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KW 49/2003: Warum können wir nicht mal für ein paar Minuten an gar nichts denken? (Maria, Wuppertal)

Max Baumgaertner aus Ecuador: "Naja das liegt doch auf der Hand. Wenn wir an gar nichts denken wollen, denken wir daran, nichts zu denken, also denken wir wieder."

Spate9, Muenster (westf.)

Bei der Aufforderung "Denk NICHT an eine nackte Frau" denkt natuerlich JEDER an eine nackte frau um DANN nicht daran zu denken. das funktioniert aber nicht, denn solange ich an etwas denke, an das ich nicht denken will, muss ich dennoch daran denken. ebenso funktioniert es mit dem garnicht denken, wer bewusst versucht nicht zu denken denkt automatisch.

Holger Lipp, Markt Schwaben

Wir können sehr wohl an "nichts" denken, viele Entspannungstechniken zielen auch genau darauf ab, von sachlich, rationalen (meist westlichen) Übungen bis hin zu spirituell beabsichtigten (meist östlichen) um die "Einheit" mit allen und allem zu erleben. Beides funktioniert... Viel Erfolg und noch wichtiger: Viel Spaß! Es ist toll!!! Ganz simpel zum Ausprobieren: An einem beliebigen Platz in beliebiger Stellung auf den Atem konzentrieren, jeden aufkommenden Gedanken nicht unterdrücken, sondern "vorbeiziehen" lassen, also keine weitere Beachtung schenken (es ist egal, wieviele Gedanken aufkommen, einfach nicht weiter "nachgehen"). Evtl. einen Gegenstand dabei beobachten (z.B. Kerze, Baum, was auch immer). Nach einer Weile stellt sich Ruhe ein, dann plötzlich "Leere" und man "fühlt" nur noch das "Sein". Man sieht nichts (spezielles) und sieht "alles" (man kann z.B. auch Dinge wahrnehmen, die außerhalb des Sichtfeldes sind, man "spürt" sie plötzlich). Es ist ä! hnlich, wie die zwei Zustände "ein Spotstrahler in einem dunklen Raum" (alltäglicher Standardzustand: Konzentration auf irgendetwas...) und ein taghell erleuchteter Raum, wo man nicht weiß, wo das Licht herkommt; es ist auf einmal überall (kein "Focus" auf irgendetwas sondern einfach nur wahrnehmen von "allem"). Das ist übrigens der erste Schritt vom "Laufenlernen"... sie werden sich wundern (begeistern!!!), was sie in der vermeintlichen "Leere" finden werden. Es liegt nur an Ihnen... sie können ALLES finden! Und ich meine WIRKLICH "ALLES". Haben Sie einfach Vertrauen... Sie sind stets in "guter Hand"!

martin hammer, los angeles

Man kann ein paar Minuten an gar nichts denken. Man muss nur ueben.

Saigon. Ho Chi Minh City

Garnicht denken gibt es nicht. Wenn ich denke ich denke jetzt an garnichts, denke ich ja schon ich darf jetzt an garnichts denken.

Claudia von irgendwo

weil dem Hirn doch sonst langweilig werden wuerde..und damit es nicht einschlaeft, was gleichzusetzen waere mit Hirntod, denken wir halt staendig....denk ich mal...:)),...

P. Harms, Velbert

es gibt Leute, die denken nicht nur ein paar Minuten an gar nichts, sondern 24 Stunden am Tag.....

Innen Hohl, Berlin

Wenn ich mir so unsere Politiker anschaue - die halten das noch viel länger durch.

Thomas, Leipheim

Natürlich kann man ein paar Minuten lang an "gar nichts" denken.. Ich selbst habe vorhin 20 Minuten lang an "überhaupt nichts" gedacht.. Und erst gestern habe ich den ganzen vormittag über "alles mögliche" nachgedacht...

Gottschalk, Hamburg

"Mein Denken, das bin ich: deshalb kann ich nicht aufhören. Ich existiere, weil ich denke... und ich kann mich nicht daran hindern zu denken. Sogar in diesem Moment - es ist grässlich, wenn ich existiere, so, weil es mich graut zu existieren. Ich bin es, ich bin es, der mich aus dem Nichts zieht, nach dem ich trachte: der Hass, der Abscheu zu existieren, das sind wiederum nur Arten, mich existieren zu machen, in die Existenz einzutauchen. Die Gedanken entstehen hinter mir, wie ein Schwindelgefühl, ich fühle sie hinter meinem Kopf entstehen... wenn ich nachgebe, kommen sie gleich hier nach vorne, zwischen meine Augen - und ich gebe immer nach, das Denken schwillt an, schwillt an, und da ist es, riesengroß, das mich vollständig ausfüllt und meine Existenz erneuert." (Jean-Paul Sartres, 'Der Ekel') (Quelle: http://www.zentrum-fuer-weltentwuerfe.de/anthroposophie/0400sartre.html)

Desirée Förster, Schupf

Unsere Auszubildende schafft das ohne weiteres!

Hans Geyer, Mainz

Diese Frage ist irrelevant, weil es sehr wohl vorkommt, dass Menschen nichts, aber auch absolut gar nichts denken und dann danach ihre Entscheidungen treffen.

Frings, Neunkirchen-Seelscheid

Wieso nicht? Wir sind die falschen Adressaten für diese Frage. In den Medien begegnen uns unzählige Leute, die uns das mal endlich kompetent erklären könnten.

Max Baumgaertner, Ecuador

Naja das liegt doch auf der Hand. Wenn wir an gar nichts denken wollen, denken wir daran nichts zu denken, also denken wir wieder.

Hartler, münster

Das Gehirn ist sozusagen nicht "ausschaltbar" ist, d.h. es ist ununterbrochen in Betrieb, was zufolge hat das sich immer Gedanken abspielen.

Max Millo, Nürnberg

Wer stundenlang gar nicht denkt, kann natürlich nicht minutenlang an Nichts denken!

Mystery of Mysteries, Arrakeen

Mit ein bißchen Training ist das schon möglich... siehe Meditation usw.

Uwe Daetz, Dörentrup

Weil wir zu selten meditieren.

Christian Strauch Sitges Spanien

Wir koennen deshalb niemals an Nichts denken, weil das "Nichts" auch "Etwas" ist. Ich strenge mich an, an nichts zu denken. Das gelingt mir,---manchmal---, fuer ein paar Sekunden. Aber danach frage ich mich, woran ich wirklich gedacht habe. Ich habe mich also angestrengt an Nichts zu denken und habe dadurch mein Gehirn mehr angestrengt als sonst. Das Nichts ist auch Etwas. Genau wie das Nichts im Weltall auch Etwas ist. Eigentlich gibt es das "Nichts" gar nicht. Wenn wir im Tiefschlaf sind, haben wir das Gefuehl an nichts zu denken, weil wir uns spaeter an nichts erinnern. Aber das ist ja insofern gemogelt, da wir nicht bewusst an nichts gedacht haben. Und wenn wir bewusst an nichts denken, aendert sich das Nichts in Etwas.

M. Rosenberger, Leonberg

Das können wir. Man nennt es Meditation. Schon davon gehört?

werner arthur

Eigentlich schon; das heisst doch Arbeitstag.

Axel Erben, Dortmund

Das Gehirn können wir nunmal nicht ausschalten, wohl aber die obere Bewußtseinsebene (z.B. bei der Meditation).

Kalin, Düsseldorf

Jede Aktion d.h. sei es auch nur ein Augenzucken wird vom Gehirn und den Nervenbahnen geleitet. D.h. wir sind so wie wir sind, weil wir so denken. plausibel oder??

Olaf Pache, Tübingen

Weil unser Großhirn im Wachzustand nie die Aktivität einstellt?

Kristian Kühn, Neu-Anspach

Gute Frage... ich werd mal ein paar Minuten drüber nachdenken ;)

Weidenbach; Mainz

Wenn wir ein paar Minuten nichts denken würden, dann währen wir tot. Unser Gehirn bearbeitet pro Sekunde viele Informationen und um diese Vielzahl von Informationen besser Verarbeiten zu können "denken" wir..

Hnz Hamburg

Können wir, es ist nur eine frage von übung. (meditation)

Rolf Witt, Passau

Weil unser Geist nicht entsprechend trainiert ist. Vergleichbar mit der Oberfläche eines Meeres würde unser Geist die Fähigkeit des "Sich-Selbst-Erlebens" verwirklichen, wenn die Wellen zur Ruhe kämen und das Meer einem Spiegel gleiche würde. Angewandte Meditationstechniken (z.B. Shine) aus den buddhistischen Schulen Tibets ermöglichen es diese "Geistesruhe" zu erleben, je nach Grad der Entwicklung für bestimmte Zeit. mehr Infos dazu: www.diamondway-buddhism.org

B. Heinen; Spanien

Weil wir es nicht gelernt haben!

D. Mader, Boca Chica

Seltsame Frage. Ich habe kein Problem damit, mein Denken minutenlang abzustellen. Und, wie es den Anschein hat, kann der grösste Teil der Menschheit es über Jahre hinweg.

Luise Müller, Frankfurt

Wir können an gar nichts denken. Man muss nur: "nichts, null" denken und sich dann vorstellen, was in der Null drin ist. Wenn man sich immer darauf konzentriert, klappt es!

Eva Rosmer, Morlandstø, Norwegen

Gute Nachricht: Wir können...wenn wir wollen! Verschiedene Techniken dazu lassen sich erlernen. Um einige zu nennen: Autogenes Training, progressive Muskelanspannung, Jacobsen-Entspannung... Bei mir persönlich wirken alle... ...und ruhige, strukturierte Musik, z.B Johann Sebastian Bach...

markus möschl, erding

man kann nicht an nichts denken, weil man in dem moment ja folgerichtig nicht mehr denken würde. und dies ist laut definition ein unmachtszustand denn man könnte ja nicht bewusst aus diesem zustand wieder herauswechseln wenn man mal "drin" ist. das würde bedeuten man könnte durch konzentration bewusstlos werden. und sogar in diesem zustand ist das gehirn immern "am denken", je nachdem als was man denken definiert. auch unterbewusste abläufe kann man als denken bezeichnen, und wenn das gehirn mal sämtlich abläufe einstellen würde käme dies der definition vom "hirntot" gleich. Frage beantwortet ?

Donato Casagrande

Es ist erklärtes Ziel einiger Meditationstechniken das ständige "Geplappere" im Kopf zeitweise abzustellen. Mit entsprechender Übung gelingt das auch.

Niclas, Extertal

Weil wir das nicht gewöhnt sind. Es ist aber möglich!

Boris M. aus H

weil wir sonst alle SPD-politiker werden müssten, und da wir schon genug davon haben, -denken- sich die menschen "wenn ich aufhöre zu denken, wähle ich 2006 ja wieder SPD oder lass mich selber aufstellen" .. und das wollen wir ja alle nicht

Dana, Kassel

Bei Männern ist das möglich das sie Ihr Gehirn im Ruhezustand auf 30% runter schrauben. Frauen haben im Ruhezustand immer noch 90%. Also wird eine Frau immer denken und ein Mann auch mal zwei Minuten nur vor sich hin schauen und nichts denken.

Daniel Kirchenmayer, München

Würden wir eine Weile gar nichts denken, so könnten wir es auch nicht feststellen: Um das "Nichts denken" zu merken, müßten man ja denken "ich denke nichst", was wiederum gedacht ist.

Christoph S. , Hamburg

Das kommt auf die Definition des Wortes Denken an. Wenn man drunter die generelle Aktivität des Gehirns versteht ist Denken lebensnotwendig. Wenn man Denken als cognitiven Vorgang definiert gibt es sogar sehr viele Phasen in denen man nichts denkt. Man denke! nur an den Tiefschlaf.

Wolfgang Lechner / Iffezheim

Gott sei Dank ist die Lage nicht so hoffnungslos wie es diese Frage zu suggerieren versucht. Immerhin unterliegen nur Menschen, die von ihrem Gehirn vollkommen versklavt sind, der Illusion, für ein paar Minuten an gar nichts denken zu können.

Manfred Meier, Bremen

Das können nur Frauen beantworten, Männer denken zumindest an Eins, nämlich Sex.

H. v. Zychlinski, 84524 Neuöttintg

Das Gehirn kann nicht abgeschaltet werden, auch nicht in Narkose. Wenn ich "nicht denken" will, dann denke ich eben zur gleichen Zeit "ich will nichts denken".

Olaf, Hamburg

man kann sehr wohl an nichts denken. in der heutigen zeit ist es nur sehr schwer sich von allen dingen frei zu machen, die einen beschäftigen. Meditation ist ein schritt in diese richtung. anfangs fokussiert man bestimmte bilder und nach einiger zeit bekommt man den kopf dann acuh leer...:-) es ist auf jeden fall einen versuch wert. das gefühl den kopf leer zu haben ist toll.

Hoi Polloi Lappland

Weil wir immerzu daran denken müssen an nichts zu denken.

Wetter, Norden

Weil der Mensch ein "Bewusstsein" besitzt, welches sich im Denken darstellt, solange das Gehirn arbeitet. Vgl. auch "Cogito, ergo sum" !

Dr. Lankenau, München

Weil bereits jeder Vorsatz (nicht zu denken) eine kognitive Leistung ist.

G. Demirci, Hannover

Wir können still sein und uns auf etwas konzentrieren ohne darüber nachzudenken. Dabei kann es passieren, daß sich Gedanken aufdrängen. Aus unterschiedlichen Gründen entscheiden wir uns, entweder die Stille oder die Gedanken weiterzuverfolgen. Mit unseren Gedanken kommunizieren wir mit uns selbst und entscheiden uns oft dafür. Das geschieht automatisch, wenn wir uns zuvor selten zum Stillsein entschieden haben. Es ist leichter sich auf etwas zu konzentrieren, wenn man Still ist. Über andere Dinge müssen wir nachdenken um sie zu verstehen. Beide Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile.

Stefan, Marl

Ich glaube, wenn man erst einmal begonnen hat, einige Minuten lang nichts zu denken, ist man ganz einfach tot! Aber es soll ja diverse Yoga- und Entspannungsübungen geben, mit denen man schafft, vollkommen "leer" im Geist zu sein. Manche Menschen allerdings brauchen diese Übungen nicht, sie sind von Natur aus völlig leer im Kopf...und können froh sein, dass die Atmung kein bewußter Vorgang ist.

A.Haase , Wuppertal

Ausnahme : Die Beamten ! ;-))

Britta Heumer, Hamburg

Weil wir uns in dem Moment, in dem wir versuchen, an nichts zu denken, ja auch schon wieder auf etwas konzentrieren, wir denken praktisch: "Ich will jetzt nichts denken!" Aber genau daran denken wir ja gerade.

Phelina, Köln

Man denkt schon zeitweise gar nichts (auch wenn es nur Sekunden sind), nur merkt man es dann nicht. Man kann es nur nicht steuern, denn wenn man erstmal denkt 'Ich denke jetzt nicht', dann hat man einen Plan und denkt. Naja, man weiß es wahrscheinlich nicht, das Gehirn ist immer noch ein Mysterium!

a.cat., Sydney

Lesen Sie hierzu mein Buch, das in wenigen Jahren erscheinen wird.

asdsdft4w

Weil unser Gehirn "denken" will und wir dieses überhaupt nicht unter Kontrolle haben.

Tommy, Rostock

Weil es das "gar nichts" ueberhaupt nicht gibt. Zwangslauefig kann man an sich das "gar nichts' auch nicht vorstellen. Und wenn es das "gar nichts" gaebe, denkt man in diesem Moment an das "gar nichts", also an "etwas". Klingt komisch, ist aber so.

Helga Schnellmann, 8854 Galgenen, Schweiz

Wir können keine Minute an gar nichts denken,weil unseres Gehirn immer arbeitet, und zwar mit den vielen Sorgen,Aengste,Hoffnungen,Ziele die aus unseren Unterbewussten in unseren Gehirn in Form von tausende Gedanken aktivieren. Eine Form von gedankenlosen Pausen ist die Meditation. Meditieren heisst sich vollkommen frei machen entspannt sein und vor allem sich befreien von allen Gedanken. Schaffen wir diesen Fluss von Gedanken zu durchtrennen, können wir die vollkommene "Extase" spüren. Weder Zeit noch Gedanken noch sonstige "erdisch-körperliche" Hindernisse können uns davon abhalten unsere Zufriedene Aura zu spüren.

rufus, münchen

was ist nichts? es gibt keine genaue definierung des nichts. also folglich können wir auch nicht an nichts denken, oder?

Dunke

Weil die chemischen Prozesse, auf denen das Denken basiert, nicht nur mal so angehalten werden koennen. Ein PC rechnet ja auch eine Hintergrundaufgabe, wenn er nichts tut! Der Prozessor wird weiter getaktet!

Jaafar, Lübeck

Weil das Gehirn aus lauter Nervenzellen besteht, die ständig ankommende Reize verarbeiten, was zwangsläufig dazu führt, dass das Gehirn nicht zur Ruhe kommt. Und da nun mal das Gehirn das Steuerungs- und damit auch Denkorgan des Körpers ist, kann man nie an nichts denken, es sei denn, man würde es von allen anderen Nervenbahnen des Körpers abtrennen, aber wer will das schon. . . . . . . . .

Hans Niebergall, Frankfurt

Je mehr ich drüber nachdenke, kann ich an nichts anderes mehr denken als daran, warum man nicht an garnichts denken kann. (q.e.d.)

Kilian Hermann

..weil unser Bewußtsein sonst implodieren müsste.

Rick WÜ

Descartes "Ich denke, also bin Ich. (Cogito ergo sum)" Der Beweis für das vorhandensein meiner Person, meines Ichs. --> Wenn wir nicht denken, dann wir nicht sind = tot

Daniel aus Raesfeld

Ich glaube wir denken in der zeit schon an irgendetwas haben es aber vergessen bevor wir merken woran wir gedacht haben....

Peter Naeve, Düsseldorf

Ich kann sehr wohl mal an gar nichts denken. Dieses Privileg beschränkt sich aber meiner Erfahrung nach nur auf den männlichen Teil der Bevölkerung ;)

S. Heinrich, Hamburg

Evtl. tun wir's ja, nur es fällt uns nicht auf, weil wir ja gerade nicht dran gedacht haben. ;-)

Martin Gsching - Ulm

Ich denke, dass der Mensch Angst vor der Kon- frontation mit dem Nichts, - mit der Leere hat, weil diese ihn oder sie an den Tod erin- nert. Dabei tut es so gut, mal an gar nichts zu denken. Ab und zu gelingt mir dies am Meer,- nur in der Natur kann man die Stille hören und ertragen. Unsere Zivilisation hat diese Regenerations- quelle zerstört; manche wenige Naturvölker pflegen dies Ritual der Stille und des Nichts noch. MfG - Martin Gsching

Nihil

Wie, kann man nicht?? Ich schon!! Achtung: seht ihr? ein paar Zeilen lang an nichts gedacht... ;)

Gerhard Hahn, Verona

Wer sagt das? Jedenfalls niemand, der schon einmal laengere Zeit Politiker beobachtet hat.

Nana aus Frankfurt

Warum schreien Babys immer, wenn sie wach werden?

Ernst Besser, Wissingen

Unser Gehirn und (strenggenommen der Rest des Körpers auch) ist fortwährend damit beschäftigt aus den wenigen Sinnesinformationen ein der Wirklichkeit ausreichend entsprechendes Modell zu formen. Anders wären wir ruckzuck verunglückt. Diese Art Denken abschalten zu können ist von der Natur wohl nicht vorgesehen. "An etwas zu denken" heißt aber, etwas aus diesem Modell herauszuheben und in den Fokus des Bewußtseins zu stellen, oft begrifflich - sprachlich, wodurch es sogar als fixe Idee eine Art unerwünschtes Eigenleben gewinnen kann. Durch Meditation (z.B.) läßt sich dieses Denken zumindest zeitweise verlernen. Für die meisten sind innere Monologe aber vermutlich Teil des gewohnten und deshalb gewünschten Lebens.

Frank K. aus Hamburg

Es stimmt doch gar nicht, dass man einige Minuten nicht an gar nichts denken kann. Das genau üben die Buddhisten in ihren Meditationen - und es gelingt teilweise über Minuten bis Stunden. In der normalen Welt werden wir nur ständig vom Samsara zum Denken gedrängt...

Christian Kessler, Zürich

Das Hirn darf nie leer laufen, weil der Mensch immer bereit sein muss, um bsp. auf Gefahren zu reagieren. Nichts zu denken, käme dem Abstellen des Gehirns gleich und das wäre fatal für unser Dasein. Selbst der Schlaf ist kein völliges Abschalten des Gehirns, man träumt. Experiment: Wenn man an nichts zu denken versucht, fallen einem plötzlich kleine Dinge auf, die man vorher nicht wahr genommen hat. Also führte das Experiment dazu, einen Menschen in eine dunkle (visuelle Reize), mit salzwasserhaltigem Wasser angefüllte (sensomotorisch (?)), schalldichte (auditiv) Kammer zu stecken, die Wärme des Wassers war dazu noch genau auf Körpertemperatur abgestimmt. Was passiert dann ist die Frage? Kein Input, kein Output sagt man. Der Mensch hat angefangen zu halluzinieren um es in Betrieb zu halten.

Feldbusch, Verona

Ein Rudivöller......es gibt nur ein Rudivöller........

KnutNetz, Manila

Nein, sie muesste leichter werden, da wir tagtaeglich schwere fossile Brennstoffe in Rauch aufloesen lassen, der dann zum Himmel aufsteigt.

Knut Netz, Manila

Nein, nur der Kopf wird schwerer! Vom Nachdenken!

Knut Netz, Manila

Weil wir starken Maenner selbst im Schlaf noch unsere Frauen vor boesen Raubtieren verteidigen! Darum schnarchen wir! Weil wir mit unserem Schnarchen alles andere Getier verteiben!Und ganz unter uns: Selbst der staerkste Recke muss doch auch mal pennen - nicht wahr!?

Knut Netz, Manila

Doch geht! Zumindest Yogis und in Meditation Geuebte schaffen das!

Christian Hofmann

Das Gehirn braucht eine gewisse Grundtätigkeit, wenn es nicht arbeiten würde wären wir vermutlich tot.

Rosenbaum, Starnberg

Weil einen die Ehefrau garantiert innerhalb der 10 Minuten beim Annichtsdenken unterbricht mit einer wahnsinnig eiligen Angelegenheit, z.B. Steuererklärung machen oder ähnlichem. :-)

Bernd Bech, 67435 Neustadt

Durch die 1000de Jahre alte Evolution des menschlichen Gehirns, MUSS man immer denken; = Weiterentwicklung ! Sonst bist Du TOT

steffi peschel, berlin

wir können nicht an gar nichts denken, weil unser unterbewusstsein ständig arbeitet und alle aufgenommenen reize verarbeitet werden.

M.Bedenikovic, Filderstadt

Das Gehirn sendet stättig Inforamtionen in Form von Impulsen aus. Würde das Gehirn keine mehr senden, würden wir vielleichts nichts mehr denken, dann wären wir im gleichen Moment aber auch tot, den lebenswichtige Impulse die den Körper dazu auffordern zu arbeiten, wären genauso unterbrochen.....

Edward Alexander, Erkrath

Wir können! Üben, üben, üben.

M. Krauskopf, Hamburg

Das menschliche Gehirn ist nicht in der Lage, einfach mal nichts zu tun. Ob dabei jedoch etwas sinnvolles dabei herauskommt, ist nicht immer gesagt.

MD, BaWü

Einige Meditationstechniken sollen genau dazu führen. Zum erleben des "Nichts", auch des nicht denken. Das heißt einige werden sehr wohl sagen das es geht nichts zu denken. Wobei es wohl schwierig ist zu erklären was man fühlt wenn man nichts denkt, weil dieses Gefühl dann ja auch wieder als Gedanke ausgelegt werden könnte...

Susi Gedankenlos aus denkbar einfach

Wir sind einfach zu sehr im Streß, um unser Gehirn mal abschalten zu können. Wer wirklich mal an nichts denken kann ist zu beneiden.

Axel Zander, Hamburg

Das geht. Es verlangt ein wenig Übung.

Erfurt

Weil wir dann Tot sind und unser Gehirn nicht mehr arbeitet. Bei manchen Menschen habe ich aber das Gefühl die denken nur sehr selten. Was machen die in der Zeit dazwischen? Das ist die Frage für nächste Woche.

Chris, Augsburg

Männer können das! An was denkst du? Nichts!