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Gesetzentwurf: Hawaii will Kauf von Zigaretten für alle Menschen unter 100 Jahren verbieten

Ein komplettes Zigarettenverbot? Davon träumen manche Abgeordnete im US-Bundesstaat Hawaii. Bis 2024 wollen sie ein Verkaufsverbot für alle unter 100 Jahren durchsetzen. 

Eine Frau mit langen Haaren raucht eine Zigarette auf einem Palmenstrand

Rauchen an Hawaiis Küste? Abgeordnete des US-Bundesstaates wollen das Mindestalter für den Kauf von Zigaretten auf der Inselgruppe auf 100 Jahre anheben.

Getty Images

"Der Gesetzgeber stellt fest, dass die Zigarette als tödlichstes Artefakt der Menschheitsgeschichte gilt." Mit diesen Worten beginnt der Gesetzesentwurf für den US-Bundesstaat Hawaii. Die Inselgruppe im Zentralpazifik hat die schärfsten Anti-Raucher-Gesetze der gesamten Vereinigten Staaten. Doch sie wollen noch mehr: Der neue Gesetzesentwurf sieht ein komplettes Zigarettenverbot im Bundesstaat für alle Menschen unter 100 Jahren vor. Denn: "Der Gesetzgeber stellt außerdem fest, dass Rauchen im 20. Jahrhundert 100 Millionen Menschen getötet hat und voraussichtlich eine Milliarde Menschen im 21. Jahrhundert töten wird."

Kein Zigaretten-Verkauf an unter 100-Jährige

Demnach soll das Alter für den erlaubten Kauf von Zigaretten auf Hawaii Stück für Stück angehoben werden, bis im Jahr 2024 erst 100-Jährige Zigaretten kaufen dürfen. Aktuell ist der Verkauf an unter 21-Jährige verboten. Das Alter soll im nächsten Jahr auf 30 angehoben werden, dann im übernächsten Jahr auf 40, und so weiter. Hinter dem Gesetzesentwurf steht der Abgeordnete Richard Creagan, Arzt in einer Notaufnahme, wie der amerikanische Nachrichtensender "CNN" berichtet. Der Zeitung "Hawaii Tribune-Herald" sagte er: "Im Grunde haben wir eine Gruppe von stark Abhängigen, die meiner Meinung nach von einer lächerlich schlechten Industrie versklavt werden, die sie mit der Erfindung einer höchst süchtigmachenden Zigarette versklavt hat – und zwar in dem Wissen, dass sie absolut tödlich ist."

Touristen können Zigaretten weiterhin einfliegen

Da sich das Gesetz ausschließlich auf den Verkauf innerhalb des Bundesstaates auswirken würde, könnten Touristen, die die Inselgruppe besuchen, weiterhin Zigaretten einfliegen. Außerdem wird die Altersbeschränkung nicht für E-Zigaretten, Zigarren oder Kautabak gelten. Der Gesetzentwurf für das komplette Zigarettenverbot wird in dieser Woche zum ersten Mal im Parlament diskutiert.

Quellen: "CNN" / "capitol.hawaii.gov" 

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.