HOME

KW 45/2003: Wie wurde die erste mechanische Uhr sekundengenau gestellt? (Christoph Fröbisch, Stockstadt)

Peter Coehoorn aus Hamburg meint: "Gar nicht. Die ersten mechanischen Uhren hatten nur Stundenzeiger und wurden grob nach Sonnenstand ausgerichtet."

Ian, Eger

Punkt Mitternacht (Nationalhymne im BR) wurde das Pendel losgelassen...

Peter, Bukarest

Falsche Fragestellung! Bei den ersten mechanischen Uhren wurden keine Sekunden eingestellt. Die wurden zunaechst auf Tage justiert, was ganz gut nach dem Kriterium "hoechster Sonnenstand" geht. Dann wurde nach Stunden aufgeteilt. Ein paar Wochen bis Jahre warten - dann weiss man, wie genau die gemessene Stunde ist. Wenn man diese Einteilung feinjustiert hat, kann man weitermachen. Erst mit Minuten, dann mit Sekunden.

E.Schnauder Oelsnitz

Bei den ersten mechanischen Uhren konnte man nur die Stunden einstellen.

Matthas Uhl

Die Uhr wurde sekundengenau mit einer Schweineborste(Schweinehaar) konstruiert

bastian s., witten

An Silvester, die Uhrmacher stellten sich auf einen großen Platz, wo viele Menschen Silvester feierten, und dann 3, 2, 1… 00:00:00 Uhr, Uhr ist gestellt, fertig… ;-)

Björn Melzer, Mainz

Die erste Uhr, die sekundengenau gemessen hat mußte - da schlicht keine Eichmöglichkeit vorhanden war - auch nicht geeicht werden, sondern definierte den Sekundentakt.

Primus Secundus (Tertia)

Moment mal, eine Sekunde,...dann fällt mir gleich die Antwort ein!

Uli Jeschke, Chorin

Indem nach tagelangem Rechnen der Hofastrologe" jetzt..." sagte.

Peter Coehoorn, Hamburg

Gar nicht. Die resten mechanischen Uhren hatten nur Stundenzeiger und wurden grob nach Sonnenstand ausgerichtet.

Bernhard aus Minga

Die erste mechanische Uhr - die so genannte Ur-Uhr - wurde überhaupt nicht gestellt. Die blöde Uhrenstellerei beann erst mit der zweiten mechanischen Uhr, die natürlich nach der ersten gestellt wurde.

K. Auer, Rottalmünster

Ein universelles Zeitnormal wurde aus astronomischen Beobachtungen gewonnen (z.B. Dauer eines Tages). Daraus wurden die feineren Zeiteinheiten Stunde, Minute und Sekunde abgeleitet. Um diese aber zu realisieren braucht man Uhren (eine Sekunde über die Veränderungen am Himmel zu messen ist nicht ganz einfach). Die Uhren wurden daher so justiert, dass 60x60x24 Uhrsekunden der Länge eines Tages entspricht (oder auch längeren Zeitperioden).

Arnoldt, Darmstadt

gar nicht

Corinna Wolf, Schlosshalde 19, 73312 Geislingen/Steige

Ganz einfach- mit nem Werzeug (Uhrmacherschraubenzieher) ;-)) Gruß Corinna

Busler, Höhenkirchen

Ich denke, dass man die erste Uhr anhand der Gestirne gestellt hat, sowie man damals anhand der Sterne Navigiert hat

hake, magdeburg

überhaupt nicht, sie hatte überhaupt keinen sekundenzeiger

Tim, Uppsala

Die Himmelsmechanik unseres Sonnensystems war wohl der erste von Menschen benutzte Zeitmesser.

Andreas S., Waltrop

Gar nicht! Die erste mechanische Uhr hatte grade einmal einen Stundenzeiger. Da kannte man weder Sekunde noch Minute - das kam erst ca. 200 Jahre später. Aber die erste mechanische Uhr mit Sekundenzeiger konnte einerseits durch Sonnenuhren oder noch besser nach den Sternen gestellt werden - bestimmte Himmelskörper erscheinen zu exakt bestimmbaren Zeiten an bestimmten Orten, und da nimmt man einfach die Zeit.

Ledig, Hürth

gar nicht

Christian K. Hannover

Die Uhr wurde mit dem Finger gestellt

ja, hier

mit dem raedchen an der seite!

Eberhard Holstein, Berlin

Benötigt wird neben der Uhr ein geographisch genau bestimmter Küstenort mit Blick nach Osten oder Westen auf den Meereshorizont und klares Wetter. Die Zeigerstellung der Uhr bei Erreichen des unteren und des oberen Sonnenrandes ermöglichen nach Mittelung unter Berücksichtigung der Augenhöhe die Berechnung der absoluten Uhrzeit.

Rudolf Feil, Idstein

Gar nicht! Die erste mechanische Uhr definierte die genaue Sekunde. Genau wie das Ur-Meter nicht vermessen wurde, sondern eine Definition/Vereinbarung ist

Michael Krimmer, München

Galileo Galilei verwendete ein Pendel als Gangregler. Anregung dafür erhielt er durch das Schwingen von Öllampen in Kirchen. michael@krimmer.cc

ich in hinterpusemuckel

Die erste mechanische Uhr wurde gar nicht sekundengenau gestellt, sondern wahrscheinlich nur pi mal Daumen nach einer Sonnenuhr

Jaafar Al-Hasani

Gar nicht. Denn jede mechanische Uhr hat, bedingt durch die Gravitation, den Transport in Flugzeugen o.ä. und zusätzlich durch ein nicht hundertprozentig genau laufendes Uhrwerk durch Reibung in den Zahnrädern(mit einer Minimalabweichung von durchschn. 1 Sekunde im Monat) keine genaue Sekundenanzeige.

Sasch Bauer, Engensen

Mit einem Pendel, das einen bestimmten weg immer in einer bestimmten zeit zurücklegte.

Dirk; NRW

gar nicht. Die erste mechanische Uhr hatte nur einen Stundenzeiger, Minuten- und / oder gar Sekundenzeiger waren noch völlig unbekannt.

Schreiner, Stuttgart

gar nicht. Hatte keinen Sekundenzeiger. Ansonsten lokale Sonnenzeit.

B. Esserwisser, Niederzell

Nach einer hocpräzisen Quarzsanduhr natürlich. Erst später wurden die Sanduhren mit Rubidiumsplittern gefüllt, daher spricht man auch heute noch vom Rubidium-Frequenznormal.

Dennler Willi, Flachsackerstr. 17, 5242 Lupfig

Mittels manuell einstellbarer Ganggeschwindigkeit.

Eva Rosmer, Morlandstø, Norwegen

Gar nicht! Die ersten mechanischen Uhren in Europa stammen aus dem Mittelalter. Ob man damals daran dachte, die Zeitmessung weltweit zu synchronisieren, ist mir nicht bekannt. Dass die technischen Moeglichkeiten dazu bestanden, ist eher zweifelhaft, da die damaligen Uhren nicht so genau gingen wie die heutigen. Sekundengenaue Einstellung war deshalb wahrscheinlich eher von untergeordnetem Interesse. Grosse alte Uhren,z.B. Turmuhren, Planetarien u.a. Kunstwerke der Uhrmacherzunft, konnten "recht" genau gestartet werden, da die "Anfahrzeit" bekannt war. Kleinere mechanische Stand- und Tischuhren haben oft einen Start- und Haltemechanismus. Mechanische Uhren mit einer Stellkrone - neueren Datums - werden beim Eindruecken der Krone sekundengenau gestartet.

Eisele Gernlinden

Mit dem durchgang eines bestimmten Stern durch das Fadenkreuz eines Telekops. Man muß vorher bloß noch die genauen koordinaten berechnen.

Michel, Büllerbü

Mit großer Präzision und viel Geschick.

Wolf Seufert, Sherbrooke, Canada

Kein Problem: mit einem Pendel!

Walter Müller, Barcelona

Da gibt es so ein Rädchen am Rand, mit dem man die Zeiger verstellen kann...............

Michael Arnoldt, Darmstadt

Sie wurde nicht sekundengenau gestellt. Das ging nicht und war auch nicht erforderlich. Niemand benötigte damals die Zeit sekundengenau.

Carsten, Staßfurt

Na am 22. Juni mittags um 12 (da ist es bei uns in Deutschland schon 13 Uhr)treffen sich alle Besitzer von mechanischen Uhren in Greenwich in England und stellen sie nach der Sonne. So hat man das auch mit der ersten Uhr gemacht. Dumm nur, wenn es bewoelkt ist.

grussmir, münchen

Man bringt die Uhr an einen Punkt auf dem Null-Meridian (bspw. Greenwich :-), an einem klar definierten Tag (21.6., Sommerbeginn), verwendet eine genau genordete Sonnenuhr. Diese umgeben wir mit einer vollständigen Hohlkugel aus lichtundurchlässigem Material und fräsen dahinein einen Schlitz mit genau einer Bogensekunde Breite. Den Schlitz richten wir exakt nach Süden aus. Jetzt hoffen wir auf gutes Wetter (Sonnenschein) und sobald die Sonne durch den Schlitz ins Innere der Vorrichtung fällt und der Strahl exakt nach Norden weist haben wir die Zeit: 12.00 Uhr GMT gruss mir

Alfred Heier, A-8292 Hackerberg 69

Mit einem Pendel mit einem höhenverstellbarem Gewicht. Die sogenannte Unruh, die heute noch in mechanischen Uhren arbeitet, kam icher erst viel später

P. Harms

die Frage ist nicht genau gestellt - wenn es um die Genauigkeit der Sekundendauer geht: das geschah durch Verkürzung oder Verlängerung des Pendels. Geht es aber um die eigentliche Zeitgenauigkeit: nun 1777 gab es noch keinen genauen Zeitbezug, sprich: man stellte die Uhr ein und fertig.

Ulrich Schmidt, Karlsruhe

die ersten mechanischen Uhren hatten nur Stundenzeiger und wurden nach der Sonnenuhr gestellt. Der Zeiger überstrich das Zifferblatt auch nur einmal im Laufe des Tages. Zudem dauerte zu diesen Zeiten (Hohes Mittelalter) der Tag von Sonnenaufgangsdämmerung bis Sonnenuntergangsdämmerung und wurde sommers wie winters in die gleiche Zahl Stunden geteilt: die Stunden waren im Sommer also länger als im Winter. Zum Ausgleich wurde im Laufe des Jahre ständig die Länge des Pendels geändert.

Dominik, Mosbach

Ich möchte stark bezweifeln, dass die erste mechanische Uhr überhaupt einen Sekundenzeiger besessen hat. Somit liess sie sich höchstwahrscheinlich garnicht sekundengenau stellen. Wenn sie doch über einen Sekundenzeiger verfügt hat wäre es ebenfalls nicht möglich gewesen sie genau einzustellen. Damals gab es keine anderen Instrumente zur Erfassung der Zeit und anhand der astronomischen Objekte liess sich damals die Zeit nicht sekundengenau ablesen.

Peter Pillath, 41515 Grevenbroich

Die ersten hinreichen genauen Uhren hatten ein Pendel mit horizontaler Achse. Durch verändern der wirksamen Pendel-Länge kann man sehr genau die Frequenz einstellen. Bei hinreichender mechanischer Präzision, und wenn das Pendel gegen äußere Einflüsse geschütz ist(Wind, Erschütterung, Temperaturschwankung) erreicht eine Pendeluhr große Genauigkeit. Die Länge eines Tages, die man zum Kalibrieren benötigt, läßt sich durch Beobachtung eines Sternes feststellen. (Fest ausgerichtetes Fernrohr mit Fadenkreuz.)

Peter Vogel, Heide

Die erste mechanische Uhr hatte nur einen Stundenzeiger. Eine sekundengenaue Einstellung erübrigt sich daher!

Hans aus Uhrenhausen

Von einer Steinzeituhr fiel das Gewicht (aus Stein) dem Höhlenmensch auf den rechten Fuß. Er zählte die Sekunden bis er den großen Schmerz los wurde. Fazit Niemals eine sekunden genaue Uhr besitzen, denn dann läuft Dir die auch die Zeit davon.

ich, da

Die erste mechanische Uhr wurde mit Sicherheit gar nicht sekundengenau gestellt!

Wolfgang Reiss

Um 2025 v.Ch. - Die Priester in Mesopotamien und in Ägypten waren gleichzeitig auch die ersten Gelehrten, die kürzere aber auch längere Zeitabschnitte messen konnten. Sie bestimmten die Teile des Tages und des Jahres und stellten den Kalender zusammen. Das Grundgerät für die Zeitmessung war das Gnomon, das zu den ersten astronomischen Werkzeugen gehörte. Es war eine senkrecht aufgestellte Stange auf einer waagrechten Ebene. Nach der Länge und der Richtung des geworfenes Schattens bestimmte man die Zeit der Tag- und Nachtgleiche und der Sonnenwende, später auch die Neige der Ekliptik. In den ägyptischen Städten war die Sonnenuhr mit dem senkrechten Steinobelisk öffentlich zugänglich. Zu dieser Zeit benutzte man auch die Schattenuhr, mit deren Hilfe festgestellt wurde, daß in der Sommerzeit die Tagesstunden "länger" und umgekehrt im Winter die Nachtstunden "länger" sind. Um 1580 v.Ch. - In Ägypten erschien eine Wasseruhr, die mit Hilfe der fallenden Tropfen verhältnismäßig genau die Zeit maß. 730 v. Ch. - Der König der Juden Achas ließ eine große Sonnenuhr bauen. Im Unterschied zu den bisher üblichen Sonnenuhren mit der senkrechten Schattenstange hatte die neue Uhr eine Stange parallel zur Erdachse. 422 v.Ch. - In Griechenland wurde die Zeit der Redner vor Gericht genau gemessen, damit alle Seiten gleich viel Zeit für die Argumentation hatten. Dieses Gerät heißt KLEPSYDRA, Die Zeit wurde durch das Abtropfen des Wassers aus einem Saugheber gemeßen. Um 250 v. Ch. Klesibios aus Alexandrien verfertigte eine sehr genaue Uhr, die sowohl die Tageszeit (Tag und Nacht) als auch die Jahreszeit anzeigte. Die Skala an der Säule zeigte auch die verschiedenen Längen der Tage und der Nächte in Abhängigkeit von der Jahreszeit (für jeden Tag des Jahres war hier eine bestimmte Bezeichnung). Außerdem benutzte er in seinem Mechanismus der Uhr Zahnräder. Um 850 n. Ch. - Pazificus, Priester aus Verona, verfertigte die erste mechanische Raduhr, angetrieben von einem Gewicht. Sein Uhrwerk wurde durch ein langsam sinkendes Gewicht in Bewegung gebracht. Die Bewegung beschleunigte sich und deshalb arbeitete die Uhr nicht genau. 11. Jahrhundert - Erfindung der Schlaguhr: Diese Uhr schlug nur zu einer bestimmten Stunde und war sehr kostbar. 1284 - Die erste Turmuhr zeigte die Zeit auf dem Turm der Kathedrale in Exeter. 1288 - Auf dem Londoner Westminster wurde die erste Turmschlaguhr eingerichtet. Nach dem Jahre 1290 nahmen die Zifferblätter von großen mechanischen Uhren auf Rathaus- oder Kirchtürmen zu. Neue mechanische Uhren zeichneten sich durch kompliziertere Konstruktionen als früher aus, auch wenn das an einem Seil aufgehängte Gewicht immer noch als Antrieb diente. 1309 - In der mailändischen Basilika wurde zum erstenmal eine mechanische Schlaguhr installiert. Im Jahre 1410 - Es entstand die Uhr am Altstädter Rathaus in Prag. Als ihr Schöpfer wird der Meister Mikulas aus Kadan angesehen. Diese Uhr war eine Vorgängerin der berühmten Aposteluhr. Um das Jahr 1410 soll angeblich der Baumeister Filippo Brunelleschi aus Florenz einen Wecker und eine Uhr mit eingebauter Sprungfeder gebaut haben. Diese Federn ersetzten den bisherigen mechanischen Antrieb. 15. Jahrhundert - Die Herrscher begannen die Stehuhr und die Zimmeruhr als teure und neue Spielzeuge zu entdecken. Erst das Zusammenbauen von aufziehbaren Federuhren erlaubte die Produktion von tragbaren Uhren, die die Taschensonnenuhren ersetzten. 1505 - Zum erstenmal gelang es Peter Henlein, einem Schlosser aus Nürnberg, eine so kleine mechanische Uhr zu bauen, dass es möglich war, sie in der Tasche tragen zu können. Diese "Taschenuhr" war in ein Futteral eingebaut. 1656 - Der holländische Naturwissenschaftler Christian Hugyens entdeckte die Pendeluhr. Dank diesem Prinzip wurde diese mechanische Uhr genauso pünktlich wie die bisher benutzten Sonnenuhren. Die Idee, ein Pendel zu benutzen, hatte Galileo Galiei schon im Jahre 1636 vorgeschlagen, als er erkannt hatte, dass die Zeit der Schwingung von der Länge des Pendels abhängt. Aber er hatte es nicht mehr geschafft, seine Idee in der Praxis zu verwirklichen. 1680 - Der Engländer Clement erfand ein Bremschen für die Uhr. Das Bremschen installierte man zwischen das Pendel und die Triebmaschine der Uhr, damit es den Gang der Rollmaschine im Rhythmus, der durch die Periode der Schwingung festgelegt ist, aufhält. 1821 - Der französische Physiker Dominique Francois Jean Arago erfand die Arretieruhr, bzw. die Stoppuhr. 2. 10. 1842 - Nach fünf Jahren Arbeit wurde die Aposteluhr an der Kathedrale in Strassburg in Gang gebracht. 1844 - Der schottische Elektriker Alexander Bain konstruierte die erste elektrische Uhr. 1861 - Der Schweizer Erfinder Mattheus Hipp konstruierte das erste eletrische Pendel für die Uhr. 1875 - Der Wiener Uhrmacher De Lohr erfand die automatische Taschenuhr. Ihre Sprungfeder zog sich bei der Bewegung dessen, der sie trug, auf. In der Taschenuhr war ein Gewicht, das sich bei Bewegung drehte oder pendelte. Diese Bewegung wurde auf das Federgerät übertragen und die Uhr zog sich auf. Bei voller Spannung hielt sich das Aufziehen auf. 1880 - Der Ingenieur Mayerhofer erfand die pneumatische Uhr, die mit Druckluftimpulsen aus der Zentrale gesteuert wurde. 1885 - Zur Kontrolle der Arbeitszeit in Fabriken begann man Kontrolluhren zu benutzen, die die Anwesenheitszeit der Arbeiter ausdruckten. 1918 - Der amerikanische Elektromechaniker Henry Ellis Warren erfand die erste benutzbare elektrische Uhr. 1929 - Der amerikanische Uhrmacher Warren Alvin Marrison erfand die Quarzuhr. Die Grundlage für seine Erfindung legten etwa um Jahr 1880 die Brüder Pierre und Paul Jacques Curie aus Frankreich damit, das sie die Piezoelektrizität entdeckten. 1946 -Der amerikanische Physiker Willard Frank Libby erfand die Atomuhr. Diese Uhr arbeitet auf dem Grund vom Zählen der eigenen Schwankungen des Atoms Cäsium. Daraus ging dann die jetzige Definition einer Sekunde in der SI-Tabelle hervor. 1957 - Die Firma Hamilton erzeugte die erste elektrische Armbanduhr. Den Strom zapften sie von einer kleinen, sogenannten Knopfbatterie. Sie arbeiteten mit einer Minischritttabelle, die ununterbrochen den Sekundenzeiger schiebt. Ein Maschinensatz von Zahnrädern bewegt die Minuten- und Stundenzeiger. 1969 - Die Forschungslaboratorien der amerikanischen Marine erschuff eine Atomuhr, die durch die Schwingungszahl eines Aluminiummoleküls funktionierte. Abweichung des Ganges: Eine Sekunde in 1,7 Mio Jahren. 1971 -Der Laser, der im Labor Fy Bell Telephone entwickelt wurde, ermöglichte es, Lichtblitze zu generieren, die nur eine Pikosekunde dauern. Technisch können die so kurzen Blitze zum Messen der Ultrakurzzeiten ausgenutzt werden, was in verschiedenen Wissenschaftforschungsgebieten brauchbar ist. Die jetzige Zeit - alle bisher erfundenen Maschinen werden vervollkommnet ...

Meister Hora / Mainflingen

Bitte die Frage genauer stellen! Sonst muss ich etwas weiter ausholen, aslo... Ad 1) Eine Uhr kann man nur sekundengenau stellen, wenn sie einen Sekundenzeiger hat => wer baute die erste Uhr mit Sekundenzeiger ? (Daraus lässt sich der früheste Zeitpunkt ableiten) Ad 2) Um diese Uhr richtig zu stellen, muss man - da es vorher noch keine sekundengenau gestellte Uhr gab - eine andere Methode haben, um dies zu ermitteln. Sonst könnte ja jeder behaupten, die Uhr wäre richtig gestellt, wenn es keiner nachprüfen kann - wie bei der Henne und dem Ei wäre das schwer entscheidbar. => wie wurde dies bewerkstelligt? Mögliche Antworten: =durch pure Manifestation (Greenwich-Zeit?) = durch pure Definition: möglicherweise gibt es ähnlich dem Ur-Meter und dem Ur-Kilogramm auch eine "Ur-Uhr" (die würde ich gerne mal sehen!) ? =durch irgendeine andere "Maschine" ohne Sekundenzeiger (so gehts jedenfalls heute: mit Elektronik und Atomschwingungen)? Ad 3), und jetzt wird's knifflig: sogar wenn wir die sekundengenaue Zeit kennen, kommt es darauf an, welche wir meinen: die "echte Sonnenzeit" oder die Zeit in irgendeiner Zeitzone? Bei der echten Sonnenzeit ist dies schon problematisch, denn wenn man sie z.B. 1 km nach Westen bewegt, geht sie schon wieder falsch. Richtig gestellt werden kann sie nur wenn sie ortsfest ist. Wenn wir eine Zeitzone meinen, ist es aber eigentlich unmöglich, sie korrekt zu stellen, da ab und zu nach Festlegung eines hohen internationalen Gremiums, das in deselben Stadt residiert wie der Ur-Meter, eine zusätzliche Schaltsekunde einfügt wird, so dass es Minuten mit 61 Sekunden gibt (kein Scherz)- denn langsam, aber etwas unstetig, dreht sich die Erde langsamer. - Und ein Zifferblatt hat nun mal nur 60 Positionen und kann keine 61 Sekunden anzeigen! Eine solche Uhr richtig zu stellen ist damit etwas schwierig (man braucht ausserdem ja etwas Zeit, um den Zeiger zu stellen!) - es sein denn, man wohnt im Umkreis von ca. 2000 km vom Zeitzeichensender bei Seligenstadt bei Frankfurt/Main und und kann das DCF-Signal empfangen. Aber nur elektronisch halt, den Zeiger stellt man eigentlich nicht mehr "selbst". ...also zusammengefasst: es geht eigentlich gar nicht, Frage daher überflüssig.

Hans d'er Kanns, O./den Wald

Die erste mechanische Uhr (gemeint sind wohl Räderuhren)hatte sicher keinen Sekundenzeiger. Früheste Uhren hatten überhaupt nur einen Zeiger und noch nicht mal 2. Daher ist ein sekundengenaues Einstellen einfach nicht nötig gewesen. (Frage daher abgelehnt)

Michi, Wien

Die erste mechanische Uhr hatte noch keinen Sekundenzeiger, sondern zeigte nur Stunden an.

S. Meinert, Rotterdam

Die ersten mechanischen Uhren wurden bereits im 13.Jahrhundert gebaut(genaue Orts-und Zeitangaben widerspruechlich). Zu dieser Zeit wurde aber nur die Stunde gezaehlt. Das heisst, fuer Minuten oder gar Sekunden interessierte sich niemand. Man bildete sich eben noch ein Zeit haben zu koennen(*;-)*).

Urs Zeiger, Swatchenhausen

Gar nicht so schwer! Die ham's gemacht wie ich: Fernseher an und Videotext geguckt.

Peter Biehlser; Köln

Ganz einfach bei der Zeitansage angerufen.

Jörg, Puebla

Da hat sich einer vor der Uhr gestellt und die Sekunden gezählt, die sie angezeigt hat von mitten des Vollmonds im April bis Mitte des Vollmonds im Mai. Das müssen ganz genau 2419200 sein, aber die Uhr hat 2419212 angezeigt. Da die Unruhe dieser Uhr ein Zahnrad hatte mit 29 Zähnen, war es nur noch notwendig um diese Zahnzahl um (2419212-2419200)/2419200tel zu verringern um die genaue Sekundendauer zu bekommen. Im übrigen, diese Uhr war eine Gelehrtenuhr, bei der jede ganze und halbe Stunde eine Eule herauskam und die Zeit mit ganzen und halben Uhus ansagte. Die heutigen Kuckucksuhren sind eine verplebste Nachahmung dieser ersten.

Holger Bernau, Schwarzenbek

Beim „Stellen“ der ersten mechanischen Uhr traten zwei Probleme auf: Das Einstellen der Ganggeschwindigkeit und die Einstellung des richtigen Zeitpunktes. Die ersten mechanischen Uhren sind wohl Pendeluhren gewesen, d.h. die Schwingungszeit des Pendels war das Gangmaß der Uhr. Das Referenzmaß der Zeit war natürlich die Erdrotation in Bezug zur Sonne. Damit hatte man die Zeitspanne von einem Meridiandurchgang der Sonne am Mittag bis zum nächsten Meridiandurchgang am folgenden Tag von 24 Stunden. Die Ganggeschwindigkeit der Uhr musste mit dieser Zeitspanne in Einklang gebracht werden. Das geschah durch Verlängerung (längere Schwingungszeit) bzw. Verkürzung (kürzere Schwingungszeit) des Pendels. Den Zeitpunkt gibt der Meridiandurchgang um 12 Uhr an. Dabei gilt diese Uhrzeit 12 Uhr aber nur für den Längengrad des Standortes (d.h. Ortszeit). Standardisierte Zeiten wie die Weltzeit (GMT bzw. UTC) mit entsprechenden Zeitzonen gab es damals noch nicht. Der Zeitpunkt des Meridiandurchgangs ist allerdings durch die sich ändernde Bahngeschwindigkeit der Erde auf ihrer Ellipsenbahn um die Sonne regelmäßigen Schwankungen unterworfen, die bis zu +17 bis -15 Minuten betragen, d.h. die Sonne „geht etwas vor oder nach“. Die Frage nach der „sekundengenauen“ Einstellung der Uhr stellte sich außerdem so gar nicht, da die Gangfehler der Uhr wohl mehrere Minuten pro Tag betrug.

Christian Hachmann, Paderborn

sicherlich garnicht! Als die erste mechanische Uhr gebaut wurde, hatte die sicher andere Probleme, als das Ganze sekundengenau zu machen(wäre so schwer nun auch nicht, denn in der Mitte einer Zeitzone hat zum Beispiel die Sonne um genau 12:00 Uhr (Sommerzeit 13:00 Uhr aber die gab`s damals noch nicht)ihren höchsten Stand.).

Vincent G., erlangen

Wahrscheinlich nach einem noch heute benutzten Konzept: Abschätzen und ausprobieren.