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AUFRUF: Nach dem Machtwort treffen sich Zinni und Arafat

Nach der jüngsten Nahost-Erklärung von US-Präsident Bush treffen sich erneut US-Vermittler Anthony Zinni und Palästinenserpräsident Jassir Arafat. Der Boden für US-Außenminister Powells Eintreffen soll vorbereitet werden.

Nach der jüngsten Nahost-Erklärung von US-Präsident George W. Bush und einem neuen Friedensappell des Weltsicherheitsrats hat Israel ein Treffen von US- Vermittler Anthony Zinni mit Palästinenserpräsident Jassir Arafat erlaubt. Dabei sollte der für kommende Woche geplante Besuch von US- Außenministers Colin Powell vorbereitet werden. Noch am Donnerstag hatte die israelische Führung einer ranghohen EU-Delegation eine Begegnung mit Arafat verweigert, der seit einer Woche in seinem Hauptquartier in Ramallah von der Armee belagert wird.

Weiterhin Kämpfe

Im Westjordanland gingen unterdessen die heftigen Kämpfe zwischen israelischen Streitkräften und bewaffneten Palästinensern weiter. Nach palästinensischen Angaben starben in den Autonomiestädten dabei mindestens elf Palästinenser. In Bethlehem spitzte das Drama um die Geburtskirche zu. Israelische Soldaten sprengten nach Angaben des Bürgermeisters und eingeschlossener Geistlicher ein Tor der griechisch-orthodoxen Kirche, in der sich rund 200 Palästinenser verschanzt haben sollen. Nahe der Kirche, die der Überlieferung nach über der Geburtsstätte von Jesus Christus errichtet ist, wurden die Leichen von acht Palästinensern entdeckt. Sie waren vermutlich wegen Zusammenarbeit mit Israel gelyncht worden.

Powell soll vermitteln

US-Präsident Bush hatte am Donnerstagabend wegen der »dramatisch verschlechterten« Lage im Nahen Osten die Vermittlungsmission Powells angekündigt. Er forderte Israel auf, mit dem Rückzug aus den seit Karfreitag besetzten palästinensischen Städten zu beginnen. Auf der anderen Seite kritisierte Bush erneut, dass Palästinenserpräsident Arafat den Terror nicht klar genug verurteilt habe.Während die Bush-Erklärung international überwiegend auf ein positives Echo stieß, zeigten sich die Araber nur teilweise zufrieden. Zwar begrüßten sie die Rückzugs-Aufforderung des US- Präsidenten an Israel. Seine Schuldzuweisung an Arafat und seine Aufforderung an die arabischen Führer, ihre Unterstützung für den palästinensischen »Terror« einzustellen, stießen jedoch auf scharfe Kritik. Arafat selbst lobte die Bush-Rede und stimmte ungeachtet der Kritik an ihm allen darin angesprochenen Punkten zu. Dagegen erklärte der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon, er sehe keinen Sinn in Verhandlungen, solange der Terror nicht beseitigt sei.

»Ölwaffe« soll Israel zum Rückzug bewegen

Iran forderte die islamischen Staaten zu einem einmonatigen Stopp der Ölexporte auf. Die »Ölwaffe« solle Israel zwingen, sich aus den Palästinensergebieten zurückzuziehen, sagte der oberste iranische Führer Ajatollah Ali Chamenei während der Freitagsgebete in Teheran. Der Irak hatte sich bereits in den vergangenen Tagen für einen Öl- Boykott ausgesprochen. Die überwiegende Mehrheit der in der OPEC zusammengeschlossenen Öl exportierenden Länder lehnt einen Lieferboykott jedoch ab.

Auch Weltsicherheitsrat fordert Abzug

Der Weltsicherheitsrat verlangte in einer am Donnerstagabend (Ortszeit) in New York einstimmig verabschiedeten Resolution erneut den unverzüglichen Abzug der israelischen Streitkräfte aus den Palästinenserstädten. Das höchste UN-Gremium begrüßte die geplante Nahostreise von US-Außenminister Powell, der deshalb ein für Dienstag in Berlin geplantes Treffen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder und Außenminister Joschka Fischer absagte.Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amre Mussa, betonte, Arafat sei nach wie vor der gewählte Präsident der Palästinenser. »Solange die (israelische) Besatzung andauert, wird auch unsere Unterstützung für den (palästinensischen) Widerstand weitergehen«, fügte Mussa hinzu. Die Außenminister der Liga wollen an diesem Samstag in Kairo zu ihrer mehrfach verschobenen Sondersitzung zur Lage in den Palästinensergebieten zusammenkommen. Nach den traditionellen Freitagsgebeten, bei denen in Ägypten Millionen von Moslems für die Seelen der palästinensischen »Märtyrer« beteten, kam es in mehreren arabischen Ländern zu anti-israelischen Demonstrationen.

Pro USA

Die Bundesregierung begrüßte die US-Friedensinitiative »mit allem Nachdruck«. Sie sei »ein wichtiges Signal der Hoffnung für eine baldige Deeskalation der Gewalt zwischen Israel und Palästinensern«, erklärte Außenminister Fischer in Berlin. Bundeskanzler Schröder telefonierte am Freitag nach Angaben von Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye mit dem britischen Premierminister Tony Blair, der auf dem Weg zu einem Besuch bei Bush war.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?