HOME

US-Präsident: Cyber-Mobbing: Wie Donald Trump seiner Ehefrau mit einer Twitter-Tirade in die Parade fährt

Der Anlass hätte kaum passender sein können. Die First Lady sprach in einer Rede das Thema Cyber-Mobbing an. Fast zeitgleich polterte der Präsident wieder gegen seine politischen Gegner. US-Medien reagieren belustigt.

Donald Trump pöbelt öfters auf Twitter herum - seine Ehefrau Melania eher weniger

Donald Trump pöbelt öfters auf Twitter herum - seine Ehefrau Melania eher weniger

AFP

Das Ehepaar Trump muss auf getrennten Planeten leben. Während der US-Präsident auf Twitter aus allen Rohren auf FBI und CIA schießt, warnt First Lady Melania vor den Gefahren des Cyber-Mobbings für Kinder – also das verbale Runtermachen in sozialen Netzwerken. "Seien wir ehrlich, die meisten Kinder sind sich der Vorteile und Fallstricke der sozialen Medien eher bewusst als einige Erwachsene", sagte die First Lady in Maryland. Dennoch benötigten Kinder das nötige Rüstzeug "für einen erfolgreichen und sicheren Umgang mit dem Netz".

Ihren Ehemann, den Präsidenten, erwähnte Melania Trump nicht. Allerdings schien sie sich durchaus klar zu sein, dass sie in einer misslichen Lage steckt. "Ich bin mir sehr bewusst, dass Menschen mir gegenüber misstrauisch sind, wenn ich über dieses Thema rede", sagte sie. 

Donald Trump als "cyberbully in chief"

Die US-Medien rätseln nun, warum die First Lady ausgerechnet über jene Beschäftigung sprach, die ihr Ehemann ausgiebig pflegt. Melania habe ihren Ehemann, den Präsidenten, bislang nicht davon überzeugen können, dass es ihrer Sache nicht dienlich sei, andere Erwachsene auf seiner bevorzugten Plattform (Twitter) "klein", "widerlich" und "gemein" zu nennen, schrieb die "Vanity Fair".

Der "Ober-Bully" ("cyberbully in chief") sei der "Elefant im Raum" gewesen, schrieb ein Kommentator der "Washington Post". Seine Nicht-Erwähnung gleiche einer Konferenz zur Wahleinmischung, bei der Russland nicht erwähnt werde.

Der Präsident geht das FBI wieder hart an

Die Rede der Präsidenten-Gattin fand zu einem Zeitpunkt statt, als ihr Ehemann wieder einmal auf Twitter ausfällig wurde und die Rolle des Cyber-Bullys voll gerecht wurde. Trump nannte den ehemaligen CIA-Direktor John Brennan am Montag auf Twitter den "schlechtesten CIA-Direktor in der Geschichte unseres Landes" und einen politischen "hack".

Das Wort wird abschätzig für Politiker benutzt, die ihren Posten nicht wegen ihres Könnens bekommen haben und über keine moralische Integrität verfügen. Auch das Justizministerium unter Jeff Sessions sei nicht ernst zu nehmen, implizierte Trump. Er setzte "Justiz" in Anführungszeichen.

Schon vor dem Auftritt seiner Frau hatte Präsident Trump auf Twitter das Team um den Sonderermittler in der Russland-Affäre, Robert Mueller, als den "blamierten und diskreditierten Bob Mueller und seine ganze Gruppe wütender Demokraten-Schläger" bezeichnet.

sos / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.