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KW 26/2003: Wieso gibt es Träume? (Peter, Leipzig)

Andre Willems aus Oldenburg meint: "Der Traum ist die Verarbeitung von Informationen im Gehirn. Träume haben die Aufgabe, das Erlebte begreifbar zu machen und zu ordnen. Ohne die Möglichkeit zu träumen wäre der Mensch nicht überlebensfähig."

Andre Willems, Oldenburg

Der Traum ist die Verarbeitung von Informationen im Gehirn. Träume haben die Aufgabe, das Erlebte begreifbar zu machen und zu ordnen. Ohne die Möglichkeit zu träumen wäre der Mensch nicht überlebensfähig.

Peter Harms, Velbert

Ein Traum ist der Schutzschild der Seele gegen den Wahnsinn....

ich, von hier

damit leute wie du wissen, dass sie wach sind

Kerstin, Paderborn

Wir verarbeiten Erlebnisse

Wilhelm, München

Das ist die "Garbage-Collection" in unserem Kopf.

Michel, Zürich

Weil die Religion als Opium für's Vok ausgedient hat!

Manni M., Mond

Damit unsere Synapsen nachts nicht einrosten und wir nicht für alle Zukunft verdammt sind, immer dasselbe zu denken.

Manuela K., Simmern

... wegen des schlechten Nachtprogramms im TV natürlich - oder?!

Gramit, München

Träume sind Spiegelbilder der von unserem Wachbewußtsein geformten Realität.

Stephanie Prochnau; Wernigerode am Harz

Ich denke die Träume sind das Ventil unseres Unterbewusstseins um mit Stress oder ähnlichen Uberlastungen klar zu kommen. Ausserdem kann durch unser Träumen unser Unterbewusstsein mit uns "kommunizieren" und uns unsere innersten Wünschen und Gedanken, die wir nicht wagen zu äußern klar machen!

K. Bitterich, Nürnberg

Weil wir alle Geschehnisse und Eindrücke des Tages im Traum verarbeiten. Wenn man sich ein bisschen mit seinen Träumen beschäftigt, stellt man fest, das Erlebnisse und Gefühle im Traumgeschehen in anderen Situationen durchgespielt werden. Auch verschiedenste Ängste können in Träumen überwunden werden. Menschen, die künstlich vom Träumen abgehalten werden, werden zwangsläufig krank.

Christian, Greifswald

Schwer zu sagen. warum das so ist. Vielleicht muss das Gehirn während der körperlichen Pause des Schlafes die Datenmengen, die es den Tag über aufgenommen hat, strukturieren,sieben und gegebenfalls verwerfen. Nachts ist vielleicht Zeit dazu.

Silke, Bremen

Damit einem beim Schlafen nicht so langweilig ist? :o)

Peter, Hannover

Viele vermuten ja, das in unseren Träumen die Geschehnisse des Tages vom Unterbewusstsein bewältigt werden. Andererseits passieren in Träumen manchmal derart abwegige Dinge, die im Alltag unter gar keinen Umständen vorkommen können, das ich mir da nicht so sicher bin. Manches von dem, was man so träumt, ist ja echt filmreif:-) Ich träume auf jeden Fall gerne. Je abgedrehter desto lieber.

Sascha, München

Weil es sonst nachst sehr langweilig wäre.

Charles D. Bohne, München

Träume sind "Denken in Bildern". Während wir tagsüber mehr mit unserer "Sprachhälfte" des Gehirns arbeiten, ruht diese in der Nacht und gibt somit der "Bildhälfte" grössere Freiheit. Daran ist nicht mehr Geheimnisvolles als an "Denken" und "Bewusstsein" generell. Es erscheint vielen Menschen so fremd und unzugänglich, weil die westliche Kultur das bildhafte, analoge Denken verlernt hat. Das kann man aber üben. Ich selbst habe seit über 20 Jahren ein (tägliches) "Traumtagebuch" geführt, über 40 Bände inzwischen, und kann nur jeden ermutigen damit anzufangen um sich selbst besser kennen zu lernen. [http://www.PasoSchweiz.de]

Nils Tomi, Starnberg

Träume sind da, um Erlebtes vom Tag zu verarbeiten bzw. sich mit unterbewußten Ängsten, Gefühlen und Gedanken auseinanderzusetzen

Um uns zu orientieren.

S. Faget, Braunschweig

Wir träumen 24 Stunden am Tag. Der Traum wird in der Wachperiode unterdrückt. Träumen ist daher der Grundzustand in welchem wir uns befinden. Warum? Keine Ahnung, aber ich finde es gut so.

L. Kirch

Damit die Fernsehsuechtigen auch nachts auf ihre Kosten kommen.

M. Meisner, München

Durch Träume, verarbeitet unser Gehirn Ereignisse, Situationen und Tagesabläufe die uns teilweise im Unterbewußtsein sowie im Bewußtsein auch im wachen Zustand keine Ruhe lassen. Diese synaptischen Abläufe unseres Gehirnes bleiben uns oft als Träume in Erinnerung - aufgebaut aus Bildern von Ereignissen und Erinnerungen sowie beiläufigen - uns kaum ins bewußtsein gedrungenen Geschehnissen unseres Lebens. Dabei werden u.U. alte Ereignisse wiedergegeben oder neue Situationen von unserem Gehirn mit div. Bildern unserer Erinnerung kreirt. Auch wenn der Körper schläft, heißt es nicht, das ebenso das Gehirn seine Arbeit einstellt und ruhen läßt. - Unser Gehirn arbeitet durchgehend, sonst würden wir in Gefahr laufen beim Schlafen zu sterben, d. h. wenn das Gehirn seine Funktionen einstellt würde damit auch unsere Atmung, das Herz und alle anderen Funktionen unseres Körpers eingestellt werden.->Tod!!!

Hans Wurst

Damit uns nachts nicht so langweilig ist.

Frank P., Hamburg

Da das Gehirn das Wissen, das es im laufe des Tages erworben hat auch irgendwie abspeichern muss, verarbeitet es (Nachts ist es übrigens weit aus aktiver als tagsüber) die Erlebnisse des Tages in Träumen (glaube ich).

Sophie Stieket, Essen

Träume schützen den menschlichen Geist vor dem Überlaufen. Während unserer Wachphase strömen massenhaft Eindrücke in unser Bewußtsein. Ein mentaler Rührlöffel ist ständig damit beschäftigt, diese Eindrücke zu verquirlen und damit aufzulösen. Seine Quirlleistung schafft aber nur einen Teil der Sinnesbrocken; schließlich brauchen wir noch Strom für andere Aktivitäten (arbeiten, rasieren, usw.) Damit die Hirnschüssel nicht überläuft, muss nachts weitergerührt werden: jetzt steht die höhchste Rührstufe zur Verfügung - sehr schnell und effektiv; Logik und Kausalität werden dabei einfach an die Wand geklatscht. Am nächsten Morgen wundern wir uns dann, dass wir im Traum Dieter Bohlen geheiratet haben (kirchlich!!!)

Rudolf Rippler, Wilhelmsfeld

Wieso gibt es Wachzustände ?

soe,isle of man

ich denke träume gibt es, um uns auf unsere probleme, ängste und wünsche aufmerksam zu machen, die wir sonst gar nicht realisieren würden.

Carsten Kühl, Kiel

Träume schützen uns vor dem Wahnsinn. Ihre Bilder entspringen Verabeitungsprozessen unseres Gehirn, um jeden Tag neue Eindrücke aufnehmen zu können. Schlaf- und somit Traumentzug führt in einer frühen Stufe zu Halluzinationen (Tagträumen). Ein Selbstversuch lohnt sich. Am erfolgversprechendsten ist, wenn man sich zwingt, während des Versuches schnell viel Informationen aufzunehmen. TV, Computer, Radio etc. am besten gleichzeitig als Input nutzen. Dieser Versuch ist gefahrlos, weil wir nach spätestens 72 Stunden von ganz alleine einschlafen. Dieser Schlaf birgt übrigens Träume epischen Ausmaßes, zumindest bei mir. ***!Bitte während des Versuches keine schweren Maschinen bedienen. Zum Ende des Versuches sollten auch leichte Maschinen gemieden werden.***! -ohne Gewähr und Gewährleistung-

Hannelore Wemmie, Uetikon

Eine kurze Antwort wäre meiner Meinung nach: So wie der Körper den Schlaf zur Kompensation des Alltags braucht, benötigt die Seele die Träume.

Lukas, Mannheim

Um sich von der Realität entspannen zu können :)

Thorsten Sander

Weil durch die Träume das Tagesgeschehen verarbeitet wird und hierdurch das Gehirn entlastet wird. Ansonsten würde, wie beim PC, die Festplatte "überlaufen" und nichts funktioniert mehr.

J.Vasquez

Träume sind wohl, wie die Dateien auf der Festplatte vom Rechner, da sammelt sich einiges an, was man bewusst und unbewusst lädt oder installiert, manches aktiviert sich von allein.

Die Eindrücke, die man Tag für Tag sammelt nimmt man ja auch nicht immer bewusst wahr, an das bewusst aufgenomene erinnert man sich, weil man das will, das andere wird dann als Traum wiedergegeben.

Hans Dickel , Altena

Träume entstehen, weil durch einen zu vollen Bauch das Gehirn nicht richtig abschaltet.

Judith, Drensteinfurt

Träume sind dazu da, um die über den Tag aufgenommenen Infos und Eindrücke aus dem Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis zu überführen. Während des Träumens werden die selben Hinrregionen noch einmal aktiviert, die währende des Wachseins bei dem Erleben der jeweiligen Situation aktiv waren. Währende des Träumens werden auch die (neuen) Eindrücke mit den schon vorhandenen Gedächtnisinhalten verknüpft. Mit dieser Tatsache begründet man auch das viele Schlafen mit dem vermehrten Träumen von Säuglingen bzw. von jungen Säugetieren. Schließlich erleben die jeden Tag wesentlich mehr neue Dinge als ältere Erdenbewohner und müssen ihr Gehirn erst aufbauen.

Hugo Benz, Ahrweiler

Aus Kostengründen.

Patrick G., Lev.

Nun, damit jeder mal eine abkriegt, sei`s auch nur in den Träumen ;) Nein, ernsthaft, da ist das Gehirn auf Sparmodus eingestellt, das ist wie ein Bildschirmschoner am Computer, da läuft halt ein kleines Progrämmchen ab, während das Gehirn das erlebte und gelernte vom Tage verarbeitet.

Robbi aus Hamburg

Das Unterbewustsein verarbeitet das Erlebte vom Tage.

Zudem hätten einige Leute ohne Träume vermutlich niemals Sex.

joe.B mannheim

ES IST EINE FUNKTION.ES IST WIE BEIM GEWITTER ....AUFLADUNG....ENTLADUNG...SPANNUNG...ENTSPANNUN...Eine....SICHERUNG...IM SYSTEM...VERHINDERT ...KURZSCHLÜSSE...EIGENTLICH IST ES EINE EIGEBATE SOFTWARE VON MICROSOFT...WEITER DARF ICH NICHTS VERRATEB!!

Markus Königstein, Gernsheim

Träume existieren aus Gedankenbildern. Diese kommen meist im Schlaf, aber auch am Tage. Der Mensch ist wie wir wissen ein unheimlich komplexes Lebewesen, das durch seinen Verstand und logisches Denkvermögen glänzt und sich von den Tieren abhebt. Tiere träumen deshalb auch weitaus weniger als wir. Da Menschen immer das haben wollen, was sie nicht haben, da sie es ja sonst schon hätten, wünschen sie sich immer irgendetwas. Und diese Wünsche manifestieren sich in Träumen. Man fragt sich natürlich oft morgens "wieso hab ich so nen Müll geträumt" wenn im Traum der Vater mit einer gigantischen Currywurst Blauwale fangen wollte, und man kurz darauf blind durch die Wüste irrte und seine Tiefkühlpizza zu backen versuchte. Das hat dann mitnichten etwas mit Wünschen zu tun. Das Hirn hat meist den ganzen Tag etwas zu tun, bei manchen natürlich nicht, aber die sind trotzdem glücklich. Und da das Gehirn eben so viel leistet, zum Beispiel dass man nicht einfach so in den Hundehauf! en tritt, sondern drum rum läuft, und an den Kühlschrank geht, wenn man etwas essen möchte, ist es dann abends irgendwann müde. Deshalb ist man auch so seltsam, wenn man übermüdet ist. Im Schlaf kann sich das Gehirn dann man richtig abreagieren, und kompletten sinnlosen Bullshit produzieren. Meist vergisst man das eh, und kann sich am nächsten Morgen nicht mehr dran erinnern, also dem Gehirn auch nicht böse sein. Denn was viele nicht wissen: Das menschliche Gehirn ist ein eigenständiges Lebewesen.