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Verfassungsschutz: Berliner IS-Terrorist Denis Cuspert soll noch am Leben sein

Das Pentagon meldete im Oktober 2015 den Tod von Denis Cuspert. Doch es regten sich Zweifel an der Behauptung. Nun hat auch der Verfassungsschutz erklärt: Deutschlands bekanntester IS-Terrorist ist wohl noch am Leben.

Denis Cuspert in einem im August 2015 veröffentlichten Propagandafilm des Islamischen Staates

Bislang gibt es keine Belege für seinen Tod: der Berliner Terrorist Denis Cuspert in einem im August 2015 veröffentlichten Propagandafilm des Islamischen Staates.

Denis Cuspert wurde schon mehrfach totgesagt. Zuletzt meldete Mitte Oktober das US-Verteidigungsministerium, der deutsche IS-Terrorist und frühere Rapper sei in Syrien ums Leben gekommen. Cuspert, alias Deso Dogg, alias Abu Talha al Almani sei am 16. Oktober bei einem US-Luftangriff in der Nähe der syrischen Stadt Rakka getötet worden, hieß es aus Arlington. Doch der Berliner Verfassungsschutz widerspricht dem Pentagon.

Cuspert sei zwar bei Kampfhandlungen verletzt, aber nicht getötet worden, erklärte Behördenchef Bernd Palenda nach Angaben des Rundfunks Berlin-Brandenburg, als er am Dienstag den Verfassungsschutzbericht 2015 vorstellte. In dem Bericht selber heißt es: "Mehrfach kursierende Informationen über den Tod Cusperts, zuletzt im Oktober, konnten bislang nicht bestätigt werden."

Denis Cuspert erlitt laut Blog "schwerste Verletzungen"

Schon im vergangenen Jahr waren Zweifel an Cusperts Ableben aufgekommen. So teilte der auf die Beobachtung der islamistischen Szene spezialisierte Internet-Blog "Erasmus Monitor" Ende Oktober mit, mehrere Anhänger des sogenannten Islamischen Staates hätten die Meldungen vom Tod des 40-Jährigen gegenüber dem Blog dementiert. Abu Talha al Almani, wie sich der Berliner jetzt nennt, habe bei dem Luftangriff allerdings schwerste Verletzungen erlitten und liege im Koma.

Wenige Tage später berichtete "Erasmus Monitor", der IS-Propagandakanal "Al Mourabitoun Media" habe offiziell auf Twitter bestätigt, dass Cuspert den Angriff überlebt habe. Das Blog weist dabei darauf hin, dass seine Angaben nicht unabhängig überprüfbar sind.

Auch deutsche Sicherheitsbehörden hatten wohl schon früh Zweifel am Wahrheitsgehalt der Pentagon-Meldung. Mitte November berichtete "Spiegel Online", es solle einen nach dem 16. Oktober abgefangenen Telefonmitschnitt geben, auf dem Cuspert als Sprecher identifiziert worden sei. Die Bundesregierung teilte im Dezember 2015 mit, sie könne die Pressemeldungen, wonach Denis Cuspert tot sei, nicht bestätigen. Die Hinweise und Meldungen aus den sozialen Netzwerken dazu seien alle als "nicht hinreichend glaubwürdig" eingestuft worden.

Zahlreiche Falschmeldungen vom Tod des Berliners

Cusperts Tod ist in den vergangenen Jahren schon mehrfach gemeldet worden. Etwa im September 2013, als er vermutlich durch einen syrischen Luftangriff schwer am Kopf verwundet wurde. Nach eigener Aussage lag er zunächst in einer türkischen Klinik im Koma. In den Folgemonaten soll er in Nordsyrien Kontakt zu hochrangigen IS-Terroristen gefunden haben.

Im April 2014 kamen erneut Meldungen vom Ende des Dschihadisten auf. Abu Talha al Almani sei unter den Opfern eines Selbstmordanschlags der verfeindeten al-Nusra-Front, hieß es in mehreren islamistischen Internetforen. Auch die den Aufständischen nahestehende Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete damals, der Deutsche sei getötet worden. Eindeutige Belege dafür gab es nicht. Stattdessen trat Cuspert seither mehrfach in Propagandavideos des IS auf.

US-Behörden sehen Cuspert als "globalen Terroristen"

Cuspert, der es als Gangster-Rapper Deso Dogg in Deutschland zu mäßiger Bekanntheit brachte, hatte sich 2013 unter dem Kampfnamen Abu Talha al Almani dem IS angeschlossen. Er soll in Syrien direkten Zugang zum Führungszirkel um IS-Chef Abu Bakr al Bagdadi haben. Im November 2014 hatte der Islamische Staat ein Video im Internet veröffentlicht, in dem Cuspert offenbar den Kopf eines exekutierten IS-Gegners in den Händen hält. Die Generalbundesanwaltschaft ermittelt wegen Kriegsverbrechen gehen ihn. Die US-Behörden stufen ihn als "globalen Terroristen" ein, und damit als jemanden, der einen terroristischen Akt begangen hat oder ein ernsthaftes Risiko für die nationale Sicherheit darstellt.


Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.