HOME

Südasien: Die Katastrophe sprengt jede Vorstellungskraft

80.000 Tote in Indonesien, 23.000 in Sri Lanka und mehr als 10.000 Tote in Indien - die Zahl der Toten steigt und zugleich die Gefahren für die Überlebenden. Wertvolle Unterstützung bekommen die Helfer auch aus dem Weltraum.

Ungeachtet der weltweiten Hilfe für die Flutopfer in Südasien steigt die Zahl der Toten immer weiter. Die Gesamtopferzahl der Katastrophe betrug nach Angaben der Regierungen und Gesundheitsbehörden der betroffenen Staaten am Donnerstag mehr als 130.000. Die größten Zerstörungen entstanden in der indonesischen Provinz Aceh. Nach offiziellen Angaben starben allein in Indonesien rund 80.000 Menschen.

Hunderttausende Überlebende sind nach Einschätzung der Gesundheitsbehörden im Katastrophengebiet von Krankheiten bedroht. Zehntausende weitere Helfer würden benötigt, um die Seuchengefahr wegen der verwesenden Leichen einzudämmen. In Indien und Sri Lanka sorgte unterdessen neuer Tsunami-Alarm für Panik an den Küsten. Der 48 Stunden lang geltende Flutwellen-Alarm war vom indischen Innenministerium ausgelöst worden. Das Ministerium berief sich auf Warnungen ausländischer Wissenschaftler vor einem möglichen starken Beben nahe Australien. Die Behörden in Colombo schlossen eine neue Katastrophe aber aus und riefen zur Ruhe auf. Trotzdem flohen tausende Menschen, von denen einige nach der Katastrophe vom Sonntag gerade erst wieder an die Küste zurückgekehrt waren. Verunsicherte Menschen kletterten auf Bäume und Hausdächer.

Auf Sri Lanka bestätigten die Behörden bislang 23.100 Tote. Der Koordinator der EU-Hilfe auf Sri Lanka, Philippe Nardin, erwartet "am Ende 40.000 bis 50.000 Tote". Auf den Malediven wurden 75 Tote offiziell bestätigt. In Thailand lag die Zahl der offiziell bestätigten Toten bei mehr als 2200. In Indien wurden bislang 7330 Tote offiziell bestätigt, allein auf den Nikobaren werden 5900 Menschen vermisst. Inoffizielle Schätzungen gehen von mehr als 10.000 Toten in Indien aus.

Versorgungslage immer prekärer

Für die Überlebenden der Flutkatastrophe wird die Versorgungslage immer prekärer. In Banda Aceh im Norden der indonesischen Insel Sumatra kämpften Menschen am Donnerstagmorgen um die Lebensmittelpakete, die von Flugzeugen abgeworfen wurden. Aus Sri Lanka wurden die ersten Fälle von Durchfallerkrankungen sowie Masern gemeldet, was die Angst vor Seuchen weiter schürte. Die Vereinten Nationen waren darum bemüht, die bislang größte Hilfsaktion in ihrer Geschichte zum Wohle der Betroffenen effizient zu koordinieren.

Nach Angaben von Augenzeugen sollen tamillische Rebellen Lastwagen mit Hilfsgütern überfallen und geplündert haben. Sri Lanka befand sich 20 Jahre lang in einem schweren Bürgerkrieg. Der mit den Rebellen vor zwei Jahren ausgehandelte Waffenstillstand ist allerdings labil. Immer wieder kommt es zu Übergriffen.

Der für den Einsatz zuständige UN-Beauftragte Jan Egeland äußerte allerdings die Befürchtung, dass es noch 48 bis 72 Stunden dauern könnte, bevor ausreichende Hilfe bei den zehntausenden Betroffen eintreffe. Er sei sich darüber im Klaren, dass dem entsprechend in den kommenden Tagen auch die Frustration zunehmen werde. Die größte Herausforderung liege darin, die Millionen Obdachlosen angemessen unterzubringen. Weltweit wurden den Opfern schon mindestens 250 Millionen Dollar (rund 185 Millionen Euro) Soforthilfe zugesagt. Lebensmittel und Medikamente aus aller Welt wurden ins Katastrophengebiet geliefert. In mehreren Gegenden wurde eine groß angelegte Impfaktion gestartet, um Epidemien zu verhindern.

Deutsche Hilfsorganisationen sind von der Spendenbereitschaft überwältigt. "Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte", sagte Lübbo Roewer vom Deutschen Roten Kreuz am Donnerstag. Schon in den ersten zwei Tagen gingen beim DRK 3,4 Millionen Euro ein. Ähnliche Erfahrungen machten die anderen Hilfswerke. Der Spendenfluss müsse aber weiter steigen, weil der Bedarf an Hilfe so unvorstellbar sei wie das Ausmaß der Katastrophe, sagten Sprecher. Die Entwicklungshilfeminister der EU kommen am 7. Januar wegen der Katastrophe in Asien zu einem Sondertreffen in Brüssel zusammen.

USA schicken Flugzeugträger

Die USA haben einen Flugzeugträger nach Indonesien entsandt, der Hilfseinsätze in dem von der Flutwelle schwer getroffenen Land unterstützen soll. Die "Abraham Lincoln" und vier Begleitschiffe nahmen am Donnerstag Kurs in Richtung Nord-Sumatra. Der Flugzeugträger und die Begleitschiffe sollen vor der Küste Banda Acehs vor Anker gehen. Die US-Marine teilte mit, der Verband habe zwölf Hubschrauber an Bord, die bei den Hilfseinsätzen wertvolle Dienste leisten könnten. Die USA hatten 1999 ihre bis dahin übliche militärische Zusammenarbeit mit Indonesien ausgesetzt, nachdem der Armee des Landes Menschenrechtsverstöße in Ost-Timor vorgeworfen worden waren.

Zur genaueren Bestimmung des Ausmaßes der Flutkatastrophe setzt das US-Verteidigungsministerium seine Spionagesatelliten ein. Damit soll die Koordination der Hilfsmaßnahmen erleichtert werden, wie die militärische Geheimdienstabteilung für Erdvermessungen in Washington mitteilte. Mit den Satellitenbildern könne gezielt Aufschluss über die Zerstörung von Infrastruktureinrichtungen wie Straßen, Brücken, Flughäfen und Seehäfen gewonnen werden. Auf dieser Basis könnten dann Prioritäten für die Hilfseinsätze festgelegt werden.

AP/DPA/Reuters / AP / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(