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News von heute: Kundendaten von Mastercard im Internet gefunden

USA testen konventionelle Mittelstreckenrakete +++ Höhlenforscher seit Tagen eingeschlossen +++ Messerattacke von Chemnitz: Staatsanwalt fordert zehn Jahre Haft +++ News des Tages im stern-Ticker.

Eine Kreditkarte von Mastercard

Eine Kreditkarte von Mastercard: Das Unternehmen wird beschuldigt, Verbraucher Jahrelang über den Tisch gezogen zu haben.

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • USA testen konventionelle Mittelstreckenrakete (18.48 Uhr)
  • Kundendaten von Mastercard im Internet gefunden (18.06 Uhr) 
  • Fünf Verletzte nach schwerem Unfall im Gotthard-Tunnel (16.33 Uhr)
  • "Dänisches Bettenlager"-Gründer Lars Larsen ist tot (15 Uhr)
  • Höhlenforscher in Polen vermisst (13.44 Uhr)
  • Waldbrand auf Gran Canaria außer Kontrolle (10.03 Uhr)
  • Vermisster Wanderer tot aufgefunden (4.48 Uhr)

Die News des Tages im stern-Ticker: 

+++ 19.49 Uhr: Berlins Bürgermeister Müller und seine Frau haben sich getrennt +++

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und seine Ehefrau Claudia haben sich getrennt. Das bestätigte Müllers Anwalt, Christian Schertz, auf Nachfrage der Nachrichtenagentur DPA. "Wir bitten, die Privatsphäre der Familie zu vrespektieren." Weitere Erklärungen werde es nicht geben, sagte Schertz. Müller, 54, und seine Frau hatten 1993 geheiratet. Sie haben zwei Kinder.

+++ 19.23 Uhr: Palästinenserpräsident entlässt wegen Finanzkrise alle Berater +++

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat wegen einer Finanzkrise im Westjordanland alle seine Berater entlassen. In einer von der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa veröffentlichten kurzen Mitteilung seines Büros wurden keine Details zur Zahl der Berater oder den mit dem Schritt verbundenen Einsparungen erwähnt. Dem palästinensischen Politikanalysten Dschihad Harb zufolge reagiert Abbas mit der Entlassung seiner Berater auf einen Bericht aus dem Juni über Bezüge von Ministern und Funktionären. Die palästinensische Autonomiebehörde steckt seit Monaten in Zahlungsschwierigkeiten, seitdem Israel im Februar entschieden hat, monatlich rund zehn Millionen Dollar (neun Millionen Euro) an Steuer-Transferzahlungen zurückzuhalten. Israel nimmt monatlich etwa 190 Millionen Dollar an Zoll auf Waren für die Palästinensergebiete ein. Das Geld wird dann an die Autonomiebehörde weitergeleitet.

Dieser Mann in South Carolina wird fast vom Blitz getroffen.

+++ 19.11 Uhr: Putin: Keine atomare Bedrohung nach Explosion in Nordrussland +++

Russlands Präsident Wladimir Putin hat Sorgen um einen möglichen atomaren Unfall nach der Explosion eines Raketenmotors im Norden des Landes zurückgewiesen. "Es gibt keine Bedrohung, und es wurden auch keine erhöhten Strahlenwerte gemessen", sagte Putin bei einem Treffen mit dem französischen Staatschef Emmanuel Macron in dessen Mittelmeerresidenz Fort Brégançon. Die Situation an der Unfallstelle nahe der nordrussischen Stadt Archangelsk sei unter Kontrolle. "Wir sehen dort keine ernsten Veränderungen." Anfang August war es zu der Explosion im Militärhafen von Sewerodwinsk am Weißen Meer gekommen, bei der sieben Menschen starben. Die lokalen Behörden und auch Umweltschützer stellten eine kurzfristige erhöhte Radioaktivität fest. Nach Angaben des russischen Wetterdienstes wurde das in der Natur vorkommende Niveau in der Spitze um das 16-Fache überschritten.

+++ 19.07 Uhr: Machtpoker in Rom: Regierungschef Conte gibt Erklärung ab +++

Im Poker um die Macht in der italienischen Regierung wird am Dienstag, 15 Uhr, eine richtungsweisende Erklärung von Ministerpräsident Giuseppe Conte erwartet. Der rechtspopulistische Innenminister und Vize-Premier Matteo Salvini hatte die Koalition aus seiner Lega mit der Fünf-Sterne-Bewegung vor knapp zwei Wochen gesprengt. Er will die Allianz zu Fall bringen und eine schnelle Neuwahl, weil er derzeit in Umfragen hohe Popularität genießt. Gegen Conte hatte er ein Misstrauensvotum gefordert. Jedoch ist vollkommen unklar, ob es zu diesem Schritt am Dienstag kommt oder ob Conte im Senat in Rom gar selbst seinen Rücktritt ankündigt.

+++ 18.48 Uhr: USA testen konventionelle Mittelstreckenrakete +++

Die USA haben rund zwei Wochen nach ihrem Ausstieg aus dem INF-Abrüstungsvertrag mit Russland eine Mittelstreckenrakete getestet. Wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte, wurde die landgestützte und konventionelle Rakete am Vortag von der kalifornischen San-Nicolas-Insel abgefeuert. Das Pentagon hatte nach dem Ausstieg aus dem INF-Vertrag die Entwicklung neuer Raketensysteme angekündigt.

+++ 18.06 Uhr: Kundendaten zu Mastercard-Bonusprogramm im Internet gefunden +++

Durch ein Datenleck sind Daten von Nutzern des Mastercard-Bonusprogramms "Priceless Specials" aus Deutschland im Internet aufgetaucht. Eine Tabellen-Datei, die zeitweise in einem Online-Forum verfügbar war, listete unter anderem Namen und E-Mail-Adressen auf. Daneben standen jeweils die ersten zwei und die letzten vier Zahlen der Mastercard-Kartennummer und in manchen Fällen auch die Anschrift und Telefonnummern der Kunden. Das besonders Gefährliche an solchen Datenlecks ist die Möglichkeit für Online-Kriminelle, E-Mails zu fabrizieren, die täuschend echt aussehen, um Nutzern Passwörter und weitere Informationen abzujagen. Mastercard teilte mit, das Bonusprogramm sei vorsorglich gestoppt worden. Zugleich das Unternehmen, es gebe keinen Zusammenhang mit dem Zahlungsnetzwerk des Unternehmens.

+++ 18.06 Uhr: Mann in Alaska findet über 50 Jahre alte Flaschenpost +++

Ein Segenswunsch aus vergangenen Zeiten: Beim Sammeln von Feuerholz hat ein Aushilfslehrer in Alaska eine mehr als 50 Jahre alte Flaschenpost gefunden. "Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit, ein langes Leben und viel Spaß beim Segeln", stand in dem handgeschriebenen Brief aus dem Jahr 1969. "Herzliche Grüße von dem Mutterschiff der ostrussischen Flotte VRXF Sulak", heißt es weiter. Tyler Ivanoff veröffentlichte ein Bild seines Fundstücks auf Facebook. "Innen war die Flasche noch immer trocken und roch nach Wein oder was auch immer, altem Alkohol", sagte er der örtlichen Zeitung "Nome Nugget". Auch der Brief sei nicht nass geworden. Der russische Fernsehsender Rossiya 1 nahm die Nachricht zum Anlass, um sich auf die Suche nach der Herkunft der Flaschenpost zu machen. Anhand der Adresse ließ sich der pensionierte russische Kapitän Anatoly Botsanenko ausfindig machen, der mittlerweile auf der Krim lebt. Dieser schien sich nicht mehr an die Flaschenpost zu erinnern: "Das ist nicht meine Handschrift", sagte er dem Sender Rossiya 1. Dann erkannte er jedoch seine alte Adresse auf dem Brief. Er habe 1969 als 35-Jähriger auf dem Schiff Sulak gearbeitet, sagte er dem Sender.

+++ 18.04 Uhr: Macron schlägt Putin baldigen neuen Ukraine-Gipfel vor +++

Fünf Tage vor dem G7-Gipfel in Frankreich ist Staatschef Emmanuel Macron mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammengekommen. Macron schlug Putin auf Fort Brégançon an der französischen Mittelmeerküste ein neues Treffen zur Ukraine-Krise "in den kommenden Wochen" vor. An dem Vierer-Gipfel im sogenannten Normandie-Format sollen sich auch Deutschland und die Ukraine beteiligen. Putin sagte, er sei nach ersten Kontakten mit dem neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj "vorsichtig optimistisch", zu einer Annäherung zu kommen. Macron betonte, es gebe eine "echte Chance" auf Frieden in der Ukraine.

Collage: Ein Jogger und ein Obdachloser auf der Straße; Ein Obdachloser sitzt auf der Straße

+++ 17.51 Uhr: Russische Flugzeuge über Ostsee im Baltikum - Nato-Jets im Einsatz +++

Nato-Kampfjets sind litauischen Angaben zufolge erneut zu mehreren Einsätzen aufgestiegen, um ungekennzeichnete russische Militärflugzeuge über der Ostsee zu identifizieren und zu begleiten. Insgesamt seien in der vergangenen Woche neun Alarmstarts absolviert worden, teilte das Verteidigungsministerium in Vilnius  mit. Bereits die Woche zuvor waren 14 Einsätze an den Grenzen der baltischen Staaten geflogen worden. "Die zunehmende Aktivität russischer Flugzeuge im internationalen Luftraum über der Ostsee ist wahrscheinlich auf ein intensives Training im Sommer zurückzuführen", erklärte das Ministerium der Agentur BNS zufolge. Estland, Lettland und Litauen haben keine eigenen Kampfjets. Deshalb sichern die Nato-Verbündeten seit 2004 den baltischen Luftraum.

+++ 17.50 Uhr: Keine Freizügigkeit mehr für EU-Bürger bei No-Deal-Brexit +++

Die britische Regierung will im Falle eines Brexits ohne Abkommen am 31. Oktober die Freizügigkeit für Neuankömmlinge aus der EU unmittelbar beenden. Das teilte eine Regierungssprecherin in London mit. Die Rechte von EU-Bürgern, die bereits in Großbritannien leben, seien davon jedoch nicht betroffen. Wie die britischen Grenzbeamten künftig zwischen EU-Bürgern mit und ohne Aufenthaltsrecht unterscheiden sollen, ist allerdings bislang unklar.

+++ 17.39 Uhr: Bombenexplosion nahe der Grenze Nordirlands zu Irland +++

In Nordirland ist am Montagmorgen nahe der Grenze zur Republik Irland auf einer Straße ein Sprengsatz explodiert. Vize-Polizeichef Stephen Martin zeigte sich vor Journalisten in Belfast überzeugt, dass es sich bei der Explosion um einen versuchten Anschlag auf nordirische Sicherheitskräfte handelte. Durch einen Hinweis vom Samstagabend sei versucht worden, Polizisten und Anti-Terror-Einheiten zum Ort der Explosion zu locken.

+++ 17.09 Uhr: Nach Messerangriff am Iserlohner Bahnhof: Verdächtiger gesteht Tat  +++

Nach einem Messerangriff mit zwei Toten am Bahnhof von Iserlohn im Sauerland hat der Verdächtige laut Ermittlern die Tat zugegeben. Er soll seine getrennt lebende Ehefrau und deren Lebensgefährten umgebracht haben. "Wir vermuten, dass das Motiv in der Beziehung zu finden ist", sagte der Hagener Staatsanwalt Nils Warmbold. Zu den Angaben des 43-Jährigen wollte sich die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht genauer äußern. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauerten an. Der 43-Jährige und das weibliche Opfer stammen aus dem Kosovo, das männliche Opfer aus Afghanistan. 

+++ 16.58 Uhr: Freund der Schwester umgebracht - Angeklagter schweigt vor Gericht +++

Überall Polizisten, doppelte Einlasskontrollen und ein Angeklagter in Handschellen: Der Mordprozess gegen einen 33 Jahre alten Syrer hat in Braunschweig unter verschärften Sicherheitsbedingungen begonnen. Ihm wird vorgeworfen, den aus dem Irak stammenden Lebensgefährten seiner Schwester auf einem Parkplatz in Salzgitter getötet zu haben, weil er die Beziehung nicht duldete. Zum Prozessauftakt am Landgericht kündigte der Beschuldigte an, nichts zu den Vorwürfen zu sagen.

+++ 16.33 Uhr: Fünf Verletzte nach schwerem Unfall im Gotthard-Tunnel +++

Im Gotthard-Tunnel in der Schweiz ist ein Auto am Montag auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem Wohnmobil und einem Lieferwagen kollidiert. Fünf Menschen wurden teils schwer verletzt, wie die Polizei des Kantons Uri berichtete. Das Auto sowie das Wohnmobil hatten niederländische Kennzeichen, der Lieferwagen kam aus Zürich. Die Verletzten seien aus dem Tunnel geborgen und mit dem Hubschrauber in Krankenhäuser geflogen worden. Der Tunnel wurde in beide Richtungen für mehrere Stunden gesperrt.

Der 1980 fertiggestellte Gotthard-Tunnel ist eine wichtige Nord-Süd-Achse durch die Alpen. Er ist rund 17 Kilometer lang und verbindet den südlichen Kanton Tessin mit der Innerschweiz. Er hat pro Richtung nur eine Fahrspur, und die Seiten sind lediglich durch eine markierte Sicherheitslinie voneinander getrennt. Bei einer Volksabstimmung stimmten die Schweizer 2016 für den Bau einer zweiten Röhre.

+++ 16.17 Uhr: Freizeitpark schließt Karussell nach Hakenkreuz-Kritik +++

Nach einem kritischen Video hat der Freizeitpark Tatzmania im Schwarzwald ein erst vor wenigen Wochen eröffnetes Fahrgeschäft wieder stillgelegt. Die ausfahrbaren Arme des Karussells "Adlerflug" ähnelten drehenden Hakenkreuzen, sagte ein Sprecher des Parks in Löffingen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) am Montag. Nachdem dies in einem Video auf der Online-Plattform Reddit thematisiert worden war, habe es Kritik gegeben. Der Park habe daher entschieden, das Karussell mit sofortiger Wirkung außer Betrieb zu nehmen. Es solle nun, gemeinsam mit dem italienischen Hersteller, überarbeitet werden.

Der Sprecher bestätigte damit Medienberichte. Vor dem Video sei die umstrittene Optik nicht aufgefallen. Der Park, der vor allem Familien mit Kindern anspreche, wolle mögliche Irritationen vermeiden. Ein Weiterbetrieb des Fahrgeschäfts sowie das Beibehalten der bestehenden Optik hätten nicht zur Diskussion gestanden. Mit anderen Attraktionen und einem Zoo bleibe der Freizeitpark geöffnet. Was das neue Fahrgeschäft gekostet hat, wollte der Sprecher nicht sagen.

+++ 16.13 Uhr: Nach Ausbruch: Mängel im Bochumer Gefängnis entdeckt +++

Die Fenster waren nicht vergittert, die Container waren nicht ordentlich gesichert und Mängel bei der Beaufsichtigung gab es möglicherweise auch: Nach einem Ausbruch hat eine Untersuchung der Justizvollzugsanstalt Bochum Mängel offenbart. Das Oberlicht etwa, über das der Gefangene am Donnerstag auf ein Vordach klettern und so auf den Sportplatz gelangen konnte, hätte vergittert sein müssen, sagte am Montag die Sprecherin der JVA, Candida Tunkel. 

Auf dem Sportplatz wurden die ermittelnden JVA-Bediensteten als nächstes fündig: In einem dort abgestellten Container hatte der Mann (42) demnach eine Stangenkonstruktion deponiert, mit der er die Gefängnismauer überwinden konnte. Der Container sei nicht ausreichend gesichert gewesen, weil das Schloss offenbar manipuliert werden konnte, sagte Tunkel weiter. Der Container werde nun weggeschafft. 

Der Fall ist der JVA zufolge noch nicht abschließend geklärt. Bis dahin gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. Die JVA Bochum hatte bereits in der Vergangenheit als "Pannenknast" Schlagzeilen gemacht. Zwischen 2011 und 2013 war drei Insassen die Flucht gelungen - als Folge wurden der damalige Gefängnisdirektor suspendiert und die Sicherheitsvorkehrungen überarbeitet. Seit Donnerstag ist der Ausbrecher auf der Flucht. 2021 hätte seine Haftzeit geendet

+++ 16.05 Uhr: Wegen Hassreden verurteilter griechischer Bischof tritt zurück +++

Nach seiner Verurteilung wegen Anstiftung zur Gewalt gegen Homosexuelle ist ein Bischof der orthodoxen Kirche in Griechenland zurückgetreten. "Heute findet mein letzter Gottesdienst als euer Bischof statt", sagte der 81-jährige Bischof Amvrosios seiner Gemeinde am Sonntag. Ein Gericht hatte ihn zu einer siebenmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Der Bischof, der mit bürgerlichem Namen Athanassios Lenis heißt, hatte das Amt 41 Jahre innegehabt.

2015 hatte Lenis Homosexuelle als "Bodensatz der Gesellschaft" bezeichnet und seine Anhänger schriftlich dazu aufgerufen, "auf sie zu spucken". Er wurde wegen öffentlicher Anstiftung zu Gewalt und Amtsmissbrauch angeklagt, im März 2018 jedoch in erster Instanz von einem Gericht in der Stadt Egio freigesprochen. Die Entscheidung wurde von Menschenrechtsgruppen scharf kritisiert. Die Staatsanwaltschaft legte Berufung ein, wodurch Lenis im Januar in zweiter Instanz zu einer siebenmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt wurde.

Er müsse auf sich selbst achten, sagte Amvrosios nun. Reue schien der Kirchenmann jedoch nicht zu verspüren: "Das Evangelium verurteilt eindeutig und kategorisch perverse Beziehungen", sagte Lenis dem örtlichen Fernsehsender ANT1. Homosexuelle Menschen seien zwar Kinder Gottes, "aber sündige Kinder".

+++ 15.59 Uhr: Mehr als eine Tonne Rauschgift am Flughafen Zürich in sechs Monaten +++

Mehr als eine Tonne Rauschgift ist am Flughafen Zürich im ersten Halbjahr 2019 sichergestellt worden. Darunter waren Kath, ein überwiegend in Ostafrika gebräuchliches Rauschmittel, sowie Kokain, Haschisch und Heroin. Zehn Frauen und acht Männer zwischen 22 und 67 Jahren seien verhaftet worden, berichtete die Kantonspolizei Zürich am Montag.

Die Drogen seien teils im Reisegepäck eingebaut oder im Körper transportiert worden. Die Drogenkuriere kamen nach diesen Angaben vor allem aus Brasilien, aber auch aus Indien, Israel, den Niederlanden, Spanien und Südafrika. Der größte Fund war eine Tonne Kath. Die Blätter werden gekaut, geraucht oder zu Tee verarbeitet. Dazu kamen 32 Kilogramm Kokain, elf Kilogramm Haschisch, fünf Kilogramm Heroin und 625 Hanfsamen.

+++ 15.39 Uhr: Altmaier will weiter für vollständige Soli-Abschaffung kämpfen +++

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will weiter für sein Modell einer vollständigen Abschaffung des Solidaritätszuschlags kämpfen. Das kündigte der CDU-Politiker am Montag in Berlin an. Er verband dies mit Kritik an Aussagen von Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Scholz hatte der "Bild am Sonntag" gesagt, eine "Steuersenkung für Millionäre" stehe nicht auf der Tagesordnung.

Altmaier sagte, es gehe darum, auch viele mittelständische Unternehmen zu entlasten: "Viele von denen sind keine Millionäre." Das Modell von Scholz sei nicht ausreichend. Es gehe auch um Glaubwürdigkeit von Politik. Er habe für seine Pläne viel Unterstützung bekommen. Der Wirtschaftsminister will nun darauf setzen, dass es im parlamentarischen Verfahren noch Änderungen gibt, wie er sagte.

+++ 15.27 Uhr: Zehntausende Indonesier sammeln Müll an Stränden und vor den Küsten des Inselreichs +++

Zehntausende Bürger von Indonesien haben sich am Nationalfeiertag an einer großen Müllsammelaktion beteiligt. Wie die Organisatoren am Montag mitteilten, wurden an den Stränden und vor den Küsten des Landes mit seinen rund 17.000 Inseln insgesamt hunderte Tonnen Abfall eingesammelt. Indonesien feierte am Sonntag den Unabhängigkeitstag. Indonesien ist nach China der zweitgrößte Produzent von Plastikmüll in den Meeren. Das Land will diesen Müll bis 2025 um 70 Prozent verringern.

+++ 15.16 Uhr: Auftakt im Prozess gegen Sudans gestürzten Präsidenten Omar al-Baschir +++

Im Sudan hat der Prozess gegen den gestürzten sudanesischen Machthaber Omar al-Baschir begonnen. Der Ex-Präsident traf am Montag unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen in der Hauptstadt Khartum im Gerichtssaal ein, wie eine dpa-Reporterin berichtete. Der 75-Jährige muss sich wegen diverser Vorwürfe vor Gericht verantworten, darunter Korruption, Devisenvergehen und die illegale Anhäufung von Vermögen.

Das Militär hatte Al-Baschir im April unter dem Druck monatelanger Massenproteste und einer Sitzblockade gestürzt - er hatte das Land im Nordosten Afrikas 30 Jahre lang mit harter Hand regiert. Ein am Samstag unterzeichnetes Abkommen zwischen dem Militär und der Opposition zur Machtteilung hat im Sudan den Weg für eine Übergangsregierung freigemacht.

+++ 15.00 Uhr: Gründer des Dänischen Bettenlagers ist tot +++

Der Gründer der Handelskette Dänisches Bettenlager, Lars Larsen, ist tot. Larsen starb am Montagmorgen mit 71 Jahren im Kreis seiner Familie nahe Silkeborg in Dänemark, wie die Jysk-Gruppe mitteilte, zu der das Dänische Bettenlager gehört. Die Familie habe nicht nur einen Angehörigen, sondern Dänemark habe einen "herausragenden Unternehmer" verloren, zitierte der Konzern Larsens Sohn Jacob Brunsborg. 

Lars Larsen, der Gründer des Dänischen Bettenlagers

Lars Larsen, der Gründer des Dänischen Bettenlagers

DPA

Brunsborg hatte im Juni den Posten des Vorstandsvorsitzenden übernommen, nachdem sein Vater die Diagnose Leberkrebs bekommen hatte. "Wir werden unser Bestes geben, sein beeindruckendes Lebenswerk in seinem Sinne weiterzuführen", erklärte Brunsborg. Die Unternehmensgruppe Jysk expandierte 1984 nach Deutschland. Hierzulande und in Österreich heißt die Firma Dänisches Bettenlager - sie bietet neben Bettwäsche und anderen Textilien auch Möbel und Deko-Artikel an.

+++ 14.49 Uhr: Überfall auf Frachtschiff: Keine Deutschen unter den Entführten +++

Unter den nach einem Überfall auf das Frachtschiff "Marmalaita" entführten Seeleuten sind keine deutschen Staatsbürger. Die Piraten hätten acht Personen mitgenommen - vier Russen, drei Philippiner und einen Ukrainer, teilte die Hamburger Staatsanwaltschaft in der Hansestadt mit. Vier weitere Seeleute konnten sich während des Überfalls am Ankerplatz im Hafen der Millionenstadt Duala am vergangenen Mittwoch verstecken. Weitere Informationen könne die Staatsanwaltschaft gegenwärtig nicht geben, erklärte eine Sprecherin. Auch die Reederei MC-Schiffahrt verwies lediglich auf ihre mehrere Tage alte Mitteilung auf ihrer Webseite. 

+++ 14.48 Uhr: Urteil wegen Verkaufs von Waffe für Münchner Amokläufer rechtskräftig +++

Das Urteil gegen den Betreiber der Internetplattform, über welche die Waffe für den Münchner Amoklauf vor drei Jahren verkauft wurde, ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof wies in einem am Montag veröffentlichten Beschluss die von dem Angeklagten eingelegte Revision gegen seine Verurteilung durch das Landgericht Karlsruhe zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren zurück. Er hatte laut dem Urteil als alleiniger Administrator eine Plattform im Darknet betrieben, über die illegale Waffengeschäfte abgewickelt wurden. 

Ein Beamter zeigt eine Pistole vom Typ "Glock 17". Mit einer Waffe gleichen Typs hatte der Amokläufer in München geschossen.

Ein Beamter zeigt eine Pistole vom Typ "Glock 17". Mit einer Waffe gleichen Typs hatte der Amokläufer in München geschossen.

Gegenstand eines dieser Geschäfte war der Verkauf einer Pistole an den späteren Münchner Amokläufer David S., die dieser von einem mittlerweile ebenfalls verurteilten Mann erhielt. Der Plattformbetreiber wurde deshalb unter anderem wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Der 18-jährige S. hatte im Juli 2016 in München neun Menschen erschossen und sich danach selbst getötet.

+++ 14.42 Uhr: 19 Tote bei Tanklastwagen-Unglück in Uganda +++

Bei der Explosion eines Tanklastwagens im Westen von Uganda sind 19 Menschen ums Leben gekommen. Der Tanklaster war am Sonntagabend im Ort Kyambura nahe des Queen-Elizabeth-Nationalparks mit drei weiteren Fahrzeugen zusammengestoßen, wie ein Vertreter der örtlichen Polizei am Montag mitteilte. Wie viele Menschen verletzt wurden, war zunächst nicht bekannt. Der Unfall habe mehrere Explosionen ausgelöst, 25 naheliegende Geschäfte seien in Flammen aufgegangen, sagte der Polizeisprecher. Zehn Menschen starben demnach noch an der Unfallstelle, neun weitere erlagen ihren Verletzungen im Krankenhaus.

+++ 14.35 Uhr: Prozess um tödliche Schüsse in Salzgitter: Angeklagter schweigt +++

Im Mordprozess um tödliche Schüsse auf den Freund seiner Schwester will der 33-jährige Angeklagte vor Gericht schweigen. Er werde keine Angaben machen, ließ der Mann aus Syrien zum Prozessauftakt im Landgericht Braunschweig mitteilen. Ihm wird vorgeworfen, den aus dem Irak stammenden 25 Jahre alten Lebensgefährten seiner Schwester auf einem Parkplatz in Salzgitter getötet zu haben. (Az: 9Ks 7/19)

Laut Anklage soll er zur Wiederherstellung der Ehre seiner Familie am 26. Januar dieses Jahres dem Freund seiner Schwester in einem Hinterhof aufgelauert und fünf Schüsse abgefeuert haben. Das Opfer starb noch am selben Abend im Krankenhaus an den schweren Verletzungen. Dem 33-Jährigen werden Mord aus Heimtücke und aus niedrigen Beweggründen sowie Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Für den Prozess sind neun Verhandlungstage bis Ende Oktober anberaumt.

+++ 14.33 Uhr: USA verschieben Huawei-Sanktionen um drei Monate +++

Im Handelsstreit mit China haben die USA die geplanten Sanktionen gegen den Huawei-Konzern um weitere drei Monate verschoben. Das teilte US-Handelsminister Wilbur Ross mit, als ein bereits im Mai erteilter Aufschub um drei Monate ablief. US-Präsident Donald Trump hatte damals US-Firmen de facto verboten, Ausrüstung des chinesischen Netzwerkausrüsters zu kaufen und ihre eigenen Produkte ohne Erlaubnis an Huawei zu verkaufen.

+++ 14.12 Uhr: Dutzende Verletzte bei Anschlägen in Ost-Afghanistan +++

Zehn Explosionen haben die im Osten Afghanistans gelegene Stadt Dschalalabad am Unabhängigkeitstag des Lands erschüttert. Mindestens 19 Menschen seien verletzt worden, teilte ein Sprecher der Provinz Nangarhar mit. Ein Krankenhaus-Sprecher gab die Zahl der Verletzten mit 40 an. Demnach wurde mit einem Anstieg der Zahl gerechnet. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP sah auch Kinder unter den Verletzten.

Die Explosionen hätten sich ereignet, während "Menschengruppen den Unabhängigkeitstag feierten", teilte der Gouverneursprecher Attaullah Chogyani mit. Es habe sich um "unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen in verschiedenen Teilen der Stadt" gehandelt. 

+++ 13.44 Uhr: Polen: Höhlenforscher seit Samstag vermisst +++

In Polen gelten zwei Höhlenforscher seit Samstag als vermisst. Rettungskräfte versuchen seither, die in einer Höhle im Tatra-Gebirge im Süden des Landes eingeschlossenen Männer zu erreichen. Bisher habe man keinen Kontakt zu ihnen herstellen können, sagte Bergretter Krzysztof Dlugopolski am Montag der polnischen Nachrichtenagentur (PAP). "Die Bedingungen in der Höhle sind schwierig. Die Temperatur liegt bei etwa vier Grad Celsius. Wir fürchten um das Leben der Eingeschlossenen", sagte Bergretter Jan Krzysztof. Wo genau sich die Höhlenforscher befänden, sei unklar. 

Die erfahrenen Forscher seien in der Höhle Jaskinia Wielka Sniezna, der längsten und tiefsten Höhle des Gebirges eingeschlossen. Dem Bericht der PAP zufolge hatten sie möglicherweise versehentlich einen Auslass für Wasser geschlossen. In der Höhle habe sich Wasser gesammelt und ihren Fluchtweg blockiert, hieß es. Vier ihrer Kollegen gelang es, die Höhle zu verlassen. Sie verständigten die Behörden.

+++ 13.38 Uhr: Frankreich: Mann fährt mit toter Frau im Kofferraum Auto +++

In Frankreich ist ein Autofahrer übereinstimmenden Berichten zufolge mit seiner toten Ehefrau im Kofferraum unterwegs gewesen. Die beiden Kinder im Grundschulalter hätten auf den Rücksitz gesessen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittlerkreise. Der Mann sei am Sonntagmorgen in Doussard nahe der Grenze zur Schweiz und zu Italien festgenommen worden. Nach Angaben der Zeitung "Le Parisien" ist der Mann polizeibekannt, die Polizei habe einen Hinweis erhalten. Die Familie sei gerade aus Italien in ihre Heimat nach Frankreich zurückgekehrt.

Die Hintergründe des Vorfalls waren zunächst unklar. Die Leiche der Frau war in einem Koffer gefunden worden. Die Kinder kamen in Obhut. Die Justiz ermittele wegen Mordes. "Herzlichen Glückwunsch an unsere Gendarmen für ihre Reaktionsfähigkeit und ihren Scharfsinn", twitterte die Polizei der Region Haute-Savoie zu dem Fall.

+++ 13.34 Uhr: Tödlicher Messerangriff in Iserlohn: Verdächtiger gesteht +++

Nach einem Messerangriff mit zwei Toten am Bahnhof von Iserlohn im Sauerland hat der Verdächtige laut Ermittlern die Tat zugegeben. Er soll seine getrennt lebende Ehefrau und deren Lebensgefährten umgebracht haben. "Wir vermuten, dass das Motiv in der Beziehung zu finden ist", sagte der Hagener Staatsanwalt Nils Warmbold. Zu den Angaben des 43-Jährigen wollte sich die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht genauer äußern. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauerten an. 

Dem 43-Jährigen wird vorgeworfen, am Samstag am Bahnhof die 32 Jahre alte Frau und ihren 23-jährigen Lebensgefährten mit einem Küchenmesser getötet zu haben. Vor etwa zwei Monaten war die 32-Jährige Mutter eines Kindes geworden. Der Säugling war während der Attacke im Auto. Die Staatsanwaltschaft geht bislang davon aus, dass der 23-jährige Tote der Vater des Kindes ist.

+++ 13.29 Uhr: Bundesbank: BIP könnte auch im dritten Quartal sinken +++

Die Bundesbank erwartet vorerst keinen Aufschwung der deutschen Konjunktur. "Die gesamtwirtschaftliche Leistung könnte erneut leicht zurückgehen", teilte die Zentralbank in ihrem Monatsbericht mit. Ausschlaggebend dafür ist demnach der "anhaltende Abschwung in der Industrie". Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im zweiten Quartal um 0,1 Prozent zum Vorquartal geschrumpft.

Sollte das BIP in der Folge erneut sinken, würden Experten von einer Rezession sprechen. Sie ist gegeben, wenn die Wirtschaftsleistung in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen zurückgeht.

+++ 13.26 Uhr: Syrische Kurden übergeben vier Kinder von IS-Kämpfern an Deutschland +++

Die kurdischen Behörden im Nordosten Syriens haben vier Kinder von deutschen Kämpfern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) an Deutschland übergeben. Eine Delegation aus Deutschland habe die Kinder in Empfang genommen, sagte der Behördenvertreter Fanar Kait, der in der kurdischen Selbstverwaltung für Auswärtige Angelegenheiten zuständig ist, bei einer Pressekonferenz am Grenzübergang Simalka.

Seinen Angaben zufolge handelt es sich um drei Waisenkinder, die Mutter und Vater verloren haben. Das dritte Kind hat demnach nur keinen Vater mehr. Weil es schwer krank sei, habe die Mutter aber einer Ausreise zugestimmt.

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin bestätigte, dass vier Kinder, die sich bislang in Nordsyrien in Gewahrsam befunden hätten, an der irakisch-syrischen Grenze von Mitarbeitern des deutschen Generalkonsulats in Erbil in Empfang genommen worden seien.

+++ 12.53 Uhr: Keine Konsequenzen für Luke Mockridge nach "Fernsehgarten"-Auftritt +++

Komiker Luke Mockridge hat mit seinem Auftritt beim "ZDF-Fernsehgarten" viele Zuschauer verärgert, muss aber nicht mit konkreten Folgen von Seiten des Senders rechnen. Mockridge (30) hatte in der Sendung am Sonntagmittag unter anderem Witze über alte Menschen gemacht, war wie ein Affe über die Bühne gelaufen und hatte so getan, als würde er mit einer Banane telefonieren. Sein Verhalten hatte Buhrufe aus dem Publikum provoziert. Es seien jedoch keine Konsequenzen für Mockridge geplant, teilte ein ZDF-Sprecher auf Anfrage mit.

Dazu, ob mit Mockridge für den Auftritt eine Gage vereinbart war und ob es dabei bleibe, machte er keinen Angaben - zu vertraglichen Angelegenheiten äußere sich der Sender nicht. Nach Angaben des ZDF-Sprechers soll der Mockridge-Auftritt auch keine Konsequenzen - etwa strengere Kontrollen für die geplanten Auftritte von Künstlern - haben. Das ZDF hat bisher keinen Kontakt zu Mockridge aufgenommen, er habe sich seinerseits auch nicht beim Sender gemeldet, sagte der Sprecher.

Eklat im ZDF-Fernsehgarten: Comedian Luke Mockridge macht den Affen auf der Bühne

+++ 12.48 Uhr: Juncker kann nach Operation nicht zu G7 reisen +++

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat nach einer Gallenoperation die Teilnahme am geplanten G7-Treffen in Biarritz abgesagt. Dies teilte eine Sprecherin der EU-Kommission mit. Junckers Operation zur Entfernung der Gallenblase sei gut verlaufen. Doch hätten ihm seine Ärzte geraten, nicht zu reisen. Die Europäische Union werde bei dem Treffen der großen Wirtschaftsmächte am Wochenende in dem südwestfranzösischen Badeort von Ratspräsident Donald Tusk vertreten.

+++ 12.25 Uhr: Vermieter wehren sich gegen neue Mietpreisbremse +++

Die Vermieterverbände laufen Sturm gegen die von der Koalition geplante Verschärfung der Mietpreisbremse. Die Koalition gehe damit daran, "die Fehler ihrer eigenen Wohnungs- und Mietenpolitik im Bund und in den Ländern zu kaschieren", erklärt etwa der Eigentümerverband Haus & Grund. Vertreter der Koalition verteidigten die Beschlüsse als "ausgewogenes Gesamtpaket". Es gehe vor allem darum, den Anstieg der Mieten in den Ballungsräumen zu dämpfen.

Ein Mann, eine Frau und ein Kleinkind sitzen auf dem Boden und lesen Zeitung

+++ 12.23 Uhr: Dürre: Deutschland zahlt 228 Millionen Euro Nothilfe an Bauern +++

Nach der langen Dürre in vielen Regionen Deutschlands im vergangenen Jahr sind rund 228 Millionen Euro an staatlicher Nothilfe ausgezahlt worden. Das teilte das Bundesagrarministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die größte Einzelsumme aus dem Bund-Länder-Programm entfiel mit Stand 31. Juli auf Brandenburg mit 69,7 Millionen Euro. Betriebe in Sachsen-Anhalt erhielten insgesamt 42,5 Millionen Euro, in Mecklenburg-Vorpommern 36,5 Millionen Euro. Auszahlungen sind noch bis 31. August möglich. 

Bund und Länder hatten angesichts der extremen Trockenheit vor einem Jahr Hilfen von jeweils bis zu 170 Millionen Euro zugesagt. Schwelle für die Unterstützung ist, dass Betriebe in der Existenz gefährdet sind. Gerechnet worden war mit bis zu 10 000 betroffenen Höfen. 

+++ 12.15 Uhr: Tödliche Messerattacke von Chemnitz: Staatsanwalt fordert zehn Jahre Haft +++

Im Prozess um die tödliche Messerattacke vor einem Jahr in Chemnitz hat die Staatsanwaltschaft zehn Jahre Haft gefordert. In seinem Plädoyer vor dem Landgericht hielt Staatsanwalt Stephan Butzkies den Vorwurf des Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung für erwiesen. Die Höchststrafe bei Totschlag beträgt 15 Jahre. Ein Urteil über den angeklagten Syrer wird für kommenden Donnerstag erwartet. Zuvor halten noch drei Nebenklagevertreter sowie die Verteidigung ihre Schlussvorträge.

Der Angeklagte Alaa S. soll gemeinsam mit einem flüchtigen Iraker am 26. August vorigen Jahres einen 35 Jahre alten Deutschen erstochen haben. Überdies wurde ihm vorgeworfen, einen weiteren Mann mit einem Messerstich verletzt zu haben. Nach der Tat war es in der Stadt zu Übergriffen auf Migranten und zu Demonstrationen gekommen. 

+++ 11.27 Uhr: Gericht: BKA muss "Feindesliste" von Rechtsextremen nicht veröffentlichen +++

Das Bundeskriminalamt muss von Rechtsextremisten zusammengestellte Namenslisten weiterhin nicht veröffentlichen. Ein Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden wurde nach einstündiger mündlicher Verhandlung eingestellt. Ein Journalist und Aktivist hatte unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz die Herausgabe einer als "Feindesliste" bekannt gewordenen Datensammlung erzwingen wollen. Das BKA hatte ihm das verweigert. Vor Gericht beriefen sich Vertreter der Behörde auf ein laufendes Ermittlungsverfahren beim Generalbundesanwalt und erklärten sich für nicht zuständig.

+++ 11.07 Uhr: Seenotrettung: Spanien bietet "Open Arms" Mallorca als Zielhafen an +++

Die spanische Regierung hat dem Rettungsschiff "Open Arms" im Ringen um eine Lösung für die 107 Migranten an Bord offenbar Mallorca als sicheren Hafen angeboten. Die spanische NGO Proactiva Open Arms hatte ein Angebot vom Sonntag, den andalusischen Hafen Algeciras anzusteuern, mit der Begründung zurückgewiesen, die Lage an Bord sei zu prekär, um weitere fünf Tage auf See zu verbringen. Die Balearischen Inseln liegen etwas näher an der derzeitigen Position des Schiffs. 

Die "Open Arms" befindet sich seit vergangenem Donnerstag in unmittelbarer Nähe der italienischen Insel Lampedusa, darf wegen der harten Haltung des rechten Innenministers Matteo Salvini die Menschen aber nicht an Land bringen. Algeciras ist etwa 1800 Kilometern entfernt.

+++ 11.06 Uhr: Militär in Somalia tötet wohl 20 Al-Shabaab-Kämpfer +++

Das Militär in Somalia hat nach eigenen Angaben einen Angriff der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab abgewehrt und dabei 20 Kämpfer der Gruppe getötet. Die Miliz habe versucht, einen Stützpunkt der somalischen Streitkräfte in der Nähe von Bariire im Süden des Landes einzunehmen, zitierte am Montag die staatliche Nachrichtenagentur Sonna den General Odawa Yusuf Rage. Bariire liegt rund 50 Kilometer westlich der Hauptstadt Mogadischu. Al-Shabaab beanspruchte den Angriff beim Radiosender Al-Andalus für sich und erklärte, etliche somalische Soldaten getötet zu haben. Details wurden nicht genannt.

+++ 10.56 Uhr: Slowakei: Polizei entdeckt Flüchtlinge unter Güterzug +++

Die slowakische Polizei hat eine Gruppe von Flüchtlingen aufgegriffen, die sich unter den Waggons eines Güterzugs versteckt hielten. Die aus Afghanistan stammenden Männer seien erwischt worden, als sie im Bahnhof der Grenzstadt Sturovo (Gockern) im Süden des Landes vom Zug gesprungen seien, um zu Fuß weiter zu gehen, berichtet die Zeitung "Pravda". 

18 Personen wurden nach Angaben der Polizei festgehalten, ein weiteres Dutzend konnte entkommen. Der Güterzug sei aus Ungarn gekommen. Derartige Verstecke unter Zügen gelten als lebensgefährlich. Die sogenannte Balkanroute für Flüchtlinge führt von Griechenland über Nordmazedonien und Serbien nach Mitteleuropa.

+++ 10.37 Uhr: Syrien wirft Türkei Unterstützung von Terroristen vor +++

Das syrische Außenministerium hat der Türkei die Unterstützung von Terroristen in Syrien vorgeworfen. Mit Munition beladene türkische Fahrzeuge hätten die Grenze zu Syrien überquert, um Terroristen in der umkämpften Rebellenhochburg Idlib zu unterstützen, berichtet die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana mit Verweis auf das Außenministerium. Die syrische Armee führt in Idlib derzeit eine schwere Militäroffensive gegen Aufständische durch. 

Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, wurde ein türkischer Konvoi durch Luftangriffe der syrischen und russischen Armee im Süden der Provinz Idlib gestoppt. Dabei soll einer der von der Türkei unterstützten Rebellen getötet worden sein. 

+++ 10.17 Uhr: ADAC rechnet mit langen Staus am Wochenende +++

Der ADAC erwartet für das kommende Wochenende wieder Staus auf wichtigen Autobahnen. Grund sei, dass in Nordrhein-Westfalen, Teilen der Niederlande und anderen Nachbarländern bald die Sommerferien endeten, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Das mache Fahrten weiterhin zum "Geduldsspiel". Der Autoverkehr in die Urlaubsgebiete nehme hingegen bereits "spürbar" ab.

Zeitweise werde es "nur stockend oder zähfließend vorangehen", warnte der ADAC. Problematisch werde der Verkehr vor allem auf wichtigen Alpenüberquerungen wie der Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthardroute werden. An der Grenze zwischen Österreich und Deutschland sei mit Wartezeiten von mehr als einer Stunde zu rechnen. Auch auf deutschen Autobahnen könne es Stau geben.

+++ 10.03 Uhr: Waldbrand auf Gran Canaria außer Kontrolle +++

Der Waldbrand in den Bergen von Gran Canaria ist nach Behördenangaben außer Kontrolle geraten. 3400 Hektar Fläche auf der spanischen Urlaubsinsel seien schon von dem Feuer betroffen, manche Flammen schlügen 50 Meter hoch, teilte der Inselrat am Montag auf Twitter mit. Nach Angaben des spanischen Fernsehens wurden mittlerweile 8000 Menschen aus Dutzenden Ortschaften in dem Gebiet südwestlich der Hauptstadt Las Palmas in Sicherheit gebracht.

Bedroht seien auch die berühmten Kiefernwälder im Nationalpark Tamadaba, hieß es. Der 7500 Hektar große Park liegt innerhalb des von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärten Westens des Insel und gilt als "die grüne Lunge" der Insel. Touristen an den Stränden waren von der Feuerfront zunächst nicht direkt betroffen.

+++ 9.56 Uhr: Ahaus: 64-Jähriger ersticht Lebensgefährtin und tötet sich selbst +++

Bei einem Familiendrama in Ahaus in Nordrhein-Westfalen hat es zwei Tote gegeben. Ein 64-jähriger Mann erstach zunächst seine 61-jährige Lebensgefährtin und tötete sich dann selbst, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Münster mitteilen. Die Hintergründe waren unklar. Rettungskräfte fanden die beiden Leichen am Sonntagmorgen nach einem Hinweis in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Dort hatte das Paar gemeinsam gelebt.

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Für Kinder und Jugendliche steht auch die Nummer gegen Kummer von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr zur Verfügung - die Nummer lautet 116 111.

+++ 9.42 Uhr: Klimawandel für Westdeutschland das größte Problem, Flüchtlinge im Osten +++

Der Klimawandel liegt für die Deutschen bei der Rangfolge der größten Probleme an erster Stelle. Das geht aus einer Umfrage des Instituts Forsa für das "RTL/n-tv-Trendbarometer" hervor. Vor allem jüngere Menschen sehen im Klimaschutz demnach die wichtigste Herausforderung.     In der Umfrage nannten 37 Prozent den Umwelt- und Klimaschutz an erster Stelle. Auf dem zweiten Platz folgten Zuwanderung und Integration von Flüchtlingen mit 29 Prozent. 25 Prozent nannten "Unmut über Politiker und Parteien" als größtes Problem.

Für 13 Prozent stehen demnach Armut und soziale Ungleichheit an erster Stelle. Bildung und Versorgung im Alter nannten jeweils elf Prozent. Zehn Prozent sehen demnach in zunehmendem Rechtsextremismus das größte Problem, lediglich vier Prozent nannten Innere Sicherheit und Gewalt im Alltag. Für die Menschen in Ostdeutschland steht dagegen das Thema Flüchtlinge mit 36 Prozent an erster Stelle der Problemskala. Umwelt und Klima folgen hier mit 28 Prozent an zweiter Stelle. Auch für Anhänger der AfD ist der Bereich Zuwanderung das größte Problem - hier sogar mit einem Anteil von 63 Prozent. Dagegen sieht nur ein Prozent der AfD-Anhänger in rechtsextremer Gewalt ein wichtiges Problem.

+++ 9.10 Uhr: Apple-Chef Cook spricht mit Trump über US-Zölle +++

Apple-Chef Tim Cook hat ein Abendessen mit US-Präsident Donald Trump genutzt, um einen Wettbewerbsnachteil für den iPhone-Konzern durch die amerikanischen Zusatzzölle auf Waren aus China anzuprangern. Cook habe sich besorgt gezeigt, dass der südkoreanische Rivale Samsung dadurch einen Vorteil bekomme, sagte Trump vor Journalisten, wie unter anderem der Finanzdienst Bloomberg berichtete. "Ich denke, er hat sehr überzeugende Argumente vorgelegt", erklärte Trump. "Es ist hart für Apple, die Zölle zu zahlen, wenn sie mit einem sehr guten Unternehmen konkurrieren, dass sie nicht zahlen muss."

+++ 8.56 Uhr: Nach Unwetter: 400 Reisende sitzen in ICE fest +++

Wegen eines Oberleitungsschadens nach einem heftigen Unwetter haben 400 Reisende am Sonntagabend über Stunden in einem ICE festgesessen. "Der Zug hatte keinen Strom mehr und stoppte bei Roth mitten auf der Strecke", sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Morgen. Um Mitternacht hätten Feuerwehr und Retter die Reisenden dann aus dem Zug in Sicherheit gebracht. Die Rettung war wegen des unwegsamen Geländes schwierig und dauerte rund drei Stunden. Verletzt wurde niemand. Der ICE wurde abgeschleppt.

+++ 8.40 Uhr: Epstein-Skandal: Prinz Andrew "entsetzt" über Vorwürfe +++

Neun Tage nach dem Suizid des mutmaßlichen Sexualverbrechers Jeffrey Epstein hat sich der britische Prinz Andrew "entsetzt" über die Anschuldigungen gegen ihn in dem Missbrauchsskandal gezeigt. Der Buckingham Palast wies die Vorwürfe gegen den mittleren Sohn von Königin Elizabeth II. erneut zurück, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete. Die Boulevard-Zeitung "Mail on Sunday" hatte zuvor ein Video veröffentlicht, das Prinz Andrew angeblich im Haus Epsteins zeigt. "Seine Königliche Hoheit verurteilt die Ausbeutung eines jeden Menschen, und die Andeutung, dass er ein solches Verhalten dulden, daran teilnehmen oder es unterstützen würde, ist abscheulich", erklärte der Buckingham Palast. Das von der "Mail on Sunday" veröffentlichte Video zeigt angeblich Prinz Andrew im Jahr 2010 im New Yorker Haus des US-Multimillionärs Epstein beim Abschied von einer jungen Frau.

Virginia Giuffre, eine der Hauptzeuginnen im Fall Epstein, sagte 2016 aus, sie habe als Minderjährige Sex mit Prinz Andrew gehabt. Der Buckingham Palast hat die Anschuldigung stets zurückgewiesen.

+++ 8.18 Uhr: Trotz Chef-Abgang: Vapiano setzt Sanierung fort +++

Die Restaurantkette Vapiano will die Sanierung nach dem unerwarteten Abgang ihres Chefs fortsetzen. Die jetzige Strategie werde sich nicht ändern, teilte die Kölner Firma auf Anfrage mit. Am Sonntag hatte der Vorstandsvorsitzende Cornelius Everke nach nur einem Dreivierteljahr im Amt seinen Rücktritt zum 31. August bekanntgegeben - aus persönlichen Gründen, hieß es. Die Firma betonte, der Rücktritt sei "hundertprozentig" freiwillig geschehen. Vapiano ist tief in roten Zahlen, der Schuldenberg ist hoch. Bei einem Umsatz von 372 Millionen Euro machte die Kette 2018 einen Verlust von 101 Millionen Euro. Grund war eine missratene Expansion.

+++ 8.14 Uhr: 400 Meter langes Containerschiff kommt nach Bremerhaven +++

Das nach Angaben seiner Reederei größte Containerschiff der Welt wird nach seiner Jungfernfahrt aus Asien an diesem Montag in Bremerhaven erwartet. Die "MSC Gülsün" der Schweizer Reederei Mediterranean Shipping Company (MSC) lege mit Konsumgütern an, berichtete MSC am Montag am Sitz des Familienunternehmens in Genf.

Das 400 Meter lange und 61,5 Meter breite Schiff kann 23.756 Standardcontainer (TEU) transportieren, darunter 2000 Kühlcontainer. Bislang fassten die größten Containerschiffe rund 23.000 TEU. 

Die "MSC Gülsün" wurde in Südkorea gebaut. Zehn Schwesterschiffe sollen bis 2020 in den Dienst gestellt werden, wie das Unternehmen berichtete. Fünf seien gleich groß, fünf weitere 100 TEU kleiner.

+++ 7.18 Uhr: Deutsche wollen schnell und billig einkaufen +++

Beim Einkaufen sind die Verbraucher in Deutschland in doppelter Hinsicht Sparfüchse: Sie wollen nicht nur billig einkaufen, sondern beim Shoppen auch noch Zeit sparen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor. 

Sonderangebote beim Einkaufen seien für fast zwei Drittel (65 Prozent) der Bundesbürger wichtig, berichteten die Marktforscher. Doch kaum weniger bedeutsam sei für die Verbraucher ein schneller Einkauf. Immerhin 59 Prozent der Kunden kaufen am liebsten dort, wo sie ihre Einkaufszettel rasch abarbeiten können. Eine fachkundige Beratung bei Käse, Wurst und Co. sei dagegen nur jedem vierten Verbraucher wichtig. 

+++ 6.52 Uhr: CDU: Werteunion stellt sich hinter Maaßen +++

Die konservative Werteunion hat den umstrittenen früheren Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen erneut gegen Kritik in Schutz genommen. Maaßen engagiere sich "sehr aktiv und erfolgreich für die CDU im Wahlkampf in Ostdeutschland", sagte der Werteunions-Vorsitzende Alexander Mitsch der "Passauer Neuen Presse". "Er vertritt Positionen, die jahrzehntelang unumstritten in der Union waren."

Damit sei Maaßen gleichzeitig "das Sprachrohr von immer mehr Mitgliedern, die wieder ein klares christdemokratisches Profil und eine Politikwende fordern", sagte Mitsch weiter. Die CDU müsse wieder lernen, "offen zu diskutieren, nachdem sie jahrelang aus dem Kanzleramt regiert wurde".

+++ 5.08 Uhr: Immer mehr deutsche Rentner arbeiten +++

Die Zahl erwerbstätiger Rentner in Deutschland ist weiter gestiegen. Sie erreichte 2018 rund 1,445 Millionen, wie das Bundesarbeitsministerium der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. "Die im Alter steigende Erwerbsbeteiligung kann als Ausdruck veränderter Lebensentwürfe einer aktiveren Teilnahme an Wirtschaft und Gesellschaft gewertet werden", hieß es zur Erklärung. Neben finanziellen Gründen gebe es immaterielle wie Freude an der Arbeit und Kontakt zu anderen Menschen.

Acht Prozent der Rentner sind erwerbstätig - im Jahr 2000 waren es noch gut drei Prozent. Die Hälfte der Betroffenen ist geringfügig beschäftigt, jeweils etwa ein Viertel arbeitet sozialversicherungspflichtig oder selbstständig, wie das Ministerium unter Berufung auf das Statistische Bundesamt mitteilte.

+++ 5.07 Uhr: Lammert fürchtet nicht, dass ostdeutsche Länder "unregierbar" werden +++

Ex-Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) befürchtet keine Destabilisierung Deutschlands, auch wenn die rechtspopulistische AfD bei den anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen wie erwartet stark abschneidet. Zwar sehe es in keinem der drei Länder nach einfachen Konstellationen aus, sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Aber dass die Länder unregierbar würden, halte ich für übertrieben. Es gibt in Deutschland nach wie vor eine beachtliche Mehrheit für Parteien, die die demokratischen Werte teilen." Das nehme diese Parteien aber auch in die Pflicht.

In Brandenburg und Sachsen wird am 1. September gewählt, in Thüringen am 27. Oktober. In allen drei Ländern kommt die AfD laut Umfragen auf deutlich über 20 Prozent.

+++ 4.48 Uhr: Neun Tage nach Notruf: Leiche von Wanderer in Italien entdeckt +++

An der süditalienischen Küste ist ein französischer Wanderer tödlich verunglückt und erst neun Tage nach seinem Notruf gefunden worden. Die Leiche des 27-jährigen Simon Gautier wurde am Sonntag in einer Felsschlucht entdeckt, wie die Polizei der Gemeinde Sapri mitteilte. Rettungskräfte hatten mit einem Großaufgebot mit Unterstützung von Spürhunden, Drohnen und einem Hubschrauber nach dem Franzosen gesucht. Gautier, der in Rom eine Doktorarbeit in Kunstgeschichte schrieb, wollte allein von der Küstengemeinde Policastro Bussentino in der Provinz Salerno nach Neapel wandern - Luftlinie eine Distanz von rund 170 Kilometern. Seine Tour startete er am 8. August.

Am folgenden Morgen setzte er mit seinem Handy einen Notruf ab: Er war nach eigenen Angaben von einer Klippe gestürzt und hatte sich beide Beine gebrochen. Wo genau er sich befand, konnte Gautier nicht sagen. Der Versuch einer Handy-Ortung gestaltete sich schwierig, weil es in der dünn besiedelten Region nur wenige Funkmasten gibt. An der Suche beteiligten sich neben Einheiten von Feuerwehr und Bergrettung auch dutzende Freiwillige: Bewohner der Region, Schäfer und angereiste Bekannte. Medienberichten zufolge entdeckte dann am Sonntag ein Mitglied der Bergwacht mit einem Fernglas zunächst Gautiers Rucksack und dann dessen leblosen Körper. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 27-Jährigen feststellen.

+++ 4.36 Uhr: Brandstiftung? Waldbrand auf Gran Canaria wütet weiter +++

Der Waldbrand in den Bergen der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria wütet weiter: Das am Samstagabend nahe des Ortes Valleseco ausgebrochene Feuer habe sich mittlerweile auf 1500 Hektar ausgebreitet, teilten die lokalen Behörden mit. Geschätzt 4000 Menschen aus 40 Ortschaften seien in Sicherheit gebracht worden. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, sagte, das heiße Wetter und die niedrige Luftfeuchtigkeit machten es sehr schwer, das "extrem aggressive" Feuer zu kontrollieren. Mehr als 600 Helfer, zwei Flugzeuge und neun Hubschrauber würden eingesetzt, um den Brand zu löschen. Die Evakuierungsaktion begründete er damit, keine Opfer riskieren zu wollen: "Wir wollen, dass dies ohne Verluste endet." 

Ein Reporter hatte berichtet, die Behörden gingen von Brandstiftung aus. Die erneut betroffenen Gemeinden Tejeda und Artenara waren schon vor einer Woche wegen eines starken Feuers in den Bergen evakuiert worden. Damals waren in der Region südwestlich der Hauptstadt Las Palmas bereits rund 1500 Hektar verbrannt.

+++ 4.34 Uhr: Polen fühlt sich wegen Reparationen diskriminiert +++

Kurz vor dem 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs beklagt Polen eine deutliche Benachteiligung bei den deutschen Reparationszahlungen. Der polnische Außenminister Jacek Czaputowicz sagte in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur, bei der Entschädigung der von Deutschland angegriffenen Länder habe es "einen Mangel an grundsätzlicher Fairness" gegeben. "Polen wurde in diesem Prozess diskriminiert." 

Obwohl Polen besonders stark unter den Angreifern und Besatzern des Nazi-Regimes gelitten habe, sei der Anteil an den Entschädigungszahlungen "minimal" gewesen. "Es gibt Länder, die ein Vielfaches weniger verloren haben, aber mehr Kompensation bekommen haben. Ist das in Ordnung?", fragte Czaputowicz. "Die zentrale Frage ist, ob Polen im Vergleich zu anderen Staaten fair behandelt wurde." Ausdrücklich nannte er Frankreich und die Niederlande.

+++ 4.19 Uhr: Viel mehr Beschwerden über Lockanrufe +++

Teure Lockanrufe aus dem Ausland haben auch dieses Jahr für Ärger gesorgt bei Bundesbürgern. Im ersten Halbjahr 2019 habe es 21.580 Beschwerden wegen sogenannter Ping-Anrufe gegeben, teilte die Bundesnetzagentur der Deutschen Presse-Agentur mit. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2018 waren es etwas weniger, und zwar 21 022.

Bei Ping-Anrufen klingelt es nur kurz auf dem eigenen Handy, woraufhin man mitunter reflexhaft zurückruft - und dann im Ausland landet und hohe Gebühren zahlen muss. Die Auslandsnummern kommen einem bekannt vor, so hat die Vorwahl von Madagaskar nur eine Null mehr als die Vorwahl von Koblenz (0261), so ist es auch bei Liberia und Dortmund (0231). Diese Ähnlichkeit nutzen die Abzocker aus.

+++ 4.12 Uhr: Stellwerk von Blitz getroffen - Reparatur dauert an +++

Die Reparaturarbeiten an dem vom Blitz getroffenen Stellwerk im südhessischen Walldorf werden voraussichtlich erst am Nachmittag beendet. So lange hätten die Techniker vermutlich noch zu tun, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am frühen Morgen. Das Stellwerk war am Sonntagabend bei einem heftigen Unwetter vom Blitz getroffen und beschädigt worden. Auf der Strecke zwischen Mannheim und Frankfurt wurde der Zugverkehr eingestellt. Pendler kämen auf einer parallel verlaufenden Strecke ans Ziel, müssten aber mehr Zeit einplanen. Wie hoch der Schaden ist, war zunächst nicht bekannt.

+++ 4.04 Uhr: Macron spricht mit Putin über die Ukraine +++

Wenige Tage vor dem Gipfel der großen G7-Industriestaaten in Frankreich empfängt Staatschef Emmanuel Macron seinen russischen Kollegen Wladimir Putin. Ein wichtiges Thema bei dem Arbeitstreffen am Montag in der Mittelmeerresidenz Fort Brégançon an der Riviera sei der Konflikt in der Ukraine, hieß es aus Élyséekreisen. Ziel sei es, einen Raum für Dialog mit Russland zu schaffen, denn Moskau sei ein notwendiger Partner bei der Deeskalation internationaler Konflikte.

Russland hatte sich 2014 die ukrainische Halbinsel Krim einverleibt und dann moskautreue Separatisten in der Ostukraine unterstützt. In dem Krieg dort sind nach UN-Angaben mehr als 13 000 Menschen getötet worden. Deutschland und Frankreich vermitteln seit 2014 weitgehend erfolglos im Ukraine-Konflikt.

+++ 3.06 Uhr: Studie: Koalition hat drei von fünf Versprechen umgesetzt +++

Nach knapp zwei Jahren Amtszeit hat das Regierungsbündnis aus Union und SPD laut einer neuen Studie die meisten Vorhaben aus seinem Koalitionsvertrag zumindest teilweise umgesetzt. 61 Prozent ihrer Versprechen seien vollständig oder teilweise umgesetzt oder zumindest substanziell in Angriff genommen, geht aus der Erhebung der Bertelsmann Stiftung und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Die Studie soll an diesem Montag vorgestellt werden.

+++ 2.38 Uhr: Türkei stoppt 330 Flüchtlinge auf dem Weg nach Griechenland +++

Die türkische Küstenwache hat nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu hunderte Migranten auf dem Weg nach Griechenland gestoppt. Bei sieben Einsätzen seien am Wochenende insgesamt 330 Flüchtlinge aufgegriffen worden, berichtete Anadolu. Die Menschen, die unter anderem aus Afghanistan und Syrien stammten, hätten versucht, auf Booten die griechische Insel Lesbos zu erreichen.

Zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 und 2016 waren täglich tausende Menschen von der türkischen Küste nach Lesbos und auf andere griechische Ägäis-Inseln übergesetzt. Seit dem Flüchtlingsabkommen zwischen der Türkei und der Europäischen Union vom März 2016 ist die Zahl der Neuankömmlinge auf den Inseln deutlich zurückgegangen.

Nach 45 Tagen: Festgesetzter Supertanker mit iranischem Öl verlässt Gibraltar

+++ 2.27 Uhr: Supertanker mit iranischem Öl verlässt Gibraltar +++

Der mehr als sechs Wochen lang festgesetzte Supertanker mit iranischem Öl hat Gibraltar verlassen. Das gab der iranische Botschafter in London, Hamid Baeidinedschad, in der Nacht zum Montag auf seiner Instagram-Seite bekannt. "Hiermit bestätigen wir, dass unser Tanker nach 45 Tagen Gibraltar in Richtung internationale Gewässer verlassen hat", schrieb der Botschafter. Dem auf Schiffsverkehr spezialisierten Internetportal Marinetraffic.com zufolge nahm das Schiff in der Nacht zu Montag Fahrt Richtung Süden auf. Das Ziel war jedoch weiter unklar.

Zwei Expertenteams hatten nach Angaben des iranischen Botschafters in London, Hamid Baeidineschad, das Schiff startklar gemacht. Das oberste Gericht des britischen Überseegebiets an der Südspitze der iberischen Halbinsel hatte dem Tanker bereits am Donnerstag freie Fahrt gewährt. Damit wächst die Hoffnung auf eine Deeskalation in dem schwelenden Konflikt zwischen dem Iran und mehreren westlichen Ländern, darunter Großbritannien und den USA. 

+++ 0.10 Uhr: Unwetter sorgen für Chaos bei der Bahn +++

Wegen schwerer Unwetter haben Zugreisende am Sonntag teils stundenlange Verzögerungen hinnehmen müssen. So traf der ICE 104 nach Amsterdam beispielsweise am späten Abend erst mit rund vier Stunden Verspätung am Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen ein. Von dort könnten die Reisenden mit dem ICE weiter in Richtung Köln fahren, sagte ein Bahnsprecher der Deutschen Presse-Agentur. Aus der Domstadt sollten dann Busse die Reisenden weiter ans Ziel nach Amsterdam bringen, die am Abend zunächst stundenlang im hessischen Groß-Gerau ausgeharrt hatten, bevor der Zug die Fahrt fortsetzen konnte. 

Nicht mehr weiter ging es für den ICE 930, der wegen Schäden an Oberleitungen und Bäumen im Gleis im bayerischen Aschaffenburg wartete. Die Reisenden seien schließlich mit Taxigutscheinen versorgt worden, hieß es. Unter anderem ein Blitzeinschlag in einem Stellwerk im hessischen Walldorf hatte am Sonntag für starke Verzögerungen im Bahnverkehr gesorgt. Strecken wurden zeitweise gesperrt, Züge umgeleitet.

+++ 0.05 Uhr: Trump warnt China vor Einsatz von Gewalt in Hongkong +++

US-Präsident Donald Trump hat China angesichts der Massenproteste in Hongkong vor dem Einsatz von Gewalt gewarnt. Falls es zu Gewalt gegen die Demonstranten käme, wäre es "sehr schwierig", sich noch mit China auf ein Handelsabkommen zu verständigen, sagte Trump am Sonntagnachmittag (Ortszeit). Er sagte, er habe Vertrauen in Chinas Präsidenten Xi Jinping, die Krise auf menschliche Art zu lösen. 

"Es wäre für mich viel schwieriger, ein Abkommen zu unterzeichnen, wenn er in Hongkong Gewalt anwenden würde", sagte Trump mit Blick auf Xi. Die USA und China befinden sich in einem bitteren Handelskonflikt und bemühen sich um den Abschluss eines umfassenden Handelsabkommens. Auf die Frage nach Unterstützung der USA für die Demonstranten in Hongkong wich Trump aus, betonte jedoch, er unterstütze Freiheit und Demokratie.

tkr / nik / mik / DPA / AFP
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.