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Besuch bei einem Tsunami-Opfer: "Man hält den Schmerz mit der Zeit nur besser aus"

Vor zehn Jahren verwüstete ein Tsunami Teile Südostasiens. Unter den Opfern war auch Manuel, der kleine Sohn von Helga Bertele. Besuch im Allgäu bei einer Frau, die dem Leben das Positive abringt.

Von Anette Lache

Helga Bertele und ihre bald zehnjährige Tochter Nathalie

Helga Bertele und ihre bald zehnjährige Tochter Nathalie

Monatelang trug sie einen kleinen Notfallrucksack bei sich. Darin: Trockenfleisch, Nüsse, Wasser, Taschenmesser und Kerzen. In der ersten Zeit nach der zerstörerischen Welle gab ihr der Rucksack Sicherheit. Sie fühlte sich so gewappnet für die nächste Katastrophe. Auch als sie wieder zurück im Allgäu war, ging Helga Bertele nicht ohne ihren Rucksack aus dem Haus. Sie war damals traumatisiert, nach dem Grauen des 26. Dezember 2004.

Als die Flutwelle am Morgen des zweiten Weihnachtstags ihr Schlafzimmer am Strand von Unawatuna im Süden von Sri Lanka binnen Sekunden in eine Todeszelle verwandelte, war Helga Bertele im dritten Monat schwanger. Hätte sie sich nicht in letzter Sekunde aus den braunen Wassermassen retten können, gäbe es auch Nathalie nicht, ihre jetzt neun Jahre alte Tochter.

"Dann wären wir beide auch im Himmel", sagt Nathalie. "Wie Manuel." Wie Manuel liebt sie Traumfänger, die kleinen bunten indianischen Kultobjekte.

Südost-Asien - nach den Fluten und jetzt

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Die Baitulrahman Moschee in Banda Aceh, Sumatra

Sri Lanka im Dezember 2004. Am Tag, als Helga Bertele, damals 39, erfuhr, dass sie wieder schwanger ist, lief Manuel, ihr 16 Monate alter Sohn, erstmals mehrere Schritte allein, ohne hinzufallen. Es war der Nikolaustag. Zwei Jahre zuvor hatte die Allgäuerin Sunil geheiratet, einen Singhalesen, den sie auf einer ihrer Reisen kennengelernt hatte und der ein wenig aussah wie Bob Marley. Sie hatten sich ein Haus gebaut neben seinem Restaurant am Strand von Unawatuna, einem Urlauberparadies im Indischen Ozean, mit feinem Sand, Palmen und bunten Fischerbooten.

Die beiden pendelten zwischen ihren Welten, der bayerisch-katholischen und der singhalesisch-buddhistischen. Im Frühjahr und im Sommer lebten sie in Deutschland. Helga Bertele arbeitete dann als Wirtschaftsingenieurin. Im Herbst und im Winter betrieben sie das Restaurant auf Sri Lanka.

Weihnachtskugel zu Weihnachten

Zwei Tage vor Heiligabend durfte sich Manuel in einem Laden in der nahegelegenen Stadt Galle eine Weihnachtskugel aussuchen. Eine mit blinkenden Leuchtdioden gefiel ihm am besten. Sunil bastelte am Abend aus zwei mickrigen srilankischen Bäumen einen ansehnlichen Weihnachtsbaum und stellte ihn im Restaurant auf, mit Manuels bunter Kugel an der Spitze.

Freunde aus Europa feierten mit ihnen Weihnachten, es gab Fisch, Kokosnussschnaps mit Cola und Bier. Manuel bekam Lego-Autos und eine kleine Bambustrommel, eine Dholki. Später fuhr Helga Bertele mit ihrem Sohn in einem Tuk-Tuk, einer Motorrikscha, zur Christmette in eine Kirche nach Galle. In der Reihe vor ihr saß Altkanzler Helmut Kohl, der gerade eine Ayurveda-Kur in der Nähe machte. Auf dem Rückweg wickelte sie Manuel zum Schutz gegen den kühlen Nachtwind in ein weiches Baumwolltuch. Er kuschelte sich an sie. Die 49-Jährige weint, als sie davon erzählt.

Am Abend vor dem Tsunami tanzten Helga und Sunil mit den Freunden am Strand zu Blues und Reggae, es war eine Vollmondnacht. Das Leben war leicht und schön, sie feierten ausgelassen. Der Ozean vor ihnen lag ganz ruhig.

Geschäftsstraße in Banda Aceh, Sumatra

Am nächsten Morgen wurden sie gegen neun von lauten Rufen geweckt. "Wa-turah, wa-tu-rah!", Wasser, Wasser, schrie Sunils Mutter Winnie panisch und hämmerte gegen die Tür des Zimmers. Helga Bertele, ihr Mann und ihr Sohn lagen noch auf ihrer dünnen Matratze. Im nächsten Augenblick sprengte der Druck des Wassers die Fenster aus den Rahmen.

Als die Welle das Zimmer flutete, sah Helga Bertele nur noch, wie ihr Mann Manuel packte. In der nächsten Sekunde wurden die beiden auf die Veranda geschwemmt. Sie selbst wurde mit Wucht in den Anbau gespült, in dem sich das Bad befand. Dann brach auch schon das Wohnhaus hinter ihr zusammen. Wo ihr Nachtlager gewesen war, lag später ein angeschwemmtes Tuk-Tuk.

Lieber Gott, lass mein Kind am Leben

Helga Bertele tauchte, als das Wasser fast Deckenhöhe erreicht hatte, durch eine Türöffnung hinaus auf die Veranda. Auch der Garten war meterhoch überflutet. Sie rettete sich mit letzter Kraft auf das Dach des Badezimmers.

Schwer atmend, hustend, mit zerschnittenem blutendem Fuß stand sie auf dem Dach und begann zu beten. Alle Gebete, die ihr in ihrer Panik einfielen. Bitte, lieber Gott, lass mein Kind am Leben. Wo waren Manuel und Sunil? In den aufgewühlten Fluten sah sie schreiende Menschen. Menschen in Todesangst. Es waren so viele. "Ich sah Leute um ihr Leben kämpfen. Aber das Bild von den Leichen blende ich bis heute aus", sagt Helga Bertele. Da blockt ihre Erinnerung. Wohl zu ihrem Schutz.

Als das Wasser zurückwich, sah Helga Bertele ihre Schwägerin, die sich im Wipfel eines Papayabaums festkrallte. Ihren Mann entdeckte sie auf dem Dach des Nachbarhauses. Ohne Manuel. Die Welle hatte die beiden an eine Palme geschleudert, die Wassermassen hatten den Jungen aus den Armen seines Vaters gerissen.

Stundenlang nach seinem Sohn gesucht

Sunil Horagoda Arachchige, damals 33, suchte verzweifelt nach seinem Sohn, stundenlang. Er rettete einem kleinen italienischen Jungen das Leben. Aber nicht Manuel. "An dieser Bürde trägt er bis heute schwer", sagt Helga Bertele.

Nach fünf Stunden fand Sunil sein Kind neben den Trümmern seines Restaurants. Er legte Manuel auf seine Schulter und trug ihn auf den Hügel, wo seine Frau wartete. Helga Bertele griff nach ihrem Kind, voller Glück, erleichtert. Die Sonne hatte Manuels Körper noch einmal gewärmt, und äußerlich war er unversehrt. Er sah aus, als schliefe er. Aber Manuel war tot, ertrunken im Indischen Ozean.

Helga Bertele wollte es nicht wahrhaben. Sie legte ihr Ohr auf seine Brust, suchte seinen Herzschlag. Vergebens. Dann begann sie zu schreien, zu flehen. Nicht ihr Kind, nein! Nicht Manuel!

Meulaboh Moschee, Sumatra

In den folgenden Stunden, Tagen, Wochen quälten sie die immer gleichen Fragen: Warum lässt Gott dieses Leid zu? Welchen Sinn soll es haben, ein Kind zu bekommen, um es dann gleich wieder auf so brutale Weise zu verlieren? Warum? Immer wieder: Warum diese vielen Toten? Warum ihr Manuel? Sie haderte mit Gott, ihr Glaube gab ihr, der guten Katholikin, keinen Halt mehr.

Mehr als 230.000 Menschen verloren durch den Tsunami vor zehn Jahren ihr Leben, unter ihnen 552 deutsche Opfer. Acht asiatische Länder waren betroffen und fünf afrikanische. Allein auf Sri Lanka starben mehr als 36.000 Männer, Frauen und Kinder.

Totenschein Nummer 1009

Der Totenschein, den Helga und Sunil in der Rechtsmedizin für ihr Kind bekamen, trug die Nummer 1009. Verwandte zimmerten am Abend aus Bettgestellen zwei Särge. Einen kleinen für Manuel, einen großen für seine Großmutter Winnie, die ebenfalls in den Fluten ertrunken war. Am folgenden Tag begruben sie die beiden auf einem Berg hoch oben über Unawatuna und weit weg vom Ozean.

Noch Ende Dezember wurde die Schwangere ausgeflogen, weil sich ihre Wunde am Fuß durch die Keime im Wasser stark entzündet hatte. An Bord waren Seelsorger, es gab Schnitzel für die Überlebenden. Im Krankenhaus in München wollten sich die Ärzte zunächst um den Fuß kümmern, doch Helga Bertele wollte nur eines: Ultraschallbilder ihres ungeborenen Kindes. So viele wie möglich. Als Beweis dafür, dass dieses Kind lebte, noch in ihrem Bauch war, sie brauchte. Sie tapezierte mit den Bildern ihr Krankenzimmer.

Der Herzschlag ihres Kindes im Ohr

Noch Stunden nach dem Ultraschall hatte sie das Geräusch des kleinen pochenden Herzens im Ohr. Für winzige Momente war da mehr Hoffnung als Verzweiflung.

Freunde brachten sie Anfang Januar ins Allgäu zu ihren Eltern auf den Bauernhof. Doch schon drei Monate später kehrte sie nach Unawatuna zurück. Sie hatte mit Freunden den gemeinnützigen Verein Manuel e. V. gegründet und brachte Werkzeug, Bohrmaschinen und Motorsägen für den Wiederaufbau in ihre zweite Heimat. Und eine Nähmaschine für die Näherin des Ortes.

Den Verlust des Kindes überwindet man nie

"Dieser Aktionismus", sagt sie heute, "half mir zumindest phasenweise in meinem Seelenschmerz." Auch das Schreiben lenkte ein wenig ab. Sie brachte in dieser Zeit erste Notizen für ihr 2006 selbst verlegtes Buch "Schicksal Tsunami - Gedanken über das Leben, die Liebe und den Tod" zu Papier. "Aber den Verlust des eigenen Kindes überwindet man nie, man hält den Schmerz mit der Zeit nur besser aus", sagt Helga Bertele.

Noch heute führt das damals Erlebte manchmal zu Flashbacks. Sie sieht dann die Bilder der Flut, als sei es eben passiert. Mit großer Wucht ist der alte Schmerz wieder da und die innere Panik. Der Tsunami-Film - er lässt sich nicht endgültig stoppen. "Er läuft mit den Jahren nur nicht mehr so oft." Manchmal reicht als Schlüsselreiz eine Weihnachtskugel oder ein Taifun irgendwo auf der Welt.

Die Ehe zerbrach an dem Unglück

Helga Bertele nahm in den Wochen nach dem Tod ihres Sohnes nie Psychopharmaka. Selbstmordgedanken verbot sie sich. Sie war verantwortlich für ihr ungeborenes Kind.

Die Baitulrahman Moschee in Banda Aceh, Sumatra

Nathalie, ihre Tochter, kam im Juni 2005 in Kempten zur Welt, Sunil war bei der Geburt dabei. Noch einmal kehrten die drei als Familie nach Sri Lanka zurück, doch wenige Monate später, im Dezember, war die Ehe am Ende. Sunil war immer verschlossener geworden, er quälte sich mit Selbstvorwürfen. "Die Belastung war zu groß für unsere Beziehung. Wir steckten beide so tief in unserer Trauer, dass wir uns nicht helfen konnten", sagt Helga Bertele. "Jeder musste für sich einen Weg finden, mit diesem Schicksal klarzukommen."

Zurück in Deutschland, mied Helga Bertele andere Menschen, nur ihre engsten Freunde traf sie. Sie verbrachte viel Zeit mit Nathalie in ihrer Wohnung im Allgäu. Sie organisierte von dort aus Schwimmkurse für Kinder und Jugendliche auf Sri Lanka und suchte Paten, die für Schulkinder aus armen Familien das Schulgeld übernahmen.

"Hier musste ich nicht meine Gefühle erklären"

Während der Mutter-Kind-Kur besuchte Helga Bertele erstmals eine Trauergruppe, später immer wieder. Sie war überrascht, wie gut ihr das tat. "Hier musste ich nicht lange meine Situation, meine Gefühle erklären. Es waren endlich Menschen da, die sich nicht wunderten, dass ich die restlichen Sachen von Manuel hortete, sie aber trotzdem nie anrühren und anschauen konnte, aus Angst, es könnte zu weh tun."

Erst dann kümmerte sie sich um sich selbst. 2008 fuhr sie mit Nathalie zu einer Mutter-Kind-Kur, später war sie in einer Klinik, die sich auf Traumatherapie spezialisiert hat, die Ärzte sprachen von einer posttraumatischen Belastungsstörung. "Etwa ein Drittel der Überlebenden von Naturkatastrophen leidet noch ein bis drei Jahrzehnte danach darunter", sagen Psychiater.

"Erinnerungskisten" im Keller

Erst später schenkte sie Manuels Babybadewanne der Caritas und Freunden Kinderkleidung. "Als ich sie endlich anfassen und loslassen konnte." Andere Dinge, Fotos, Spielsachen, Plüschtiere, bewahrt sie immer noch in ihren "Erinnerungskisten" auf, im Keller und unter ihrem Bett. Manuels Lieblingsplüschtier, ein blauer Hund, ist nicht dabei, auch er wurde von der Welle weggespült. Die Kisten verschließt sie selbst vor Nathalie. Nur zwei T-Shirts von Manuel dürfen ihre Puppen tragen.

In ihrer kleinen Wohnung in Kempten hängt auch nur ein Foto von Manuel: ein fröhliches Kind in einem Buggy, mit Reiskrümeln auf der Wange. Mehr Fotos würde sie nicht ertragen, sagt sie. In den ersten Jahren nannte sie ihre kleine Tochter aus Versehen manchmal "Mathalie". Und erschrak. "Nathalie war nie ein Ersatzkind für mich. Dennoch war ich froh, ein Mädchen bekommen zu haben. Das machte es leichter für mich." Als weiteren Vornamen wählte sie für ihre Tochter Desiree, die Erwünschte. "Manuel kann uns vom Himmel aus sehen, ich denke, er passt auf uns auf", sagt Nathalie.

Wie viele Menschen, die Schreckliches erlebt haben, überdachte Helga Bertele ihr Leben. "Es wird nach solch einer Tragödie zwangsläufig tiefsinniger. Bei allem Leid sah ich plötzlich auch die Chance, meinem Leben eine sinnvolle Wendung zu geben, Spuren zu hinterlassen, eigene Ideen umzusetzen", sagt sie. "Die Todesnähe und der Verlust meines Kindes haben mir bewusst gemacht, dass alles jederzeit zu Ende sein kann. Es ist wohl so: Wenn etwas rar sein kann, gewinnt es an Wert."

Küstenstraße in Banda Aceh, Sumatra

Stadtteil von Banda Aceh, Sumatra

Nach der Elternzeit kehrte sie nicht mehr in ihren Beruf zurück, sie wollte sich Zeit nehmen für Nathalie, das Kind, das den Tsunami überlebt hat. Vor Nathalies Kommunion trat sie wieder in die Kirche ein. Das neu gewonnene Gottvertrauen machte es ihr leichter, mit ihrem Schicksal klarzukommen. Irgendwann gewann sie neuen Lebensmut.

Sulzberg im Allgäu, Anfang Dezember 2014. Wie ein Hippie-Mädchen hat sich Helga Bertele an diesem Morgen ein Tuch ins schwarze Haar gebunden. Sie geht durch die Scheune und den Stall, wo früher die Rinder standen, in den Wohntrakt des über 100 Jahre alten Bauernhauses, das ihr Vater ihr nach seinem Tod 2009 hinterlassen hat. Sie vermietet darin zehn Zimmer, von den Einnahmen lebt sie heute. Seit einiger Zeit wird der Bauernhof ausgebaut, für ihr Herzensprojekt: die "Arche Allgäu". Die Planung ist zur Therapie geworden für sie, ein weiterer Schritt aus ihrem Schmerzgefängnis.

"Kraft schöpfen fürs Leben"

Wenn sie von dem Projekt erzählt, wirkt sie optimistisch, stark, zuversichtlich. Vom Frühsommer an soll der Hof unweit von Kempten zu einem Rückzugsort und einer Stätte der Begegnung werden - für Eltern, die ein Kind verloren haben, oder Menschen, die eine schwere Krankheit überstanden oder sonstige Schicksalsschläge erlebt haben. Sie sollen sich auf dem Hof ausruhen können, Tanz- und Musikworkshops besuchen, wandern oder einfach nur mit anderen Betroffenen reden. "Wieder Kraft schöpfen fürs Leben", so nennt Helga Bertele das.

In diesem Jahr wird sie zum ersten Mal an Manuels Todestag auf Sri Lanka sein. Sie wird an sein Grab gehen und Rosen pflanzen. Sie wird mit Nathalie, Sunil und dessen holländischer Lebensgefährtin zwei mickrige Bäume zu einem ansehnlichen Weihnachtsbaum zusammenbinden und mit einer Lichterkette schmücken.

Die Kindertrommel blieb heile

Und sie wird Manuels Kindertrommel hervorholen, die Dholki, die sie damals, nach dem Tsunami, fast unbeschädigt unter den Trümmern ihres Hauses wiedergefunden hatte. Manchmal schlägt nun Manuels Onkel Ratja die kleine Trommel. Meistens weint er dabei.

Im Sommer will Anette Lache nachfragen, ob Nathalie ihre Wunschhaustiere bekommen hat: zwei Brieftauben und ein Pony.

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Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg