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Debatte der Republikaner: Trump wollte angeblich fünf Milllionen Dollar für TV-Auftritt

Warum hat Donald Trump seinen Auftritt bei der TV-Debatte der Republikaner tatsächlich abgesagt? Der Sender Fox berichtet, dass der Unternehmer fünf Millionen Dollar für seinen Auftritt verlangt haben soll. 

Trump Rede Iowa

Zeit ist Geld: Sechs Millionen Dollar hat Donald Trump bei einem Auftritt vor Veteranen in Iowa eingesammelt

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat nach Angaben des US-Senders Fox News Spenden in Höhe von fünf Millionen Dollar für eine Teilnahme an der jüngsten TV-Debatte gefordert. Dies teilte Fox News mit. Das Geld sollte an Trumps Stiftungen gezahlt werden. Der Sender habe das Anliegen zurückgewiesen, weil Gegenleistungen für Fernsehauftritt nicht möglich seien, hieß es. Trump äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.


Trump war der letzten TV-Debatte der Republikaner vor Beginn der Vorwahlen am 1. Februar im US-Bundesstaat Iowa ferngeblieben. Stattdessen trat der Immobilienunternehmer zur gleichen Zeit an einem anderen Ort in Iowas Hauptstadt Des Moines auf, um Geld für Veteranen zu sammeln. Auf Twitter teilte Trump später mit, er habe bei dieser Veranstaltung sechs Millionen Dollar eingesammelt. Er selbst war aber trotz seiner Abwesenheit Thema in der Republikaner-Runde. Auch seinen Beliebtheitswerten hat der Boykott nicht geschadet.

Google Trends hat die Werte während der Livedebatte in einer Grafik zusammengestellt – und bis auf einen kurzen Moment führte der Unternehmer die gesamte Zeit:


Trump hatte wenige Tage vor der Debatte erklärt, dass er sie boykottieren werde. Hintergrund ist ein Streit des 69-Jährigen mit dem Sender Fox News, der das Treffen veranstaltete. Trump war in einer früheren TV-Debatte mit der Moderatorin Megyn Kelly aneinandergeraten. 


Der Unternehmer hatte laut Medienberichten bereits Anfang Dezember fünf Millionen Dollar vom US-Sender CNN für einen Auftritt gefordert. Das Geld sollte auch damals Veteranen zugutekommen. Trump hatte seine Forderung mit dem großen Zuschauerinteresse an seiner Person begründet, seine Forderung aber später fallenlassen.  

nik/DPA
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