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Amtseinführung in Washington "America first!" - die wichtigsten Auszüge aus Trumps Antrittsrede

"Heute übertragen wir nicht einfach Macht von einer Verwaltung zur anderen oder von einer Partei zur anderen. Wir übertragen Macht von Washington DC zurück an Euch, das Volk.
 
Von diesem Tag an wird eine neue Vision unser Land führen. Von diesem Tag an wird es nur heißen: Amerika zuerst! Amerika zuerst!
 
Das Estabishment hat sich selbst geschützt, aber nicht die Bürger unseres landes.  Ihre Siege waren nicht Eure Siege. Ihre Triumphe waren nicht Eure Triumphe. Und während sie in der Hauptstadt gefeiert haben, gab es für arme Familien in unserem Land nichts zu feiern.
 
Die Zeit des leeren Geredes ist vorüber. Jetzt kommt die Stunde der Tat.
 
Jede Entscheidung zum Handel, zu Steuern, zu Einwanderung, zur Auslandspolitik wird amerikanischen Arbeitern und amerikanischen Familien zugute kommen.
 
Und ja, zusammen werden wir Amerika wieder groß machen."
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Donald Trump hat vor dem Kapitol in Washington seinen Amtseid abgeleistet und ist der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. In seiner ersten, von starkem Pathos geprägten Rede setzt er Marksteine.

Die USA feiern ihr Hochamt: Donald Trump hat vor dem festlich geschmückten Kapitol in Washington seinen Amtseid abgelegt und übernimmt den Staffelstab von Barack Obama. Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten ist im Amt - und alles soll anders werden. Daran lässt Trump in seiner 16-minütigen Antrittsrede keinerlei Zweifel. Erneut gibt er die Parole "Amerika zuerst" aus: "Kauft amerikanisch, stellt amerikanisch ein", sagt er vor hunderttausenden Zuhörern vor dem Sitz des Kongresses. Er ruft zu einem "neuen Nationalstolz" auf, der "die Spaltungen heilen" werde.

Die wichtigsten Auszüge aus Trumps Antrittsrede:

  • Trump kündigt einschneidende Veränderungen in Washington an. Zu lange hätten Politiker profitiert und das Establishment, aber nicht die einfachen Leute, die ihre Arbeit verloren hätten. "Das ändert sich alles, jetzt beginnt es, genau hier", sagt Trump. "Das ist Euer Moment, das ist Euer Tag. Die USA sind Euer Land." Dieser 20. Januar werde in die Geschichte eingehen als der Tag, an dem das Volk die Macht von der herrschenden Elite zurückerhalte.
  • Der neue Präsident kritisiert den gegenwärtigen Zustand der USA: "Mütter und Kinder leben mitten in unseren Städten in Armut", erklärt er. Man habe die Grenzen von anderen Ländern verteidigt, während man die eigenen vernachlässigt habe. Das ende hier und jetzt. Mit seinem Eid habe er einen Eid an das amerikanische Volk geleistet. "Wir, das amerikanische Volk, sind nun vereint in einer großartigen nationalen Anstrengung, unser Land wieder aufzubauen und seine Versprechen für all unsere Bürger zu erneuern."
  • Trump verspricht, die Vergessenen würden nicht länger vergessen werden. "Wir haben andere Länder reich gemacht", sagt er, während eine Fabrik nach der anderen in den USA geschlossen habe. "Aber das ist Vergangenheit. Und jetzt schauen wir nur nach vorne." In jedem Teil des Landes solle nun eine neue Vision das Land regieren: "Amerika zuerst - Amerika zuerst". Jede Entscheidung werde dieser Maxime gehorchen, ob in der Wirtschaft oder der Außenpolitik. "Ich werde mit jeder Faser meines Herzens kämpfen. Ich werde Euch niemals im Stich lassen."
  • Trump beschwört die Menge mit ähnlichen Worten, wie er sie schon im Wahlkampf benutzt hat. "Amerika wird wieder gewinnen", verkündet er. "Wir werden unsere Jobs zurückbringen. Wir werden uns unsere Grenzen zurückholen. Wir werden unseren Wohlstand zurückbringen. Wir werden unsere Träume zurückbringen." Er ruft dazu auf, zusammenzustehen. "Wenn Du Dein Herz für den Patriotismus öffnest, dann ist darin kein Platz für Vorurteile."
  • Trump appelliert an die Solidarität der Amerikaner. Er sagt, wenn Amerika vereint sei, sei es nicht aufzuhalten. "Wir werden ungleich größer träumen", so der Präsident. Die Zeit leeren Geredes sei vorbei. "Nun ist die Stunde des Handelns gekommen." Niemand solle sich einreden lassen, dass das nicht zu schaffen sei. Amerika müsse seine Teilung überwinden. "Ob wir weiß oder schwarz sind, uns alle eint das rote Blut der Patrioten."
  • Mit Blick auf die Außenpolitik verspricht Trump, er wolle "alte Bündnisse wiederbeleben" und "neue Bündnisse schmieden". "Wir werden die zivilisierte Welt vereinen gegen den radikalen islamischen Terrorismus, den wir komplett von der Erdoberfläche auslöschen werden."
  • Trumps Rede endet mit der Wiederholung seines Wahlkampfversprechens. "Zusammen werden wir Amerika wieder großartig machen."
mad DPA AFP

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