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News des Tages: UN-Sicherheitsrat einstimmig für schärfere Sanktionen gegen Nordkorea

Studie: Bis 2100 droht massiver Anstieg der Extremwetter-Todesfälle in Europa  +++ Kein Bernstein, sondern Phosphor: Gefährlicher Fund am Strand  +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Die News des Tages im stern-Ticker.

+++ 21.25 Uhr: UN-Sicherheitsrat einstimmig für schärfere Sanktionen gegen Nordkorea +++

Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig schärfere Sanktionen gegen Nordkorea beschlossen. Der von den USA eingebrachte Resolutionsentwurf wurde in New York auch mit den Stimmen von China und Russland angenommen. Die UN-Resolution zielt auf die Exporteinnahmen des kommunistischen Landes ab.

+++ 20.25 Uhr: US-Militärflugzeug vor Australien verunglückt - drei Vermisste +++

Ein US-Militärflugzeug mit 26 Soldaten an Bord ist vor der Ostküste Australiens verunglückt. 23 Menschen wurden gerettet, drei Marineinfanteristen wurden zunächst noch vermisst, wie das Marine Corps auf Twitter mitteilte. Ein Sucheinsatz wurde eingeleitet. Den Angaben nach war die Maschine vom Typ MV-22 Osprey vom amphibischen Landungsschiff "USS Bonhomme Richard" gestartet und führte Routineoperationen aus, als sich der "Unfall" ereignet habe. Wie es genau dazu kam, sagte das US-Militär zunächst nicht.

+++ 17.48 Uhr: Touristen posieren mit Hitlergruß vor dem Reichstag - Festnahme +++

Zwei Touristen aus China, die mit einem Hitlergruß vor dem Berliner Reichstagsgebäude posiert haben, sind am Samstag festgenommen worden. Sie hatten sich dabei gegenseitig fotografiert. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung von jeweils 500 Euro kamen die Urlauber wieder auf freien Fuß, wie die Polizei mitteilte. Gegen die Männer, 36 und 49 Jahre alt, wurden Strafverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Zwei Objektschützer hatten die beiden Chinesen vor dem Sitz des Bundestages beobachtet und die Polizei alarmiert.

+++ 17.45 Uhr: Verfassunggebende Versammlung entlässt Venezuelas Generalstaatsanwältin +++

Die verfassunggebende Versammlung in Venezuela hat Generalstaatsanwältin Luisa Ortega entlassen. Dies entschied das von der Staatsführung neu eingerichtete Gremium. Ortega ist unter den Amtsträgern in Venezuela die wichtigste Gegenspielerin von Staatschef Nicolás Maduro, dem sie Verfassungsbruch vorwirft.

+++ 16.43 Uhr: US-Gericht hebt Hafturteile wegen Blutbads in Bagdad 2007 auf +++

Zehn Jahre nach einem Blutbad an Zivilisten in der irakischen Hauptstadt Bagdad hat ein US-Gericht einem Medienbericht zufolge langjährige Hafturteile gegen vier ehemalige Mitarbeiter der Sicherheitsfirma Blackwater aufgehoben. In drei Fällen soll das Strafmaß neu festgesetzt werden und ein vierter Mann einen neuen Prozess erhalten, wie eine Washingtoner Berufungsinstanz der "New York Times" zufolge am Freitag entschied.

Mitarbeiter der Firma hatten 2007 auf einem verkehrsreichen Platz in Bagdad aus ihren gepanzerten Fahrzeugen heraus mit Maschinengewehren das Feuer eröffnet. Mindestens 31 Menschen wurden getötet oder verletzt. Die Verteidigung argumentierte, die Männer hätten aus Notwehr gehandelt, nachdem ihr Konvoi von Rebellen beschossen worden sei. Die US-Regierung hatte damals Blackwater für Personenschutz-Aufgaben im Irak angeheuert. Drei der Beteiligten waren 2014 wegen Totschlags mit Einsatz eines Maschinengewehrs zu je 30 Jahren Haft verurteilt worden. In ihren Fällen befand nun das Gericht, dass die Männer eigens mit diesen von der Regierung ausgegebenen Waffen in die Kriegszone entsandt worden seien. Es sei nicht rechtens, den Einsatz der Maschinengewehre nun als erschwerend zu berücksichtigen.Der vierte Verurteilte war ein Scharfschütze, der völlig unprovoziert die ersten Schüsse - auf einen Autofahrer - abgegeben haben soll. Er erhielt lebenslange Haft wegen Mordes. Das Gericht ordnete der "New York Times" zufolge jedoch ein neues Verfahren an, weil einer seiner drei Kollegen aussagte, er selber habe die ersten Schüsse abgegeben.

+++ 15.34 Uhr: Belgische Behörden wussten seit Anfang Juni von möglicher Fipronil-Belastung +++

Die belgischen Behörden haben bereits vor zwei Monaten von einer möglichen Belastung von Hühnereiern durch das Insektizid Fipronil erfahren. "Wir wussten seit Anfang Juni, dass es möglicherweise ein Problem mit Fipronil in der Geflügelzucht gibt", sagte eine Sprecherin der belgischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, Katrien Stragier, am Samstag dem Fernsehsender VRT. Wegen der Einleitung von Ermittlungen wegen Betrugs habe die Behörde diese Informationen nicht öffentlich gemacht.

+++ 13.21 Uhr: Polizei schnappt hüpfendes und boxendes Känguru +++

Ein weggehüpftes Känguru hat die Polizei am Samstag in der Nähe von Oldenburg (Niedersachsen) eingefangen. Wie die Beamten mitteilten, wurde am frühen Morgen die Funkstreife verständigt, dass das Ende Juli ausgebüxte Tier in Ganderkesee gesichtet worden sei. Den Polizisten sei das entflohene Tier auf dem Gehweg stadteinwärts entgegengehüpft. Es habe mehrere Versuche gekostet, das boxende Tier einzufangen. Ganz unverletzt blieb es nicht: Mit leichten Blessuren wurde es anschließend dem Halter übergeben. Dem Kängurubesitzer waren am 28. Juli gleich zwei Kängurus entlaufen und hatten den Bahnverkehr zwischen Delmenhorst und Wildeshausen gestört. Eines der Tiere war schon an dem Tag des Entkommens wieder eingefangen worden.

+++ 13.29: Umstrittener US-Investor Shkreli wegen Finanzbetrugs verurteilt +++

Der einst als "meistgehasster Mann der USA" betitelte US-Pharma- und Hedgefondsmanager Martin Shkreli ist wegen Finanzbetrugs verurteilt worden. Der 34-Jährige kam mit dem am Freitag verkündeten Urteil eines New Yorker Bundesgerichts allerdings glimpflich davon: Die Jury verwarf mehr als die Hälfte der Anklagepunkte, darunter einen besonders gravierenden Vorwurf der Verschwörung zum Betrug mit Hilfe von Telekommunikationsmitteln.

Das Strafmaß wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet.  Shkreli musste sich in acht Anklagepunkten wegen des Vorwurfs verantworten, elf Millionen Dollar in Aktien von seinem Pharmaunternehmen Retrophin veruntreut zu haben, um die Investoren auszuzahlen, die durch seine Hedgefonds Geld verloren hatten.

+++ 12.53 Uhr: Studie: Bis 2100 droht massiver Anstieg der Extremwetter-Todesfälle in Europa +++

Extremes Wetter in Europa könnte einer Studie zufolge bis zum Ende des Jahrhunderts zu fünfzig Mal mehr Todesopfern führen als heute. Im Jahr 2100 drohten 152.000 Menschen an den Folgen von Hitzewellen, Überschwemmungen und Unwettern zu sterben, falls der Klimawandel ungebremst voranschreite, warnten Forscher der EU-Kommission am Samstag in der Zeitschrift "The Lancet Planetary Health". Gegenwärtig sterben demnach in Europa jedes Jahr geschätzt 3000 Menschen an Extremwetterfolgen.

Besonders zu leiden hätten die Europäer im Jahr 2100 den Prognosen der Wissenschaftler zufolge unter außergewöhnlich heißen Temperaturen - 99 Prozent der Extremwetter-Todesfälle könnten dann auf Hitzewellen zurückzuführen sein. Verantwortlich für den massiven Anstieg der Todesfälle sei zu 90 Prozent der Klimawandel, schreiben die Forscher. Zudem spiele auch das Bevölkerungswachstum und der Zuzug von Menschen in küstennahe und deshalb risikoreiche Ballungsgebiete eine Rolle.

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+++ 12.05 Uhr: "Höllische" Hitze am Balkan - Stromausfall droht +++

Eine tagelange Hitzewelle hält Südosteuropa fest im Griff. In vielen Städten am Balkan zeigte das Thermometer am Samstag um 8 Uhr früh bereits mehr als 30 Grad. Die Meteorologen, die als höchste Stufe den roten Wetteralarm ausgerufen hatten, erwarteten Höchstwerte von 42 Grad. Zu Wochenbeginn werde es eine kurze Verschnaufpause mit Werten von knapp über 30 Grad geben, bevor eine neue Hitzewelle anrücke, hieß es.

"Höllischer Samstag", hieß es im Belgrader TV-Sender B92, "höllisch vom frühen Morgen an", schrieb die Zeitung "Vijesti" in Montenegro an der südlichen Adria. Am Vorabend hatte die Stromwirtschaft des Landes gewarnt, alle vier Hochspannungsleitungen, die die Küstengebiete mit Hunderttausenden Urlaubern versorgten, seien "an die Grenze ihrer Möglichkeiten" gestoßen. Ein großflächiger Stromausfall sei möglich.

+++ 11.55 Uhr: Ermittlungen gegen Scooter wegen Krim-Reise +++

Wegen eines Auftritts der deutschen Technoband Scooter auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim haben die ukrainischen Behörden Ermittlungen eingeleitet. Deutschland werde gebeten, bei einer Befragung der Band Rechtshilfe zu leisten, berichtete die Agentur Unian unter Berufung auf die ukrainische Staatsanwaltschaft der Krim. Scooter drohen demnach bis zu acht Jahre Haft.

Die illegale Einreise auf die 2014 von Russland annektierte Krim sei "ein Verbrechen mit schwerwiegenden rechtlichen Folgen", sagte der ukrainische Botschafter Andrej Melnyk der Funke-Mediengruppe. Er bestätigte, ein Strafverfahren sei eingeleitet worden. "Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine gravierende Straftat, die weltweit geahndet wird."

Die Ukraine betrachtet Reisen auf die Krim über Russland, wie die Band Scooter es getan hatte, als Verletzung ihrer Grenzen. Zudem lässt sie Künstler nicht einreisen, die seit 2014 auf der Krim aufgetreten sind. Beim Eurovision Song Contest in Kiew im Mai durfte deswegen die russischen Kandidatin Julia Samoilowa nicht einreisen.


+++ 11:34 Uhr: Streit unter Kindern - Vater sprüht Mädchen Reizgas ins Gesicht +++

Ein Streit unter drei Kindern ist in Halle außer Kontrolle geraten. Dabei griff ein Vater zu Reizgas und sprühte es einer Zwölfjährigen ins Gesicht. Die Polizei musste aufgebrachte Familienmitglieder des Mädchens beruhigen. Etwa 20 Menschen hatten sich nach der Reizgasattacke auf der Straße versammelt, wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte. Den Angaben zufolge hatten sich ein 12 Jahre altes Mädchen, ein 9 Jahre alter Junge und ein 11 Jahre altes Mädchen am Freitagabend auf einer Straße in Halle-Neustadt gestritten. Die Zwölfjährige soll die beiden jüngeren Kinder leicht verletzt haben.

+++ 11:28 Uhr: Bankräuber-Trio sprengt Geldautomaten - Zehntausende Euro Beute  +++

Drei unbekannte Täter haben am frühen Samstagmorgen einen Geldautomaten im unterfränkischen Karlstadt gesprengt und vermutlich mehrere zehntausend Euro erbeutet. Das Trio konnte danach unerkannt fliehen, wie die Kriminalpolizei in Würzburg berichtete. Von dem Knall wurden Anwohner gegen 2.10 Uhr morgens aus dem Schlaf gerissen, einige alarmierten die Polizei. Deren Angaben nach hatten drei dunkel gekleidete Bankräuber den Automaten im Vorraum der Filiale gesprengt, luden die Beute in einen Pkw und kon

+++ 11.25 Uhr: Pilot stirbt bei Absturz mit Segelflugzeug +++

Ein 46 Jahre alter Segelflugpilot ist mit seinem Flugzeug südlich von Berlin abgestürzt und gestorben. Der Segelflieger war in der Nacht zu Samstag in der Gemeinde Rabenstein/Fläming entdeckt worden, wie das Lagezentrum der Polizei am Samstag mitteilte. Warum das Flugzeug abstürzte, ist noch unklar. Der Mann aus Sachsen war am Freitag von einem Flugplatz bei Holzdorf gestartet und wurde seit dem frühen Abend vermisst. Der 46-Jährige hatte nach Polizeiangaben bei einem Segelflugwettbewerb mitgemacht.

+++ 10.37 Uhr: Kein Bernstein, sondern Phosphor-Klumpen: Gefährlicher Fund am Strand +++

Auch mehr als 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wird weißer Phosphor aus Brandbomben an deutschen Stränden angeschwemmt. Eine arglose Spaziergängerin verwechselte den Klumpen der gefährlichen Chemikalie mit hübschem Bernstein, wie die Polizeidirektion Bad Segeberg am Sonnabend mitteilte.

Die 41-Jährige entdeckte am Freitag am Elbstrand von Wedel ein fingernagelgroßes Stück im nassen Sand und steckte ihn in die Jackentasche. Als der vermeintliche Bernstein trocknete, entzündete er sich und verbrannte die Jacke. Die Frau blieb unverletzt. Eine Suche nach weiteren Phosphorbrocken an dem Strandabschnitt westlich von Hamburg blieb ohne Erfolg.

Trockener Phosphor entzündet sich selbst und verbrennt den Angaben zufolge mit einer Temperatur von 1300 Grad. Er ist mit Wasser nicht zu löschen. Die entstehenden Verbrennungen sind weitaus schwerwiegender als normale Brandwunden und in der Regel nur noch durch Hauttransplantationen in Spezialkliniken zu behandeln.

 +++ 10.22 Uhr: Schweizer Atomkraftwerk nahe deutscher Grenze zum Teil abgeschaltet +++

Das Schweizer Atomkraftwerk Beznau nahe der deutschen Grenze ist in der Nacht zum Samstag teilweise abgeschaltet worden. Grund dafür ist nach Angaben des zuständigen Energiekonzerns Axpo ein Ölleck an einer Leitung. Dies sei bei einem Kontrollgang entdeckt worden. Der Schaden sei im nicht-nuklearen Teil des Reaktors eingetreten. Eine Gefahr für Menschen oder Umwelt habe nach Angaben der Betreiber nicht bestanden.

+++ 9.59 Uhr: CDU-Generalsekretär Tauber will möglichst schnelle Neuwahlen in Niedersachsen +++

Nach dem Verlust der Mehrheit für Rot-Grün in Niedersachsen hat sich CDU-Generalsekretär Peter Tauber für möglichst schnelle Neuwahlen ausgesprochen. "Nachdem Rot-Grün so klar gescheitert ist, spricht einiges dafür, dass man sich sehr bald dem Wählervotum stellt", sagte Tauber am Freitagabend zu "Focus Online". Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) will vorgezogene Neuwahlen herbeiführen. Durch den Wechsel der Grünen-Abgeordneten Elke Twesten zur CDU-Fraktion verliert die rot-grüne Koalition ihre Mehrheit, die nur eine Stimme betragen hatte. Stattdessen würde es jetzt für Schwarz-Gelb reichen. 

+++ 7.12 Uhr: Fast 2000 verwahrloste Tiere in Industriegebiet in Kalifornien entdeckt +++

Die Polizei im US-Bundesstaat Kalifornien hat fast 2000 verwahrloste Tiere in einem Industriegebiet bei Los Angeles entdeckt. Die Hälfte der Tiere - neben Hühnern, Papageien, Sittichen und anderen exotischen Vögel auch Schlangen und Fische - war bereits tot, wie die Polizei und Tierschützer mitteilten. Die Beamten waren demnach am Freitag im Zuge einer anderen Ermittlung in das Industriegebiet in Montclair gefahren. Weil sie aus einer Lagerhalle Tiergeräusche hörten und  "Verwesungsgeruch" wahrnahmen, besorgten sich die Ermittler einen Durchsuchungsbeschluss, wie ein Polizeisprecher sagte. Gegen den Besitzer der Lagerhalle, der bereits wegen anderer Vorwürfe in Haft sitzt, wird nun auch wegen Tierquälerei ermittelt.

+++ 5.59 Uhr: Auto stürzt auf Jugendliche - Feiernde Schülerin stirbt +++

Ein Auto ist in Bayern in der Nähe eines Freibades in eine Gruppe feiernder Jugendlicher gestürzt und hat eine Schülerin getötet. Sechs Menschen wurden verletzt. Das Auto kam von einem Feldweg ab und fiel eine etwa sechs Meter hohe Böschung hinunter, wie die Polizei mitteilte. Das Fahrzeug landete am Ufer der Alz, wo fünf Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren feierten.

Zwei Jugendliche waren unter dem Auto eingeklemmt. Eine 15 Jahre alte Schülerin sei wenig später gestorben, hieß es.

+++ 5.30 Uhr: Gift-Eier: Minister Schmidt verteidigt sich gegen Kritik +++

In der Affäre um giftbelastete Eier wehrt sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) gegen Kritik an seinem Krisenmanagement. "Die Lebensmittelüberwachung ist Aufgabe der Bundesländer. Trotzdem hat sich mein Haus unverzüglich eingeschaltet und befindet sich seit Bekanntwerden der Betroffenheit Deutschlands im engen Austausch mit den Behörden der Länder", sagte Schmidt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Mit Fipronil belastete Eier oder daraus erzeugte Produkte sind inzwischen in 14 Bundesländern gefunden worden.


+++ 5.24 Uhr: Auch Yücel-Arbeitgeber "Welt" legt Beschwerde in Straßburg ein +++

Im Verfahren um den inhaftierten Türkei-Korrespondenten der Zeitung "Die Welt", Deniz Yücel, hat nun auch dessen Arbeitgeber Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg eingereicht. Der Verlag WeltN24 beanstande eine Verletzung seiner Presse- und Berichterstattungsfreiheit, berichtete die "Welt". Die grundlose und mittlerweile ein halbes Jahr andauernde Inhaftierung des Korrespondenten mache "eine unmittelbare Vor-Ort-Berichterstattung aus der Türkei unmöglich".

Yücel selbst hatte bereits im April Beschwerde gegen seine Inhaftierung beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingelegt. Die türkische Regierung wirft dem seit Mitte Februar in Istanbul inhaftierten Yücel vor, mit seinen journalistischen Texten in der "Welt" "Terrorpropaganda" verbreitet und zur "Aufwiegelung der Bevölkerung" beigetragen zu haben.

+++ 3.48 Uhr: Pandy-Baby kurz nach Geburt in französischem Zoo gestorben +++

Freude und Trauer im Zoo von Beauval in Frankreich: Kurz nach der Geburt von Panda-Zwillingen ist am Freitagabend das kleinere der beiden Babys gestorben, wie die Leitung des Tierparks in der Loire-Region am Samstag mitteilte. Seinem Brüderchen und der Mutter geht es den Angaben zufolge aber gut.

Die Panda-Bärin Huan Huan - auf Deutsch: die Fröhliche - hatte ihre Zwillinge am späten Freitagabend zur Welt gebracht. Das erste Baby kam nach Angaben des Zoos um 22.18 Uhr, das zweite um 22.32 Uhr zur Welt. Das Erstgeborene war allerdings "viel zu schwach, um zu überleben", wie Zoo-Direktor Rodolphe Delord sagte. Zwei eigens aus China angereiste Panda-Spezialistinnen hätten das "sofort gesehen".

Das zweite Baby sei kräftiger gewesen als das erste, berichtete Delord. Panda-Mutter Huan Huan habe sich daher instinktiv nur um ihr Zweitgeborenes gekümmert und das erste verstoßen. Auch in freier Wildbahn kümmern sich Panda-Mütter bei einer Zwillingsgeburt nur um eines ihrer Babys und lassen das andere sterben.

+++ 2.58 Uhr: Staatschef Kagame gewinnt mit hoher Wahrscheinlichkeit Ruanda-Wahl +++

Staatschef Paul Kagame hat die Präsidentschaftswahl in Ruanda mit hoher Wahrscheinlichkeit gewonnen. Etwa 75 Prozent der Stimmen sind ausgezählt worden und Kagame hat bislang mehr als 98 Prozent der Stimmen erhalten, wie der Chef der Wahlbehörde, Kalisa Mbanda, im staatlichen Fernsehen am frühen Samstagmorgen mitteilte. Damit sichert sich Kagame wie erwartet mit hoher Wahrscheinlichkeit eine dritte siebenjährige Amtszeit. Seine Herausforderer, Frank Habineza von der Demokratischen Grünen Partei und der unabhängige Bewerber Philippe Mpayimana, erhielten demnach 0,45 und 0,72 Prozent der Stimmen. Die endgültigen Ergebnisse werden nach Angaben der Wahlbehörde am Samstagnachmittag verkündet.


anb/fin / DPA / AFP