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Unfall in der Türkei: Touristen stürzen mit Ballon in den Tod

Tödlicher Unfall in der Türkei: Zwei Heißluftballons kollidieren in 300 Metern Höhe, einer stürzt ab, zwei Passagiere kommen ums Leben. 23 werden zum Teil schwer verletzt.

Beim Absturz eines Heißluftballons in der Türkei sind am Montag zwei Touristinnen aus Brasilien ums Leben gekommen. Zudem wurden 23 Menschen verletzt, nachdem der Ballon über den Felsenlandschaften Kappadokiens mit dem Korb eines zweiten Ballons zusammengeprallt war wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Bei der Kollision war die Hülle aufgerissen. Der Ballon stürzte aus etwa 300 Metern Höhe zu Boden.

An Bord seien Urlauber aus Spanien, Brasilien und Argentinien gewesen, sagte Abdurrahman Savas, Gouverneur der Provinz Nevsehir. Alle 23 Verletzten wurden in Krankenhäusern behandelt. Kappadokien zählt zum Unesco-Weltkulturerbe. Ballonfahrten dort sind eine beliebte Attraktion für Urlauber, die den Blick auf Höhlenklöster und gewaltige Felsformationen erleben wollen. Oft starten Dutzende Ballons zu den Touren.

Die türkische Luftfahrtbehörde ordnete eine Untersuchung an. Zum Unglücksort nahe der Ortschaft Ürgüp (Provinz Nevsehir) waren zahlreiche Rettungsmannschaften geschickt worden. Die beiden Todesopfer waren 71 und 65 Jahre alt. Viele der Verletzten haben Knochenbrüche. Vor vier Jahren war in der Region bei einem Zusammenstoß von zwei Ballons bereits ein Brite ums Leben gekommen.

cf/DPA / DPA