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Kommentar

Donald Trumps Informations-Affäre: Wie ein kleines Kind, klar - aber es wird ihn wieder nicht das Amt kosten

Präsident Donald Trump hat den Russen Geheimnisse erzählt. Es bleibt aber dabei: Er kann machen, was er will - wirklich gefährlich wird es nicht für ihn. Die Affäre zeigt sowieso eigentlich nur: Amerika bleibt gespalten. So gespalten, wie lange nicht.

Donald Trump und Sergei Lawrow: Kleiner Austausch von Geheimnissen

Donald Trump und Sergei Lawrow: Kleiner Austausch von Geheimnissen

Als Donald Trump, damals noch Kandidat für das Amt des amerikanischen Präsidenten, vor einigen Monaten sagte, "ich könnte jemanden auf der Fifth Avenue in New York erschießen und würde nicht einen Wähler verlieren", schüttelten viele den Kopf. Heute wissen wir: Er hatte recht damit.

Präsident Donald Trump kann sich leisten, was vor ihm wohl keiner konnte. Er kommt wirklich davon. Mit Vielem. Er feuert den FBI-Direktor James Comey. Wohl weil der mit seinen Ermittlungen zur Verknüpfung der Trump-Kampagne mit Russland lästig wurde. Das liberale Amerika und der Rest der Welt diskutieren. Die Republikaner und die Trump-Anhänger zucken mit den Schultern. Alles nicht so schlimm. Weiter geht's.

Folgen für Donald Trump? Gering

Exakt dasselbe passierte nun wieder, als durch einen Bericht der "Washington Post" bekannt wurde, dass Donald Trump bei einem Treffen im Oval Office sicherheitsrelevantes Wissen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow geteilt hat. Die Aufregung ist wieder mal groß. Die Folgen für Trump? Wenn man ehrlich ist: gering.

Der Politexperte und Rechtsanwalt Aland Deshowitz brachte es in einem Interview mit dem Fernsehsender CNN auf den Punkt: "Das ist der wohl schlimmste Vorwurf gegen einen amtierenden Präsidenten in der langen Geschichte der USA. Aber Trump hat kein Verbrechen begangen, es ist kein Grund für ein Amtsenthebungsverfahren."

Ja, so ist das. Trump regiert mit einer satten republikanischen Mehrheit im Rücken. Die mögen ihm zwar bei der Reform der Krankenversicherung anfänglich nicht gefolgt sein, aber grundsätzlich scheinen sie begeistert von der Tatsache, einen republikanischen Präsidenten zu haben. Und sie sind längst nicht bereit, ihn zu stürzen. Das war übrigens komplett anders als Präsident Richard Nixon sein Amt verlor.


Trumps Handlungsmuster ist einfach: Ein offizieller Vertreter aus einem anderen Land kommt zu Besuch. Man tauscht sich aus und Trump redet drauf los. Er will ein bisschen angeben, er, der Präsident weiß ja so viel und hat so viele tolle Sachen. So war das wohl nun auch mit den Russen. Anderson Cooper, Moderator auf CNN, sagte dazu: "Trump interessiert sich nicht für Sicherheitsbriefings, er ist komplett unerfahren, vermutlich weiß er noch nicht mal, was es bedeutet, was er da rausplaudert." Der Schaden ist angerichtet – und der Präsident merkt es nicht einmal.

Vieles spricht für diese Vermutung. So auch, dass er nach Bekanntwerden der Meldung seinen Sicherheitsberater Herbert Raymond "H.R." McMaster vor die Presse schickt und sagen lässt: "Die Anschuldigungen sind komplett falsch." Um ihm dann knapp zehn Stunden später via Twitter in den Rücken zu fallen und zu verkünden: "Als Präsident habe ich das absolute Recht, mit Russland Fakten zu Terrorismus und Flugsicherheit zu teilen." In den US-Medien heißt es heute: Trump hat McMasters vor den Bus geworfen.

An einem Punkt hat Trump recht: Die nationalen Geheimnisse gehören dem Präsidenten. Streng dem Gesetz folgend, darf er mit geheimem Wissen wirklich tun und lassen, was er will. Er darf entscheiden, was geheim ist und was eben nicht.

Das macht sein Verhalten im Fall Russland aber nicht besser. Denn was er da ausgeplaudert hat, waren Informationen, die die USA von einem Partnerland erhalten haben. Vermutlich von einem Geheimdienst. Länder teilen ihr Wissen mit den USA, weil sie ihnen bisher vertrauen konnten, dass sie die Informationen für sich behalten - und nicht weiter geben. Dieses ungeschriebene Gesetz hat Trump nun gebrochen, die Folgen sind längst nicht absehbar. Angeblich sollen die amerikanischen Geheimdienste im blanken Schock über das Verhalten des US-Präsidenten sein. Welches Land ist in Zukunft noch bereit, mit den USA seine Geheimnisse zu teilen, wenn sie nicht geheim bleiben?

Steckt etwa ein Plan dahinter?

Aber was treibt Trump an? Ist es ein ausgeklügelter Plan, wie viele seiner Anhänger glauben? Will er für Chaos sorgen, um seine Politik durchsetzen zu können? Oder glaubt er, die USA wie ein CEO führen zu können? David Brooks kommentiert in der "New York Times", Trump sei ein Kind, dass die USA führe. Er vergleicht die mentale Kapazität Trumps mit der eines Siebenjährigen. Als Beleg dienen ihm die zahlreichen Interviews, die Trump in den letzten Monaten gegeben hat. Trumps Antworten würden nicht mal 200 Worte umfassen und nach drei oder vier anderen Themen käme er immer darauf zurück, wie unfair die Presse zu ihm sei.

Trump sei unfähig, sich zu konzentrieren und etwas dazu zu lernen. Das gelte selbst für einfache Fakten. Und seinen Mund habe er schon gar nicht unter Kontrolle. Trump brauche die dauerhafte Bewunderung, um glücklich zu sein, so Brooks. Und liebe es, besonders heldenhafte Geschichten über sich zu erzählen. Außerdem habe Trump, anders als andere Erwachsene, auch mit über 70 nicht gelernt, zu erkennen, was in seinen Gesprächspartnern vorgeht und was sie denken könnten.

Null Belege gegen Trump - bisher

Brooks könnte mit dieser Analyse sehr richtig liegen. Es gibt null Belege, dass Trump für die Russen arbeitet oder einer ihrer Agenten ist. Vermutlich wollte er seinem Land auch keinen Schaden zufügen. Er hat einfach drauflos geredet, unkontrolliert und unreflektiert. In der "New York Times" heißt es: "Er ist ein siebenjähriger Junge, der verzweifelt die Bewunderung derer sucht, die er selbst bewundert."

Es ist schwer vorherzusagen, wie es mit Trump in den nächsten Wochen weitergehen wird. Er ist der wohl unberechenbarste Präsident, den die Vereinigten Staaten je hatten. David Roberts von der amerikanischen Nachrichtenseite Vox schreibt: "Wir wollen alle Trump und sein Verhalten verstehen. Wir hätten dann das Gefühl, die Situation besser unter Kontrolle zu haben oder zumindest vorherzusagen, was er in Zukunft tun wird. Aber was, wenn es da nichts zu verstehen gibt? Was, wenn da einfach nichts ist?"

Bei aller Aufregung: Es gibt auch eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Der konservative Nachrichten-Sender Fox News sieht das Verhalten Trumps sehr gelassen. Deren Rechts-Experte Charles Krauthammer sagt: "Das ist sein erste Zwischenfall mit sensiblen Informationen, vielleicht ist ihm etwas rausgerutscht. Das wäre sicher nicht gut, aber es war auch nicht absichtlich. Es ist also kein Verbrechen."

Wenn etwas aus den letzten zwei Wochen zu lernen ist, dann, dass die USA so geteilt sind, wie lange nicht.


Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.