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Ukraine-Affäre: Hunter Biden verteidigt seine Geschäfte - und steigt aus chinesischer Firma aus

Hunter Biden, Sohn des demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden, hat seine Geschäfte in China und der Ukraine verteidigt. Gleichzeitig gab er bekannt, dass er von seinem Posten bei einer chinesischen Investmentfirma zurücktreten werde.

Hunter Biden spricht als Vorsitzender des US-Welternährungsprogramms 2016 in Washington

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Wire Image

Der in der Ukraine-Affäre unter Beschuss geratene Hunter Biden hat am Sonntag erstmals sein Schweigen gebrochen. Er werde am 31. Oktober von seinem Posten als Aufsichtsratsmitglied bei der chinesischen Investmentfirma BHR zurücktreten, teilte sein Anwalt George Mesires mit. 

Mit dem Schritt will Biden auch Druck von seinem Vater Joe nehmen, dessen Präsidentschaftskampagne zuletzt gelitten hatte. Mesires betonte, bei den Vorwürfen Trumps gegen die Bidens handele es sich um "unbegründete Anschuldigungen".

Hunter Biden betont Unabhängigkeit von seinem Vater

Trump verdächtigt die Bidens ohne Präsentation irgendwelcher Belege, in Korruptionsvorgänge verwickelt gewesen zu sein. Demnach soll Biden als Vizepräsident seinen Sohn vor ukrainischen Korruptionsermittlungen geschützt haben, indem er die Absetzung des damaligen ukrainischen Generalstaatsanwalts betrieb.     

Bidens Anwalt Mesires betonte, sein Mandant sei seinen geschäftlichen Aktivitäten unabhängig von seinem Vater nachgegangen. Hunter Biden habe es "nicht für angemessen gehalten, darüber mit seinem Vater zu sprechen, und hat es auch nicht getan". 

Trumps Boykott-Strategie gegen eine Untersuchung der US-Demokraten zu einem Amtsenthebungsverfahren scheint unterdessen nicht komplett aufzugehen. Verteidigungsminister Mark Esper will sich offenbar über die Blokadehaltung hinwegsetzen. Esper sagte am Sonntag im Sender CBS, sein Ministerium werde "alles tun, um mit dem Kongress zu kooperieren".   

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Trump könnte Herausgabe von Dokumenten beschränken 

Die Demokraten im Repräsentantenhaus hatten zu Wochenbeginn rechtlich verbindliche Aufforderungen an das Weiße Haus und das Pentagon gerichtet, mit denen sie die Herausgabe von Dokumenten mit Bezug zur Ukraine-Affäre erzwingen wollen.     

Esper sagte, sein Ministerium werde versuchen, der rechtlich verbindlichen Aufforderung, der sogenannten Subpoena, Folge zu leisten. Im Sender Fox News sagte Esper jedoch auch, dass es möglich sei, dass Trump oder andere Regierungsvertreter die Herausgabe der von den Demokraten geforderten Dokumente beschränken könnten. "Ich weiß nicht, welche internen Beschränkungen sie haben", sagte der Minister.

tis / AFP