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Fed-Chef in Sorge Bernake befürchtet garvierende Störung der Finanzmärkte


Die US-Politik muss schnell eine Lösung in ihrem Streit über die Schuldengrenze finden. Fed-Chef Ben Bernake befürchtet, die USA könne ansonsten die höchste Bitätsnote AAA verlieren. Auch erneuerte Bernanke mseinen Vorschlag für einen langfristigen Haushaltsplan.

Fed-Chef Ben Bernanke hat die US-Politik eindringlich zur Lösung des Streites über die Schuldengrenze aufgefordert. Sollte es keine schnelle Einigung geben, könnten die USA die höchste Bonitätsnote AAA verlieren, sagte der Chef der Notenbank in einer Rede am Dienstag. Zudem könne die Sonderrolle des Dollars als Reservewährung beschädigt werden. Selbst ein kurzer Zahlungsausfall könne zu gravierenden Störungen der Finanzmärkte führen.

Bernanke erneuerte seinen Vorschlag für einen langfristigen Haushaltsplan. Er machte zugleich klar, dass die Verhandlungen über die Schuldengrenze nicht genutzt werden sollten, um Ausgabenkürzungen durchzusetzen. Er hoffe, dass es nicht zu einem "Spiel mit dem Feuer" komme. Republikaner und Demokraten verhandeln seit Monaten über die Anhebung der Schuldengrenze von derzeit 14,3 Billionen Dollar. Sollte es keine Einigung geben, droht der US-Regierung im August ein Zahlungsausfall. Vizepräsident Joe Biden traf sich am Dienstag erneut mit Abgeordneten von Demokraten und Republikanern, um einen Kompromiss zu finden.

Sollten die USA die höchste Bonitätsnote AAA verlieren, würde dies die Aufnahme von Krediten verteuern. Bislang gelten US-Staatsanleihen weltweit fast so sicher wie Barvermögen. Viele Länder nutzen den Dollar als Reservewährung.


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