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Vor der Küste Schottlands: Strömung zieht Surfer aufs Meer hinaus - nach 32 Stunden wird er gerettet

Ein 22-Jähriger geht in Schottland surfen und verschwindet. 32 Stunden später wird der Mann auf dem Meer treibend gerettet - kurz bevor er erfror.

Surfer im Nordatlantik

Ein Surfer im Nordatlantik (Symbolfoto)

Ein Surfer ist offenbar nach mehr als einem ganzen Tag auf hoher See vor der Küste Schottlands gerettet worden. Nach Angaben der britischen Küstenwache trieb der Mann mehr als 30 Stunden auf seinem Surfbrett rund 21 Kilometer vor der Westküste Schottlands. Schließlich entdeckte ihn die Besatzung eines Hubschraubers. Der Mann war am Sonntag zu einem Surfausflug aufgebrochen und nicht zurückgekehrt. Bei einer großangelegten Suchaktion waren mehrere Rettungsschiffe und der Hubschrauber im Einsatz.

Surfer überlebt dank seiner Kleidung

Dass er noch am Leben ist, verdankt der Mann der Küstenwache zufolge seiner Kleiderwahl. "Er hatte genau die richtige Kleidung an, einschließlich eines dicken Neoprenanzugs. Das muss ihm geholfen haben so lange im Meer zu überleben", sagte der Leiter der Rettungskräfte, Dawn Petrie einer Mitteilung vom Montagabend zufolge. Der Gerettete sei unterkühlt, aber bei Bewusstsein und in ein Krankenhaus in Belfast geflogen worden. "Er hatte extremes Glück", sagte Petrie.

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tis / DPA