +++

In der Schweiz sind im vergangenen Jahr so viele neue Firmen gegründet worden wie noch nie. Insgesamt waren es fast 44.500 Start-ups, ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Institut für Jungunternehmen (IFJ) berichtete. Das sei der größte Gründungsboom seit Beginn der Aufzeichnungen des schweizerischen Handelsregisters 1883 gewesen.

+++ 12.36 Uhr: Wildhüter erschießen drei Pumas in den USA +++

Wildhüter im US-Bundesstaat Arizona haben drei Pumas erschossen, die zuvor von einer menschlichen Leiche gefressen hatten. Die drei Raubtiere seien in der Nacht zum Mittwoch getötet worden, erklärte die Wildtierbehörde. Es gebe zwar keine Anzeichen dafür, dass sie einen zuvor tot in der Nähe eines Wanderweges gefundenen Mann getötet hätten, sagte Behördensprecher Mark Hart. Doch nachdem sie von der Leiche gefressen hätten, würden sie zu einer Gefahr für andere Menschen.

+++ 12.32 Uhr: Urteile nach tödlichen S-Bahn-Stößen nicht rechtskräftig +++

Der tödliche Streit an einer S-Bahn-Station in Nürnberg beschäftigt nun auch den Bundesgerichtshof. Die Nebenklage habe Revision gegen die Jugendstrafe von dreieinhalb und dreieinviertel Jahren für zwei zur Tatzeit 17-Jährige nach Stößen ins S-Bahn-Gleis eingelegt, sagte eine Sprecherin des Landgerichts Nürnberg-Fürth. Der Bundesgerichtshof muss nun das Urteil prüfen.

Die Jugendkammer hatte die beiden Angeklagten im Dezember wegen Körperverletzung mit Todesfolge schuldig gesprochen. Sie hatten nach einem Discobesuch drei Jugendliche auf die Gleise gestoßen. Ein Zug überrollte zwei der Opfer, die starben. Die Nebenklage hatte eine Verurteilung wegen Totschlags gefordert. Die Angehörigen äußerten sich nach der Urteilsverkündung enttäuscht.

+++ 12.28 Uhr: Brand im Krefelder Zoo: Himmelslaternen im Internet bestellt +++

Bei der Untersuchung des abgebrannten Affenhauses in Krefel hat die Polizei ermittelt, dass sich das Feuer offenbar von der nordöstlichen Ecke des Daches ausbreitetet hat, wo vermutlich eine von fünf Himmelslaternen gelandet sei, sagte ein Polizeisprecher auf der Pressekonferenz. Mögliche weitere Brandursachen, zum Beispiel ein Defekt an den Elektroinstallation, würden allerdings noch untersucht.

Die drei ermittelten Verdächtigen gaben nach Polizeiangaben an, fünf Himmelslaternen im Internet bestellt zu haben, die sie dann in der Silvesternacht steigen ließen. Sie seien davon ausgegangen, dass dies rund um den Jahreswechsel legal sei.

+++ 12:18 Uhr: Mitarbeiter von Trierer Klärwerk entdeckt Leiche in Schlammbecken +++

Einen grausigen Fund hat ein Mitarbeiter des Hauptklärwerks in Trier gemacht: Er entdeckte eine Leiche in einem Schlammbecken der Kläranlage, wie die Polizei mitteilte. Der Mitarbeiter rief umgehend Rettungsdienst und Polizei. Wie sich herausstellte, handelte es sich um die Leiche eines Mannes.Die Identität des Toten stand zunächst nicht fest, wie die Ermittler weiter mitteilten. Aufschluss über die Todesursache sollen nun die weiteren Ermittlungen geben.

+++ 12.16 Uhr: Europa-Park meldet Besucherrekord +++

Der Europa-Park in Rust bei Freiburg hat 2019 einen weiteren Besucherrekord erreicht. Mehr als 5,7 Millionen Menschen kamen in Deutschlands größten Freizeitpark - gut 100.000 mehr als im Jahr zuvor, wie die Betreiber mitteilten. Die neue Indoor-Wasserwelt "Rulantica" hätten seit der Eröffnung Ende November zudem mehrere Zehntausend Menschen besucht.

+++ 12.20 Uhr: 19 Grad im Januar: Rekordwetter in Norwegen +++

Einen Januar-Rekord von 19 Grad haben Meteorologen in dem kleinen Ort Sunndalsøra im Westen Norwegens gemessen. Das teilte das Meteorologische Institut auf Twitter mit. Einem Medienbericht zufolge führte der Wetterexperte Martin Granerød die für den Januar ungewöhnlich hohe Temperatur auf einen Föhnwind zurück, der häufig in der Nähe von Gebirgen vorkommt. Sunndalsøra ist von Bergen umgeben. Wegen ihrer steilen Hänge sind sie bei Basejumpern beliebt.

Ein Mann in schwarzer Windjacke betrachtet die verkohlten Trümmer des Affen-Tropenhauses im Zoo Krefeld

+++ 12.08 Uhr: Brand im Krefelder Zoo: Mutter und zwei erwachsene Töchter sind tatverdächtig +++

Nach dem verheerenden Brand im Krefelder Zoo ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen eine 60 Jahre alte Krefelderin und ihre beiden erwachsenen Töchter. Die drei Frauen hätten sich selbst bei der Polizei gemeldet und dort angegeben, dass sie in der Silvesternacht fünf Himmelslaternen hätten aufsteigen lassen, sagten Vertreter von Polizei und Staatsanwaltschaft bei einer Pressekonferenz. Man gehe davon aus, dass diese Himmelsleuchten den Brand des Affenhauses ausgelöst hätten. Durch das Feuer war das Affenhaus abgebrannt, mehrere Menschenaffen starben.

+++ 11.40 Uhr: Schweiz würdigt Pferdefleisch als "kulinarisches Erbe" +++

Pferdefleisch gehört neuerdings zum kulinarischen Erbe der Schweiz. Es wurde neu in die Liste mit mehr als 400 Produkten aufgenommen, die "regional und national mit den traditionellen Ess- und Trinkgewohnheiten verwurzelt sind", wie der Verein Kulinarisches Erbe der Schweiz mitteilte. In der Liste sind etwa auch Bündnerfleisch, Glarner Alpkäse und Walliser Roggenbrot enthalten.

+++ 11.12 Uhr: Haus von früherem Autoboss Ghosn in Tokio durchsucht +++

Ermittler haben in Tokio das Haus des vor der japanischen Justiz geflohenen Ex-Autobosses Carlos Ghosn durchsucht. Das meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Der in Japan auf Kaution freigelassene Ghosn war vor wenigen Tagen überraschend mit einem Privatjet in der libanesischen Hauptstadt Beirut gelandet. Wie ihm die Flucht gelang, war zunächst unklar.

Unterdessen sind in der Türkei sieben mutmaßliche Helfer festgenommen worden. Darunter seien vier Piloten, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag. Sie würden verdächtigt, Ghosn bei der Flucht mit einem Privatjet von Japan über Istanbul in den Libanon geholfen zu haben. Dabei soll der inzwischen für den regulären Betrieb geschlossene Atatürk-Flughafen in Istanbul genutzt worden sein.

+++ 10.07 Uhr: VW und Verbraucher verhandeln über Vergleiche bei Dieselklagen +++

Im Musterprozess um mögliche Entschädigungen für Hunderttausende Dieselfahrer wollen Volkswagen und der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) in Vergleichsgespräche einsteigen. Das teilte der VW-Konzern mit. Damit erhöhen sich die Chancen der rund 444.000 teilnehmenden Kläger in dem Verfahren am Braunschweiger Oberlandesgericht, Ansprüche gegen VW wegen des Wertverlusts ihrer Autos im Abgasskandal durchzusetzen.

+++ 8.30 Uhr: Legendärer Ex-NBA-Chef David Stern gestorben +++

Die nordamerikanische Basketball-Liga NBA hat mit Trauer und Bestürzung auf den Tod ihres ehemaligen Chefs David Stern reagiert. "Ohne David Stern wäre die NBA nicht das, was sie heute ist", sagte Basketball-Ikone Michael Jordan. Stern habe die Liga zu einem "internationalen Phänomen gemacht und Möglichkeiten geschaffen, die sich wenige vorher hätten vorstellen können. Seine Vision und Führung haben mir die globale Bühne gegeben, um erfolgreich zu sein." Stern war an Neujahr im Alter von 77 Jahren an den Folgen einer Hirnblutung gestorben, die er drei Wochen zuvor erlitten hatte. "Traurige Nachrichten. Wir haben eine Legende verloren", schrieb der deutsche Basketball-Star Dirk Nowitzki auf Twitter. 

+++ 7.21 Uhr: Kaiser Naruhito wünscht Japan ein Jahr ohne Naturkatastrophen +++

Der neue japanische Kaiser Naruhito hat in seiner ersten Neujahrsansprache seit seiner Thronbesteigung den Wunsch geäußert, dass sein Land im Jahr 2020 von Naturkatastrophen verschont bleibt. Er hoffe, es werde ein "gutes und friedliches Jahr ohne irgendwelche Naturkatastrophen", sagte der 59-Jährige in seiner Rede vom Balkon des Kaiserpalasts in Tokio aus. Zu der Ansprache hatten sich zehntausende Menschen auf dem Palastgelände versammelt. Er sorge sich um die Menschen, die wegen der Taifune und schweren Regenfälle des vergangenen Jahres nun ein "schwieriges Leben" führten, sagte der Monarch. 

+++ 6.48 Uhr: Taiwans Generalstabschef nach Helikopter-Notlandung vermisst +++

Nach der Notlandung eines Militärhubschraubers im Norden Taiwans wird der Generalstabschef des asiatischen Landes vermisst. Der Helikopter vom Typ UH-60M Black Hawk habe etwa eine halbe Stunde nach dem Start aus ungeklärter Ursache in einer bergigen Gegend nahe der Hauptstadt Taipeh notlanden müssen, teilte das Verteidigungsministerium mit. Zehn der 13 Insassen seien gerettet worden, drei weitere würden aber noch vermisst, hieß es. Darunter sei auch Luftwaffengeneral Shen Yi-ming, der derzeitige Generalstabschef der Streitkräfte. Er sei auf dem Weg zu einem Truppenbesuch im Osten der Inselrepublik gewesen. Das Verteidigungsministerium leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein.

+++ 6.45 Uhr: Franzose in Gewahrsam von US-Einwanderungsbeamten gestorben +++

Ein französischer Staatsbürger ist im Gewahrsam von US-Einwanderungsbeamten verstorben. Der 40-Jährige sei bereits am Sonntag in einem Krankenhaus von Albuquerque im Bundesstaat New Mexico verstorben, teilte die Einwanderungsbehörde ICE mit. Zur Todesursache machte die Behörde keine Angaben. Diese solle durch eine Autopsie offiziell festgestellt werden. Der Verstorbene stammte den Angaben zufolge ursprünglich aus Angola. Die Behörde äußerte sich nicht dazu, warum sie den Mann festgenommen hatte. In den vergangenen Monaten und Jahren waren wiederholt Menschen im Gewahrsam von US-Einwanderungs- und Grenzschutzbeamten verstorben. Zu ihnen zählte ein 37-Jähriger aus Kamerun, der im Oktober in Kalifornien starb. Als Todesursache nannte ICE eine Hirnblutung. Im selben Monat starb im ICE-Gewahrsam in Louisiana zudem ein 53-jähriger Kubaner, er nahm sich offenbar das Leben.        Zuvor waren zwischen Dezember 2018 und Mai 2019 fünf Kinder aus Guatemala gestorben, nachdem sie von US-Grenzschützern aufgegriffen worden waren.

+++ 6.04 Uhr: Immer noch Tausende Säcke mit zerrissenen Stasi-Unterlagen +++

Rund 30 Jahre nach dem Mauerfall können zerrissene Stasi-Akten in Tausenden Säcken immer noch nicht ausgewertet werden. Die Papiere werden zur Zeit ausschließlich per Hand zusammengesetzt - die vor zwei Jahren gestoppte Rekonstruktion per Computer sei bislang nicht wieder in Gang gekommen, sagte der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, der Deutschen Presse-Agentur. "Aber wir geben nicht auf", betonte der frühere DDR-Oppositionelle. 

+++ 5.55 Uhr: Mindestens 21 Tote durch Hochwasser in Indonesien +++

Mindestens 21 Menschen sind am Neujahrstag in und rund um die indonesische Hauptstadt Jakarta durch Hochwasser ums Leben gekommen. Nach stundenlangen, heftigen Regenfällen seien Teile Jakartas und seiner Satellitenstädte am Mittwoch überschwemmt worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde mit. Dabei seien Häuser unter Wasser gesetzt und Autos weggespült worden. Einige der Opfer seien durch Stromschläge getötet worden. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Menschen auf den Dächern auf ihre Rettung warteten. In der Regenzeit sind Überschwemmungen und Erdrutsche in Indonesien verbreitet.

+++ 4 Uhr: Nach Feuerkatastrophe in Zoo - Sachverständige ermitteln Hergang +++

Nach dem verheerenden Brand im Affenhaus bleibt der Krefelder Zoo weiter geschlossen. Bei dem Feuer waren in der Nacht zu Neujahr mehrere Menschenaffen gestorben, darunter Orang-Utans, Gorillas und ein Schimpanse. Am Neujahrstag untersuchten Kriminalpolizei und Sachverständige den Brandort. Das Ergebnis wird im Laufe des Tages erwartet. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Es entstand ein Millionenschaden. Die Tiere, die ums Leben gekommen sind, seien ein unersetzlicher Verlust, auch für die Erhaltungsprogramme, sagte der Direktor des Kölner Zoos, Theo Pagel, wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" online berichtete. Auslöser der Katastrophe könnte eine in der Silvesternacht gezündete Himmelslaterne gewesen sein.

Ein Mann in schwarzer Windjacke betrachtet die verkohlten Trümmer des Affen-Tropenhauses im Zoo Krefeld

+++ 3.33 Uhr: Österreich - ÖVP und Grüne präsentieren Regierungsprogramm +++

Die Parteichefs von ÖVP und Grünen in Österreich wollen nach ihrer grundsätzlichen Einigung die Inhalte ihres Regierungspakets am Donnerstag präsentieren. Der designierte neue Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und sein künftiger Vize Werner Kogler (Grüne) hatten am Mittwochabend angekündigt, dass der Koalitionsvertrag nicht nur minimale Kompromisse enthalte, sondern "das Beste aus beiden Welten". 

+++ 1.51 Uhr: Touristen sollen Brandgebiete in Australien verlassen +++

Touristen sollen die Brandgebiete im Südosten Australiens angesichts einer neuen, für das Wochenende erwarteten Hitzewelle innerhalb von 48 Stunden verlassen. Die Feuerwehr des Bundesstaats New South Wales legte ein Gebiet fest, aus dem Menschen raus sollen, die dort keinen festen Wohnsitz haben. Es erstreckt sich 240 Kilometer vom Urlaubsort Batemans Bay Richtung Süden bis zur Grenze des Staats Victoria. Am Samstag werden vom Wetteramt für die Region Temperaturen jenseits der 40-Grad-Grenze und starker Wind erwartet. Dadurch können die verheerenden Buschbrände noch einmal angefacht werden, die ohnehin hohe Brandgefahr steigt weiter.

Feuerwalze Australien Truck

+++ 1.13 Uhr: SPD schlägt "Windbürgergeld" vor +++

Die SPD strebt die Einführung eines sogenannten Windbürgergeldes an, um den Widerstand gegen Windräder vor der eigenen Haustür zu überwinden. Bürger, die Windräder in ihrer Nachbarschaft akzeptierten und damit den Ausbau der erneuerbaren Energien ermöglichten, sollten finanziell belohnt werden, sagte SPD-Fraktionsvizechef Matthias Miersch der "Neuen Osnabrücker Zeitung". In einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe würden derzeit mehrere Konzepte geprüft, um die Akzeptanz von Windrädern zu erhöhen, sagte Miersch. Diese reichten von der Beteiligung der Kommunen am Umsatz von Windparks bis zu direkten Geldflüssen an alle betroffenen Anwohner. Der SPD-Politiker forderte eine Einigung noch innerhalb des ersten Jahresquartals.

dho / nik /rw / fs / DPA / AFP