Der neue Rettungsversuch startet offenbar. Der Wal wird weiterhin vor Störungen geschützt. Das kranke Tier vor Poel atmet noch. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
Wichtige Updates
Kai Müller
Inzwischen sagt auch ein Mitarbeiter der Ponton-Firma, man gehe davon aus, dass die Rettungsaktion das ganze Wochenende dauern werde.
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Kai Müller
Die Vorbereitungen hier am Hafen laufen sehr entspannt ab. Keiner der Zusehenden läuft in den Schwenkbereich der Kräne, Polizei ist nur sehr vereinzelt zu sehen und koordiniert hauptsächlich, wo welche Autos parken sollen. Anwohner und Feriengäste genießen ihr Bier an diesem sonnigen Nachmittag.
Der Wal unterdessen wird nach wie vor von einer Person – mutmaßlich einem Tierarzt – untersucht. Das Tier erträgt dies recht regungslos und stößt immer mal wieder einen seiner typischen Tröt- und Pustelaute aus.
Der Wal unterdessen wird nach wie vor von einer Person – mutmaßlich einem Tierarzt – untersucht. Das Tier erträgt dies recht regungslos und stößt immer mal wieder einen seiner typischen Tröt- und Pustelaute aus.
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Kai Müller
Zwei der Taucher, die die Rettung umsetzen sollen, weigern sich energisch, mit Schaulustigen oder der Presse zu sprechen.
Einer von ihnen sagt, er selbst habe Angst vor Bedrohungen gegen sich, wie er es schon von anderen Mithelfenden bei vorherigen Rettungsversuchen hörte.
Einer von ihnen sagt, er selbst habe Angst vor Bedrohungen gegen sich, wie er es schon von anderen Mithelfenden bei vorherigen Rettungsversuchen hörte.
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Kai Müller
Die Helfer arbeiten sachte – frei nach dem Motto: „Langsam ist präzise und präzise ist schnell“, in Hektik verfällt hier niemand. Vermutlich auch gut bei den schweren Bauteilen.
Kai Müller / stern
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Kai Müller
Es ist bemerkenswert, wie stolz die Transporterfahrer und deren Helfer beim Abladen und Aufbauen wirken. Sie scheinen froh zu sein, etwas für den Wal tun zu können und erklären Eltern, Kindern und Passanten ausführlich, wofür welches Bauteil genau gedacht ist.
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Kai Müller
Fünf bis sechs Meter lange Rohre werden in Walnähe senkrecht in den Meeresgrund getrieben und dienen als Stützen der Pontons.
Kai Müller / stern
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Kai Müller
Die Pontons werden nun Stück für Stück von zwei Kränen vorbereitet und sollen dann vom Hafen aus ins Wasser gehoben werden.
Kai Müller / stern
Kai Müller / stern
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Phil Göbel
Es ist ein unglaublicher Aufwand, der nun doch für den Wal betrieben wird. Und das, obwohl die Politik ihn eigentlich schon aufgegeben hatte.
Grund sind zwei Millionäre, die die Aktion geplant haben und finanzieren. Aber wer sind Karin Walter-Mommert und Walter Gunz?
Grund sind zwei Millionäre, die die Aktion geplant haben und finanzieren. Aber wer sind Karin Walter-Mommert und Walter Gunz?
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Kai Müller
Währenddessen haben sich sechs Helfer im hüfttiefen Wasser zu dem Buckelwal begeben, wie im Livestream von News5 zu sehen war.
Unter anderem spritzten sie mit den Händen Wasser auf den Wal. Ehe sie sich wieder entfernten, legten sie eine Art Tuch auf das Tier, das allerdings nur einen kleinen Teil von ihm bedeckt.
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Kai Müller
Schweres Material trifft in Kirchdorf ein – geht es jetzt los?
Die Pontons treffen ein. Fünf Lkw mit Rostocker Kennzeichen fahren in den abgesperrten Hafen von Kirchdorf auf Poel, darunter ist auch ein Kran.
Kai Müller / stern
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Der jetzt angelaufene „Rettungsversuch“ für den Buckelwal hatte grünes Licht von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus bekommen. Das schadet nicht nur dem Tier, meint Geo-Redakteur in seinem Kommentar:
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Kai Müller
Mehrere Taucher sind jetzt beim Wal angekommen. Sie untersuchen vor allem den Boden um das Tier herum und bereiten die Rettung mittels Luftkissen und Plane vor. Insgesamt sind im Moment fünf Menschen direkt bei dem Tier.
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Kai Müller
Das liege aber nun „in der Verantwortung der Retter“ und nicht mehr in seiner, sagt Backhaus. Die Aufsicht über alle Geschehnisse habe er aber nach wie vor. Schließlich sei der „Rettungsversuch“ nur geduldet. „Die oberste Priorität hatte und hat der Tierschutz und damit das Wohlergehen des Wals.“
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Kai Müller
Vor Ort fragen sich gerade alle: Wann geht es endlich los? Gerechnet wurde mit großem Auflauf am Hafen, mit Lkw, Luftkissen, die aufgeblasen werden ... Bislang herrscht aber Ruhe und Rätselraten – auch bei Backhaus – warum sich (noch) nichts tut.
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Kai Müller
Wie lange wird die Rettungsaktion wohl dauern? Das Ministerium buchte soeben mehrere Zimmer in Poel und stellt sich offenbar auf eine etwas längere Zeit hier vor Ort ein.
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DPA