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Beto O'Rourke Donald Trump lästert über die "verrückten" Hände seines möglichen Konkurrenten

Donald Trump und Beto O'Rourke gestikulieren
Donald Trump: "Nun ja, ich denke, er bewegt seine Hände ziemlich viel. Ich habe noch nie jemanden so viel gestikulieren gesehen."


So lautet Donald Trumps Urteil über Beto O’Rourke, einen seiner demokratischen Herausforderer um das Präsidentschaftsamt.


O'Rourke: "Meine Frau Amy und ich freuen uns, euch mitzuteilen, dass ich mich um das Amt des nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten bewerbe."


Der 46-jährige O'Rourke ist nun offiziell einer der vielen Kandidaten, die Trump im Wahlkampf 2020 den Platz im Weißen Haus streitig machen wollen. 


Der charismatische Texaner gilt als Hoffnungsträger der Demokraten.


In seiner Videobotschaft gestikuliert der Demokrat viel und heftig.


Trump: "Ich habe noch nie jemanden so viel gestikulieren gesehen. Ich sagte, 'Ist er verrückt oder verhält er sich einfach immer so?''


Was der US-Präsident dabei völlig außer Acht lässt: Trump ist selbst ein großer Fan von ausgelassener Körpersprache. 


O’Rourke ist seit der texanischen Senatswahl im Jahr 2018 ein Held der demokratischen Partei und landesweit bekannt. 


Nur um Haaresbreite verlor er den Wahlkampf gegen Ted Cruz in der seit jeher republikanischen Hochburg Texas. 


Es ist nicht das erste Mal, dass die zwei Politiker in einen direkten Konflikt geraten.


Im Februar 2019 veranstalten sie konkurrierende Rallys in El Paso, Texas. 


Dort macht Trump Werbung für den Bau der Mauer zu Mexiko. 


O’Rourke protestiert mit Tausenden gegen die Politik der Abschottung des amtierenden US-Präsidenten.
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Donald Trump schießt sich schon einmal auf seinen möglichen Präsidentschaftskonkurrenten Beto O'Rourke ein: Der, so der US-Präsident, würde ja sehr viel seine Hände bewegen, ob er verrückt sei? Den Angesprochenen lässt die Lästerei kalt.

In dreieinhalb gestenreichen Minuten erklärt Beto O'Rourke, einer der vielen demokratischen Hoffnungsträger für die Präsidentschaftswahl 2020, warum er für die Partei ins Rennen geht. Offenbar redet der 46-Jährige nicht nur gerne mit dem Mund, sondern auch mit seinen Händen - was wiederum dem US-Präsidenten gegen den Strich geht. Gefragt, was er zur Ankündigung von O'Rourkes Kandidatur halte, sagte Donald Trump: "Ich denke, er bewegt seine Hände sehr viel. Ich habe noch nie so viel Handbewegung gesehen. Ist er verrückt oder ist das einfach nur seine Art?", so Trump.

Donald Trump lässt Beto O'Rourke kalt

O'Rourke lässt diese kleine Lästerei offenbar kalt. Angesprochen auf die Aussage des Präsidenten, meinte er: "Dazu habe ich nichts zu sagen. Ich glaube, die Menschen wollen, dass wir über solche Petitessen stehen, über solche Kleinigkeiten. Sie wollen, das wir uns groß, kühn und ambitioniert für das Land einsetzen", so der Kandidatenbewerber am Rande einer Wahlkampfveranstaltung in Burlington, Iowa.

Der ehemalige Kongress-Abgeordnete aus der texanischen Grenzstadt El Paso gilt als aufstrebende Kraft bei den Demokraten. Er sorgte im vergangenen Jahr international für Schlagzeilen, als er den Republikaner Ted Cruz bei einem Senatsrennen in Texas herausforderte und ihm mächtig zusetzte. O'Rourke sammelte Rekordsummen an Spenden und zog bei Wahlkampfauftritten ein großes Publikum an. Letztendlich unterlag er Cruz knapp - was in der konservativen Hochburg Texas aber als beachtliche Leistung für einen Demokraten gilt.

O'Rourke ist ein entschiedener Gegner der Einwanderungspolitik von Präsident Donald Trump. Als der Republikaner im Februar in El Paso auftrat und dabei Stimmung gegen Migranten ohne Papiere machte, sprach O'Rourke bei einer Gegenveranstaltung und zeichnete dabei ein hoffnungsvolleres Bild der Lage an der Grenze. Er betont immer wieder, dass El Paso eine der sichersten Städte in den USA sei.

15 Männer und Frauen wollen US-Präsident werden

Der 46-Jährige gehört einer wachsenden Zahl von Kandidaten für seine Partei an. Zwar beginnen die Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die eigentliche Präsidentenwahl im November 2020 festlegen, erst in knapp einem Jahr. Aber der Wahlkampf läuft längst. Mit ihm ringen derzeit 15 Frauen und Männer um die Präsidentschaftskandidatur 2020.

Quellen: "The Hill", Beto O'Rourke auf Twitter, DPA 

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