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News des Tages: Kim Jong Un will Atomwaffen aufgeben - wenn die USA ein Versprechen abgeben

Kim Jong Un will Atomwaffen aufgeben - wenn es keine US-Invasion gibt +++ Mitbegründer des Burning-Man-Festivals gestorben +++ Nordkorea will Atomtestanlage schon im Mai stilllegen +++ Die News des Tages im stern-Nachrichtenticker.

Nordkorea: Kim Jong Un will Atomwaffen aufgeben - wenn es keine US-Invasion gibt

"Ich gebe Ihnen mein Wort, dass niemals Gewalt angewandt wird", soll Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un versprochen haben

Getty Images

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • "NYT"-Bericht: Kim Jong Un will Atomwaffen aufgeben - wenn es keine US-Invasion gibt (13.51 Uhr)
  • Däne in Israel festgenommen: Vorwurf der versuchten Kindesentführung (12.25 Uhr)
  • Australien stellt Millionen für Rettungs des Great Barrier Reef bereit (10.24 Uhr)
  • Trotz Vollzeit-Job verdienen 3,7 Millionen unter 200 Euro brutto (8.49 Uhr)
  • Lindner kritisiert weder Kreuz-Erlass scharf (2.04 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im -Newsticker:

+++ 19 Uhr: Ruhani lehnt Neuverhandlung von Atomabkommen kategorisch ab +++

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat in einem Telefonat mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron einer Neuverhandlung des internationalen Atomabkommens eine klare Absage erteilt. Das Atomabkommen vom Juli 2015 sei "in keinster Weise verhandelbar", sagte Ruhani laut der Website des iranischen Präsidialamtes zu Macron. Der Iran werde "keine Beschränkungen akzeptieren, die über seine Zusagen hinaus gehen". 

+++ 18.25 Uhr: US-Außenminister rügt bei Nahostbesuch Atomabkommen mit dem Iran +++

Bei seinem Antrittsbesuch in Israel und Saudi-Arabien hat der neue US-Außenminister Mike Pompeo klar Position gegen das Atomabkommen mit dem Iran bezogen. "Der Deal ist sehr fehlerhaft", sagte Pompeo nach einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Tel Aviv. US-Präsident Donald Trump sei in der Frage sehr klar. "Wenn wir es nicht verbessern können, wird er den Deal aufkündigen." 

+++ 16.45 Uhr: Iran: Herausgeber der größten Reformzeitung freigelassen +++

Der Herausgeber der iranischen Zeitung "Shargh", des größten Blatts der Reformbewegung, ist gegen Kaution freigelassen worden. Mehdi Rahmanian war am Vortag inhaftieret worden, weil seine Zeitung angeblich einen Bericht über Prostitution in der Pilgerstadt Maschhad in Nordostiran veröffentlicht hatte. Da er die verlangte Kaution am Samstag nicht bezahlen konnte, musste er ins Gefängnis. Nach Zahlung der Kaution am Sonntag bestätigte "Shargh" umgehend auf Twitter Rahmanians Freilassung. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Maschhad hatte das Blatt zu unrecht über Prostitution in einem bestimmten Wohnviertel der Pilgerstadt berichtet. Daraufhin gab es eine Anzeige gegen die Zeitung. Die Staatsanwaltschaft habe Rahmanian als Herausgeber des Blatts aufgefordert den Bericht zu dementieren und die zuständige Reporterin zu bestrafen. Rahmanian aber lehnte beides ab und wurde daraufhin inhaftiert. 

+++ 15.49 Uhr: Mutmaßliche Islamisten töten mehr als 40 Menschen in Mali +++

Bei einem Angriff mutmaßlicher Islamisten im westafrikanischen Mali sind mehr als 40 Menschen getötet worden. Bewaffnete Angreifer töteten am Donnerstag rund zwölf Menschen und am Freitag mindestens 31 Menschen südlich von Meneka nahe der Grenze zum Niger, wie der Gouverneur der Region Meneka, Daouda Maiga, sagte.

Demnach gehörten die Opfer zum Nomadenvolk der Tuareg. Die Angreifer seien als Mitglieder des nomadischen Hirtenvolks der Fulani beschrieben worden, "die mit der Terrorgruppe Islamischer Staat in Verbindung stehen", sagte Maiga. Womöglich habe es sich um einen Vergeltungsschlag gehandelt, da Tuareg-Gruppen jüngst französische Kräfte bei einem Einsatz gegen Terroristen unterstützt hätten, so Maiga.

+++ 15.32 Uhr: Merkel sucht nach Trump-Treffen Schulterschluss mit Macron und May +++

Kanzlerin Angela Merkel hat nach der Rückkehr von ihrem Treffen mit US-Präsident Donald Trump mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und der britischen Premierministerin Theresa May telefoniert. Die Telefonate dienten dem Austausch und der Abstimmung, wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte.

Die drei hätten sich erneut übereinstimmend für einen Verbleib der USA im Nuklearabkommen mit dem Iran ausgesprochen. Zugleich bekräftigten sie demnach ihre Bereitschaft, mit allen Beteiligten zusätzliche Absprachen insbesondere zum ballistischen Raketenprogramm des Irans sowie zu seiner regionalen Rolle auszuarbeiten. Zugleich forderten sie den US-Präsidenten auf, von "handelspolitischen Maßnahmen gegen die Europäische Union" abzusehen, andernfalls sei die EU bereit, "im Rahmen der multilateralen Handelsordnung entschlossen ihre Interessen zu vertreten".

+++ 15.19 Uhr: Seehofer: "Neoliberales Denken" Ursache für Ängste der Menschen +++

"Neoliberale Denken" ist aus Sicht von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mitverantwortlich für Enttäuschung und Ängste vieler Menschen. In einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montag) schreibt der CSU-Chef, dass sich die Globalisierung für die wirtschaftlichen Eliten im wahrsten Sinne des Wortes positiv ausgezahlt habe, aber zum "überragenden politischen Problem der kleinen Leute" geworden sei.

Ausgelöst worden sei diese Entwicklung von dem "vermeintlichen Siegeszug des ökonomischen Liberalismus, dessen oberste Maxime die Selbstregulierungsfähigkeit freiheitlicher Systeme auf der Basis möglichst unregulierter und grenzenloser Märkte war". Seehofer fordert in dem Beitrag einen Kurswechsel. Das neoliberale Denken müsse durch ein ordoliberales Denken ersetzt werden. Dazu gehöre eine stärkere Rolle des Staates und "Heimatpolitik".

+++ 14.48 Uhr: SPD-Generalsekretär: Die Union bremst die Arbeit in der großen Koalition +++

Die Union bremst nach Ansicht von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil die Arbeit der großen Koalition. "Unsere Ministerinnen und Minister sind motiviert gestartet und arbeiten hart dafür, den Koalitionsvertrag umzusetzen", sagte Klingbeil den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Montagsausgaben). "Aber wir merken: CDU und CSU bremsen an vielen Stellen."

Als Beispiel nannte Klingbeil die Umsetzung der SPD-Forderung, Arbeitnehmer ein Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit zu garantieren. Auch beim sozialen Wohnungsbau gebe es Widerstand. Der SPD-Politiker verwies ausdrücklich auf die Vereinbarung, in der Mitte der Legislaturperiode eine Zwischenbilanz zu ziehen. Die Bürger hätten "keine Zeit für Machtspielchen oder Verzögerungstaktik", fügte Klingbeil hinzu.

+++ 14.42 Uhr: Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch fordern Hilfe von UN +++

Flüchtlinge der muslimischen Rohingya-Minderheit in Bangladesch haben Hilfe von den Vereinten Nationen gefordert. Beim Besuch einer UN-Delegation in den Flüchtlingslagern in Cox's Bazar an der Grenze zu Myanmar überreichten Flüchtlingsvertreter eine Liste mit 13 Forderungen, wie der Regierungschef des Bezirks, Kamal Hossain, berichtete. Darin verlangten die Rohingya unter anderem die Präsenz internationaler Sicherheitskräfte im Norden des myanmarischen Bundesstaates Rakhine, eine Rückführung der Flüchtlinge unter Aufsicht der UN sowie eine Wiederherstellung ihrer Bürgerrechte in Myanmar.

Knapp 700:000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya sind vor Gewalt aus Myanmars Bundesstaat Rakhine ins überwiegend muslimische Nachbarland Bangladesch geflohen. Myanmar erkennt die Rohingya nicht als Staatsbürger an. Die Flüchtlinge berichten von Hinrichtungen, Vergewaltigungen und Brandstiftung in ihrer myanmarischen Heimat.

+++ 13.51 Uhr: "NYT"-Bericht: Kim Jong Un will Atomwaffen aufgeben - wenn es keine US-Invasion gibt +++

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae versprochen, sämtliche Atomwaffen Nordkoreas aufzugeben - wenn die USA die Zusage machen, nicht in Nordkorea einzumaschieren und den Korea-Krieg formell zu beenden. Das berichtet die "New York Times" und beruft sich dabei auf einen Sprecher der südkoreanischen Regierung.

"Ich gebe Ihnen mein Wort, dass niemals Gewalt angewendet wird", soll Kim zu Moon laut der Zeitung gesagt haben. Darüber hinaus habe Kim angeboten, Experten und Journalisten aus Südkorea und den USA in sein Land zu lassen, um den Abbau der Atomwaffen zu beobachten. "Ich weiß, dass die Amerikaner von Natur aus gegen uns sind, aber wenn sie mit uns reden werden sie sehen, dass ich keine Person bin, die Atomwaffen (...) abschießt", soll Nordkoreas Machthaber bei dem Gipfeltreffen mit Moon in Südkorea gesagt haben. Moon soll US-Präsident Donald Trump bereits informiert haben, berichtet die "New York Times".

+++ 13.20 Uhr: Priester auf Philippinen nach Messe erschossen +++

Hinterrücks ist ein katholischer Priester nach der Sonntagsmesse auf den Philippinen erschossen worden. Der 37 Jahre alte Bergbau-Gegner wurde von zwei Schüssen getroffen, während er in einem als Gotteshaus genutzten Sportzentrum Kinder segnete und mit Chorsängern plauderte, wie die Polizei in Gattaran mitteilte.

Der Schütze habe einen Helm getragen und sei nach der Tat auf einem Motorrad geflohen, sagte Polizeichef Rodel Tabulog dem Radiosender DZMM. Die anderen Gemeindemitglieder seien unversehrt geblieben. Der Hintergrund der Tat in der Gemeinde rund 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila war zunächst unklar.

+++ 12.25 Uhr: Däne in Israel festgenommen: Vorwurf der versuchten Kindesentführung +++

Ein dänischer Tourist ist in Israel festgenommen worden, weil er versucht haben soll, ein Mädchen zu entführen. Ein Polizeisprecher teilte mit, eine Israelin habe am Vortag den Notruf gewählt. Der als Clown verkleidete 27-Jährige habe auf einem Spielplatz im Tel Aviver Vorort Jaffo eine musikalische Darbietung für Kinder angeboten und dabei nach Angaben der Frau versucht, ihre Tochter zu kidnappen. Daraufhin sei er von der Polizei festgenommen worden, sagte der Sprecher. Der Däne habe während einer Befragung bestritten, dass er das Kind entführen wollte. Die Polizei wolle jetzt eine Haftverlängerung beantragen, um weitere Ermittlungen in dem Fall zu ermöglichen.

+++ 12.05 Uhr: Ex-Trainer Hitzfeld für Verbleib von Stöger beim BVB +++

Ex-Trainer Ottmar Hitzfeld hat sich für einen Verbleib von Peter Stöger beim Bundesligisten Borussia Dortmund ausgesprochen. "Ich finde es falsch, dass er so kritisiert wird und es wäre ein Fehler, sich voreilig von ihm zu trennen", sagte der 69 Jahre alte ehemalige Coach des Revierclubs dem Nachrichten-Portal "t-online.de". Es sei erstaunt, dass der Österreicher immer wieder in Frage gestellt werde. "Das ist nicht richtig. Es war für ihn eine äußert schwierige Aufgabe, und er hat es geschafft, wieder Stabilität hineinzubekommen. Dortmund hat andere Probleme als auf der Trainerposition."

Stöger hatte den BVB im Dezember als Nachfolger von Peter Bosz übernommen und von Rang acht wieder auf einen Champions-League-Rang geführt. "Die Mannschaft war total verunsichert und befand sich in einem Sturzflug. Insofern war das eine besonders bemerkenswerte Leistung von Stöger, die richtigen Entscheidungen zu treffen", lobte Hitzfeld, der mit dem BVB zweimal deutscher Meister wurde und 1997 die Champions League gewann.

+++ 11.52 Uhr: US-Richter stoppt Verkauf von Xerox an Fuji +++

Zwei Großaktionäre von Xerox haben den geplanten Verkauf des amerikanischen Traditionsunternehmens nach Japan mit einer einstweiligen Verfügung gestoppt. Ein New Yorker Richter sieht einen Interessenkonflikt bei Xerox-Chef Jeffrey Jacobson beim Aushandeln des Deals mit dem japanischen Foto- und Druck-Spezialisten Fujifilm, wie unter anderem der Finanzdienst Bloomberg berichtet. Deshalb müsse der Verkauf bis zu einer Entscheidung über die Klage der beiden Investoren ausgesetzt werden. Xerox will die einstweilige Verfügung anfechten. Die Investoren Carl Icahn und Darwin Deason, die gemeinsam rund 15 Prozent der Xerox-Anteile halten, machen seit der Ankündigung im Januar Front gegen den Deal. Xerox könnte den Anteilseignern als eigenständiges Unternehmen viel mehr bringen, argumentierten sie.

+++ 11.36 Uhr: Philippinischer Präsident ruft Landsleute zur Rückkehr aus Kuwait auf +++

Im eskalierenden Streit über schlechte Arbeitsbedingungen in Kuwait hat der philippinische Präsident Rodrigo Duterte mehr als Hunderttausend Landsleute zur Rückkehr in ihre Heimat aufgefordert. Duterte versprach Unterstützung für Rückkehrwillige. Es würden keine weiteren Gastarbeiter mehr in den Golfstaat entsandt, sagte der Präsident. Zugleich forderte Duterte Arbeitgeber in Kuwait auf, seine Landsleute "wie menschliche Wesen" zu behandeln. Hintergrund des Streits ist eine Reihe von Todesfällen unter Philippinern in Kuwait. Nachdem eine philippinische Haushaltshilfe tot in einem Gefrierschrank aufgefunden worden war, hatte Duterte im Februar angekündigt, binnen 72 Stunden Landsleute aus Kuwait zurückzuholen. In dem Golfstaat leben und arbeiten rund 140.000 Philippiner.

+++ 11.33 Uhr: Scholz will steuerfreien Grundbetrag noch im Mai anheben +++

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will nach einem Medienbericht schon bald konkrete Vorschläge zur Anhebung des sogenannten steuerfreien Existenzminimums vorlegen. Gemeint ist jener Teil des Einkommens, der steuerfrei bleibt und regelmäßig an Preissteigerungen angepasst wird. Einen entsprechenden Gesetzentwurf wolle Scholz bis Mitte Mai präsentieren, berichtet das Magazin "Der Spiegel". Scholz will demnach den Grundfreibetrag für Erwachsene um rund 270 Euro anheben, den für Kinder um rund 130 Euro. Die Entlastung betrage rund zwei Milliarden Euro. Aktuell liegt der steuerliche Grundfreibetrag für Alleinstehende bei 9000 Euro und für Ehepaare bei 18.000 Euro. Bei Kindern sind es derzeit 7328 Euro, bezogen auf gemeinsam veranlagte Ehegatten.

+++ 11.25 Uhr: Stromausfall legt Amsterdamer Flughafen zeitweise lahm +++

Ein großer Stromausfall hat zu Beginn der Frühjahrsferien den Verkehr auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol stundenlang lahmgelegt. Dutzende Flüge waren gestrichen worden, teilte der Flughafen mit. Vor den Schaltern bildeten sich so lange Warteschlangen, dass der Flughafen kurzzeitig geschlossen werden musste. Die Polizei sperrte zeitweise auch die Zufahrtsstraßen zum Flughafen, und der Zugverkehr war unterbrochen. Der Elektrizitätsbetrieb lief zwar gegen 9:30 Uhr wieder normal. Der Flughafen warnte Reisende jedoch vor andauernd langen Wartezeiten beim Einchecken. Viele Flüge hätten Verspätung, sagte eine Sprecherin. Nach dem Ausfall von zwei Hochspannungsleitungen war in der Nacht zum Sonntag im Südosten von Amsterdam die Stromversorgung unterbrochen. Davon waren rund 18.000 Haushalte betroffen.  

+++ 10.30 Uhr: Drehkreuze sollen in Venedig Touristen ausbremsen +++

Venedig hat sich mit Drehkreuzen für einen erwarteten Touristenansturm am letzten Aprilwochenende gewappnet. Noch bis zum 1. Mai kann die Polizei Touristen an mehreren Stellen der Stadt den Zugang versperren und sie auf andere Wege umleiten, teilte die Kommune mit. Trotz der rund 60.000 Besucher ließ die Polizei die Drehkreuze am Wochenende aber für alle offen. Drehkreuze wurden der Nachrichtenagentur Ansa zufolge an der Brücke Ponte della Costituzione, die über den Canal Grande führt, sowie nahe dem Bahnhof Santa Lucia Drehkreuze eingerichtet. Auch über die Brücke, die die Lagunenstadt mit dem Festland verbindet, könnten zeitweise nur bestimmte Verkehrsmittel wie Taxis rollen dürfen. Ist der Andrang zu groß, dürfen Touristenboote nicht mehr vor dem berühmten Markusplatz anlegen.

+++ 10.15 Uhr: Australien investiert über 300 Millionen Euro in Rettung des Great Barrier Reef +++

Australiens Regierung will das Great Barrier Reef mit einer dreistelligen Millionensumme retten. Rund 500 Millionen australische Dollar (312 Millionen Euro) würden für die Regenerierung und den Schutz des Ökosystems aufgeboten, sagte Umweltminister Josh Frydenberg im Sender ABC. Das Geld soll unter anderem für die Wiederherstellung der geschädigten Korallenriffe, die Verbesserung der Wasserqualität sowie die Bekämpfung aggressiver Seesterne eingesetzt werden. Mit der "größten Investition" ihrer Art in Australiens Geschichte solle die Zukunft des Riffs gesichert werden, sagte der Minister. Das Ökosystem an der Nordostküste des Landes erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 2300 Kilometern und beheimatet mehrere Millionen Arten von Meereslebewesen. Allerdings ist das Riff stellenweise schwer beschädigt, infolge von Umweltverschmutzung oder Klimaveränderungen etwa. Zuletzt hatte eine Hitzewelle in den Jahren 2016 und 2017 fast ein Drittel des Great Barrier Reefs zerstört.


+++ 9.23 Uhr: Mitbegründer des Burning-Man-Festivals gestorben +++

Der Mitbegründer des berühmten Burning-Man-Festivals in der Wüste von Nevada ist tot. Larry Harvey starb im Alter von 70 Jahren in seinem Haus in San Francisco, wie die Veranstalter des Festivals mitteilten. Harvey hatte Anfang April einen schweren Schlaganfall erlitten, an dessen Folgen er nun starb. Das alternative Burning-Man-Festival hatte 1986 seinen Ursprung genommen, als Harvey zusammen mit einigen Freunden an einem Strand in San Francisco eine riesige Holzfigur verbrannte. Inzwischen zieht es alljährlich zehntausende Menschen an. Die Teilnehmer errichten eine Stadt in der Black-Rock-Wüste in Nevada, es gibt Kunstaktionen und Konzerte. Am Ende des mehrtägigen Festivals wird immer noch eine riesige Holzfigur verbrannt. Harvey sei "ein Visionär, ein Vordenker, ein Philosoph und ein leidenschaftlicher Fürsprecher für die Kultur und die Prinzipien" des Festivals gewesen, erklärten die Veranstalter. "Die Welt hat einen großartigen Menschen verloren."


+++ 8.49 Uhr: 3,7 Millionen Beschäftigte verdienen weniger als 2000 Euro im Monat +++

Rund 3,7 Millionen Beschäftigte mit vollem verdienen weniger als 2000 Euro brutto im Monat. Das geht aus einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor. Nach den jüngsten Zahlen von Ende 2016 waren dies 17,7 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in Deutschland. Im Westen betrug der Anteil 14,7 Prozent, im Osten sogar 31,2 Prozent. Den höchsten Anteil hatte mit 36,7 Prozent Mecklenburg-Vorpommern, gefolgt von Sachsen mit 34,3 Prozent. In den fünf neuen Bundesländern lag der Anteil durchgehend über 30 Prozent. Den niedrigsten Anteil gab es mit 12,4 Prozent in Baden-Württemberg und in Hamburg mit 12,8 Prozent.

+++ 4.12 Uhr: Nordkorea will laut südkoreanischen Angaben Atomtestanlage schon im Mai stilllegen +++

Nordkorea will nach südkoreanischen Angaben seine Atomtestanlage im Nordosten des Landes im Mai schließen. Auch wolle Nordkorea Sicherheitsexperten dazu einladen, teilte das Präsidialamt in Seoul mit. Die nordkoreanische Führung hatte die Schließung der Anlage sowie die Einstellung von Atomwaffen- und Raketentests vor einigen Tagen angekündigt. Die politischen Führer Nord- und Südkoreas hatten am Freitag bei einem Gipfeltreffen an der Grenze vereinbart, noch in diesem Jahr einen Friedensvertrag für die koreanische Halbinsel abschließen zu wollen. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sagte auch einen Abbau seines Atomwaffenprogramms zu, nannte zu diesem Zeitpunkt aber keine Details.


+++ 2.04 Uhr: Lindner geht Söder wegen Kreuz-Erlass scharf an +++

Im Kruzifix-Streit hat der FDP-Vorsitzende Christian Lindner dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) eine "Profanisierung" des christlichen Symbols vorgeworfen. Nachdem CSU- Generalsekretär Markus Blume die Kritiker der Kabinettsentscheidung, dass in allen bayerischen Behörden Kreuze hängen sollen, als Religionsfeinde bezeichnet hat, sagte Lindner der "Passauer Neuen Presse": "Die Kritik des CSU-Generalsekretärs kommt ja wie ein Bumerang zurück: Feinde der Religion sind nicht die Kritiker von Herrn Söder, Feind der Religion ist Herr Söder selbst." Söder habe "das Kreuz zu einem Symbol unserer Kultur unseres Staates erklärt, damit profanisiert und damit von seiner christlichen Bedeutung getrennt", sagte Lindner. Damit habe sich der Ministerpräsident mit seiner "populistischen Symbol-Wahlkampfaktion zwischen alle Stühle gesetzt".

+++ 1.31 Uhr: Koalitionsstreit um Hardware-Nachrüstung von Dieselautos +++

Die SPD hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) aufgefordert, die technische Nachrüstung älterer Diesel-Fahrzeuge zu ermöglichen. Wer Fahrverbote für Dieselfahrzeuge verhindern wolle, dürfe bei der Frage, ob es technische Nachrüstungen geben solle, "nicht auf Zeit spielen", sagte der für Verkehr zuständige Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion, Sören Bartol, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er könne nicht verstehen, warum Scheuer in dieser Frage zögere, sagte Bartol. Die "Hängepartie" müsse ein Ende haben, "ansonsten werden die Dieselfahrer und potentielle Dieselkäufer noch mehr verunsichert.

+++ 0.09 Uhr: Polizei prüft Terrormotiv nach Vorfall in Moschee in Birmingham +++

Nach einem Vorfall vor einer Moschee im englischen Birminigham prüft die Polizei einen möglichen terroristischen Hintergrund. Nach Polizeiangaben hatte ein Auto am frühen Freitagnachmittag vor dem muslimischen Gotteshaus zwei junge Männer angefahren und verletzt. Die Ermittlungen befänden sich noch in einem frühen Stadium, sagte ein Polizeisprecher. Ein terroristischer Hintergrund könne zunächst weder ausgeschlossen noch bestätigt werden. Die Polizei leitete eine Fahndung nach dem Fahrer ein. Sollte jemand über Aufnahmen von Überwachungskameras verfügen, die den Vorfall zeigen, solle er sich melden.

dho/fs / DPA / AFP
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?
Gerneralvollmacht und Insichgeschäft
Wir sind 3 Kinder und 2 haben Generalvollmacht. Unser Bruder hat Vorkaufsrecht eingetragen für die Elterliche Wohnung. Unsere Mutter ist im Mai 2016 gestorben, meinem Bruder war der Vater zu stressig im Haus also kam er 4 Tage nach Mutter s Tod ins Pflegeheim. Ich fragte meinen Bruder der in dem Haus wohnt wo auch die Eltern lebten was nun mit der Wohnung geschieht. Mein Bruder erklärte die bleibt leer es kommen keine Fremden ins Haus. Ich ging mit meiner Vollmacht zum Notar und fragte nach da in der Vollmacht geschrieben war den Besitz ordentlich verwalten. Ich bekam vom Notar die Auskunft vermieten oder verkaufen und wir benötigen einen Gutachter. Mein Bruder bekam 3 Wochen später von dem selben Notar die gleiche Information. Ein paar Tage später schickte mir mein Bruder eine Mail, er möchte die Wohnung kaufen, schickte mir ein leeres Dokument mit das ich unterschreiben soll und zu diesem Betrag geht dann die Wohnung an ihn über. Er wollte ein Gutachten bei der Gemeinde erstellen lassen wo seine ganzen Freunde im Ausschuss sitzen. Ich hab das natürlich nicht unterschrieben und wir holten (der andere Bruder und ich ) einen Gutachter. Die Wohnung mit 93 qm, riesigem Garten, Stellplatz, 2 Fam. Haus zentrale Lage mit S-Bahn-Anbindung wurde geschätzt auf 139.000 Euro. Also kam der nächste Kaufvertrag meines Bruders zu dem Wert.Mit dem Wert waren wir ebenso nicht einverstanden, warum verkauft man eine Wohnung zum Gutachterwert wenn man auf dem freien Markt einen total anderen Preis erzielt ! WIr setzten die Wohnung in Immoscout und hatten eine feste Kaufzusage für 218.000 Euro ! Hatten von unserem Bruder einen Termin gesetzt bekommen zum 30.11.16 sollen wir nachweisen wie wir einen Preis um die 200.000 erzielen wollen. Wir hatten unserem Bruder die Kaufzusage vor dem gesetzten Termin gesendet und boten ihm an die Wohnung für 200.000 Euro zu kaufen. Noch vor Ablauf und nach unserem Angebot kam von der Gegenseite .. tut uns leid die Wohnung ist seit 15.11.16 vermietet auf 3 Jahre ohne Kündigungsrecht von beiden Seiten, somit ist der Verkauf nicht mehr möglich ..... so nun kam der Hammer, das Schloss wurde ausgetauscht und ich kam weder in den Garten noch ins Haus. Wir haben Klage gestellt ! Bis der Termin auf dem Gericht endlich kam, wurde von unserem Bruder 3 x verschoben kam die Hiobsbotschaft bei dem Termin.. unser Bruder fuht im April 17 zu einem Notar, 100 km von unserem Wohnort und verkaufte sich die Wohnung mit seiner Vollmacht selbst zum Preis von 160.000 Euro... . ...58.000 Euro weniger als wir auf dem freien Markt bekommen hätten und natürlich steckt er ab diesem Termin die Miete ein. Wir haben Klage beim Landgericht gestellt...und jetzt kommt der Witz.. er kommt damit wahrscheinlich durch .. Wertgutachten waren 139.0000 Euro, wir hätten 218.000 Euro bekommen Differenz 58.000 Euro und er darf bis 30 % abweichen ! Was ist das denn für ein Gesetz .. Im Testament stand alles zu gleichen Teilen und wir sollen das Vorkaufsrecht unseres Bruders beachten.... 1, 16.08.17 starb Vater ! Rechtzeitig die Wohnung aus dem Erbe geholt ! Weiss jemand einen Rat ?