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Probleme mit Stromversorgung: Malaysia Airlines muss Airbus umleiten

Neuer Ärger für Malaysia Airlines: Die Fluglinie musste eine ihrer Maschinen umleiten und außerplanmäßig in Hongkong landen lassen. Bei dem Airbus 330-300 traten Probleme mit einem Stromgenerator auf.

Eine Maschine der Malaysia Airline auf dem Flughafen in Kuala Lumpur

Eine Maschine der Malaysia Airline auf dem Flughafen in Kuala Lumpur

Ein Passagierflugzeug von Malaysia Airlines hat am frühen Montag in der chinesischen Wirtschaftsmetropole Hongkong notlanden müssen. Der eigentliche harmlose Zwischenfall erregte Aufsehen, weil immer noch nach dem verschollenen Flug MH370 der Fluglinie gesucht wird. An Bord der Maschine mit der Flugnummer MH066 habe es Probleme mit der Stromversorgung gegeben, teilte die malaysische Fluggesellschaft in Kuala Lumpur mit. Das Flugzeug war demnach von der malaysischen Hauptstadt in die südkoreanische Hauptstadt Seoul unterwegs.

Die Fluglinie nannte einen "ausgefallenen Generator" als Grund für den Zwischenfall in dem Airbus A330-300. Die Stromversorgung sei aber von einem Hilfsgenerator aufrechterhalten worden. Weitere Angaben zu dem technischen Problem wurden nicht gemacht. Die Maschine sei "ohne Zwischenfälle" in Hongkong gelandet. Die 271 Fluggäste reisten demnach in anderen Maschinen weiter.

Neue Spur zur verschollenen Maschine

Die Malaysia Airlines-Maschine, die seit dem 8. März verschollen ist, war eine Boeing 777-200. Bei der Suche nach der Maschine hat ein chinesisches Flugzeug möglicherweise eine neue Spur entdeckt. Bei ihrem Einsatz im Suchgebiet im Indischen Ozean sichteten die Piloten am Montag verdächtige Objekte. "Wir können aber noch nicht beurteilen, ob sie mit der verschollenen Boeing zusammenhängen", sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking, Hong Lei.

Der Treibstoffvorrat der Maschine ging zur Neige und sie musste zum Stützpunkt Pearce bei Perth in Australien zurückkehren. Die Seesicherheitsbehörde (Amsa) erhielt die genauen Koordinaten des Fundortes und wies andere Suchflugzeuge an, die Stelle zu überfliegen und möglicherweise Fotos zu machen. "Die Zeit drängt", sagte Hong Lei. "China hat Malaysia und Australien aufgefordert, ihre Suchbemühungen zu verstärken." An Bord des seit dem 8. März verschwundenen Flugzeugs waren 153 Chinesen.

yps/DPA / DPA