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Klimaanlagenhersteller Carrier: Donald Trump rettet 1000 Jobs - doch zu welchem Preis?

Weihnachtsgeschenk für 1000 Beschäftigte des Klimaanlagenbauers Carrier. Offenbar konnte Donald Trump die Firma überzeugen, nicht nach Mexiko zu gehen. Unklar ist jedoch, welche Risiken und Nebenwirkungen der Deal birgt.

Donald Trump Minister und Berater

Donald Trump kann sich rühmen, 1000 Jobs gerettet zu haben

Donald Trump ist noch nicht US-Präsident, ist aber bereits dabei, sich als Retter bedrohter Arbeitsplätze zu inszenieren. An diesem 1. Dezember wird er sich in Indianapolis für den Erhalt von 1000 Arbeitsplätzen beim Klimaanlagenhersteller Carrier feiern lassen. Doch die Hintergründe darüber, wie das Unternehmen auf Linie gebracht wurde, sind bislang unbekannt. Ist die vermeintliche Heldentat nur ein Publicity-Stunt?

Donald Trumps frohe Kunde für die Malocher 

Immer wieder hatte Trump sich im Wahlkampf an der Carrier Corporation abgearbeitet. Mit der Ankündigung, 1400 Stellen von Indianapolis ins Niedriglohn-Nachbarland Mexiko zu verlagern, war das zum Großkonzern United Technologies gehörende Unternehmen eine gute Zielscheibe für Trumps Kampagne, die stark auf von Finanzkrise, Globalisierung und Digitalisierung gebeutelte Industriearbeiter setzte.


Ende November dann verkündete der "President-elect" bei Twitter die frohe Kunde für "Indiana und die großartigen Arbeiter des wundervollen Bundesstaates": Am 1. Dezember werde er persönlich vor Ort sein, um eine große Ansage zu machen. Die folgte dann allerdings schon unmittelbar im nächsten Tweet: "Wir werden unsere Unternehmen und Jobs in den USA behalten. Danke Carrier".

Der Deal mit Trump/Pence steht

Die Firma bestätigte, einen "Deal" mit Trump und seinem Vize Mike Pence, dem noch amtierenden Gouverneur von Indiana, gefunden zu haben. Wie der Kompromiss konkret aussieht, blieb vorerst genauso unklar wie die Frage, was nun aus den restlichen 400 Arbeitsplätzen wird. "Mehr Details" folgten bald, kündigte Carrier an. Die Einzelheiten werden mit Spannung erwartet, denn ohne größeres Entgegenkommen dürfte sich das Unternehmen kaum zu dem Schritt bewegt haben.

US-Medien wie CNBC und "New York Times" halten es für wahrscheinlich, dass Trump oder Pence den Publicity-Erfolg mit Steuergeschenken oder anderen Anreizen erkauft haben. Viel mehr als etwas Eigenwerbung vor dem Amtsantritt dürfte sich mit der Methode allerdings nicht gewinnen lassen. Als nachhaltiges Rezept, um auf breiter Front Arbeitsplätze in den USA zu halten, scheint der Ansatz kaum geeignet.

Wen fragen zu Risiken und Nebenwirkungen?

Einige halten ihn sogar für riskant: "Jeder kluge Vorstandschef wird jetzt damit drohen, Arbeitsplätze nach Mexiko zu verlagern, und Gegenleistungen fordern, um zu bleiben", sagt der Ökonom Justin Wolfers. Zudem fielen die 1000 Stellen in der Gesamtperspektive kaum ins Gewicht: "Fast zwei Millionen Amerikaner verlieren jeden Monat ihre Jobs", so der Wirtschaftsprofessor der Universität von Michigan. Die "New York Times" erinnert zudem daran, dass es in vor allem im Mittleren Westen zahllose Firmen gibt, die die Abwanderung nach Mexiko planen - wenn auch die meisten von ihnen deutlich weniger Beschäftigte haben.

"Trump is coming!": Warum viele Amis nur noch schreiend weglaufen


Im Weißen Haus, wo noch die demokratische Regierung von Barack Obama am Ruder ist, zeigte man sich von Trumps Jobrettungs-Eifer wenig beeindruckt. "Das sind gute Nachrichten, die wir offenkundig begrüßen", sagte Obamas Sprecher Josh Earnest zwar. Dann allerdings folgte der Seitenhieb: Um die Anzahl von Stellen im Verarbeitenden Gewerbe zu erreichen, die in Obamas Amtszeit entstanden seien, müsse Trump das Kunststück dann doch bitte noch 804 Mal wiederholen. "Das waren 805.000 Arbeitsplätze, die nicht nur geschützt oder gerettet, sondern tatsächlich geschaffen wurden, während Präsident Obama im Amt war", sagte Earnest.

Hat er Ford-Jobs gerettet oder nicht?

Trump hatte vor Kurzem bereits mit der Behauptung irritiert, er habe den Autobauer Ford davon überzeugt, ein Werk im US-Bundesstaat Kentucky zu belassen und nicht nach Mexiko zu verlagern. Das Problem: Ford hatte einen solchen Schritt nie angekündigt. Es ging lediglich um die am Konzernumsatz gemessen recht unbedeutende Produktion des Geländewagens Lincoln MKC, wie das Unternehmen rasch klarstellte.

 

nik / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(