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Berliner IS-Terrorist Pentagon korrigiert sich: "Denis Cuspert hat überlebt"

Der Berliner IS-Terrorist Denis Cuspert in einem im August 2015 veröffentlichten IS-Propagandavideo
Mehrfach totgesagt, aber wohl immer noch am Leben: Der Berliner IS-Terrorist Denis Cuspert, hier in einem im August 2015 veröffentlichten Propagandavideo des sogenannten Islamischen Staates.
© Screenshot al-Furat-Video
Schon lange gab es Zweifel an der Behauptung des US-Verteidigungsministeriums vom Oktober 2015, der Berliner IS-Terrorist Denis Cuspert sei in Syrien getötet worden. Nun ist das Pentagon zurückgerudert.

Denis Cuspert ist offenbar tatsächlich noch am Leben: Das US-Verteidigungsministerium hat einem Medienbericht zufolge Angaben über den Tod des als Deso Dogg bekannten Berliner IS-Terroristen widerrufen. Cuspert habe einen Luftangriff im vergangenen Jahr in Syrien doch überlebt, schrieb die "New York Times" unter Berufung auf einen Pentagonsprecher.

Das Ministerium hatte im Oktober 2015 erklärt, Cuspert sei bei einem Angriff in der Nähe von Rakka, der Hochburg der Terrormiliz Islamischer Staat, getötet worden. "Es scheint nun, dass diese Einschätzung inkorrekt war und Denis Cuspert den Luftangriff überlebt hat", teilte der Sprecher der Zeitung zufolge mit.

Denis Cuspert soll nur verletzt worden sein

Sicherheitsbehörden in Deutschland hatten Cusperts Tod schon länger angezweifelt. Der Deutsche sei zwar bei Kampfhandlungen verletzt, aber nicht getötet worden, hatte der Chef des Berliner Verfassungsschutzes, Bernd Palenda, nach Angaben des Rundfunks Berlin-Brandenburg erklärt, als er Mitte Juni den Verfassungsschutzbericht 2015 vorstellte.

Der in Berlin geborene Cuspert, der als Rapper den Namen Deso Dogg trug, hat unter dem Namen Abu Talha al-Almani in zahlreichen IS-Videos zu Gewalt aufgerufen und mit islamistischen Anschlägen gedroht. Cuspert soll auch damit beauftragt gewesen sein, Deutsche für den IS zu rekrutieren.

mad DPA

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