HOME
+++ Ticker +++

News des Tages: Twitter verdoppelt Textlänge auf 280 Zeichen

AfD-Chef Meuthen wird EU-Parlamentarier +++ Getötete Freiburger Studentin: Hussein K. soll 25 Jahre alt sein +++ Karlsruhe stärkt Kontrollrecht des Bundestags +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Twitter

Der Kurzbotschaftendienst Twitter verdoppelt seine bisher auf 140 Zeichen begrenzte Textlänge

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 22.37 Uhr: Twitter verdoppelt Textlänge auf 280 Zeichen +++

Twitter-Nachrichten dürfen künftig doppelt so lang sein wie bisher. Der Kurznachrichtendienst stockte die Obergrenze für Text-Beiträge nach einem mehrwöchigen Test regulär auf 280 Zeichen auf. "Das Feedback aus der Testphase besagte, dass Nutzer sich mit der erhöhten Zeichenzahl zufriedener fühlen, da sie sich auf Twitter besser ausdrücken und gute Inhalte finden können", erklärte die Firma in einem Blogeintrag am Dienstag.

Als der Test Ende September gestartet wurde, hatten sich einige eingefleischte Twitter-Fans skeptisch gezeigt. Sie sorgten sich, dass mehr Platz die Nutzer dazu verleiten könnte, schwammiger zu formulieren. Laut Twitter gibt es da nach bisherigen Erkenntnissen keinen Grund zur Sorge: "Während der Testphase waren nur rund zwei Prozent aller Tweets länger als 190 Zeichen."

+++ 21.54 Uhr: Geruch im Cockpit: Airbus muss wieder umdrehen +++

Wegen eines verdächtigen Geruchs im Cockpit hat eine Passagiermaschine auf dem Weg von Hamburg nach Zürich kurz nach dem Start am Dienstagabend kehrtmachen müssen. Nach der Sicherheitslandung verließen die Passagiere wohlbehalten den Airbus A319 der Eurowings, wie die Feuerwehr und der Flughafen berichteten.

Die Feuerwehr begleitete fünf Crewmitglieder wegen leichten Unwohlseins zur vorsorglichen Untersuchung ins Krankenhaus. Sie sei gegen 19 Uhr wegen Verdachts auf Rauchentwicklung gerufen worden, sagte ein Sprecher. Die Einsatzkräfte entdeckten im Jet zwar weder ein Feuer noch Rauch, jedoch einen nicht auffindbaren, undefinierbaren Geruch. Die Ursache war zunächst unklar. Zuvor hatten mehrere norddeutsche Medien über den Vorfall berichtet. 

+++ 19.30 Uhr: Brite misshandelt Kleinkind zu Tode - mindestens 18 Jahre Haft +++

Weil er seine 18 Monate alte Adoptivtochter zu Tode misshandelt hat, ist ein Brite zu mindestens 18 Jahren Haft verurteilt worden. Eine Richterin im walisischen Cardiff verurteilte den 31-Jährigen zu lebenslanger Haft. Er hatte die kleine Elsie am 25. Mai 2016 so schwer verletzt, dass sie vier Tage später an einem Schädelbasisbruch in einem Krankenhaus starb. Zum Zeitpunkt der Tat war die offizielle Adoption gerade zwei Wochen her.

+++ 18.50 Uhr: Mehr als 80 Menschen sterben durch Taifun in Vietnam +++ 

Durch schwere Überschwemmungen nach Taifun "Damrey" in Vietnam sind mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. 18 Menschen würden weiterhin vermisst, 174 durch den Wirbelsturm verletzt, teilten die Behörden mit. Sie warnten zugleich vor weiterhin starkem Regen, der sich erst am Donnerstag abschwächen soll. In Vietnam herrscht Sorge, dass Dämme brechen könnten, da Stauseen überfüllt sind.  

+++ 17.57 Uhr: AFD-Chef Meuthen geht ins Europaparlament +++

Der AfD-Bundesvorsitzende Jörg Meuthen legt den Fraktionsvorsitz im baden-württembergischen Landtag zum Monatsende nieder und wechselt ins Europaparlament. Der 56-Jährige übernimmt den Sitz der Berliner AfD-Politikerin Beatrix von Storch, wie ein Sprecher der AfD-Landtagsfraktion in Stuttgart bestätigte. Sein Landtagsmandat will Meuthen für eine Übergangszeit noch behalten, ohne dafür aber die Abgeordnetendiät zu beziehen.

Der Sitz von Storchs im Straßburger Parlament wurde durch deren Wechsel in die AfD-Bundestagsfraktion frei. Meuthen wird künftig das einzige AfD-Mandat im Europäischen Parlament innehaben.

+++ 17.03 Uhr: Bundesliga: Geldgeber Kühne droht dem HSV mit Rückzug +++

Investor Klaus-Michael Kühne hat sich in den Wahlkampf um den Aufsichtsrat des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV eingeschaltet und droht mit einem Rückzug als Geldgeber. "Ich erkläre hiermit, dass ich der HSV Fußball AG zukünftig nur dann eine finanzielle Unterstützung gewähren werde, wenn sie über den von mir befürworteten, unabhängigen und kompetenten Aufsichtsrat verfügt und es diesem gelingt, Persönlichkeiten für die Führung der HSV Fußball AG zu gewinnen, die über große Managementqualität und -erfahrung verfügen", schrieb Kühne in einer Presseerklärung. Am 18. Dezember soll die Hauptversammlung der Fußball-AG die Neubesetzung des Gremiums bestimmen. Aus den Amateurabteilungen gibt es Bestrebungen, Kühnes Vertreter Karl Gernandt nicht mehr in den Rat zu wählen. Dagegen wendet sich Kühne.

Der Milliardär monierte, dass der Aufsichtsrat diesmal nicht aus unabhängigen Persönlichkeiten mit Führungs- und Wirtschaftskompetenz bestehen könnte, sondern aus "größtenteils vereinsabhängigen Personen, die einseitig von Vereinspräsident Jens Meier nach Anhörung eines Beirats bestimmt werden sollen." Aus diesem Grund habe sich sein Vertrauter Gernandt entschlossen, "einem solchen Aufsichtsrat nicht mehr anzugehören". 


+++ 16.07 Uhr: GroKo-Verhandlungen in Niedersachsen begonnen +++

Drei Wochen nach der Landtagswahl in Niedersachsen haben SPD und CDU in Hannover aoffiziell die Verhandlungen über die Bildung einer großen Koalition begonnen. In der niedersächsischen Hauptstadt traf sich die sogenannte Lenkungsgruppe um die Parteichefs Stephan Weil (SPD) und Bernd Althusmann (CDU) nach SPD-Angaben zu einem etwa dreistündigen Gespräch. SPD und CDU hatten sich in der vorigen Woche nach erfolgreichen Sondierungsgesprächen entschieden, über die Bildung einer großen Koalition zu verhandeln. Nach der Landtagswahl vom 15. Oktober ist dies die einzige politisch realistische Regierungsoption in Niedersachsen. Die beiden Parteien wollen die Regierungsbildung nach eigenen Angaben möglichst noch im November abschließen.

+++ 16.02 Uhr: Dampfender Pferdemist auf Laster ruft Polizei und Feuerwehr auf den Plan +++

Eine Ladung Pferdemist auf einem Lastwagen hat auf der Autobahn 24 in Mecklenburg-Vorpommern zu einem Einsatz von Polizei und Feuerwehr geführt. Ein besorgter Autofahrer bemerkte nahe Parchim aufsteigenden Dampf von der Ladefläche des fahrenden Lasters und ging von einem Feuer aus, wie die Polizei in Ludwigslust mitteilte. Er informierte daraufhin die Rettungskräfte. Ein Streifenwagen zog den Laster aus dem Verkehr. "Etwas verdutzt erklärte der Lastwagenfahrer, dass der relativ warme Pferdemist bei den niedrigen Außentemperaturen zu dampfen beginnt", erklärten die Beamten. Dennoch bedankten sie sich bei dem besorgten Autofahrer. "Es wäre schließlich nicht der erste Laster gewesen, dessen Fracht sich während der Fahrt entzündet", hieß es.

+++ 15.52 Uhr: Italiens Polizei beschlagnahmt Mafia-Millionen - Dutzende Festnahmen +++

Bei einem Schlag gegen das organisierte Verbrechen hat die italienische Polizei Dutzende Verdächtige festgenommen und Wertanlagen von mehr als 55 Millionen Euro beschlagnahmt. Beamte gingen zeitgleich in Reggio Calabria, Neapel und Florenz gegen Organisationen mit Verbindungen zur Mafia vor, wie die Polizei mitteilte. In Reggio Calabria wurden 50 Menschen entweder verhaftet, unter Hausarrest gestellt oder daran gehindert, die Stadt zu verlassen. Sie seien der Mafia-Mitgliedschaft, der Erpressung und des Betrugs bei öffentlichen Ausschreibungen verdächtig, schrieb die Polizei auf Twitter. Die Operation richtete sich gegen die dortige Ndrangheta-Mafia.

Zugleich wurden in Neapel und Florenz 19 mutmaßliche Mitglieder der Camorra, der neapolitanischen Mafia, festgenommen. Darunter sei auch der Anführer der Mallardo-Familie, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Die beschlagnahmten Werte von mutmaßlichen Mafiosi von zusammen mehr als 55 Millionen Euro schließen demnach Grundstücke, Firmen, Autos und Bankkonten ein.

+++ 15.50 Uhr: Jamaika-Sondierer drücken aufs Tempo +++

Die Jamaika-Sondierer drücken in der zweiten Verhandlungsrunde aufs Tempo. Anders als ursprünglich geplant habe man sich darauf geeinigt, dass in kleinen Expertenrunden bis zum Freitag erste konkrete Lösungsvorschläge in den zentralen Themen erarbeitet werden sollten, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömer (CDU), nach ersten Beratungen in der zweiten Sondierungsphase in Berlin. Ähnlich äußerten sich die Parteimanager von CSU, FDP und Grünen. Am Freitag sollen die Zwischenergebnisse von der großen Runde der Unterhändler bewertet werden. Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner sagte, grundsätzlich gelte: "Es ist nichts vereinbart, solange nicht alles vereinbart ist."

+++ 15.42 Uhr: Berlin richtet zentrale Anlaufstelle für Terroropfer ein +++

Fast ein Jahr nach dem Terroranschlag an der Gedächtniskirche will Berlin eine zentrale Anlaufstelle für Opfer von Terrorakten oder schweren Unglücken einrichten. Darauf verständigte sich die rot-rot-grüne Landesregierung. Die Stelle mit vier Mitarbeitern soll zum Beispiel schnell psychologische Betreuung anbieten oder Menschen helfen, die Fragen zu Angehörigen haben. "In Situationen wie nach dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz richten sich die Blicke auf den Täter", erklärte Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne). "Wir schaffen mit der Anlaufstelle nun eine feste Struktur, die umgehend für die Betroffenen da ist." Die Stelle ist nach seinen Angaben bundesweit einmalig. Der Attentäter Anis Amri war am 19. Dezember 2016 mit einem gekaperten Laster in den Weihnachtsmarkt gerast. Zwölf Menschen wurden getötet und mehr als 70 verletzt.

+++ 15.36 Uhr: Mutter vermasselt Sohn mit falschem IS-Verdacht Ägypten-Flug +++

Wegen eines falschen Hinweises der eigenen Mutter auf mögliche Terrorverbindungen hat ein 22-Jähriger in Köln seinen Flug nach Ägypten verpasst. Wie ein Sprecher der Bundespolizei erklärte, wurde der Mann vor dem Start der Maschine am vorigen Freitag von Beamten abgefangen. Zuvor habe es einen Hinweis der Mutter gegeben, ihr Sohn sympathisiere mit dem sogenannten Islamischen Staat und wolle nun nach Ägypten reisen.

"Die Mutter hat wohl beim Polizeipräsidium Düsseldorf angerufen und das so dort weitergegeben", sagte der Sprecher. Daraufhin sei man am Flughafen Köln/Bonn aktiv geworden. Der Verdacht löste sich in Luft auf, da der Mann offensichtlich Urlauber war. In seinem Gepäck fanden die Beamten den Angaben zufolge "typische Urlaubskleidung", Badehose und Schnorchel. "Auch der junge Mann war ein bisschen überrascht, als wir ihn gefragt haben, ob er sich dem IS angeschlossen hat", berichtete der Sprecher. Über das zwischenmenschliche Verhältnis von Mutter und Sohn könne er nichts sagen. Der Mann verpasste seine Maschine, weil er erst rund zwei Stunden nach Abflug von der Polizei entlassen wurde.

+++ 15.15 Uhr: Mann misshandelt Ehefrau vor laufender Kamera +++

Während eines Videotelefonats hat ein Mann seine 28 Jahre alte Ehefrau misshandelt, um so Geld von deren Eltern in Indien zu erpressen. Der 30-Jährige habe gemeinsam mit seinem 21-jährigen Bruder während des Videoanrufs in der gemeinsamen Wohnung in Ismaning bei München auf die Frau eingeschlagen und gedroht, sie zu töten, teilte die Polizei mit. Die Eltern riefen daraufhin einen Bekannten in Deutschland an, der wiederum die Polizei alarmierte. Die Frau konnte unterdessen unter einem Vorwand aus der Wohnung flüchten. Mit mehreren sichtbaren Prellungen und blauen Flecken bat sie einen Passanten um Hilfe, der ebenfalls die Beamten rief.

Die beiden Männer wurden am Samstag festgenommen und sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Sie müssen sich wegen gefährlicher Körperverletzung und möglicherweise auch wegen erpresserischen Menschenraubs und Bedrohung verantworten.

+++ 14.53 Uhr: Jörg Meuthen übernimmt AfD-Sitz im Europaparlament von Beatrix von Storch +++

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen wird - vorbehaltlich des Ergebnisses des Verfahrens für die Listennachfolge - den einzigen Sitz seiner Partei im Europaparlament von Beatrix von Storch übernehmen. Die 46-Jährige wechselt in den Bundestag. Meuthen wird den Fraktionsvorsitz im baden-württembergischen Landtag am 30. November abgeben. Als Nachfolger habe er den 62 Jahre alten Bernd Gögel, einen seiner bisherigen Stellvertreter, vorgeschlagen. Meuthen will zunächst auch Abgeordneter des Stuttgarter Landtags bleiben - ohne Diätenzahlungen.

+++ 14.42 Uhr: Berliner Schaubühne sagt mit Spannung erwartetes Gastspiel in Istanbul ab +++

Die Berliner Schaubühne hat kurzfristig ein mit Spannung erwartetes Gastspiel von "Richard III." auf dem internationalen Theaterfestival in Istanbul abgesagt. Mitarbeiter hätten in der aktuellen politischen Situation um ihre Sicherheit in der Türkei gefürchtet, erklärte das Theater und äußerte sein "großes Bedauern" über die kurzfristige Absage der Aufführung der Inszenierung von Thomas Ostermeier. "Die Verhaftungen vieler Journalisten, Wissenschaftler und Menschenrechtler in den letzten Wochen und Monaten, (...) vor allem aber die nicht erkennbaren Gründe hierfür, führten zu einer großen Verunsicherung im Team", erklärte die Schaubühne. "Die Unmöglichkeit, den Beteiligten in der momentanen Situation eine Garantie für ihre persönliche Sicherheit geben zu können, hat uns letztlich bewogen, nicht in die Türkei zu reisen." Die Inszenierung von Shakespeares "Richard III." mit dem Schauspieler Lars Eidinger in der Hauptrolle galt als das Highlight des Theaterfestivals. Die beiden Aufführungen waren seit Wochen restlos ausverkauft.

+++ 14.38 Uhr: Syrien will dem Klima-Abkommen beitreten - USA damit isoliert +++

Syrien hat nach Angaben von Delegierten auf der UN-Klimakonferenz in Bonn angekündigt, dem 2015 in Paris verabschiedeten Weltklima-Abkommen beizutreten. Das vom Bürgerkrieg erschütterte Land ist der einzige Staat, der noch fehlt. Allerdings hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, aus dem Abkommen wieder auszusteigen. Die Vereinigten Staaten wären damit in der Klimafrage weltweit isoliert.

+++ 14.08 Uhr: Chef des Sparkassen-Verbandes soll Steuern hinterzogen haben +++

Die Staatsanwaltschaft München hat einen Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung gegen den Präsidenten des Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Georg Fahrenschon, beantragt. Der frühere CSU-Politiker bestätigte den Vorwurf gegenüber der "Bild"-Zeitung. Grund sei die verspätete Abgabe seiner Steuererklärungen für die Jahre 2012 bis 2014, sagte der 49-Jährige. Er habe seine Einkommen- und Umsatzsteuererklärung der entsprechenden Jahre erst 2016 eingereicht, sagte Fahrenschon weiter. Die Staatsanwaltschaft werte das Versäumnis als vorsätzliche Steuerhinterziehung. "Ich habe den erlassenen Strafbefehl nicht akzeptiert, sondern bitte das zuständige Gericht um eine vollständige und gerechte Bewertung des Sachverhalts", sagte Fahrenschon dem Blatt.

+++ 13.52 Uhr: NRW verkauft Wasserschloss in bester Lage +++

Potenzielle Schlossherren aufgepasst: Im Bieterverfahren verkauft das Land Nordrhein-Westfalen ein Wasserschloss im Nordosten Düsseldorfs. Das Angebot umfasst das denkmalgeschützte Schloss Kalkum aus dem 18. und 19. Jahrhundert mit einer Grundfläche von 9300 Quadratmetern und das 8,8 Hektar große Grundstück, wie der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen mitteilte. Zur Innenstadt sind es zehn und zum Flughafen drei Kilometer. Wer zuschlagen möchte, hat bis zum 16. Februar Zeit, sein Angebot in der ersten von mehreren Bieterrunden abzugeben.

Bis 2014 war das Wasserschloss Standort des Hauptstaatsarchivs Nordrhein-Westfalen, das nun in Duisburg sitzt. Seitdem wird das Gebäude saniert, bis 2016 das Schlossdach und in Kürze die Fassade - im "ursprünglichen kräftigen Rot". Ganz in Einsamkeit zurückziehen können sich künftige Schlossherren aber nicht: Voraussetzung für einen Verkauf ist, dass der Schlosspark, der Innenhof und ein Gebäudebereich mit historischen Sälen öffentlich zugänglich bleiben.

+++ 13.21 Uhr: Student entdeckt Zähne der wohl frühesten Verwandten des Menschen +++

Wissenschaftler haben in Großbritannien nach eigenen Angaben Fossilien der wohl frühesten bekannten Vorfahren der Menschheit entdeckt. Sie fanden Zähnchen von zwei kleinen rattenähnlichen Säugetieren in der Grafschaft Dorset im Südwesten Englands. Die Tiere lebten vor 145 Millionen Jahren im Zeitalter der Dinosaurier, wie die Forscher der Universität Portsmouth mitteilten. Den Fund an der Küste machte ein Student der Hochschule. Für die Wissenschaftler steht nach Untersuchungen fest: Die beiden gefundenen Zähne gehören zu den ältesten Fossilien, "die zu jener Säugetier-Linie gehören, aus denen sich unsere eigene Spezies entwickelte". Die Tiere seien behaart und wohl nachtaktiv gewesen, so Experte Steve Sweetman.

Eines der Exemplare benannten die Forscher nach Charlie Newmann, dem Vermieter eines Pubs nahe der Fundstelle. Es heißt jetzt Durlstotherium newmani. Die Wissenschaftler veröffentlichen ihre Studie im Fachjournal "Acta Palaeontologica Polonica". 

+++ 13.18 Uhr: Schottisches Parlament evakuiert +++

Das Parlament von Schottland ist zweitweise evakuiert worden. Die Evakuierung war von der Volksvertretung in Edinburgh via Twitter verkündet worden. Grund der Polizei-Aktion war ein verdächtiges Paket mit weißem Pulver, das an einen Abgeordneten der Konservativen gerichtet war. Wie es hieß, seien im Parlament mehrere solcher Pakete aufgetaucht. Von der Evakuierung betroffen war nach Angaben der Parlamentsverwaltung ausschließlich das Abgeordnetengebäude. Die übrigen Bereiche des Geländes blieben, so dafür Vorgesehen, auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Am Nachmittag wird der Parlamentsbetrieb ebenso plangemäß fortgesetzt wie das Touren- und Besuchsprogramm.


+++ 12.40 Uhr: Getötete Freiburger Studentin: Hussein K. soll 25 Jahre alt sein +++

Der nach dem Sexualmord an einer Studentin in Freiburg angeklagte Flüchtling Hussein K. ist wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge älter als 21 Jahre. Die Analyse eines Eckzahnes des Angeklagten habe ergeben, dass Hussein K. 25 Jahre alt sei, sagte die Wissenschaftlerin Ursula Wittwer-Backofen vor dem Landgericht Freiburg. Folgt das Gericht dieser Einschätzung, würde für den vor der Jugendkammer Angeklagten Erwachsenenstrafrecht gelten. Ihm droht dann eine lebenslange Haft. Ein Urteil soll im nächsten Jahr gesprochen werden. Gehört werden noch weitere Sachverständige.

Hussein K. kam im November 2015 ohne Papiere nach Deutschland und galt als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling. Ihm werden Mord und besonders schwere Vergewaltigung vorgeworfen. Er hat zugegeben, im Oktober vergangenen Jahres in Freiburg eine 19 Jahre alte Studentin vergewaltigt und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt zu haben. Die Frau ertrank im Wasser des Flusses Dreisam. Er selbst hatte behauptet, zur Tatzeit 17 Jahre alt gewesen zu sein. Zum Prozessauftakt Anfang September gab er jedoch zu, gelogen zu haben und älter zu sein. Ein konkretes Alter nannte er nicht.

+++ 12.29 Uhr: Fußballweltmeister von 1954 Hans Schäfer ist tot +++

Hans Schäfer ist tot. Der ehemalige Kapitän der Nationalmannschaft und WM-Gewinner von 1954 starb heute im Alter von 90 Jahren, wie sein früherer Club 1. FC Köln mitteilte. "Die gesamte FC-Familie ist in tiefer Trauer und wir sind in Gedanken bei Hans Schäfers Angehörigen. Wir verlieren eine der größten Persönlichkeiten, die der 1. FC Köln je hervorgebracht hat. Als Weltmeister und größte Ikone dieses Clubs ist Hans Schäfer unsterblich", sagte FC-Präsident Werner Spinner.

Der Ur-Kölner Schäfer wurde am 19. Oktober 1927 im Stadtteil Sülz geboren und wuchs in Köln-Zollstock auf. Dort, beim Verein DJK Rheinland Zollstock, begann seine großartige Fußballer-Karriere mit dem Höhepunkt des Weltmeistertitels am 4. Juli 1954 beim 3:2-Finalerfolg gegen Ungarn im Berner Wankdorf-Stadion.

+++ 11.55 Uhr: SPD und CDU starten Koalitionsverhandlungen in Niedersachsen +++

Gut drei Wochen nach der Landtagswahl haben SPD und CDU in Niedersachsen in großer Runde Koalitionsverhandlungen aufgenommen. Unter Führung von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und dem CDU-Landesvorsitzenden Bernd Althusmann will sich die Chefrunde vor allem mit den Finanzen beschäftigen. "Wir sind gespannt und gelassen, es wird ein sportlicher Tag", sagte Althusmann vor dem Auftakt der Gespräche in Hannover.

In einer Art Kassensturz soll festgestellt werden, welcher Finanzrahmen für künftige Projekte einer neuen Landesregierung zur Verfügung steht. Es dürfte auch schon um die von der CDU geforderte Schuldentilgung gehen. Zudem wollen sich die Verhandlungsdelegationen beider Parteien mit ersten Zwischenergebnissen befassen, die die Arbeitsgruppen zu einzelnen Themen vorgelegt haben. "Inhaltlich tasten wir uns immer näher ran", sagte Weil. Bei der Landtagswahl am 15. Oktober hatte die SPD gesiegt, für eine Fortsetzung der rot-grünen Koalition reichte es aber nicht. Die oppositionelle CDU wurde zweitstärkste Kraft.

+++ 11.38 Uhr: Sprengsatz beschädigt Auto in Bremen +++

Bei einem mutmaßlichen Anschlag ist in Bremen ein Auto durch einen Sprengsatz beschädigt worden. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte. Anwohner hatten in der Nacht eine laute Explosion gehört und die Polizei informiert. Als die Beamten eintrafen, entdeckten sie den demolierten Wagen. Nähere Informationen wollte die Polizei zunächst nicht nennen. Sie hat noch in der Nacht mit der Spurensicherung begonnen und sucht nach Zeugen.

Der Sprengsatz detonierte nach Angaben der Polizei an dem Wagen, der in einer Straße im Stadtteil Bremen-Vahr stand. Das Viertel galt zeitweise als sozialer Brennpunkt. Inzwischen wohnen dort Menschen unterschiedlichen Alters, Bildung und Herkunft.

+++ 11.30 Uhr: Shakira verschiebt Kölner Tourneeauftakt wegen Krankheit +++

Wegen einer Stimmbanderkrankung muss die kolumbianische Popsängerin Shakira den für morgen in Köln geplanten Start ihrer Welttournee verschieben. "Die El Dorado World Tour von Shakira wird sich um wenige Tage verzögern", teilte der Veranstalter in Frankfurt am Main mit. "Auf Anraten ihrer Ärzte" müsse sich die 40-Jährige "noch einige Tage Ruhe gönnen". Das Konzert in Köln müsse daher verschoben werden. Es werde empfohlen, die "Tickets für das Konzert zu behalten, während an einem Nachholtermin gearbeitet wird". "Shakira bedauert sehr, dass sie den Kölner Termin nicht wie geplant wahrnehmen kann", erklärte der Veranstalter. Über die weitere Entwicklung solle "zum frühestmöglichen Zeitpunkt" informiert werden.

Geplant war eine Tournee mit zunächst 36 Auftritten. Für diese und die kommende Woche standen nach dem Auftritt in Köln Konzerte in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Spanien auf dem Programm. Folgen sollten bis zum Jahresende Auftritte in weiteren europäischen Staaten, ab Januar dann Konzerte in den USA und in Kanada. Termine für Lateinamerika standen noch nicht fest.

+++ 11.19 Uhr: Ehekrach an Bord - Passagierjet muss zwischenlanden +++

Ein handfester Ehekrach an Bord hat die Piloten einer katarischen Passagiermaschine zu einer ungeplanten Zwischenlandung in Indien gezwungen. Aus Wut über eine mutmaßliche Affäre ihres Mannes geriet eine Iranerin während eines Fluges mit Qatar-Airways von Katars Hauptstadt Doha nach Bali so außer sich, dass sie auch vom Kabinenpersonal nicht beruhigt werden konnte, wie die indische Zeitung "Hindustan Times" berichtete. Die Frau habe auf den Ehemann eingeschlagen. Der Mann habe auf dem Flug am Sonntag gerade ein Nickerchen gemacht, als seine argwöhnische Frau mit seinem Fingerabdruck sein Smartphone entsprerrt und ihm so auf die Schliche gekommen sei, berichtete die Zeitung. Angesichts der offenbar eindeutigen Nachrichten sei sie so in Rage geraten, dass die Piloten einen außerplanmäßigen Stopp in der indischen Stadt Chennai vorgezogen hätten.

Das Paar musste samt Kind das Flugzeug verlassen. Nach einer Nacht am Flughafen sei die Familie in ein Flugzeug nach Kuala Lumpur gesetzt worden, sagte ein Sicherheitsvertreter. Die Polizei sei nicht gerufen worden.

+++ 11.08 Uhr: Trump will auch nach Texas nicht am Waffenrecht rütteln +++

US-Präsident Donald Trump sieht auch nach dem Massaker in einer Kirche in Texas vorerst weiter keine Veranlassung, über eine Änderung des Waffenrechts in Amerika nachzudenken. Trump sagte in Seoul, wäre der Schütze am Sonntag nicht von einem anderen Bewaffneten aufgehalten worden, wäre es noch viel schlimmer gekommen. Der Republikaner ist damit exakt auf der Argumentationslinie der mächtigen US-Waffenlobby.

Ein Mann hatte am Sonntag in einer Kirche 26 Menschen erschossen. Ein Nachbar hatte die Schüsse gehört, war mit seiner eigenen Waffe zum Tatort gelaufen und hatte den Täter angeschossen. Dieser floh in seinem Wagen. Polizisten fanden ihn später tot. Er hatte drei Schusswunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass er an einem Kopfschuss starb, den er sich selbst zufügte.

+++ 10.52 Uhr: IS reklamiert Angriff auf Kabuler TV-Sender für sich +++

Der sogenannte Islamische Staat hat den Angriff auf den afghanischen TV-Sender Schamschad für sich reklamiert. In einer Internet-Mitteilung hieß es, Kämpfer des IS hätten etwa 20 Menschen getötet, darunter Schutzpersonal und Angestellte des Senders. Das Innenministerium bestätigte bislang zwei Tote - eine weibliche Angestellte des Senders und ein Wächter. Mittlerweile sendet Schamschad wieder und berichtet über den Angriff auf sein Haus. Die Fernsehbilder zeigten unter anderem Angestellte, die offenbar wieder an ihre Arbeitsplätze zurückgekehrt waren, während noch Spezialkräfte im Haus waren. Ein Banner am unteren Bildrand besagte, der Angriff sei vorüber. Der Chef der Kabuler Kriminalpolizei, Mohammed Salim Almas, sagte allerdings, Sicherheitskräfte seien noch dabei, das Haus zu durchkämmen. "Wir wissen nicht, ob sich nicht noch Aufständische in den oberen Stockwerken verstecken."

Gegen 10.45 Uhr am Morgen (Ortszeit) hatte sich offenbar zuerst ein Selbstmordattentäter am Tor des Senders in die Luft gesprengt. Dann waren laut Polizei "zwei oder drei Angreifer" in das Haus gerannt. Viele Angestellte hatten sich retten können, indem sie aus den Fenstern und über die Außenmauern sprangen.

+++ 10.50 Uhr: Lidl bleibt Heiligabend geschlossen +++

Lidl-Supermärkte bleiben an Heiligabend geschlossen. Der Discounter werde die Sonderregelung, die einen verkaufsoffenen Sonntag am 24. Dezember erlaubt, nicht nutzen, teilte das Unternehmen mit. Lidl zieht damit nach: Aldi Süd und Nord hatten bereits Ende Oktober angekündigt, ihre Geschäfte am 24. Dezember nicht zu öffnen.

Die überwiegende Mehrheit der Deutschen lehnt einen verkaufsoffenen Sonntag an Heiligabend ohnehin ab. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für "Welt Online" sprachen sich 87,2 Prozent der Befragten dafür aus, dass die Geschäfte in diesem Jahr an Heiligabend nicht öffnen sollten. Auch die Gewerkschaft Verdi hat sich gegen die Ladenöffnung ausgesprochen und die Kunden dazu aufgerufen, an Heiligabend nicht einkaufen zu gehen.

+++ 10.47 Uhr: Festnahmen bei Anti-Terror-Einsatz in Frankreich +++

Französische Anti-Terror-Ermittler haben laut übereinstimmenden Medienberichten mehrere Menschen festgenommen. Aus Pariser Justizkreisen wurde der Deutschen Presse-Agentur bestätigt, dass derzeit Polizeieinsätze liefen. Die für Terrorfälle zuständige Staatsanwaltschaft der Hauptstadt wollte sich bislang aber nicht näher dazu äußern. Die Zeitung "Le Parisien" sowie die Sender BFMTV und France 2 sprachen von sieben Festnahmen in der Region Paris und im Verwaltungsbezirk Alpes-Maritimes im Südosten Frankreichs; dafür gibt es aber noch keine offizielle Bestätigung.

Frankreich war in den letzten Jahren mehrfach Ziel islamistischer Terroranschläge. Erst vergangene Woche war ein neues Sicherheitsgesetz in Kraft getreten. Zugleich war der Ausnahmezustand ausgelaufen, der nach der Pariser Terrornacht vom 13. November 2015 verhängt worden war.

+++ 10.39 Uhr: Ärztebund ruft wegen Smogs Gesundheitsnotstand in Neu Delhi aus +++

Wegen dichten Smogs über Neu Delhi hat der indische Ärztebund den Gesundheitsnotstand für die Hauptstadt ausgerufen. Die Feinstaubwerte in der Millionenstadt liegen heute nach Angaben auf der Website der US-Botschaft mehr als das Doppelte über dem von den Behörden als gefährlich eingestuften Grenzwert. Die Luftverschmutzung habe "alarmierende" Ausmaße erreicht, sagte der Leiter der Indian Medical Association (IMA) der Nachrichtenagentur AFP. Die Behörden "müssen alles tun, um diese Bedrohung einzudämmen".

Neu Delhi wurde im Jahr 2014 von der Weltgesundheitsorganisation WHO als die am stärksten verschmutzte Hauptstadt der Welt eingestuft. Seitdem versuchen die Behörden, die Feinstaubwerte durch vorübergehende Stilllegungen von Kraftwerken und Fahrverbote zu senken. Neu Delhis Luftqualität ist mit dem einsetzenden Winter oft besonders schlecht, weil kalte Luft den Smog in Bodennähe hält.

+++ 10.34 Uhr: Russland droht mit Olympia-Boykott +++

Russische Sportfunktionäre fordern einen Boykott der Olympischen Winterspiele 2018 in Südkorea, wenn die Mannschaft dort nicht unter eigener Flagge antreten darf. Sie reagierten empört auf angebliche Überlegungen des Internationalen Olympischen Komitees, dem russischen Team als Strafe für die Dopingfälle in Sotschi 2014 die Teilnahme an der Eröffnungsfeier in Pyeongchang zu untersagen. Eine andere Variante sei, bei Siegen nicht die russische Nationalhymne zu spielen, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf IOC-Quellen.

"Das ist unannehmbar", sagte die Abgeordnete und Sportpolitikerin Swetlana Schurowa in Moskau der Agentur Interfax zufolge. "Dann fährt unser Land eben nicht zu Olympia." Ihr Kollege Michail Degtarjow nannte den Zeitungsbericht einen Versuch, das russische Team zu demoralisieren. "Die Position ist klar: Russen werden bei den Olympischen Spielen nicht unter einer neutralen Flagge antreten, sondern nur für ihr Land", hatte der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK), Alexander Schukow, schon vergangene Woche gesagt. Solche Strafen machten einen Boykott unausweichlich, schrieb die Zeitung "Sport-Express": "Russland wird nicht die weiße Flagge hissen."

+++ 10.12 Uhr: Bundesverfassungsgericht stärkt Kontrollrechte des Bundestags +++

Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechte des Bundestags auf Kontrolle der Bundesregierung erneut gestärkt. Die Regierung ist grundsätzlich verpflichtet, Anfragen der Parlaments öffentlich zu beantworten, weil das Parlament ansonsten "Rechtsverstöße und vergleichbare Missstände in Regierung und Verwaltung nicht aufdecken kann, wie das Gericht in einem in Karlsruhe verkündeten Urteil entschied. Grenzen des Informationsrechts sieht Karlsruhe erst, wenn Antworten das Staatswohl gefährden würden.

Anlass des Verfahrens waren Klagen der Grünen. Sie stellten 2010 unter anderem Anfragen an die Bundesregierung zur Aufklärung der Bankenkrise, zur Kontrolle der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie zu Vereinbarungen der Bundesregierung und der Deutschen Bahn im Hinblick auf das Milliardenprojekt Stuttgart 21. Laut Urteil beantwortete die Regierung diese Fragen unvollständig oder überhaupt nicht und verstieß so gegen das Frage- und Informationsrecht der Volksvertreter.

+++ 10 Uhr: Australierin ermordet Großvater - TV-Serie als Vorbild  +++

Die TV-Serie "American Horror Story" soll eine 20 Jahre alte Australierin auf die Idee gebracht haben, ihren Großvater zu töten. Sie wurde am Obersten Gerichtshof des Bundesstaats South Australia wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt, wie der australische Sender ABC berichtete. Die Enkelin soll drogen- und alkoholabhängig sein und eine Persönlichkeitsstörung haben. Die junge Frau erstach dem Urteil zufolge im August 2016 den 81-Jährigen in seiner Wohnung in Adelaide, um sein Privatvermögen im Wert von 100.000 australischen Dollar (66.000 Euro) zu stehlen. Nachdem sie viermal zugestochen hatte, soll sie das Geschirr abgewaschen haben, während sie auf den Tod des Großvaters wartete. Dem Anwalt der Enkelin zufolge war die Tat von der Fernsehserie "American Horror Story" motiviert.

+++ 9.26: Dax schafft Rekord zum Handelsstart +++

Nach weiteren Bestmarken an der Wall Street und deutlichen Kursgewinnen in Asien ist auch dem Dax ein weiteres Hoch geglückt. Der deutsche Leitindex legte bis auf 13.525,56 Punkte zu und notierte zuletzt mit plus 0,31 Prozent bei 13.510,74 Zählern. Im Blick stehen zahlreiche Unternehmen mit Quartalszahlen. Gestern hatte sich das Barometer kaum von der Stelle bewegt.

+++ 9.25 Uhr: Todesdrohungen gegen "Charlie Hebdo" +++

Das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" hat wegen Todesdrohungen die Justiz eingeschaltet. Die Pariser Staatsanwaltschaft habe Vorermittlungen wegen Todesdrohungen und Rechtfertigung eines Terroraktes eingeleitet, hieß es aus Justizkreisen. Laut französischen Medien hatten manche Nutzer sozialer Netzwerke mit Drohungen auf die jüngste Titelseite des Magazins reagiert. Es handelt sich um eine Karikatur zum Fall des bekannten Islamwissenschaftlers Tariq Ramadan, der in Frankreich wegen Vergewaltigungsvorwürfen in den Schlagzeilen steht. Die französische Justiz hatte eine Untersuchung eingeleitet, ihr liegen zwei Anzeigen gegen Ramadan vor. Dieser hatte im Gegenzug Anzeige wegen falscher Anschuldigung gestellt und von einer "Verleumdungskampagne" gesprochen, die von seinen "langjährigen Gegnern" orchestriert werde.

In der "Charlie"-Karikatur zeichnet sich unter der Hose der Figur eine übergroße Erektion ab, daneben steht als "Verteidigung Tariq Ramadans": "Ich bin die sechste Säule des Islam". Die fünf Säulen des Islam sind zentrale Pflichten für Muslime, dazu gehört etwa das Gebet. "Charlie Hebdo" ist für provokante Karikaturen bekannt. Islamisten hatten im Januar 2015 einen Anschlag auf die Redaktion verübt und zwölf Menschen ermordet.

+++ 9.22 Uhr: Mindestens ein Toter bei Stürmung von TV-Sender in Kabul +++

Bei dem Angriff auf den TV-Sender Schamschad in Kabul ist mindestens ein Mensch getötet worden. Es handele sich um eine weibliche Angestellte, berichtete der Sender Tolo TV. Augenzeugen berichteten von vielen Verletzten. Ein Twitter-Konto des Senders selbst meldete "mehrere Opfer". Offizielle Stellungnahmen blieben bislang vage. Das Innenministerium sprach von zwei Verletzten. Der Sprecher der Kabuler Polizei, Basir Mudschahid, sagte die Mitarbeiter des Sender seien "gerettet" worden. Auf sozialen Medien berichten afghanische Journalisten unter Berufung auf ungenannte Augenzeugen "von blutigen Körpern auf dem Boden" im Innern des Hauses.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich offenbar zuerst ein Selbstmordattentäter am Tor des Senders in die Luft gesprengt. "Dann sind zwei oder drei Angreifer in das Haus gerannt", sagte Polizeisprecher Mudschahid. Ein Mitarbeiter des Innenministeriums, Elham Neda, sagte, die Schnelle Reaktionstruppe der Polizei und andere Spezialkräfte seien vor Ort. Die radikalislamischen Taliban ließen schon kurz nach Beginn des Angriffs verlauten, dass sie nicht dahinter steckten.

+++ 9.19 Uhr: Aigner warnt vor Spaltung der CSU +++

In der Personaldebatte um den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Horst Seehofer hat Landeswirtschaftsministerin Ilse Aigner vor einer Spaltung der Partei gewarnt. "Was dieser Tage geschieht, schadet der CSU und schmälert unsere Durchsetzungskraft in Berlin", sagte sie den "Nürnberger Nachrichten". Es sei aber klar, dass man unmittelbar nach den Sondierungen eine Lösung für die personelle Aufstellung finden müsse. "Dabei müssen wir die Spaltung der Partei verhindern", sagte Aigner. "Wir brauchen jetzt Persönlichkeiten mit hoher Integrationskraft." Seehofer hatte zuletzt erklärt, kurz nach dem Ende der Sondierungen in Berlin einen Zeitplan zur Klärung offener Personalfragen vorzulegen. Die Personalfragen sollen auch beim CSU-Parteitag Mitte Dezember Thema sein. Als möglicher Kandidat für die Nachfolge gilt Seehofers innerparteilicher Gegenspieler, Finanzminister Markus Söder.

+++ 9.01 Uhr: Böller neben Schlafendem gezündet - Feuerwehrleute auf Anklagebank +++

Vier Hamburger Feuerwehrleute stehen vor dem Landgericht der Hansestadt, weil sie neben einem schlafenden Kollegen in einem Metalleimer einen Böller gezündet haben sollen. Der Betroffene gebe an, bleibende Schäden erlitten zu haben, sagte ein Gerichtssprecher vor dem Prozessbeginn. Elf Verhandlungstage sind laut Sprecher angesetzt. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits im Jahr 2012 auf einer Feuerwehrwache im Stadtteil Osdorf. Die Angeklagten müssen sich wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion verantworten.

+++ 8.50 Uhr: Jäger ist viertes Opfer von Sturm "Herwart" +++

Ein Jäger aus dem Emsland ist das vierte bestätigte Todesopfer von Sturm "Herwart". Der Mann war schwer verletzt worden, als ein Hochstand am Rande eines Maisfeldes in Mecklenburg-Vorpommern umkippte. Die Obduktion habe ergeben, dass der 61-Jährige an seinen Sturzverletzungen starb, sagte eine Sprecherin der Polizei in Güstrow. Spuren einer Fremdeinwirkung seien nicht gefunden worden. Das Unglück ereignete sich vom 28. zum 29. Oktober bei der Wildschweinjagd. Am 30. Oktober war der Jäger tot gefunden worden.

Damit sind bei dem Sturmtief in Deutschland mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Ein Camper wurde in Niedersachsen vom Hochwasser der Nordsee überrascht und starb. Mindestens zwei Tote forderte ein Bootsunglück auf dem Peenestrom in Vorpommern. Dort war ein Urlauberboot gekentert. Ein dritter Urlauber wird noch immer vermisst.

+++ 8.32 Uhr: Ex-Sprinter Usain Bolt setzt große Hoffnungen in Wunsch-Sohn +++

Weltrekordsprinter Usain Bolt hat noch keine Kinder, setzt aber schon große Hoffnungen in sie. Dem Magazin "Playboy" sagte er auf die Frage, ob je ein Mensch seine Weltrekorde brechen werde: "Das wird bestimmt sehr hart. Aber ja, ich denke, einer wird das schaffen. Und zwar mein Sohn. Er wird meinen Rekord brechen." Dass er nach seinem Karriereende eine Familie gründen will, hat der 31-Jährige bereits mehrfach betont. Priorität Nummer eins hat allerdings etwas anderes: "lange Urlaub machen und mich entspannen".

+++ 8.17 Uhr: TV-Sender in Kabul von drei Angreifern gestürmt +++

Drei Angreifer haben den großen TV-Sender Schamschad in der afghanischen Hauptstadt Kabul gestürmt. Laut dem Reporter Faisal Saland, der durch einen Hinterausgang fliehen konnte, töteten sie den Wachmann und drangen dann ins Gebäude ein. Sie hätten Granaten abgefeuert und geschossen. Der Schamschad-Kameramann Nusrat Dewguli berichtete: "Männer mit Waffen sind in unser Gebäude eingedrungen. Wir können immer noch Schüsse hören." Er sei mit vielen Kollegen aus dem zweiten Stock des Hauses auf das Gelände des benachbarten Olympia-Stadions entkommen. Der Sender hat die Übertragung gestoppt. Ob der Angriff andauert, ist noch unklar. Dewguli sagte, alle Mitarbeiter seien entkommen, aber auf sozialen Medien berichten afghanische Journalisten unter Berufung auf andere, ungenannte Augenzeugen "von blutigen Körpern auf dem Boden". Auf Twitter wurde ein Video verbreitet, dass die Schießerei an der TV-Station zeigen soll.

Die radikalislamischen Taliban ließen schon kurz nach Beginn des Angriffs verlauten, dass sie nicht hinter dem Angriff steckten. Im Januar 2016 hatten sie einen Bus des Senders Tolo TV angegriffen und mindestens sieben Menschen getötet.

+++ 8.00 Uhr: Elton John mit Harvard-Menschlichkeitspreis geehrt +++

Die US-Universität Harvard hat Superstar Elton John für sein humanitäres Wirken ausgezeichnet. Er habe sich seit langem dafür eingesetzt, "die Aufmerksamkeit auf die Prävention und Behandlung von HIV und Aids zu lenken und dies auch finanziell unterstützt", heißt es in der Laudatio. "Nichts ist tiefgehender oder mächtiger, als unsere gemeinsame Menschlichkeit zu erkennen", sagte der 70-Jährige in seiner Dankesrede. Der Menschlichkeitspreis wird im Namen des Harvard-Gründers Peter John Gomes verliehen. Die Stiftung des Musikers hat seit 1992 mehr als 385 Millionen US-Dollar (umgerechnet mehr als 330 Millionen Euro) gesammelt.

++ 7.57 Uhr: Bewaffnete stürmen laut Mitarbeitern TV-Sender in Kabul +++

Lesen in Kürze mehr bei stern.de

+++ 7.50 Uhr: Bosnische Serben legen Unabhängigkeitsbestrebungen auf Eis +++

Die bosnischen Serben haben ihre jahrelangen Drohungen mit einer Abspaltung von Bosnien-Herzegowina zu den Akten gelegt. Das Parlament der serbischen Landeshälfte beschloss am in Banja Luka, ein dafür ursprünglich geplantes Referendum auszusetzen. Damit sollte ursprünglich als erster Schritt zur Unabhängigkeit das oberste Gericht des Gesamtstaates für die Serben abgeschafft werden. Der Präsident des serbischen Landesteils, Milorad Dodik, hatte seinen politischen Schwenk damit begründet, dass die Opposition ein solches Unabhängigkeitsreferendum ablehnt. Offensichtlich hat auch der massive Druck der USA und der EU auf Dodik zu diesem Umdenken geführt. 

+++ 7.28 Uhr: U2-Frontmann Bono "erschüttert" über Paradise-Papers +++

Der irische Rocksänger Bono hat sich "erschüttert" über Erkenntnisse aus den "Paradise Papers" gezeigt, wonach er Investitionen über Firmen in Steueroasen tätigte. Etwas, das "alles andere als vorbildlich war", sei unter seinem Namen getan worden, erklärte Bono in einer Stellungnahme, die der britischen Zeitung "Guardian" und der BBC vorlagen. Der Frontmann der Rockband U2 bezeichnete sich als "passiven" Investoren und betonte, ihm sei von den Verantwortlichen der Unternehmen versichert worden, dass die Firmen sich voll und ganz an die Steuervorschriften hielten. Der Sänger, der sich seit Jahren für den Kampf gegen Armut in Entwicklungsländern einsetzt, begrüßt nach eigenen Angaben die neuen Enthüllungen über Steuertricks von Firmen. "Ich nehme diese Sache sehr ernst. Ich habe mich immer dafür ausgesprochen, dass Besitzer von Offshore-Firmen transparent agieren." Bono, der mit richtigem Namen Paul David Hewson heißt, investierte den Dokumenten zufolge über Firmen in den Steuerparadiesen Malta und Guernsey in ein Einkaufszentrum in Litauen.

+++ 6.34 Uhr: Fünf Verletzte bei Brand in Kieler Krankenhaus +++

Bei einem Brand in einem Krankenhaus in Kiel sind fünf Menschen verletzt worden. Das Feuer war aus zunächst ungeklärter Ursache in einem Patientenzimmer im zweiten Stock ausgebrochen, wie die Feuerwehr mitteilte. Es kam den Angaben zufolge zu einer starken Rauchentwicklung in den angrenzenden Gebäudeteilen des Lubinus Clinicums. Fünf Menschen mussten laut einem Sprecher der Feuerwehr vor Ort in der Klinik wegen des Verdachts auf Rauchvergiftung behandelt werden.


+++ 6.05 Uhr: Studie: Öffentliche Investitionen stärken Wachstum und Wohlstand +++

Öffentliche Investitionen bringen Wachstum, Beschäftigung, Wohlstand und langfristig auch höhere Staatseinnahmen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung. Die größten Wachstumseffekte hätten demnach Mehrausgaben für Kitas und Ganztagsschulen. Der Studie liegt eine Modellrechnung zugrunde, die eine dauerhafte Steigerung der Investitionen in Bildung, Wohnungsbau und Infrastruktur simuliert. Würden Haushaltsüberschüsse für Ausgaben in diesen Bereichen genutzt, anstatt damit etwa Staatsschulden abzubauen, würde das Bruttoinlandsprodukt demnach deutlich steigen und die Zahl der Arbeitslosen und Geringverdiener abnehmen. Auf lange Sicht würde dies sogar zu höheren Steuerüberschüssen führen, die dann zur Schuldentilgung genutzt werden könnten. 

+++ 6.05 Uhr: Lok zieht mobilen Hühnerstall auf Schienen +++

Im ostfriesischen Friedeburg bietet sich Spaziergängern und Radfahrern ein ungewohnter Blick. Auf dem Gelände des Geflügelhofs Onken zieht eine Torflok ab und an einen mobilen Hühnerstall auf einer 200 Meter langen Schienenstrecke. An Bord: 1000 Hennen, die täglich rund 900 Eier legen. Ist ein Teil der Rasenfläche von den Hühnern aufgescharrt und aufgepickt, zieht die Lok den Stall einfach 50 Meter weiter. Dann kann sich die alte Grünfläche erholen und die

Hennen haben einen besseren Boden.

+++ 5.52 Uhr: Zahl der Toten nach Taifun in Vietnam auf mehr als 60 gestiegen +++

In Vietnam ist die Zahl der Toten durch den Taifun "Damrey" auf mehr als 60 gestiegen. Mindestens 61 Menschen seien durch Überschwemmungen, Erdrutsche und Bootsunglücke ums Leben gekommen, sagte ein Vertreter der Rettungskräfte. 20 weitere Menschen wurden seinen Angaben zufolge noch vermisst. Der Taifun "Damrey" war am Samstag auf Land getroffen, vor allem der Süden und das Zentrum Vietnams waren von starken Regenfällen und Überschwemmungen betroffen. Auch die zum Unesco-Weltkulturerbe zählende Küstenstadt Hoi An, die für ihre einzigartigen historischen Gebäude bekannt ist, wurde schwer von dem Sturm getroffen.

+++ 5.29 Uhr: 70-jährige Japanerin wegen dreifachen Mordes zum Tode verurteilt +++

In Japan ist eine 70-jährige Frau wegen dreifachen Mordes zum Tode verurteilt worden. Ein Gericht in Kyoto sprach die einstige Millionärin Chisako Kakehi schuldig, drei Männer, darunter ihren Ehemann, ermordet zu haben. Ihr wird zudem ein Mordversuch zur Last gelegt. Der Prozess hat in Japan großes Aufsehen erregt. In Anlehnung an die Spinne, die nach der Paarung ihren männlichen Partner auffrisst, wird Kakehi in japanischen Medien als "Schwarze Witwe" bezeichnet. Der Anklage zufolge tötete Kakehi ihre Opfer, um an deren Vermögen zu kommen. Bevor sie die Männer mit dem Gift Zyanid tötete, ließ sie sich deren Lebensversicherungen überschreiben. Auf diese Weise soll sie über zehn Jahre umgerechnet 7,7 Millionen Euro kassiert haben. Japan ist neben den USA das einzige große Industrieland, das noch die Todesstrafe vollstreckt.


+++ 5.20 Uhr: Wagenknecht offen für Zusammenarbeit mit der SPD +++

Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht ist grundsätzlich zur Kooperation mit der SPD bereit. "Ich würde es gut finden, wenn es zu einer engeren Zusammenarbeit in der Opposition käme", sagte Wagenknecht der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Das setze aber natürlich gemeinsame Anliegen voraus. So hätten die Linken zum Beispiel angeboten, die Forderung nach einer Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro jetzt noch einmal gemeinsam mit der SPD in den Bundestag einzubringen. "Wir sind offen für Kooperation und in bestimmten Fragen muss es sie

ja fast schon geben. Weder die SPD noch wir werden in Zukunft allein einen Untersuchungsausschuss einberufen können", erklärte Wagenknecht. Sie kritisierte zugleich, die SPD sei seit Gerhard Schröder eine Partei, die den Sozialstaat abbaue und Arbeitnehmerrechte zerstöre.

+++ 4.08 Uhr: Australische Autofahrerin rast in Schulgebäude - zwei Kinder tot +++

Sydney Auto Schule

Einsatz an einer Grundschule: Eine Autofahrerin ist in Sydney mit ihrem Wagen in ein Klassenzimmer gekracht

In Australien ist eine Autofahrerin in ein Schulgebäude gerast und hat zwei Kinder getötet. Die Fahrerin krachte nach Polizeiangaben kurz nach Schulbeginn in das Holzgebäude der Banksia Road Public School in Sydney und kam erst in einem Klassenraum zum Stehen. Mehrere Schulkinder seien verletzt worden, sagte der stellvertretende Polizeichef von New South Wales, Stewart Smith. Fünf Schwerverletzte seien sofort ins Krankenhaus gebracht worden. Zwei achtjährige Jungen hätten jedoch nicht überlebt. 18 weitere Kinder wurden den Angaben zufolge wegen leichterer Verletzungen vor Ort von Rettungskräften behandelt. Die 52-jährige Autofahrerin wurde nach Polizeiangaben vernommen und einem Alkohol- und Drogentest unterzogen. Die Ermittler gehen nach eigenen Angaben nicht davon aus, dass die Frau absichtlich in das Schulgebäude raste. Die Polizei habe Ermittlungen wegen eines Unfalls eingeleitet, sagte Smith.

+++ 1.24 Uhr: Luftwaffe gab Akte von Texas-Attentäter möglicherweise nicht an FBI +++

Die US-Luftwaffe hat die Strafakte des Attentäters von Texas möglicherweise nicht an eine Datenbank des FBI weitergegeben. Darauf deuteten erste Informationen hin, erklärte eine Sprecherin der Luftwaffe in einer Mitteilung. Das Militär leitete eine Untersuchung ein. Der 26-jährige Devin Patrick Kelley hatte für mehrere Jahre in der Luftwaffe gedient. 2012 wurde

er von einem Militärgericht wegen Angriffen auf seine Frau und ihr gemeinsame Kind verurteilt. Er verbrachte ein Jahr lang in Haft und wurde 2014 aus der Luftwaffe entlassen. Wegen der Verurteilung in einem Fall von häuslicher Gewalt hätte es ihm eigentlich nicht erlaubt sein dürfen, Waffen zu kaufen. Kelley erwarb aber ein halbautomatisches Gewehr und zwei Pistolen.

nik/wue/DPA/AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(