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News von heute Merkel droht im Fall eines Angriffs auf die Souveränität der Ukraine mit Konsequenzen

Kanzlerin Angela Merkel droht Konsequenzen bei Angriff auf die ukrainische Souveränität an
Kanzlerin Angela Merkel droht Konsequenzen bei Angriff auf die ukrainische Souveränität an
© John Macdougall/AFP Pool / DPA
Die News von heute im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die News von heute im stern-Ticker: 

19.35 Uhr: Merkel droht mit Konsequenzen bei Angriff auf die Souveränität der Ukraine

Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat im Fall eines Angriffs auf die ukrainische Souveränität mit Konsequenzen gedroht. Die Kanzlerin habe mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über die Sicherheitslage in der Ostukraine und an der Grenze zu Russland beraten, teilte ihr Sprecher am Donnerstag mit. Dabei habe sie ihre Unterstützung "für die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine" unterstrichen und betont, "dass deren Untergrabung nicht ohne Konsequenzen bleiben würde". Russische Truppenbewegungen an der Grenze zur Ukraine waren auch Thema beim Treffen von Merkel mit dem polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki. Im Anschluss daran sagte Merkel, sie "habe sehr bedauert, dass der russische Präsident nicht bereit war, zum Ende meiner Amtszeit noch einmal ein hochrangiges politisches Treffen durchzuführen".

17.42 Uhr: Personalquerelen verzögern Urabstimmung der Grünen

Wegen anhaltender Personaldiskussionen verzögert sich die Urabstimmung der Grünen über Koalitionsvertrag und Regierungsmannschaft der Partei um einen Tag. "Ein bisschen müsst ihr noch warten", sagte Grünen-Chef Robert Habeck in Berlin beim sogenannten Bund-Länder-Forum. Bei der Veranstaltung wollten Parteiführung und Unterhändler für den mit SPD und FDP ausgehandelten Koalitionsvertrag werben, über den nun die 125.000 Parteimitglieder abstimmen sollen - und zwar anders als geplant nicht schon am Donnerstag, sondern erst am Freitag.

Die Veranstaltung im Berliner Westhafen, wo am Tag zuvor die Ampel-Parteien ihren Koalitionsvertrag vorgestellt hatten, sollte eigentlich den Startschuss geben für die zehntägige Urabstimmung. Doch das Personaltableau vor allem zur Besetzung grüner Kabinettsposten war nicht rechtzeitig fertig. Wegen Personalquerelen sollte es erst am Donnerstagabend nach der Veranstaltung festgezurrt werden.

News von heute: Merkel droht im Fall eines Angriffs auf die Souveränität der Ukraine mit Konsequenzen

17.30 Uhr: Corona-Streit in Konferenz von Kanzleramtschef mit Länder-Kollegen

In einer Konferenz von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) mit seinen Länder-Kolleginnen und -Kollegen hat es Streit über härtere Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie gegeben. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin aus Teilnehmerkreisen machte Braun in einer Schaltkonferenz am frühen Donnerstagnachmittag Druck auf die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP. Er wurde mit den Worten zitiert: "Wir brauchen jetzt eine Notbremse." Demnach verlangte Braun: "Entweder macht die Ampel ein Gesetz oder wir brauchen eine Ministerpräsidentenkonferenz, die eine klare Notbremse beschließt."

In den nächsten zwei Wochen drohe eine erhebliche Überlastung des Gesundheitswesens, begründete Braun nach diesen Informationen seine Forderungen. Die Intensivstationen würden sich in vielen Landesteilen unvermeidbar stärker füllen als im vergangenen Jahr zur Weihnachtszeit.

16.43 Uhr: Kölner Rosenmontagszug soll nicht verschoben werden

Anders als in Düsseldorf soll der Kölner Rosenmontagszug trotz der Corona-Pandemie am 28. Februar 2022 durch die Straßen ziehen. "Der Karneval ist kein reines Partyevent, das man beliebig planen und verschieben kann", teilte das Festkomitee Kölner Karneval nach einem Treffen mit Vertretern der Landesregierung und der Karnevalshochburgen Aachen und Bonn mit. "Er ist ein jahrhundertealtes Brauchtum und bewegt sich als solches in einem festen zeitlichen Rahmen." Auch die Karnevalisten aus Bonn und Aachen lehnten demnach eine Verschiebung ab und seien "überrascht und irritiert" über die Entscheidung der Düsseldorfer Jecken.

16.34 Uhr: Polizist schießt bei Einsatz auf Autobahn in Mecklenburg-Vorpommern auf Auto

Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei ist ein Auto auf der Autobahn 20 in Mecklenburg-Vorpommern auf einen Beamten zugerast. Wie die Polizei in Rostock mitteilte, sprang der Polizist bei dem Vorfall in der Nähe von Wismar zur Seite und schoss mehrfach auf den Wagen. Dieser fuhr aber weiter, verletzt wurde niemand. Das Auto wurde kurz darauf verlassen aufgefunden, später wurde ein Verdächtiger gefasst.

16.15 Uhr: Tschechien ruft wegen Corona-Krise nationalen Notstand aus

Tschechien ruft wegen steigender Corona-Infektionszahlen erneut den nationalen Notstand aus. Das gab der geschäftsführende Ministerpräsident Andrej Babis nach einer Meldung der Agentur CTK in Prag bekannt. Der Notstand ermöglicht es der Regierung, Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit auszusetzen. Zudem können Medizinstudenten zum Dienst in den Krankenhäusern verpflichtet werden. Die Maßnahme gilt nach einem Kabinettsbeschluss von Freitag an für zunächst 30 Tage. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg landesweit auf 1097 je 100 000 Einwohner. Erst knapp 6,3 Millionen der 10,7 Millionen Einwohner Tschechiens sind vollständig geimpft.

16.09 Uhr: Dänische Gesundheitsbehörde empfiehlt Auffrischimpfung für alle ab 18

Wie in anderen europäischen Ländern sollen alle Erwachsenen in Dänemark eine Auffrischimpfung gegen Covid-19 angeboten bekommen. Das empfahl die dänische Gesundheitsverwaltung angesichts rapide gestiegener Corona-Zahlen. Die entsprechende Einladung zur Booster-Dosis sollten alle Volljährigen sechs Monate nach der Zweitimpfung erhalten.

15.37 Uhr: Neue Corona-Variante in Südafrika entdeckt

In Südafrika ist Wissenschaftlern zufolge eine neue Variante des Coronavirus entdeckt worden. Die Variante mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B.1.1.529 "weist eine sehr hohe Anzahl von Mutationen auf", sagte der Virologe Tulio de Oliveira auf einer Pressekonferenz. Sie gebe in dem Land "Anlass zur Sorge". Die Wirksamkeit der Vakzine gegen diese Virusvariante sei noch unklar.

Bislang sei die Variante auch in Botswana und Hongkong bei Reisenden aus Südafrika entdeckt worden. Gesundheitsminister Joe Phaahla bezeichnete die Variante als "ernsthaft besorgniserregend" und als Ursache für einen "exponentiellen" Anstieg der gemeldeten Fälle in Südafrika. Es handle sich um eine "große Bedrohung". Laut Wissenschaftlern weist die neue Variante mindestens zehn Mutationen auf - bei der Delta-Variante sind es zum Vergleich nur zwei, bei Beta drei.

15.20 Uhr: Merkel dringt auf zusätzliche Corona-Maßnahmen

Angesichts der weiteren Zuspitzung der Corona-Lage dringt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf zusätzliche Maßnahmen. Auf einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit dem polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki in Berlin sagte Merkel, sie habe deswegen im Laufe des Tages mit ihrem mutmaßlichen Nachfolger Olaf Scholz (SPD) gesprochen. Dabei sei es darum gegangen, in der aktuellen Übergangsphase notwendige Schritte gemeinsam auf den Weg zu bringen.

14.56 Uhr: 21-Jähriger wegen Autorennen mit drei Todesopfern angeklagt

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat nach einem Autorennen mit drei Todesopfern vor dem Landgericht der Hauptstadt Anklage gegen einen 21-Jährigen Anklage erhoben. Diese lautet auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge und Straßenverkehrsgefährdung, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte.

Die Staatsanwaltschaft legt Omran H. zur Last, am 2. Februar spätabends einen von ihm ausgeliehenen 450 PS starken Sportwagen, in dem sich drei Mitfahrer befanden, bei schwierigen Straßen- und Sichtverhältnissen auf mindestens 150 Stundenkilometer beschleunigt zu haben. Mit dem Ziel, die Höchstgeschwindigkeit zu erreichen, sei er dabei durch eine 30er-Zone im Bezirk Treptow-Köpenick gefahren. Dort soll er die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben. Drei Menschen starben bei dem Unfall, der Angeschuldigte wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt.

14.20 Uhr: Belgien meldet Rekord an täglichen Corona-Infektionen

In Belgien sind so viele tägliche Corona-Infektionen wie noch nie seit Anfang der Pandemie festgestellt worden. Am Donnerstag verkündete die Gesundheitsbehörde, dass zuletzt 23.621 neue Fälle gemeldet wurden - so viele wie noch nie an einem Tag. Der vorherige Rekord lag bei 22.221 im vergangenen Oktober. Die jüngsten Daten stammen von Montag, da die Zahlen in Belgien teils mit einigen Tagen Verspätung gemeldet werden.

Auch die Zahl der Patienten in Krankenhäusern, die an Covid-19 erkrankt sind, sowie die Todeszahlen stiegen weiter an. In den vergangenen sieben Tagen wurden laut der Behörde durchschnittlich 294,7 Menschen pro Tag eingewiesen, 37,3 Menschen starben im Schnitt täglich an Corona. Die 14-Tage-Inzidenz von Corona-Infektionen pro 100.000 Menschen lag zuletzt bei 1616,4.

14.19 Uhr: Patientenschützer empört über Aussetzung von Testpflicht für Pflegepersonal

Patientenschützer haben sich empört über die Aussetzung der Testpflicht für geimpftes oder genesenes Personal in medizinischen Einrichtungen durch die Bundesländer gezeigt. "Heute zählt Deutschland 100.000 Pandemie-Tote", sagte  der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Nachrichtenagentur AFP. "Deshalb ist es unerträglich, dass die Gesundheitsminister der Länder einen Rechtsbruch vornehmen. Nichts Anderes ist die Aussetzung der lang erstrittenen, täglichen Testpflicht in der Altenpflege."

Die Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) hatte zuvor beschlossen, dass sie die im neuen Infektionsschutzgesetz festgelegte Testpflicht für geimpftes oder genesenes Personal "nicht anwendet". Auch die Berichtspflicht darüber wurde ausgesetzt. Die Minister verwiesen dabei auf "unzumutbare Belastungen" der Einrichtungen durch tägliche Tests und ausgelastete Testkapazitäten. Die Minister verlangten, klarzustellen, dass für vollständig immunisiertes Personal ein selbst angewendeter Antigen-Schnelltest zwei Mal pro Woche ausreichend sei.

13.56 Uhr: Söder für schnelles Ministerpräsidenten-Treffen

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will wegen der weiter steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen eine vorgezogene Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundesregierung. "Jede Möglichkeit, die derzeitige Krisenlage zu verbessern, muss genutzt werden", sagte Söder der "Süddeutschen Zeitung". Zuvor hatte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) ein rasches Treffen der Länder-Regierungschefs gefordert, am besten noch in dieser Woche. Eigentlich war der 9. Dezember für das Treffen vorgesehen.

Söder nannte drei Themen, über die man sich "zwingend unterhalten" müsse: Das aktuelle Infektionsschutzgesetz, das im Bundestag mit der Mehrheit der künftigen Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP beschlossen wurde, sei "der derzeitigen Situation nicht angemessen" und müsse wieder geändert werden, sagte der CSU-Chef der Zeitung. Als zweiten Punkt nannte er die Impfkampagne: Um die Impfgeschwindigkeit zu erhöhen, sollen nach dem Willen Söders auch Apothekerinnen und Apotheker impfen dürfen. Als dritten Punkt nannte er die Diskussion über eine allgemeine Impfpflicht, die er inzwischen befürwortet. "Nur sie wird die Gesellschaft befrieden und uns allen die Freiheit zurückbringen, wie wir sie vor Corona kannten."

Sowas gab es noch nie: Ein deutscher Hotspot überschreitet erstmals 2000er-Inzidenz

13.49 Uhr: EU-Kommission spricht sich gegen Corona-Reisebeschränkungen aus

Die EU-Kommission hat den EU-Ländern empfohlen, keine zusätzlichen Reisebeschränkungen für Geimpfte, Genesene oder frisch Getestete einzuführen. Wer ein gültiges EU-Corona-Zertifikat habe, solle "grundsätzlich keinen zusätzlichen Beschränkungen wie Tests oder Quarantäne unterworfen werden, unabhängig vom Abreiseort in der EU", teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit. Zudem solle die Gültigkeitsdauer der EU-Impfnachweise beschränkt werden. Man schlage vor, dass diese Zertifikate neun Monate ab der vollständigen Impfung gültig sein sollen, bevor eine Auffrischungsimpfung notwendig werde, so die Vizepräsidentin der EU-Kommission Vera Jourova.

EU-Justizkommissar Didier Reynders betonte: "Unser Hauptziel ist es, abweichende Maßnahmen in der EU zu vermeiden." Die Kommission hofft auf einheitliche Regeln innerhalb der EU. Die EU-Länder sollten nun "unverzüglich" alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, damit sich alle Menschen eine Booster-Impfung bekommen können, die diese für ein gültiges Zertifikat brauchen.

13.18 Uhr: Kölner Polizei findet nach Unfallflucht gefälschte Impfpässe

Zufallsfund in Köln: Bei der Aufnahme einer Verkehrsunfallflucht im Stadtteil Raderthal haben Polizisten am Mittwoch zehn gefälschte Impfpässe in einem verlassenen Unfallwagen gefunden. Eine Streife traf den mutmaßlichen Fahrer wenig später betrunken an dessen Wohnanschrift in Hürth an, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ein Alkoholatemtest zeigte einen Wert von knapp anderthalb Promille an.

Zeugen hätten den 35-Jährigen zuvor an der Unfallstelle gesehen und ihn der Polizei beschrieben, erklärte die Polizei. Ersten Ermittlungen zufolge war er mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen und frontal mit einem Baum kollidiert. Sein Führerschein, die gefälschten Impfpässe und das Auto wurden beschlagnahmt.

12.52 Uhr: Deutsches Gesetz zu Abschiebehaft ist laut EuGH-Gutachter rechtswidrig

Das deutsche Gesetz zur Unterbringung in Abschiebehaft verstößt nach Einschätzung eines Gutachters am Europäischen Gerichtshof gegen EU-Recht. Die Gesetzesänderung von 2019, die die Unterbringung von Abschiebegefangenen in einer Justizvollzugsanstalt pauschal bis Mitte 2022 erlaubt, sei rechtswidrig, befand Generalanwalt Jean Richard de la Tour am Donnerstag (Rechtssache C-519/20).

Hintergrund ist ein Fall vor dem Amtsgericht Hannover, das entscheiden muss, ob ein Pakistani seine Abschiebehaft zurecht in der Justizvollzugsanstalt Hannover, Abteilung Langenhagen, verbringt. Grundsätzlich gilt nach EU-Recht, dass Drittstaatsangehörige, die abgeschoben werden sollen, in speziellen Hafteinrichtungen untergebracht werden müssen. Die Unterbringung in einer gewöhnlichen Haftanstalt ist nur in einer Notlage erlaubt. Dem Gutachter zufolge bestehen die Voraussetzungen für eine solche Notlage in Deutschland jedoch nicht.

12.50 Uhr: EU-Behörde gibt grünes Licht für Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht gegeben für die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren in Europa. Das teilte die EMA am Donnerstag in Amsterdam mit. Es wird der erste Corona-Impfstoff, der in der EU für Kinder unter zwölf Jahren zugelassen wird.

12.12 Uhr: Sachsen verlegt erste Intensivpatienten

Sachsen und Thüringen bereiten die Verlegung von Corona-Intensivpatienten vor. Sachsen habe bereits 16 Patienten für die Verlegung angemeldet, für Donnerstag seien die ersten Patientenverlegungen geplant, sagte Landesgesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) in Dresden. Auch Thüringen bereitet die Verlegung von 14 Intensivpatienten nach Norddeutschland vor. Die norddeutschen Bundesländer werden in den kommenden Tagen laut niedersächsischem Innenministerium zunächst zehn Corona-Patienten aus Ostdeutschland aufnehmen.

Hintergrund ist das sogenannte Kleeblatt-Konzept zur strategischen Verlegung von Intensivpatienten. Bayern und vier weitere Bundesländer hatten vor dem Hintergrund der steigenden Auslastung der Intensivstationen am Dienstag offiziell das Konzept aktiviert. In diesen Tagen soll daher eine größere Zahl von Patienten aus Bayern, Thüringen, Sachsen, Berlin und Brandenburg in andere Regionen verlegt werden.

12.03 Uhr: Grüne Jugend unzufrieden mit Klimakapitel in Koalitionsvertrag

Die Grüne Jugend sieht den Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien insgesamt "mit gemischten Gefühlen". Defizite gebe es vor allem in den Bereichen Klimaschutz und Verkehr, sagte der Bundessprecher der Grünen-Nachwuchsbewegung, Timon Dzienus, am Donnerstag dem Sender Phoenix. Kompromisse seien in einem Regierungsbündnis normal, "aber klar muss sein, mit dem Klima kann man nicht einfach so Kompromisse machen".

CO2, das einmal ausgestoßen werde, "das ist ausgestoßen und wird dafür sorgen, dass das Klima sich weiter erhitzt", gab Dzienus weiter zu bedenken. Grünen-Chef Robert Habeck hatte am Mittwoch bei der Vorstellung des Koalitionsvertrages gesagt, er sehe Deutschland damit auf dem 1,5-Grad-Pfad gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommen. Daran gibt es jedoch Zweifel.

11.45 Uhr: Mutiger Autofahrer bremst Transporter mit bewusstlosem Fahrer

Ein couragierter Autofahrer hat auf der Autobahn 14 bei Schwerin einen führerlosen Kleintransporter gestoppt und damit laut Polizei Schlimmeres verhindert. Wie ein Sprecher sagte, ereignete sich der Vorfall am Mittwoch bei Leezen (Mecklenburg-Vorpommern). Der 57-Jährige habe bemerkt, dass der Transporterfahrer bewusstlos war. Der Kleinlaster war bereits gegen die Mittelschutzplanke gestoßen, durch eine Vertiefung gefahren und dann auf der A14 weitergerollt. Der Pkw-Fahrer habe sich mit seinem Wagen davorgesetzt und den führerlosen Transporter so bis zum Stillstand ausgebremst. Dabei wurden beide Fahrzeuge beschädigt. Der 48-jährige Transporterfahrer sei geborgen worden, kurz danach zur Besinnung gekommen und in eine Klinik gebracht worden. Er habe während der Fahrt wohl einen epileptischen Anfall erlitten, hieß es.

11.33 Uhr: Polnischer Geheimdienst nimmt mutmaßlichen russischen Spion fest

In Polen ist ein mutmaßlicher russischer Spion festgenommen worden. Dem 66 Jahre alten Mann werde vorgeworfen, für den russischen Geheimdienst FSB gearbeitet zu haben, teilte der polnische Inlandsgeheimdienst in Warschau mit. Den Angaben zufolge wurde der polnische Staatsbürger bereits am Sonntag in der Woiwodschaft Ermland-Masuren nördlich der Hauptstadt festgenommen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung seien Gegenstände und Dokumente beschlagnahmt worden.

Die Festnahme steht demnach im Zusammenhang mit dem Fall eines anderen Mannes im Mai, dem ebenfalls Spionage für einen fremden Geheimdienst vorgeworfen wird. Der 66-Jährige bestreitet die Vorwürfe. Ein Gericht verhängte einen dreimonatigen vorläufigen Arrest. Nach Angaben der Nachrichtenagentur PAP drohen dem Mann bei einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft.

11.28 Uhr: Ministerpräsident Haseloff kritisiert vorzeitigen Kohleausstieg

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat den geplanten vorzeitigen Kohleausstieg im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP im Bund kritisiert. Haseloff sagte dem MDR am Donnerstag, die Passage, wonach der Kohleausstieg idealerweise bis 2030 erfolgen solle, sei für die Menschen enttäuschend und verunsichernd. "Das ist ein Signal an die Menschen, dass man Politik nur bedingt trauen kann."

Beim Ausbau erneuerbarer Energien habe Sachsen-Anhalt seine Ziele vor vielen anderen Ländern erreicht, betonte der Ministerpräsident. "Es hängen gerade die Länder, die im Süden sind, hinterher - unter anderem Baden-Württemberg, das grün regiert wird. Und da hat sich in den letzten Jahren so gut wie nichts getan", kritisierte der CDU-Politiker. "Beim Ausbau der Windenergie sind mal die dran, die noch erheblichen Nachholebedarf haben."

11:05 Uhr: Internationales Rotes Kreuz ernennt erstmals Frau zur Präsidentin

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) soll erstmals von einer Frau geführt werden. Wie das IKRK mitteilte, soll die schweizerische Diplomatin Mirjana Spoljaric Egger dem scheidenden Präsidenten Peter Maurer am 1. Oktober 2022 nachfolgen. Spoljaric Egger ist derzeit Vize-Generalsekretärin des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP).

10.49 Uhr: Dänische Soldaten töten vier Piraten vor westafrikanischer Küste

Im Golf von Guinea vor Afrikas Westküste haben Soldaten einer dänischen Fregatte bei einem Feuergefecht vier Piraten getötet. Ein weiterer Seeräuber sei verletzt worden, teilte das dänische Verteidigungskommando in Kopenhagen mit. Soldaten der "Esbern Snare" seien nicht zu Schaden gekommen. Nach diesen Angaben hatte ein Hubschrauber ein Motorboot mit acht verdächtigen Männern bemerkt. Auf die Aufforderung zum Anhalten und Warnschüsse hätten die Piraten mit gezielten Schüssen reagiert. Ihr Schiff sei dann nach kurzem Feuergefecht gesunken.

10.05 Uhr: Polen stoppt weitere Migranten an Grenze

Polens Grenzschutz hat mindestens 375 Versuche von Migranten registriert, von Belarus aus die Grenzsperren zu überwinden und illegal in die EU zu gelangen. In der Nähe der Ortschaft Czeremsza habe eine Gruppe von 232 Personen den Grenzzaun beschädigt und sei einige Meter auf polnisches Gebiet vorgedrungen, sagte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag. Die Sicherheitskräfte hätten die Gruppe wieder zurückgebracht. Fünf Migranten seien wegen Erschöpfung ins Krankenhaus eingeliefert worden.

10 Uhr: Acht Tote bei Autobomben-Anschlag in Mogadischu

Bei einem Autobombenanschlag nahe einer Schule in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind acht Menschen getötet worden. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt, darunter elf Schüler, wie ein Vertreter der Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur AFP sagte. Die islamistische Schebab-Miliz reklamierte den Anschlag für sich. "Bei der Explosion wurden acht Menschen getötet und 17 weitere verletzt", sagte Polizeisprecher Abdifatah Adan. Zuvor war von fünf Toten und 15 Verletzten die Rede gewesen.

9.40 Uhr: Mehrere Tote und Dutzende Verletzte bei Bergwerksunglück in Sibirien

Bei einem schweren Unglück in einem russischen Kohlebergwerk sind im Westen Sibiriens mindestens sechs Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. In der Grube seien noch immer 49 Menschen, zu denen der Kontakt fehle, teilte der Gouverneur des Gebiets Kemeroro, Sergej Ziwiljow, mit. Insgesamt sind 237 Arbeiter aus dem Schacht Listwjaschnaja im Kusnezker Kohlebecken (Kusbass) gerettet worden, mehr als 40 von ihnen mussten in Krankenhäusern behandelt werden, wie der Zivilschutz mitteilte. In dem Bergwerk hatte sich am Morgen aus zunächst unbekannter Ursache eine Explosion ereignet.

9.36 Uhr: Luftwaffe hält zwei Flugzeuge bereit für Corona-Hilfe

Die Luftwaffe hält in Köln nun zwei Flugzeuge für einen Hilfseinsatz zur Verlegung von Intensivpatienten in der Corona-Pandemie bereit. Dazu gehört der Airbus A310 MedEvac, die fliegende Intensivstation, sowie eine umgerüstete Spezialmaschine, das Überwachungsflugzeug A319OH ("offener Himmel"). In dieses seien am Vortag zwei Plätze zur Intensivbehandlung eingebaut worden, sagte ein Luftwaffen-Sprecher. Über sechs Intensivplätze verfüge der Airbus A310 MedEvac. Schnelle Transportkapazitäten sollen bereitgehalten werden, um Intensivpatienten bei einer regionalen Überlastung von Krankenhäusern in Regionen mit freien Kapazitäten fliegen zu können.

9.07 Uhr: SPD-Politiker Lauterbach würde gern Gesundheitsminister werden

Der SPD-Gesundheitsexperte und Mediziner Karl Lauterbach würde gerne das Bundesgesundheitsministerium führen. "Ich bin seit langer Zeit in diesem Bereich tätig, also wäre es eine Überraschung, wenn ich das grundsätzlich nicht machen wollte", sagte er am Mittwochabend in der Sendung "RTL Direkt". "Aber es gibt andere, die das können, es geht hier nicht um mich", fügte er hinzu. Lauterbach bewertete es zugleich als positiv, dass das Gesundheitsressort in den Ampel-Verhandlungen der SPD zugeordnet wurde. "Wir sind eine sozialdemokratische Partei, da ist das ein wichtiger Bereich für uns."

8.41 Uhr: Zwei Tote bei Unfällen an Bahnübergängen in Nordrhein-Westfalen und Thüringen

In Nordrhein-Westfalen und Thüringen sind zwei Menschen bei Unfällen an Bahnübergängen ums Leben gekommen. Bei Rath im Kreis Düren befuhr ein 67-Jähriger am Dienstag mit einem Radlader einen unbeschrankten Bahnübergang und übersah einen herannahenden Zug, wie die Polizei in Düren mitteilte. Beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Der 67-Jährige wurde aus dem Radlader geschleudert und stürzte ins Gleisbett. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer der Bahn musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Die Fahrgäste des Zuges blieben unverletzt. Im thüringischen Oberweimar starb am Mittwochnachmittag eine 79-jährige Frau an einem beschrankten Bahnübergang. Ihr 78 Jahre alter Begleiter wurde nicht verletzt, musste aber von Rettungskräften nach dem Unfall betreut werden. Die Umstände des Unfalls waren noch unklar.

8.35 Uhr: Ärzte entfernen Biden "gutartig erscheinenden" Darmpolypen

US-Präsident Joe Biden ist nach Angaben seines Arztes ein "gutartig erscheinender" Polyp aus dem Dickdarm entfernt worden. Das röhrenförmige Adenom sei rund drei Millimeter groß gewesen, schrieb Arzt Kevin O'Connor in einem am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Brief. Ein Adenom sei eine langsam wachsende Geschwulst, gelte jedoch als mögliche Vorstufe einer Krebserkrankung. Derzeit seien keine weiteren Maßnahmen nötig. Das Gewebe solle nach der Entfernung am vergangenen Freitag nun untersucht werden, hieß es in dem auf Dienstag datierten Schreiben weiter. O'Connor empfahl eine routinemäßige Beobachtung und eine erneute Darmspiegelung in sieben bis zehn Jahren. Biden hatte sich einen Tag vor seinem 79. Geburtstag im Militärkrankenhaus Walter Reed bei Washington unter Vollnarkose einer Darmspiegelung unterzogen.

8.19 Uhr Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen erstmals über 1000

Erstmals ist in einem Bundesland der Inzidenzwert über 1000 gestiegen. Für Sachsen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen Wert von 1074,6, am Mittwoch lag die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche in dem Bundesland noch bei 935,8. Innerhalb eines Tages zählten die Gesundheitsämter in Sachsen 11 581 neue Corona-Infektionen, 42 Todesfälle kamen hinzu. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 419,7 (Vortag: 404,5). Landesweit waren neun der zehn Landkreise in Sachsen über dem Inzidenzwert von 1000. Unterhalb dieses Wertes liegen nur noch die Großstädte Dresden (630,3), Leipzig (869,1) und Chemnitz (972,2) sowie der Landkreis Görlitz (735,6). Bundesweiter Hotspot bleibt der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 1688,0.

8.11 Uhr: Deutsche Wirtschaft im dritten Quartal um 1,7 Prozent gewachsen

Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal etwas schwächer gewachsen, als zunächst angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Zeitraum Juli bis Ende September um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie das Statische Bundesamt mitteilte. In einer ersten Schätzung war die Wiesbadener Behörde von einem Plus von 1,8 Prozent ausgegangen. Gegenüber dem vierten Quartal 2019, also dem Niveau vor der Corona-Krise, fiel die Wirtschaftsleistung 1,1 Prozent geringer aus. Angeschoben wurde Europas größte Volkswirtschaft vom Privatkonsum, der kräftig um 6,2 Prozent zulegte. Lieferengpässe hinterließen dagegen Spuren. Der Export und die Investitionen der Unternehmen in Ausrüstungen wie Maschinen sanken gegenüber dem Vorquartal.

8.09 Uhr: Mindestens sechs Tote bei Anschlag in Mogadischu

Bei einem Sprengstoffanschlag in Mogadischu, der Haupstadt des ostafrikanischen Krisenstaats Somalia, sind am Donnerstag mindestens sechs Menschen getötet worden. Unter den Toten ist nach Angaben der Polizei auch der Attentäter selbst. Zudem wurden viele Menschen verletzt, einige davon schwer. Ziel des Anschlags war ein Militärkonvoi einer Friedensmission der Afrikanischen Union (AU). Die Autobombe brachte nach Augenzeugenberichten auch ein Schulgebäude in der Nachbarschaft zum Einsturz.

6.41 Uhr: Apothekerverband: Corona-Schnelltests werden knapp

Mit dem Inkrafttreten der neuen Corona-Vorschriften werden in Deutschland die Corona-Schnelltests knapp. "Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz ist die Nachfrage nach kostenlosen Bürgertests und nach Selbsttests in den Apotheken am Mittwoch explodiert", sagte der Chef des Apothekerverbands Nordrhein, Thomas Preis, der "Rheinischen Post": "Die Lieferzeiten werden von Tag zu Tag länger."

5 Uhr: Verdi-Chef stellt Bedingung für Einigung im Tarifstreit im öffentlichen Dienst

Kurz vor der dritten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder hat Verdi-Chef Frank Werneke dauerhafte Verbesserungen für Gesundheitsbeschäftigte zur Bedingung einer Einigung gemacht. Es werde nur dann einen Tarifabschluss geben, "wenn das Gesundheitspersonal spürbare finanzielle Verbesserungen erhält", sagte Werneke der "Welt". Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten in diesem Bereich mindestens 300 Euro mehr pro Monat. Einmalzahlungen reichen der Gewerkschaft laut Werneke nicht. Corona-Prämien könnten im Gesamtabschluss zwar eine Rolle spielen, grundsätzlich gehe es aber um eine dauerhaft bessere Bezahlung im Gesundheitswesen "und natürlich auch für alle anderen Beschäftigten bei den Ländern".

4.16 Uhr: 44-Jährige aus der Karibik gewinnt bei Lotterie zwei Weltraumflüge

Zwei Tickets im Gesamtwert von 900.000 Dollar für einen Flug in den Weltraum hat eine Frau aus dem Karibikstaat Antigua und Barbuda gewonnen. Die 44-jährige Keisha Schahaff will ihre 17-jährige Tochter mit ins All nehmen, wie das Unternehmen Virgin Galactic des britischen Milliardärs Richard Branson mitteilte. Die Teenagerin studiert derzeit Astrophysik in Großbritannien und träumt von einem Job bei der US-Weltraumagentur Nasa. Keisha Schahaff hatte auf einer Online-Plattform an einer Lotterie teilgenommen, mit der Geld für eine Nichtregierungsorganisation gesammelt wurde, die Menschen einen Zugang zum Weltraum verschaffen will. Der Mindestbeitrag lag bei zehn Dollar. Über einen Zeitraum von acht Wochen nahmen 165.000 Menschen teil, so kamen 1,7 Millionen Dollar zusammen. Wieviele Schahaff zahlte, wurde nicht bekannt.

3.32 Uhr: Deutschland überschreitet laut RKI Schwelle von 100.000 Corona-Toten

Die Zahl der Corona-Toten in Deutschland hat die Schwelle von 100.000 überschritten. Wie das Robert-Koch-Institut unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter meldete, starben seit Beginn der Pandemie insgesamt 100.119 Menschen in Deutschland nach einer Corona-Infektion. Mehr als 5,5 Millionen Menschen infizierten sich demnach bisher mit dem Coronavirus.

2 Uhr: London verbietet Werbung für Schönheits-OPs in Jugendmedien

Großbritannien will den Anreiz zu Schönheitsoperationen für Minderjährige senken und verbietet entsprechende Werbung in Jugendmedien. Von Mai 2022 an dürfen keine Anzeigen etwa für Brustvergrößerungen oder -verkleinerungen, Bauch- und Augenlidstraffung oder Nasenkorrekturen mehr in Zeitschriften und TV-Programmen geschaltet werden, die sich an unter 18-Jährige richten oder von dieser Altersgruppe verstärkt konsumiert werden. Das Verbot gilt auch für Behandlungen zur Hautverjüngung, Laser- oder Lichtbehandlungen sowie Produkte zur Zahnaufhellung, wie der Werberat Committee of Advertising Practice (CAP) mitteilte.

0.36 Uhr: Kanada beginnt mit Corona-Impfungen für Kinder ab fünf Jahren

Kanada hat mit den Corona-Impfungen für Kinder ab fünf Jahren begonnen. Nachdem der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer am vergangenen Freitag für die Altersgruppe der Fünf- bis Elfjährigen freigegeben wurde, reihten sich in einem Impfzentrum in Montréal die ersten jüngeren Kinder in die Impfschlange ein.  Um ihnen die Angst zu nehmen, waren die Trennwände zwischen den Kabinen  eigens mit Einhorn- und Hockeypostern verziert worden, zudem ist für Kinder mehr Zeit pro Impfling als für Erwachsene eingeplant. "Ich hatte nicht wirklich Angst, aber ich war aufgeregt", sagte der zehnjährige Victor nach seiner Impfung. Seine Mutter Mathilde erklärte, ihr Jüngster habe sich zuletzt "ausgeschlossen" gefühlt, nachdem die ganze Familie gegen das Coronavirus geimpft sei. Jetzt könne er seine Urgroßeltern ohne Angst umarmen.

fin/les/tkr/fs DPA AFP

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