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News des Tages: USA schicken Bomber und Jets über Gewässer östlich von Nordkorea

USA schicken Bomber und Kampfjets in den internationalen Luftraum östlich von Nordkorea +++ Trump gibt angeblich neue Einreisebeschränkungen bekannt +++ Behörden haben 12.900 Reichsbürger erfasst +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

Amerikanischer B-1B-Bomber bei einer Übung über Südkorea

Amerikanischer B-1B-Bomber bei einer Übung über Südkorea

Die Nachrichten des Tages im -Newsticker.

+++ 20.09 Uhr: USA schicken Bomber über Gewässer östlich von Nordkorea +++

Im Konflikt um das nordkoreanische Atomwaffen- Programm haben die USA mehrere B-1B-Bomber aus Guam und Kampfjets in den internationalen Luftraum östlich von Nordkorea geschickt. Es sei das erste Mal in diesem Jahrhundert, dass amerikanische Kampfflugzeuge oder Bomber so weit nördlich der entmilitarisierten Zone vor der nordkoreanischen Küste geflogen seien, teilte das Pentagon mit. Das unterstreiche, wie ernst die USA das "verwegene Verhalten" Pjöngjangs nähmen. 

+++ 19.25 Uhr: Fallschirmspringer stürzt bei Prager Militärschau auf Zuschauer +++

Bei einer Militärschau in Prag ist ein Fallschirmspringer in den Zuschauerbereich gestürzt. Wie die Nachrichtenagentur CTK am Samstag berichtete, wurden außer dem 36-Jährigen auch zwei Zuschauer verletzt. Niemand sei aber in Lebensgefahr, versicherte eine Sprecherin des Rettungsdienstes. Der Fallschirmspringer und eine verletzte Frau seien ins Krankenhaus gebracht worden. Ein nur sehr leicht verletztes Kind sei von den Eltern ohne ärztliche Untersuchung mit nach Hause genommen worden.

Der Unfall geschah beim Absprung eines achtköpfigen Fallschirmspringerteams im Rahmen des "Tages der Armee" auf dem Letna-Hügel nördlich des Prager Stadtzentrums. Tschechische Medien veröffentlichten Amateurvideos des Absturzes auf ihren Websites. Darauf ist zu sehen, wie der Fallschirmspringer in der Luft ins Trudeln gerät und dadurch an den Rand des Zuschauerbereichs getrieben wird. Er stürzt aber nicht direkt in die Zuschauermenge, sondern streift sie nur. Nach Angaben der Veranstalter waren mehrere Hundert Zuschauer anwesend.

+++ 17 Uhr: Häuser und Brücken durch neues Erdbeben eingestürzt +++

Mehrere Häuser und eine Brücke sind im Süden Mexikos durch das erneute Erdbeben eingestürzt. Wie TV-Sender am Samstag berichteten, wurde wie schon beim Erdbeben vom 7. September besonders die Stadt Juchitán im Bundesstaat Oaxaca schwer getroffen, mindestens acht Gebäude seien hier eingestürzt. Bei dem Beben vor zwei Wochen mit einer Stärke von 8,1 lag das Zentrum draußen im Pazifik, dieses Mal lag es nur rund 20 Kilometer östlich bei der Stadt Unión Hidalgo, die Stärke wurde mit 6,1 angegeben.

+++ 16.45 Uhr: Anti-IS-Koalition erobert Syriens größtes Gasfeld +++

Von den USA unterstützte syrische Einheiten haben das größte Gasfeld des Bürgerkriegslandes von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zurückerobert. Die von Kurden geführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) hätten das Koniko-Gasfeld in der ostsyrischen Provinz Dair as-Saur eingenommen, berichteten kurdische Kämpfer und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag. IS-Kämpfer hätten versucht, das Gasfeld zurückzuerobern. Der Eroberung sei eine zweitägige Belagerung vorausgegangen, teilten die SDF in einer im Internet verbreiteten Erklärung mit. 

+++ 15.21 Uhr: Erdbeben der Stärke 6,4 erschüttert Mexiko-Stadt +++

Ein neues Erdbeben der Stärke 6,4 hat vier Tage nach dem Beben mit rund 300 Toten Mexiko erschüttert. Das Zentrum lag im Süden des Landes bei der Stadt Ixtepec im Bundesstaat Oaxaca, hieß es in vorläufigen Angaben des Seismologischen Instituts. In der Millionenmetropole Mexiko-Stadt wurde Erdbebenalarm ausgelöst.

+++ 14.45 Uhr: Vierjährige kommt bei Reitunfall ums Leben +++

Ein vierjähriges Mädchen ist beim Reiten in Brandenburg vom Pferd gestürzt und seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Unfall sei es am Samstagmittag am Kloster Zinna in Jüterbog geschehen, teilte die Polizei mit. Ein Junge habe das Pferd des Mädchens geführt, als sich das Tier erschrocken habe und durchgegangen sei. Die Vierjährige stürzte, blieb aber mit dem Fuß im Steigbügel hängen und wurde von dem Pferd mitgeschleift. Das Mädchen starb noch am Unfallort. 

Die genaueren Umstände des Unfalls, etwa wem das Pferd gehörte und warum es von einem Kind geführt wurde, waren zunächst unklar. Die Kriminalpolizei war am Nachmittag am Unfallort und ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der Verletzung der Aufsichtspflicht.

+++ 14.19 Uhr: 54 Mann rücken für verschimmeltes Pausenbrot an +++

Das verschimmelte Pausenbrot in einer Vesperdose hat in Baden-Württemberg einen größeren Feuerwehreinsatz verursacht. Nach Auskunft der Polizei lag der Behälter im Garten eines Bewohners von Mutlangen. Als dieser die Dose am Freitagabend öffnete, kam ihm eine dunkle Rauchwolke entgegen. Da der Mann kurz darauf Hautreizungen verspürte, wurden Feuerwehr und der Rettungsdienst alarmiert, die dann auch mit 54 Mann und Atemschutz anrückten. Sogar das Landeskriminalamt wurde eingeschaltet. Die Experten dort fanden heraus, dass es sich bei dem Inhalt um ein verdorbenes Pausenbrot handelte. Dieses war bereits so stark verschimmelt, dass der Finder es tatsächlich nicht mehr als solches erkennen konnte. "Die Herkunft der Vesperdose konnte bislang nicht ermittelt werden", schrieb ein Polizist in die Pressemitteilung.

+++ 13.05 Uhr: Aggressiver Radfahrer greift Hund und Herrchen an +++

Ein aggressiver Radfahrer hat in Berlin auf einen 62-Jährigen eingestochen und sein Fahrrad nach dem Hund des Mannes geworfen. Der 62-Jährige hätte den Radfahrer in der Nacht zu Samstag zuvor kritisiert, weil er auf dem Gehweg im Stadtteil Mitte gefahren sei, teilte die Polizei mit. Daraufhin soll der Unbekannte abgestiegen sein und sein Rad nach dem Hund des Mannes geworfen haben. Er traf den Hund zwar, das Tier blieb aber unverletzt. Anschließend soll der Radler auf den Mann zugerannt sein und mit einem Gegenstand auf dessen Arm eingestochen haben. Danach lief der Angreifer unerkannt davon. Der 62-Jährige ließ seine Stichwunden im Krankenhaus behandeln.

+++ 12.01 Uhr: China meldet erneut verdächtiges Beben in Nordkorea +++

China hat ein Erdbeben der Stärke 3,4 in Nordkorea gemeldet. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua liegt das Epizentrum in etwas in derselben Gegend eines ähnlichen Bebens Anfang September, das von einem Atomwaffentest ausgelöst worden war. Die chinesische Erdbebenwarte sprach von einer "mutmaßlichen Explosion". Die Behörden in Südkorea gehen allerdings von einer natürlichen Ursache aus, wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete.

+++ 11.39 Uhr: Vulkan brodelt auf Bali - Mehr als 14.000 Anwohner fliehen +++

Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali rechnen die Behörden nun mit einem unmittelbar bevorstehenden Ausbruch des Vulkans Mount Agung. Die Lage sei besorgniserregend, es gebe Furcht vor einer plötzlichen Eruption, sagte der Vulkanologe der Regierung, Gede Suantika am späten Freitag (Ortszeit). Der über 3000 Meter hohe Mount Agung im Distrikt Karangasem weist seit Tagen eine erhöhte Aktivität auf. Seit Freitagabend gilt die höchste Alarmstufe vier, wie ein Sprecher der Nationalen Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Mehr als 14 000 Anwohner aus Dörfern in der Nähe des Vulkans haben mittlerweile ihre Häuser verlassen. Lastwagen der Regierung brachten sie in Notunterkünfte, die in Schulen, Sporthallen und auf dem offenen Feld eingerichtet wurden.

+++ 11.30 Uhr: Jugendlicher von Auto erfasst und getötet +++

Ein 16-Jähriger ist beim Überqueren einer Straße in Baden-Württemberg von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist der Jugendliche in Murr bei Ludwigsburg am Freitagabend trotz roter Ampel über die Straße gelaufen. Dem Bericht zufolge war der 16-Jährige mit mehreren Menschen unterwegs. Allerdings soll er ihnen mit einigem Abstand gefolgt sein. Vermutlich um an der auf Grün geschalteten Ampel den Anschluss nicht zu verlieren, beschleunigte er seinen Schritt, übersah dabei aber, dass die Ampel inzwischen rot anzeigte. Während ein erster Autofahrer dem Mann auf der Fahrbahn ausweichen konnte, prallte der folgende Fahrer mit seinem Fahrzeug gegen den Fußgänger. Der Jugendliche erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort.

+++ 11.10 Uhr: Türkei fliegt Luftangriffe auf PKK im Nordirak +++

Die türkische Luftwaffe hat Angriffe auf Stellungen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK im Nordirak geflogen. Auch Positionen in der osttürkischen Provinz Van seien bombardiert worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf die Streitkräfte. Zwei PKK-Anhänger seien "außer Gefecht gesetzt" worden, hieß es - was getötet, verletzt oder gefangengenommen bedeuten kann. Außerdem habe die Armee Munitionslager zerstört.

+++ 10.35 Uhr: Räuber dringen in Wohnhaus ein und fesseln Senioren +++

Vier Männer sind in Hessen in ein Wohnhaus eingedrungen und haben zwei Senioren überwältigt und verletzt. Die 67 und 68 Jahre alten Hausbewohner seien in der Nacht zu Samstag in ihrem Haus nahe Offenbach gefesselt worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Räuber hätten dann das Haus nach Wertgegenständen durchsucht und seien geflüchtet. Die beiden Hausbewohner wurden bei dem Überfall verletzt. Den Ermittlern zufolge befreiten sie sich und alarmierten die Polizei. Zum Wert der Beute lagen noch keine Angaben vor. Die Polizei sucht nun Zeugen. Die Einbruchskriminalität in Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen.

+++ 10.22 Uhr: Eine Tote bei Waldbrand auf Gran Canaria +++

Ein seit Tagen wütender Waldbrand auf Gran Canaria hat zum Tod eines Menschen geführt. Nach Angaben der Feuerwehr wurde in der Nähe eines Hauses der Gemeinde La Vega de San Mateo die verkohlte Leiche einer Frau gefunden. Vermutlich handle es sich um die schwedische Besitzerin, die noch versucht habe, ihre Tiere vor dem Feuer zu schützen, teilten sie auf Twitter mit. Örtlichen Medienberichten vom Freitag zufolge hatte die 60-Jährige am Mittwochnachmittag ihren Nachbarn gesagt, dass sie ihre Schafe vor dem heranziehenden Brand in Sicherheit bringen wolle. Danach wurde sie nicht mehr gesehen. Laut einem Zivilschutzsprecher konnte die Leiche zunächst nicht eindeutig identifiziert werden, deshalb sei eine Autopsie angeordnet worden

+++ 10.10 Uhr: "Landshut" kommt in Friedrichshafen an - Frachtflugzeug gelandet +++

 Die vor 40 Jahren von Terroristen entführte Lufthansa-Maschine "Landshut" ist größtenteils wieder in Deutschland. In Friedrichshafen am Bodensee landete ein Frachtflugzeug vom Typ Antonow 124 mit vielen Einzelteilen der zerlegten Maschine an Bord. Die restlichen Teile sollten am Mittag mit einer weiteren Transportmaschine aus Brasilien eintreffen und zum Dornier-Museum gebracht werden, wo die "Landshut" nach ihrer Renovierung ausgestellt werden soll. 

+++ 9.55 Uhr: 21-Jähriger stürzt von Balkon - tödlich verletzt +++

Von einem Balkon ist ein 21-Jähriger in Sachsen-Anhalt gestürzt und hat sich dabei tödlich verletzt. Eine Anwohnerin habe am frühen Samstagmorgen die Polizei informiert, dass eine verletzte Person vor ihrem Hauseingang in Wittenberg liege, teilten die Beamten in Dessau mit. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Nach ersten Erkenntnissen sei er von einem Balkon aus dem fünften Stock gestürzt. Der 21-Jährige bewohnte dort ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft. Er soll alkoholisiert gewesen sein. Hinweise zu Fremdeinwirkung gab es zunächst nicht. Die Polizei ermittelt.

+++ 9.11 Uhr: Griechische Küstenwache entdeckt Migranten auf dem Weg nach Italien +++

Südlich der griechischen Insel Kreta hat die Küstenwache eine Segeljacht mit 44 an Bord entdeckt. Unter ihnen waren zahlreiche Kinder, wie ein Offizier der Küstenwache der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. "Wir haben zudem auch zwei mutmaßliche Schleuser festgenommen", sagte der Offizier. 

+++ 8.14 Uhr: Iran testet neue ballistische Rakete +++

Der hat nach eigenen Angaben mit Erfolg eine neue ballistische Rakete getestet. Die Rakete des Typs Choramschahr hat nach iranischen Medienangaben eine Reichweite von 2000 Kilometern und kann mehrere Sprengköpfe tragen. Die Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte auch ein Video von dem Test. Präsident Hassan Ruhani hatte am Freitag bei einer Militärparade in Teheran erklärt, dass der Iran trotz der Kritik aus den USA sein Raketenprogramm fortsetzen wolle. "Wir sind für Frieden in der Region und der Welt, aber für die Verteidigung unserer Sicherheit brauchen wir keine Erlaubnis" von den USA, sagte er. 

+++ 8.09 Uhr: Mehrfachmörder in Kalifornien zu lebenslanger Haft verurteilt +++

Sechs Jahre nach einer schweren Schießerei mit acht Toten in einem kalifornischen Friseursalon muss der Angreifer lebenslang in Haft, ohne Aussicht auf Bewährung. Richter Thomas Goethals verurteilte den 47-jährigen Angeklagten Scott Dekraai am Freitag zu acht Mal lebenslänglich. Den Angeklagten bezeichnete er als "Gesicht des Bösen". Dekraai hatte im Oktober 2011 in dem Laden des kleinen Badeorts Seal Beach südlich von Los Angeles das Feuer eröffnet und acht Menschen getötet sowie einen weiteren schwer verletzt. Unter den Toten war auch seine Ex-Frau und ihr Freund. Sie sollen sich in einem Sorgerechtsstreit befunden haben. Der Mann konnte kurz nach der Tat von der Polizei festgenommen werden. Dekraai sagte am Freitag, er bedaure die Tat und wünschte, er könnte die Zeit zurückdrehen. "Ich allein bin für meinen völligen Kontrollverlust verantwortlich". Er bat seinen Sohn um Vergebung für sein Versagen als "Vater und Vorbild". 

+++ 7.03 Uhr: Weniger Öl nach Nordkorea: China setzt UN-Sanktionen um +++

Als Konsequenz aus den andauernden Raketen- und Atomtests Nordkoreas hat China eine Drosselung der Öl-Exporte nach Pjöngjang angekündigt. Wie das Handelsministerium in Peking mitteilte, werde China die Lieferungen von raffinierten Ölerzeugnissen an Nordkorea ab dem 1. Oktober zurückfahren. Zudem werde ein Einfuhrverbot auf Kleidung verhängt, die in Nordkorea produziert wurde. Mit der Ankündigung setzt Peking Sanktionen der Vereinten Nationen um. Der UN-Sicherheitsrat hatte die neuen, scharfen Strafmaßnahmen nach dem jüngsten Atomtest Nordkoreas verhängt.

+++ 6.28 Uhr: Trump wünscht Deutschland erfolgreiche Wahl +++

US-Präsident Donald Trump hat Deutschland eine erfolgreiche Bundestagswahl am Sonntag gewünscht. Das habe Trump Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag in einem Telefonat gesagt, wie das Weiße Haus mitteilte. Trump habe zudem die unerschütterliche Bindung zwischen den USA und Deutschland unterstrichen. Trump und Merkel hatten in den vergangenen Monaten eine Reihe von Meinungsverschiedenheiten, ihre Beziehung ist gespannt. So hatte Flüchtlingspolitik als "katastrophalen Fehler" gebrandmarkt und das Handelsdefizit mit Deutschland heftig kritisiert. Bei der Bundesregierung stießen dagegen Trumps "America First"-Politik und der US-Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen auf Unverständnis. Nach dem G20-Gipfel in Hamburg hatte Trump Merkel allerdings als Gastgeberin gelobt. Ihr Führungsstil sei wunderbar und wirklich begeisternd, sagte er.

+++ 2.50 Uhr: Rund 70.000 Menschen in Puerto Rico müssen Häuser nach Dammbruch verlassen +++

Nach einem Dammbruch infolge heftiger Regenfälle in haben die Behörden rund 70.000 Menschen angewiesen, ihre Häuser zu verlassen. Der Damm von Guajataca im Nordwesten der Insel war am Freitagnachmittag gebrochen und hatte plötzliche Überschwemmungen und eine "extrem gefährliche Lage" ausgelöst, wie der Wetterdienst des US-Außengebiets mitteilte. Das gesamte Gebiet entlang des Flusses Guajataca müsse "sofort" evakuiert werden, erklärte der Wetterdienst im Kurzbotschaftendienst Twitter. Kurz darauf gab Gouverneur Ricardo Rossello die Evakuierungsorder für rund 70.000 Einwohner aus.

+++ 2.07 Uhr: Trump gibt angeblich neue Einreisebeschränkungen bekannt +++ 

US-Präsident Donald Trump will angeblich neue Einreisebeschränkungen in die USA bekanntgeben. Das Heimatschutzministerium erklärte laut Medienberichten, man habe dem Weißen Haus Restriktionen für eine Reihe von Ländern empfohlen, die nach einem langen Prüfprozess den US-Standards der Terrorabwehr nicht genügten.  An diesem Sonntag endet das 90-tägige vorläufige Einreiseverbot. Die neuen Regeln sollen den Angaben zufolge am Wochenende bekanntgegeben werden. Welche Länder genau betroffen sind, wurde nicht gesagt.

+++ 1.20 Uhr: 70 Verschüttete nach Mexiko-Beben bisher geborgen - Hoffnung schwindet +++

Mehr als drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Mexiko schwindet die Chance, noch Überlebende in den Trümmern eingestürzter Gebäude zu finden. "Wir setzen mit aller Energie und Intensität die Arbeiten bis zum letzten Moment fort, um noch jemanden zu finden", sagte der Bürgermeister von Mexiko-Stadt, Miguel Ángel Mancera. Seit dem Beben am Dienstag seien rund 70 Menschen lebend geborgen worden. Nach Angaben des Leiters des Zivilschutzes, Luis Felipe Puente, stieg die Zahl der Todesopfer auf 293, davon starben allein in der Millionenmetropole Mexiko-Stadt 155 Menschen. 30 bis 40 Personen werden in der Stadt noch vermisst. 

+++ 1.05 Uhr: Behörden haben 12.900 Reichsbürger erfasst +++

Die Sicherheitsbehörden schätzen die Zahl der Reichsbürger hierzulande auf etwa 12 900. Von diesen haben rund 700 einen Waffenschein, wie die "Mitteldeutsche Zeitung" unter Berufung auf eine Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion berichtet. Die Bewegung erkennt die Bundesrepublik nicht an, spricht Behörden und Gerichten die Legitimität ab und behauptet, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort. Inzwischen wird sie vom Verfassungsschutz beobachtet, weil ihr auch Rechtsextremisten angehören. 

+++ 08.53 Uhr: Facebook-Chef Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein +++

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat nach Widerstand von Investoren Pläne für eine neue Aktienstruktur zur Sicherung seines Einflusses im Konzern aufgegeben. Die Einführung einer zusätzlichen Anteilsklasse ohne Stimmrechte sei abgeblasen worden, teilte der Unternehmer mit. Zuckerberg hatte eigentlich sicherstellen wollen, dass er trotz massiver Aktienverkäufe nicht die Kontrolle über das Online-Netzwerk verliert. Er und seine Frau Priscilla Chan haben angekündigt, im Laufe ihres Lebens fast ihre gesamte Facebook-Beteiligung für wohltätige Zwecke zu spenden. 

fin/DPA/AFP