HOME

Skeptiker-Tagung in Darmstadt: Kampf gegen Quacksalber und Kreationisten

Sie entlarven angebliche UFOs als Luftballons, kämpfen gegen Hellseher und Quacksalber. Die Skeptiker der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften diskutieren am 3. Mai in Darmstadt über esoterische Heilslehren und pseudowissenschaftliche Behauptungen.

Im Zentrum der Tagung steht der Kreationismus, der feste Glauben an die biblische Schöpfungsgeschichte, nach dem die Entwicklung des Lebens das Werk einer höheren Intelligenz ist. Den Anstoß zu diesem Konferenzthema gab die inzwischen zurückgetretene hessische Kultusministerin Karin Wolff (CDU), berichtet GWUP-Gründungsmitglied Martin Mahner, der in Roßdorf das Zentrum für Wissenschaft und kritisches Denken leitet.

Die frühere Lehrerin für evangelische Religion hatte im vergangenen Sommer von "erstaunlichen Übereinstimmungen" zwischen den Fakten der Evolutionslehre und der symbolischen Darstellung der biblischen Schöpfungsgeschichte gesprochen. Der Biologie-Unterricht solle auch die Grenzen naturwissenschaftlicher Erkenntnis behandeln und philosophisch-theologische Fragen aufwerfen, sagte Wolff damals - und erntete Proteste von vielen Seiten. Mahner bezeichnet den Vorstoß als "Attacke auf das kritische Denken".

Schöpfungsgeschichte und Wissenschaft verknüpft

"Die Kreationisten im engeren Sinne glauben, dass die Erde vor höchstens 10.000 Jahren von Gott geschaffen wurde und die Evolutionstheorie grober Unfug sei", sagt Mahner. Zwar seien die Anhänger dieser Theorie vor allem in den USA zu Hause. Doch finde sie auch in Deutschland immer mehr Zulauf. Dittmar Graf, GWUP-Mitglied und Professor für Biologie und ihre Didaktik an der Technischen Universität Dortmund, sagt: "Nach Umfragen müssen etwa 20 Prozent der Bevölkerung (in Deutschland) als Kreationisten angesehen werden." Mehr als fünf Prozent der zukünftigen Biologie-Lehrer hätten offensichtlich Schwierigkeiten, Evolution und Evolutionstheorie zu akzeptieren.

Der Glaube an sich stehe selbstverständlich jedem frei, sagt Graf: "Kritisiert werden muss, wenn mythische Schöpfungsgeschichten als Wissenschaft verkauft werden, wenn man sie in den naturwissenschaftlichen Unterricht einbringen und Schöpfungslehre als gleichberechtigte Alternative zur Evolution als Unterrichtsgegenstand etablieren will." Dies werde letztendlich sogar bedrohlich für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes, weil damit die ohnehin schon vorhandene Wissenschaftsfeindlichkeit weiter befördert werde.

Noch kein UFO entdeckt

Zu den Mitgliedern der GWUP gehört auch Werner Walter, der in seinem "Centralen Erforschungs-Netz außergewöhnlicher Himmelsphänomene" (CENAP) in Mannheim Berichten über vermeintliche UFOs nachgeht. Fliegende Untertassen hat Walter von seiner UFO-Meldestelle freilich noch nicht entdeckt - aber schon zahlreiche aufgeregte Anrufer mit einfachen Erklärungen für scheinbar Fremdes enttäuscht. Richtig heiß lief sein Telefon Ende Januar nach der Hessenwahl. "Sehr viele haben an dem Sonntag gegen 22.45 Uhr Lichter gesehen, die rot schimmernd wie auf einer Schnur aufgereiht über Hessen geflogen sind", berichtet Walter. Mit Außerirdischen habe das aber nichts zu tun gehabt: "SPD-Anhänger haben den Wahlausgang gefeiert und Himmelslaternen steigen lassen, die 500 Meter hoch fliegen können."

Harald Schmidt/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(