HOME

Google Earth: Engländer will Atlantis entdeckt haben

Es musste wohl so kommen: Kaum bietet das Google Earth einen Blick in die Ozeane, schon sichtet jemand im Atlantik das legendäre Inselreich Atlantis. Tatsächlich zeigt Google dort außergewöhnliche Strukturen auf dem Meeresgrund - winkt jedoch in Sachen Atlantis ab.

Bernie Bramford, ein Luftfahrtingenieur aus Chester, entdeckte das Rechteck, als er sich mit Google Earth auf dem Grund des Atlantiks umsah. "Es muss von Menschen gemacht sein", war ihm laut der britischen Zeitung "The Sun" sofort klar. Die Fläche ist rund 21.000 Quadratkilometer groß, das entspricht etwa den Ausmaßen von Hessen.

Charles Orser, Kurator für historische Archäologie am New York State Museum, sagte der "Sun", die Entdeckung sei "faszinierend". Die rechteckige Struktur findet sich knapp 1000 Kilometer westlich von Afrika in der Nähe der Kanarischen Inseln. Diese Region ist eine - von vielen - an denen sich das legendäre Atlantis befunden haben könnte.

Beschrieben hat das Inselreich der griechische Philosoph Platon. Jenseits der "Säulen des Herakles", also der Straße von Gibraltar, soll es gelegen haben. Und die Atlanter sollen über diverse Landstriche geherrscht haben, bis ihre Insel etwa 9700 vor Christus versank. Archäologen und Historiker gehen im Allgemeinen davon aus, dass Platon keinen realen Ort beschrieb. Trotzdem gab es immer wieder Expeditionen mit dem Zweck, das versunkene Inselreich zu entdecken.

Update; 14.00 Uhr:

Einige Stunden nach Meldung des möglichen Funds äußerte sich laut "Mail Online" Google, was die Euphorie der Atlantis-Fans wohl drosselt. "Was wir in diesem Fall sehen, ist ein Artefakt, das durch das Datensammeln entsteht." Die Daten gewinne man per Schiffssonar, die Linien spiegelten den Weg des Schiffs wider. Insofern hatte Bernie Bramford immerhin recht mit seiner Einschätzung, dass diese Strukturen nicht natürlichen Ursprungs sind.

bub
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.