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Raumfahrt: Galileo-Satelliten kreisen in falscher Umlaufbahn

Die mit einer russischen Rakete ins All beförderten Galileo-Satelliten haben ihr vorgesehenes Ziel verfehlt und kreisen nun im falschen Orbit. "Galileo" soll Europas eigenes Navigationssystem werden.

Gerieten in die falsche Umlaufbahn: Galileo Sat-5 und Sat-6

Gerieten in die falsche Umlaufbahn: Galileo Sat-5 und Sat-6

Die beiden am Freitag ins All geschossenen Galileo-Satelliten haben nicht ihre vorgesehene Umlaufbahn erreicht. Die zwei Satelliten für das künftige europäische Navigationssystem Galileo seien auf einem tieferen Orbit platziert worden als vorgesehen, teilte das Raumfahrtunternehmen Arianespace mit. Experten würden nun die Auswirkungen auf die Satelliten prüfen. Arianespace wollte sich nicht zu einer möglichen Korrektur äußern.

Die beiden Satelliten - Galileo Sat-5 und Sat-6 - waren am Freitagvormittag vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana mit einer russischen Sojus-Rakete ins All befördert worden. Sie sollten eigentlich in eine Erdumlaufbahn in 23.522 Kilometern Höhe gebracht werden und nach einer Reihe von Tests im Herbst in Betrieb gehen.

Sechs bis acht Galileo-Satelliten sollen folgen

Die ersten beiden Galileo-Satelliten waren im Oktober 2011 ins All geschossen worden, ein Jahr später kamen dann zwei weitere Satelliten dazu. Nach den am Freitag ins All gebrachten Satelliten sollen dieses Jahr noch zwei weitere folgen. In den kommenden Jahren sollen dann jeweils sechs bis acht weitere Galileo-Satelliten auf eine Erdumlaufbahn gebracht werden.

Das Navigationssystem Galileo soll einmal aus 30 Satelliten bestehen. Es soll dem US-System GPS Konkurrenz machen und eine noch genauere Positionsbestimmung erlauben. Ab kommendem Jahr soll es erste Dienste von Galileo geben, vor Ende dieses Jahrzehnts soll das System vollständig einsatzbereit sein. Die Kosten für das Projekt beziffern sich auf mehr als fünf Milliarden Euro.

and/AFP / AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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