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News des Tages: Polizei entdeckt zwei Leichen in Kölner Restaurant

Weiterer Deutscher in der Türkei festgenommen +++ Frau in Osnabrück umgebracht und zerstückelt +++ Deutsche Seen in schlechtem Zustand +++ Mann entreißt Familie ihr Kind und springt vor Zug  +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Köln: Polizisten stehen vor einem Restaurant. Im Keller hat die Polizei zwei Leichen gefunden.

Köln: Polizisten stehen vor einem Restaurant. Im Keller hat die Polizei zwei Leichen gefunden. 

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Münster: Polizei findet Teile für Sprengfalle bei Amokfahrer Jens R. (18.04 Uhr)

  • Tengelmann-Chef: Familie glaubt nicht, dass Karl-Erivan Haub noch lebt (16.39 Uhr)

  • Britischer Sicherheitsberater: Skripals wurden jahrelang ausgespäht (15.21 Uhr)

  • bestätigt: Nico Kovac wird neuer Trainer (13.10 Uhr)

  • US-Handelsdefizit mit wächst im ersten Quartal um 19 Prozent (5.36 Uhr)

Die News des Tages im -Ticker:

+++ 22.47 Uhr: Grimme-Preise verliehen: Gala mit 71 Preisträgern +++

Im westfälischen Marl sind die renommierten Grimme-Preise für deutsche Fernsehsendungen verliehen worden. Im Rahmen einer Gala wurden 71 Einzelpreisträger geehrt, so viele wie noch nie zuvor in der 54-jährigen Geschichte des Grimme-Preises. Die Ehrungen für besonders gute Fernsehproduktionen gingen unter anderem an das "Circus HalliGalli"-Team von ProSieben rund um Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, das "Neo Magazin Royale" (ZDFneo) für die Folge "Eier aus Stahl - Max Giesinger und die deutsche Industriemusik" und erstmals auch an drei Bezahlsender mit eigenproduzierten Sendungen. Der Grimme-Preis zählt zu den renommierten Auszeichnungen für deutsche Fernsehsendungen. Die Preise werden seit 1964 jährlich vom Grimme-Institut verliehen.

+++ 22.15 Uhr: USA sehen Giftgasangriff durch syrische Armee als erwiesen an +++ 

Die US-Regierung sieht den Chemiewaffenangriff in Ost-Ghuta durch die syrische Armee als erwiesen an. "Die Attacke fand am Samstag statt und wir wissen mit Sicherheit, dass es sich um eine Chemiewaffe handelte", sagte Außenamtssprecherin Heather Nauert in Washington. Zudem liege der US-Regierung der Beweis dafür vor, dass Machthaber Baschar al-Assad für den Angriff auf die Stadt Duma verantwortlich sei. 

+++ 21.20 Uhr: Zwei Tote in Kölner Restaurant entdeckt +++

Im Keller eines Kölner Restaurants hat die Polizei zwei Leichen gefunden. Es handele sich um einen Mann und eine Frau, bestätigte ein Sprecher der Polizei Medienberichte. Beide waren 50 Jahre alt. Am Abend sei ein Notruf eingegangen, daraufhin seien Beamte in das Restaurant in der Friedrich-Karl-Straße im Stadtteil Niehl gefahren. Wie der Mann und die Frau starben und in welcher Beziehung sie zueinander standen, dazu machte die Polizei zunächst keine Angaben. Der "Kölner Stadt-Anzeiger" zitierte einen Restaurant-Besucher, der Schüsse gehört haben will.

+++ 20.31 Uhr: VfL Bochum feiert vierten Sieg in Serie +++

Der VfL Bochum hat seinen Höhenflug in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Robin Dutt bezwang den Tabellenletzten 1. FC Kaiserslautern mit 3:2 (2:1) und kletterte durch den vierten Sieg in Serie vorerst auf den fünften Platz. Kaiserslautern versuchte, sich mit Leidenschaft gegen den drohenden Abstieg zu wehren, agierte aber glücklos. Vor 23 042 Zuschauern in Bochum waren die Pfälzer durch Halil Altintop (8.
Minute) und Stipe Vucur (48.) erfolgreich. Lukas Hinterseer (18.), FCK-Profi Osayamen Osawe (27./Eigentor) und Kevin Stöger (81.) markierten die Treffer für Bochum.

+++ 20.29 Uhr: Jahn Regensburg bleibt im Rennen um Platz drei +++

Aufsteiger Jahn Regensburg hat nach dem Derbysieg bei der heimstarken SpVgg Greuther Fürth weiterhin geringe Chancen auf den direkten Durchmarsch in die Fußball-Bundesliga. Die Oberpfälzer reduzierten den Abstand auf Relegationsplatz drei in der 2. Liga durch ihr 2:1 (0:0) bei den Franken auf zwei Punkte. Der von Trainer Achim Beierorzer zur Pause eingewechselte Jann George avancierte vor 11 105 Zuschauern zum Matchwinner: Der starke Joker traf doppelt (49./84. Minute). Die Fürther konnten durch den lange verletzten Rückkehrer Sercan Sararer verkürzen (87). Mit 37 Punkten konnten sie sich nicht weiter von Absteigs-Relegationsplatz 16 absetzen.

+++ 19.29 Uhr: AfD einigt sich auf Namen für parteinahe Stiftung +++

 Die AfD hat ihren Streit um eine parteinahe Stiftung beigelegt. Der Vorstand einigte sich am Freitag darauf, dass die Desiderius-Erasmus-Stiftung den Zuschlag erhalten soll, wie ein Parteisprecher auf Anfrage bestätigte. Die Leitung soll die frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach übernehmen, die den Vorsitz der Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES) bereits seit Anfang März innehat. Über den Vorstandsbeschluss muss Ende Juni noch der AfD-Parteitag in Augsburg abstimmen.

Um den Zuschlag hatte neben der Desiderius-Erasmus-Stiftung auch die Stresemann-Stiftung konkurriert, die von Parteichef Alexander Gauland favorisiert worden war. Unter anderem die Enkel des ehemaligen Reichskanzlers Gustav Stresemann hatten dagegen rechtliche Schritte angekündigt. AfD-Fraktionschefin Alice Weidel sagte dem WDR und NDR: "Als Ideenschmiede der AfD wird die Desiderius-Erasmus-Stiftung wichtige Impulse für die politische Arbeit in unserem Land geben." Sie sei erleichtert, dass es "eine breite Zustimmung im Bundesvorstand der AfD" für die DES gegeben habe.

+++ 18.56 Uhr: Gaza: Toter und mehr als 900 Verletzte bei Protesten an Grenze +++

Bei Massenprotesten im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben ein Palästinenser getötet und mehr als 900 verletzt worden. Ein 28-Jähriger sei an einer Schusswunde im Bauch gestorben, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium am Abend mit. Die meisten Verletzten litten den Angaben zufolge nach dem Einsatz von Tränengas an Atembeschwerden. Rund 10 000 Palästinensern nahmen nach Angaben der israelischen Armee an fünf Stellen entlang der Grenze an Ausschreitungen teil. Seit Ende März sind bei Massenprotesten entlang der Gaza-Grenze 35 Palästinenser getötet worden, Hunderte erlitten Schussverletzungen.

+++ 18.29 Uhr: A4: 18-Jähriger bremst Lkw aus und zückt Jagdmesser +++

Ein 18-jähriger hat auf der Autobahn 4 nach Aachen einen Lastwagenfahrer immer wieder aggressiv ausgebremst, schließlich zum Stehen gebracht und mit einem Jagdmesser bedroht. Nach rund 17 Kilometern Verfolgungsfahrt stoppte die Polizei den Fahranfänger und nahm ihm den Führerschein ab. Er muss mit einem Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen, wie die Kölner Polizei mitteilte.

Der 18-Jährige hatte sich am Donnerstagmorgen im dichten Berufsverkehr anscheinend geärgert, weil der Lastwagen ihm an einer Autobahnauffahrt keinen Platz gelassen hatte. Neben der Gefährdung aller Beteiligten entstanden laut Polizei auch sechs Kilometer Stau.

+++ 18.04 Uhr: Münster: Polizei findet Teile für mögliche Sprengfalle in Wohnung von Jens R. +++

In der Wohnung des Amokfahrers von Münster haben Ermittler Teile für eine mögliche Sprengfalle gefunden. Nach Angaben der Polizei war die Konstruktion an der Tür zur Wohnung von Jens R. aber noch weit davon entfernt, Menschen zu töten oder Schaden anzurichten. Der "Spiegel" berichtet in seiner Ausgabe am Samstag über eine entsprechende Vorrichtung.

"Der Täter hätte diese Konstruktion nicht kurzfristig zünden können", sagte Polizeisprecher Roland Vorholt der Deutschen Presse-Agentur. Mehrere Bestandteile seien nicht miteinander verbunden gewesen. Jens R. war am 7. April mit einem Campingbus in der Innenstadt von Münster in eine Menschenmenge gerast, dabei waren zwei Menschen getötet und über 20 verletzt worden. Nach der Fahrt hatte er sich selbst erschossen.

+++ 17.25 Uhr: Sicherheitsberater: Russen haben Skripal Jahre lang ausspioniert +++

Russische Geheimdienste haben nach britischen Angaben mindestens fünf Jahre lang den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia ausgespäht. Der russische Militärgeheimdienst GRU habe die E-Mail-Accounts der Tochter etwa seit 2013 ausgespäht, schrieb der britische Sicherheitsberater Mark Sedwill in einem Brief an Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Das Schreiben wurde am Freitag auf einer Website der britischen Regierung veröffentlicht.

In dem Schreiben wiederholt Großbritannien den Vorwurf, dass Russland in den vergangenen Jahren kleine Mengen des Kampfstoffes Nowitschok produziert und gelagert habe. "Nur Russland hat die technischen Mittel, die Erfahrung und ein Motiv für den Anschlag auf die Skripals", heißt es. Es gebe keine andere plausible Erklärung für das Attentat.

+++ 17.24 Uhr: WDR: Schönenborn bestreitet Untätigkeit wegen Belästigungsfällen +++

Jörg Schönenborn, Fernsehdirektor des Westdeutschen Rundfunks (WDR), hat den Vorwurf zurückgewiesen, Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Mitarbeiter des Senders nicht ernst genommen zu haben. "Wir wollen, dass alles, was passiert ist, rauskommt", sagte Schönenborn in einem Interview der der Deutschen Presse-Agentur in Köln. Zuvor hatte der "Spiegel" vorab berichtet, dass Schönenborn noch als WDR-Chefredakteur einen Redakteur auf eine Korrespondentenstelle befördert habe, obwohl er von Vorwürfen der sexuellen Belästigung gegen den Mann gewusst habe.

Schönenborn sagte, es habe damals eine umfassende Untersuchung der Geschäftsleitung gegeben. "Am Ende hatten wir aber weder einen konkreten Vorwurf noch namentliche Opfer." Ohne Belege habe man den Mitarbeiter als unbescholten betrachten müssen. 

+++ 17.20 Uhr: 13-Jährigen in Moers niedergestochen: Haftbefehl gegen Verdächtiger erlassen +++

Nach der Messerattacke auf einen 13-Jährigen in Moers am Niederrhein hat sich ein Tatverdächtiger am Morgen bei der Polizei gestellt. Der 33-Jährige, der zuvor gesucht worden war, habe in den ersten Vernehmungen die Tat nicht gestanden, teilte die Duisburger Polizei mit. Am Nachmittag wurde Haftbefehl gegen ihn erlassen. Spezialkräfte der Polizei hatten am Donnerstagabend die Wohnung des Mannes gestürmt, ihn aber nicht angetroffen.

Der 13-Jährige war am Donnerstagmorgen mit einem Messer angegriffen und am Oberkörper schwer verletzt worden. Der Junge aus dem Irak sei mittlerweile außer Lebensgefahr, hieß es am Freitag. Nach der Tat hatte er es noch geschafft, nach Hause zu laufen und die Polizei zu alarmieren. Danach kam der Junge ins Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde. Der genaue Tathergang war zunächst unklar, eine Mordkommission ermittelt.

+++ 16.53 Uhr: Hagen: Einbrecherin sucht sich das falsche Haus aus +++

Über eine offene Garagentür ist eine 28-Jährige in ein Haus in Hagen eingebrochen - und hatte richtig Pech. Auf einer Treppe kam ihr die Hauseigentümerin entgegen, eine Polizeibeamtin. Nach Angaben der Polizei flüchtete die mutmaßliche Einbrecherin daraufhin. Nach kurzer Verfolgung konnte die Beamtin die Frau stellen und ihre Streifenkollegen hinzurufen. Die nahmen die Verdächtige vorläufig fest. Zeugen hatten eine weitere Frau beobachtet, die sich verdächtig auf Grundstücken umgeschaut hatte.
Die Unbekannte konnte fliehen.

+++ 16.39 Uhr: Familie gibt Hoffnung auf Überleben von Tengelmann-Chef Haub auf +++

Die Familie Haub hat keine Hoffnung mehr, den vermissten Tengelmann-Chef noch lebend zu finden. Nach mehr als sieben Tagen "in den extremklimatischen Bedingungen eines Gletschergebietes" bestehe keine Überlebenswahrscheinlichkeit mehr, teilte Tengelmann im Namen der Familie mit.

+++ 16.18 Uhr: Rheinland-Pfalz: Mieter soll Vermieter mit Lampenständer erschlagen haben +++

Mit einem Lampenständer soll ein Mieter in Rheinland-Pfalz seinen Vermieter erschlagen haben. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt nach Mitteilung gegen den 67-Jährigen wegen mutmaßlichen Totschlags. Der Deutsche soll am vergangenen Dienstag in Westerburg im Streit seinem Vermieter mit dem Lampenständer gegen Kopf und Oberkörper geschlagen haben.

Das Opfer starb noch am Tatort. Die Polizei nahm den 67-Jährigen kurz darauf fest. Er kam in Untersuchungshaft. Der Mann äußerte sich vorerst nicht zu der Tat. Motiv und Hintergründe waren laut Staatsanwaltschaft zunächst unklar. Die Ermittler wollten Zeugen befragen.

+++ 16.02 Uhr: Dänemark verlängert Kontrollen an deutscher Grenze +++

Dänemark verlängert die Kontrollen an der Grenze zu Deutschland um weitere sechs Monate. Die Sonderregelung, die eigentlich am 11. Mai ausgelaufen wäre, bleibe bis zum 12. November bestehen, teilte das dänische Integrationsministerium mit. "Es gibt noch immer Druck auf Europas Außengrenzen und Herausforderungen durch Migranten", erklärte Integrationsministerin Inger Støjberg. "Zugleich ist die Terrorgefahr in Dänemark weiter hoch, was die Grenzkontrollen nötig macht."

Auch Deutschland hat bei der Europäischen Union bereits eine Verlängerung der in der Flüchtlingskrise eingeführten Kontrollen an der Grenze zu Österreich angemeldet. Derzeit kontrollieren im eigentlich kontrollfreien Schengenraum auch Österreich, Frankreich, Schweden und das Nicht-EU-Land Norwegen ihre Grenzen. 

+++ 15.48 Uhr: Vorerst keine Einführung des Video-Assistenten in der Premier League +++

Die englische Premier League wird den Videoassistenten (VAR) zur kommenden Saison noch nicht einführen. Das teilte die Fußballliga nach einem Treffen der Clubs mit. Die Vereine der höchsten englischen Spielklasse hätten stattdessen entschieden, in der Spielzeit 2018/19 weitere umfassende VAR-Tests durchzuführen.
Vor allem im FA Cup und im Ligapokal soll die Technologie in der kommenden Saison ausgiebig getestet werden.

In einer Mitteilung der Premier League vom Freitag hieß es, die Clubs seien sich einig, dass die Tests nötig seien, "um das System weiter zu verbessern, insbesondere hinsichtlich der Kommunikation innerhalb des Stadions und gegenüber denen, die zuhause und auf der ganzen Welt zuschauen". In der laufenden Spielzeit hatte es immer wieder Probleme mit dem VAR gegeben. Zuschauer hatten sich über die Spielverzögerung beschwert, sowie über die mangelnde Auskunft dazu, was passiert.

+++ 15.47 Uhr: AfD-Abgeordnete reisen zu Wirtschaftsforum auf die Krim +++

Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten der AfD reist nächste Woche zu einem Wirtschaftsforum auf die von Russland annektierte Krim. Die Reise und die Teilnahme an dem Forum seien "privat", sagte der Abgeordnete Markus Frohnmaier der "Welt" (Online Freitag/Print Samstag). Ein Sprecher der AfD-Fraktion bestätigte den Bericht. Welche Parlamentarier noch zu der Gruppe gehören, war nicht bekannt.

"Als Mitglied des Ausschusses für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist mir die wirtschaftliche Kooperation als zentraler Bestandteil der deutsch-russischen Beziehungen besonders wichtig. Handel bringt die Menschen zusammen und hilft, Konflikte zu überwinden", sagte Frohnmaier der Zeitung. Das "Yalta International Economic Forum" (YIEF) findet demnach vom 19. bis 21. April statt.

+++ 15.34 Uhr: Berichte: Ausnahmezustand in der Türkei wird erneut verlängert +++

Der Ausnahmezustand in der Türkei soll kommende Woche Medienberichten zufolge zum siebten Mal verlängert werden. Der Sender NTV und die regierungsnahe Zeitung "Sabah" berichteten, am nächsten Mittwoch werde das Parlament über eine weitere dreimonatige Verlängerung abstimmen. Dafür würden in der kommenden Woche der Sicherheitsrat und das Kabinett die Verlängerung empfehlen beziehungsweise beschließen. Sollte die Maßnahme wie erwartet verlängert werden und die vollen drei Monate in Kraft bleiben, wäre die Türkei nach Ablauf dieser Zeit zwei Jahre im Ausnahmezustand. Ohne die Verlängerung würde der Ausnahmezustand am 19. April auslaufen. Während er gilt, sind die Grundrechte eingeschränkt.

+++ 15.21 Uhr: Britischer Sicherheitsberater: Skripals wurden jahrelang ausgespäht +++

Russische Geheimdienste haben nach britischen Angaben mindestens fünf Jahre lang den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter Julia beobachtet. Der russische Militärgeheimdienst GRU habe die E-Mail-Accounts der Tochter etwa seit 2013 ausgespäht, schrieb der britische Sicherheitsberater Mark Sedwill in einem Brief an Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Das Schreiben wurde auf einer Website der britischen Regierung veröffentlicht.

Der ehemalige russische Spion und seine Tochter waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank im südenglischen Salisbury gefunden worden. Sie waren Opfer eines Attentats mit dem Kampfstoff Nowitschok, wie britische Ermittler herausfanden. Das extrem gefährliche Nervengift wurde einst in der Sowjetunion hergestellt.  

+++ 15.13 Uhr: Trump: Ex-FBI-Chef Comey ist ein "schwacher, unehrlicher Drecksack" +++

US-Präsident Donald Trump hat den früheren FBI-Chef James Comey wegen dessen Buchveröffentlichung als "Lügner"
bezeichnet. Comey habe nachweislich gelogen und gesetzeswidrig vertrauliches Material weitergegeben, schrieb Trump auf Twitter. "Er ist ein schwacher und unehrlicher Drecksack, der, wie die Zeit bewiesen hat, ein schlechter FBI-Direktor war", schrieb Trump. "Es war mir eine große Ehre, James Comey zu feuern!"

Der ehemalige FBI-Direktor hat ein Buch über die Zeit vor seiner Entlassung geschrieben und darin unter anderem Inhalte von Gesprächen mit Trump geschildert. In einem am Freitag ausgestrahlten Interview mit dem Sender ABC sagte er unter anderem, Trump sei es nie darum gegangen, Russlands Beeinflussung der US-Gesellschaft zu unterbinden, sondern lediglich darum, den Einfluss auf das Wahlergebnis als möglichst gering darzustellen. Trump selbst verglich er mit einem Mafiaboss.

+++ 15.07 Uhr: Flüchtlinge in Kölner Hotels: Bürgermeisterin will Verträge prüfen +++

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) will die umstrittene Unterbringung von Flüchtlingen in Hotels auf den Prüfstand stellen. In einem konkreten Fall hätten sich die Verfahren als "verbesserungsbedürftig" erwiesen, sagte die Politikerin. Zwischen 25 und 30 Millionen Euro gibt die Stadt eigenen Angaben zufolge pro Jahr für die Hotelzimmer aus. Rund 2250 Geflüchtete sind demnach in 39 Hotels in Köln untergebracht.

Für öffentliche Kritik hatte die Unterbringung von Flüchtlingen im Hotel einer CDU-Politikerin gesorgt - angeblich für insgesamt bis zu 2,5 Millionen Euro. Der Vertrag soll nach Medienberichten über sieben Jahre laufen und unkündbar sein. Laut dem Kölner Flüchtlingskoordinator Hans-Jürgen Oster wohnen dort derzeit 26 Personen, weitere sollen folgen. Der Preis bewege sich "im oberen Segment", sei aber nicht ungewöhnlich.

+++ 14.49 Uhr: Macron und Putin sprechen über Syrien-Krise +++

Angesichts der schweren Syrien-Krise will sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron noch enger mit Moskau abstimmen. Ziel sei es, wieder "Frieden und Stabilität" in Syrien zu schaffen, teilte der Élyséepalast nach einem Telefongespräch zwischen Macron und seinem russischem Amtskollegen Wladimir Putin mit.

Macron habe gegenüber dem Kremlchef das russische Veto im UN-Sicherheitsrat nach dem jüngsten Chemiewaffenangriff in Duma bedauert, so der Élyséepalast. Dieses habe eine geeinte und entschlossene Antwort auf diesen Angriff verhindert. Moskau ist ein enger Verbündeter von Syriens Präsident Baschar al-Assad. Macron hatte am Donnerstag gesagt, Frankreich habe den Beweis für den Einsatz von Chemiewaffen durch die syrische Regierung. Einen Zeitpunkt für eine Entscheidung über einen möglichen Militärschlag hatte er dabei offengelassen. Macron hatte den Einsatz von Chemiewaffen mehrfach als "rote Linie" bezeichnet.

+++ 14.26 Uhr: Türkei: 73-jährigem inhaftierten Deutschen "geht es schlecht" +++

Die Angehörigen eines in der Türkei unter Terrorvorwürfen inhaftierten 73-jährigen Deutschen sorgen sich um dessen verschlechterten Gesundheitszustand. Ihr Vater Enver Altayli leide an einer Schilddrüsen-Überfunktion, sagte die Tochter Zehra der Deutschen Presse-Agentur in Istanbul.

"Die Medikamente schlagen nicht mehr an, seine Werte sind sehr schlecht", sagte sie. Ärzte befürchteten, dass die erhöhten Werte "unter anderem zu schwerwiegenden lebensbedrohlichen Herzproblemen" führen könnten. Der sagte: "Meinem Vater geht es schlecht. Er müsste eigentlich stationär im Krankenhaus behandelt werden." Die Behörden hätten allerdings zwei Anträge abgelehnt, ihn in ein Krankenhaus zu bringen.

Sie hielten seinen Zustand nicht für ernst genug. Im vergangenen Jahr war es wegen der Inhaftierung mehrerer Deutscher zu einer schweren Krise zwischen Berlin und Ankara gekommen. Altayli wurde am 20. August in Antalya festgenommen, wo die Familie eine Ferienanlage betreibt. Sechs Tage später wurde U-Haft wegen Terrorvorwürfen gegen ihn verhängt. Er sitzt im Hochsicherheitsgefängnis Sincan in Ankara. Seine Tochter sagte, die Familie stehe weiter in Kontakt mit der deutschen Botschaft.

+++ 14.15 Uhr: Heynckes über Nachfolger Kovac: "Bayern hat gute Wahl getroffen" +++

Jupp Heynckes traut seinem Trainer-Nachfolger Niko Kovac beim FC Bayern München viel zu. "Ich denke, dass der FC Bayern eine gute Wahl getroffen hat", sagte der 72 Jahre alte Heynckes in München. "Er ist prädestiniert, den FC Bayern zu übernehmen", äußerte Heynckes über den 46 Jahre alten Kovac, der seit 2016 bei Eintracht Frankfurt sehr erfolgreich wirke. Zuvor habe Kovac auch als Nationaltrainer mit Kroatien bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien eine gute Visitenkarte abgegeben, betonte Heynckes.
Kovac sei ein "innovativer und fleißiger Trainer", der zudem eine "gute Kommunikation mit den Spielern" führe.

+++ 14.13 Uhr: Russland: Berlin und Paris folgen nur noch dem "großen Bruder" USA +++

Russland hat Deutschlands Haltung zu einem möglichen Militärschlag gegen Syrien heftig kritisiert. "Deutschland und Frankreich vergessen ihre außenpolitische Souveränität und folgen nicht dem Kurs des gesunden Menschenverstands", schrieb die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf Facebook. Beide Länder folgten eher dem "abenteuerlichen Weg des großen Bruders" USA.

Washington hatte nach einem mutmaßlichen Giftgasangriff auf die Stadt Duma mit einem Raketenangriff auf Syrien gedroht. Bundesaußenminister Heiko Maas sagte daraufhin, dass es wichtig sei, den politischen Druck auf Russland, die Schutzmacht der syrischen Regierung, zu erhöhen. Es sei nicht akzeptabel, dass Moskau im Sicherheitsrat bereits etliche Male Resolutionen zum Syrien-Konflikt blockiert habe, sagte er. Die westliche Staatengemeinschaft solle deshalb geschlossen auftreten.

+++ 13.51 Uhr: Mann von Fuldaer Polizei erschossen - Identität geklärt +++

Die Polizei hat die Identität des bei einem Polizeieinsatz in Fulda erschossenen mutmaßlichen Randalierers festgestellt. Es handele sich um einen 19-jährigen Afghanen, der in einer benachbarten Flüchtlingsunterkunft nahe dem Tatort wohnte, erklärte Staatsanwalt Harry Wilke auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Der junge Mann war am frühen Freitagmorgen von Beamten getötet worden, nachdem er sie mit Steinwürfen und einem Schlagstock angegriffen haben soll. Zuvor soll er vor einer Bäckerei randaliert haben. Dabei habe er Steine gegen die Scheibe der Filiale geworfen und den Lieferfahrer angegriffen und verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde neben dem Lieferanten noch ein Polizist verletzt. Ob der Angreifer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, war zunächst nicht bekannt.

+++ 13.47 Uhr: Suche nach Tengelmann-Chef Haub in den Schweizer Alpen geht weiter +++

Rettungskräfte in der Schweiz haben die Suche nach dem bei Zermatt vermissten Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub wieder aufgenommen. Am Donnerstag war der Einsatz wegen starker Windböen unterbrochen worden, nun ging die Suche wieder los, wie die Nachrichtenagentur SDA berichtete. Neben Suchtrupps war demnach auch ein Hubschrauber im Einsatz.

Ein Sprecher der Walliser Kantonspolizei sagte der SDA, nach dem 58-Jährigen werde seit Freitagmorgen auf der Schweizer und auf der italienischen Seite des Berggebiets gesucht. Es gebe keine neuen Anhaltspunkte über den Ort, an dem sich Haub zuletzt befand, weshalb weiter ein großes Gebiet durchkämmt werde. Die Überlebenschancen schwänden jedoch mit jedem weiteren Tag.

+++ 13.38 Uhr: Prinz Philip aus Krankenhaus entlassen +++

Neun Tage nach seiner Hüft-Operation ist Prinz Philip, 96, aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er werde sich nun auf Schloss Windsor erholen, teilte der Buckingham-Palast mit.

 Ärzte des Londoner Krankenhauses King Edward VII. hatten dem Ehemann der Queen, 91, ein neues Hüftgelenk eingesetzt. Zuvor hatte er unter starken Schmerzen gelitten und musste mehrere Termine absagen.

+++ 13.19 Uhr: FC Bayern im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid +++

Der FC Bayern München trifft im Halbfinale der Fußball-Champions-League auf Titelverteidiger Real Madrid. Das ergab die Auslosung in Nyon.

+++ 13.10 Uhr: FC Bayern bestätigt: Nico Kovac wird neuer Trainer +++

Niko Kovac wird ab der kommenden Saison neuer Trainer des FC Bayern München. Der Coach von Eintracht Frankfurt wird beim deutschen Fußball-Meister mit einem Vertrag für drei Jahre die Nachfolge von Jupp Heynckes antreten, wie Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic mitteilte.

+++ 13.05 Uhr: Hunderte Migranten erreichen über Grenzfluss Griechenland +++

Schleuserbanden haben Hunderte Migranten über den griechisch-türkischen Grenzfluß Evros (türkisch: Meric) nach Griechenland gebracht. Viele von Ihnen harrten vor der Polizeidirektion und in Parks der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki aus, wie der griechische Nachrichtensender Skai weiter berichtete. Andere würden versuchen, unbemerkt nach Westgriechenland und von dort an Bord einer Fähre nach Italien zu gelangen.

Die Kapazitäten der Polizei, die Flüchtlinge zu registrieren und unterzubringen, seien erschöpft, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft der griechischen Polizeibeamten dem TV-Sender. Es werde mehrere Tage dauern, die Personalien der Neuankömmlinge aufzunehmen und eine Unterkunft in einem Flüchtlingslager zu organisieren. "Es gibt vorerst keine richtige Fürsorge für diese Menschen", sagte er. 

+++ 12.40 Uhr: Mann versucht schlafende Ehefrau mit Küchenmesser zu ermorden +++

Ein 27-jähriger Mann soll in Schleswig-Holstein seine schlafende Frau nachts mit einem Küchenmesser angegriffen und schwer verletzt haben. Er habe ihr kurz nach Mitternacht in der Nacht zum Freitag in Rendsburg Stich- und Schnittverletzungen zugefügt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Kiel, Axel Bieler,. Die Frau habe sich zu Nachbarn retten können. Der mutmaßliche Täter sei festgenommen worden. Gegen ihn will die Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen versuchten Mordes beantragen. Zuvor hatten NDR 1 Welle Nord und der SHZ Verlag berichtet.

+++ 12.30 Uhr: Große Karl-Marx-Statue in Trier aufgestellt +++

Die Stadt Trier hat Karl Marx zum 200. Geburtstag ein Denkmal gesetzt: Im Zentrum stellte sie eine Statue des in Trier geborenen Philosophen auf. Die 4,40 Meter große Bronzeskulptur wurde mit einem Gabelstapler auf ein gut ein Meter hohes Treppenpodest gesetzt. Die umstrittene Karl-Marx-Statue ist ein Geschenk der Volksrepublik China. Bis zu den Feiern des 200. Geburtstags des Denkers am 5. Mai bleibt der "Riesen-Marx" verpackt. Dass Trier eine Karl-Marx-Statue aus China in dieser Größe an diesem Platz aufstellt, hat heftige Kritik ausgelöst. Marx, einer der geistigen Väter des Kommunismus, war am 5. Mai 1818 in Trier geboren worden und verbrachte die ersten 17 Jahre seines Lebens in der Moselstadt im heutigen Rheinland-Pfalz.

+++ 12.29 Uhr: Russisches Gericht ordnet Sperre des Chatdiensts Telegram an +++

Ein russisches Gericht hat im Streit um die Herausgabe von Daten die Sperre des international beliebten Chatdienstes Telegram in Russland angeordnet. Der Zugang werde bis auf weiteres blockiert, urteilte Richterin Julia Smolina in Moskau. Das Gericht folgte damit dem Antrag russischer Behörden, der Zugriff auf die Verschlüsselung des Chatdienstes gefordert hatte. Die Behörden vermuten, dass Terroristen den Dienst bei der Planung von Angriffen nutzen. Die Sperre werde erst aufgehoben, wenn Telegram alle geforderten Daten an den Geheimdienst FSB weiterleite, hieß es im Gericht der Agentur Tass zufolge. Der russische Telegram-Gründer Pawel Durow weigerte sich bislang, die Verschlüsselung herauszugeben. Er hält die Forderung für verfassungswidrig. Durows Anwälte kündigten an, das Urteil anzufechten. Die russische Medienaufsicht teilte mit, die Entscheidung sofort nach deren Erhalt umzusetzen. 

+++ 12.23 Uhr: Zeitsoldat soll mutmaßlichem Dreifachmörder von Hille geholfen haben

Der mutmaßliche Dreifachmörder von Hille hat offenbar einen Helfer gehabt: Die Polizei nahm einen 24-jährigen Zeitsoldaten fest, der mit dem Tatverdächtigen Jörg W. und dessen Ehefrau auf dem Hof von W. im nordrhein-westfälischen Hille in häuslicher Gemeinschaft gelebt hatte. Wie die Ermittler weiter mitteilten, belastete der 24-Jährige bei seinen Vernehmungen den 51-jährigen Hofeigentümer W. schwer. Hinweise auf den nun festgenommenen 24-Jährigen erhielten die Ermittler bei der Auswertung von Beweismitteln. Sie legten nahe, dass der mutmaßliche Dreifachmörder W. bei der Tötung des 64-jährigen Hilfsarbeiters im Jahr 2017 einen Helfer hatte. Gegen den Zeitsoldaten wurde Haftbefehl erlassen 

+++ 11.59 Uhr: Vermutlich weiterer Deutscher in der Türkei festgenommen +++

In der Türkei soll ein weiterer deutscher Staatsbürger festgenommen worden sein. Die bis zum Dezember in der Türkei inhaftierte Journalistin Mesale Tolu schreibt auf Twitter, Adil Demirci "ist sowohl türkischer als auch deutscher Staatsbürger und war nur zum Urlaub in der Türkei". Aus dem Auswärtigen Amt hieß es: "Wir gehen derzeit von einer Festnahme Adil Demircis aus. Eine Bestätigung der türkischen Behörden über eine Festnahme steht aber noch aus." Das Auswärtige Amt machte keine Angaben dazu, welche Staatsbürgerschaften Demirci besitzt. Tolu teilte mit, Demirci gehöre zu drei Mitarbeitern der linken Agentur Etha, die in der Nacht zu Freitag in Istanbul festgenommen worden seien. Aus Demircis Umfeld hieß es, der Betroffene lebe in Köln und sei Sozialwissenschaftler.


+++ 11.17 Uhr: Pazifikinsel wegen Vulkanausbruchs evakuiert +++

Wegen eines Vulkanausbruchs müssen die Bewohner der Pazifikinsel Ambae ihre Heimat verlassen. Die Behörden der zu Vanuatu gehörenden Insel riefen den Notstand aus und ordneten eine Evakuierung an, berichteten örtliche Medien. Die Insel mit 11.000 Einwohnern sei unbewohnbar geworden, nachdem der Vulkan Manaro im vergangenen Monat begonnen hatte, Asche zu speien, berichtete Radio New Zealand.

+++ 11.15 Uhr: Polizei in Mecklenburg untersucht riesigen Kokain-Fund +++

Die Polizei in Nordwestmecklenburg untersucht einen riesigen Kokainfund, der Ende März in einem Logistikzentrum des Handelskonzerns Edeka in Valluhn gemacht wurde. Es geht um mehr als 100 Kilogramm Kokain. Die Drogen werden jetzt vom Landeskriminalamt (LKA) analysiert. Es solle der Reinheitsgrad festgestellt werden, sagte eine LKA-Sprecherin. Davon sei der Wert abhängig. Laut einem Bericht der "Schweriner Volkszeitung" soll der Marktwert bis zu 24 Millionen Euro betragen.

Die Behörden hatten zunächst versucht, den Drogenfund vom 28. März im Zuge der Ermittlungen geheim zu halten. Festnahmen gab es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bisher nicht.

+++ 11.01 Uhr: Elf Löwen in Nationalpark in Uganda vermutlich vergiftet +++

In einem Nationalpark in Uganda sind elf Löwen vermutlich vergiftet worden. Die Kadaver der drei Löwinnen und acht Jungtiere seien in der Nähe des bei Touristen beliebten Fischerdorfs Hamukungu im Queen-Elizabeth-Nationalpark entdeckt worden, sagte Bashir Hangi von der ugandischen Tierschutzbehörde. Die Behörden gehen davon aus, dass die Löwen vergiftet wurden. Die genaue Todesursache soll aber noch bei einer Untersuchung geklärt werden.

+++ 10.51 Uhr: Frau stürzt vor Australien von Kreuzfahrtschiff +++

Eine Passagierin ist vor der Küste Australiens von einem Kreuzfahrtschiff gestürzt und allem Anschein nach gestorben. Bis in die frühen Morgenstunden sei ohne Erfolg nach ihr gesucht worden, teilte der Kreuzfahrt-Veranstalter Carnival Australia mit. Dann sei die Suche eingestellt worden. Die Frau soll Medienberichten zufolge mit Ehemann und Kindern Urlaub auf dem Schiff gemacht haben. Nach ihrem Sturz am Donnerstagnachmittag seien umgehend Rettungsringe ins Wasser geworfen worden, berichtete das Blatt "The Courier Mail".

"Die schwere Entscheidung, die Suche einzustellen, ist erst nach Expertenrat getroffen worden", teilte der Veranstalter mit. Man halte es demnach für unmöglich, dass die Frau nach einer Nacht auf See überlebt habe. Berichte, wonach die Frau mit Übelkeit zu kämpfen gehabt habe und dann bei einer hohen Welle von Bord gestürzt sei, wies der Veranstalter zurück. Ihre Nationalität war zunächst nicht bekannt.

Das Schiff "Pacific Dawn" befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks rund 150 Seemeilen vor der zu Frankreich gehörenden Inselgruppe Neukaledonien im Südpazifik. Das Schiff sei nun auf dem Weg zurück nach Brisbane. Der Vorfall sei der Polizei gemeldet worden.

+++ 10.49 Uhr: Drei Terrorverdächtige im Saarland gefasst +++

Im Saarland sind drei Terrorverdächtige festgenommen worden. Spezialeinheiten hätten die drei Syrer im Alter von 21, 23 und 27 Jahren im Raum Saarlouis gefasst, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz und das Landespolizeipräsidium (LPP) Saarland mit.

 +++ 10.36 Uhr: Privates Geldvermögen in Deutschland 2017 auf Rekordhoch +++

Trotz der Zinsflaute werden die Menschen in Deutschland in der Summe immer vermögender. Bis Ende 2017 stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte im Vergleich zum Vorjahr um knapp 5 Prozent auf den Rekordwert von 5857 Milliarden Euro, wie die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mitteilte. Berücksichtigt werden dabei Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Ansprüche an Versicherungen - nicht jedoch Immobilien. Getrieben wurde die Entwicklung auch durch Kursgewinne an den Aktienmärkten.

Die Bundesbürger investierten den Angaben zufolge im vierten Quartal zwar erneut stärker in Aktien und Investmentfonds. Die Präferenz der privaten Haushalte für "liquide und risikoarme Anlagen" halte aber an, erklärte die Bundesbank. Abzüglich der Schulden stieg das Nettogeldvermögen der privaten Haushalte gegenüber dem Vorjahr um knapp 5,7 Prozent auf 4131 Milliarden Euro. Wie das Vermögen verteilt ist, geht aus den Daten nicht hervor.

++ 10.36 Uhr: Wrack von seltenem Nazi-U-Boot im Skagerrak gefunden +++

In der dänischen Nordsee ist das Wrack eines seltenen deutschen U-Boots aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. "Das ist ein ganz besonderes U-Boot. Es war das modernste U-Boot, das die Deutschen im Krieg gebaut haben. Topmodern und seiner Zeit weit voraus", sagte der Direktor des Seekriegs-Museums Jütland der Nachrichtenagentur Ritzau. Das U-Boot sei am 6. Mai 1945 - zwei Tage vor Kriegsende in Europa - von einem britischen Flieger versenkt worden, teilte das Museum mit. Nur zwei Boote dieser Art seien während des Krieges eingesetzt worden, das andere liegt als Museumsboot in Bremerhaven. Bislang galt dieses als das einzig erhaltene U-Boot des Typs XXI.

Forscher des Seekriegs-Museums untersuchen und kartografieren Wracks in der Nordsee. Pläne, das U-Boot aus 123 Metern Tiefe zu heben, gebe es zunächst nicht - trotz vieler Gerüchte, dass sich an Bord Wertgegenstände befinden könnten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass jemand mit dem U-Boot fliehen wollte, als sich die deutsche Kapitulation abzeichnete.

+++ 10.41 Uhr: Tatverdächtiger stellt sich nach Messerattacke auf 13-Jährigen +++

Nach der Messerattacke auf einen 13-Jährigen in Moers am Niederrhein hat sich ein Tatverdächtiger am Morgen bei der Polizei gestellt. Der 33-Jährige, der zuvor gesucht worden war, werde vernommen, teilte die Duisburger Polizei mit. Spezialkräfte der Polizei hatten am Donnerstagabend die Wohnung des Mannes gestürmt, ihn aber nicht angetroffen.

Der 13-Jährige war am Donnerstagmorgen mit einem Messer angegriffen und am Oberkörper schwer verletzt worden. Der Junge aus dem Irak sei mittlerweile außer Lebensgefahr, hieß es am Freitag. Nach der Tat hatte er es noch geschafft, nach Hause zu laufen und die Polizei zu alarmieren. Danach kam der Junge ins Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde. Der genaue Tathergang war zunächst unklar, eine Mordkommission ermittelt.

+++ 10.02 Uhr: Polizei in Indonesien zerstört tausende Flaschen illegal hergestelltem Alkohol +++

Nach dem Tod von fast hundert Menschen hat die Polizei in Indonesien tausende Flaschen mit illegal hergestelltem Alkohol zerstört. In Tangerang am Stadtrand der Hauptstadt Jakarta zermalmte eine Dampfwalze nach Polizeiangaben rund 6000 Flaschen. Die Polizei ging zudem mit weiteren Razzien gegen Verkäufer der selbst hergestellten Alkoholika vor.

Seit Ende März waren in Indonesien nach Behördenangaben mindestens 97 Menschen nach dem Konsum von gepanschtem Alkohol gestorben. Rund 160 weitere Opfer mussten ins Krankenhaus. Bei den Razzien wurden nach Polizeiangaben bislang 17 Menschen festgenommen oder als Verdächtige benannt. Einer der Verdächtigen sei selber im Krankenhaus gestorben, weil er seinen selbst hergestellten Alkohol getrunken habe, sagte ein Polizeisprecher.

+++ 09:56 Uhr: Volksbühnen-Intendant Chris Dercon tritt zurück  +++

Der umstrittene Intendant der Berliner Volksbühne, Chris Dercon, gibt seinen Posten auf. Kultursenator Klaus Lederer(Linke) und Dercon hätten sich einvernehmlich darauf verständigt, die Intendanz mit sofortiger Wirkung zu beenden, teilte die Kulturverwaltung mit. Zuerst hatte der Rundfunk Berlin-Brandenburg über Dercons Rücktritt berichtet.

"Beide Parteien sind übereingekommen, dass das Konzept von Chris Dercon nicht wie erhofft aufgegangen ist, und die Volksbühne umgehend einen Neuanfang braucht", heißt es in der Erklärung. Mit der einvernehmlichen Einigung sei nun die Chance gegeben, diesen notwendigen Neustart einzuleiten.

+++ 08.31 Uhr: Inflationsrate steigt im März auf 1,6 Prozent +++

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben im März wieder angezogen. Die Inflationsrate kletterte auf 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte und damit vorläufige Zahlen bestätigte. Im Februar hatte die jährliche Teuerungsrate noch bei 1,4 Prozent gelegen und im Januar ebenfalls bei 1,6 Prozent.

Verantwortlich für den Anstieg im März waren vor allem teurere Nahrungsmittel (plus 2,9 Prozent) und höhere Mieten (plus 1,6 Prozent). Für Wohnen verwenden Verbraucher einen großen Teil ihrer Konsumausgaben. Energie verteuerte sich hingegen nur leicht (plus 0,5 Prozent). Von Februar auf März des laufenden Jahres stieg die Inflationsrate nach Angaben der Statistiker um 0,4 Prozent.

+++ 07.53 Uhr: Wetterbesserung: Suche nach vermisstem Tengelmann-Chef geht weiter +++

Die Suche nach dem bei Zermatt vermissten Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub kann nach einer Wetterbesserung weitergehen. "Wir starten gleich mit Hubschraubern und Suchtrupps", sagte der Zermatter Rettungschef Anjan Truffer der Deutschen Presse-Agentur am Morgen. Haub war vergangenen Samstag allein zu einer Skitour auf über 3800 Metern am Klein Matterhorn aufgebrochen. Er kehrte nicht zurück.

Nach Angaben von Truffer soll wieder intensiv sowohl auf Schweizer als auch auf italienischer Seite nach Haub gesucht werden. Rund 20 Rettungsspezialisten seien im Einsatz. Den ganzen Donnerstag hatte ein starker Sturm im Gletschergebiet die Suche verhindert.

Die Chance, Haub (58) noch lebend zu finden, sind praktisch auf den Nullpunkt gesunken. Am Mittwoch sprach der leitende Rettungsarzt in Zermatt, Axel Mann, noch von einer minimalen Chance. Man könne bei guter Ausrüstung einige Tage im Eis überleben. Allerdings war Haub nicht mit dickem Skianzug unterwegs, sondern in leichter Sportkleidung mit Windjacke, weil er für einen der schwierigsten Wettbewerbe im Skibergsteigen trainieren wollte, die Patrouille des Glaciers.

+++ 07.36 Uhr: 13-Jähriger nach Messerattacke in Moers außer Lebensgefahr +++

Der mit einem Messer schwer verletzte 13-Jährige in Moers am Niederrhein ist nach Angaben der Polizei außer Lebensgefahr. Der oder die Täter seien bisher aber noch nicht festgenommen worden, teilte die Polizei Duisburg mit. Der irakische Junge war am Donnerstag mit einem Messer angegriffen und am Oberkörper verletzt worden. Er schaffte es noch, nach Hause zu laufen und die Polizei zu alarmieren. Danach wurde er ins Krankenhaus gebracht, wo er sofort operiert wurde. Der genaue Tathergang war noch unklar - eine Mordkommission ermittelt. Weitere Informationen zum Fall sollten laut Polizei am Vormittag bekanntgegeben werden.

+++ 07.09 Uhr: Khloé Kardashian bringt Tochter zur Welt +++

Reality-TV-Star Khloé Kardashian (33) hat laut ihrer Mutter eine Tochter zur Welt gebracht. Kris Jenner (62) kommentierte die Geburt in sozialen Medien: "Blessed" (dt. etwa "gesegnet"), schrieb sie in einem Post bei Instagram und Twitter. Darin freut sie sich darüber, dass die Schwestern Kim Kardashian, Kylie Jenner und Khloe innerhalb eines Jahres Mütter geworden sind und zeigt ein Video, in dem Kendall Jenner dreimal das Wort "Baby" wiederholt. Eine weitere Mitteilung der Familie gab es noch nicht.

Das Mädchen soll am Donnerstag in der Stadt Cleveland zur Welt gekommen sein. Es ist das erste Kind der 33-Jährigen, Vater ist Basketball-Profi Tristan Thompson. Im Februar kam Kylie Jenners (20) Tochter Stormi zur Welt. Kim Kardashian (37) hatte die im Januar zur Welt gekommene Tochter Chicago von einer Leihmutter austragen lassen

+++ 06.11 Uhr: Frau in Osnabrück umgebracht und zerstückelt - Sohn tatverdächtig +++

Die Polizei hat im Osnabrücker Stadtteil Schinkel eine zerstückelte Frauenleiche entdeckt. Die Staatsanwaltschaft bestätigte entsprechende Medienberichte. Unter dringendem Tatverdacht stehe der Sohn der getöteten Frau, sagte Alexander Retemeyer, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Obduktion der Leiche sei bereits abgeschlossen.

Zum Alter des Tatverdächtigen und der getöteten Frau konnte der Sprecher am Morgen keine Angaben machen. Auch zu den genauen Hintergründen der Tat ist noch nichts bekannt. Die Polizei und Staatsanwaltschaft verwiesen auf eine gemeinsame Mitteilung, die im Laufe des Tages veröffentlicht werden soll.

+++ 06.07 Uhr: Schießerei in Mexiko: Sechs Menschen sterben im Kreuzfeuer +++

In Mexiko sind bei einer Schießerei sechs Unbeteiligte getötet worden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft im Bundesstaat Tamaulipas mit. Nach ersten Erkenntnissen hätten drei der Opfer in der Nähe des Tatorts gearbeitet, die anderen drei seien Mitglieder einer Familie.

Nach offiziellen Angaben lieferten sich zwei bewaffnete Gruppen am Mittwoch im der Grenzstadt Reynosa im Nordosten Mexikos einen Schusswechsel. Örtliche Medien berichteten, bei den Beteiligten habe es sich um Drogenschmuggler und Sicherheitskräfte gehandelt.

+++ 05.36 Uhr: US-Handelsdefizit mit China wächst im ersten Quartal um 19 Prozent +++

Mitten im Handelsstreit zwischen Peking und Washington ist das Defizit der USA im Handel mit China erneut gestiegen. Wie die chinesische Zollverwaltung in Peking mitteilte, wuchs das Handelsdefizit der USA im ersten Quartal im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres um rund 19,4 Prozent auf 58,2 Milliarden US-Dollar (47,3 Milliarden Euro). Die Vereinigten Staaten führen damit erneut viel mehr Waren aus China ein, als sie dorthin exportieren.

US-Präsident Donald Trump will erreichen, dass die Handelsbilanz ausgeglichener ausfällt und hat deshalb Strafzölle im Umfang von bis zu 150 Milliarden Dollar gegen die Volksrepublik angekündigt. China kündigte die Umsetzung von Vergeltungszöllen an, sollte Washington seine Drohungen wahr machen. 

+++ 04.09 Uhr: USA bieten Millionen-Kopfgeld für mexikanischen Drogenboss +++

Die USA haben nach einem Zeitungsbericht den mexikanischen Drogenboss Rafael Caro Quintero auf die Liste der meistgesuchten Verbrecher des FBI gesetzt und zugleich eine Belohnung von 20 Millionen Dollar (16,2 Mio Euro) für dessen Ergreifung ausgeschrieben. Nach dem Bericht der "Washington Post" soll Caro Quintero unter anderem für die Ermordung eines Agenten der US-Drogenbehörde DEA verantwortlich sein, für die er in Mexiko zu 40 Jahren Haft verurteilt wurde. Später jedoch sei er auf Anweisung eines Richters auf freien Fuß gesetzt worden und sei seitdem untergetaucht.

+++ 03.29 Uhr: Gestohlenes Chagall-Gemälde nach 30 Jahren wieder aufgetaucht +++

Ein vor 30 Jahren aus Privatbesitz gestohlenes Chagall-Gemälde ist wieder aufgetaucht. Die US-Bundespolizei FBI teilte mit, das Ölgemälde werde der Nachlassverwaltung der damaligen Besitzer übergeben. Bei dem Kunstwerk handelt es sich um das Gemälde "Othello und Desdemona" des russisch-französischen Malers Marc Chagall aus dem Jahr 1911.

Das Bild war 1988 zusammen mit anderen Kunstwerken von Renoir, Picasso und Hopper aus der Wohnung der Besitzer Ernest und Rose Heller im New Yorker Stadtteil Manhattan gestohlen worden. Beide sind inzwischen verstorben.

+++ 01.12 Uhr: Polizei räumt besetzte Sorbonne-Universität in Paris +++

Die französische Polizei hat die von rund 200 Studenten besetzte renommierte Sorbonne-Universität in Paris geräumt. Die Räumung sei ohne Zwischenfälle verlaufen, teilte die Polizei mit. Die Hochschulleitung erklärte, die Einsatzkräfte "nach drei Stunden erfolgloser Verhandlungen" mit den Studenten angefordert zu haben.

Die Studentenproteste, die auch andere Universitäten des Landes betreffen, richten sich gegen eine Reform zum Hochschulzugang. Rund ein Dutzend französische Universitäten sind noch immer komplett oder teilweise besetzt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte in einem Fernsehinterview, die Besetzungen erfolgten durch "professionelle Aufwiegler".

+++ 01:06 Uhr: Viele Seen in Deutschland in schlechtem Zustand +++

Nur jeder vierte See in Deutschland ist ökologisch in einem guten Zustand - in den meisten ist die Wasserqualität bedenklich. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Steffi Lemke hervor, über die die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten. Demnach erreichen 24 Prozent der Gewässer Messewerte, die nach EU-Kriterien als gut gelten. Fast drei Viertel der Seen sind nach Ansicht der Experten in einem mittelmäßigen bis schlechten Zustand. Lediglich 2,3 Prozent könnten als sehr gut bewertet werden.

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie verpflichtet alle Mitgliedsstaaten, ihre Gewässer bis spätestens 2027 in einen guten Zustand zu bringen.

+++ 00.34 Uhr: Mann entreißt Familie ihr Kind und springt mit vor einfahrenden Zug +++

Ein Mann hat sich an einem Bahnhof in Wuppertal ein fremdes Kind geschnappt und ist mit ihm vor einen einfahrenden Zug gesprungen. Das fünfjährige Kind wurde dabei leicht verletzt, der Zug hatte eine Notbremsung eingeleitet, wie die Polizei mitteilte. Die Eltern des Kindes standen demnach am Abend mit dem Fünfjährigen und ihren beiden anderen Kindern am Bahnhof Wuppertal-Elberfeld. Plötzlich näherte sich der fremde 23-Jährige, griff nach dem Fünfjährigen, lief einem einfahrenden Zug entgegen und sprang schließlich ins Gleisbett. Kurz vor dem Zusammenstoß legte sich der Mann mit dem Kind längs zwischen die Schienen. Zeugen hielten den unverletzten 23-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei fest.

kng / DPA / AFP